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Todtraurig

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lumi1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 19. Sep 2004, 08:36
Hallo!
Nachdem ich in letzter Zeit viel mit verschiedenen Systemen experimentiert habe, installierte ich nach längerer Zeit (etwa 1 1/2Jahre) mal wieder mein uraltes (Anfang 80er) Dynavector Karat Diamant.
Zuerst am Dual 731 Q, dann am 704.
Ich spielte auf beiden 2 LP´s durch, und wollte nochmal den Vergleich am Thorens TD 166MKII, da ich es immer an Thorens betrieben habe. An den Dual´s gefiel es mir auch nicht.

Da war meine Freude dann noch groß. Flux holte ich die Platten aus dem Schrank, welche ich immer nur mit diesem System fuhr. Nach ca. 1Std Santana schwelgte ich. Ich lieb(t)e das Teil. Nicht zuletzt deshalb, weil ich in dieser Kombination nicht das geringste zischelnde S-Lautchen jemals ausmachen konnte.

Danach legte ich eine BJH auf, und es tat einen Schlag. Sofort sah ich, daß die Nadel weg war vom Träger. Aber noch schlimmer: Als ich es genau unter die Lupe nahm, und auch Durchgang (0 !!!) gemessen hatte, zerlegte ich es. Die hauchdünnen Verbindungsdrähtchen waren ab!!!

Mir ist bewußt, daß es etliche gute, und vor allem bessere Abtaster gibt. Aber ich habe halt ein Faible für das Teil. Bin damit "groß" geworden. Liebe einfach den Charakter von dem Stück. Damit konnte ich stundenlang hören! Was soll ich nun machen?
Lohnt sich Reparatur, wenn ja, am besten wo?
Das letzte Mal ließ ich es vor ca. 8 Jahren überprüfen. In einem Laden meier Stadt. Den gibt´s nicht mehr.

Seitdem ist es insgesamt grobgeschätzt 150 Std. im Einsatz gewesen.

Bliebe nur noch Van Den Hul Service,oder?

Jetzt habe ich noch Elac ESG 796H, Stanton original vom TD 166, Shure M-75,-V15, und die originalen ULM´s (55e,60e) von Ortofon für die Duals. Sowie ein paar Standart AT´s.

Davon macht mich keines auf Dauer glücklich.

Statt Reparatur, kennt jemand einen Abtaster, der die gleichen Reitze hat, wie das Dynavector (erlebter Hörvergleich). Oder ein gebrauchtes besitzt, gut erhalten, und los werden will?

Ach jeh,helft mir......bitte.


P.S.
Das mit der Nadel kann ich noch verstehen, aber warum der Totalsdchaden im inneren? Ich hatte es immer behandelt wie rohes Ei.
Albus
Inventar
#2 erstellt: 20. Sep 2004, 07:46
Morgen,

ein derartiger Defekt trat bei dreien meiner vielen TA auf. Zuerst ein Nagaoka-MM, das lang beim Händler in der Schublade gelegen hatte, als Zugabe erhalten, es spielte sehr schön, auch zur Überraschung des Händlers ("Nicht alle guten Abtaster setzen sich durch."), aber nur für eine Woche - bis zum Drähtchenbruch. Zweites war ein Philips GP 420 III, wieder ein etwas älteres Exemplar, mit kräftigem Tiefton, auch nur für kurze Dauer, Drähtchenbruch. Ärgerlich war der Fall eines Yamaha MC 1000, Drahtbruch im linken Kanal, das System war nicht besonders alt gewesen.

Das Phänomen durchgehärteter Drähte, die unter erneutem energetischen Fluß brechen, ist für mich von daher nicht neu.

MfG
Albus
Markus_Berzborn
Gesperrt
#3 erstellt: 20. Sep 2004, 07:54

lumi1 schrieb:

Statt Reparatur, kennt jemand einen Abtaster, der die gleichen Reitze hat, wie das Dynavector.


Im Gegensatz zum Elac gibt es das Dynavector Karat ja auch heute noch.

Gruß,
Markus
lumi1
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Sep 2004, 08:46

Albus schrieb:
Morgen,


Das Phänomen durchgehärteter Drähte, die unter erneutem energetischen Fluß brechen, ist für mich von daher nicht neu.

MfG
Albus


Für mich leider ja.
Ist irgendwie aber auch physikalisch logisch.


Im Gegensatz zum Elac gibt es das Dynavector Karat ja auch heute noch.


Jo, aber ob das noch genau so "abgestimmt" ist, wie das uralte? Bei PhonoPhono ist es mit verbesserter räumlicher Darstellung beschrieben.
Das wäre ja ganz schön.

Egal, ich werde zusehen, ob ich es irgendwo probehören kann. Am besten zuhause, mal schau´n.
Dann ist es natürlich auch eine Frage des finanziellen.

Und da mir eine weggeflogene Nadel und gerissene Drähtchen bei keinem anderen Abtaster bisher vorgekommen sind, habe ich etwas Bedenken.
Trotz allen Herzschmerzes.
Wie auch immer, langsam fang ich wieder an rationell zu denken. Die Trauer ist (fast) verflogen. Ich danke euch beiden sehr für die Hinweise.
Markus_Berzborn
Gesperrt
#5 erstellt: 20. Sep 2004, 08:53

lumi1 schrieb:

Und da mir eine weggeflogene Nadel und gerissene Drähtchen bei keinem anderen Abtaster bisher vorgekommen sind, habe ich etwas Bedenken.


Ich glaube kaum, dass das ein typisches Dynavector-Problem ist. Vielleicht kann Jürgen Heiliger (mathias41) was dazu sagen. Der betreibt das System.

Gruß,
Markus
Matthias41
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 20. Sep 2004, 09:42

Markus_Berzborn schrieb:

lumi1 schrieb:

Und da mir eine weggeflogene Nadel und gerissene Drähtchen bei keinem anderen Abtaster bisher vorgekommen sind, habe ich etwas Bedenken.


Ich glaube kaum, dass das ein typisches Dynavector-Problem ist. Vielleicht kann Jürgen Heiliger (mathias41) was dazu sagen. Der betreibt das System.

Gruß,
Markus



Hallo Markus,

und schon den Ball aufgenommen.
Ich habe aber kein Karat Diamant sondern das Karat Rubin.

@ Lumi1

Keins meiner drei Dynavector DV Karat 23 Rubin Systeme hat dieses Problem je gehabt mit der abgerissenen Verbindungsdrähtchen.
Von Forumsmitgliedern aus dem Analog-Forum weiß ich daß das DV 17 D und das DV 17 MK II klanglich sehr gleich sind.
Wie überhaupt die ganze Dynavectorfamilie ihren typischen Klangkarakter haben.

Gruß
Jürgen
lumi1
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Sep 2004, 14:30





Keins meiner drei Dynavector DV Karat 23 Rubin Systeme hat dieses Problem je gehabt mit der abgerissenen Verbindungsdrähtchen.
Von Forumsmitgliedern aus dem Analog-Forum weiß ich daß das DV 17 D und das DV 17 MK II klanglich sehr gleich sind.
Wie überhaupt die ganze Dynavectorfamilie ihren typischen Klangkarakter haben.

Gruß
Jürgen

Hallo!
Vielleicht trifft ja zu, was Albus geschrieben hat.
Dann ist es halt Pech.

Oder ich bin selbst schuld, zumindest an den Drähtchen. Evtl. habe ich nicht richtig gemessen, in der Hektik. Die Stifte sind ja anders angeordnet, als bei den meisten Durchschnittsabtastern. Z.B. mein Shure oder Stanton.

Evtl. habe ich auch beim zerlegen einen Fehler begangen. Ich lockerte Anfangs die Schraube unter dem Typenschild auf der Rückseite.
Bis ich drauf kam,lieber erst das Plastikgehäuse mit den seitlichen Lochschrauben zu lösen. Dumm nur, daß der eigentliche Abtaster mit der hinteren Schraube am "Gestell" fest ist.

Was mir gut tut, ist die Tatsache zu hören, daß die Dynavectors klanglich eine Linie haben.
Ich selbst habe leider nie ein anderes Dyn. bei jemand gehört. Da es wirklich absolut meinen Ohren entspricht, werde ich wohl bissi sparen müssen. Und dann ein neues her.

Das alte wird in die Vitrine gestellt, als Andenken. Denn es war vor 20 Jahren ein Geschenk von meinem Großvater. An sowas hängt man auch, neben dem Klang.
lumi1
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 03. Okt 2004, 10:26
Hallo!



Ich bin wieder glücklich!
Was heißt glücklich, bin selig.
Emotional dermaßen gekickt, daß ich gar nicht weiß, wie ich´s ausdrücken soll.
War am vergangenen Mittwoch bei kleinem,feinem Laden meiner Stadt.
Kenn den ein bißchen, schilderte ihm meine Traurigkeit.

Er hatte mehrere hervorragende Systeme da. Ich sagte ihm,
willaber ein Dynavector.
Er hielt mich engstirnig.....
Trotzdem,mal gucken, was er für mich tu´n kann.

Freitag rief er mich an, hat von gutem Kunden ein TeKaitora evtl. an der Hand.
Der will sichs aber noch überlegen.
Samstag rief er mich nochmal an, ich könnte es nun bewundern. Nach hinterlegen einer Kaution in Höhe des Kaufpreises gab er es mir zum hören mit. Jetzt habe ich fast die ganze Nacht durch gehört.... Was soll ich sagen? Waaaahnsinn!!!
Ich kann nicht mehr.
Kennt ihr das, Gänsehaut am ganzen körper?
Der "rote Faden" der Dynavector´s ist da. Wie ihr es mir beschrieben habt.
Aber sonst ist alles anders, besser, spritziger, und trotzdem musikalischer Fluß ohne ende. Grad an meinen etwas weichzeichnenden Luxmännchen eine großartige Ergänzung Die Nacht habe ich Erfahrungen mit meinen Rillen gemacht, die ich so noch nie zuhause gehört habe.
Das Teil nagelt alles an seinen platz,ohne etwas zu zerreißen.
Es deckt gnadenlos auf, ohne zu nerven. Ich habe eigentlich nicht das Bedürfnis, noch ein anderes zu testen.
Trotzdem:
Was meint ihr, gibt es was vergleichbares? Neues aktuelles Modell eines Herstellers, günstiger?

Meine eigentliche, wichtigste Frage an euch:
Es soll knapp 650 Euro kosten. Logisch ist es gebraucht, soll 97er Modell sein.
Angeblich ca.100 Std. gespielt.
Sieht einwandfrei aus, auch die Nadel.

Ich habe es jetzt im TD 166MkII montiert.

Der Händler meint, das wäre nicht ideal, aber gut genug. Ich jedenfalls bin erst mal restlos zufrieden.
Bleibt die Preisfrage....

pleas help me!
Markus_Berzborn
Gesperrt
#9 erstellt: 03. Okt 2004, 14:38

lumi1 schrieb:
Bleibt die Preisfrage....


Nun, das Ding hat neu 4000 Mark gekostet, insofern finde ich den Preis OK, wenn alles in einwandfreiem Zustand ist.

Gruß,
Markus
Matthias41
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 03. Okt 2004, 23:30
Hi Markus,

hast Du sonstige Daten zu dem System.

Habe leider nichts dazu in Erfahrung gebracht.


@Lumi1

also ich würd's nehmen wollen.

Können ja tauschen gegen das Karat 23 Rubin (war mein Ersatzsystem) 50 Stunden gespielt


Gruß
Jürgen


[Beitrag von Matthias41 am 03. Okt 2004, 23:32 bearbeitet]
Markus_Berzborn
Gesperrt
#11 erstellt: 03. Okt 2004, 23:47

Matthias41 schrieb:
Hi Markus,

hast Du sonstige Daten zu dem System.

Habe leider nichts dazu in Erfahrung gebracht.


Hallo Jürgen,

Meinst Du mich?
Wenn ja, ich könnte Dir den damaligen Test aus der Image Hifi schicken.

Der Tonabnehmer ist auch auf der japanischen Dynavector-Seite zu sehen:
http://www.dynavector.co.jp/english/frame_cart/kaitora.html

Gruß,
Markus


[Beitrag von Markus_Berzborn am 03. Okt 2004, 23:49 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Okt 2004, 13:05
Hallo!
Ich kam nicht zum posten, sorry.
Hatte extra wegen dem Teil Auszeit genommen.

Mußte hören,hören....

Jetzt habe ich es aber genommen.
Habe insgesamt doch 750 bezahlt.
Händler will auch leben. Wie eine Vermittlungsgebühr halt. Und dann wollte es sich der Besitzer nochmal überlegen......
Wahrscheinlich nur, um den Preis zu treiben, aber egal.

Das Teil macht süchtig, mich zumindest. Hab mir jetzt gar nichts anderes mehr angehört zum vergleichen. Ich denke, auch der Preis war okay. Jetzt denke ich schon über einen anderen Tonarm nach, evtl. um noch mehr rauszukitzeln.
Weiß aber nicht, ob es unbedingt Sinn macht.
Ob ich das dadurch noch mehr ausloten kann.
Denn wie erwähnt, es ist das prächtigste was ich analog in meinen vier Wänden je zu Ohren bekam.
Mit meinen Laufwerken und der übrigen Kette. Mal schauen.......
Kann man eigentlich nie genug bekommen?

So long
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