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Vinyl Essentials - Abtastest

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newoverkill
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 17. Mai 2006, 19:55
Hallo zusammen,
ich habe nach langem Warten kürzlich die 'Vinyl Essentials' von image hifi bekommen und wollte mir jetzt das Ganze mal zu Gemüte führen. Auf der Platte ist ein Track drauf um die Abtastfähigkeit zu testen. Dabei kommt eine Frequenz von 315 Hertz zum Einsatz, deren Amplitude zwischen 40 und 100 Mü in 10 Mü Schritten zunimmt. Bis 60 Mü funktioniert das problemlos - dann reist der Abtaster aus und über die 70, 80, 90 und 100er Strecke einfach hinweg! Wie kann das sein? Stimmt was mit dem Tonarm/Abtaster nicht? Und kann das die Nadel beschädigen??

Viele Grüße
Bernd
directdrive
Inventar
#2 erstellt: 17. Mai 2006, 21:00
Moin Bernd,

das ist der Sinn dieses Tests: die Abtastfähigkeit des Systems zu ermitteln. Wenn die Nadel bei 70 µ aus der Rille fliegt, ist eben bei 60 µ die maximale Abtastfähigkeit erreicht. In der Regel sind dann aber in dem vorhergehenden Testband, also bei Dir bei 50 µ, schon ein Prasseln/Knistern oder Verzerrungen zu hören.

Eine Abttastfähigkeit von 60 µ ist kein richtig berauschender Wert, für einige eher "steife" klassische Moving Coils jedoch durchaus typisch. Sollte Dein System aber kein altes SPU, Fidelity Research o.ä sein, besteht die Möglichkeit, daß entweder das System oder der Tonarm ein Problem haben oder aber der Tonarm fehlerhaft justiert ist.

Beim System könnte entweder die Nadel verschlissen sein oder aber das Dämpfergummi des Nadelträgers kann sich verhärtet haben.
Auch eine komplette Fehlanpassung von Tonarm und System ist denkbar, möglich sind Lagerprobleme des Arms.
Vielleicht auch nur eine zu geringe Auflagekraft oder ein falsch eingestelltes Antiskating.

Schreib' doch kurz um was für ein System in welchem Tonarm/Plattenspieler es sich handelt - vielleicht ist ja auch alles o.k. so, wie es ist...

Grüße sendet

Brent
directdrive
Inventar
#3 erstellt: 17. Mai 2006, 21:02
Nachtrag...

Das kann durchaus die Nadel beschädigen, in jedem Fall ruiniert das auf die Dauer die Testplatte
newoverkill
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Mai 2006, 21:20
Hallo Brent,

das ist ja übel...
Also es handelt sich um ein Kontrapunkt A von Ortofon an einem RB250. Ich hatte leider eh schon mal das Problem, dass das System bei einigen Platten über die Einlaufrille reißt... Tja, was kann ich da nun tun? Und was mach ich mit dem System - keine Ahnung ob das vielleicht schon Schaden genommen hat?!


Viele Grüße
Bernd


[Beitrag von newoverkill am 17. Mai 2006, 21:30 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#5 erstellt: 18. Mai 2006, 06:25
Hi Bernd.

Tu ma Butter bei die Fische und sach ma , wie hoch die Auflagekraft bei dir is .

Zur Not mal auf 2,5 gr erhöhen und kucken watt pasiert.

Mit 60 µ abtastfähigkeit kommt man aber im Allgemeinen , bei "normaler " Musik , gut aus.

Also keine Panik , und auch noch mal die von Brent angeführten Fehlerquellen prüfen.

Gruß , Dirk.


P.S.: So schnell geht ein TA nich kaputt, nur die Platte


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 18. Mai 2006, 06:26 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#6 erstellt: 18. Mai 2006, 08:07
Moin,

die Auflagekraft des Kontrapunkt A soll ohnehin bei 2,5 p bzw. 25 mN liegen, erhöhen dann vielleicht eher auf 2,7...

Bei einem so neuen System und dann auch noch einem Ortofon schließe ich eine Beschädigung oder Verhärtung des Dämpfers eigentlich aus, so lange das Teil nicht gerade schwer verunfallt ist. Gleiches gilt für den Nadelzustand.

Ortofon gibt für die Kontrapunkte eine Abtastfähigkeit von 80 µ an. Wenn es das bei Dir nicht schafft, ist das eigentlich nicht so tragisch, falls Du aber verunsichert bist, solltest Du den Tonarm nochmals überprüfen.

Also, einmal alles auf Null: Nadelschutz drauf und neu ausbalancieren, AS aus, der Arm muß frei schweben. Dann vorsichtig seitlich anpusten - der Tonarm muß ungehindert und glatt zur Mittelachse wandern. Aus ein paar Zentimetern Höhe ein Papierschnipselchen oder einen Fitzel eines Papiertaschentuchs auf's Headshell fallen lassen, der Tonarm sollte darauf sichtbar reagieren. Klappt das alles nicht so glatt, dürfte der Rega die Ursache für die schlechte Abtastleistung sein.

Manche Regas legen ein höchst eigentümliches Verhalten an den Tag und zeigen den Drang partout in irgendeine Richtung driften zu wollen, ich hoffe, Dein Exemplar benimmt sich anständig.

Viel Glück!

Brent


[Beitrag von directdrive am 18. Mai 2006, 14:21 bearbeitet]
newoverkill
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 18. Mai 2006, 10:12
Hi,

Die Auflagekraft hat mir der Händler schon auf 2,5 eingestellt... Ich werd den noch mal bitten, sich das Ganze genau anzuschauen. Ärgerlich finde ich es schon, zumal ich dachte das mittlerweile alles einwandfrei ist. Ich selber traue mich da halt überhaupt nicht ran - sprich zwei linke Hände und keine Ahnung davon. Und da ist man leider immer darauf angewiesen dem Händler zu vertrauen...

Ich werd den gerne mal mit Euren Tipps konfrontieren...

Viele Grüße
Bernd
pet2
Inventar
#8 erstellt: 18. Mai 2006, 14:31
Hallo,

bitte nicht übelnehmen, aber die Kombination: Keine Ahnung + 2 linke Hände - Testschallplatte, finde ich völlig sinnfrei.

Nachdem ein Plattenspieler transportiert wurde, sollte man ohnehin die Auflagekraft und das Antiskating einstellen.
Also an einer Beschäftigung mit der Einstellung dieser beiden essenziellen Parameter wirst Du nicht vorbeikommen.
Die Auflagekraft läßt sich sehr komfortabel mit einer digitalen Tonarmwaage einstellen, dann das Antiskating auf den gleichen Wert.

Nur so kannst Du überhaupt nur etwas mit einer Testschallplatte anfangen.
Über die Einstellung von Kröpfung, Überhang und VTA will ich gar nicht erst anfangen .

Gruß

pet
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