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Zisch und knack - Justierung Tonabnehmer Ortofon 2m Red

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Der_Neuling?
Neuling
#1 erstellt: 05. Okt 2016, 14:55
Moi Moin aus dem Norden.

Erstmal Hallo an alle Mitglieder.

Ich habe hier schon viel gestöbert aber leider nicht das Passende zu meinem Anliegen gefunden.

Mir stellt sich nämlich die Frage ob ein anständiger Phono - Vorverstärker besser ist als ein Vollverstärker. Zmd. als meiner.

Hier erstmal mein equipment....

Pro ject Debut III mit MM Ortofon Red Tonabnehmer (noch nicht eingespielt)
Pioneer A 88X Vollverstärker (BJ ca. 1986, also so alt wie ich ;-) )
JBL Standboxen

Nun zur Sache!
Ich war schon lange nicht mehr zufrieden mit dem Klang meines Plattenspielers oder Tonabnehmers und so entschied ich mich für ein etwas gehobeneres System. Nachdem ich es angebracht und ausgerichtet hatte fielen mir die kratzigen S laute noch mehr auf. Im gegensatz zum Standardtonabnehmer ist der Klang schon präzieser, nur das zischen bei S lauten verdirbt mir den Spaß an meinen Platten.

Was könnt ihr mir empfehlen? Andere Leute nutzen das Red - System ja auch an ihren Debut und sind damit zufrieden! Vielleicht bringt ja ein anderer Verstärker das gewünschte harmonische Klangbild???

Was könnt ihr empfehlen?

Anbei würde auch ein Vorverstärker in betracht kommen, da noch ein Denon S81 zur Verfügung steht.
Solltet ihr noch Daten brauchen, ich kann liefern.

Erstmal Danke
akem
Inventar
#2 erstellt: 05. Okt 2016, 15:07
Ein Project Debut und gehoben Die Chancen stehen gut, daß Dein alter Dreher besser war...
Das Ortofon 2M Red ist ein teuer verkaufter Billignagel. Ein OM10 in modernem Kleid zum doppelten Preis. Das ist eine gebondete 08/15-Ellipse - die macht nun mal hohe Abtastverzerrungen. Wobei Du bei Ortofon grundsätzlich recht viel für den Namen bezahlst, woanders kriegst Du für weniger Geld was deutlich Besseres... Ein neuer Verstärker wird Dich da nicht weiterbringen. Wenn Dein Auto keinen Federungskomfort hat nutzt Dir der Wechsel der Tankstelle auch nix. Du mußt das Problem schon an der Wurzel packen.
Dein Verstärker stammt noch aus einer Zeit, in der Vinyl noch eine verbreitete Quelle war. Da stehen die Chancen nicht so schlecht, daß die Phonosektion durchaus brauchbar ist. Eine neue externe Phonostufe mag klanglich ein paar Nuancen anders machen, das grundsätzliche Problem der Verzerrungen wird sie aber nicht lösen. Das kann nur ein neuer Tonabnehmer bzw. eine bessere Nadel für das montierte Ortofon 2M. Leider ist aber die einzige Nadel, die Ortofon in der 2M-Serie wirklich was taugt, die Black und die kostet richtig Geld...
Deswegen: tausche den Tonabnehmer als ganzes. Da kriegst Du für überschaubares Geld zumindest einen TA, der das 2M Bronze naß macht. Meine Empfehlung: https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5011/ Für das, was er kostet, unverschämt gut! Sieht aber nach nix aus...

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 05. Okt 2016, 15:17
Das Ortofon 2M Red ist halt auch nicht viel mehr als ein Einstiegssystem. Hier hat man eine gebondete, eliptisch geschliffene Nadel (gebondet hesist: aufgeklebter Diamantsplitter). Gebondet an sich wäre jetzt nicht so schlimm - es gibt sehr gute gebondete Nadeln - , nur hat man bei Ortofon leider auch nicht der beste Schliff. Ergo ist die Auflösung definitiv nicht die beste... Auch das 2M Blue bietet hier nicht viel mehr, man hat zwar einen ganzen Diamanten, der Schliff als solcher ist aber gleich. In Ordnung hingegen ist meines Erachtens die Klangfülle und das Stereobild der 2M-Reihe.

Dennoch etwas ketzerisch: Mit diesem NOS-Excel für 59.- hättest Du eine bedeutend besser Auflösung als mit Ortofons 2M Red, 2M Blue und wahrscheinlich auch noch dem 2M Bronze:
https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5011/
Auch hier hat man nur eine gebondete Nadel, aber mit deutlich feinerem Schliff.

Zum Thema Verstärker: Dein Pioneer A 88X ist ein ziemlicher Bolide, der auch nach heutigen Massstäben noch prima sein müsste.
Die Phono-Eingangskapazität liegt bei 220pF, das 2M Red müsste da eigentlich (noch) passen, die alten OM- und VM-Reihen von Ortofon wären aber besser gewesen als die neue 2M-Reihe.

LG
Manuel
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 05. Okt 2016, 15:23
Hallo Neuling aus dem Norden,

trotz des Daseins im postfaktischen Zeitalter, gibt es neben Geschwaller und Optik tatsächliche Gründe für eine gute Abtastqualität bzw. guten Klang von der Schallplatte ... so weit es die jeweilige Schallplatte zulässt.

Das sind ein Tonabnehmersystem das mechanisch zum Tonarm passt, ein Phono-Pre der elektrisch zum Tonabnehmersystem passt, eine einwandfreie Aufstellung des Drehers, eine einwandfreie Einstellung des Tonarms, eine einwandfreie Montage und Justage des Tonabnehmersystems und eine "saubere" gute Nadel mit einem gut geschliffenen Abtaster und möglichst auch einem leichten + steifen Nadelträger.

Die Nadel des 2M Red ist halt nur billige Einsteigerware. Ein vergleichbares Ergebnis ist z.B. mit einem AT-91 + Thakker Epo-E Nadel zu erzielen.

Falls Du noch einen Anstoß brauchst ... ich stimme den Ausführungen von Andreas und Manuel zu.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 05. Okt 2016, 15:43 bearbeitet]
Der_Neuling?
Neuling
#5 erstellt: 05. Okt 2016, 15:23
Hallo Manuel und Andreas,

da erschlagt ihr mich aber ganz schön.

Ich hatte mich in verschiedenen Foren belesen, ob der 2M Red zu empfehlen ist. Wahrscheinlich nur dort gelesen wo ICH wollte .

Jetzt kommt ihr mit der günstigeren und wohl auch besseren Variante um die Ecke. Da ärgert mich meine Investition in das Red noch ein kleinwenig mehr.

Da muss ich wohl mal ne Nacht drüber schlafen.

Danke für euren comment
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 05. Okt 2016, 15:33
Man bezahlt am Anfang halt Lehrgeld, bei mir war's sogar das 2M Blue. Heute habe ich für weniger Geld deutlich bessere Tonabnehmer in meinem Fuhrpark...

Bei der 2M-Reihe bezahlt man halt in erster Linie das zugegeben wirklich schicke Design, da sieht das erwähnte Excel im Vergleich schon altbacken aus.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 05. Okt 2016, 15:36 bearbeitet]
tinnitusede
Inventar
#7 erstellt: 05. Okt 2016, 15:35
auch ein Ortofon Red macht keine kratzigen S-Laute, diese werden eigentlich durch nicht korrekte Montage verursacht, hast Du denn eine Schablone, wo Du die mittels der beiden Null Durchgänge das System optimal justieren kannst?

Hans
Smoke_Screen
Stammgast
#8 erstellt: 05. Okt 2016, 15:51
Ich weiss ja nicht was für JBL`s du hast,aber der alte Pionier-Amp ist schon ein gutes Teil.
Braucht nach 30 Jahren sicher mal ne Servicekur,aber wegtun würd ich den auf keinen Fall.
An den Ausgängen der verbauten - an sich sehr guten - Phonovorstufe hängen z.B. bipolare
Elko`s die mittlerweile EOL sein werden.
akem
Inventar
#9 erstellt: 05. Okt 2016, 16:02

tinnitusede (Beitrag #7) schrieb:
auch ein Ortofon Red macht keine kratzigen S-Laute, diese werden eigentlich durch nicht korrekte Montage verursacht,

Mitnichten, selbst die Ortofon-Ellipsen mit nacktem Diamanten verzerren kräftig - wie sehr das aber wirklich auffällt und stört, hängt auch von der gehörten Musik ab... Es gibt Musik, die sehr kritisch ist und die auch leichte Schwächen eines Plattenspielers inkl. Tonabnehmer gnadenlos aufdeckt. So ernte ich z.B. immer wieder Kopfschütteln anderer Leute, wenn ich "behaupte", daß ein SME 312 keine MCs vernünftig führen kann und damit kräftig resoniert (und ich hab seinerzeit, als ich diesen Arm mein eigen nannte, schon ein gutes Dutzend verschiedener - auch teurer - MCs durchprobiert). Naja, wenn man (wie viele Leute) nur weitgehend energiefreie Musik hört fällt das auch nicht weiter störend auf - bei Metal schon... Wenn dann auch noch eine suboptimale Pressung dazu kommt, die z.B. zu laut geschnitten wurde oder kurz vor der Auslaufrille noch laute, breitbandige Musik enthält, wird es ganz schnell unerträglich...

Gruß
Andreas
Der_Neuling?
Neuling
#10 erstellt: 05. Okt 2016, 16:08
Status: Justierung AußenStatus Justierung Innen

Ich habe mal ein Bildchen gemacht.

Vllt besteht ja noch Nachjustierungsbedarf?

Vllt auch falsche Schablone?

Zuzmindest war ich mit Wasserwage dran und habe mir dafür richtig viel Zeit genommen!
Danzig
Inventar
#11 erstellt: 05. Okt 2016, 16:13

tinnitusede (Beitrag #7) schrieb:
auch ein Ortofon Red macht keine kratzigen S-Laute, diese werden eigentlich durch nicht korrekte Montage verursacht, hast Du denn eine Schablone, wo Du die mittels der beiden Null Durchgänge das System optimal justieren kannst?

Hans


Das sehe ich auch so. Entweder defekt oder nicht richtig eingestellt, tippe ich mal. Das Ortofon Red ist nix anständiges und für die gebotene Leistung zu teuer, aber auch kein Müll.
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 05. Okt 2016, 16:44

Der_Neuling? (Beitrag #1) schrieb:
Ich war schon lange nicht mehr zufrieden mit dem Klang meines Plattenspielers oder Tonabnehmers und so entschied ich mich für ein etwas gehobeneres System. Nachdem ich es angebracht und ausgerichtet hatte fielen mir die kratzigen S laute noch mehr auf. Im gegensatz zum Standardtonabnehmer ist der Klang schon präzieser, nur das zischen bei S lauten verdirbt mir den Spaß an meinen Platten.

Was könnt ihr mir empfehlen?


Hallo Neuling,

ich verwende nur die Schönschablone und kenne auch keine andere so gut. Mir ist es damit (Anwendung der Bleistiftmine nicht vergessen) gelungen, das Ortofon 2M Red am Pro-Ject Debut III zischelfrei zu bekommen. Ja, ich würde auch eher ein Thakker Epo E oder ein Audio Technica AT-95 E (nicht Bulkversion) kaufen, weil ich den Sound des 2M Red etwas rau finde. Dein Problem ist aber lösbar. Ich darf annehmen, dass Dein Plattenspieler mit der Wasserwaage ausgerichtet ist, ja?

Leider hast Du das unbeschreibliche 'Glück', sowohl einen hier von Mal zu Mal der Erwähnung immer schlechter werdenden Tonabnehmer, als auch noch einen Brettspieler des Marktführers ohne Direktantrieb, ohne Automatikfunktionen, nicht 30 Jahre alt und zudem noch mit gutem Feedback aus der Fachpresse zu haben.

Das sollte Dich nicht verunsichern. Ich finde zwar auch den Debut Carbon Esprit besser, aber der Debut III ist bis auf die etwas frustrierende Systemmontage (Griff ist mit dem System verschraubt, Befestigungslöcher für einige Systeme zu kurz) m.E. ein ordentlicher Plattenspieler.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 05. Okt 2016, 16:49 bearbeitet]
höanix
Stammgast
#13 erstellt: 05. Okt 2016, 16:52
Moin

daß die Befestigungsschrauben vom TA in den Langlöchern ganz hinten am Anschlag sind kommt mit etwas merkwürdig vor.
Ist der Überhang korrekt?
Zur Justage nutze ich keine Bleistiftminen weil die zu schnell durchbrechen. Habe in dieser Hinsicht wohl 2 linke Hände.
Ich habe mir vom Schlosser Reste von dünnem Schweissdraht besorgt. Geht sehr gut und kann nicht durchbrechen.
Justage bitte nochmal überprüfen.
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 05. Okt 2016, 16:55

höanix (Beitrag #13) schrieb:
Zur Justage nutze ich keine Bleistiftminen weil die zu schnell durchbrechen. Habe in dieser Hinsicht wohl 2 linke Hände


Mein Verschleiss an Bleistiftminen ist auch keiner geringer...
höanix
Stammgast
#15 erstellt: 05. Okt 2016, 17:17
Moin Carsten,

deshalb mein Tip mit dem Schweißdraht.
Reste von gut 10 cm langen ja. Bekommt man beim Schlosser für lau.

Edit: Ich nutze meinen Draht jetzt seit über einem Jahr und habe noch keinen kaputt gemacht oder verbogen.


[Beitrag von höanix am 05. Okt 2016, 17:21 bearbeitet]
Caspar67
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Okt 2016, 17:24
Ich denke auch, die Justage sollte noch einmal überprüft werden, insbesondere der Überhang (18,5mm beim Debut III)! Mir erscheint das System auch sehr weit "hinten" ausgerichtet. Auch habe ich bisher nichts über die von Dir eingestellte Auflagekraft gelesen (2M Red: 1,8g). Antiskatinggewicht beim Pro-Ject in Kerbe 2)
Ich habe beim Kauf meines CEC ein gebrauchtes 2M Red miterworben, das System ausgerichtet, und es spielt einwandfrei. Kein Zischeln usw. Natürlich wie schon bemerkt kein Spitzensystem, aber man kann damit schon gut Musik hören.

CEC 8200 I

CEC 8200 DD mit Ortofon 2M Red Vince Guaraldi Trio ?? A Charlie Brown Christmas (II)
Jazzy
Inventar
#17 erstellt: 05. Okt 2016, 17:27
IMHO steht das Red schief und zu weit hinten im Headshell.Habe es übrigens noch nicht geschafft,eine Mine abzubrechen
höanix
Stammgast
#18 erstellt: 05. Okt 2016, 17:34
Dann streng dich mal an, so schwer ist das wirklich nicht.
Jazzy
Inventar
#19 erstellt: 05. Okt 2016, 17:38
Für mich schon,habe es ja noch nicht mal geschafft,auch nur eine einzige Nadel zu killen
höanix
Stammgast
#20 erstellt: 05. Okt 2016, 17:49
DAS habe ich auch noch nicht geschafft.

@TE
Von wo aus dem Norden bist du denn?
Ich habe hier noch eine Pro-ject Align-it Justierhilfe stehen.
Und ich habe keinen Pro-ject PS mehr.


[Beitrag von höanix am 05. Okt 2016, 17:59 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#21 erstellt: 05. Okt 2016, 17:53
Pssst, sonst passiert's noch.
Der_Neuling?
Neuling
#22 erstellt: 05. Okt 2016, 19:02
Also erstmal danke an alle, die mir hier helfen wollen.

@höanix
Flensburg. Zur not schreib mir mal ne PN.

@ Alle

Jaaa äähm Schande über mein Haupt

Den Tonabnehmer habe ich soweit nach hinten geschoben, da ich noch nicht das passende Gewicht für den Arm habe. So konnte ich den Arm vorne etwas leichter bekommen und den Tonabnehmer in die Schwebe bringen. Zugegebener maßen habe ich mich langsam an das Gewicht für den TA herangetastet, so dass es meines Erachtens nicht zu leicht/schwer auf der Platte liegt.

Also wenn es zwingend notwendig ist den TA nach vorne zu setzen, muss ich wohl nach einem neuem Gewicht ausschau halten.
Der_Neuling?
Neuling
#23 erstellt: 05. Okt 2016, 19:08
Und wie soll ich das mit der Bleistiftmine verstehen???
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 05. Okt 2016, 19:33
Bei Anwendung der Schönschablone befestigst Du eine Bleistiftmine an der parallelen Fläche des Nadelträgers, um hinterher leichter die Ausrichtung des Systems ablesen zu können.

http://weschoen.de/schoen-schablone.html

p.s.: Wieder so ein Thread, wo sich eine voreilige Diagnose im Titel wieder findet...


[Beitrag von CarstenO am 05. Okt 2016, 19:37 bearbeitet]
Der_Neuling?
Neuling
#25 erstellt: 05. Okt 2016, 19:47
Ja das mit der Diagnose habe ich mir auch eben gedacht.

Das tut mir auch Leid für Leute die auf dieses Thema treffen und keine Infos bezüglich Verstärkern finden werden. Ich weiß so etwas ist nicht gern gesehen. In Zukunft werde ich meine Fragestellungen besser überdenken.


Ach Ja. Ich lerne hier sehr viel von euch

Danke für den Link.... bevor ich irgendwas mache lese ich mir das gründlich durch.... dann berichte ich euch....
WBC
Stammgast
#26 erstellt: 06. Okt 2016, 06:24
Moin,

den Titel eines Threads kann der Ersteller im übrigen ohne Probleme nachträglich selbst ändern/bearbeiten...

LG Carsten


[Beitrag von WBC am 06. Okt 2016, 06:25 bearbeitet]
Webdiver
Stammgast
#27 erstellt: 06. Okt 2016, 10:18

CarstenO (Beitrag #12) schrieb:

Leider hast Du das unbeschreibliche 'Glück', sowohl einen hier von Mal zu Mal der Erwähnung immer schlechter werdenden Tonabnehmer, als auch noch einen Brettspieler des Marktführers ohne Direktantrieb, ohne Automatikfunktionen, nicht 30 Jahre alt und zudem noch mit gutem Feedback aus der Fachpresse zu haben.


Der_Neuling?
Neuling
#28 erstellt: 08. Okt 2016, 11:30
Erstmal noch einmal Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben um hier zu schreiben.

Mittlerweile habe ich mein TA System (hoffentlich) anständig justiert.
- TA nach vorne geschoben
- TA mit Hilfe einer Bleistiftmine und Schablone ausgerichtet (Vielen Dank für diesen großartigen Tipp)
- und die Vertikale/Horizontale Stellung mit Hilfe einer Dosenlibelle und optischer Überprüfung, ob die Spiegelung des TA eine gerade Linie ergibt. eingestellt.

für letzteres wäre eigentlich auch ein geeigneteres Werkzeug von Nöten, statt nach der Dosenlibelle und Spiegelung zu gehen.

Jetziger Stand;

Das zischen hat sich merklich verringert.
Bei einzelnen Platten ist es ganz weg, bis nur noch minimal zu hören.

Alles in allem bin ich jetzt recht zufrieden bis auf dieses minimale Zischen, womit ich jetzt erstmal leben kann. Ich denke, dass ich bei Gelegenheit mal eine andere Schablone probieren werde und mich noch ein wenig in das Thema Justierung einlesen werde.

Zumindest habt ihr mir weitergeholfen und die Augen auch für andere Dinge geöffnet. In den Ferien werde ich dann mal nach den elkos schauen und den Verstärker von evt. Verschmutzung befreien, Kontaktspray etc.

Auf den Bildern - verwendete Schablone und akt. Einstellung (Immer zwischen A und B gesprungen, MAN WAR DAS NE FUMMELARBEIT)

kkUnbenannt
Der_Neuling?
Neuling
#29 erstellt: 08. Okt 2016, 11:34
Achso.....

und kann es sein, dass in der Theorie Verzerrungen zum inneren hin zunehmen?

Oder ist das auch je nach Schablone verschieden. Ich habe gelesen, dass es Schablonen gibt die eher für LP, Single oder beides geeignet sind.
onabudget
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Okt 2016, 11:44

Der_Neuling? (Beitrag #28) schrieb:
In den Ferien werde ich dann mal nach den elkos schauen und den Verstärker von evt. Verschmutzung befreien, Kontaktspray etc.


Hat vielleicht etwas Religiöses, doch Kontaktspray steht im Ruf lediglich Dreck anzulösen, um ihn woanders abzulagern, wo er auch nicht sein sollte. In dieser Glaubensfrage gehöre ich zu der Fraktion, die rät: Lass es!

Etwas anderes ist Deoxit, ein Spray das Korrosions- und Oxidationsschäden angeht.


[Beitrag von onabudget am 08. Okt 2016, 11:45 bearbeitet]
höanix
Stammgast
#31 erstellt: 08. Okt 2016, 13:35
Die Verzerrungen nehmen zur Mitte immer zu, da der Radius der Rille immer kleiner wird.
Der Unterschied zwischen den Schablonen sind die Nullpunkte.
Man kann sich auch selber eine zeichnen auf Millimeterpapier.
Es gibt jede Menge Schablonen zur Auswahl.
Ich bin mit meiner Stadthaus-Schablone sehr zufrieden.

LG
WBC
Stammgast
#32 erstellt: 08. Okt 2016, 15:13
Ich habe noch nie mit einer Schablone eingestellt...

Sollte ich vielleicht mal meine Einstellungen damit überprüfen...?

Bei mir zischelt und verzerrt jedenfalls nix...

LG Carsten
tinnitusede
Inventar
#33 erstellt: 08. Okt 2016, 15:29
hast einen Dual mit Klick-Klack- Befestigung?

Hans
onabudget
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 08. Okt 2016, 15:46

WBC (Beitrag #32) schrieb:
Sollte ich vielleicht mal meine Einstellungen damit überprüfen...?

Bei mir zischelt und verzerrt jedenfalls nix...


Nein. Die Einstellung dient dazu, die Verzerrungen zu minimieren. Wenn bei Dir keine hörbar sind, warum eine Verschlimmbesserung anstreben?
WBC
Stammgast
#35 erstellt: 08. Okt 2016, 15:52
@tinnitusede:

nein, ich hab nur Technicse hier...

@onabudget:

ich dachte, mit einer solchen Schablone würde man die korrekte Position des TA / der Nadel kontrollieren...

LG Carsten
tinnitusede
Inventar
#36 erstellt: 08. Okt 2016, 15:53
@der_Neuling,

hast Du durch verschieben UND verdrehen des System´s die Parallelität erreichen können, oder blieb das System beim Justieren "ganz vorne"?

Hans
onabudget
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 08. Okt 2016, 15:54

WBC (Beitrag #35) schrieb:
ich dachte, mit einer solchen Schablone würde man die korrekte Position des TA / der Nadel kontrollieren...


Ja. Ist aber kein Selbstzweck, sondern soll die Verzerrungen minimieren.
Der_Neuling?
Neuling
#38 erstellt: 08. Okt 2016, 18:10
@ tinnitusede

Ich hoffe ich verstehe dich richtig!

Mein TA sitzt in der Halterung nicht bis zum Anschlag vorne. Ich musste schon ziemlich fummeln.
Bis Anschlag wäre ich nicht Parallel zu den Linien auf der Schablone gewesen.

Übrigens habe ich gerade Billy Talent drauf und ich finde den Ton schon knackig.
Also jetzt bin ich, dank eurer Hilfe, sehr zufrieden mit meinem Dreher.


[Beitrag von Der_Neuling? am 08. Okt 2016, 18:22 bearbeitet]
tinnitusede
Inventar
#39 erstellt: 08. Okt 2016, 18:30
dann ist alles bestens,

Hans
13mart
Stammgast
#40 erstellt: 09. Okt 2016, 09:28

Der_Neuling? (Beitrag #38) schrieb:
Ich musste schon ziemlich fummeln.


Am inneren Nulldurchgang wird der Überhang eingestellt (vor und zurück),
am äußeren die Kröpfung (drehen). Alles andere ist nicht sehr zielführend.

Gruß Mart
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 09. Okt 2016, 17:07

Der_Neuling? (Beitrag #5) schrieb:
Ich hatte mich in verschiedenen Foren belesen, ob der 2M Red zu empfehlen ist. Wahrscheinlich nur dort gelesen wo ICH wollte ... Da ärgert mich meine Investition in das Red noch ein kleinwenig mehr.



Der_Neuling? (Beitrag #38) schrieb:
Übrigens habe ich gerade Billy Talent drauf und ich finde den Ton schon knackig.
Also jetzt bin ich, dank eurer Hilfe, sehr zufrieden mit meinem Dreher.


Sehr schön.

p.s.: Ich sehe erst jetzt auf Deinem Photo, dass es ja doch der besser Debut Carbon ist.


[Beitrag von CarstenO am 09. Okt 2016, 17:08 bearbeitet]
höanix
Stammgast
#42 erstellt: 10. Okt 2016, 18:52
Moin Neuling,

freut mich das jetzt alles läuft und du ohne große Investitionen mit deinem Plattenspieler zufrieden bist.

LG Jörg
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