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Analoge Kassette klingt besser als CD und DAT !

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Autor
Beitrag
Magnolia
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 17. Nov 2005, 22:36
Ein ordentliches Tapedeck vorausgesetzt, klingt die analoge Kassette besser als jede CD und jedes DAT es jemeils können und das um weiten! Es ist einfach herrlich meiner eigenen Tapes zuzuhören, die von audiophilen LP's aufgenommen wurden. Die Magie bleibt erhalten. Selbst Ich war überrascht und dabe hatte Ich mich einige Zeit zur CD orientiert. Den Qualitätsverlust den Ich mit einer CD-R oder einem DAT Laufwerk in kauf nehmen würde, währe für mich, als höchst qualitätsorientierter HiFi-Liebhaber, nicht zu akzeptieren. Deshalb sehe Ich es als Irsinn der Zeit, das ordentliches HiFi von der Industrie mehr und mehr aus den Augen verlohren wird. Ich tausche auch gerne analog Tapes aus. Diese lassen sich leicht verschicken. Doch erfreulicher Weise sind die Gebrauchtpreise zurzeit an Ihrem Tiefpunkt. Für einen HiFi Fan, der Wert auf natürlichen und dynamischen Klang über den Möglichkeiten einer CD oder eines DAT-Laufwerks legt, kann Ich es nur zutiefst empfehlen sich ein ordentliches Tapedeck zuzulegen.


[Beitrag von Magnolia am 17. Nov 2005, 22:41 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#2 erstellt: 17. Nov 2005, 23:09
Hi Magnolia!

Ganz recht!!! Obwohl es rauscht und vielleicht auch messtechnisch vielleicht nicht so toll ist haben Bänder etwas besonderes an sich! Ist alles Geschmackssache.

Wenns noch was fürs Auge sein darf, hol dir noch eine große Bandmaschine. Mit viel Glück sehr günstig zu bekommen (50 Euro).

Man kann - vorrausgesetzt man kann etwas Basteln - nichts besseres machen, als gebrauchte Geräte der Oberklasse zu kaufen. Was heute auf dem Consumer-Markt angeboten wird ist teilweise wirklich lächerlich!

Analoge Grüße,
Sebastian
Hyperlink
Inventar
#3 erstellt: 17. Nov 2005, 23:14
@Magnolia

Hat das Doppelposting einen tieferen Sinn?


[Beitrag von Hyperlink am 17. Nov 2005, 23:16 bearbeitet]
A.nalog
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Nov 2005, 23:17
Naja, die Gebrauchtpreise für die "großen" sind bei überholten Geräten sehr sehr hoch...

Oder kauf dir doch eine neue *schwärm* :

http://www.otari.com/product/audio/mx_5050b/index.html
andisharp
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Nov 2005, 23:20

Hyperlink schrieb:
@Magnolia

Hat das Doppelposting einen tieferen Sinn?


Da nicht mal das erste Posting einen Sinn hatte, wie sollte dann das zweite einen haben.
Magnolia
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Nov 2005, 00:02
@Hyperlink

Tut mir leid, wegen dem Doppelposting, doch wusste Ich nicht welche Kategorie passender währe.

Analoge Grüße an Sebastian und alle Liebhaber des natürlichen und dynamischen Klangs!!



[Beitrag von Magnolia am 18. Nov 2005, 00:17 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 18. Nov 2005, 12:53
Hallo!
@Magnolia
Du schreibst:

Ein ordentliches Tapedeck vorausgesetzt, klingt die analoge Kassette besser als jede CD und jedes DAT es jemeils können und das um weiten! Es ist einfach herrlich meiner eigenen Tapes zuzuhören, die von audiophilen LP's aufgenommen wurden.

Was mir dabei nicht ganz klar ist, warum in Dreiteufelsnamen hörst du dir eigentlich die "audiophilen LP's" nicht gleich direkt an sondern über den Umweg einer Aufnahme.?
MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Nov 2005, 12:55 bearbeitet]
hammermeister55
Stammgast
#8 erstellt: 18. Nov 2005, 19:47
Hallo Günther,

doppelt analog ist einfach besser, als einfach analog oder digital.

Ne wirklich gute orginal Aufnahme vorausgesetzt kann man die auch durch

analoges tapen nicht kleinkriegen.

Rüdiger
Reset
Gesperrt
#9 erstellt: 18. Nov 2005, 20:13
Hallo


andisharp schrieb:

Hyperlink schrieb:
@Magnolia

Hat das Doppelposting einen tieferen Sinn?


Da nicht mal das erste Posting einen Sinn hatte, wie sollte dann das zweite einen haben.


In einem anderen Forum - dort wo die Analogdogmatiker zu Hause sind - gibt er ebenfalls solche Realsatire zum Besten.

Wer über seine Äusserungen hier also noch nicht genug gelacht hat, darf sich dort dran erfreuen.

So z.B:

Solange man keine große DAT Sammlung besitzt, spricht heute doch nichts mehr für ein DAT Gerät bis auf die Möglichkeit mit einem kleinem portablen Gerät unterwegs aufzunehmen.
Die Technik mag faszinierend sein und hochwertig verabreitete Geräte mögen faszinieren, doch verbinden sie die Nachteile der Kassette mit den Folgen der Digitalisierung.
Vom praktischen Gesichtspunkt ist sie daher nicht zu empfehlen.

Wer Wert auf Klangqualität legt, sollte sich heutzutage an analogen Medien orientieren und Wert auf ein ordentliches Tapedeck legen.


Ich fasse zusammen: DAT - was immerhin mit 16/48 aufnimmt - bietet ihm zufolge keine gute Klangqualität. Ein Tapedeck hingegen schon.

Aber es kommt noch besser:

Für mich ist der in Folge der Digitialisierung hervortretende Qualitätsverlust ein großer und signifikanter Schritt, der um so deutlicher Wahrzunehmen ist je detailierter und hochwertiger die Abhöranlage ist.

Diesen möchte Ich bei Klangvergleichen nicht in kauf nehmen und deshalb hat sich bei Vergleichen verschiedener Tonarme, Variationen und CD Spielern das analoge Tapedeck in hinblick auf Auflösung und Natürlichkeit bei mir bestens bewährt.


Beim Lesen dieser Aussage habe ich mich gefragt: Hat der Gute etwa die Digitaltechnik nicht ganz verstanden?

Gruss von jemand, der Bandmaschinen mit Rundfunk- sowie Profiband verwendet, ein sehr hochwertiges Tapedeck besitzt und noch einen grossen Vorrat an hochwertigen Leerkassetten besitzt, aber mit solchem Analog-Fanboyism rein gar nichts anfangen kann.

Moderation: Könnten wir diesen Thread schliessen? Danke.
Hyperlink
Inventar
#10 erstellt: 18. Nov 2005, 20:20
Einen der beiden Threads sollte man schliessen, sonst verlaufen zwei Diskussionen zeitgleich zum selben Thema parallel.

Zu diesem Doppelpost existieren weitere ernstzunehmenden Meinungen in einem parallel verlaufenden Thread.

Link


[Beitrag von Hyperlink am 18. Nov 2005, 21:04 bearbeitet]
Zidane
Inventar
#11 erstellt: 18. Nov 2005, 20:32
Hi..

Ob unbedingt ein Dragon sein muß, die ZX 680/690 sollten schon ausreichend sein, oder das BX-505 Wendeltapedeck, alternativ Akai GX-95 MK-II oder was es sonst noch an großen Tapes gegeben hat.

Aber ob nun Kasette besser klingt als DAT oder CD, mehr kann ich nicht unbedingt sagen, allerdings hatte ich den Eindruck das meine 30-40 analoge Tapes auf DAT aufgenommen, besser im Klang geworden sind, wobei das ja eingentlich nicht sein kann.
TrottWar
Gesperrt
#12 erstellt: 18. Nov 2005, 20:50
Nicht böse gemeint, aber beim Lesen der Zeilen frage ich mich: hab ich's mit den Ohren oder gibt's neue - sehr wirkungsvolle - Drogen oder ist mir einfach irgendwas im Kassetten-Sektor (den ich ja selbst 10 Jahre lang mit verschiedensten Geräten "erlebt" habe und froh bin, den ganzen Tüdel loszusein) an mir vorbei gegangen?

[Ironie an]
Natürlich klingt eine Kassette besser als eine CD, vorallem, wenn sie mal mehr als 3 Wochen auf'm Buckel hat...
[/Ironie aus]

Kann solche Zeilen nicht verstehen. Eine Schallplatte hat wenigstens noch "was", aber Kassetten sind doch einfach nur... fade...! Klanglich konnte ich den Dingern noch nie wirklich was abgewinnen und versteh jetzt solche Zeilen überhaupt nicht.
Naja, vielleicht bin ich einfach nur "unfähig", sowas zu hören... kann ja auch sein...
Onemore
Inventar
#13 erstellt: 18. Nov 2005, 21:04

Magnolia schrieb:
... Selbst Ich war überrascht und dabe hatte Ich mich einige Zeit zur CD orientiert. Den Qualitätsverlust den Ich mit einer CD-R oder einem DAT Laufwerk in kauf nehmen würde, währe für mich, als höchst qualitätsorientierter HiFi-Liebhaber, nicht zu akzeptieren. ...


Dann hast du etwas falsch gemacht.
DOSORDIE
Inventar
#14 erstellt: 18. Nov 2005, 21:19
Also so ne große Nakamichi Maschine habe ich nicht, aber n BX 300 E. Das ist, wenn man Eigenaufnahmen macht und damit abspielt echt klasse, aber in anderen Geräten klingen die Cassetten dumpf und die von anderen Geräten im Nakamichi zu hell und übersteuert, das klappt hinten und vorne nicht.

Das GX75, was mir Silberfux verkauft hat ist da wesentlich kompatibler, es spielt Fremdaufnahmen besser ab, die Aufnahmen klingen in fremden Decks auch mit Dolby gut und man kann wesentlich hochpegeligere Aufnahmen machen, allerdings stelle ich ab und an bei sowieso schon kritischen Aufnahmen, mit viel Höhen die man dann mit dem GX75 aufnehmen will schonmal Verzerrungen oder zischende S-Laute und Undeutlichkeiten fest, auch wenn ich den Pegel senke, sogar bei Reineisenbändern und guten Chrombändern, so als wäre die übermäßig spitze Sättigung des Decks zuviel für jede handelsübliche Cassette. Es klingt ja auch sehr scharf und schrill, was ich eigentlich eher vorteilhaft finde, ich habe diese Erfahrungen aber nicht nur bei diesem, sondern auch bei anderen vor allem japanischen Geräten gemacht, bei meinem YAMAHA KX 393 war das auch so und bei den guten alten DUALs, die klangen auch sehr schrill, übersättigt, aber ich glaube auch, dass es ein Manko der Cassette allgemein ist, sie war eben ursprünglich nicht für den HiFi Bereich ausgelegt und deshalb muss man mit "Unreinheiten" leben.

Der Einmesscomputer vom GX75 ist allerdings der blanke Wahnsinn, selbst die alten BASF Chromdioxid 2 und AGFA STEREOCHROM bekomme ich damit so eingemessen, dass beide Striche korrekt ausgependelt sind, die Aufnahmen darauf sind zwar naja mäßig, man kann sie nicht sehr laut auspegeln, weil sie dann sofort übersättigt und maßlos übersteuert klingen, aber es lassen sich bessere aufnahmen damit machen als ich bisher auf jedem anderen Tapedeck damit gemacht habe, es ist das erste Deck, das von der Geschwindigkeit wirklich richtig läuft, im Auto deshalb nicht zu langsam und auch Dolby Aufnahmen in anderen Decks gut klingen lässt. Pitch und Play Trim fehlen ihm allerdings doch schon etwas, aber damit kann ich leben, wozu gibts denn Computer, wenn mans wirklich mal nötig hätte...?!

DON'T LET THE TAPE DIE

Die Cassette ist ein Stück Kultur und hat mich die fast 20 Jahre seit meiner Geburt immer treu begleitet und unterstüzt, ich weiß dass sie gut bis sehr gut klingen kann, vielleicht nicht besser als neue digitale Medien, oder vielleicht eben gerade sogar besser als die, aber das ist doch garnicht das wichtige daran. Sie ist mein Freund, ich habe sie lieb, sie geht noch immer überall mit mir hin und hat bisher fast alles überstanden, was sie mit mir durchleben musste, Bandsalat gabs selten, aber auch und wenn, dann waren die Bänder meistens noch zu retten, wenn eine CD einen Kratzer hat ist sie restlos im Arsch. Mir ist auch schonmal eine in nen Eimer Wasser im Garten gefallen und ging sogar im nassen Zustand noch im Ghetto Blaster, sie leierte dann nur, weil die Andruckrolle durch die Nässe nicht mehr richtig zog.

Sie hat etwas warmes vertrautes, wenn ich sie in meinen Händen halte und Musik wird oft erst bedeutsam, wenn ich sie endlich auf Band habe und überall mit hinnehmen kann, man fängt an etwas mit ihr zu verbinden, schon bei der Aufnahme steckt man Mühe hinein, Liebe, Präzision um die Aufnahme nicht zu versauen und man muss jedes Stück genau mithören, denn nur dann weiß man, dass die Aufnahme gelungen ist und wenn man dann - obwohl man nach jedem Lied den Tonkopf neu ansetzen, weil man neu einpegeln musste
- hinterher im Walkman feststellt, dass kein einziger Knackser aufs Band gekommen ist, dann freut man sich nur noch mehr und erst dann breche ich die Löschlaschen heraus. Die Cassette ist für mich Freiheit, Ehrlichkeit und das Recht alles von überall aufzunehmen was man will vom einen auf den anderen Moment. Im Sommer mit meinem schönen Sharp Ghetto Blaster auf ne Wiese und n sechser Pack, dann das Tape vom letzten Sommer hören und träumen... Das geht doch mit nem mp3 Stick oder ner CD garnicht. Eine CD ist ruckzuck gebrannt und klingt, wenn die Musikdateien, welche Formate es auch immer sind, anständig gerippt sind auch immer auf Anhieb gut, da steckt keine Liebe drin, das kann jeder und man muss die Musik die drauf ist dazu nicht mal gehört haben, es ist ein wegwerfmedium für 25 Cent.

Wenn einem die Musik nicht mehr gefällt wirft man sie weg und gibt ihr keine weitere Bedeutung, mp3s auf dem mp3 Player werden auch einfach gelöscht und durch neue ersetzt. Eine Cassette löscht man in der Regel nicht, denn sie kostete Arbeit und sie beinhaltet Stücke, die zu ganz besonderer Musik eines Lebensabschnitts wurde und einen nach Jahrzehnten noch erhalten bleibt, wenn auch bis dahin etwas schlechter, vielleicht dumpfer, aber nicht so schlecht, dass man sie nicht mehr anhören könnte, auch das wird überbewertet, viele behaupten nach 5 Jahren sind sie hin, aber ich habe Bänder die 35 Jahre alt sind mit ursprünglichen Aufnahmen die immernoch anständig hörbar sind.

Ich gebe dieses Medium nicht auf, das ist nichts was ich einfach ablegen kann, da steckt zuviel Emotion mit drin und wenn jemand seine alten Bänder wegwerfen will, dann landen sie meistens bei mir und leben wieder. Ich freue mich über alte Cassetten, die die mir nicht gefallen lösche ich und die guten und die Originale hebe ich auf. Ich habe jetzt bestimmt schon um die 600 Stück und alles von Schlager bis Metal aus den letzten 40 Jahren.

Es hat auch was viel realeres, Musik der 70er und 80er auf gebrannten CDs, das geht einfach nicht, das ist so unecht, aber von Schallplatte auf Cassette, das ging schon damals, sogar in akzeptabler Qualität. Wenn die CD verwöhnten Leute von "damals" reden, früher jaja die Cassetten und Schallplatten... die tun so als wär da mehr Rauschen und Knacken gewesen als Musik, die eine Hälfte redet es sich schlecht und die andere brauch sich garnicht zu wundern, wenn sie nur Billiggeräte von Neckermann und Quelle hatte, das kann ja auch nichts sein, aber selbst mit meinem Sharp Ghetto Blaster lassen sich akzeptable Aufnahmen machen, vielleicht nicht HiFi, aber recht rauscharm und hochpegelig, vergleichsweise etwas dumpf, aber schon gut hörbar.

Was hat sie mir alles gegeben... und heute werde ich dafür ausgelacht wenn ich mit meinem Walkman DD9 durch die Stadt laufe und wenn ich sage, der klingt besser als dein beschissener billiger mp3 Player dann gibts erstmal n Streitgespräch, aber ich weiß, dass es so ist und ich lasse mir da auch nicht reinreden. Das ist eben die Schattenseite des Kaptialismus, ich bin froh, dass wir nicht in der Planwirtschaft leben, aber hier wird einfach alles weggeschmissen was alt ist und wenn es etwas gibt was fortschrittlicher ist wird die alte Technologie plötzlich verspottet und schlechter gemacht als sie eigentlich war, im Grunde sind es die Medien, die den Menschen lenken, ohne Rücksicht auf Verluste, es ist das größte für mich, meine Revox A77, meinen Plattenspieler oder meine Tapedecks anzuwerfen, viel persönlicher als ein DVD Player wo die Lade zu fährt und man nichts davon sieht, was mit dem Medium passiert. Eine Cassette hingegen muss sich preisgeben, sie muss allen zeigen wie schön sie ist, leider wurden auch, je neuer die Tapedecks wurden, die Cassettenabdeckungen immer dezenter, sodass man kaum noch was von ihr sehen konnte, aber ist es nicht schön zu sehen, wenn man das Medium, mit dem man Musik hört auch beobachten kann? Wenn es dann vielleicht noch beleuchtet wird oder durch Verziehrungen in der Klappe verdelt...

Naja ich mach mal Schluss, wollte heute früh schlafen gehen.

Leute hört Cassette, bevor sie verschwunden ist!

Gute Nacht
Euer Tobi
Peter_H
Inventar
#15 erstellt: 18. Nov 2005, 21:21
Naja, egal was der Ursprungsposter beim Beurteilen des so "überragenden" Klanges von CD/LP eingeworfen hat; ich nehme sofort 2kg davon!


Magnolia schrieb:


...Sorry, dieser Thread ist etwas Off-Topic da er eigentlich ins Forum "Andere Medien" sollte. Dabei hatte Ich mich vertan.



Nein wohl eher ins Satire-, Provokations-, oder bestenfalls ins Voodoo-Forum!

Klar: Eine Schallplatte und eine MC klingen besser als eine gleichsam gut aufgenommene CD, die Erde ist der Mittelpunkt des Universums und eine flache Scheibe und ein Kamel schlägt Purzelbäume durch ein Nadelöhr! ;-)

"Ernst" kann man sowas gar nicht meinen! Ich habe auch jahrelang mit LPs und Cassetten gehört/aufgenommen.

Wenn man die Teile ab und zu mal "wiederbelebt" (was ich ab und an auch mal gerne mache) hat das maximal einen nostalgischen Touch, aber sicherlich keinen Klang, verglichen mit halbwegs vernünftig gut aufgenommenen CDs.

Vom ganzen Agawatz und Zeitaufwand bei Aufnahmen mal abgesehen (Aufnahme muß in Echtzeit ablaufen und eine C90 mit Titeln von mehreren CDs bespielt fordert einen schon mal 2 Stunden oder länger - eine 1:1 CD-Kopie geht in ein paar Minuten, was mir schon einige male das Leben und den Gehörgang gerettet hat, wenn ich für die Nachbarin Radetzkimarsch-mäßige Musik zusammenstellen sollte - muß man sich dann wenigstens nicht dauern anhören! ;-) ).

Ich persönlich war damals heilfroh, daß es endlich ein verschleißfreies Medium gab, nachdem gerade immer die Lieblings-LPs und MCs die abgenudeltsten waren.

Irgendwie vermute ich einen Troll im Schreiber des Ursprungspostings...

________
Mit freundlichen Grüßen,
Peter H
---
(Anlage siehe Avatar bzw. Profil)
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 18. Nov 2005, 21:26
Hallo
@hammermeister55
Oh ich vergaß! Ich unwürdiger!
Nun mal im Ernst. Tapedecks brauch man spätestens seit einführung des CD-Brenners doch nur noch um Kopien fürs Auto zu ziehen falls man noch keinen MP3-Player im Fahrzeug hat und für die paar alten Aufnahmen die zu Schade zum Wegschmeissen und nicht gut genug zum auf CD Brennen sind.
MFG Günther
harhuettne
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 19. Nov 2005, 00:18
Ich sehe das ehrlich gesagt so wie DOSORDIE.
Klar ist eine CD rein technisch betrachtet klanglich besser, aber auf mein Tapedeck möchte ich dennoch nicht verzichten. Es ist im Grunde wie mit der Schallplatte, manchen bedeutet das Medium eben aus ästethischen und nostalgischen Gründen etwas, daher kann ich es auch überhaupt nicht ausstehen wenn die Kassette, wie hier, absolut schlechtgeredet wird. Natürlich lädt die maßlose Übertreibung und Unrichtigkeit des Threadstarters geradezu dazu ein, aber die CD über alles zu stellen geht doch auch nicht.

Es ist eine Tatsache, daß ein gutes Tapedeck mit einer guten Aufnahme verdammt nahe an die CD herankommen kann. Die Perfektion einer CD erreicht ein Tapedeck wohl nie, wobei es ja Geschichten gibt, daß die audiophilsten HiFi-Redaktuere mal bei einem Blindtest MC-CD durchgefallen sind...

Die Kassette ist nicht der letzte Dreck, als der sie hier dargestellt wird. Und daß hier MP3 mit Kassette verglichen wird finde ich auch etwas lächerlich. Sind wir jetzt schon so weit, daß komprimierter Datenmüll (aus HiFi-Sicht kann man es nicht anders nennen) mit einem ernstzunehmenden, wenn auch veralteten Medium verglichen wird? Ich benutze jedenfalls im Auto aus Überzeugung ein Kassettenradio und will auch keinen CD-Player und erst recht kein MP3. Die Bedienbarkeit ist durch automatische Titelanwahl und Repeat sowieso schon beinahe auf CD-Niveau.

Hinzu kommt das Argument, alte Musik aus längst vergangenen Tagen auf CD zu hören - was soll das? Ich denke mich beim Musikhören oft gerne in die Zeit hinein, als die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Zum Beispiel habe ich Platten, die weit älter sind als ich selbst, was ich faszinierend finde. Der Gedanke, daß eine Platte, die ich grade höre, sich schon vor über 50 Jahren genauso auf einem Plattenteller gedreht hat wie jetzt in diesem Moment hat etwas bewegendes, was allerdings der Großteil der Hörer, der sich bei der Musik über den schieren Klang hinaus keine Gedanken machen kann immer unverständlich finden wird. Bei Kassetten ist es dasselbe.

Und wo wir schon von den 80ern reden, ich höre viel Musik aus dieser Zeit und hier greife ich besonders gerne auf analoge Tonträger wie LPs oder MCs zurück, weil mir die Abmischung der frühen CDs oft nicht gefällt. Anscheinend wollte man damals die Qualität des Mediums beweisen, indem man alles möglichst spitz und steril abgemischt hat. In dieser Zeit hatten also die alten Medien sogar ganz handfeste klangliche Vorteile.

Gut daß es immer Hörer geben wird, die auch die alten, angeblich minderwertigen Medien am Leben erhalten werden. Ich höre auch CDs, keine Frage, aber ich möchte nicht drauf verzichten, auch Tonarme aufzusetzen und Bänder abzuspulen.


Gruß,
harhuettne
Reset
Gesperrt
#18 erstellt: 19. Nov 2005, 00:41
Hallo harhuettne


harhuettne schrieb:
Ich sehe das ehrlich gesagt so wie DOSORDIE.
Klar ist eine CD rein technisch betrachtet klanglich besser, aber auf mein Tapedeck möchte ich dennoch nicht verzichten.


Schon gehts los:
*technisch betrachtet klanglich besser* = objektive Aussage
*möchte ich dennoch nicht verzichten* = subjektivie Aussage.

An der subjektiven Aussage gibt es nichts zu bemängeln - ich selbst verwende ebenfalls noch Kassetten und ebenalls aus persönlichen Gründen - sofern sie als solches verwendet wird. Das Problem ist die Vermischung der beiden.

Ihr möchtet die Kassette am Leben erhalten und behauptet deswegen, sie sei besser und genau das ist der Fehler.

Ich verwende ebenfalls Kassetten und Tonbänder - wahrscheinlich mit sogar besserer Hardware als du - trotzdem bin ich in der Lage zu trennen. Es käme mir nie in den Sinn eine Überlegenheit von Kassette über CD propagieren zu wollen. Diese kritische Distanz fehlt euch. Was euch gefällt wird verteidigt.


Natürlich lädt die maßlose Übertreibung und Unrichtigkeit des Threadstarters geradezu dazu ein, aber die CD über alles zu stellen geht doch auch nicht.


Dazu kommt noch, dass der Threadstarter seine Aussage einfach eingleisig kommuniziert und als allgemeingültigen Fakt verkauft. Seine Ansichten stellt er nicht zur Disposition.


Es ist eine Tatsache, daß ein gutes Tapedeck mit einer guten Aufnahme verdammt nahe an die CD herankommen kann. Die Perfektion einer CD erreicht ein Tapedeck wohl nie, wobei es ja Geschichten gibt, daß die audiophilsten HiFi-Redaktuere mal bei einem Blindtest MC-CD durchgefallen sind...


Das wird auch nicht generell bestritten.


Die Kassette ist nicht der letzte Dreck, als der sie hier dargestellt wird. Und daß hier MP3 mit Kassette verglichen wird finde ich auch etwas lächerlich.


Waren deine Aussagen bis anhin noch einigermassen vernünftig, verrennst du dich nun.

MP3 erreicht die Qualität der Kassette, glaub mir, ich verwende beides.


Sind wir jetzt schon so weit, daß komprimierter Datenmüll (aus HiFi-Sicht kann man es nicht anders nennen) mit einem ernstzunehmenden, wenn auch veralteten Medium verglichen wird?


Die Kassette war nie als Hifi-Medium gedacht, sondern für Diktiergeräte. Profis haben die Kassette nie ernst genommen. Zu gross die Probleme und systemimmanenten Mängel von Kassetten.

Glaubst du ernsthaft mit einer derart unqualifizierten und unfundierten Aussage über MP3 qualifizierte und differenzierte Aussagen über Kassetten machen zu können?


Ich benutze jedenfalls im Auto aus Überzeugung ein Kassettenradio und will auch keinen CD-Player und erst recht kein MP3. Die Bedienbarkeit ist durch automatische Titelanwahl und Repeat sowieso schon beinahe auf CD-Niveau.


Das steht dir natürlich frei. Trotzdem vermischt du wieder deine Präferenzen - die nicht wirklich nachvollziehbar sind; evtl. eine unbegründete Abwehrhaltung und falsches Verständnis der Digitaltechnik wie der Threadstarter? - mit Aussagen über die Qualität.


Anscheinend wollte man damals die Qualität des Mediums beweisen, indem man alles möglichst spitz und steril abgemischt hat. In dieser Zeit hatten also die alten Medien sogar ganz handfeste klangliche Vorteile.


Falsch. Du vermisst die analogen Artefakte und empfindest die CD als steril.

Gruss
Hyperlink
Inventar
#19 erstellt: 19. Nov 2005, 00:49

harhuettne schrieb:
Und daß hier MP3 mit Kassette verglichen wird finde ich auch etwas lächerlich. Sind wir jetzt schon so weit, daß komprimierter Datenmüll (aus HiFi-Sicht kann man es nicht anders nennen) mit einem ernstzunehmenden, wenn auch veralteten Medium verglichen wird?


Welche "Hifi-Sicht" meinst Du, vermutlich ausschließlich Deine eigene, deren Grundlage wohl ein Mangel an Erfahrung ist? Aus technischer Sicht ist mp3 sicherlich eine genauso verlustbehaftete Technologie zur Wiedergabe von Musik wie mp3 auch. Was den Klang angeht, so ist mp3 auf jeden Fall leistungsfähiger, aber auch nur wenn man sie fachgerecht erstellt. Im Regelfall sollte sich der Datenmüll besser, rauschfreier, mit weniger Frequenzgangfehlern, mehr Bass und Hochtondynmaik und verzerrungsärmer anhören als jede MC-Kassette.

Technisch ist meine Aussage in jedem Fall begründbar. mp3 und damit die nachfolgende die gesamte Audiokompression als Datenmüll als "Hifi-Sicht" ist aber wohl kaum belegbar.


harhuettne schrieb:
Ich benutze jedenfalls im Auto aus Überzeugung ein Kassettenradio und will auch keinen CD-Player und erst recht kein MP3.


Genau, Du glaubst.
Deine Überzeugung, wie Du es nennst, hat aber mit Wissen und
Erfahrungen nichts zu tun. Schön formuliert von Dir.


harhuettne schrieb:
Hinzu kommt das Argument, alte Musik aus längst vergangenen Tagen auf CD zu hören - was soll das? Ich denke mich beim Musikhören oft gerne in die Zeit hinein, als die jeweilige Aufnahme entstanden ist. Zum Beispiel habe ich Platten, die weit älter sind als ich selbst, was ich faszinierend finde. Der Gedanke, daß eine Platte, die ich grade höre, sich schon vor über 50 Jahren genauso auf einem Plattenteller gedreht hat wie jetzt in diesem Moment hat etwas bewegendes, was allerdings der Großteil der Hörer, der sich bei der Musik über den schieren Klang hinaus keine Gedanken machen kann immer unverständlich finden wird. Bei Kassetten ist es dasselbe.


Das ist aber Liebhaberei, in jedem Fall eher eine romantisch motivierte Aussage über deine Beziehung zu diesen Geräten, sowas verklärt schnell den Blick auf Realitäten. Mit der wirklichen Leistungsfähigkeit der Technik im vergleich hat das gar nix zu tun. Auch der Wille und die Motivation diese Dinge zu erhalten wurde bisher nicht kritisiert oder gar lächerlich gemacht, im Gegenteil ich bin immer dafür veralte te Technik und vor allem auch zeitgeschichtliche Tondokumente auch für nachfolgende Generation zu konservieren. Was hast Du also für ein Problem.


harhuettne schrieb:
Und wo wir schon von den 80ern reden, ich höre viel Musik aus dieser Zeit und hier greife ich besonders gerne auf analoge Tonträger wie LPs oder MCs zurück, weil mir die Abmischung der frühen CDs oft nicht gefällt. Anscheinend wollte man damals die Qualität des Mediums beweisen, indem man alles möglichst spitz und steril abgemischt hat. In dieser Zeit hatten also die alten Medien sogar ganz handfeste klangliche Vorteile.


Nunja, dafür gibt's wahrscheinlich ebenso Beweise dafür, wie dagegen. Einiges dürfte nicht mehr überprüfbar sein, anderes wiederum sehr wohl, weil unterschieliche Medien und Pressungen erhalten geblieben sind. Tatsache aber ist, daß Analoliebhaber immer davon ausgehen, daß alte LPs besser klingen als CD, dies halte ich angesichts einer Vielzahl von gut produzierten CDs, die es auch von Anfang gab allerdings für einen Trugschluss, ein Produkt geschichtsrevisionistischer Verklärung, die versucht die Gründe zu verneinen warum die CD und später andere Digitalmedien die LP/MC usw abgelöst haben. Dies nämlich ist geschehen, weil es eine Vielzahl von Gründen gab, besserer Klang selbst bei eher durchschnittlichen Produktionen war einer davon. Umgedreht gibt's sicherlich auch genügend LP, die besser klingen als ihre CD-Pedants. Ohne einige Beispiele aber können wir diese Frage wohl kaum klären, weil alles das was wir hören, Produkt gewisser Moden ist und letzendlich das was zu hören ist, dem entspricht, was der Produzent und Toningineur meint, was sich am besten verkauft.


harhuettne schrieb:
Gut daß es immer Hörer geben wird, die auch die alten, angeblich minderwertigen Medien am Leben erhalten werden. Ich höre auch CDs, keine Frage, aber ich möchte nicht drauf verzichten, auch Tonarme aufzusetzen und Bänder abzuspulen.


Sollst Du auch gar nicht. Ein "Entweder/Oder" war derzeit nicht das Thema, sieht man mal von Deinem Einwurf und strikten mp3-Ablehnung "aus Überzeugung" ab. Vermutlich wird diese noch durch die generelle rückwärtsgewandte Ablehnung, die in Analogforen und Hifi-Foren leider noch sehr oft der Audiokompression entgegenschlägt zusätzlich motiviert, mitunter geht mir genau diese Art, sich im Schutze von Gruppen in Wellen durchs Forum bewegend, herablassend (Datenmüll) über die moderne Audiokompression auszulassen, mächtig gegen den Strich. Im Falle der LP, MC, des Tonbandes und anderer Zusammenhänge kann ich aus eigener erfahrung beurteilen, was geht und was nicht, und wie es klingt.

Gruss


[Beitrag von Hyperlink am 19. Nov 2005, 00:58 bearbeitet]
ta
Inventar
#20 erstellt: 19. Nov 2005, 01:43
Meine Sig hab ich schon länger....

Ich versteh den ganzen Thread nicht.

Schon relativ stark komprimierte MP3 sind der Kassette doch um Meilen weit voraus. Und 256er sind kaum noch von der CD zu unterscheiden. Und daß die CD schlechter klingen soll als die MC kann mir niemand erzählen.

Mag ja sein, daß die MC mit richtig guten Tapedecks besser wird. Aber selbst mit solchen Supergeäten hat sie immer noch schwer mit dem Mp3-USB-Stick für 30 Euro beim Mediamarkt zu kämpfen. Und im Auto sieht es ja ganz düster für die MC aus. So Super Tapedecks gibts da ja nicht. Wer da nix unterscheiden kann hat schlechte Boxen. Dazu tun der Mc die starken Temperaturschwankungen nicht gut.

Das Medium ist einfach limitiert. Es beeinflußt den Klang negativ, und zwar so daß man es hört. MP3 mag zwar auch den Klang beeinflussen, aber so, daß man es eben nicht so schnell hört.

Dazu ist ein Tape IMHO empfindlicher als eine CD. Temperaturschwankungen, Bandsalat, Magnetfelder, all das setzt ihr zu. Bei der CD muß man nur aufpassen, daß man sie nicht zu sehr verkratzt. Bei gefährdeten CDs kann man auch das Backup nehmen. Ist ja innerhalb weniger Minuten in so gut wie Originalqualität erstellt. Flash-Speicher sind eher noch robuster.

Und überhaupt, wenn die MC so toll ist, warum ist sie denn dann in den letzten Jahren aus den Geschäften fast völlig verschwunden? Warum gibt es denn nur noch Cds?
andisharp
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 19. Nov 2005, 01:47

Und überhaupt, wenn die MC so toll ist, warum ist sie denn dann in den letzten Jahren aus den Geschäften fast völlig verschwunden? Warum gibt es denn nur noch Cds?


Weil keiner mehr das wirklich Wahre und Gute würdigen kann

Mal im Ernst, der gute Magnolia kann einem ob seiner offensichtlichen Hörschwäche nur Leid tun. Ich würde mal zu einem guten HNO-Arzt oder Hörgeräte-Akustiker gehen.
Magnolia
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 19. Nov 2005, 02:31

Jede ordentlich erstellte Lame-mp3 ist der MC überlegen, der LP übrigens auch (das Thema hatten wir aber schon). Das Kopieren auf MC ist einer der verlustbehaftesten Wege überhaupt, erst recht wenn man von MC auf MC kopiert. Analog halt.


Das sehe Ich anders und zwar aus Erfahrung - vorallem ist die LP in der lage Musik in solcher wahrhaftigen Natürlichkeit wiederzugeben wie man es sich aus den weitverbreiteten theoretischen Vorstellungen und Vorurteilen nur schwer vorstellen mag und die Behaupting jede MP3 würde die klassischen und bewährten analogen Medien schlagen zweifel Ich bei weitem an.


Zu spät, die Konsumenten haben sich bereits vor vielen Jahren für höherwertigere digitale Medien entschieden. Mit guten Gründen. Liebhaberei und Pflege um diese technischen Dinosaurier mal ausgenommen.


Die Entscheidung war ein Fehlschritt. Erfahrene High Ender konnten noch so viel investieren, letzlich blieben sie immer frustriert und verlohren mehr und mehr die Leidenschaft an der Musik aus in erster Linie nicht ersehbaren Gründen...

Heutzutage ist anzumerken, dass der Klang nicht an erster Stelle steht. Ausschlaggebend waren andere Eigenschaften die MP3 den Erfolg bescherren. Vorallem ist es die Verügbarkeit kostenloser Musik (filesharing); damit kann kein anderes Medium mithalten.


Man nimmt sie auch heute nicht ernst, wenn sie behaupten, LP klänge besser als ein hochwertig produzierter Digital-Datenträger, aus gutem Grund.


Man nimmt mich schon ernst und das ebenfalls aus gutem Grund. Es stossen hier verschiedene Theorien aufeinander. Doch sollte man sich beim Musikhören nicht von technischen Vorstellungen beeinflussen lassen, doch seinem Herzen freien lauf lassen. Es mag sogleich dutzend Vorstellungen geben, warum klassische Medien nicht nur mithalten können, gar die neusten übertrumpfen mögen.


Welche denn genau. Was bedeutet überhaupt "hochentwickelt"? Meines Wissens endet die Geschichte der MC Anfang bis Mitte 90er, nennenswerte Weiterentwicklungen gab es seitdem nicht. Auch die Leistungen ordentlicher analoger Bandmaschinen wurden seitdem nicht besser, Entwicklungssprünge beim Bandmaterial gab es seitdem jedenfalls nicht. Die Geschichte der MC endet einige jahre nach der Einführung der CD-Brenner, spätestens aber mit den ersten mp3fähigen CD-Abspielgeräten und mp3-Portables.


Die Tonband-Entwicklungslabors waren noch lange nicht geschlossen! Soweit Ich weiß, wurden die letzten Weiternentwicklungen 1997 von Sony und 1998 von TDK vorgestellt, wobei es sich um hochentwickelte und äußerst leistungsfähige, feinen Bandmaterialen handelte, mit großen Entwicklungssprungen die nicht mit vorherrigen zu vergleichen waren.


Dazu kommt noch, dass der Threadstarter seine Aussage einfach eingleisig kommuniziert und als allgemeingültigen Fakt verkauft. Seine Ansichten stellt er nicht zur Disposition.


Ich bin überzeugt und gebe es nun auch so wieder. Möge jemand eine andere Meinung haben, so werde Ich diese gerne akzeptieren.


Komisch, bei HighEndern knistert und spratzelt es (nach eigener Aussage), warum nur bei Dir nicht? Normalerweise "überhören" Analogis diese analogen Artefakte, warum negierst Du jedoch gar ganz deren Existenz?


Ich überhöre nichts, doch erstaunlicherweise knistern und rauschen meine LPs bei ordentlicher Handhabung nicht und das auch bei alten LPs die Ich von anderen Musikliebhabern erwerbe.Übrigens hat die LP für mich nichts Nostalgisches, dies brauche Ich bei weitem nicht.


Ihr möchtet die Kassette am Leben erhalten und behauptet deswegen, sie sei besser und genau das ist der Fehler.


An erster und einziger Stelle steht für mich der Klanggenuss. Da bin Ich ein Purist.


Aber niemand der dort publizierenden und wirklich erfahrenen Anwender käme auf die zu behaupten, daß die MC/LP den heutigen Möglichkeiten noch etwas entgegenzusetzen hätte.


Ich bin sicher nicht der einzige, der die Möglichkeiten der MC erkannt hat... die zahlreichen Liebhaber, die ihr wertvolles Nakamichi liebevoll warten lassen, nicht ausgeschlossen.

Auch wenn ein gutes Tapedeck die CD im Frequenzgang übertrifft, man sollte sich nicht an technischen Daten orientieren, denn aus Erfahrung sind diese nicht aussagefähig.


Die Kassette war nie als Hifi-Medium gedacht, sondern für Diktiergeräte. Profis haben die Kassette nie ernst genommen. Zu gross die Probleme und systemimmanenten Mängel von Kassetten.


Die Kassette wurde durchaus als HiFi-Medium ernstgenommen. Es war das beliebte Medium der 80iger und 90iger Jahre und in deren Weiterentwicklung stand an erster stelle. Erstaunlich auch das vielfach teuerere Tapedecks produziert wurden als es hochwertige DAT-Laufwerke zu einem Bruchteil des Preises auf dem Markt gab.


Klar: Eine Schallplatte und eine MC klingen besser als eine gleichsam gut aufgenommene CD, die Erde ist der Mittelpunkt des Universums und eine flache Scheibe und ein Kamel schlägt Purzelbäume durch ein Nadelöhr! ;-)


Ich habe eine eine lange HiFi Geschichte hinter mir und das auch mit Entäuschungen und Frustrationen. Erst als Ich mich von allen theoretischen Vorstellungen und Vorurteilen löste und wieder zurück zu den bewährten klassischen Tonträgern zurückkehrte, konnte Ich wieder meine Leidenschaft an der Musik wieder neu zum leben erwecken, die in meinen digitalen Zeiten und Euphorien in dem Zwiespalt stark gelitten hatte, da es von meinen damaligen Vorstellungen ein Forschritt sein "müsste."

Das ist MUSIK MIT HERZ UND SEELE.

Nakamichi understands that music is not about numbers.

Der Unterschied Zwischen Technologie und Musikerlebniss.


http://www.ibiblio.org/tkan/audio/sfnaks/f03130012.jpg

http://www.ibiblio.org/tkan/audio/sfnaks/f03130011.jpg

http://www.ibiblio.org/tkan/audio/sfnaks/f03130007.jpg

...und ich bin nicht der Einzige!

http://www.ibiblio.org/tkan/audio/sfnaks/


[Beitrag von Magnolia am 19. Nov 2005, 04:37 bearbeitet]
Magnolia
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 19. Nov 2005, 02:40
Ich darf zitieren aus der englischen HI-FI WORLDS Nak 700 Rezensierung aus der Ausgabe August 2002:

..."Set up the 600 for TDK SA and you get a bright, powerful and lively sound which doesn't just impress in the hi-fi sense but also in terms of musicality. There's so much energy you wonder how cassette could ever sound so bad on other machines. Bass is taut and powerful, with real slam and drive. Midband is wide open, with stacks of detail and strong image.

Treble is deliciously crisp and atmospheric. In 2002 it sounds great, but in 1975 it must have blown people's minds! To put it into context, it's a far more natural sounding, and higher resolution recorder than, say, Pioneer's perfectly good PD-R609 CD recorder!"...

http://www.hi-fiworld.co.uk/hfw/oldeworldehtml/nakamichi600.html

...und aus der Januar 2000 Ausgabe über das CR-7E:

"With a decent metal tape, you can casually record at +10dB, such are the Nak's stunning discrete heads, and even beer-budget ferrics sound better than anyone else's cassette deck running the most expensive metals. Pitch stability, dynamics, depth perspective, noise levels - everything - is superb. Replay of pre-recordeds is a revelation - if they're decent all-analogue copies they'll trounce even a modern high end CD player. In fact, the Nak's resolution far exceeds CDs - to fully hear what it's capable of you need live recordings or a high end vinyl source."

http://www.hi-fiworld.co.uk/hfw/oldeworldehtml/nakamichicr7e.html

... von einem renomierten und seriösem HiFi Magazin.

Mein Liebling...



[Beitrag von Magnolia am 19. Nov 2005, 12:19 bearbeitet]
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#24 erstellt: 19. Nov 2005, 10:11
Hallo Magnolia


Magnolia schrieb:
Das sehe Ich anders und zwar aus Erfahrung - vorallem ist die LP in der lage Musik in solcher wahrhaftigen Natürlichkeit wiederzugeben wie man es sich aus den weitverbreiteten theoretischen Vorstellungen und Vorurteilen nur schwer vorstellen mag und die Behaupting jede MP3 würde die klassischen und bewährten analogen Medien schlagen zweifel Ich bei weitem an.


Was ich von dir bislang gelesen habe, sind *Erfahrung*, *Zweifel*, *Glaube*, aggressive Analogy-Dogmatik etc. Von Wissen und nachvollziehbaren Fakten habe ich bislang noch nichts gelesen. Ich hoffe du verstehst, warum dich hier keiner so richtig ernst nimmt.


Die Entscheidung war ein Fehlschritt. Erfahrene High Ender konnten noch so viel investieren, letzlich blieben sie immer frustriert und verlohren mehr und mehr die Leidenschaft an der Musik aus in erster Linie nicht ersehbaren Gründen...


Na klar. 96% der Digitalhörer irren sich. Ob die alle taub sind?


Man nimmt mich schon ernst und das ebenfalls aus gutem Grund.


Nunja, sogar im Heimatforum der Analogy-Fanboys sind deine Aussagen nicht unwidersprochen. Ich verzichte auf ein Zitat, es ist dir bekannt.


Es stossen hier verschiedene Theorien aufeinander.


*Theorien* sind deine Aussagen. Was wir hier vertreten, lässt sich empirisch beweisen.


Doch sollte man sich beim Musikhören nicht von technischen Vorstellungen beeinflussen lassen, doch seinem Herzen freien lauf lassen. Es mag sogleich dutzend Vorstellungen geben, warum klassische Medien nicht nur mithalten können, gar die neusten übertrumpfen mögen.


Wie bereits in meinem anderen Posting angesprochen: Auch du - wie deine Freunde aus dem Extremistenforum Markus Berzborn, Tom, Holger etc. - seid nicht in der Lage, Technik und Musikgenuss zu trennen.

Es möchte dir niemand die Freude an Tape und auch LP nehmen, nur solltest du nicht aus Liebhaberei, Analogy-Fanboyism und anderen Motiven dies mit deinen unhaltbaren Behauptungen zu stützen versuchen.


Die Tonband-Entwicklungslabors waren noch lange nicht geschlossen! Soweit Ich weiß, wurden die letzten Weiternentwicklungen 1997 von Sony und 1998 von TDK vorgestellt, wobei es sich um hochentwickelte und äußerst leistungsfähige, feinen Bandmaterialen handelte, mit großen Entwicklungssprungen die nicht mit vorherrigen zu vergleichen waren.


Falsch.



Ich bin überzeugt und gebe es nun auch so wieder. Möge jemand eine andere Meinung haben, so werde Ich diese gerne akzeptieren.


Ja, deine Akzeptanz anderer Technologien und dein Wille, Neues zu lernen sind an deinen Aussagen über MP3 ja sehr gut sichtbar. Du leidest an Realitätsverlust.


An erster und einziger Stelle steht für mich der Klanggenuss. Da bin Ich ein Purist.


Umso erstaunlicher deine Aussagen. Du begehst den Fehler aller Analogys: In Sachen Bedienung sind eure Medien hoffnungslos unterlegen. Darum blendet ihr das auch und sagt, es ginge euch nur um den Klang. Danach geht ihr hin und behauptet der Klang sei besser, weil sich das viel schwieriger widerlegen lässt als die Nachteile der Bedienung. Stichhaltiger wird die ganze Sache deswegen noch lange nicht.


Ich bin sicher nicht der einzige, der die Möglichkeiten der MC erkannt hat... die zahlreichen Liebhaber, die ihr wertvolles Nakamichi liebevoll warten lassen, nicht ausgeschlossen.


Ich bin einer dieser Liebhaber - und habe ein Tapedeck das nicht nur aus Plastik besteht wie das Nakamichi. Ich kann 10 Kassetten am Stück bespielen, ohne dass sich das Laufwerk wegen Erwärmung verzieht und die Daten nicht mehr stimmen.

Trotzdem liegst du mit deinen Ansichten falsch.


Auch wenn ein gutes Tapedeck die CD im Frequenzgang übertrifft, man sollte sich nicht an technischen Daten orientieren, denn aus Erfahrung sind diese nicht aussagefähig.


Ihr *Subjektivisten* werdet es nie begreifen. Träum einfach schon weiter in deiner rückwärtsgewandten, verklärten und verbrämten Analogy-Welt.


Die Kassette wurde durchaus als HiFi-Medium ernstgenommen.


Ja, unbedingt. Deswegen wollte z.B. der alte Studer bis in die 80er Jahre kein Kassettendeck bauen, weil das Medium nicht seinen Anforderungen entsprach.

Unterhalte dich doch mal mit Tonbandfreunden und frage sie, warum sie über die Kassette lachen.


Erstaunlich auch das vielfach teuerere Tapedecks produziert wurden als es hochwertige DAT-Laufwerke zu einem Bruchteil des Preises auf dem Markt gab.


Ja, unbedingt. Das Dragon kostete rund 4000 DM, das grosse Tandberg ebenfalls. Das ReVox war für unter 4000 DM zu bekommen.

Daneben gab es den DAT-Rekorder Nakamichi 1000 der über 10'000 DM kostete.

Mein lieber, du stellst hier Behauptungen auf....


Ich habe eine eine lange HiFi Geschichte hinter mir und das auch mit Entäuschungen und Frustrationen.


Das ist bei vielen Haienten und Analogies so. Neue Testsieger gekauft, sich eingebildet dass die soviel besser sind, Kabel schöngehört etc. Am Ende ist man dann doch frustriert. Tja, der Fehler liegt bei dir.


Erst als Ich mich von allen theoretischen Vorstellungen und Vorurteilen löste und wieder zurück zu den bewährten klassischen Tonträgern zurückkehrte, konnte Ich wieder meine Leidenschaft an der Musik wieder neu zum leben erwecken, die in meinen digitalen Zeiten und Euphorien in dem Zwiespalt stark gelitten hatte, da es von meinen damaligen Vorstellungen ein Forschritt sein "müsste."


Was du machst ist Verklärung und Bastelei - ähnlich wie die kindischen *Analog besucht Analog* in deinem Heimatforum. Diese Besuche erinnern mich an Bubi zeigt anderem Bubi seine Spielsachen und wir spielen etwas zusammen.

Deine Liebe zur analogen Technik sei dir gegönnt, aber versuche nicht, uns damit missionieren zu wollen.

Gruss
andisharp
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 19. Nov 2005, 11:06
Mein Tape wurde Ende der 80er übrigens von einem HiFi-VHS-Recorder abgelöst, der die gesamte Spurbreite des VHS-Bandes zur Aufnahme nutzen konnte. Dagegen sehen sogar Tonbänder alt aus, von MC-Geräten und seien sie noch so teuer gar nicht zu reden

MC war und ist einfach das schlechteste analoge magnetische Aufzeichnugsmedium, das sich denken lässt. Dünne schmale Bänder, die sich gerne verheddern und über kurz oder lang unbrauchbar sind.

Wenn du dein Hobby aus Liebhaberei betreibst, bitteschön. Aber bitte unterlasse unhaltbare lächerliche Aussagen. Damit schadest du nicht nur dir, sondern auch dem Ruf der realistischen Analog-Fans.
Peter_H
Inventar
#26 erstellt: 19. Nov 2005, 11:26
Wenn man ehrlich ist, muß man doch folgendes sehen:

Die meisten älteren unter uns haben Ihre Jugend mit Schallplatten und Tapedecks verbracht.

Die Handhabung der Medien hat einen doch meist zu folgender Vorgehensweise geführt:

Daheim hat man sich sehr gerne mal eine Scheibe aufgelegt und "genossen". Wenn man dann aber mal ein paar Lieblingslieder auf unterschiedlichen LPs hatte, dann hat man sich seinen "Sampler" eben auf Cassette aufgenommen und diese bis zur Ohrenbluten laufen lassen. Außerdem war die Cassette damals halt das "schnellere" Medium, wenns darum ging, Musik im Hintergrund laufen zu lassen oder ab und an ein paar Songs aus dem Radio aufzunehmen.

Der Praktische Nutzen der Cassette schlug dann bei der Verwendung im Walkman und im Auto durch.

Und die Lieblingsplatten nahm man häufig auf Cassette auf, weil man die LP nicht durch dauerndes Abspielen ins Nirvana des Kratzen und Rauschen schicken wollte.
Das hochgelobte "Ritual" des Plattenauflegens war letztlich einfahc aus der Not entstanden, da das Medium eben eine sehr vorsichtige Handhabung erforderte, um keinen Staub in die Rillen zu bekommen, Kratzer auf der Platte zu machen oder durch Unachtsamkeit den Tonarm quer über das Teil zu ziehen.

Die CD hat die LP abgelöst (und ich war damals heilfroh, daß ich mir nicht mehr den Kopf machen mußte, wenn ich mein Lieblingslied 50x in Schleife laufen ließ, daß dann die "Platte" abgenutzt werden könnte. Von den Klanglichen Vorteilen ganz abgesehen.

Viel mehr Möglichkeiten hatten die wenigsten unter uns.

Ich bin kein mp3-Fan, nutze diese aber auch, denn diese sind geradezu ideal für die Anwendungsbereiche, bei denen man früher Cassetten verwendet hat, aber eben viel einfacher, schneller und verlustfreier bei Handhabung und Aufnahme. Vom Verhältnis des Platzbedarfs mal ganz abgesehen.

Und wenn man ab und an mal eine Cassette ausgräbt, die man mit 12 oder 13 Jahren aufgenommen hat, ist dies sicherlich manchmal eine nette Sache, da lege ich aber dann auch keinen Klangmaßstab an (abgesehen davon, daß man sich auch manchmal über den eigenen, damaligen Musikgeschmack wundert ;-) ) , denn das ist Nostalgie.

Für mich ist die CD der adequate Nachfolger der Schallplatte (vernünftige Aufnahmen vorausgesetzt) und mp3 die "Compact-Cassette" der heutigen Zeit.
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#27 erstellt: 19. Nov 2005, 12:39
Hallo Peter


Peter_H schrieb:
Wenn man ehrlich ist, muß man doch folgendes sehen:

Die meisten älteren unter uns haben Ihre Jugend mit Schallplatten und Tapedecks verbracht.


Richtig.

Die Prägung ist für die Wahrnehmung entscheidend. Womit man aufwächst ist man vertraut und dessen Nachteile werden akzeptiert; auch weil man viele davon als nicht praxisrelevant empfindet. Mehr noch, die meisten dieser Nachteile sind gar nicht bekannt. Die Kassette leidet an verschiedenen technischen Einschränkungen, der Threadstarter negiert diese jedoch völlig. Im totalen Kontrast dazu steht, dass er den Fakt dass MP3 datenreduziert ist, als K.O.-Kriterium und Totschläger verwendet. Dass dieser Fakt grotesk überbewertet wird, negiert er ebenfalls.

Zurück zur Prägung: Das was nach der eigenen Prägungsphase kommt, wird von vielen als Bedrohung wahrgenommen und abgelehnt; häufig aus dem Grund dass man die Entwicklung nicht versteht. Deshalb sind meist ältere diejenigen die sich negativ über digitale Medien auslassen, ohne jedoch die dahinterliegende Technik verstanden zu haben. Nicht alle sind in der Lage, alt und neu vorurteilsfrei gegenüber zu stellen und zu bewerten. Viele wollen nur ihre Ansichten verteidigen u.a. auch aus Gründen des Investitionsschutzes. Lieber wird die Realität zurecht gerückt als die eigene Ansicht. Die meisten Diskussionen Analog vs. Digital sind unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten. Dieser Thread ist ein Musterbeispiel dafür.

Ein weiterer Punkt kommt deshalb noch dazu: Währendem die einen akzeptieren können, dass die Entwicklung weitergegangen ist und alte, liebgewonnene Medien, Geräte, Technologien, Ansichten und Paradigmen überholt worden sind, sind andere dazu nicht in der Lage. Der Threadstarter ist ein typisches Beispiel, ein extremes Beispiel. LP und MC bieten ihmzufolge eine wunderbare Qualität, besser als CD und DAT. Aber sicher.

Währenddem die *erste Gruppe* die technischen Einschränkungen der Kassetten, LP u.ä. erkannt hat und sich nur noch aus Gründen wie Nostalgie, Erinnerungen, Spleen, Kompatibilität etc. damit beschäftigt, versucht die *zweite Gruppe* mit geschichtsrevisionistischen Thesen und Behauptungen diese Fakten zu verdrängen. Der Threadstarter hat das mit seinen Aussagen gezeigt.

Gruss
Magnolia
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 19. Nov 2005, 14:24

Ein weiterer Punkt kommt deshalb noch dazu: Währendem die einen akzeptieren können, dass die Entwicklung weitergegangen ist und alte, liebgewonnene Medien, Geräte, Technologien, Ansichten und Paradigmen überholt worden sind, sind andere dazu nicht in der Lage. Der Threadstarter ist ein typisches Beispiel, ein extremes Beispiel. LP und MC bieten ihmzufolge eine wunderbare Qualität, besser als CD und DAT. Aber sicher.


Technischer Fortschritt bedeutet nun mal nicht, dass die Klangqualität verbessert wird - auf Kosten anderer Eigenschaften kann es ein qualitativer Rückschritt sein - der Mehrheit sind andere Dinge wichtiger solange es "ausreichend gut klingt"! Alles andere ist blinder Fortschrittsglaube und in diesem Sinne hatte Ich die bewährten Tonträger schon längst aufgegeben.

Bei weitem bin Ich nicht der einzige und mich als Aussenseiter darzustellen ist faktisch falsch - zahlreiche HiFi Redakteaure geben mir Recht!
DOSORDIE
Inventar
#29 erstellt: 19. Nov 2005, 14:56
Ich dachte, das ist Geschmackssache ob analog oder digital. Ich nutze DVD und mp3, es ist ne tolle Sache und ab nem gut komprimierten 128 kbps mp3 hört man auf ner Mittelklasse Anlage wie ich sie habe und ner einigermaßen guten Soundkarte sowieso kaum noch einen Unterschied, nur im direkten Vergleich, ich finde mp3 gut und nutze gerne mp3 vor allem zum archivieren, weil es einfach platzsparend ist, ausserdem gibt es ja auch bessere Standarts wie z.B. ogg Vorbis.

Und ein USB mp3 Stick für 30 Euro ist vielleicht gut zum speichern oder übertragen von Daten, aber zum hören? Ich weiß nicht abgesehen von einigen guten mp3 Playern wie dem ipod, war ich vom Sound der Geräte nicht sehr überzeugt. Der Walkman DD9, den ich derzeit benutze, hat mal 700 Mark gekostet, ich habe ihn vor 2 oder 3 Wochen billig bei ebay ersteigert und ich zweifle auch garnicht an, dass die Cassette schlechter klingt als gut komprimierte mp3s, aber nicht die Quelle ist bei portablen Geräten das Problem, sondern der Verstärker.

Aufgrund der Größe dieser Geräte wird nicht nur die Quelle komprmiert sondern auch die Endstufen, dann kommt noch diese EU Bestimmung hinzu, die die Leistung der Geräte herabsetzt wodurch es nicht mehr möglich ist einen anständigen Bügelkopfhörer anzuschliessen, man muss diese schrill klingenden Earplugs benutzen, leistungsstark können sie ja auch garnicht sein, weil der Akku möglichst lange halten soll, dann kann das ja auch alles garnicht gut klingen. In meinem Walkman DD 9 hält die Batterie vielleicht 8 Stunden, aber dafür habe ich aufgrund eines guten Verstärkers einen satten Sound und kann auch größere Kopfhörer anschliessen, wobei der auch schon recht schwach ist, noch ältere Walkmen, der Ur DD oder meinetwegen auch TPS-L 2 gehen doppelt so laut, was sie auch leise wesentlich kraftvoller klingen lässt und höhere Toleranzen bei der Wahl der Kopfhörer zulässt, dadurch ist der Klang auch besser.

Ich benutze die Cassette im Auto und unterwegs weil es Stil hat, weil ich dran hänge, weil ich es schön finde und schlecht klingt sie auch nicht, sogar sehr gut, aber es gibt eben Medien, die besser klingen und wer bei Motorengeräuschen im Auto den Unterschied zwischen CD und Cassette hören will... naja ich weiß nicht. Da muss man mit den Ohren schon nah an die Lautsprecher gehen und das Radio muss ziemlich laut sein um das Grundrauschen der Cassette in leisen Passagen zu hören, noch schwieriger wirds mit Dolby C und Metallband (mein Autoradio kann Dolby C und Metallband), dass es gute Cassettenradios fürs Auto nicht gibt, mag sein, richtiger ist aber wohl nicht mehr, denn in den 80er und 90er Jahren war das durchaus die Regel und selbst ein einfaches Cassettenradio hat gute Wiedergabe (VW Alpha) zwar nur Typ I Bänder, denn Typ II und IV klingen schrill, aber man kann damit ausreichend gut hören. Ich unterstreiche nochmal hiermit dass es Medien gibt die wesentlich besser sind, aber was fühlt ihr beim Hören eines Mediums? Was verbindet ihr damit? Mir ist auch das Gefühl wichtig. Ich nutze gerne alle Medien und auch auf CD und DVD will ich nicht verzichten genauso wenig wie auf mp3, aber meine REVOX A77 und die anderen Bandmaschinen, so wie meine Cassettendecks möchte ich auch nicht mehr hergeben, es macht mir einfach Spass

und ich finde es total abenteuerlich wenn mir alte Bänder in die Hände fallen wo vielleicht Radiomitschnitte drauf sind, komplett mit Nachrichten und Verkehrsdurchsagen, vielleicht von irgend nem Piratensender, was weiß ich, das ist doch interessant und rein historisch sogar wertvoll, aber jemand der kein Cassettendeck hat wird sich nicht damit beschäftigen, wenn er ein altes verstaubtes Band auf dem Speicher oder im Keller in einer Ecke findet und es getrost in den Müll werfen, für mich wäre das ein riesiger Verlust.

Genauso Schwachsinn ist, dass es alles auf CD und DVD gibt. The Wall 90 von Pink Floyd, Live Aufnahme aus dem ZDF, oder Musikvideos von 83/84 mit Vor und Abspann diverser Musiksendungen (Formel Eins, Thommy's Pop Show, etc.) oder nen ZDF Sendeschluss mit nachfolgendem Testbild und heute Nachtausgabe, diverse Dokumentationen, Produktionen aus dem Fernsehen, alte Logos, Jingles, Trailer, Werbespots (TELE 5 Trailer mit dem lilanen Logo, oder RTL PLUS Trenner) gibts auf DVD?

Alte Punksachen aus dem Underground oder der NDW Zeit, Musik aus der DDR, viele Jazz oder Klassik Produktionen oder Popmusik die zwar schön aber in Vergessenheit geraten ist gibts restlos auf CD? Dann sagt mir mal wo... Und für mich als 19-jähriger Wessi ist es schon was besonderes eine Schallplatte auf der AMIGA draufsteht in der Hand zu halten wo hinten noch der EVP draufsteht und Made in GDR, das hat schon was historisches, das kann mir eine Neuproduzierte geremasterte CD nicht geben und jetzt werdet ihr mir wahrscheinlich noch sagen alles wertloser Scheiß braucht kein Arsch auf der ganzen Welt mehr, Sicher das auf dem PC und dann in den Müll damit, meine 300 VHS Cassetten, meine 600 MCs, meine 500 Schallplatten die ich mir seit meiner Kindheit mühevoll zusammengesucht habe, jo, genau und den C64 und die Bandmaschinen gleich noch hinterher. Ich mache auch selber Musik unter anderem mit nem YAMAHA DX7 IID auch aus den 80ern, weil es mir Spass macht, aber zu Musik gehört immer auch ein Gefühl und so rational wie ihr hier alle das Medium Cassette in Grund und Boden hämmert weil es alt ist und es bessere Dinge gibt, kann man doch nicht Musik hören, Musik ist Emotion und sie drückt etwas aus, das Medium verstärkt das doch.

Die ganzen Kinderpunks hier bei uns in Kassel laufen alle mit mp3 Playern und Handys von japanischen Großherstellern rum und schimpfen auf den Kapitalismus und wenn sie mich mit meinem Walkman rumlaufen sehen dann fragen sie was ich denn fürn komischer bin... Dabei ist die Cassette doch eigentlich Punk, weil jede Garagenband einen Cassettenrecorder hatte mit dem sie Proben aufnehmen und dann ihre Demotapes vertreiben konnte. Ich hab nicht viel mit Punk zutun und ich bin auch nicht wirklich linksgerichtet, aber ich verstehe diese Diskussion hier nicht...

Die Cassette ist veraltet und es wird keinem vorgeschrieben sie weiterzunutzen, aber ich muss sie auch nicht ablegen und mich davon trennen, wenn ich das nicht möchte und mir etwas daran liegt sie weiter zu benutzen, dabei ist es mir egal was eure beschissenen Messwerte sagen und um wieviel besser andere Medien sind. In ein paar Jahren ist sie wohl ganz von der Bildfläche verschwunden, was nicht heißt, dass sie bei mir dennoch weiterlaufen wird. Immerhin habe ich auch Spass daran, die Geräte instandzuhalten und ich finde es toll, dass es auch vor der Aufnahme immer was zu fummeln gibt, Köpfe reinigen, Pegel einstellen... Man kann man "Tonmeister" spielen, das macht Spass, ist ein kleines Abenteuer, ich verstehe nicht was daran so schwierig zu verstehen ist. Ich akzeptiere ja dass andere Medien komfortabler und besser sind, aber bei euch habe ich teilweise das Gefühl als wolltet ihr alle davon überzeugen müssen, dass es Schwachsinn ist die Cassette oder andere Analogmedien weiterhin zu nutzen und das finde ich ein bisschen unfair, denn damit macht ihr mir ein Stück meines Lebens kaputt, ihr führt euch fast auf wie ein paar Dorffutzis im Mittelalter die eine Frau verbrennen, nur weil sie rote Haare hat, das ist doch beknackt, engstirnig. Jeder so wie er mag. Ich denke es ist alles SUBJEKTIV, also belasst es doch dabei und wenn sich jemand nun der Meinung ist, dass Tape besser klingt als DAT und CD, dann lasst ihm doch die Freude, vielleicht fühlt er sich, wenn er eine Cassette hört einfach wohler.

Und ihr werdet jetzt vielleicht alle lachen und mich endgültig für bescheuert erklären, aber ich habe in meinem ganzen Leben schon soviel Zeit in dieses ganze Zeug investieren und ich werde nicht wie ihr alle froh darüber sein dieses Zeug irgendwann wenn es nicht mehr reparabel ist abgeben zu müssen. Für mich wird es wie eine Beerdigung und ich glaube mir wird es so wehtun, dass ich sicherlich die ein oder andere Träne darüber vergiessen werde.

CU Tobi
Reset
Gesperrt
#30 erstellt: 19. Nov 2005, 16:22
Hallo Magnolia


Magnolia schrieb:
Technischer Fortschritt bedeutet nun mal nicht, dass die Klangqualität verbessert wird - auf Kosten anderer Eigenschaften kann es ein qualitativer Rückschritt sein - der Mehrheit sind andere Dinge wichtiger solange es "ausreichend gut klingt"! Alles andere ist blinder Fortschrittsglaube und in diesem Sinne hatte Ich die bewährten Tonträger schon längst aufgegeben.


Wie wurde es mal so treffend formuliert: "Die meisten die auf diese alten Medien setzen, sind die Verlierer der Digitalisierung". Diese Digitalphobie und die grundsätzlich negative Bewertung des Fortschritts sind nur ein weiterer Teil dieser eigenartigen Ansichten.


Bei weitem bin Ich nicht der einzige und mich als Aussenseiter darzustellen ist faktisch falsch - zahlreiche HiFi Redakteaure geben mir Recht!


Ja, von diesen verklärten Freaks gibt es leider noch mehr. Einen Teil davon kenne ich, danke, danke, ich bin damit bestens bedient. Nur, überzeugen hat mich noch keiner dieser meist aggressiven und ignoranten Freaks können. In euerem *Analog-Biotop* gedeihen diese verqueren Ansichten natürlich, da man sich gerne selbst bejammert und die böse, böse Digitaltechnik die einem alles Liebgewonnene wegnimmt, verteufelt. Einen gemeinsamen Gegner zu haben, eint natürlich. Nur eben nicht ausserhalb. Oder ist dir noch nicht aufgefallen, dass du für deine abenteuerlichen Thesen eigentlich keinen Zuspruch gefunden hast - ausser vielleicht von Desordire der ebenfalls Präferenzen und Fakten in fahrlässiger Weise vermischt?

A propos Hifi-Redakteure: Als ich deren Ergüsse noch gelesen habe (das war vor der ganzen Esoterikwelle), waren die Aussagen zur Kassetten ziemlich eindeutig. Eindeutig negativ. MD und DAT wurden als grosser Fortschritt gewertet, CD sowieso. Also, wer gibt dir nun in welcher Beziehung Recht? Also.

Für den Fall dass du es noch nicht begriffen hast: Der ganze Analog-Retro-Trend hat allein pekuniäre Gründe. Aber dies verdrängt ihr natürlich.

Gruss
DOSORDIE
Inventar
#31 erstellt: 19. Nov 2005, 17:09
Also das finde ich ja ganz schön bescheuert ich habe nie behauptet dass die Cassette besser als CD klingt oder digitale Medien schlecht sind. Du liest wohl nicht richtig, hmm? Du machst aus deiner Meinung Fakt und alles was andere denken machst du lächerlich. Und das hat überhaupt nichts mit Retrowellen zutun, die interessieren mich garnicht. Ich finds eher pseudomäßig dass plötzlich diese ganzen Alternativ Freaks wieder nen Plattenspieler kaufen, ich habe schon immer Analogtonträger gesammelt, seit meiner Kindheit.

Naja was machts Sinn hier zu diskutieren. Du versuchst etwas zu rationalisieren was man nicht rationalisieren kann, dann wärst du jemand wie Dieter Bohlen, der auf die Qualität der Musik keinen Wert legt. Medium und Musik verbinde ich nunmal stark mit Emotion, wenn du das nicht verstehst kann ichs auch nicht ändern, du prangerst alles an, obwohl ich mich stark davon distanziert habe, zu behaupten, dass die Cassette besser klingt oder mp3 und Komprimierungsstandards habe ich sogar gelobt, merkst du überhaupt noch was? Ich bin nicht hängen geblieben, aber ich möchte, das an dem ich hänge auch nicht loslassen. Das was du gerade tust ist penetrant.

Mal davon ab sind wir hier in einem Analogforum, das ist dafür da um über analoge Medien und Gerätschaften zu diskutieren und nicht um sie schlecht zu machen, wenn du allen erzählen willst, wie scheiße die Cassette ist, dann gehe ins Digitalforum, da werden dir alle recht geben und niemand greift dich an, ich weiß es aber auch schon lange und muss es mir von dir nicht schlechter machen lassen als es ist. Andere Menschen fahren Oldtimer obwohl modernere Autos komfortabler sind, die lacht auch keiner aus oder macht die alten Karren schlecht, also hör doch mal auf ständig auf etwas herumzuhacken nur weil du es für überflüssig hälst und mir dann auch noch Wörter im Mund herumzudrehen.

CU Tobi
Peter_H
Inventar
#32 erstellt: 19. Nov 2005, 17:45
Hm, also darf man in einem Analog(unter)-Forum analoge Techniken nur loben und im digitalen Forum ists dann wohl umgekehrt - bist schon ein drolliges Kerlchen

Du bist selber schuld: Du hast mit Deinen Statements eine Diskussion herausgefordert, die Du eigentlich nicht möchtest. Dann laß doch einfach Posting, die lediglich Deine Meinung als Fixpunkt bestimmen einfach bleiben!

Wenn man halbwegs technisches Verständnis hat und sich über lange Jahre die Veränderungen der Techniken angesehen hat, ist es eigentlich bereits seit Jahren bekannt, wo welche Vorteile/Nachteile liegen. Deine festgenagelt "Meinung" ändert daran nix.

Da gibts sogar Digitalkritiker, die den vermeintlich eingschränkten Frequenzgang einer CD bekritteln, weil dieser nicht so eine Spannweite aufweist, wie eine CD (das ganze ist aber im unhörbaren Bereich für das Menschliche Gehör) und dann kommt einer wie Du daher, und behauptet, eine Musikkassette klänge besser, als eine CD - schon mal den möglichen Freuqenzbereich einer MC gesehen? Scheinbar nicht.

Also, laß die Lobgesänge, Deine Meinung kennen wir seit dem ersten Posting, alles weitere war eh nur ein breittreten dieser. "Bild" Dir weiter so Deine Meinung, das steht Dir zu.

Der Autovergleich hinkt übrigens, da hier sicherlich keiner behautet, daß ein Oldtimer besser wäre als ein modernes Fahrzeug (fahr mal an die Wand mit beiden und schau, mit was Dus eher überlebst ). Die Qualität der Verarbeitung solcher Fahrzeuge kann damals durchaus noch etwas besser gewesen sein (je nach Modell), das kann man aber nicht mit den Medien vergleichen, denn eine CD ist vielleicht einfacher herzustellen, aber sicher nicht schlechter von der Herstellugnsqualität, als eine MC.

Langsam gerät der Thread nämlich Deinerseits in die Richtung eines "Missionierungsversuchs", und die sind bisher so gut wie immer (egal um was es ging und wer wirklich recht hatte) schief gegangen...
HinzKunz
Inventar
#33 erstellt: 19. Nov 2005, 18:28
Leute, is gut jetzt...

Beruhigt euch mal wieder.

mfg
Martin
Reset
Gesperrt
#34 erstellt: 19. Nov 2005, 19:35
Hallo DOSORDIE


DOSORDIE schrieb:
Ich dachte, das ist Geschmackssache ob analog oder digital.


Nein, eigentlich nicht. Was wofür am besten geeignet ist und die beste Qualität bringt, ist seit 20 Jahren abschliessend geklärt. Da gibt es aus technischer Sicht nichts mehr zu diskutieren. Nur ist es leider so, dass das einige ewiggestrige nicht akzeptieren können und - weil sie zudem nicht in der Lage sind ihre Vorlieben und technische Fakten zu trennen und deshalb nach dem fixen Schema *XXX klingt gut, muss also auch aus technischer sicht gut sein* denken - immer wieder mit Provokationen wie diesem Thread an den Start gehen. Durchsetzen haben sie sich noch nie können.

Evtl. verstehst ja du, dass man diese Aussagen nicht stehen lassen kann und auch nicht stehen lassen wird.


Ich nutze DVD und mp3, es ist ne tolle Sache und ab nem gut komprimierten 128 kbps mp3 hört man auf ner Mittelklasse Anlage wie ich sie habe und ner einigermaßen guten Soundkarte sowieso kaum noch einen Unterschied, (...)


Immerhin kannst du im Gegensatz zur Magnolie differenzieren.


aber nicht die Quelle ist bei portablen Geräten das Problem, sondern der Verstärker.


Richtig. Nur sollte man vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis darauf verzichten irgendwelche Aussagen über die Qualität des Mediums zu machen. Ein Gerätevergleich interessiert hier nicht, er macht Aussagen über die Medien.


Aufgrund der Größe dieser Geräte wird nicht nur die Quelle komprmiert sondern auch die Endstufen, dann kommt noch diese EU Bestimmung hinzu, die die Leistung der Geräte herabsetzt wodurch es nicht mehr möglich ist einen anständigen Bügelkopfhörer anzuschliessen, man muss diese schrill klingenden Earplugs benutzen, leistungsstark können sie ja auch garnicht sein,


Vorsicht. Hier verwechselst du einiges. Das eine ist die Datenkompression bei MP3. Was du betr. Endstufen ansprichst ist keine Kompression sondern eine Limitierung.

Ich habe einen dieser EU-iPods und der ist laut genug. Auch kann man einen anständigen Bügelkopfhörer wie z.B. den Koss Porta Pro anschliessen. Dieser ist für solche Geräte abgestimmt.


weil der Akku möglichst lange halten soll, dann kann das ja auch alles garnicht gut klingen. In meinem Walkman DD 9 hält die Batterie vielleicht 8 Stunden,


Was aber daran liegt, dass die Capstan- und Wickelmotoren viel Strom verbrauchen.


Ich benutze die Cassette im Auto und unterwegs weil es Stil hat, weil ich dran hänge, weil ich es schön finde und schlecht klingt sie auch nicht, sogar sehr gut, aber es gibt eben Medien, die besser klingen und wer bei Motorengeräuschen im Auto den Unterschied zwischen CD und Cassette hören will... naja ich weiß nicht.


*Stil haben* (was auch immer das sein mag) und *besser klingen als CD und DAT sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Vom einen auf das andere zu schliessen ist ein Fehler.


aber meine REVOX A77 und die anderen Bandmaschinen, so wie meine Cassettendecks möchte ich auch nicht mehr hergeben, es macht mir einfach Spass


Richtig. Meine B77 und mein B215 gebe ich auch nicht her. Trotzdem behaupte ich nicht, dass Kassette besser klingt als CD.


Die Cassette ist veraltet und es wird keinem vorgeschrieben sie weiterzunutzen, aber ich muss sie auch nicht ablegen und mich davon trennen, wenn ich das nicht möchte und mir etwas daran liegt sie weiter zu benutzen, dabei ist es mir egal was eure beschissenen Messwerte sagen und um wieviel besser andere Medien sind. In ein paar Jahren ist sie wohl ganz von der Bildfläche verschwunden, was nicht heißt, dass sie bei mir dennoch weiterlaufen wird. Immerhin habe ich auch Spass daran, die Geräte instandzuhalten und ich finde es toll, dass es auch vor der Aufnahme immer was zu fummeln gibt, Köpfe reinigen, Pegel einstellen... Man kann man "Tonmeister" spielen, das macht Spass, ist ein kleines Abenteuer, ich verstehe nicht was daran so schwierig zu verstehen ist.


Eigentlich nichts, zumindest nicht was dich anbelangt. Du vermischt zwar ebenfalls deine Präferenzen mit der Technik aber naja...


Ich akzeptiere ja dass andere Medien komfortabler und besser sind, aber bei euch habe ich teilweise das Gefühl als wolltet ihr alle davon überzeugen müssen, dass es Schwachsinn ist die Cassette oder andere Analogmedien weiterhin zu nutzen


Nun verkennst du aber die Situation. Es ist jedem überlassen, was er verwendet. Ich verwende ebenfalls MC und Band.

Nur macht der Threadstarter den Fehler zu behaupten, Kassette würde besser klingen als CD und DAT - was nicht ist und auch gar nicht sein kann.

DAS ist die Knacknuss.


und das finde ich ein bisschen unfair, denn damit macht ihr mir ein Stück meines Lebens kaputt, ihr führt euch fast auf wie ein paar Dorffutzis im Mittelalter die eine Frau verbrennen, nur weil sie rote Haare hat, das ist doch beknackt, engstirnig. Jeder so wie er mag. Ich denke es ist alles SUBJEKTIV, also belasst es doch dabei und wenn sich jemand nun der Meinung ist, dass Tape besser klingt als DAT und CD, dann lasst ihm doch die Freude, vielleicht fühlt er sich, wenn er eine Cassette hört einfach wohler.


WIR führen uns nicht irgendwie auf. WIR sind nicht engstirnig. WIR machen dir auch nichts kaputt. WIR haben lediglich aufgezeigt, wie lächerlich die Behauptungen der Magnolie sind. Dass die Kassette nicht besser klingt als CD und DAT siehst du ja ein. Er aber nicht.

Also nochmals: Bevor ihr zwei hier aufgetaucht seid, gab es keine negativen Aussagen über die Kassette. Wie können WIR also dermassen negativ sein? Mit seinen subjektiven und falschen, provokativen und unsinnigen Aussagen ist derjenige der stur und engstirnig ist.

ER soll es dabei belassen, nicht WIR. Also nicht Steine werfen und dann die anderen des Steinewerfens bezichtigen.

Gruss
Reset
Gesperrt
#35 erstellt: 19. Nov 2005, 19:49
Hallo DOSORDIE


DOSORDIE schrieb:
Also das finde ich ja ganz schön bescheuert ich habe nie behauptet dass die Cassette besser als CD klingt oder digitale Medien schlecht sind.


DU nicht. Aber der Threadstarter hat das gemacht und du hast dich mit deinen subjektiven Aussagen von *Stil*, *macht Spass*, *gehört zu meinem Leben* in die gleiche Bresche geschlagen - wenn auch aus zum Teil anderen Motiven. Aber die Fehler der Argumentation sind letztlich die gleichen.


Du liest wohl nicht richtig, hmm? Du machst aus deiner Meinung Fakt und alles was andere denken machst du lächerlich. Und das hat überhaupt nichts mit Retrowellen zutun, die interessieren mich garnicht. Ich finds eher pseudomäßig dass plötzlich diese ganzen Alternativ Freaks wieder nen Plattenspieler kaufen, ich habe schon immer Analogtonträger gesammelt, seit meiner Kindheit.


Nun nochmals zum mitschreiben. Ich habe nichts gegen Kassette und Tonband, im Gegenteil: Ich verwende Tonband und Kassette und habe mehr davon als du, bessere Bandmaschinen und besseres Bandmaterial. Zudem bin ich Moderator in einem Bandmaschinen Forum. Mir eine negative Einstellung diesbezüglich unterstellen zu wollen ist nicht nur lächerlich, sondern grotesk.

Im Gegensatz zum Threadstarter bin ich jedoch in der Lage zu differenzieren und betrachte Band und Kassette als Zeitvertreib, als Hobby und nicht als besseres Medium.


Naja was machts Sinn hier zu diskutieren. Du versuchst etwas zu rationalisieren was man nicht rationalisieren kann, dann wärst du jemand wie Dieter Bohlen, der auf die Qualität der Musik keinen Wert legt.


Siehe oben. Hast du 200 Rundfunktonbänder im Schrank gelagert? Hast du einen ganzen Schrank voller Leerkassetten? Nein?


Medium und Musik verbinde ich nunmal stark mit Emotion, wenn du das nicht verstehst kann ichs auch nicht ändern, du prangerst alles an,


Falsch, falsch und nochmals falsch. Ich bin selbst intensiver Nutzer von Kassette und Band.

Ich prangere nicht die Verwendung von Band und Kassette an. Ich prangere an, dass behauptet wird, Kassette klinge besser als CD und DAT.

Weiter prangere ich diese Unfähigkeit, den Datenträger kritisch zu würdigen, an. Warum fühlst du dich denn auf den Schlips getreten, wenn man sich dazu kritisch äussert?

Ich habe mehr Kassetten und mehr Tonbänder als du, ein besseres Tapedeck und bessere Bandmaschinen als du, fühle mich aber nicht auf den Schlips getreten, wenn man sich dazu kritisch äussert.


obwohl ich mich stark davon distanziert habe, zu behaupten, dass die Cassette besser klingt oder mp3 und Komprimierungsstandards habe ich sogar gelobt, merkst du überhaupt noch was? Ich bin nicht hängen geblieben, aber ich möchte, das an dem ich hänge auch nicht loslassen. Das was du gerade tust ist penetrant.


Sagst du jemand, der den ganzen Keller voller Tonbänder hat. Ich hoffe, du erkennst langsam den Fehler in deiner Argumentation.


Mal davon ab sind wir hier in einem Analogforum, das ist dafür da um über analoge Medien und Gerätschaften zu diskutieren und nicht um sie schlecht zu machen, wenn du allen erzählen willst, wie scheiße die Cassette ist, dann gehe ins Digitalforum, da werden dir alle recht geben und niemand greift dich an, ich weiß es aber auch schon lange und muss es mir von dir nicht schlechter machen lassen als es ist.


Wie gesagt, die Aussage ich würde alles schlecht machen, passt nicht wirklich, bin ich doch selbst Kassetten- als auch Tonbandfan......


Andere Menschen fahren Oldtimer obwohl modernere Autos komfortabler sind, die lacht auch keiner aus oder macht die alten Karren schlecht, also hör doch mal auf ständig auf etwas herumzuhacken nur weil du es für überflüssig hälst und mir dann auch noch Wörter im Mund herumzudrehen.


Nun, nochmals: Ich halte weder Kassette noch Tonband für überflüssig. Ich verwende beides und bin im Tonbandforum sehr aktiv. Was ich kritisiere ist die Aussage des Threadstartes sowie die Unfähigkeit das Medium kritisch zu betrachten.

Wie gesagt: Ich kann ohne Probleme die Nachteile der Kassette benennen und trotzdem Kassetten verwenden. Warum auch nicht? Das ist der Punkt, der nicht verstanden wird.

Wenn ihr nicht in der Lage seid, kritisch über eine liebgewonnene Technik zu diskutieren, habt ihr ein Problem.

Gruss


[Beitrag von Reset am 19. Nov 2005, 20:02 bearbeitet]
harhuettne
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 19. Nov 2005, 22:54
Immer wieder werden hier Fehler in der Argumentation gesucht, wo gar keine Argumentation ist. Zu einem großen Teil wird hier nur versucht, zu erklären, warum wir die Kassette mögen. Sonst nichts.

Wie ich schon sagte würde ich nie auf die Idee kommen, zu behaupten, die MC klänge pauschal besser als eine CD. Das nenne ich auch Schwachsinn. Aber sie kann dennoch sehr gut klingen und auf jeden Fall Hörgenuss ermöglichen, auch wenn man anspruchsvoll ist.

Und übrigens verwende ich MP3 auch, vor allem im portablen Bereich, aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, etwas komprimiertes als HiFi-Medium zu akzeptieren. Für mich spielen Kassetten und MP3 nicht in derselben Liga. MP3 mag trotz Kompression gut klingen, aber wenn hier schon Vergleiche angestellt werden, dann doch eher zwischen MC und CD. Im Auto hört man im Stand vielleicht einen Unterschied zwischen MC, CD oder MP3, aber ich für meinen Teil verbringe den größten Teil meiner Zeit im Auto fahrend. Und da hört man nichtmal das Grundrauschen der Kassette, und zwar ohne Dolby-Rauschreduktion.

Mit einer Digitalphobie oder Aversion hat das Ganze nichts zu tun. Nur zur Info, auch wenn mich jetzt gar keiner mehr ernstnimmt, ich bin 21 und bin mit der CD aufgewachsen, klar spielten Kassetten auch eine Rolle, aber großartige Erinnerungen verbinde ich mit Kassetten nicht. Ich mag das Medium einfach, so wie ich auch die LP mag. Wenn es für euch keine Rolle spielt, ob gewisse Musik aus gewissen Zeitepochen auf gewissen Medien einfach authentischer wirkt, dann könnt ihr gern alles auf CD hören, ist mir schnuppe, aber ich bin froh, daß ich ein Faible für sowas habe und es zu schätzen weiß.

Wenn man auf einer rein technischen Ebene argumentiert, hat die Kassette keine Chance, obwohl man das Argument der Quantisierungsfehler bei CDs anführen könnte, was ich aber als weitestgehend unbedeutend erachte. Emotional gesehen haben eben LPs oder Kassetten für so ziemlich jeden den meisten Charme, bei CDs wird's mit diesem Wort schon schwierig. Und bei MP3 ist es gänzlich fehl am Platz.

Übrigens ist es weiß Gott nicht so, daß alte CDs toll klängen und ich die "analogen Artefakte" vermisse. Ich wiederhole nochmals, daß viele CDs damals aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen sehr höhenbetont und "spitz" abgemischt wurden. Ich sage nicht, das würde irgendetwas über das Medium an sich aussagen. Für mich ist es ein Grund, bei Aufnahmen aus dieser Zeit im Zweifelsfall eher der LP den Vorzug zu geben, auch wenn die auch schlecht klingen kann.

Und wo das schon angesprochen wurde, Platten müssen nicht knistern und knacksen, auch wenn das jeder mit diesem Medium verbindet. Ich habe Platten hier, da hört man tatsächlich nichts, das Grundrauschen ist schon immer vorhanden, aber nur in sehr leisen Passagen hörbar. Knacksen gar nicht. Und CDs aus älteren Tagen rauschen auch wie blöd, weil eben die Aufnahme so ist. Also, wo ist da noch der Unterschied, außer bei der Bedienbarkeit, die nun wirklich kein Argument ist?


Gruß,
harhuettne

P.S.:
@hyperlink: Ich habe überhaupt kein Problem, was soll die Frage?
@Hifi_Etienne: Daß der ganze Analog-Retro-Trend pekuniäre Gründe haben soll mußt du mir erklären. Du willst doch damit nicht sagen, die Leute hätten kein Geld für moderne Medien und Abspielgeräte? CD-Player werden einem doch richtiggehend billig hinterhergeworfen. Acuh wenn's für dich unmöglich scheint, es gibt Menschen mit Emotionen, die manchmal einfach danach handeln. Pekuniäre Gründe... daß ich nicht lache.
andisharp
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 19. Nov 2005, 23:05
Interessant dass LPs nicht knistern, da muss ich wohl 20 Jahre irgendetwas falsch gemacht haben beim Abspielen. Meiner Erfahrung nach knistern selbst nagelneue LPs auf teuersten Plattenspielern, oder gerade auf teuren Spielern?

Den Charme einer MC kann ich irgendwie auch nicht erkennen, kleine Plastikschuber mit winzigen Booklets. Da ist mir das Cover einer LP übrigens lieber (das einzige, was ich an CDs vermisse).

Von mir aus kann jeder das Medium hören, das er will, aber wenn hier so blödsinnige und offnsichtlich falsche Behauptungen aufgestellt werden, dann sollte man schon etwas dazu sagen dürfen.

Schönes Wochenende noch

Magnolia
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 19. Nov 2005, 23:15
Wer eine andere Ansicht wie auch immer hat kann Sie ruhig beitragen, aber meine Aussagen und die anderer nicht zu akzeptieren und sie als Schwachsinn zu benennen finde Ich höchst unfair und ignorant, gar eine Frechheit! Schließlich sind wir hier in einem Forum wo sich verschiedene Menschen begegnen, die ebenfalls unterschliedliche Ansichten haben dürfen.


[Beitrag von Magnolia am 19. Nov 2005, 23:16 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 19. Nov 2005, 23:25
Schwachsin bleibt Schwachsinn, auch wenn man ihn wiederholt. Die Aussage, MC klingen besser als CDs und DATs ist eindeutig Schwachsinn und keine Meinungsäußerung. Genauso könnte man sagen, meiner Meinung nach dreht sich die Sonne um die Erde.

Wenn man Blödsinn von sich gibt, muss man sich nicht wundern, wenn er als solcher benannt wird.

Oder sollte man etwa antworten: Danke für deine interessante Ansicht zu diesem Thema. Ich kann sie aber leider nicht teilen, aber das ist ja nur meine unmaßgebliche Meinung.
silberfux
Inventar
#40 erstellt: 19. Nov 2005, 23:57
Andisharp:

Zwischen der abwertenden Bezeichnung als "Schwachsinn" und den von Dir ironisierden vorgetragenen alternativen Formulierungen gibt es noch reichlich Zwischentöne, mit denen Du klar sagen kannst, dass Du der Meinung nicht zustimmst, aber den anderen respektierst und sein Gesicht wahren lässt. Genau das würde dazu beitragen, dass man hier im Forum auch in Zukunft respektvoll miteinander umgeht und diskutiert.

Vielleicht denkst Du mal drüber nach

Gruß Silberfux
Hyperlink
Inventar
#41 erstellt: 19. Nov 2005, 23:59

harhuettne schrieb:
Immer wieder werden hier Fehler in der Argumentation gesucht, wo gar keine Argumentation ist.


Stimmt, das haben wir ja fast alle auch schon festgestellen müssen, daß der Aussage: "Analoge Kassette klingt besser als CD und DAT!" (Titel dieses Threads) eigentlich keine sinnigen Argumente folgen (wohl auch nicht können). Trotz des Titels! bleibt eben für jeden Leser unklar, warum denn nun die Kassette besser sein soll.


harhuettne schrieb:
Zu einem großen Teil wird hier nur versucht, zu erklären, warum wir die Kassette mögen. Sonst nichts.


Das stört mich zB ja auch überhaupt nicht.


harhuettne schrieb:
Wie ich schon sagte würde ich nie auf die Idee kommen, zu behaupten, die MC klänge pauschal besser als eine CD. Das nenne ich auch Schwachsinn.


Ja eben, da sind wir auch einer Meinung.
EDIT: Silverfux Einwand (oben) ist berechtigt, deshalb sage ich mal Quatsch dazu.


harhuettne schrieb:
Aber sie kann dennoch sehr gut klingen und auf jeden Fall Hörgenuss ermöglichen, auch wenn man anspruchsvoll ist.


Auch das ist unstrittig, solange man nicht Magnolias Postion einnimmt und uunrealistische Aussagen macht, die kaum jemand nachvollziehen kann.


harhuettne schrieb:
Und übrigens verwende ich MP3 auch, vor allem im portablen Bereich, aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, etwas komprimiertes als HiFi-Medium zu akzeptieren.


Warum eigentlich nicht, weil das Format aus der Computer und PC-Ecke kommt. Der Klang und die Performanz können es doch eigentlich nicht sein.


harhuettne schrieb:
Mit einer Digitalphobie oder Aversion hat das Ganze nichts zu tun.


Dann verstehe ich aber auch die "fehlende Akzeptanz" von mp3 im Hifi-Bereich um so weniger. Hast Du dazu einen Erklärungsansatz.


harhuettne schrieb:
Nur zur Info, auch wenn mich jetzt gar keiner mehr ernstnimmt, ich bin 21 und bin mit der CD aufgewachsen, klar spielten Kassetten auch eine Rolle, aber großartige Erinnerungen verbinde ich mit Kassetten nicht. Ich mag das Medium einfach, so wie ich auch die LP mag.


Ich bin 36 und mit der LP, MC und auch von dem analogen Krams geprägt worden, war aber froh als ich losgeworden bin. Mein Kassettendecks zB haben mir treue Dienste geleistet bis 1996, danach standen das übriggebliebene Akai GX 75 nur noch rum. 2002 habe ich es gegen die funktionierende Waschmaschine meiner Ex-Freudin eingetauscht. Wie ich finde ein Tausch der eindeutig zu meinen Gunsten ausging.


harhuettne schrieb:
@hyperlink: Ich habe überhaupt kein Problem, was soll die Frage?


Hat sich erübrigt. Zu dem Zusammenhang hast Du ja bereits was gesagt.


harhuettne schrieb:
Wie ich schon sagte würde ich nie auf die Idee kommen, zu behaupten, die MC klänge pauschal besser als eine CD. Das nenne ich auch Schwachsinn.


(In dem Satz fehlte ein "damit")


Insgesamt sollten wir wohl alle die vergleichenden und kaum nachvollziehbaren Aussagen von Magnolia abhaken. Der Rest läßt sich dann eben unter Liebhaberei parken, gegen die niemand etwas einzuwenden hat.

Gruss


[Beitrag von Hyperlink am 20. Nov 2005, 00:05 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 20. Nov 2005, 00:03

silberfux schrieb:
Andisharp:

Zwischen der abwertenden Bezeichnung als "Schwachsinn" und den von Dir ironisierden vorgetragenen alternativen Formulierungen gibt es noch reichlich Zwischentöne, mit denen Du klar sagen kannst, dass Du der Meinung nicht zustimmst, aber den anderen respektierst und sein Gesicht wahren lässt. Genau das würde dazu beitragen, dass man hier im Forum auch in Zukunft respektvoll miteinander umgeht und diskutiert.

Vielleicht denkst Du mal drüber nach

Gruß Silberfux


Sorry, aber der Begriff ist hier von Magnolia eingeführt worden und ich habe ihn nur weiter verwendet. Wenn du aufmerksam lesen würdest, wäre dir das auch aufgefallen.
ta
Inventar
#43 erstellt: 20. Nov 2005, 00:30

harhuettne schrieb:

Übrigens ist es weiß Gott nicht so, daß alte CDs toll klängen und ich die "analogen Artefakte" vermisse. Ich wiederhole nochmals, daß viele CDs damals aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen sehr höhenbetont und "spitz" abgemischt wurden. Ich sage nicht, das würde irgendetwas über das Medium an sich aussagen.
[..]
Und CDs aus älteren Tagen rauschen auch wie blöd, weil eben die Aufnahme so ist.


Versuchs mal mit nem anderen CD-Player, der das Pre-Emphasis-Bit versteht...
Reset
Gesperrt
#44 erstellt: 20. Nov 2005, 00:39
Hallo

Nachdem sich jetzt für jeden herauskristalisiert hat, dass einzig Magnolia absolute, extreme, nicht nachweisbare resp. haltbare Aussagen macht und die Meinungen der anderen Diskussionteilnehmer nicht dermassen weit auseinandergehen, indem jeder akzeptiert dass man MC aus emotionalen, nostalgischen und anderen Gründen verwenden kann OHNE CD, DAT, MP3 etc. gleich als schlechterklingend zu bezeichnen kann die Diskussion beendet werden.


harhuettne schrieb:
@Hifi_Etienne: Daß der ganze Analog-Retro-Trend pekuniäre Gründe haben soll mußt du mir erklären. Du willst doch damit nicht sagen, die Leute hätten kein Geld für moderne Medien und Abspielgeräte? CD-Player werden einem doch richtiggehend billig hinterhergeworfen. Acuh wenn's für dich unmöglich scheint, es gibt Menschen mit Emotionen, die manchmal einfach danach handeln. Pekuniäre Gründe... daß ich nicht lache.


Gerne. Würde deine Argumentation zutreffen, würden ja alle nur digitale Geräte verwenden, da man sie ja *hinterhergeworfen* bekommt. Ist aber nicht der Fall. Daraus folgern wir, dass deine These nicht zutrifft.

Es ist eben andersrum: Eben weil die digitalen Geräte so günstig sind und gewisse Leute *Emotionen* haben die sie bei der Digitaltechnik vermissen, die Digitaltechnik ausgereift ist, die Preise fallen und die Absätze sinken, haben ein paar findige Anbieter angefangen eine Analog-Renaissance zu propagieren, um wieder analoge Hardware zu verkaufen. Es ist wie mit dem Spruch *Aufschwung beginnt im Kopf*. Klar, wenn alle daran glauben, funktioniet es auch. Ein exklusiver Markt mit nicht übermässig preissensitiven Kunden. Klar, dass sowas bedient wird. Das hat mit technischen Belangen nichts zu tun, sondern nur mit dem Markt.

Fehlt dem Menschen im digitalen Zeitalter nicht etwas Heimeliges? Sind die Leute nicht über die ganzen Formate, Medien etc. verunsichert? Warum nicht etwas bekanntes, etwas wo man noch sieht wie es funktioniert? Etwas was man anfassen kann? Etwas wo man daran rummachen und Verbesserungen noch wahrnehmen kann? Etwas vertrautes, etwas was eben nicht so perfekt, so langweilig ist. Etwas, was noch *Emotionen* ausstrahlt.

Um diese Geschäftsmethode zu tarnen wurde z.B. die AAA gegründet. Heute schwimmen viele auf dieser *Wohlfühl-Romantik-Esoterik-Welle* - die ein beachtliches Niveau erreicht hat - und bedienen eine entsprechende Klientel. Hier einer der Trittbrettfahrer: http://www.tube-amp.de/philosophie.htm
Hier werden die Leute mit *Emotionen* angesprochen, die du erwähnt hast.

Diejenigen die dran glauben, behaupten natürlich, das seine eine riesige Bewegung und würde noch ewig weiterwachsen. Die Absatzzahlen der LP - stabiles aber tiefes Niveau - belegen das Gegenteil. Bewegt man sich ausserhalb dieser *Szene* wissen die Konsumenten nichts davon. Selbst Besucher von Messen wie der High-End wissen häufig nichts von der Analog-Renaissance. Soweit her kann es ja demzufolge nicht sein.

Wie gesagt, es sind pekuniäre Motive, aber eben die der Anbieter. Der Konsument interessiert doch nicht. Er soll nur bezahlen.

Gruss
Hyperlink
Inventar
#45 erstellt: 20. Nov 2005, 01:02

Hifi_Etienne schrieb:
Heute schwimmen viele auf dieser *Wohlfühl-Romantik-Esoterik-Welle* - die ein beachtliches Niveau erreicht hat - und bedienen eine entsprechende Klientel.


Hmm

wenn ich drüber nachdenke, war das aber auch schon in den 80ern (meiner aktiven Hifi-Zeit) so, dieses "Wohlfühl-Ding" ist schon immer integraler Bestandteil der Verkaufspsychologie gewesen. An und für sich ist diese Manipulation in der zwischenmenschlichen Interaktion auch kaum zu umgehen. Wenn man es nicht schamlos übertreibt und Leute ablinkt, auch durchaus ok. Mündige und informierte Konsumenten haben ja genügend Möglichkeiten sich diesen Methoden zu erwehren, darum geht es jawohl irgendwie auch, wenn wir hier diskutieren.

EDIT
["Guten Klang" definiere ich jedenfalls so, daß mir möglichst ohne Verfälschungen durch die Limitierungen der LP- oder MC-Technik die Inhalte präsentiert werden, die die Künstler und Tontechniker übermitteln wollten. Die CD und die nachfolgende Medien bieten hier einfach die besseren technischen Möglichkeiten an, weil die Wiedergabegeräte nicht so viel "Eigenleben" und Störgeräusche wie in der Vergangenheit produzieren. Das ist sicherlich auch der Grund warum Medien wie die MC mittlerweile im Markt ihre Verbreitung und Akzeptanz verloren haben. Die Möglichkeiten zum "Übermitteln künstlerischer Poduktionen" mittels der heutigen Wiedegabetechnik sind auch so schon limitiert genug, weil sie auch massentauglich sein müssen, um im Markt akzeptable Preise zu erzielen.]

Die Branche hat sich zwar verändert, die Zeitschriften haben an Bedeutung verloren, aber es wird immer noch genauso viel realitätsreduzierter Unfug verzapft, meist in Tateinheit mit dem Verneinen technischer Zusammenhänge. Das hilft beim Verkaufen, so spannend es für mache ist über HiFi zu philosophieren, so vergessen sie doch allzuoft, daß es hier um Märkte, Umverteilungen, Profite, Existenzen und Konzerne geht. Mitunter können sich manche Teile der Branche nur noch abgrenzen und ein Profil geben, indem sie sich gruppendynamisch auf eine rückwärtsgewandte Antidigitalhaltung einigen, sich gegenseitig die blutigen Nasen tupfen, die die "böse böse Welt" um sie herum ihnen beibiegt. Auf die Idee, daß solche "Verletzungen" aber meist ohne Fremdeinwirkung entstehen, beim Wetthüpfen von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, das spielt keine Rolle.

Früher war alles besser, jawoll.
Aber ich hatte trotzdem als Schulkind auf der 9km langen Fahrt im Winter kalte Füsse als unser Familienauto ein VW Käfer war. Aus der heutigen Sicht ist dieses Auto sicherlich kultig, für nachfolgende Generationen mit der "Gnade der späten Geburt" sowieso, meine real existierenden Eisbeine werden aber trotzdem verklärt, das missfällt mir.

Will man das alles nicht mehr haben, so müßte man auch die gesamte Werbeindustrie abschaffen und die Konsumenten besser informieren. Wenn sie denn überhaupt informiert werden wollen. Bei den meisten Kaufetscheidungen spielen nachweisbar bei der letztendlichen Entscheidung rationale Dinge kaum eine Rolle. Dinge wie Markenbewußtsein und der Wohlfühlfaktor aber schon. Auch die Gruppenzugehörigkeit, esoterische Bewegungen, Bewußtseinserweiterungen und Retro-Trends spielen dabei sicherlich eine Rolle. Irgendwer muss ja diese Trends wohl gesetzt haben, dafür Sorge getragen haben, daß die Schlaghose aus den 70ern vor ein paar Jahren wieder in die Läden kam. Sowas ist steuerbar.

Auch wenn das in der Branche niemand gern hört, so folgt doch vieles, ähnlichen Moden wie in anderen Branchen. Mir fiele da auch noch der iPod ein, der eingebunden in eine Mode den Höhepunkt seiner Populariät erreicht hat. So in wie er jetzt ist, so out ist er morgen.


[Beitrag von Hyperlink am 20. Nov 2005, 01:52 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#46 erstellt: 20. Nov 2005, 11:24
Ich finde wir sollten Magnolias Meinung akzeptieren, denn wenn er sich mit einem Analogmedium wohler fühlt, dann kann es durchaus sein, dass er durch die Tatsache dass der immernoch recht gute Sound von Band kommt innere Befriedigung erlangt - mehr als wenn er eine CD oder DVD hören würde - und dadurch ein besseres Klangerlebnis "spürt". Das finde ich weniger esoterisch als emotional und sogar nachvollziehbar und verständlich.

Es ist falsch das zu verallgemeinern, das ist wohl der Fehler in diesem Thread, es müsste heißen "Für mich klingt die analoge Kassette besser als CD und DAT", ich weiß nicht ob Magnolia das so meinte, aber wenn es - wie ich vermute - so ist, dann sind all eure Anprangerungen an dieses Thema verschwendete Zeit und die Aussage voll akzeptabel.

CU Tobi
Reset
Gesperrt
#47 erstellt: 20. Nov 2005, 11:41
Hallo DOSORDIE


DOSORDIE schrieb:
Ich finde wir sollten Magnolias Meinung akzeptieren, denn wenn er sich mit einem Analogmedium wohler fühlt, dann kann es durchaus sein, dass er durch die Tatsache dass der immernoch recht gute Sound von Band kommt innere Befriedigung erlangt - mehr als wenn er eine CD oder DVD hören würde - und dadurch ein besseres Klangerlebnis "spürt". Das finde ich weniger esoterisch als emotional und sogar nachvollziehbar und verständlich.


Dann sollte er es aber als solches kennzeichnen. Macht er aber nicht. Er behauptet einfach, die Kassette klinge besser, sie sei besser als CD und DAT, was nuneinmal einfach nicht zutrifft.


Es ist falsch das zu verallgemeinern, das ist wohl der Fehler in diesem Thread, es müsste heißen "Für mich klingt die analoge Kassette besser als CD und DAT", ich weiß nicht ob Magnolia das so meinte, aber wenn es - wie ich vermute - so ist, dann sind all eure Anprangerungen an dieses Thema verschwendete Zeit und die Aussage voll akzeptabel.


Ja, aber das war nur EINER seiner Fehler, es waren aber mehrere:

1.) dürfte es nicht *BESSER* heissen - was heisst besser klingen überhaupt, kann man das subjektiv überhaupt beurteilen? - sondern *GEFÄLLIGER*.

2.) Es dürfte nicht *IMMER* heissen, es darf keine absolute Aussage sein.

3.) Die Aussage müsste allgemein in Richtung *gefällt mir besser, weil mir symphatischer* heissen.

4.) Es dürfte keine einseitige Kommunikation im Stil von *so ist es* sein, sondern eine Arbeitshypothese

Also eine Aussage wie:


Hallo, wie sieht es bei euch aus?

Ich höre immer wieder gerne alte Kassetten, das macht mir viel Spass. Auch bespiele ich immer noch wieder mal neue Kassetten. Die Kassette kann mit einem guten Kassettendeck ganz hervorragend klingen. Ich bin mir aber bewusst, dass CD und DAT mehr können und technisch weitaus besser sind. Die Kassetten machen einfach mehr Spass, ich mag dieses Medium. Beim Hören dieser Kassetten denke ich an alte Zeiten und Erinnerungen, die an diesen Kassetten hängen. Das finde ich dann so richtig nostalgisch, romantisch schön. Also mir gefällt das sehr. Wie sieht ihr das? Findet ihr das auch so, oder bin ich ein Spinner?


Auf Basis einer solchen Aussage könnte man diskutieren, warum man noch Kassetten hat, warum man Freude daran hat. So eine Aussage würde von allen akzeptiert.

Gruss
A.nalog
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 20. Nov 2005, 16:27
Bei dem ganzen Gerede hier über DAT vs. CD vs. LP & MC scheinen viele sicher eines zu vegessen: Die Musik.
Wichtig ist doch eigentlich nicht das Medium sondern der Inhalt.
Auf den "Was-ist-besser" Streit will ich mich deshalb gar nicht einlassen.
Ich selbst bin 18 Jahre alt - somit mit der CD aufgewachsen. Vor 2 Jahren bin ich dann zur LP gekommen, ich war einfach neugierig wie die Stücke meiner Musikidole als Orginal wohl klingen. Also ohne remastering und so. Ich mag den Klang der LP, diese satten Bässe.
Analoge Aufnahmen finde ich oft auf LP besser als die CD-version, andersrum kommt es natürlich auch vor.

Die MC benutze ich auch noch oft: Preislich billig und einfach zu bedienen. Den Klang mag ich auch. Überlegen halte ich die MC aber auf keinen Fall.
Bei den "großen" Bandmaschinen sieht die Sache dann aber anders aus. Viele überzeugte CD-Hörer sind sich gar nicht im Klaren, dass ihre Digitalwahre auf einer 1/2 Zoll Maschine gemastert wurde...



Aber am wichtigsten ist doch immer noch das subjektive Hörempfinden des Benutzers.
Danach sollte man die Systemwahl treffen.

So, jetzt geh ich wieder Musik hören (MD)
MD hat nämlich immer noch die BESTE Qualität, besser als SACD, DVD oder Vinyl (Nur Stichelei)
harhuettne
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 20. Nov 2005, 16:57
lol, ich kann mich noch an einen seitenlangen Thread erinnern, wo einer allen ernstes behauptete, MDs klängen besser als alles andere. War lustig zu lesen


Es stimmt schon. Dieses ganze Gerede ist überflüssig. Ich bin schließlich kein Oszilloskop, das beim Musikhören den idealen Frequenzgang messen möchte. Und deswegen hört sich für mich auch Musik auf LP oder MC gut an, weil ich mehr auf die Musik achte und nicht die ganze Zeit angespannt dasitze um irgendwelche unbedeutenden kleinen Schwächen in der Wiedergabe zu entdecken, die man nur hört wenn man sie hören möchte.


Gruß,
harhuettne
Reset
Gesperrt
#50 erstellt: 20. Nov 2005, 17:18
Hallo


A.nalog schrieb:
Bei dem ganzen Gerede hier über DAT vs. CD vs. LP & MC scheinen viele sicher eines zu vegessen: Die Musik.
Wichtig ist doch eigentlich nicht das Medium sondern der Inhalt.


Richtig. Aber sag das mal demjenigen der behauptet, eine Kassette würde besser klingen als CD und DAT...


Die MC benutze ich auch noch oft: Preislich billig und einfach zu bedienen. Den Klang mag ich auch. Überlegen halte ich die MC aber auf keinen Fall.
Bei den "großen" Bandmaschinen sieht die Sache dann aber anders aus. Viele überzeugte CD-Hörer sind sich gar nicht im Klaren, dass ihre Digitalwahre auf einer 1/2 Zoll Maschine gemastert wurde...


Ja, die LP-Hörer aber meist auch nicht.

Gruss
A.nalog
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 20. Nov 2005, 18:03
Viele LP Hörer sind sich vor allem nicht bewusst, dass sie keine rein analoge Aufnahme in der Hand halten...
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