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Thorens TD 165 oder TD 160

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van_loef
Stammgast
#1 erstellt: 08. Nov 2006, 06:42
Hallo Leute,

weiß jemand zufällig den Unterschied zwischen einem Thorens TD 165 Spezial und einem Thorens TD 160?


Beide sehen auf den ersten Blick erstmal gleich aus.


viele grüsse

vanloef
majordiesel
Stammgast
#2 erstellt: 08. Nov 2006, 08:19
www.thorens-info.de da werden sie geholfen
van_loef
Stammgast
#3 erstellt: 08. Nov 2006, 09:59

majordiesel schrieb:
www.thorens-info.de da werden sie geholfen ;)


Hallo Majordiesel,

Vielen Dank für den Link. Das schau ich mir mal an.


Gruß
vanloef
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2006, 10:56
Hi, beim 160 ist die Antiskatingregelung etwas kunstvoller über Magnet einstellbar, beim 165 archaisch mit Faden und Gewicht.

Gruß Silberfux
van_loef
Stammgast
#5 erstellt: 08. Nov 2006, 12:31

silberfux schrieb:
Hi, beim 160 ist die Antiskatingregelung etwas kunstvoller über Magnet einstellbar, beim 165 archaisch mit Faden und Gewicht.

Gruß Silberfux


Hallo Silberfux,
danke für die Info. Wenn dies der einzige Unterschied ist, sind die Dreher ja praktisch baugleich.



Viele Grüsse
vanloef
majordiesel
Stammgast
#6 erstellt: 08. Nov 2006, 12:34
hier was thorens-info schreibt:
TD 165 (1972-1976), Mk. II (1976-??)
Mit der einfacheren Version des TD 160 sprach Thorens vor allem die preisbewussten Kunden an. Der TD 165 war ebenfalls mit dem bewährten Riemenantrieb mit mechanischer Drehzahlumschaltung und das über drei Kegelfedern entkoppelte Subchassis ausgestattet, die Unterschiede lagen jedoch beim Tonarm (TP 11 statt TP 16) und dem einfacherem Tellerlager. Bei einigen Exemplaren war auch der Metall-Innenteller durch einen Kunststoffteller ersetzt worden.
Extrem selten anzutreffen ist der TD 165 Mk. II, der in der moderneren Zarge des TD 160 Mk. II daherkommt und einen TP 11 Mk. III Tonarm trägt.
ronmann
Inventar
#7 erstellt: 08. Nov 2006, 13:25
ja nimm einen 160. Der hat ein 10mmLager statt der 7 im 165. Ob´s ein Vorteil ist? Keine Ahnung. Es sollte ein neuerer weil mittelschwerer Arm drauf sein. Die leichten lassen nur wenige Tonabnehmer zu.
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 08. Nov 2006, 14:32
Hi, m.E. ist der 165, wie auch der 166, ein prima Dreher. Die Unterschiede sind nicht groß. Der Metallinnenteller steigert zwar den Wert. Ob er auch den Klang verbesser, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Das 7er Lager ist ebenfalls nicht minderwertig, z.B. hat der berühmte TD 126 III ebenfalls "nur" ein 7er Lager. Der Arm unterscheidet sich so weit ich weiß, nur durch die Antiskating-Einrichtung. Also m.E. kommt es nur darauf an, dass ein entsprechend günstiger Preis angeboten wird, dann kann man auch den 165 nehmen.

Die Arme vom 160 / 165 sind mittelschwer, von den IIer-Versionen eher leicht. Qualitätsmäßig sehe ich auch da keinen bemerkenswerten Unterschied.

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 08. Nov 2006, 14:35 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 08. Nov 2006, 19:29
Moin,

die Unterschiede hinsichtlich des Tonarms sind schon ein bißchen umfangreicher - der TP-11 des 165ers hat ein etwas weniger aufwändig gemachtes Lager - wo einen schon bei der Abnahme der oberen Abdeckkappe des TP-16 eine fette Messingschraube anguckt, gibt's beim TP-11 Nylon.
Der TP-16 ist ein Arm mit dynamischer Auflagekrafteinstellung per Feder, insofern unempfindlicher gegen Höhenschlag der Platte als der TP-11. Auch bietet der TP-16 mittels des einschraubbaren Zusatzgewichts die Möglickeit, den Arm besser an Tonabnehmergewicht und -compliance anzupassen.

Ob die sich klanglich nun in der Praxis soviel tun, weiß ich nicht so recht...

Viele Grüße von

Brent
Ludger
Inventar
#10 erstellt: 08. Nov 2006, 20:35
Hallo,
hier ein Auszug aus einer amerikanischen Seite :http://www.high-endaudio.com/RC-EntryLevel.html
Kommentar eines holländischen Thorens-Kenners, sehr informativ und aufschlussreich, speziell wegen möglicher Arm-Alternativen für die kleinen Thorens-Spieler:

"The first generation of the TD160-mkI also has this superior platter-bearing and a much better tone-arm, the TP16-mkI. It also has a much better plinth and therefore this series is the one to search for and preferable to the TD150. The tonearm of the TD150-mkI, the TP13, must be upgraded for best results. Mostly a SME-3009 is used here but this is an overrated arm (except the IIIs version with titanium armtube, which is excellent), chosen only for the looks. Much better is to fit a Linn Ittok or any arm which works well on a Linn LP12 (light arms like the Hadcock also work well).

The odd-looking TP13a tonearm on the TD150-mkII is much better and on a Thorens TD150 preferable to a Rega for instance. The TP16 arm on the TD160 (or TD145 which is the same but has an optical auto-shutoff) is a very good arm and doesn't need to be changed at all because it is much better than the turntable itself can handle but if you really must, use the same recommendations as I did for the TD150. Because of the small armboard of the TD160 some modification of the subchassisis is needed to be able to fit a SME.

The bearing shaft of the more recent TD160-mkI is slightly longer and no longer has the ball, but a spherical tip instead, and is still of the 10mm diameter type. With the TD160-mkII, the 7mm bearing shaft comes into view and this is not a change for the good. The heavy platter has a tendency to sink in time because the 7mm shaft hasn't enough "grip" to hold the platter on the correct height. The 145-mkII is mostly fitted with the 10mm shaft but has a resin inner-platter instead of the metal (Zamac) one of the TD160. The TD160-Super has the 10mm shaft and a heavier plinth and bottomplate. The 160B is equal but has no tonearm but a modified subchassis and armboard ready to fit a SME. Build quality of this types is far better than the TD150.

Types 165, 166 and 146 are budget types with simpler tonearms (TP11, antiskating by a small weight instead of the magnetic antiskating of the TP16, later 166/146 have TP28 and TP50 tonearms) and resin innerplatter. The TP16-mkII and III tonearms have a lighter armtube, the TP62 and TP63, and a lighter counterweight, and are, on a Thorens, far better than a Rega. The TD147 is equal to the 160-Super, but has an optical auto-shutoff and is a very desirable player. The TD160s-mkIV has the TP16-mkIV tonearm, but this arm has inferior armbearings. The TD160s-mkV has the finest of all Thorens tonearms, the TP90, a tonearm never to be changed for something else because there's nothing to be gained here. Like the TD147, the mkIV and V also have an optical auto-shutoff. The TD160-mkIII doesn't exist."
Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 08. Nov 2006, 20:36 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#11 erstellt: 08. Nov 2006, 21:28
und dann bitte nochmal in deutsch
Der 160 ist natürlich viel länger gebaut worden. Ein junger davon wäre sicher nett. Ich weiß nicht, ob es den TP90-Arm auf ihm gab. Ist doch der beste Thorens-Arm, oder?
majordiesel
Stammgast
#12 erstellt: 08. Nov 2006, 21:58

ronmann schrieb:
und dann bitte nochmal in deutsch
Der 160 ist natürlich viel länger gebaut worden. Ein junger davon wäre sicher nett. Ich weiß nicht, ob es den TP90-Arm auf ihm gab. Ist doch der beste Thorens-Arm, oder?

da steht im grunde genau das was ich ein paar zeilen zuvor aus der thorens-info seite rauskopiert hab...
ronmann
Inventar
#13 erstellt: 08. Nov 2006, 22:01
vielleicht sollte man auch einen TD320 mit in Betracht ziehen. Klanglich gleichgut, aber etwas leichter einzustellen, falls es mal nötig wird.
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 08. Nov 2006, 22:58
Okay, hier die Übersetzung:

„Die 1. Generation des TD 160 MKI hat außerdem das bessere Lager (Anmerkung: im Vergleich zum TD 150) und einen deutlich besseren Tonarm, den TP16 MKI. Er hat außerdem eine deutlich bessere Zarge und ist daher die Serie, die man suchen sollte und dem 150er vorziehen ist.

Der Tonarm des TD150 MKI, der TP13, muss für bessere Resultate aufgebessert werden. Häufig wird ein SME 3009 genommen, aber das ist ein überbewerteter Arm, der oft aus optischen Gründen gewählt wird (bis auf die III-S Version mit Titanarmrohr, diese ist excellent).
Deutlich besser ist es, einen Linn Ittok oder jeden anderen Arm, der gut mit einem LP 12 harmniert, zu nehmen (leichte Arme wie der Hadcock gehen auch gut).
Der altmodisch aussehende TP13a –Tonarm auf dem TD150 MKII ist klar besser und auf einem 150er z.B. einem Rega-Arm vorzuziehen.

Der TP16 Arm auf dem TD160 ( oder dem baugleichen TD145 mit optischer Endabschaltung) ist ein sehr guter Arm und muss nicht gewechselt werden, da er besser als das Laufwerk selbst ist. Falls doch, so gelten die gleichen Empfehlungen wie für den TD150. Wegen des kleineren Armboards des TD160 sind einige Modifikationen des Subchassis nötig, um einen SME einzubauen.

Der Lagerschaft des jüngeren TD 160 (Anmerkung: zum TD150) ist etwas länger und hat nicht mehr eine Kugel, sondern eine sphärische Spitze, besitzt aber immer noch einen Durchmesser von 10 mm. Mit dem 160 MKII-Typ kommt das 7 mm Lager und das ist keine Änderung zum Besseren. Der schwere Plattenteller hat hat eine Tendenz, nach einer gewissen Zeit abzusinken, da das 7mm-Lager nicht genügend Grip hat, ihn auf der richtigen Höhe zu halten.

Der TD 145 MK II ist fast immer mit dem 10 mm-Lager ausgestattet, hat aber einen Innenteller aus Kunstharz und nicht aus Metall (Zamac) wie der 160. Der TD160 Super hat das 10 mm-Lager und eine schwerere Zarge und Bodenplatte. Der TD160 E ist identisch, hat jedoch keinen Tonarm, allerdings ein für einen SME-Arm vorbereitetes Armboard. Die Verarbeitungsqualität ist deutlich besser als die des TD150.

Die Typen TD 165, 166 und 146 sind Sparmodelle mit einfacherem Tonarm (TP11, Antiskating durch ein kleines Gewicht anstelle des magnetischen Anitskatings des TP16, spätere TD 166/146 haben TP28 und TP50 Tonarme) und Kunstharzinnenteller.
Die TP16-mkII und III Tonarme haben ein leichteres Armrohr, TP62 and TP63, und ein leichteres Gegengewicht, und sind, auf einem Thorens, klar besser als ein Rega-Arm (Anmerkung: dies wurde mir in den80ern von einem Techniker bei Thorens bestätigt).

Der TD147 ist identisch mit dem 160-Super, allerdings mit optischer Abschaltung und ist ein sehr begehrenswerter Plattenspieler.
Der TD160S-MkIV hat den TP16-MkIV Tonarm, aber dieser Arm hat schlechtere Armlager.

Der TD160s-mkV hat den besten aller Thorens-Arme, den TP90, ein Tonarm, der nicht gewechselt werden muss, da es an dieser Stelle nichts besseres gibt. Ähnlich wie der TD147, haben der MkIV und V eine optische Abschaltung. Einen TD160-MkIII gibt es nicht."

Gruß Ludger (Schweiß abwischend...)
ronmann
Inventar
#15 erstellt: 08. Nov 2006, 23:16
Gut gemacht, und das nur weil ich zu faul war Naja, ausgleichende Gerechtigkeit, weil ich auch häufig Tipps an Leute, die zu faul sind, vergebe. Also ist´s doch klar. Den 160 MK5 nehmen. Dass es 7mm-Lager im 160er und 10mm-Lager im 145er gibt wußte ich nicht. Ich dachte 145 und 165 sind bis auf die Endabschaltung identisch und der 160er hat halt noch das 10mm-Lager extra. Wieder was gelernt. Vom Stecktonarm würde ich abraten, auch wenn´s praktisch ist. Ein durchgehender, mittelschwerer ist die beste Lösung. Die Pappbodenplatte sollte man ersetzen (basteln!), 3 höhenverstellbare Spikes unter die Zarge und das ganze auf einen vernünftigen Untergrund stellen. Sowas z.B. http://cgi.ebay.de/B...QQrdZ1QQcmdZViewItem und an die Wand schrauben. Fehlt noch ein brauchbarer, aber nicht mehr als ein paar wenige 100€ teurer Abtaster (drüber ist bei dem Laufwerk sinnlos), neues Öl im Lager und los geht´s. Sag welchen will der Themenersteller nun?
van_loef
Stammgast
#16 erstellt: 09. Nov 2006, 06:42
Hallo zusammen,

ich bin überwältigt von den vielen sehr informativen Antworten

vielen Dank dafür.

Zu deiner Frage ronmann, welche Dreher ich nun will, komme ich jetzt.

Ich habe bereits einen TD 165 spezial und habe bei ebay für knappe 60 Euronen ein TD 160 ersteigert. Nicht weil ich dieses Gerät nun unbedingt benötige, aber der Preis schien mir sehr gut und da konnte ich nicht wiederstehen

Da ich das gerät aber erst am Wochenende abholen werde und ich den Unterschied zwischen den Geräten nicht kannte, hatte ich den Thread in Leben gerufen.

Sobald ich beide Geräte zu Hause habe werde ich, unter den Gesichtspunkten eurer tollen Infos, mal vergleichen. Selbstverständlich werde ich von meinen Erfahrungen in diesem Thread berichten.

Nochmals vielen Dank für eure tollen Infos, besonders an Ludger, der sich die Finger wundgetippt hat (ich hoffe der Schweiß ist bereits getrocknet)

highfidele Grüsse

vanloef
ronmann
Inventar
#17 erstellt: 09. Nov 2006, 09:34
60€ Der stand wohl unter "Mixer"? Ist alles dran? Ich biete 62
Ludger
Inventar
#18 erstellt: 09. Nov 2006, 10:19
Hallo van loef,
ja, alles wieder im grünen Bereich.
Es fehlt allerdings noch ein Player: der TD 166 BC, er wurde für den englischen Markt mit dem Rega RB 250 ausgestattet.
Ich hatte früher auch mal geplant, auf meinem TD 166 den Rega-Arm zu montieren; ein Techniker bei Thorens riet mir jedoch davon ab. Er meinte, dass der englische Markt nach solch einem Player verlangt hätte; nach seiner Ansicht würde der Rega allerdings nicht mit dem Thorens harmonieren.
Gruß
Ludger
GandRalf
Inventar
#19 erstellt: 09. Nov 2006, 11:16
Moin Ludger,


Ludger schrieb:
Hallo van loef,
ja, alles wieder im grünen Bereich.
Es fehlt allerdings noch ein Player: der TD 166 BC, er wurde für den englischen Markt mit dem Rega RB 250 ausgestattet.
Ich hatte früher auch mal geplant, auf meinem TD 166 den Rega-Arm zu montieren; ein Techniker bei Thorens riet mir jedoch davon ab. Er meinte, dass der englische Markt nach solch einem Player verlangt hätte; nach seiner Ansicht würde der Rega allerdings nicht mit dem Thorens harmonieren.
Gruß
Ludger


Die besagte Kombi wurde auch in Deutschland in Verkehr gebracht. (habe selber 2 davon verkauft)
Waren so die letzten Wehen bevor Thorens endgültig die Beine gestreckt hatte.

van_loef
Stammgast
#20 erstellt: 09. Nov 2006, 12:14

ronmann schrieb:
60€ Der stand wohl unter "Mixer"? Ist alles dran? Ich biete 62 ;)


Hallo ronmann,

60 Euro ist kein Witz!!!!

Das Gerät soll voll funktionsfähig sein und laut foto absolut vollständig.
Aber das werde ich alles am Samstag zu sehen kriegen , da ich den Dreher dann abhole.

Ich habe vermutlich nur deshalb so ein Glück gehabt, da der Verkäufer nur Abholung und kein Versand angegeben hat, und für das Geld (genau waren es 57,80 Euro) fahr ich gerne mal 60 km.

Deshalb ja auch meine Frage nach den unterschieden zwischen den zwei Drehern, da ich im zweifelsfall ein komplettes Ersatzteillager habe, welches auch noch eigenständig funktioniert.

Am Samstag bin schlauer

Ich werde mich dazu noch einmal melden.


Gruß
vanloef
ronmann
Inventar
#21 erstellt: 09. Nov 2006, 12:37
jo, tu das.
Aber warum sollte der Rega RB250 nicht zum Thorens passen? Das Thorens was anderes erzählt ist ja nicht ungewöhnlich, aber der Rega ist ein anerkannt guter Arm.
directdrive
Inventar
#22 erstellt: 09. Nov 2006, 12:44

ronmann schrieb:
... der Rega ist ein anerkannt guter Arm...


Von wem? Von mir nicht

für's Geld sicher o.k, aber anerkannt gut? Als Blockflöte vielleicht...

Viele Grüße von

Brent
ronmann
Inventar
#23 erstellt: 09. Nov 2006, 12:48
OK, ich gestehe, ich plappere auch nur die Fachpresse nach
directdrive
Inventar
#24 erstellt: 09. Nov 2006, 13:12
Hi ronmann,
nochmal im Ernst - zumindest decken sich meine Erfahrungen schon mit den von Ludger zitierten - auch, wenn's andere Leute anders sehen, ich finde nicht, daß ein RB-250 besser ist als ein Thorens TP-16, sieht nur besser aus.

Und das mit der Blockflöte sollte ich 'mal probieren, wenn ich einen richtig kaputten Rega in die Hände bekomme, Pro-jects sollten auch gut gehen...

Grüße von

Brent
Ludger
Inventar
#25 erstellt: 09. Nov 2006, 15:22
Hallo Ronman, hallo Brent,
die Aussage des Thorens-Technikers war aus meiner Sicht nicht als Werbung für die eigenen Arme zu verstehen, das klang für mich damals sehr glaubwürdig.

Ob ein Rega-Arm etwas taugt, speziell auf einem Thorens, vermag ich, da ich nie einen hatte, nicht zu beurteilen.

Auffällig ist nur, dass in England selbst für ein Thorens-Upgrade eigentlich immer zu einem Linn-Arm oder Linn-kombatiblen Arm geraten wurde.

Meine Erfahrungen mit anderen Armen beschränken sich auf einen Einpunkt-Arm, der den Thorens zwar aufgewertet hat, allerdings war aus meiner Sicht eher der Thorens der limitierende Faktor, denn auf meinem modifzierten Lenco L75 klingt der Tonarm deutlich besser.

Was sich mit den von mir zitierten Aussagen weiter oben deckt:
"Der TP16 Arm auf dem TD160 ( oder dem baugleichen TD145 mit optischer Endabschaltung) ist ein sehr guter Arm und muss nicht gewechselt werden, da er besser als das Laufwerk selbst ist."
Gruß
Ludger
van_loef
Stammgast
#26 erstellt: 12. Nov 2006, 10:39
Hallo zusammen,

So - habe den TD 160 gestern morgen abgeholt.

Zuhause angekommen ging ich sofort ans Werk.

Der Dreher war in einem sehr guten Zustand. Der Verkäufer hatte sogar noch die Originale Bedienungsanleitung und die Rechnung von 1974 dazu gelegt. Meistens ein positives Zeichen.

Genauso sah der Dreher auch aus.
Technisch einwandfrei!

Nun ging ich also ans Werk.

1. Netz- und Cinchkabel erneuert.
2. Umbau des Drehers in eine neue Zarge (war bereits vorhanden)
3. Lagerreinigung - Lagerspiegel erneuert - Riemen erneuert - MDF-Scheibe in Subteller eingesetzt - Lager und Motor geölt - Vielen Dank an Joel Boutreux !
4. Einstellen und Montage des Goldring 1042 (hat was gedauert - mittlerweile bereits dunkel)
5. Versuchsaufbau beider Plattenspieler und Anschluß an Anlage.

Netzkabel und Cinchkabel sind bei beiden Drehern identisch.
Allerdings habe ich nur ein Goldring 1042 also habe ich am anderen Dreher mein AT95E angebracht.

Somit war ein direkter Vergleich durch einfaches Umschalten leider nicht Möglich, obwohl ich 2 identisch gleiche Schallplatten besitze.

Leider musste in diesem Falle die Systeme umgebaut werden. Selbst wenn man da bereits einige Erfahrung hat dauert so ein Umbau mit erneuter Einstellung locker 20 Minuten.

Trotz alledem kann ich sagen das beide Dreher klasse aufspielen. Subjektiv hatte ich allerding den Eindruck das der TD 160 mit beiden Systemen im Bassbereich einen Deut besser spielte.
Ob dies an dem anderen Tonarm liegt?

Wie auch immer - ich werde erstmal beide Dreher weiter testen und angeschlossen lassen.

Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht.
Ich denke es schadet nicht wenn man ein komplettes Gerät als mögliches Ersatzteillager sein eigen nennt.

So, nun schließe ich meinen Bericht und hoffe auf Anregungen und/oder weitere Infos von euch.

highfidele Grüsse

vanloef
ronmann
Inventar
#27 erstellt: 12. Nov 2006, 20:30
Glückwunsch, du Schnäppchenmacher
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