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Rega Planar 1 deutlich besser als Project Debut Carbon?

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Beitrag
Julian33
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Apr 2018, 17:35
Hallo,
ich bräuchte mal eine kleine Empfehlung von euch bezüglich eines neuen Spielers (gebraucht kommt leider nicht in infrage. Ich hatte mich eigentlich schon für den Pro-Ject Debut Carbon Esprit entschieden, da dieser eigentlich in sämtlichen Online-Foren für besser als der Rega Planar 1 empfunden wurde und ich leider keinen Händler in der Nähe habe, bei dem ich beide anhören könnte.
Naja, nun habe ich dieses Video gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=MuuOgT0XBK0&t=668s

Hat mich doch stark verblüfft, dass der Rega deutlich besser klang, obwohl der Tonabnehmer eigentlich schwächer sein müsste... (Rega Carbon/ Ortofon 2M Red)
Nun bin ich natürlich etwas hin und her gerissen. Ich weiß auch nicht, inwiefern der Acrylteller der Esprit-Version noch was ausmacht, aber ich nehme an, nicht allzu viel?

Falls es doch der Rega wird: Kennt sich jemand mit den Neuerungen des Modells aus?
Es gab ja erst den Rega RP1, der ja verbessert wurde und nun Rega Planar 1 heißt. Außerdem gab es den RP1 Performance, der wohl noch ein BIAS statt dem Carbon verbaut hatte und andere Änderungen. Wie unterscheidet sich der RP1 Performance jetzt von dem Planar 1? Nur anderer Tonabnehmer?

Würde mich freuen, wenn jemand Erfahrung mit den jeweiligen Plattenspielern hat und mir vielleicht weiterhelfen kann, sowohl in der Entscheidungsfindung, als auch beim Rega-Produktdurchblick.
Danke schonmal.
LG Julian


[Beitrag von Julian33 am 04. Apr 2018, 17:42 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#2 erstellt: 04. Apr 2018, 17:46
Der Typ im Video macht mich ja leicht wahnsinnig. Davon abgesehen finde ich die Hörbeispiele viel zu kurz, um mir ein eigenes Bild zu machen. Man muss sich doch mal einen Moment einhören dürfen.
Für mich ist daher der „Test“ wertlos, und ich habe nach ein paar Minuten abgeschaltet.
Grundsätzlich kann ich nicht glauben, dass die Klangunterschiede besonders groß bei den beiden Drehern ist, sobald der selbe Tonabnehmer, natürlich passend zum Tonarm und dem Rest, montiert ist.


[Beitrag von gapigen am 04. Apr 2018, 17:47 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 04. Apr 2018, 18:00
Hallo,

na ja, ich mag die Brettchenspieler nicht, aber das Ergebnis überrascht nur auf den ersten Blick.
Der Rega ist am Besten verarbeitet und konsequent durchdacht, und damit auch ein akzeptables Paket - jedoch das Ausnehmzeuchs ala Performance Pack vergisst man am Besten sofort.

Lieber ne gescheite ell. Nadel dran und fäddisch.

Nie blenden lassen...

Peter
wendy-t
Stammgast
#4 erstellt: 04. Apr 2018, 20:50
Hallo!

Ich habe schon einige Tests von dem lustigen Japaner (?) gesehen.
Ich finde, der macht das wirklich gut und nicht oberflächlich.

Viele Grüße
Philip


[Beitrag von wendy-t am 04. Apr 2018, 20:55 bearbeitet]
oremilac
Stammgast
#5 erstellt: 05. Apr 2018, 00:25
Moin!

Im Grunde sind beide Dreher fast gleichwertig.
Über beide wurde hier im Forum schon negativ berichtet.
Beim Rega war schon mal von Plattentellereiern die Rede
und beim Project brummt der Motor, aber such mal selbst
im Forum.
Wenn ich wählen müsste, würde ich aber den Project nehmen,
warum?
Da gibt wenigstens ein rudimentär einstellbares Antiskating.

Vinyle Grüße
Thomas =8)
holger63
Inventar
#6 erstellt: 05. Apr 2018, 03:03
Hi,

laut Rega hat der Planar auch eine Antiskatingeinrichtung, die sich selber einstellt..

Gruß,
Holger
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 05. Apr 2018, 09:42
Hallo,

sowas raffiniertes und dann so einen Steinzeitantrieb... schon wunderlich das Ganze.

Bei Neudrehern ist es wirklich schwer was zu empfehlen, wer etwas freggeln kann sollte einfach einen Hanpin nehmen (egal ob "Dual", "Denon", "Pioneer", "Onkyo" oder sonstwie gelabelt- neuerdings auch als "Technisat"...) und ein gescheites System selber dranfreggeln.

Peter
vinylrules
Inventar
#8 erstellt: 05. Apr 2018, 09:52

wer etwas freggeln kann sollte einfach einen Hanpin nehmen

Und sich dann mit brummenden Trafos, tickernden Motoren, Höhenschlag, Brummen im Signal (Masseführung, Phonopre) und wackeligen Armen rumschlagen? Bei der Entscheidung Pro-Ject contra RP1 sehe ich an sich nur ältere Spieler anderer Marken als Empfehlung und ich bin an sich wenig dogmatisch.
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 05. Apr 2018, 10:02
Hallo,

bei solchen Fehlern "Return to Sender", die sollen mal das Wort "Endkontrolle" lernen. Und das lernen die Händler schnell wenn sie mir Schrott zusenden...

Es gibt aber auch Dreher ohne Mängel von Hanpin die dann einfach nur gut funzen... siehe die Dinger die unter dem Namen Pioneer verkauft werden.


Peter
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Apr 2018, 10:13

Und sich dann mit brummenden Trafos, tickernden Motoren, Höhenschlag, Brummen im Signal (Masseführung, Phonopre) und wackeligen Armen rumschlagen?


Also ich habe zwei von den Hanpin-Dingern und kann nichts davon bestätigen. Ganz im Gegenteil. Wenn ich hingegen an meine alten Technics-Plastik-Gurken denke.......
vinylrules
Inventar
#11 erstellt: 05. Apr 2018, 10:16

Also ich habe zwei von den Hanpin-Dingern und kann nichts davon bestätigen. Ganz im Gegenteil. Wenn ich hingegen an meine alten Technics-Plastik-Gurken denke.......

Hatte Stanton und AT zu Hause und will so etwas nie wieder in der Bude haben. Selbst bei den Pioneers soll ja eine Justage der Armlager nötig sein und sooo billig sind die auch nicht.
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 05. Apr 2018, 10:18
Hausfrau will provozieren, im falschen Thread.
vinylrules
Inventar
#13 erstellt: 05. Apr 2018, 10:22
Wegen des Seitenhiebs auf Technics? Habe auch einen SL-Q2 und das ist ein extrem problemloses gut verarbeitetes Gerät, das keine der von mir angesprochenen Schwächen kennt.
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 05. Apr 2018, 10:22

Hausfrau will provozieren


nö, will sie nicht. Ich kann aber nicht nachvollziehen, warum die alten Spieler immer so gelobt und die neuen verflucht werden. Ich habe genau andere Erfahrungen. Natürlich gibt es tolle alte Dreher. Aber die gepflegten werden selten verkauft. Und mit den Gurken rumschlagen will sich auch nicht jeder.

Ich habe den Onkyo 1050 und den Teac 300 und bin auch von der Verarbeitungsqualität sehr angetan.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 05. Apr 2018, 10:26
Hallo,

was leider stimmt, was inzwischen bei Ebay verscherbelt wird ist unter aller Kanone, meist ranzige Kisten die 30 Jahre auf dem Dachboden oder im Keller rumstanden und nu schwer leidend sind.

Selbst ein Technics wird dann mürbe, vor allen Dingen wenn dann noch jemand mit 2 linken Händen (mit 10 Daumen dran) und 0 Gehirn dran rumpfuschte. Und ja, genug solcher Geräte auf Flohmärkten usw. gesehen.

Peter
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Apr 2018, 10:30
Peter, ich stimme dir zu.

Mein Erfahrung ist, dass schöne und gepflegte alte Dreher ihren Preis haben. Und dann ist es legitim, neue in der Entscheidung zu berücksichtigen. Ich finde es in Ordnung, wenn jemand die neuen Dreher nicht mag. Insbesondere, wenn jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber dieses Tantra - die neuen sind schlecht und Brettchendreher etc. - geht mir inzwischen echt saumäßig auf den Keks.


[Beitrag von Hausfrau am 05. Apr 2018, 10:31 bearbeitet]
vinylrules
Inventar
#17 erstellt: 05. Apr 2018, 10:37

nö, will sie nicht. Ich kann aber nicht nachvollziehen, warum die alten Spieler immer so gelobt und die neuen verflucht werden.


Das ist hier generell so und in meinen Augen auch problematisch. Ich sagte ja nur, dass mir sowohl Rega 1 und Pro-Ject Debut im Neuzustand zu fehlerbehaftet und teuer sind. Und meine Erfahrungen mit den Hanpin-Geschichten waren durchweg negativ bis haaresträubend.

Mit etwas Geduld treibt man durchaus noch einen gepflegten 1310/1410 mit repariertem Lift von Technics auf. Ist halt nicht mehr wirklich billig. Allerdings hat man dann auch einen richtigen Plattenspieler.

Gruß

Matthias

PS: Mantra, nicht Tantra - ist doch was anderes


[Beitrag von vinylrules am 05. Apr 2018, 10:37 bearbeitet]
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 05. Apr 2018, 10:41
Ich meinte schon Tantra. Das hat mit der Welt der Phänomene und des Reiches des Göttlich-Absoluten zu tun.
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 05. Apr 2018, 10:43

Ich sagte ja nur, dass mir sowohl Rega 1 und Pro-Ject Debut im Neuzustand zu fehlerbehaftet und teuer sind.


Lese mal Beitrag 8. Und überlege dann, warum ich das anders verstanden habe.
.JC.
Inventar
#20 erstellt: 05. Apr 2018, 10:43
Hi,

nur mal so als Beispiel.

ohne Haube, aber die haben die ganzen Bretter ja auch nicht.


ps
wessen "Reinkarnation" ist denn diese Hausfrau ?
ingo74
Inventar
#21 erstellt: 05. Apr 2018, 10:46
Hässlich, aber was hilft die Diskussion jetzt Julian bei seiner Frage?
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 05. Apr 2018, 10:46

ohne Haube, aber die haben die ganzen Bretter ja auch nicht.


die "edlen" und teuren sicher oftmals nicht. Die eher günstigen aber schon. Ich putze zwar sau gerne, aber ich staube echt lieber die Haube ab als den ganzen Plattenspieler.
Holger
Inventar
#23 erstellt: 05. Apr 2018, 10:54

Julian33 (Beitrag #1) schrieb:
gebraucht kommt leider nicht in infrage


Rein interessehalber - warum eigentlich nicht?
vinylrules
Inventar
#24 erstellt: 05. Apr 2018, 11:01

Hässlich, aber was hilft die Diskussion jetzt Julian bei seiner Frage?

Na gut, dann muss er eben da durch. Möchte er einen Pro-Ject (der etwas zu langsam läuft) mit brummendem Motor und schlecht verarbeitetem Tonarm? Oder möchte er einen Rega, der zu schnell läuft, Brummen in den Tonabnehmer einstreut und dessen Tonarm nicht mal richtig eingestellt werden kann?

Es ist ganz einfach. Ich würde den nehmen, für den man mehr Geld in Zubehör und Aufrüstung ausgeben kann. Dann kann man richtig Kohle versenken bis man merkt, dass das alles leider gar nicht hilft und die Sache entweder ganz sein lassen, oder sich einen richtigen Plattenspieler kaufen.
Julian33
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 05. Apr 2018, 13:02
Gebraucht nicht, weil ich bei meinem letzten gebrauchten Schäden im Tonarmlager hatte und ich wahrscheinlich nicht auf den ersten Blick sehe, was mich an dem gebrauchten in den nächsten paar Wochen doch noch stören könnte. Wenn ich neu kaufe und was nicht einwandfrei funktioniert, geht er halt zurück. Bin auch nicht so der Bastlertyp und das Angebot hier lässt zu wünschen übrig, zumal mir auch Optik einigermaßen wichtig ist.
Nochmal zu dem Rega: Kriegt man denn da den anderen Tonabnehmer gut drauf? Weil der verbaute Carbon ist ja sehr flach und wenn ich jetzt was anderes ranbau, stimmt ja wahrscheinlich die VTA nichtmehr. Außerdem hab ich gelesen, dass man den Tonarm auch nur um 3mm anheben kann, dann passt das Gegengewicht wohl nicht mehr unter die Haube... Klingt für mich jetzt nicht so toll...
vinylrules
Inventar
#26 erstellt: 05. Apr 2018, 13:29

Nochmal zu dem Rega: Kriegt man denn da den anderen Tonabnehmer gut drauf? Weil der verbaute Carbon ist ja sehr flach und wenn ich jetzt was anderes ranbau, stimmt ja wahrscheinlich die VTA nichtmehr. Außerdem hab ich gelesen, dass man den Tonarm auch nur um 3mm anheben kann, dann passt das Gegengewicht wohl nicht mehr unter die Haube...

Einen anderen Tonabnehmer kriegt man ohne Weiteres eingebaut. Man muss dann halt den Tonarm mittels Unterlegscheiben in der Höhe verstellen, damit der VTA stimmt. Das ist in der Praxis zwar fummelig, aber nicht problematisch. Blöder finde ich das feste Antiskating, dass beim Einbau eines Systems mit scharfem Schliff garantiert erheblich zu viel ist. Das mit der Haube habe ich schon woanders gehört, weiß es aber nicht.
gapigen
Inventar
#27 erstellt: 05. Apr 2018, 16:21

Aber dieses Tantra - die neuen sind schlecht und Brettchendreher etc. - geht mir inzwischen echt saumäßig auf den Keks.

Mir auch.
Alle von den gebrauchten vier Plattenspieler, die irgendwie bei mir gelandet sind, haben irgendeine technische und/oder optische Macken.

Die Zeit dieser historischen und teilweise 50 Jahre alten Plattenspielern nähert sich nun einmal mit jedem weiteren Tag ihrem Ende zu.
Und die optisch und technisch einwandfreien werden immer seltener und damit teurer, als sie klingen...


.
Holger
Inventar
#28 erstellt: 05. Apr 2018, 16:44

gapigen (Beitrag #27) schrieb:

Alle von den gebrauchten vier Plattenspieler, die irgendwie bei mir gelandet sind, haben irgendeine technische und/oder optische Macken.


Hmh... nur 'ne Vermutung, aber das könnte damit zu tun haben, dass es Gebrauchte sind, nicht?

Meine Güte, da muss man halt aufpassen, was man kauft, oder selbst Hand anlegen, wenn man's kann.
vinylrules
Inventar
#29 erstellt: 05. Apr 2018, 16:46

Alle von den gebrauchten vier Plattenspieler, die irgendwie bei mir gelandet sind, haben irgendeine technische und/oder optische Macken.

Die Zeit dieser historischen und teilweise 50 Jahre alten Plattenspielern nähert sich nun einmal mit jedem weiteren Tag ihrem Ende zu.
Und die optisch und technisch einwandfreien werden immer seltener und damit teurer, als sie klingen...


Stimmt ja auch wieder. Aber irgendwie widerstrebt es mir, für schon im Regal mängelbehaftetes Zeug viel Geld auszugeben. Bei Neuware muss man - allein schon deswegen, weil es heutzutage keine Massenprodukte mehr sind - für halbwegs gute Qualität eben schon richtig Geld ausgeben. Es gibt eben keine solide "Mittelklasse" für überschaubares Geld mehr, wobei ältere Geräte zu ihrer Zeit auch durchaus teuer waren.

Ich meine ja nur ein Gerät, dass nicht brummt (mechanisch, elektrisch), keine hörbaren Abweichungen bei Geschwindigkeit und Gleichlauf hat, wo man zumindest Auflagekraft und Antiskating einstellen kann (Automatik ist mir egal) und an dem eben nicht rumgefrickelt werden muss. Und da sehe ich neu im leistbaren Bereich irgendwie nichts. Vielleicht noch der Pioneer, wenn man da nicht am Armlager rumstellen muss oder einen Pro-Ject/music-hall, der zufällig nicht brummt.....
Detektordeibel
Inventar
#30 erstellt: 05. Apr 2018, 16:58

Hat mich doch stark verblüfft, dass der Rega deutlich besser klang, obwohl der Tonabnehmer eigentlich schwächer sein müsste... (Rega Carbon/ Ortofon 2M Red)


Das Rega Carbon ist das AT91/AT3600.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-18261.html

Im Vergleich zu nem OM/2M klingt es bassiger und wärmer, und wenn du ne schlechte 2M/Om10 Nadel erwischst und ne gute für das AT91 hat das Ortofon (erstmal) keine große Chance.

Ansonsten beide Spieler sind schon zigfach besprochen worden, weswegen sich keiner mehr dafür interessiert und die anderen Lieber sich lieber über was interessantes aber auch schon zigfach diskutiertes wie "neuen Hanpin vs Oldtimer" unterhalten.

Ob Rega oder Project macht aus meinen Augen keinen großen Unterschied, du könntest dir was die "Brettchen" angeht auch einen Auna TT-Massive kaufen, der hat auch ein "Rega Carbon" drauf, kostet aber nur 139€ - dafür kaufst du dir dann die Nadel ATN 3752E.

Die 300-500€ die sie kosten sollen würde ich weder für einen Rega noch einen Project ausgeben, die sind zu schlecht ausgestattet und die sonstigen Nachteile sind klar. Wenn es sowas unbedingt sein muss der Auna weil er billig ist, oder die neue "Reloop Turn" 2/3 Reihe, wo es auch Geräte mit Endabschaltung gibt, und auch einen mit S-Tonarm und Wechselheadshell.

Ansonsten würde ich für das Geld bei Neuware konsequent eben gleich nen Hanpin kaufen, Denon DP300F wenn es vollautomatik sein soll, ansonsten gleich Direktantrieb Reloop 2000 und vergleichbare "DJ Dreher" der 200-250€ Klasse , für mehr den Onkyo CP 1050 mit Hifi-Zarge oder wenns um "material" geht gleich den Reloop 7000.


Meine Güte, da muss man halt aufpassen, was man kauft, oder selbst Hand anlegen, wenn man's kann.


eben...

Und was neu kommt und nicht zufriedenstellend funktioniert - Zurückschicken, egal was drauf steht.

Neu ist nicht automatisch schlecht (und nicht automatisch gut), und "alt" ist heutzutage in erster Linie alt, aber deswegen auch nicht unbedingt besser, mittlerweile zeigen auch die "alten Japaner" ihre Auflösungserscheinungen, diese Geräte sind mittlerweile eben auch 30,40 Jahre alt..


[Beitrag von Detektordeibel am 05. Apr 2018, 17:02 bearbeitet]
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 05. Apr 2018, 17:13

Meine Güte, da muss man halt aufpassen, was man kauft, oder selbst Hand anlegen, wenn man's kann.


Oder man kauft ein Neugerät. Ist nicht so schwer zu verstehen, oder?
Julian33
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 05. Apr 2018, 17:39
Danke erstmal, ich hab mich jetzt für den Rega entschieden und hätte jetzt noch die Frage, ob der mit dem Ortofon 2M Red (wie vom Händler empfohlen), oder mit dem Nagaoka MP-110 (für etwa 60 Euro mehr) mehr Sinn macht. Der Händler meinte, das Ortofon würde auf dem Dreher besser klingen und das Nagaoka wäre zu hell und analytisch, ich hatte eigentlich immer gehört, dass es eher warm klingt. Vielleicht kann sich dazu nochmal jemand äußern?
Holger
Inventar
#33 erstellt: 05. Apr 2018, 18:04

Hausfrau (Beitrag #31) schrieb:


Oder man kauft ein Neugerät...


Klar, wenn man weniger Leistung für mehr Geld will...
Detektordeibel
Inventar
#34 erstellt: 05. Apr 2018, 18:07

Oder man kauft ein Neugerät.


Auch da kann es passieren das du was "nachstellen" musst, der Teac 300 ist z.B. bei nem Youtubetest durchgefallen weil die Geschwindigkeit nicht richtig justiert war auch berichtet man ab und an von Tonarmlagern mit zu hohem Spiel, das dann nachstellen ist dann auch nichts für jeden.

Theorien sind "mangelnde Endkontrolle", sowas kann aber imho auch schlicht auf dem Transportweg passieren. Steckt man nicht drin, und der Einzelhandel kann/wird hier auch nicht weiterhelfen.
gapigen
Inventar
#35 erstellt: 05. Apr 2018, 18:35

Holger (Beitrag #33) schrieb:

Hausfrau (Beitrag #31) schrieb:


Oder man kauft ein Neugerät...


Klar, wenn man weniger Leistung für mehr Geld will...

Ist das wirklich so? Für einen neuen Plattenspieler zahlt man vielleicht gut 1000€ mit einem brauchbaren Tonabnehmer. Das ist sicher deutlich weniger als die Hälfte eines Monatsgehalts. In den 60ern ging für einen mittelprächtigen Dreher schon mal ein ganzes Monatsgehalt oder mehr drauf.

Im Übrigen ist ein neuer Plattenspieler neu und hat Garantie. Bei einem auch funktionierenden historischen Plattenspieler habe ich immer das Risiko, das etwas kaputtgeht, was sich nicht mehr finanziell tragbar reparieren lässt. Da habe ich einfach keine Lust drauf und verzichte lieber auf eine Automatik, die ich eh nicht brauche.

Und die uralten Teile klingen auch nicht unbedingt besser als die Neuen, auch wenn das dem ein oder anderen nicht gefallen mag.
Detektordeibel
Inventar
#36 erstellt: 05. Apr 2018, 18:44
Wenns ums Geld geht kauf man sich für 30€ nen MP3 Player + ne fette SD-Karte und nen Klinke Cinch Adapter...
.JC.
Inventar
#37 erstellt: 05. Apr 2018, 18:56
Hi,


gapigen (Beitrag #35) schrieb:
Und die uralten Teile klingen auch nicht unbedingt besser als die Neuen, auch wenn das dem ein oder anderen nicht gefallen mag.


das stimmt, aber sie sind günstiger.
Und wenn du dann die Differenz vom Kaufpreis in den TA steckst, was klingt dann besser ?
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 05. Apr 2018, 19:31
Gebraucht kaufen ist ok und neu kaufen ist auch ok. Ist wie bei Autos auch. Ich finde nur die Sturheit mancher hier extrem, die Gebrauchte als das Non-Plus-Ultra sehen und bei denen neue Dreher Schrott sind.

Offenkundig gibt es Fälle, da sind die Neuen Geräte nicht in Ordnung. Das ist doof und mit Aufwand verbunden. Aber man korrigiert das oder schickt/gibt das Teil zurück. Ja, ist ein Risiko. Ein ähnliches Risiko habe ich auch bei Gebrauchten. Selbst wenn man einen Dreher liebevoll "aufpoliert" weiß man nicht, ob nicht morgen der Motor verreckt.

Also einfach bitte etwas mehr Toleranz für andere Meinungen und weniger Engstirnigkeit.

Edit: ich höre gerade mit meinem roten Schönling Paul Carrack. Ein Genuss. Herrlich. Optisch und akustisch


[Beitrag von Hausfrau am 05. Apr 2018, 19:35 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 05. Apr 2018, 19:46

Julian33 (Beitrag #32) schrieb:
Danke erstmal, ich hab mich jetzt für den Rega entschieden und hätte jetzt noch die Frage, ob der mit dem Ortofon 2M Red (wie vom Händler empfohlen), oder mit dem Nagaoka MP-110 (für etwa 60 Euro mehr) mehr Sinn macht. Der Händler meinte, das Ortofon würde auf dem Dreher besser klingen und das Nagaoka wäre zu hell und analytisch, ich hatte eigentlich immer gehört, dass es eher warm klingt. Vielleicht kann sich dazu nochmal jemand äußern?


Hallo,

vergiss das Ortofon 2m red, wenn unbedingt dann mindestens mit 2m blue, die Nadel ist dann schon ein richtiger Schritt nach vorne. Alternativ - da günstiger - wäre ein Ortofon 20, die Systeme sind obwohl optisch so verschieden eh fast gleich.

Der "Klang" kommt überwiegend vom passenden elektrischen Abschluß - verrate mal was für einen Phonopre Du nimmst, das ist viel entscheidener, vor allen Dingen weil das Nagaoka in der Hinsicht ein rechtes Mimöschen ist, eine zu hohe Abschlußkapazität vom Phonovorverstärker und es klingt schrill.

Peter
Vogone
Inventar
#40 erstellt: 05. Apr 2018, 20:05
Die Diskussion Vintage vs. neu gibt es seit über 1500 Jahren. Jeder hat eine andere Prio.
Bei mir muss es ein Vollautomat und DD will ich auch und einen richtigen Deckel mit Scharnier.
Drehzahl mit Quarz und manuell ist mit auch wichtig. SME finde ich super, ist aber für mich kein muss.
Zudem lege ich wert auf eine solide Verarbeitung.
Neu gibt es so etwas gar nicht, oder?
8erberg
Inventar
#41 erstellt: 05. Apr 2018, 20:09
Hallo,

geben tut es das wohl (z.B. Langer Nr. 7) aber das kostet auch richtig Geld...

Ich hoffe das meine alten Duals mich überleben....

Peter
Holger
Inventar
#42 erstellt: 05. Apr 2018, 20:13

gapigen (Beitrag #35) schrieb:

Für einen neuen Plattenspieler zahlt man vielleicht gut 1000€ mit einem brauchbaren Tonabnehmer. Das ist sicher deutlich weniger als die Hälfte eines Monatsgehalts. In den 60ern ging für einen mittelprächtigen Dreher schon mal ein ganzes Monatsgehalt oder mehr drauf.


Sorry, aber diese Milchmädchenrechnung interessiert hier nun wirklich nicht.

Ich lebe im Heute und möchte wissen, was ich für 'nen halben Tausender kriegen kann.

Neu sieht's da nicht so berühmt aus...

Aber: Tatsache ist nun mal, dass ich für unter 500 Euro einen hervorragend ausgestatteten, massiven und bestens verarbeiteten Gebrauchten bekommen kann, und wenn ich beim Richtigen kaufe, dann sogar professionell revidiert und mit Garantie.

Und nein, ich werde hier keine Beispiele posten, weil ich selbst nicht auf der Suche bin - ich bin bestens versorgt, danke - und vor allen Dingen, weil ich nie behauptet habe, dass es diese Geräte jederzeit und an jeder Ecke gibt, da ist nun mal Geduld und ggf. auch längeres Warten oder eine Suchanfrage in entsprechenden Foren empfehlenswert.
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 05. Apr 2018, 20:18

Drehzahl mit Quarz und manuell ist mit auch wichtig


Das ist jetzt eine gute Frage jenseits des eigentlichen Themas

Ich habe aus Interesse bei meinem Onkyo 1050 und dem Teac 300 mit Stoppuhr die Geschwindigkeit gemessen (5 min. laufen lassen und die Runden gezählt, 33 bzw. 45 * 5). Sie stimmt sehr genau. Hätte mich auch gewundert. Mit modernen Motoren muss es möglich sein, ohne den "alten Schnick-Schnack" die Drehzahl sehr genau und automatisch zu steuern. Von daher wundert es mich nicht, dass moderne Dreher kein Stroboskop und keine manuelle Einstellmöglichkeit haben.

Andere Meinungen?
.JC.
Inventar
#44 erstellt: 05. Apr 2018, 20:19

Hausfrau (Beitrag #38) schrieb:
.. Ist wie bei Autos auch.
..
Ich finde nur die Sturheit mancher hier extrem, die Gebrauchte als das Non-Plus-Ultra sehen und bei denen neue Dreher Schrott sind.


ganz genau, man sollte Ahnung von der Sache haben.
einen neuen Mercedes könnte ich mir nicht leisten, einen Gebrauchten aber schon
und dann sitze ich in einem richtigen Wagen - genau so ist das bei Plattenspielern
....
das ist ein offenes Forum, jeder kann schreiben was er will, solange es den Benimmregeln entspricht
die Verantwortung zu entscheiden, was richtig ist und was falsch liegt beim Leser.

zum Titel: das machte überhaupt keinen Unterschied,
ehrlich Mann !
Julian33
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 05. Apr 2018, 20:20
Ich habe einen alten Pioneer A-447 mit Phonoeingang.
Ich glaub das 2M Blue ist mir im Moment zu teuer, irgendwann vielleicht mal...


[Beitrag von Julian33 am 05. Apr 2018, 20:22 bearbeitet]
Hausfrau
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 05. Apr 2018, 20:28

einen neuen Mercedes könnte ich mir nicht leisten, einen Gebrauchten aber schon
und dann sitze ich in einem richtigen Wagen - genau so ist das bei Plattenspielern


Mercedes ist hier ein schlechtes Beisiel. Weil die waren früher mal sehr robust. Heute ist das genauso Massenware wie alle anderen Autos auch. Das was früher Mercedes war bzgl. Werthaltigkeit ist heute eher VW (und Audi). Einen gebrauchten VW zu kaufen macht keinen Spass (wollte ich vor kurzem machen) während man einen gerauchten Benz an jeder Ecke nachgeschmissen bekommt (zumindest in Baden-Württemberg). Aber ein anderes Thema.

Edit: gebrauchten Benz


[Beitrag von Hausfrau am 05. Apr 2018, 20:30 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#47 erstellt: 05. Apr 2018, 20:45
Der alte Pioneer ist schon mal gut, ich hab auch so einen (den A504R), die hatten noch gute Phonopres drin.
(ich höre aber mit dem Aikido)

Mach doch mal die Rechnung 300 willst Du ausgeben
sind bei mir: ein Technics für 100 und ein Ta für 200
bei dir ?

Ortofon ist übrigens zu teuer, hier im Forum gibt´s Tipps für Ta die sind erste Sahne

mit ein "bisschen" lesen und etwas Zeit (2-3 Wochen) und geschickt fragen (ggf. nen neuen Thread machen)
schaffst Du es einen wirklich guten Gebrauchten zu bekommen, der mit Neuware bis 1000 € locker mithalten kann
besser geht´s nicht
ingo74
Inventar
#48 erstellt: 05. Apr 2018, 20:58
Solange man im Dunkeln hört und lebt oder blind ist, geb ich dir da recht
Häuschen
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 05. Apr 2018, 21:24
Wird der TE eigentlich absichtlich von Euch ignoriert?
8erberg
Inventar
#50 erstellt: 05. Apr 2018, 21:33
Hallo,

hmmm.... ein Ampi von 1990 wo oftmals ein "Soda"-Phonoeingang vorhanden ist.

Bei Wahl eines OM20 wäre das weniger ein Thema da die Ortoföner da recht unempfindlich sind (es geht auch ein OM10 und später die Nadel aufrüsten).

Sonst sollte man z.B. einen https://www.musicsto...r/art-DJE0001545-000

wählen und dann den Phonopre am AUX-Eingang anschließen.

Peter
Holger
Inventar
#51 erstellt: 05. Apr 2018, 21:39

Häuschen (Beitrag #49) schrieb:
Wird der TE eigentlich absichtlich von Euch ignoriert?


Nachdem er sich in #32 bereits entschieden hat, geht's jetzt halt mit 'nem anderen Strang hier weiter... passiert ja oft, dass man vom Hundertste ins Tausendste kommt.
Suche:
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