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Elkos als Augangskondensatoren

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Autor
Beitrag
Bibiman
Neuling
#1 erstellt: 18. Mai 2006, 10:54
Bin ich richtig in der Annahme, dass sich in einem Verstärker Elkos als ungünstig erweisen, da sie ja gepolt sind und zwangsweise auch eine negative Spannung wegstecken müssen?
Ich bin neu auf dem Audio-Gebiet und bastle gerade an einem kleinen Verstärker und bin draufgekommen, dass es äußerst schwierig ist das Hochpassverhalten nur mit relativ kleinen Folienkondensatoren in den Griff zu bekommen.
Im Internet bin ich über eine Idee gestolpert wonach 2 parallele, gegeneinander gepolte Elkos mit hoher Spannungsfestigkeit sich ebenso eignen. Stimmt das?
d2mac
Stammgast
#2 erstellt: 18. Mai 2006, 11:06
Es gibt spezielle bipolare ELKOs für Tonfrequenzen.
Sie werden manchmal auch als Tonfrequenzelkos angeboten.
UweM
Moderator
#3 erstellt: 18. Mai 2006, 11:08
Hallo,

Elkos gibt es auch als ungepolte Varianten zu kaufen, z.B. für Frequenzweichen von Lautsprechern.
Aus zwei gepolten Elkos kann man einen ungepolten machen, indem man sie in Gegenreihe (nicht parallel) schaltet, z.B. "minus" an "minus".

Grüße,

Uwe
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 18. Mai 2006, 11:16
Hallo!
da du mit einem Ausgangskondensator schaltest gehe ich mal von einer Endstufe mit Assymetrischer Stromversorgung aus, in diesem Falle wird der Kondensator ohnehin mit der halben Betriebsspanung vorgespannt. (das heißt des der Kondensator überhaupt keine negative Spanung "sieht") In diesem Falle ist der Einsatz eines Elektrolytkondensators als Koppelkondensator eigentlich unproblematisch. Allerdings solltest du ihn von der Kapazität her auf jeden Fall großzügig überdimensionieren da Elkos ohnehin eine große Toleranzspane (bis +50% und bis -20% ihrer aufgedruckten Kapazität) haben dürfen. Falls du dem Elko aus klanglichen Gründen mißtraust kanst du ja noch eine kleinere Folie paralell Schalten.

MFG Günther
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