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Gleichlaufproblem Synchronmotor filterabhängig?

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mik2
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jun 2016, 12:55
Wahrscheinlich glaubt das jetzt keiner und ich kann mir das auch nicht erklären: Ich litt in letzter Zeit unter deutlichen (hörbaren) Gleichlaufschwankungen meines Scheu Motors. Erklären konnte ich mir das erst mal nicht. Nun habe ich die Lösung: Ich hatte den Motor an eine gefilterte Dose meiner Steckerleiste angeschlossen. Da war halt grad Platz und ich dachte bei einem Synchronmotor ist es nun wirklich egal, wo ich den reinstecke. Tatsache ist aber, dass ein einfaches Umstecken in eine von der Anlage getrennte ungefilterte Dose die Gleichlaufschwankungen sofort behob. Das hört man und man kann es auch deutlich mit einer Clearaudio 300 Hz-Lampe mit Stroboskop "messen". Ich bin kein Mystiker und höre ohne Glöckchen und Zauberwässerchen. Aber was steckt hinter diesem Phänomen? Hat jemand eine Erklärung jenseits isländischer Trolle und Elfen, die auf meinem Netzstecker sitzen?
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 15. Jun 2016, 20:54
Hallo,

da alle anderen Dreher auch an einer nicht gefilterten Dose einwandfreien Gleichlauf ermöglichen, ist die Stromversorgung/Drehzalregelung Deines Drehers/Motors entweder defekt oder eine Fehlkonstruktion.

Hier etwas zum Thema:

http://www.klangundton.de/forum/viewtopic.php?f=14&t=308

Das scheint dann eher ein Hinweis auf eine Fehlkonstruktion zu sein? Leider ist so etwas insbesondere bei Produkten aus highendiger Einzelfertigung eher zu finden als bei solide konstruierten Massenprodukten. Eine Platte mit der richtigen Geschwindigkeit ohne Störgeräusche zu drehen ist ja kein Hexenwerk oder Raketentechnik.

Je nach Masse des Tellers müssen es aber ganz erhebliche Probleme/Schwankungen sein wenn man Gleichlaufschwankungen wahrnehmen kann. So schnell kann/wird ein schwerer Teller bei Riemenantrieb gar nicht auf kleinere Gleichlaufschwankungen des Motors reagieren.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Jun 2016, 21:26 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 16. Jun 2016, 10:09
Hallo,

ein Synchronmotor dreht sich immer (daher der Name) synchron mit der Netzfrequenz, da kann die Spannung auch in einem Bereich von +/- 10 % schwanken, das interessiert nicht.

Ich vermute eher, dass der Netzfilter den Sinus beeinflusst - das wäre der einzige mögliche Grund für Gleichlaufschwankungen bei einem Synchronmotor.

Andere Geräte die über ein Netzteil (Trafo und Gleichrichtung/Siebung) verfügen ist das völlig egal, von daher merkt man bei denen nix davon.

Scheu setzt allerdings seit einigen Jahren Gleichstrommotoren ein mit elektronischer Regelung. Von daher stellt sich die Frage was für ein Motor verbaut ist.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 16. Jun 2016, 10:12 bearbeitet]
mik2
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Jun 2016, 10:57
Gut aufgepasst 8erberg: es ist natürlich ein geregelter Gleichstrommotor, kein Synchronmotor. Sorry. Zu schnell getippt, zu langsam nachgedacht ...
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