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Plattenspieler justieren

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jodruck
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2021, 23:49
Hallo Freunde der guten alten Schallplatte,

wer kennt sich hier mit der Justierung eines Plattenspielers aus?
Ich habe gerade eine neue Nadel bei Thakker gekauft: Ortofon FF 15 XE MKII

Klingt zwar alles sehr gut, aber mir ist aufgefallen, dass ich an dem Luxman PD 289
noch nie was justiert habe. Außer, dass ich das Gewicht auf 1,5 eingestellt habe.

Was haltet Ihr von der Ortofon Testplatte?
Bringt das was oder kann man das lassen?

Ortofon Schallplatte

Gruß Jodruck
einstein-2
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jan 2021, 08:17
Hallo
Zu allererst würde ich an Deiner Stelle mal nach der BA für
Deinen Plattenspieler im Internet suchen. Ich kenne das Teil
nicht. So pauschal würde ich mal sagen, dass 1,5 Gr. relativ
wenig ist. Voraussetzung ist auch, dass die Balance vom
Tonarm stimmt. Also, wenn Auflage auf Null ist, muss der
Tonarm wagerecht schweben.
Habe die BA gefunden, finde jedoch keine Möglichkeit die Datei anzuhängen.


[Beitrag von einstein-2 am 09. Jan 2021, 08:23 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 09. Jan 2021, 11:03
Hallo,

grundsätzlich erst einmal die Grundeinstellung: sprich der Tonarm soll bei Auflagekraft 0, Antiskating 0 und Tonarm "unten" sauber schweben. Nich so "passt schon" sondern dabei bitte Zeit nehmen.

BTW sollte die Auflagekraft bei der genannten Nadeln bei empfohlenen 2 Pond liegen (siehe Anleitung von Ortofon)

Peter
jodruck
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Jan 2021, 11:38
Hallo,
vielen Dank.
@einstein-2
Hast Du einen Link zur BA?
Der Plattenspieler ist aus den 1980er Jahren.
Nach ein paar Jahren Pause gibt es die Fa. Luxman allerdings wieder.

@8erberg
Die 2 Pond werde ich einstellen, ist schon mal ein Anhaltspunkt für mich.
Auf verschiedenen Internet-Seiten hatte ich bisher keine Anleitungen gefunden.

Der Plattenspieler wurde mir mal geschenkt, weil diejenige keine LP mehr auflegen wollte.

Gruß Jodruck
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2021, 11:52
Hallo,

Anleitung in Englisch bei

https://www.vinylengine.com/library/luxman/pd-289.shtml

Anmelden ist dort Pflicht, aber die sind wirklich seriös.

Peter
einstein-2
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jan 2021, 12:44
Hallo
Ich habe die komplette BA heruntergelden. Ich schaffe es jedoch nicht, diese hier anzuhängen. Ich habe zur Zeit keinen
PC. Ich mache alles mit meinem Smartphone und damit ist
dieses Forum zu bedienen eine einzige Katastrophe. Alles unmöglich klein und popelig. Verstehe nicht, wieso es da keine App für's Smartphone gibt. Dies so ganz nebenbei.
jodruck
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jan 2021, 12:49
Hallo und vielen Dank für die Tipps und Anregungen.

Wenn die Anleitung nur auf englisch verfügbar ist, kann ich damit nicht viel anfangen.
Holger
Inventar
#8 erstellt: 09. Jan 2021, 12:58
Naja, so schwierig ist das nicht.
Antiskating auf Null.
Gegengewicht so lange drehen, bis der Arm schwebt.
Anschl. das schwarze Rädchen mit den Zahlen drauf so verdrehen, dass die 0 oben steht, dabei NICHT das Gegengewicht drehen.
Danach BEIDES (Gegengewicht UND Zahlenrad) zusammen drehen, bis die 2 oben steht.
Dann Antiskating auch auf 2.
Fertig.
#linn-fan#
Inventar
#9 erstellt: 09. Jan 2021, 14:39
Wie Holger schon sagte, ist es keine Raketentechnik. Vielmehr ist 8erbrgs Einlassung von Bedeutung sich Zeit zu nehmen unsmd akkurat zu arbeiten.

Ich habe mir die BDA auf Vinylengine angesehen und musste fesstellen, dass das Thema Justage sehr stiefmütterlich behandelt wird.

Deshalb einmal die Basics

1) Eine Testschallplatte dient nicht der Justage, sondern der akustische Kontrolle der Justage
2) Zur Justage benötigt man Feingefühl, Informationen und ev. eine Schablone

Bzgl. der Informationen hält sich die BDA des Luxman leider sehr bedeckt. Es gibt keine Information zur richtigen Position des TA im Headshell und der Teil zur Einstellung der Auflagekraft ist nicht bebildert.

Da das Prozedere beinahe immer gleich ist hier mal ein anderes Beispiel

20210109_142605

Wie oben beschrieben
0) Antiskating auf 0
1) Tonarm ausserhalb der Auflage mit dem Verstellen des Gewichtes in die Schwebe bringen
VORSICHT! Da die Nadel jetzt nah am Plattenteller schwebt, keine hektischen Bewegungen. Wenn die Nadel gegen den Plattenteller ditscht, kann sie abbrechen. Vorsichtshalber Nadelschutz (wenn vorhanden) aufsetzen
1.1) Tonarm zurück auf die Auflage setzen
2) Skalenring so einstellen, dass die 0 oben steht ohne das eigentliche Gewicht zu verdrehen
3) Skalenring zusammen mit dem Gewicht auf 2 einstellen
4) Antiskating auf 1.8-2.0 einstellen

Zur richtigen Justage gehört jetzt auch, dass der TA selber im Hedashell in der richtigen Position steht. Wahrscheinlich gehörte zum PS ursprünglich eine Schablone. Da diese wohl nicht mehr existiert, müsste diese entweder von vinylengine heruntergeladen oder käuflich erworben werden.

Vorerst ist aber erstmal davon auszugehen, dass es passt.

Wenn das alles getan ist, dann erst kommt die Testschallplatte zum Einsatz.

Gruß R.


[Beitrag von #linn-fan# am 09. Jan 2021, 14:40 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Jan 2021, 16:30
Hallo,
die beschriebene Einstellung des Auflage-Gewichts hatte ich schon genau so gemacht und jetzt von 1,5 auf 2,0 erhöht.
Die Testschallplatte hat schon einige Parameter mehr zu bieten:
OrtofonTest 2021-01-09

Leider hat diese Platte offensichtlich keine glatte Rückseite, um das Antiskating damit zu justieren.
Das wird am Luxman über ein verschiebbares Gewicht gelöst, welches ich nicht habe.
Tonarm

Ich habe allerdings den Eindruck, dass das Gewicht der kleinen Stange schon ausreicht.
Das hätte ich nur ganz gerne getestet. Ich brauche also eine Platte mit glatter ungeprägter Rückseite.

Nur am Rande: Ich bin fast 67 Jahre alt und habe als Kind bereits meine ersten Lautsprecher gebaut…
Holger
Inventar
#11 erstellt: 09. Jan 2021, 16:33

jodruck (Beitrag #10) schrieb:

Ich brauche also eine Platte mit glatter ungeprägter Rückseite.


Nö.
Man ist nämlich im Irrtum, wenn man glaubt, dass AS so eingestellt wird.
eStyle
Inventar
#12 erstellt: 09. Jan 2021, 16:34
Eine glatte Seite ohne Rillen empfiehlt sich nicht für die korrekte Anti Skating Einstellung, auch wenn das immer mal wieder irgendwo als ungefähr korrekt bezeichnet wird. Die Kräfte, die entstehen, sind anders, wenn die Nadel sich in der Rille befindet und nicht auf einer glatten Oberfläche.

Edit: Holger war schneller.


[Beitrag von eStyle am 09. Jan 2021, 16:35 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Jan 2021, 16:36
Ok, man lernt nie aus.
Diese Information ist natürlich Jahrzehnte alt und es gab da wohl mal eine Schallplatte die nur einseitig bespielt war. Alle sagten damals, dass man damit das Antiskating einstellen könnte.
jodruck
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Jan 2021, 16:39
Dann also doch eine Testschallplatte.
Da stand in der Beschreibung einer anderen Testplatte, dass über bestimmte Töne, Verzerrungen dieser Töne, eine korrekte Einstellung erlauben?
eStyle
Inventar
#15 erstellt: 09. Jan 2021, 16:40
Sagen viele heutzutage immer noch und es gibt glaube sogar auch noch wenige Test-Schallplatten, die sowas anbieten. Aber am besten ist es, wenn man es wirklich mit der Nadel in der Rille macht. Entweder ungefähr den selben Wert wie die Auflagekraft (was bei deinem Dreher ja wohl nicht so einfach geht) oder per Test-Schallplatte mit extra Rillen, die dafür ausgelegt sind, um das Anti Skating zu testen, indem man hört, ab wann es anfängt zu verzerren.

Edit: Wie ich es hasse, wenn immer genau dann etwas geschrieben wird, während ich poste!

Also die obere Ortofon Testschallplatte hat genau diese von dir (und mir) erwähnten Testrillen für Anti Skating. Ich besitze die Platte auch, aber lege eigentlich nicht sehr viel Wert darauf, sondern stelle meist einfach nur ungefähr den selben Wert wie Auflagekraft ein und bin bisher immer gut gefahren.


[Beitrag von eStyle am 09. Jan 2021, 16:42 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Jan 2021, 16:41
jodruck
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Jan 2021, 16:51
Die Platte habe ich gerade irgendwo als Sonderangebot gesehen, ich glaube da werde ich mal zuschlagen…

Herzlichen Dank!
#linn-fan#
Inventar
#18 erstellt: 09. Jan 2021, 16:54

jodruck (Beitrag #14) schrieb:
Dann also doch eine Testschallplatte.
Da stand in der Beschreibung einer anderen Testplatte, dass über bestimmte Töne, Verzerrungen dieser Töne, eine korrekte Einstellung erlauben?


Soweit richtig. Bei der Ortofon Testplatte sind es die Tracks 9-15 mittels der sich die Einstellung des AS überprüfen lässt.

Für AS ist nicht entscheidend ab welchem Track Verzerrungen auftreten sondern ob sie re/li gleichzeitig auftreten. Das AS ist so lange anzupassen, dass die Verzerrungen re/li gleichzeitig auftreten.

Ob der TA 60/70/80 um schafft bevor es überhaupt verzerrt, sagt etwas über das Gesamtsystem Tonarm/Tonabnehmer aus.
Wobei das Messergebnis immer in Relation zu sehen ist zu entsprechenden Sollvorgaben. Und dein TA sollte im Neuzustand mit 60/70 um noch keine Probleme bekommen
Und auch in Relation dazu, dass in der Mehrzahl aller Vinylplatten mehr als 65/70um gar nicht vom TA gefordert werden.

Gruß R.
@estyle: ich auch 😎. Ich schicks trotzdem ab
einstein-2
Stammgast
#19 erstellt: 09. Jan 2021, 16:57

jodruck (Beitrag #14) schrieb:
Dann also doch eine Testschallplatte.
Da stand in der Beschreibung einer anderen Testplatte, dass über bestimmte Töne, Verzerrungen dieser Töne, eine korrekte Einstellung erlauben?

Hallo
Von korrekt kann nicht die Rede sein. Es ist immer ein sehr
grober Kompromiss. Eine Rille mit wenig Auslenkung,
hat weniger Wiederstand als eine mit großer Auslenkung
Die Antiskatingkraft müsste laufen über den Reibungswiederstand dynamisch verändert werden, praktisch
unmöglich. Ich habe auch so eine Testplatte mit glattem
Bereich. Bei meinem Project RPM 1.3 mit dem Ortofon 2M Red genügte eine mittlere Antiskating Einstellung ohne Abdrift. Nun habe ich das System mit der Blue Nadel aufgewertet. Nun reicht nicht mal die max. Antiskating Einstellungen um den Tonarm nicht nach innen abdriften zu
lassen. Beide Nadeleinschübe haben dieselbe Auflagekraft.
Nicht desto trotz spielt das Blue wesentlich besser als das
Red.
jodruck
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 09. Jan 2021, 17:07
Super Hilfestellung hier im Forum, da fühlt man sich gut aufgehoben
Gomphus_sp.
Inventar
#21 erstellt: 09. Jan 2021, 17:36
Hallo jodruck, erst mal willkommen im Hifi Forum. Die anderen haben ja schon sehr gute Beschreibungen geliefert. Aber es gibt auch visuelle Hilfen, die ich mir auch gerne mal anschaue. Hier ist ein Link zu einer solchen Hilfe.

Gruß Heiko
frank60
Inventar
#22 erstellt: 09. Jan 2021, 18:57
Im Übrigen könnte man sich auch, wenn man es genau will, eine Tonarmwaage kaufen. Gibt es digital ab 8€ nochwas. Und nicht verar*** lassen, ob die billige für 8€, die ihre Herkunft aus China nicht verleugnet, die analogis für 36€ oder die Pro-Ject für 69€, die Geräte sind alle identisch, nur zahlt man bei Pro-Ject z.B. 61€ Namensaufpreis.
Die Shure SFG-2 war auch hinreichend genau, wird aber nicht mehr hergestellt, die wenigen Händler, die sie noch vorrätig haben, wollen inzwischen aberwitzige 34€ und mehr.
eStyle
Inventar
#23 erstellt: 09. Jan 2021, 19:03
Wenn man die Auflagekraft per Gegengewicht-Skala am Tonarm einstellt und dann mit dieser "Billig-Waage" aus China feststellt, dass der Wert ziemlich genau hinhaut, dann weiß man doch eh, dass die anderen deutlich teureren Varianten nicht unbedingt besser sein können und diese Waage ihren Dienst schon gut genug verrichtet.
frank60
Inventar
#24 erstellt: 09. Jan 2021, 19:39
Genau deshalb habe ich die 8€ Variante und die Shure. Beide arbeiten identisch und bei keinem meiner 3 Plattenspieler hat die Einstellung über Auspendeln und Gegengewichtskala gestimmt, so kanns auch kommen. Dafür war diese Einstellmethode lustigerweise bei meinem ehemalige Thorens by Pro-Ject immer korrekt.
Bei manchen Plattenspielern, z.B. einem Großteil derer mit T4P Aufnahme, ist eine Waage mangels Skale am Gegengewicht sowieso essentiell, wenn man Tonabnehmer verwenden will, deren Gewicht nicht der Norm entspricht. Und für ein ruhiges Gewissen ist sie eh Balsam.
michi26
Stammgast
#25 erstellt: 09. Jan 2021, 20:05
Ich finde keine Tonarmwaage für 8 Euro, sorry...
Holger
Inventar
#26 erstellt: 09. Jan 2021, 20:09
Ich schon... bei eBay... sogar für weniger als 8 Euronen... innerhalb weniger Sekunden gefunden...
eStyle
Inventar
#27 erstellt: 09. Jan 2021, 20:12
Bei Amazon ist sie paar Euro teurer geworden, liegt bei ca. 13-14€, aber das ist ja auch in Ordnung. Wenn man etwas Geduld hat, gibt's die auch für 8€. Oder ja, man guckt bei eBay oder so.

Hier ist eine Möglichkeit!
frank60
Inventar
#28 erstellt: 09. Jan 2021, 23:41
Vor 3 Stunden war sie auch bei Amazon für 8€ gelistet, im Moment nicht mehr.
Dafür bei ebay zum unschlagbaren Preis: https://www.ebay.de/...c:g:osYAAOSwIqlf4a6F Einfuhrabgaben dürften bei dem Warenwert nicht anfallen. Und es ist haargenau die gleiche Ware, die analogis und Pro-Ject zu fürstlichen Preisen unter ihrem Namen verkaufen.
*Emmel*
Inventar
#29 erstellt: 10. Jan 2021, 12:07
@frank60
Genau die Tonabnehmer-Waage habe ich auch und die funktioniert wunderbar
jodruck
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Jan 2021, 22:46

Gomphus_sp. (Beitrag #21) schrieb:
Hallo jodruck, erst mal willkommen im Hifi Forum. Die anderen haben ja schon sehr gute Beschreibungen geliefert. Aber es gibt auch visuelle Hilfen, die ich mir auch gerne mal anschaue. Hier ist ein Link zu einer solchen Hilfe.

Gruß Heiko


Hallo Heiko,

vielen Dank für den Willkommensgruß.
Das Video habe ich mir gerade erst angesehen. Sehr hilfreich und gut erklärt.

Weitere Einstellungen werden dadurch einfacher und verständlicher.
Der Trick mit dem Spiegel ist u.a. super.
Die Ortofon Testplatte kommt in den kommenden Tagen, dann nehme ich weitere Justierungen vor.

Wer weiß, ob ich mir nicht auch eine Schablone besorge?

Gruß Jodruck
eStyle
Inventar
#31 erstellt: 10. Jan 2021, 23:22

jodruck (Beitrag #30) schrieb:
Wer weiß, ob ich mir nicht auch eine Schablone besorge?


Also ich justiere immer mit meiner Schön 2 Schablone und bin sehr zufrieden. Die kann ich dir definitiv empfehlen!
Auch da werden sich die Meinungen hier mit Sicherheit spalten, weil letztendlich alles irgendwo nur einen Kompromiss darstellt, aber ich bin bisher mit der Schön Schablone immer am besten gefahren.
Holger
Inventar
#32 erstellt: 11. Jan 2021, 09:14
Nun, seit ich vor sehr vielen Jahren die Erkenntnis gewonnen habe , dass es vollkommen ausreicht*, den Tonabnehmer im ersten sowie im letzten Teil des bespielten Bereichs einer LP parallel zur Rille zu justieren, und dass es egal ist, ob dies nun bei 60 und 121 oder 62 und 117,5 Millimetern passiert, lebe ich glücklich und zufrieden mit der Ortofon-Schablone, die es für weniger als 10 Euro z. B. bei Amazon gibt.

* "ausreicht" bedeutet: auch mit deutlich ausgefeilteren Einstellmethoden (teure, in aufwändigster Schaumstoffverpackung gelieferte Alukonstruktionen, welche man auf dem Plattenspieler geradezu "aufbauen" muss) klingt's hinterher keinen Deut besser.
#linn-fan#
Inventar
#33 erstellt: 11. Jan 2021, 09:51
Guten Morgen,

zum Thema Schablone nochmal einen kleinen Ausflug in die Grundlagen.
Insbesondere beim Luxman ergibt sich auch die Notwendigkeit eine Schablone zu nutzen, da die BDA ausser dem Überhang keine weiteren Angaben zur optimalen Position des TA im Headshell macht.

Also Theorie
Um Verzerrungen zu minimieren (Merke: 100% verzerrungsfrei gibt es nicht) gilt es einen möglichst optimalen Kompromiss zweier inkompatiblen, geometrischen Parameter zu finden

  1. der BOGEN, den der Tonarm bei seiner Bewegung über die Platte beschreibt, bedingt durch seine Konstruktion als Drehtonarm
  2. der theoretisch besten Art abzutasten, eine GERADEN von der Plattenmitte zum Aussenrand.
    Wenn der Tonabnehmer immer im 90° Winkel zu Rille stehen würde, wäre der SPURFEHLERWINKEL theoretisch 0. Eine Überlegung, welche zur Konszruktion der Tangentialplattenspieler geführt hat.

Es gilt somit einen BOGEN mit einer GERADEN in Einklang zu bringen. Schlusseendlich unmöglich, jedoch mit kleinstmöglichen Abweichungen realisierbar.
In der Konsequenz ergibt sich, das ein solcher Bogen möglichst ähnlich einer Geraden sein sollte, also einen möglichst großen Radius hat. Das Zauberwort heißt möglichst großen Radius. Irgendwann gibt die Baugröße des Plattenspielers hier Grenzen vor.
Auf dieser Überlegung aufsetzend wird erkennbar, dass es immer ein Kompromiss bleiben wird und man nur das Ziel erreichen kann die Abweichung von der Geraden so gering wie möglich zu halten.

Dieses "Optimum" erreicht man indem man den Bogen an zwei Stellen die Gerade schneiden lässt. Heisst, dass man am Anfang der Platte eine Spurfehlerwinkel zulässt, dann genau einen Punkt hat an dem der Fehler 0 ist, um dann bis zu einem 2. Nullpunkt wieder anzuwachsen und abzunehmen und nachfolgen wieder zuzunehmen

Diese Bild zeigt das Thema graphisch auf.

20210111_090948

Die Wahl der richtigen Nullpunkte ist jetzt durchaus eine Wissenschaft für sich und unter anderem davon abhängig welcher Musik man den Vorzug gibt.
Rock/Pop/Jazz Studioalben erlauben es die einzelnen Songs im Wissen um das Thema auf der Plattenseite so zu positionieren, dass die bzgl. Verzerrungen kritischen Songs am Anfang der Platte liegen. Sicher ein Grund warum Toms Diner von Suzanne Vega am Anfang der Platte liegt (Aufgrund des größeren Radius aussen, wirkt der Spufehlerwinkel weniger kritisch)

Bei Livealben und ganz besonders bei Klassik, kann man sich das nicht aussuchen und auch der Komponist wusste nich nichts von der Problematik, da die Schallwiedergabe erst hunderte von Jahren nach seinem Schaffen entwickelt wurde. Und für Klassik kann es interessant sein zum Ende der Platte hin den kleinsten Spurfehlerwinkel zu erreichen.

Warum dieser Ausflug in die Theorie?
Nun, bei der Auswahl einer Schablone ist es relevant, um die grundlegende Kompromisssituation zu wissen
Weiterhin kann man sich von der Überlegung leiten lassen den vom Hersteller angestrebten Kompromiss einzustellen, also die Nullpunkte, die zum Tonarm, dessen Länge, Kröpfung und Position "gehören"

Oder man lässt sich von seinen Musikvorlieben leiten und legt den inneren Nullpunkt Richtung Plattenmitte.

@Albus hat es hier einmal auf den Punkt gebracht, dass die ORTOFON Schablone für populäre Musik ausreichen gut ist und die SCHÖN 2 Schablone durchaus auch Ansprüchen bzgl. Klassik genügt.

Und dann kann man auch der Idee folgen eben so zu verfahren, wie der Hersteller sich das gedacht hat. Dazu ist natürlich gut zu wissen, welche Geometrie in diesem Fall der Gesamtkonstruktion zugrundeliegt. Was heutzutage einige Recherche bedingt um Tonarmlänge, Abstand Tonarmdrehpunkt zu Plattentellermitte, Kröpfung des Tonarmkopfes usw. in Erfahrung zu bringen. Eine Arbeit, der sich ein paar Menschen in Polen angenommen haben und entsprechende Schablonen anbieten.

Zusammengefasst: es gibt sie nicht, DIE optimale Schablone. Optimal ist immer relativ zum Musikschwerpunkt, Plattenspielerkonstruktion und persönlichen Schwerpunkten.
Und natürlich zur eigenen Akzeptanz des Kompromissgrades, der sich eh nicht vermeiden lässt.
Auch die einfachen Schablonen, die oftmals den Testplatten beiliegen, sind meistenteils vollkommen ausreichend.

Gruß R


[Beitrag von #linn-fan# am 11. Jan 2021, 10:45 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Jan 2021, 15:23
Nur noch abschließend.
Justierung abgeschlossen.
Die Ortofon-Schablone habe ich mir aus dem Netz geholt und ausgedruckt. Reicht völlig.
Auf der Testplatte ist tatsächlich ein kleiner Bereich ohne Rillen für die Antiskating-Einstellung.
Da ich das kleine Gewicht für den Plattenspieler nicht habe, musste vorübergehend eine Büroklammer reichen.
Schiebe ich sie nach hinten bewegt sich die abgesenkte Nadel zur Plattenmitte, auf die Spitze geschoben, bewegt sie sich nach außen. Dazwischen bleibt sie an ihrer Position.
Mit dem Gepiepse und Gebrumme auf der Platte konnte ich jetzt erst einmal nichts anfangen.
Vielleicht befasse ich mich damit noch mal zu einer anderen Zeit.

Vielen Dank und Grüße
Jodruck

Luxman PD-289
#linn-fan#
Inventar
#35 erstellt: 17. Jan 2021, 16:21
Ääääähm, um es in kurze Worte zu fassen: Nein es ist nicht abgeschlossen 😢.

Man kann jetzt tief in die Physik der Kinetik und Kinematik dessen einsteigen, was zwischen zwei Systemen (hier Plattenrillenflanke und Nadelkontaktfläche) so alles passiert.
Kann man, muss man aber nicht, weil am Ende die Festellung rauskommt, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob eine Kraft senkrecht auf die Nadel wirkt (dein Test, die Kraft ist die Auflagekraft) oder seitlich. Und auch ob diese Kraft statisch (dein Test) oder dynamisch durch die Drehbewegung der Platte relativ zur Nadel wirkt.
Eben durch diese Dynamik entsteht die Skatingkraft (eine Kraft, die durch die Drehbewegung entsteht und die Nadel nach innen ziehen möchte) , der mittels Antiskating entgegen zu wirken ist.

Wenn du den "richtigen" Antiskatingwert tatsächlich ermitteln möchtest, dann führt um das "Gebrumme und Gepiepse" kein Weg drum herum.

Ist jedoch absolut kein Hexenwerk und jetzt hast di schon eine Testplatte, dann aber auch richtig.

  1. einmal das Gebrumme von Track 9-15 durchlaufen lassen. irgenwann zwischen 9 - 15 fängt der Ton an zu verzerren. Erst so ein an/abschwellendes Knistern, dann immer heftiger. Damit gewöhnst du dein Ohr an "was ist eine Verzerrung"
  2. Jetzt nochmal. In welcher Spur (9, 10, 11 oder sogar erst 12) fangen die Verzerrungen an? Merken
  3. Und noch einmal ab der "Verzerrungsspur - 1". Jetzt gilt es drauf zu achten, ob im rechten oder linken Kanal die Verzerrungen zuerst auftreten. Nicht ob es verzerrt, sondern welche Seite zuerst, ist das Entscheidende.
    Es hilft sehr diese Tests mit einem Kopfhörer zu machen.
  4. Wenn es Links zuerst verzerrt, dann ist das Antiskating zu stark eingestellt. Wenn es rechts zuerst verzerrt, dann ist es zu wenig (Innenseite der Rille = Linker Kanal, Aussenseite der Rille = rechter Kanal) . Vorausetzung ist natürlich, dass die Verkabelung nicht irgendwo zwischen PS und Lautsprechern verpolt ist.

Das Antiskating (bei dir die Büroklammer) ist so einzustellen, dass es möglichst re/li gleichzeitig beginnt zu verzerren.

Noch etwas zum "richtig" in Anführungsstrichen.
Da die Skatingkraft eine Abhängigkeit vom Radius hat und auch von der Geschwindigkeit und sich somit verändert von aussen nach innen und auch ob Single oder LP, müsste das Antiskating theoretisch auch dynamisch sein. Ist es jedoch bei (fast) keinem PS. Das ist deshalb wichtig zu wissen, um zu verstehen, dass Antiskating NIE optimal ist, sondern ein Kompromiss. Man muss das Antiskating nicht stundenlang optimieren und die Büroklammer auf 1/100 mm genau positionieren. 1-2 Durchgänge reichen vollkommen aus, so dass die Verzerrungen ungefähr gleichzeitig entstehen.

Viel Spass beim Tüdeln, R.


[Beitrag von #linn-fan# am 17. Jan 2021, 16:55 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 17. Jan 2021, 17:07
Kein Grund eine Träne zu vergießen
Ich habe ja geschrieben, dass ich mich noch zu einer anderen Zeit damit befasse.

Vielen Dank für Deine detaillierten Ausführungen, die leider auf der Dokumentation der Testplatte fehlen.
Ich habe mir große Mühe gegeben, für die Übersetzung von der englischen in die deutsche Anleitung.

Deine Ausführung werde ich drucken und dazulegen.
Ich bin seit einem guten Jahr Rentner und habe viel Zeit für so etwas

Gruß und Danke
Jodruck
juergen1
Inventar
#37 erstellt: 17. Jan 2021, 20:55

#linn-fan# (Beitrag #35) schrieb:
Wenn es Links zuerst verzerrt, dann ist das Antiskating zu stark eingestellt. Wenn es rechts zuerst verzerrt, dann ist es zu wenig
Das ja. Allerding sollte man zum Einstellen nicht das (übliche) Testsignal einer Testplatte verwenden, sondern eine reale Musikplatte.
Die Testplatte führt hier nämlich regelmäßig zu zu hohem AS.


#linn-fan# (Beitrag #35) schrieb:
Da die Skatingkraft eine Abhängigkeit vom Radius hat und auch von der Geschwindigkeit
Das dürfte allerdings nicht richtig sein. Da die trockene Reibung geschwindigleitsunabhängig ist, sollte dies auch für die Skatingkraft zutreffen.
Der Radius spielt auch keine Rolle, sondern der Spurwinkel/Spurfehlwinkel. Und der ist abhängig u.a. von der Tonarmgeometrie.


[Beitrag von juergen1 am 18. Jan 2021, 00:19 bearbeitet]
#linn-fan#
Inventar
#38 erstellt: 17. Jan 2021, 21:43
@Juergen,

alles richtig. Ich habe mich bewusst auf grobe Aussagen beschränkt und vereinfacht, da es mir primär darum ging das Thema Antiskating einstellen mittels blanker Platte zu beleuchten und zu erläutern wie man via Testsignal ein AS einstellt.

Ich verstehe diesen Thread als Hilfestellungen für Leute, die sich in das Thema erst einfuchsen.

Da machen tiefere Detailbetrachtungen mMn aktuell noch wenig Sinn, solange das Prinzip vermittelbar ist.

Aufgrund deines Hinweises sei jedoch tatsächlich noch gesagt, dass man nach der Einstellung via Testsignal aus Gründen der Schonung von Platte und Nadel efektiv das AS ein bischen zurück nehmen sollte.
Nur wird es schwierig, da die Notlösung mit Büroklammer eh sehr ungenau ist.
Aber vielleicht so: Wenn das Ergebnis via Testsignal ein Wert zwischen zwei Kerben ist, dann nehme man am Ende die Kerbe näher zum Tonarmlager.

Gruß R.


[Beitrag von #linn-fan# am 17. Jan 2021, 23:11 bearbeitet]
jodruck
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 17. Jan 2021, 22:56
Also, wenn ich es richtig verstanden habe:
Der kleine Hebel hat 5 Kerben, die Büroklammer rastet leicht ein und lässt sich auch weiterschieben.
An der Spitze ist es etwas zu viel AS, am anderen Ende zu wenig - für die glatte Stelle auf der Testplatte.

Also schiebe ich die Klammer auf die 2. Kerbe, um AS so gering wie möglich zu halten.
Jetzt steht sie auf der 3. Kerbe, also genau in der Mitte.

Genau ist das schon, nur optisch nicht schön. Ich könnte sie auch zwischen die Kerben schieben, sie bleibt an ihrem Platz.

Und um die Verzerrungen kümmere ich mich dann im nächsten Bastel-Zeitfenster

Ihr nehmt es wirklich genau, mir hat man allerdings auch immer eine gewisse Pingeligkeit vorgeworfen.
juergen1
Inventar
#40 erstellt: 18. Jan 2021, 00:31

jodruck (Beitrag #39) schrieb:

An der Spitze ist es etwas zu viel AS, am anderen Ende zu wenig - für die glatte Stelle auf der Testplatte.
Vergiss es.
Die Methode mit dem glatten Plattenbereich ist vollkommmen untauglich. Das Ergebnis ist mehr oder weniger zufällig. Oft viel zu hoch oder viel zu niedrig.

Stell ganz simpel nach Handbuch ein, und achte dann beim normalen Plattenhören darauf, ob gelegentliche Verzeruungen vorrangig immer auf dem selben Kanal auftreten. In dem Fall entsprechend korrigieren.

Alle Versuche, es mit Testplatte und sonstigen Methoden besonders perfekt zu machen, führen meist zu einem besonders schlechten Ergebnis.


[Beitrag von juergen1 am 18. Jan 2021, 00:33 bearbeitet]
einstein-2
Stammgast
#41 erstellt: 18. Jan 2021, 08:11
Hallo
Ich habe alle Antworten zu diesem Thema durchgelesen, da ist von einer Büroklammer ein paar Mal die Rede, finde leider keinen Zusammenhang dazu, bzw. wie dies funktioniert.
8erberg
Inventar
#42 erstellt: 18. Jan 2021, 08:52
Hallo,

beim Antiskating zur Erklärung: auf einer glatten Plattenseite würde die Nadel mit der Spitze aufliegen, dabei liegt sie in der Plattenrille mit den Flanken auf, also ganz was anderes, was das Kräfte-Parallelogramm gewaltig verschiebt.

Nadel-in-Rille

Peter
einstein-2
Stammgast
#43 erstellt: 18. Jan 2021, 08:56
Hallo
Schon klar, ist einleuchtend, aber ich sehe immer noch keine Büroklammer, oder bin ich blind?
Holger
Inventar
#44 erstellt: 18. Jan 2021, 09:02
Offenbar.
Ich sehe jedenfalls ein Bild, auf dem die Büroklammer drauf ist... und im gleichen Beitrag wird beschrieben, wie sie eingesetzt wird.
Einfach nochmal genau gucken..
einstein-2
Stammgast
#45 erstellt: 18. Jan 2021, 09:10
Hallo
Also, ich sehe zwei Bilder, das Obere zeigt die Nadel in der Rille, das untere ist die selbe Aufnahme nochmals stark vergrößert. Von einer Büroklammer und einer Beschreibung, keine Spur. Kann das daran liegen, weil ich das alles auf dem Smartphone mache?
Holger
Inventar
#46 erstellt: 18. Jan 2021, 09:14
Letzteres weiß ich nicht, aber einen Tipp habe ich noch... einfach ein paar Beiträge zurück scrollen... sollte doch sogar mit einem Telefon möglich sein, oder?

Beitrag #34
einstein-2
Stammgast
#47 erstellt: 18. Jan 2021, 09:25
Hallo
Habe jetzt tatsächlich ein Foto mit der Büroklammer gefunden. Jetzt ist alles klar. Danke.👍👍👍👍👍👍
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 18. Jan 2021, 09:25
Hallo,

die Bilder von der Nadel inne Rille waren von mir...

Ein paar Bilder weiter oben sieht man das "paperclip engineering" wenn ich das so verdenglischen darf.
Wenns funzt dann funzts und erfüllt seinen Zweck.

Peter
einstein-2
Stammgast
#49 erstellt: 18. Jan 2021, 09:29

8erberg (Beitrag #48) schrieb:
Hallo,

die Bilder von der Nadel inne Rille waren von mir...

Ein paar Bilder weiter oben sieht man das "paperclip engineering" wenn ich das so verdenglischen darf.
Wenns funzt dann funzts und erfüllt seinen Zweck.

Peter

Hallo
Super Fotos. Fotografieren ist auch mein Hobby. Mit was für einem Equipment hast Du das gemacht.👍👍👍👍👍
#linn-fan#
Inventar
#50 erstellt: 18. Jan 2021, 09:52
Ich habe es anfänglich auch nicht verstanden, aber das Bild in Post #34 erklärt es.

Schlussendlich beschreibt das das Problem.

Beim Luxman wird das AS mit einem Schiebegewicht auf einer gekerbten Stange eingestellt. Beim PS von jodruck fehlt dieses. Das macht ein Einstellen des AS gemäß Handbuch unmöglich und es gilt zu improvisieren.

Da ist der Weg via Testplatte mMn nach schon richtig und wohl auch der einzige Weg (es sei denn jemand hat ein AS-Gewicht für einen Luxman im Angebot) in die Nähe einer ungefähr stimmigen Einstellung zu kommen. Mit allen Unschärfen, die diese Methode birgt.

@jodruck: deine jetzige Einstellung ist gemäß der theoretischen Grundlagen beliebig falsch. Damit aber auch beliebig richtig. Die Methode mittels glatter Fläche ist zu ungenau. Man muss jetzt also auch nicht das Thema anfassen, ob man die Büroklammer eine oder 1/2 Kerbe versetzt.

Da die Einstellung am Ende ein Kompromiss sein wird, kann man auch anders vorgehen

Bei 2g Auflagegewicht wäre das originale Gewicht zwischen Kerbe 2 & 3 zu positionieren (BDA auf vinylengine. 1. Kerbe = 0,5, keder weitere +1).
Da die Büroklammer leichter sein wird, als das orig. Gewicht erscheint in erster Näherung Kerbe 3 als eventuell passend.

Aber auch das ist nicht genauer/besser als die Justage mittels glatter Fläche und eher eine Schätzung

Gruß R.


[Beitrag von #linn-fan# am 18. Jan 2021, 10:25 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#51 erstellt: 18. Jan 2021, 09:59

einstein-2 (Beitrag #49) schrieb:

8erberg (Beitrag #48) schrieb:
Hallo,

die Bilder von der Nadel inne Rille waren von mir...

Ein paar Bilder weiter oben sieht man das "paperclip engineering" wenn ich das so verdenglischen darf.
Wenns funzt dann funzts und erfüllt seinen Zweck.

Peter

Hallo
Super Fotos. Fotografieren ist auch mein Hobby. Mit was für einem Equipment hast Du das gemacht.👍👍👍👍👍


Foto ist aus einem Fachbuch (müsste nachguggen welches), mein Scanner ist von Canon

Peter
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