PLL

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cengiz
Neuling
#1 erstellt: 07. Jul 2005, 10:20
Hallo zusammren,

ich soll schon seit langem ein Gehäuse in schwingung versetzen, durch www anfragen, hatte mir jemand gesagt dass dies am besten mit einem PLL zu machen ist. Konnte der idee nicht nachgehen(wegen Prüfungen).

Da ich jetzt Zeit habe möchte ich dies endlich fertig machen.

Folgendes:

Ein Gehäuse(Getreiebe) soll in Schwingung versetzt werden und die Schallaufnehmmer sollen dadrauf reagieren.
Allerding soll die Einschwingung automatisch passieren, also mit einschalten soll das ding sich automatisch auf sein Resonanz eingeschwingen.

Wie gesagt mit PLL ist dies anscheinen zumachen, allerdings habe ich mit PLLs nicht viel gearbeitet.

Wie ich bis jetzt gelesen habe, braucht der PLL einen bezugsfrequenz, was mich ein bischen stutzig macht. Denn der PLL soll auf das einschwingvorgang der Gehäuse reagieren. Habe also am Anfang erstmals keine Frequenz.

Danke im voraus an jede Meinung(auch andere Gedanken wären Hilfreich)

Bis dann
Cengiz
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Jul 2005, 10:47
Kannst Du Dir vorstellen, wie ein Stimmgabelgenerator funktioniert? Du hast die Stimmgabel mit ihren zwei "Zacken". An einer wird ein Tonabnehmer montiert, das könnte beispielsweise eine Lichtschranke sein, am anderen ein Erregersystem, beispielsweise eine Spule, mit Gleichstrom vormagnetisiert, sofern die Stimmgabel aus Eisen ist. Sonst halt eine andere Antriebsmechanik.
Durch das Rauschen und allenfalls den "Einschalt-Plup" wird die Stimmgabel angeregt. Die Schwingung wird mit dem Tonabnehmer auf einen Verstärker gegeben, der die Antriebsspule ansteuert. Wenn die Verstärkung des Systems grösser als 1 ist und allenfalls eine Pegelbegrenzung besitzt, schwingt der Generator mit der Eigenresonanz der Gabel.
Das ist das Prinzip, das Du bei dem Gehäuse auch anwenden kannst.
Es gibt übrigens Körperschallmikrofone und Antriebseinheiten wie etwa ELAC Imago Exciter. Damit müsste sich das lösen lassen.
Mit einem PLL kannst Du eigentlich einen Sinusgenerator bauen, der beispielsweise auf einen Rechteck triggert. Das hat aber mit Deiner Aufgabe nichts zu tun.
Zu beachten ist, dass das Gehäuse sicher nicht nur eine Resonanz hat, je nach Bauform (schau Dir mal das Frequenzspektrum einer Glocke an) können die Resonanzen in einem breiten Frequenzband vorhanden sein. Die Frage ist, was Du mit der ganzen Übung erreichen willst. Entsprechend müsste das Mik und der Antrieb platziert werden.
cengiz
Neuling
#3 erstellt: 07. Jul 2005, 13:51
Hallo,

danke für dein Antwort. Das ganze ist für mein Diplomarbeit.

Du hast völlig recht, die Glocke hat mehrere Resonanzen. Das eine bei 724Hz und das andere bei 1126Hz. Habe für das 2. Frequenz TP-Filter 6.Ordnung gebaut und nehme an dass diese stark genug gedäpft wird.

Die Glocke ist aus Aluminium, und habe ein Shaker(http://www.wilcoxon.com/vi_index.cfm/PD_ID=123 ) eingebaut, der von einem Leistungsversterker versorgt wird.
Leider kann ich hier keine Bilder rein legen, sonst hätte ich dir Bildlich dargestellt.

Was ich ich nicht ganz verstehe ist: wie er von alleine anfangen soll zu schwingen.

Bin weiterhin dankbar wenn du(oder jemand anders) mir helfen kann

Biss dann
Cengiz


[Beitrag von cengiz am 07. Jul 2005, 15:04 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 07. Jul 2005, 15:31
Ich habe Dir das mit der Stimmgabel versucht zu erklären. Oder nimm mal eine akustische Rückkopplung.
Irgend etwas "rumpelt und pfeift" immer. Und schlimmstenfalls müsstets Du das System extern anregen. Aber wenn Du ein System nach folgendem Schema aufbaust, sollte es von selbst anschwingen, sofern wie gesagt, die Verstärkung grösser als 1 ist.

Der Limiter-Kompressor ist nur dazu da, die nachfolgende Stufe nicht zu übersteuern, damit nicht zusätzlicher Klirr das Messergebnis verfälscht. Ausserdem wird so die Schwingamplitunde nicht ins unermessliche steigen.
cengiz
Neuling
#5 erstellt: 07. Jul 2005, 15:59
Hi,

ist es möglich anstatt des Mikrofons was anderes zu nehmen?
Ich habe da an einen übertrager gedacht. Der Shaker den ich habe brauch 0,75A als Strom. Dieser Strom Fließt durch einen Leistungswiderstand(=0,33Ohm)==> Spannung greife ich mit einem NF-Übertrager(1:1) ab. Also habe ich eine istspannung. Ist die Idee ok? (Wie kann man eigendlich hier Bilder hochladen? Dann kann ich dir zeigen, was ich meine.)


[Beitrag von cengiz am 07. Jul 2005, 17:21 bearbeitet]
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