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Wie stelle ich einen TP21 auf einem TD 160 E richtig ein

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tobitobsen
Inventar
#1 erstellt: 06. Feb 2006, 22:45
Moin,


bin gerade dabei meinen 20 Jahren alten TD 160 E / Phonosophie 1 wieder komplett in Stand zu setzen, nachdem er drei Jahre in der Ecke verstaubte .

Wartung mit Ölwechsel, Subchassis-Kontrollo, Motorschmierung habe ich durchgeführt. Hat auch auch richtig Druck und Kontrolle gebracht.

Nun habe ich auch das System getauscht. Mein Phonosophie Ciave war durch.... etwas harsch im Hochtonbereich.

Ich habe nun ein Transrotor Ucello Ref - eigentlich Goldring 1042 Ref.- montiert. Dies war zwar tonal besser, hatte aber nicht den Druck und die Sattheit des 10 Jahren alten Chiave. Das kann doch nicht alles sein ?

Also habe ich mir noch mal den Tonarm ein TP 21 vorgenommen, komplett gereiningt und geölt.

Wie stelle ich jetzt die Geometrie des TP21 wieder exakt ein, insbesonder Höhe Tonarmbasis und Winkel. Anleitung zur Tonarm-Lagerjustage habe ich vorliegen.

Hat jemand vielleicht noch eine BDA. Ich glaube, da steht drin, wie man den Tonarm korrekt auf das System einstellt (Ich meine nicht die korrekte TA-Sytem Montage selbst)

Für Tipps bin ich dankbar, auf das ich den alter Dreher wieder auf sein verdientes Niveau kriege... kann doch nicht sein, dass mein CD-Player besser klingt ?

Gruß Tobias
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 06. Feb 2006, 22:50
Hallo!
Da sollte man dir weiterhelfen können:
http://www.thorens-info.de


MFG Günther
tobitobsen
Inventar
#3 erstellt: 06. Feb 2006, 23:08
Hallo Hörbert,

vielen Dank für Deine Hilfe.

Die wirklich tolle Seite hat mir schon in einigen Aspekten weitergeholfen... so konnte ich erstmal meinen Tonarm korrekt identifizieren.

Über die Antiskating-Einstellung geht die Beschreibung zum TP 21 leider nicht hinaus.

Man kann an der Basis des TP 21 noch zwei Inbus-Schrauben lösen um die Höhe der Tonarmbasis einzustellen, um den Tonarm später in Waage zur Schallplatte zu kriegen. Ferne kann man den Winkel des nennen wir es mal "Absenkmechanismus" -ebenfalls mit 1,5mm Inbus gefixt- einstellen. Und auf dieses "Zusammenspiel" kommt es mir an.

Oder reicht hier grobes Augenmass ?

Gruß ausm Norden

Tobias
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 06. Feb 2006, 23:35
Hallo!
Die Höhenverstellung des Tonarms brauch wohl keine nähere Erläuterung, da ist dir mit einem Geodreieck bestens geholfen. Der TP 21 unterscheidetsich offenbar nicht wesentlich vom TP16 den Thorens auf meinem 145er MK II verbaut hat. Ich habe den Arm so eingestellt das die Kerbe am Auflagegewichteinstellrad parallel zu den Linien des Tonarmbrettchens steht. Danach Tonarm in die Schwebe bringen und leicht anblasen. Wenn der Tonarm ohne Stocken bis zur -Mittelachse Schwebt ist alles in Ordnung und kan so bleiben.

MFG Günther
tobitobsen
Inventar
#5 erstellt: 07. Feb 2006, 22:33
Hallo Günther,

Du hast prinzipiell recht der TP 16 MK IV und der TP 21 sind fast identisch. Die technischen Werte stimmen laut BDA komplett überein.

Nur die Anti-Skating-Einrichtung unterscheidet sich.. der TP21 läuft mit Gegengewichten.

Ich bin heute auch einen gehörigen Schritt weiter... bin auf den Dachboden gekrabelt und habe die alten BDAs gefunden... sind für den TP16 MKIV und TP 21 identisch.

Mittlerweile habe ich auf Thorens-Info.de die Beschreibung zur Einstellung des Tonarms gefunden.

Mein PRoblem war und ist weiterhin, dass ich mein neues System -eine Transrotor Ucello Ref.- ohne Abstandsplättchen waagerecht zum anbringen möchte. Und hier setze die "Liftbank" grenzen... man kann die Tonarmbasis nicht weit genug abesenken, um in die Waagerechte zu kommen, irgendwann hängt man auf der Liftbank.

Ich werde also doch mit Abstandsplättchen arbeiten müssen.

Mittlerweile klingt das Ucello aber ganz passabel... ist wohl eher was für Klassik - Liebhaber, tonal stark, tolle Räumlichkeit, sehr gute Feindynamik und Auflösung, aber leider "rockt" es nicht so satt wie mein altes Chiave.

Werde aber noch mal andere Verstärker ausprobieren, vielleicht liegt es auch am Phonoeingang.

Werde noch weiter Feintuning betreiben und berichten.

VielenDank soweit.

Wer die alte BDA von mir haben will gerne per PM

Gruß Tobi
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 08. Feb 2006, 00:44
Hallo!

Daß man die "Liftbank ebenfalls absenken kann hast du aber schon realisiert. ( die höhenverstellbarkeit des Tonarms wäre sonst ja auch ein Witz) Dein Transrotor Ucello Reference ist ja in den Technischen Daten gleich dem G1042 Reference von Goldring. Mit deinen TP 21 bist du da bei einer Resonanzfrequenz von etwa 8,3 Hz womit du im Unkritischen Bereich wärest. Allerdings würde ich von der Herstellerseitig empfohlenen Auflagekraft von 18 mN etwa 2mN nach Oben abweichen. Damit erhöst du zwar leicht den Verschleiß von System und Schallplatten aber das System tastet etwas Sauberer ab und sollte eine Spur dynamischer wirken. Sehr wichtig ist auch den Empfohlenen Abschlußwiderestand (47 K Ohm) und die Empf. Abschlußkapazität (150-200 pF) einzuhalten MMs Quittieren Abweichungen sehr oft mit einem matten Klangbild.

MFG Günther
tobitobsen
Inventar
#7 erstellt: 08. Feb 2006, 18:43
Moin,

so ganz ins blaue hinein habe ich das Ucello nun auch nicht erworben, hatte mich schon erkundigt, ob es zum TP 21 passt, aber gut dass ich es noch mal bestätigt finde.

Dein Tipp mit der Auflagekraft hat auch ein wenig gebracht. Richtig viel gebracht hat es vor allem den Bassregler mal wieder auf Null zu stellen . Meine Lütte hatte wohl dran rumgespielt und ich habe es im Eifer des Gefechtes übersehen... wenigstens nicht überhört. Vielleicht sollte ich das Klangregelwerk meiner alten Röhre doch mal lahmlegen.

Meine Welt ist nun wieder in Ordnung. Der Thorens macht mit dem Ucello richtig Musik... bei "Jazz at the Pawnshop" gehts richtig ab, bei Solomon Burkes "a Change is gonna come" kriege ich feuchte Augen und bei meiner Orginal-1975er "Wish you were here" Gänsehaut.

Bei guten Aufnahmen hängt der Thorens meinen Clockwork-Player jetzt wieder ab. Schallplatte klingt eben doch besser.

Und ein paar Trümpfe zur Verbesserung des Thorens gibt es ja noch.Vielleicht kriege ich dann mit dem Ucello eine noch etwas größere und kraftvollere Abbildung hin.

Werde mal mit anderen Auflagen spielen (Leder und die Acryl-Unterlage von Phonophono), eine Bodenplatte aus Birkemultiplex und was es hier noch so für tolle Tipps gibt.

Das wichtigste ist aber, dass ich mir nach drei Jahren wieder meine Schallplattensammlung erschlossen habe und das alte Vinyl mit Genuss und Freude wieder durchhören kann.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 09. Feb 2006, 01:01
Hallo!
Na da bin ich ja froh daß sich die Sache auf diese Art und weise löst. Die "Jazz at the Pawnshop" suche ich schon eine ganze Weile aber bis Dato konte ich noch kein Exemplar finden. Also dann viel Spaß beim Hören.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Feb 2006, 01:02 bearbeitet]
tobitobsen
Inventar
#9 erstellt: 23. Feb 2006, 20:39
Moin zusammen ,

noch mal eine kurze zur Problematik mit der Liftbank.

Ich habe wg. der Begrenzung durch die Liftbank keinen 100 % waagerechten VTA hinbekommen. Ich habe die Liftbank einfach komplett demontiert, den Tonarm soweit abgesenkt bis ich den richtigen VTA bekommen.

Ich werde die Liftbank jetzt einkürzen, sprich absägen, dürfte mit ner Feinsäge oder nem Dremel kein Problem sein.

Tiefergelegt klingt besser ... und sieht schnittiger aus.

Gruß

Tobias
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 24. Feb 2006, 00:08
Hallo!
Was mich noch interresieren würde, was machst du mit der Tonarmhalterung? Oder hast du die Orginal Thorens halterung gar nicht mehr drauf?

MFG Günther
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