Lenco L75 Tonarm wackelt

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gita
Neuling
#1 erstellt: 17. Nov 2017, 21:11
Guten Abend liebes Forum,

als Neuling hier darf ich gleich mal mit zwei Threads in die Runde starten?

Ich habe seit Jahren eigentlich recht zufrieden mit einem Metz Mecasound dem Schallplattenmusikonsum gefrönt... aber da war doch die Sehnsucht nach: schönerer und Holzoptik :-)

Lange habe ich gesucht und dann vor einiger Zeit einen MIracord 50 H II erstanden ... dazu wird noch eine Frage folgen...

Wie es der Zufall will... heute für 30 Euro noch einen Lenco L75 gefunden... der steht nun hier... und ich bin hin und weg vom Klang... so druckvoll und klar, noch besser als der Miracord

ABER... der Tonarm wirkt instabil: die Achse lässt sich leicht nach links und rechts drehen... ich hoffe ich kann's richtig erklären: der Arm/die Achse ist ja irgendwie in diesem massiven Metall-Zylinger befestigt, und innerhalb dieses Zylinders ist nun halt irgendwie Spiel...

Ich denke, das ist nicht normal? - Wie gesagt, der Klang ist wunderbar... mein Sorge ist also in erster Linie, dass die Platten irgendwie Schaden nehmen können...

Abgesehen davon hinten am Lager des Tonarms ja noch so eine Metall-Spindel... dort soll wohl ein Antiskating-Gewicht eingehängt werden? Wie schwer sollte ein solches Gewicht wohl sein? Kann man es wohl irgendwo erwerben?

Ich danke Euch :-)
doc_barni
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Nov 2017, 21:26
Hallo,

es wäre gut, wenn jemand, der sich auskennnt, mal schauen könnte, ob es mit einer Neujustierung der Armlager getan ist. Vielleicht jemand hieraus unser Kommunity? Woist denn dein Standort?

freundliche Grüsse

Wolfgang
gita
Neuling
#3 erstellt: 17. Nov 2017, 21:30
Das wäre bestimmt hilfreich... ein guter Kaffee oder Schnaps wäre nebst guter Musik natürlich sicher ;-)

Ich bin am südlichen Hamburger Speckgürtel...
doc_barni
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Nov 2017, 21:36
Hallo,

hört sich gut an.

Leider kann ich nicht selbst das Werk übernehmen, bin Westfale und nicht soo reisefreudig. Aber wir haben da schon einen Spezialisten im Norden, in Hamburg, vielleicht möchte der sich ja mal melden. Du wärst nicht der/ die Erste, wo er große Hilfe geleistet hat.

Hab etwas Geduld,bitte.

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 17. Nov 2017, 21:38 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 18. Nov 2017, 00:27
Soweit ich weiß hat der L75 einen Tonarm mit Messerlagern. Da sind am Armrohr zwei "Messer" seitlich, die in "V-Einschnitte" an der Lagerbasis greifen und dort nur lose aufliegen.
- Vorteil: minimale Reibung
- Nachteile: mechanisch zeigt sich die beschrieben Instabilität was aber beim Platten abspielen nicht stört; dazu kommt, daß die Lagerblöcke beim L75 nur aus Plastik sind und irgendwann hinüber sind (da gibt es aber Nachbauten zu kaufen)

Gruß
Andreas
doc_barni
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Nov 2017, 11:50
Hallo,

@ Akem

wäre es auch möglich, das hier kein wirklicher Defekt, sondern "nur" eine bauartlich bedingte Instabilität bemerkt wurde...?? Falls ja, wäre es doch schön, wenn sich jemand mal das Teil ansehen könnte, um sicher sein zu können, das es nicht doch mehr ist.

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 18. Nov 2017, 11:50 bearbeitet]
gita
Neuling
#7 erstellt: 18. Nov 2017, 11:51
Danke erstmal allen für die Resonanz ;-)

Zwischenzeitlich hier im Forum auch noch weitere Hinweise auf problematische Lagerblöcke gefunden, habe ich mich einmal an die Zerlegung der Armhalterung gemacht. Nun, so sieht's aus :

Lenco L75 Armhalterung

Da sind wohl - gar keine Lager mehr? Oder muss ich noch mehr abbauen? - Und im Svalander-Shop sehe ich Lagerblöcke und V-Lager... brauche ich beide?

Achso... und diese halbrunde Gewindescheibe die dort im Bild liegt, ist mir entgegengefallen... wo genau gehörte die wohl hin?


[Beitrag von gita am 18. Nov 2017, 11:52 bearbeitet]
wp48
Stammgast
#8 erstellt: 18. Nov 2017, 12:05
Hi gita (richtiger Vorname wäre angenehmer),

wenn du dich dem Lenco ernsthaft widmen willst, schau doch mal beim Spezialistenforum rein: klick! Englischkenntnisse vorausgesetzt wirst du zu deinem Lenco mehr finden als dir lieb ist ...

Gruß
Wolfgang
gita
Neuling
#9 erstellt: 18. Nov 2017, 12:06
Danke, ich werd' mich da mal umsehen....

Gruß,
Marco
doc_barni
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 18. Nov 2017, 12:13
Hallo Marco,

du fragst:


Achso... und diese halbrunde Gewindescheibe die dort im Bild liegt, ist mir entgegengefallen... wo genau gehörte die wohl hin?


Du könntest dich kostenfrei und ohne Reue hier anmelden:

vinylEngine.com

Dort liegt zum freien Download das SM für deinen L75. Da sollte so einige Fragen beantwortet werden.

freundliche Grüsse

Wolfgang
gita
Neuling
#11 erstellt: 18. Nov 2017, 12:49
Ja das Manual hatte ich dort schon gefunden, aber kein Service-Manual mit so etwas wie einer Explosionszeichnung des Tonarms...
gita
Neuling
#12 erstellt: 18. Nov 2017, 12:54
Ich sehe jetzt schon, die gelben Teile im Bild sind ja wohl die V-Lager... aber dann müsste es doch auch noch diese anderen Gummi-Lager geben?
akem
Inventar
#13 erstellt: 18. Nov 2017, 14:06

doc_barni (Beitrag #6) schrieb:
wäre es auch möglich, das hier kein wirklicher Defekt, sondern "nur" eine bauartlich bedingte Instabilität bemerkt wurde...??

Genau das - it's not a bug, it's a feature...
Die SME 30xx Serien waren übrigens genauso gebaut und noch ein paar mehr (SAEC würde mir noch spontan einfallen).

Gruß
Andreas
doc_barni
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Nov 2017, 14:16
Hallo,

und

@ akem

du schreibst:

...
it's not a bug, it's a feature...


"Kein Fehler, sondern ein Merkmal".

Nun ist das gut zu wissen, ansonsten könnte man den "Kampf gegen Windmühlen"anfangen.

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 18. Nov 2017, 14:24 bearbeitet]
gita
Neuling
#15 erstellt: 18. Nov 2017, 14:33
Ich nochmal :-)

Ich habe mich dann mal nach mehrfach auffindbaren Radiergummischnitzmethode zu schaffen gemacht... und siehe da... läuft wackelfrei alles prima

Also Danke noch mal die richtige Fährte.....

Eine Frage bleibt offen: mir fehlt das Antiskating-Gewicht... Ich habe noch nicht finden können, wie schwer es wohl sein muss? Wieviel also muss ich da dran hängen? ...erstmal ohne spielen... wohl nicht so schön für die Schallplatte?...
doc_barni
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Nov 2017, 14:41
...


... wohl nicht so schön für die Schallplatte?...


lass doch deine Ohren entscheiden, die Platte wird`s schon nicht sofort dahinraffen.....

ist doch schonmal schön so. Den Rest schaffst du bestimmt auch noch.

freundliche Grüsse

Wolfgang
gita
Neuling
#17 erstellt: 18. Nov 2017, 14:45
Ja Danke, und sorry ich hab's auch grad im Manual gefunden, es sind wohl ursprünglich zwei Gei´wichte von 1 und 4 Gramm dabei, mit genauen Angaben zur Verwendung in Abhängigkeit vom Nadeldruck.

Gruß
Marco
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