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Project Debut III - neues System?

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Micha2
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Mrz 2006, 17:24
Hallo!

Meint Ihr, man kann den ja recht günstigen Debutt III noch ein wenig mit einem "besseren" System "aufmotzen"? Das OMB5 ist ja recht günstig und ich finde, es könnte im ganzen ruhig etwas "voller" klingen.
Oder meint ihr, der Dreher ist schon so abgestimmt, dass ein anderen System nicht viel bringt?
Für Systemempfehlungen wären ich auch dankbar, Budget sind 150€.

Gruß und ein schönes HiFi-Wochenende!
Druide16
Inventar
#2 erstellt: 18. Mrz 2006, 18:35
Moin Micha,

ein besseres System bringt auf jeden Fall etwas.
In Deiner Preislage gibt es z.B. Systeme aus der Ortofon Vinyl-Master-Serie.
Ich denke, selbst ein Audio Technica AT95E würde einen Fortschritt bedeuten. Von AT gibt es aber noch bessere Systeme, die auch in Deinem Preisrahmen liegen, wie das AT 110E oder das AT 120E.

Gruß,

V.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 19. Mrz 2006, 00:26
Hallo!
Du hast auf deinem Pro-Ject Debutt III einen Pro-Ject 8.6 Aluminiumtonarm mit der effektiven Masse von 9,5 Gramm montiert. Ich nehme mal an das du das Standardgegengewicht hast, damit kanst du Tonabnehmer bis zum Systemgewicht von 5,5 Gramm benutzen. Ein recht interresantes System für den Pro-Ject ist z.B. das Goldring G1006 das es fur ca. 130 Euro zu kaufen gibt. Das System klingt schon sehr voll und auch etwas rund aber doch auch transparent und lässt sich durch den einfachen Tausch der Abtastnadel leicht upgraden. Wenn du eher etwas spriziges und dynamisches suchst das dafür eher etwas hell klingt aber nicht spitz oder gar scharf käme das Audio Technica AT 440 Ml in Frage das es etwa zum selben Preis gibt. Auf jeden Fall solltest du beim System nicht Sparen da es den großteil deines Klanges beim Plattenspieler ausmacht.

MFG Günther
anderl1962
Stammgast
#4 erstellt: 19. Mrz 2006, 12:34
Hallo,

das Shure M97xE für ca. 80 € spielt auch sehr gut an dem Arm.

Gruß
Andreas
Micha2
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Mrz 2006, 12:41

Hörbert schrieb:
Hallo!
Du hast auf deinem Pro-Ject Debutt III einen Pro-Ject 8.6 Aluminiumtonarm mit der effektiven Masse von 9,5 Gramm montiert. Ich nehme mal an das du das Standardgegengewicht hast, damit kanst du Tonabnehmer bis zum Systemgewicht von 5,5 Gramm benutzen.

Ja, ist noch alles "standard"...bis auf die Kleinigkeit, dass ich nun mal ein OMB10 eingebaut habe, weil ich es noch rumliegen hatte - aber wie erwartet höre ich keinen Unterschied.


Ein recht interresantes System für den Pro-Ject ist z.B. das Goldring G1006 das es fur ca. 130 Euro zu kaufen gibt. Das System klingt schon sehr voll und auch etwas rund aber doch auch transparent und lässt sich durch den einfachen Tausch der Abtastnadel leicht upgraden. Wenn du eher etwas spriziges und dynamisches suchst das dafür eher etwas hell klingt aber nicht spitz oder gar scharf käme das Audio Technica AT 440 Ml in Frage das es etwa zum selben Preis gibt.

Nach Deiner Beschreibung ist für mich wohl eher das Goldring interessant, da ich Fan von Canton Lautsprechern bin, die ja schon sehr klar wiedergeben, wie ich finde.


Auf jeden Fall solltest du beim System nicht Sparen da es den großteil deines Klanges beim Plattenspieler ausmacht.

Das denke ich auch. Ich war zuerst unsicher, ob die Systeme in der Preiskasse bis 150€ mit dem Project Standard-Tonarm Sinn machenn, oder ob ich den Tonarm vorher auch "upgraden" müsste - nach Euren Antworten zu urteilen, ist dies nicht nötig. Ich will auch nicht "vom hundertsten ins tausendste" kommen und andauernd an dem Plattenspieler rumbasteln. Nur im Moment überzeugt mich der Debut III nicht so, bzw. ich habe nach den diversen überaus positiven Testberichten über ihn ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Ein Freund zum Beispiel betreibt einen Akai-Plattenspieler (Typ unbekannt, ist ein Halbautomat mit S-Arm und einem Ortofon Concord System) an einem alten Technics Verstärker mit Uralt Lautsprechern und es klingt fast besser als mein Project an meiner Anlage.
Micha2
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Mrz 2006, 13:02

anderl1962 schrieb:
Hallo,
das Shure M97xE für ca. 80 € spielt auch sehr gut an dem Arm.
Gruß
Andreas


Moin Andreas!
Dein Project sieht schick aus! Den Trockenläufer hast Du nachträglich drangebaut oder?
Haben die Granitplatte und der Acrylteller klanglich etwas gebracht? Wie würdest Du Dein Elac System beschreiben und wie teuer war es?
Da unsere Plattenspieler in Grundversion nahezu gleich sind, kannst Du mir ja evtl ein paar Tipps geben, wie ich meinen klanglich verbessern kann. würde mich freuen!
Gruß, Micha


[Beitrag von Micha2 am 19. Mrz 2006, 13:03 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 19. Mrz 2006, 15:48
Hallo!
Das ein alter Akai mit einem gut passendem System auch heute noch gut klingt ist nicht überraschend. Das sollte dir eigentlich zeigen wie entscheidend die richtige Auswahl des Tonabnehmersystems ist. Davon abgesehen sind die sehr viele dieser alten Direktläufer aber auch verflucht gute Plattenspieler.

MFG Günther
Micha2
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 19. Mrz 2006, 16:12
Hallo Günther,

ja da hab ich dazugelernt, hätte ich nicht gedacht. Vor allem muss man ja tatsächlich nicht hunderte von Euro ausgeben, um einen guten Klang zu haben!
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 19. Mrz 2006, 20:58
Hallo!
das muß man natürlich in der Relation sehen, der Aiwa hat zu seiner Zeit sicher auch so einiges gekostet. Z.B. hat ein Technics SL 1700 so 1977/78 rund 550 DM gekostet, der Durchschittslohn eines Arbeiters lag da bei etwa 1000 DM
netto, allerdings war Damals der Konkurrenzdruck auf dem Plattenspielermarkt ungleich höher und das Gerät hatte durch die Massenproduktion einen höheren Qualitätsstandard als es heute bei Kleinserienfertigung für einen vergleichbaren Preis möglich ist. Dazu kommt, nur die besten Geräte haben die 28 Jahre auch überlebt, schlecht produzierte Ware ist Längst im Sperrmüll gelandet und den Weg aller Elektronik gegangen. Insofern sehen wir ein verzerrtes Bild wenn wir diese Geräte heute betrachten.

MFG Günther
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