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Gerät neben der Basis, was ist das ?

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ElPaso83
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Mai 2016, 21:27
Guten Abend.
Ich würde sehr gern wissen welches das Gerät neben der tonarmbasis ist.
Roter und gelber Punkt im Bild zu sehen.
Der denon wurde für den japanischen Markt hergestellt.
Keiner kann mir diese Frage beantworten.
Bin im Begriff diesen zu kaufen, daher kommt mein Interesse.
Ich danke euch.

Mit freundlichen Grüßen
Pascal. image
Mystic-X
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 28. Mai 2016, 21:45
Sollte eiń Tonarmlift sein.
the_det
Stammgast
#3 erstellt: 28. Mai 2016, 22:01

Mystic-X (Beitrag #2) schrieb:
Sollte eiń Tonarmlift sein.
und zwar einer, der den Arm bei Erreichen der Auslaufrille automatisch abhebt.

Grüße
Det


[Beitrag von the_det am 28. Mai 2016, 22:02 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#4 erstellt: 28. Mai 2016, 22:02
Ja, ist ein Tonarmlifter,
wenn der Tonarm die Auslaufrille erreicht wird über den Draht der Tonarm angehoben.
Gedacht für Plattenspieler die sich nicht am Ende der Platte abschalten, bzw ihren Tonarm nicht abheben.

Meine Vermutung ist, das der Denon diese Funktion nicht mehr hat, sprich defekt ist
und dieses Teil als Ersatz angebaut wurde.
ElPaso83
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Mai 2016, 08:35
Ich danke euch sehr für die schnellen Antworten.
Jetzt kommen mir noch 2 fragen auf.

Wie funktioniert dieser "Lift" ?
Kann das jemand beschreiben oder hat jemand eine Anleitung.
Hab nichts gefunden.
Möchte sehen ob er funktioniert bevor ich ihn nehme.

Hat der denon gt 700 eigentlich von Werk aus eine endabschaltung?
Ich glaube er hat keine.

Mfg
sandmann319
Inventar
#6 erstellt: 29. Mai 2016, 09:33
lies einmal hier:
Link

Tonarmlifter gab und gibt es in verschiedenen Ausführungen,
gib es mal bei Google ein, vielleicht findest du dieses verbaute Teil
Holger
Inventar
#7 erstellt: 29. Mai 2016, 09:37
Audio Technica AT6006 Safety Raiser.
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 29. Mai 2016, 09:43
Na, der Holger mit seinem guten Wissen,
unser zweites wandelndes Lexikon.
Was kennst du eigentlich nicht.
ElPaso83
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Mai 2016, 10:42
Hallo Sandmann.
Den Link hatte ich schon gelesen.
Danke dir.
Dort steht leider nichts über eine tonarmautomatik.
Ich nehme mal an der hat von haus aus keine, welches ich ungewöhnlich für einen direkt angetrieben finde.

Hallo Holger.
Danke dir auch.
Genau das ist er, top da freu ich mich.
Ich finde es ist ja schon ein geiles Ding, wenn der Lift funktionier werde ich mir den Dreher unter den Nagel reißen.

Lg Pascal.
Ihr seid super Leute hier im Forum.
Immer die top Antwort Nummer eins bei HiFi fragen.

Danke nochmal.
ElPaso83
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Mai 2016, 10:44
Ja stimmt, ich meine auch schon einmal mit ihm gesprochen zu haben.
Da war auch ziemlich schnell klar was ich gefragt hatte.
Großer Respekt vor deiner Expertise.
Lg
akem
Inventar
#11 erstellt: 29. Mai 2016, 10:50

ElPaso83 (Beitrag #9) schrieb:

Ich nehme mal an der hat von haus aus keine, welches ich ungewöhnlich für einen direkt angetrieben finde.

Sooo ungewöhnlich ist das jetzt nicht. Es gab viele Dreher, insbesondere (semi-)professionelle Dreher oder auch Dreher mit High-End-Ambitionen, die keinerlei Automatikfunktionen hatten. Auch der in die Armbasis integrierte Tonarmlift spricht sehr dafür, daß das ein rein manueller Dreher ist. Denon gehörte zu den Herstellern, bei denen man sich am oberen Ende der Preisskala Laufwerk und Tonarm (und Zarge??) selbst zusammenstellen konnte. Wobei jetzt bei diesem Dreher Laufwerk und Zarge zusammengehören wie man an den Bedienelementen sieht. Aber den Arm könnte es auch einzeln gegeben haben.

Gruß
Andreas
ElPaso83
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Mai 2016, 12:15
Sagt mal bitte, ich hab noch ein Grado Prestige red im Schrank.
Glaubt ihr ich kann es bei dem Tonarm verbauen oder ist er zu schwer?
Hab es zu Weihnachten bekommen und noch nicht benutzt.
War gedacht für einen Rega rb 250, welcher ein mittelschwerer Tonarm ist, soweit ich informiert bin.
Das währe natürlich top.
Dann hätte ich es einmal rundum :-)

AKEM
Danke für deine Antwort, jetzt bin ich wieder ein wenig schlauer.
Ich hatte bisher immer Riemen oder Reibräder.
Währe mein erster direkter.

Lg
akem
Inventar
#13 erstellt: 29. Mai 2016, 13:35
Im Zweifel: ausprobieren. Der Tonarm sollte sich mit einer leichten Headshell (z.B. das Technics-Original vom 12x0) ebenfalls in die Kategorie mittelschwer trimmen lassen. Kannst ja auch mal die vorhanden Headshell wiegen, vielleicht liegt die ja auch deutlich unter 10g.

Gruß
Andreas
ElPaso83
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Mai 2016, 15:53
Hey Andreas

Was würde denn passieren wenn der Arm zu schwer ist ?
Bin da nicht so erfahren.

Gruß
Pascal
akem
Inventar
#15 erstellt: 29. Mai 2016, 16:47
Grundsätzlich ist es so, daß die effektive Masse des Tonarms plus Eigengewicht des Tonabnehmers ein schwingfähiges Feder-Masse-System bildet zusammen mit der Nadelnachgiebigkeit (englisch Compliance). Dieses Feder-Masse-System hat eine Eigenresonanz, die nach anerkannter Lehrmeinung zwischen etwa 8 Hz und 12 Hz liegen sollte. Liegt sie zu tief kann die Nadel mal aus der Rille fliegen und in selten Extremfällen könnte sogar der Nadelträger abbrechen (hab ich mal gelesen, daß das Audio Technika AT33 PTG mit seinem langen und dünnen Nadelträger da so ein Kandidat dafür sein soll). Liegt die Resonanz zu hoch ergeben sich Wechselwirkungen mit dem Nutzsignal und der Frequenzgang im Bass wird suboptimal.
Natürlich muß man die 8-12Hz nicht sklavisch einhalten aber man sollte doch zumindest in etwa im optimalen Bereich liegen. Daneben gibt es aber durchaus noch weitere Effekte, die ich aber selbst (noch??) nicht so wirklich umfassend verstanden habe. So kann im Einzelfall eine gezielte Fehlanpassung klanglich durchaus vorteilhaft sein und auch mancher Tonabnehmer mit nominell mittlerer Compliance doch eine "harte Hand" belohnt und einfach weniger Abtastverzerrungen produziert (auch in dieser Hinsicht ist das AT33 PTG so ein Kandidat). Bei vielen Tonabnehmern kommt noch dazu, daß sie relativ wenig Eigenmasse haben. Das gilt insbesondere für viele MMs aber auch für manche MCs.
Um die Verwirrung komplett zu machen: streng betrachtet gibt es 4 Compliance-Werte! Horizontal und Vertikal und das jeweils kombiniert mit statisch und dynamisch. Und ich hab schon so manches Mal gesehen, daß teilweise die Händler, manchmal aber sogar der Hersteller selbst bzw. dessen Vetrieb offensichtlich nicht so genau weiß, welcher Wert für die Paarung mit dem Tonarm relevant ist. So wird manchmal die (meist wesentlich höhere) statische Compliance angegeben obwohl logischererweise die dynamische Compliance relevant ist. Aber ob horizontal oder vertikal relevant ist, da geht's dann weiter (zum Glück unterscheiden sich diese Werte meist nicht gar so sehr). Meistens wird eh nur ein Zahlenwert angegeben ohne irgendwelche weiteren Erklärungen, da darf man dann selber raten, was gemeint sein könnte. Und dann kommt auch noch dazu, daß für eine Eigenresonanz um die 10 Hz logischerweise der Compliancewert bei 10 Hz relevant ist - viele Hersteller, insbesondere die Japaner, geben die Compliance aber sinnfreierweise für 100 Hz an! Da darf man dann auch wieder als Kunde raten, wie hoch der Wert bei 10 Hz wohl sein könnte (die Kurve der Compliance über der Frequenz ist nämlich keineswegs linear!). Immerhin gibt es hier Pi-mal-Daumen-Näherungswerte, mit denen man das zumindest grob abschätzen kann: die Compliance bei 10Hz ist etwa um den Faktor 1,5 bis 2 höher als bei 100 Hz.
Du siehst also: so einfach ist es nicht, wenn man es genau nimmt. Deswegen gibt es die grobe Vereinfachung, daß man Tonarme klassifiziert in leicht, mittelschwer und schwer in Verbindung mit entsprechenden Empfehlungen bei den Tonabnehmern. Wo aber die Grenzen zwischen leicht, mittelschwer und schwer liegen, da gibt es "natürlich" auch keine einheitliche Meinung... (wäre ja dann auch zu einfach... ). Ohne Anspruch auf Korrektheit würde ich mal wie folgt klassifizieren:
- leicht: < 9g
- mittelschwer: 9g - 15g
- schwer: > 15g

Gruß
Andreas
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