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Tunning Project 6.1B

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Berghorn
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Apr 2006, 08:41
Aloa

ich haben mir einen Pro-Ject 6.1B zugelegt.
Das System ist von Ortofon

Um den Plattenspieler besser zu Entkoppeln, steht er auf einem Waschbeton U-Stein.

Zum richtigen Einmessen des Tonarm und System habe ich mir eine Stadthaus- Schablone besorgt.

Aber ich denke da kann man bestimmt noch mehr herausholen


Die Filzauflage habe ich vom Händler als Bonus dazu bekommen,
aber so richtig Glücklich bin ich nicht damit (Statische Aufladung)

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Filzauflagen?
Oder andere Tipps zum Aufstellen eines Plattenspielers ?

Ich danke Euch im Voraus

lg Andreas
hörnixgut
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 10. Apr 2006, 10:37
Hallo,

kenne den project 6.1 leider nun nicht.

Hatte auch das Problem mit der statischen Aufladung. Dieses habe ich durch eine "neopren-artige" Matte gelöst.
Schöner Nebeneffekt: Der Tonarm steht jetzt parallel zur Platte, wenn er aufliegt. Das kam daher, daß die Filzmatte zu dünn war und der Arm zuvor entsprechend schräger auf der Platte aufgesetzt hat.... was ja nicht sein sollte

Weiteres siehe mein Bericht Tuning debut III

Gruß vom Hörnixgut
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 10. Apr 2006, 11:04
Hallo!
Welches Ortofon hast du denn eingebaut? Falls es sich um ein System aus der OM/OMB Serie handel sollte ist es mit verlaub gesagt im 9c Tonarm der Serienmässigt auf dem 6.1 verbaut wird ein Witz. Das System gehört eigentlich in leichte Tonarme wo es seine vorhandenenm Qualitäten ausspielen kann. Der 9c ist ein Mittelschwerer Tonarm mit einer Eff. Masse von 11 Gramm. Ein passendes System sollte eine Nadelnachgiebigkeit von ca. 15-20 haben bei einem Eigengewicht von etwa 5-6 Gramm. Die OM/OMB Serien liegen mit einer Compliance von 25 nicht mehr im günstigem Bereich. Anbieten würde sich beim 9c m.E. ein Goldring oder auch Grado System, oder wenn es eine Gedfrage sein sollte auch ein Audio Technica AT 110/120 die allerdings je nach vorhandenem Phonoentzerrer sehr hell und etwas Analytisch klingen können.

MFG Günther
Berghorn
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Apr 2006, 11:38

hörnixgut schrieb:
Hallo,

kenne den project 6.1 leider nun nicht.

Weiteres siehe mein Bericht Tuning debut III

Gruß vom Hörnixgut :L


Sorry die genaue Bezeichnung vom Plattenspielerist Pro-Ject RPM 6.1 SB

das mit der Auflage in deinem Bericht gehe ich mir mal an.

Erstmal danke
HiFi_Addicted
Inventar
#5 erstellt: 10. Apr 2006, 17:09
Eine Filzauflage brauchst du bei dem Dreher nicht. Die kannst du weg lassen. Tonabnehmermässig ist standardmässig ein Ortofon MC1 Turbo drauf wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht.

MfG Christoph


[Beitrag von HiFi_Addicted am 10. Apr 2006, 17:10 bearbeitet]
Berghorn
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Apr 2006, 19:20

Hörbert schrieb:
Hallo!
Welches Ortofon hast du denn eingebaut? Falls es sich um ein System aus der OM/OMB Serie handel sollte ist es mit verlaub gesagt im 9c Tonarm der Serienmässigt auf dem 6.1 verbaut wird ein Witz. Das System gehört eigentlich in leichte Tonarme wo es seine vorhandenenm Qualitäten ausspielen kann. Der 9c ist ein Mittelschwerer Tonarm mit einer Eff. Masse von 11 Gramm. Ein passendes System sollte eine Nadelnachgiebigkeit von ca. 15-20 haben bei einem Eigengewicht von etwa 5-6 Gramm. Die OM/OMB Serien liegen mit einer Compliance von 25 nicht mehr im günstigem Bereich. Anbieten würde sich beim 9c m.E. ein Goldring oder auch Grado System, oder wenn es eine Gedfrage sein sollte auch ein Audio Technica AT 110/120 die allerdings je nach vorhandenem Phonoentzerrer sehr hell und etwas Analytisch klingen können.

MFG Günther


Hi Günter

hab da noch mal geschaut
ich habe ein Ortofon VM red, das war kostenlos dabei.
Von Denon soll es ncoh ein gutes System geben. Bin jetzt nicht sicher, irgend wie habe ich da noch lc in Erinnerung

lg Andreas
Berghorn
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Apr 2006, 19:22

HiFi_Adicted schrieb:
Eine Filzauflage brauchst du bei dem Dreher nicht. Die kannst du weg lassen. Tonabnehmermässig ist standardmässig ein Ortofon MC1 Turbo drauf wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht.

MfG Christoph



Hi Christoph,

das mit den Auflagen ist immer so ne Sache, und da muss ich dir recht geben. Probe gehört hatte ich den Dreher ohne Auflage. Werde aber mal das mit dem neopren mal ausprobieren.

lg Andreas
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 10. Apr 2006, 19:45
Ich bin auch über den Umweg dicke Filzmatte wieder zum Blanken Acrylteller zurück gekommen. Ich hab allerdings den ProJect Studie mit 2 Armen

MfG Christoph
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 10. Apr 2006, 20:01
Hallo1
Wahrscheinlich meinst du das DL 110 oder das Denon DL 160 die würden beide zu deinem Tonarm von den Parametern gut Passen, allerdings sind das High-Output MCs und somit erheblich leiser als din VM red das allerdings von den Parametern her nicht so gut zu deinem Tonarm passt wie eines der Denons. Filzmatten sind eben grade Mode und obendrein auch Billig aus diesen Gründen werden heutzutage alle Möglichen Plattenspieler damit ausgeliefert und es gibt mit Plattentellerauflagen eine blührende Zubehörindusdrie, Vernuftlösung ist m.E, bei nicht Höhenverstellbarem Tonarm ein Set unterschiedlich dicker Gummimatten. Ansonsten wie es dem Auge gefällt, es gibt Matten von Kork bis Glas. Ich für meinen Teil höre da keinen wirklichen Unterschied raus der im Blindtest bestehen würde, bei anderen mag das anders sein.

MFG Günther
marantz-fan
Stammgast
#10 erstellt: 11. Apr 2006, 09:10
Hallo,

ein Denon DL-110 oder 160 würde ich nicht als Verbesserung sehen, das VM Red ist doch ein gutes System! Hatte mal ein DL-110 und jetzt ein VM White (noch eine Stufe unter dem Red) und empfinde das keinesfalls als Verschlechterung.

Außerdem hatte ich mal den ProJect 6.1 (Subchassis-Spieler) - nicht zu verwechseln mit dem RPM 6.1 - und auch extreme Probleme mit statischer Aufladung. Etwas verbessert hat das letztlich eine Auflage aus Leder.

Gruß Dirk


[Beitrag von marantz-fan am 11. Apr 2006, 09:11 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 11. Apr 2006, 10:17
Hallo!
@marantz-fan
Sicher ist das VM red ein gutes System, aber es passt eben nicht so gut zum Tonarm. Der Pro-Ject Tonarm hat eine Eff. Masse von 11 Gramm das VM red wiegt 5 Gramm bei einer Compliance von 25. Das ergibt eine Resonanzfrequenz von ca. 7 Hz, das ist alles andere als Ideal. Das DL 110/160 hat bei einem Eigengewicht von 4,8 Gramm und einer Compliance von 10 eine Resonanzfrequenz von ca 12, das ist auf jeden Fall unkritischer, (wenn auch ein gutes Stück vom Ideal entfernt) noch besser wäre selbstverständlich wie schon von mir Gepostet ein Goldring oder Grado. So hat beispielsweise das Grado Prestige Silver bei einem Gewicht von 5,5 Gramm und einer Compliance von 20 einen Wert von rund 9 Hz und ist so mitten im Idealen bereich angesiedelt. 7 Hz allerdings ist ein sehr ungünstiger Bereich für eine System-Tonarmkombination die diesen Umstand mit einem schwammigen konturlosen Baß Quittiert was zwar bei kleinen Zweiwegboxen eventuell nicht so ins Gewicht fällt, aber leider leidet darunter auch die Abtastfähigkeit der System-Tonarmkombination erheblich da durch die Ständig angeregte Resonanzfrequenz das Nadelträgerröhrchen stark vibriert (In etwa das Gleiche geschieht auch bei Resonanzfrequenzen über 14 Hz b.z.w. wenn die Compliance zu niedrig für den jeweiligen Tonarm ist.)

MFG Günther
Berghorn
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Apr 2006, 11:19

marantz-fan schrieb:
Hallo,

ein Denon DL-110 oder 160 würde ich nicht als Verbesserung sehen, das VM Red ist doch ein gutes System! Hatte mal ein DL-110 und jetzt ein VM White (noch eine Stufe unter dem Red) und empfinde das keinesfalls als Verschlechterung.

Außerdem hatte ich mal den ProJect 6.1 (Subchassis-Spieler) - nicht zu verwechseln mit dem RPM 6.1 - und auch extreme Probleme mit statischer Aufladung. Etwas verbessert hat das letztlich eine Auflage aus Leder.

Gruß Dirk


Hi Dirk,

du sagtest du hattest mal den 6.1... warst du zu frieden damit?
Ich hab den RPM 6.1 mit speedbox.
Mit der Auflage muss ich mal schauen
neopren oder Leder ?! das muss ich noch mal ausprobieren

vg Andreas
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 11. Apr 2006, 11:20
Hi!
Bei Project der günstigen Klasse ohne Subchassis würde ich
Gummi/Neoprenmatten empfehlen,um den Rumpel zu dämpfen.
Dabei auf die richtige Höhe achten.
Berghorn
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Apr 2006, 12:02
Hi Sven,

zur besseren Dämpfung habe ich den Dreher seit Gestern auf einen Waschbeton U-Stein stehen (Gewicht ca. 80 Kg)
Besser wäre es wenn er an der Wand besfestigt wird, aber das kann ich erst später realisieren.

Jetzt muss ich nur noch mal schauen woher ich die Auflagen bekomme... denn wenn ich bei den Händlern (Dieler ) nachfrage, will mir jeder seinen Filzteppich andrehen.

Hab ihr zufällig eine Link wo ich mal nach schauen kann.

vg
Andreas
Jazzy
Inventar
#15 erstellt: 11. Apr 2006, 12:07
Hi!
Ich hab meinen Dreher an der Wand.
Ist wesentlich "leichter"!
Quelle für Neoprenmatte weiß ich leider nicht.
marantz-fan
Stammgast
#16 erstellt: 12. Apr 2006, 15:17
Hallo Andreas,

Berghorn schrieb:

du sagtest du hattest mal den 6.1... warst du zu frieden damit?

an sich schon, aber das mit der statischen Aufladung hab ich einfach nicht in den Griff bekommen und das hat mich hinterher tierisch genervt. Die Leder-Auflage hat zwar immerhin schon mal dafür gesorgt, dass ich nur noch die Platten abgenommen habe und nicht die Matte gleich mit. Aber trotzdem, es knisterte und knackste überall - selbst aus den Lautsprechern! Ansonsten fand ich den ProJect klanglich gut und optisch ein echter Hingucker. Nur äußerst filigran war das Gerät, er erfordert einen sehr sensiblen Umgang.


@Hörbert

Jetzt hast Du mich aber neugierig gemacht. Wie gut passt denn aus technischer Sicht das VM an meinen Rega-Arm? Ist das nicht auch ein mittelschwerer? Kann eigentlich keinerlei Probleme feststellen, der Klang gefällt mir auch sehr gut. Allerdings fehlen mir auch die Vergleichsmöglichkeiten.

Gruß Dirk
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 12. Apr 2006, 20:24
Hallo!
Also beim RB 250 und beim RB 300 liegst du mit dem VM white bei knapp 8 Hz das ist so grade ausserhalb des Bereiches wo es wirklich kritisch wird. Allerdings könnte es sein das du bei stärker verwellten Platten ab und an etwas Ärger hast und die Aufnahmen verzerrt oder auch stark Basslastig findest, mache in einem solchen Fall doch mal den Gegencheck auf einem anderem Plattenspieler.

MFG Günther
hörnixgut
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Apr 2006, 12:51

Jetzt muss ich nur noch mal schauen woher ich die Auflagen bekomme... denn wenn ich bei den Händlern (Dieler ) nachfrage, will mir jeder seinen Filzteppich andrehen.

Hab ihr zufällig eine Link wo ich mal nach schauen kann.

vg
Andreas


Hallo Andreas,
... und hast Du schon eine Matte gefunden?
- Wenn nicht, dann gerne PM von mir, wo ich meine her habe... ( P.S. allerdings ist die Herstellung mit 10 min Handarbeit verbunden )

Ciao
Axel, der Hörnixgut
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