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Preis für Rega P3 OK? Wie ist die Langzeitqualität?

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MichiV
Stammgast
#1 erstellt: 16. Mrz 2007, 17:42
Hi, bin ja auf der Suche nach einem vernünftigen PS.
Ist der Preis von ca. 500 für ein P3 inkl. Goldring 1006 und Acrylteller in Ordnung?
Optisch und Akustisch konnte ich keine Mängel feststellen und würde ganz gerne zuschlagen.

Wie ist denn die Langzeitqualität des P3? Gibt es Probleme mit dem Motor oser so? Denn beim anlaufen quitscht es kurz, aber das ist glaube ich normal, oder?

Es ist ca. 3 bis 4 Jahre alt.


Da es ohne Garantie ist, ist der Preis von ca. 500Euro für mich recht hoch, aber wenn die Qualität stimmt und der Vorbesitzer damit gut umgegangen ist, geht das in Ordnung, oder?

Kann man evtl. den Project Debüt III mit VM Red oder den Project Xpression mit VM Red auf ein ähnliches Niveau wie den P3 bringen?
aberlouer
Inventar
#2 erstellt: 16. Mrz 2007, 23:00
Ich finde 500€ für den Rega schon heftig. Für das Geld bekommst du sicherlich einen Thorens TD 126, bestimmt aber einen TD 320 MKII in sehr guter Verfassung.
MichiV
Stammgast
#3 erstellt: 17. Mrz 2007, 00:01
Erstmal danke, ich habe mal den TD120 und TD32mkII gegooglet, die sehen ja ziemlich, na ich sag mal, sehr rustikal und alt aus. Da sind mir auch irgendwie zuviele Knöpfe dran. Also ich such einen PS ohne schnickschnack, also eine rein manuellen ohne Endabschaltung und Umdrehungsumschaltung, einfach ganz puristisch. Außerdem sollte der PS nicht älter als 4 Jahre sein. Der P3 ist ja nach 2000 gebaut worden. Den Thorens TD120 und TD320 kann ich mir leider nirgends anhören, dass ist aber Grundvoraussetzung.
Kann man also den Project Xpression mit VinylMaster Red oder den Project Debut III mit Vinylmaster Red klanglich (nicht Verarbeitungstechnisch) mit einem gebrauchten Rega P3 mit Goldring inkl. Acrylteller vergleichen.

Was würdet ihr für max. 500Euro nehmen? Einen neuen Project Debut III mit VM Red, einen Project Xpression mit VM Red oder einen gebrauchten ca. 3 bis 4 jahre alten Rega P3 mit Goldring 1006 und Acrylteller?

Was mich am miesten interessiert ist die Langzeitqualität des P3?

Angeschlossen soll der PS an Marantz PM7000.


[Beitrag von MichiV am 17. Mrz 2007, 00:05 bearbeitet]
aberlouer
Inventar
#4 erstellt: 17. Mrz 2007, 00:23

Was würdet ihr für max. 500Euro nehmen?

Für 500€ würde ich mir keinen neuen Plattenspieler kaufen.
pet2
Inventar
#5 erstellt: 17. Mrz 2007, 01:42
Hallo,

für 500 € gibt es einen Technics 1210.
Meiner Meinung nach der einzige neue Plattenspieler den man überhaupt noch kaufen kann.
Die einfachen Brettspieler a la Project, Rega etc.
haben eigentlich nur den Vorteil, daß sie gut in das heutige Designverständnis vieler passen und sich durch ihren einfachen Aufbau problemlos in Billiglohnländern zusammennageln lassen .

Gruß

pet
MichiV
Stammgast
#6 erstellt: 17. Mrz 2007, 10:50
Ja, der Technics 1210 soll tatsächlich einen guten Ruf haben, aber wie gesagt, der Plattenspieler soll einzig und allein gut klingen und keine technische Spielerein haben, denn ich suche kein Spielzeug, sondern einen möglichst Audiophilen Plattenspieler bis 500Euro. Der Rega wird doch in England gebaut, oder? Dürfte also kein Billiglohnland sein. Die einfachen P2 und P3 Modelle werde so oder so ähnlich schon seit fast 30 Jahren hergestellt. Hat also nicht nur was mit dem heutigen Design und Wohnverständniss zu tun.

Hier im Forum hab ich gelesen, das ein Regabesitzer den P3 nach kurzer Zeit an Marvel schicken musste, weil irgendwas nich in Ordnung war. Ein Einzelfall?

Wie gesagt, mich interessiert die Langzeitqualität eines 3 bis 4 Jahren alten P3 mit Goldring 1006 und ob es nicht schlauer wäre, doch einen neuen Project Xpression mit VM Red für das gleiche Geld zu kaufen?


[Beitrag von MichiV am 17. Mrz 2007, 10:58 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#7 erstellt: 17. Mrz 2007, 11:14
Hallo,

der P3 ist ein solider Plattenspieler. Mit einem spitzen Tonarm,dem RB300, den andere Herstellern an ihre wesentlich teuereren Geräte schrauben.
Normalerweise hat der P3 einen Glasteller, wenn der dir angebotene Player eine Acrylteller hat, hat der Vorbesitzer schonmal rund 100€ in diese Tuningmassnahme gesteckt.
Jetzt mußt du aber darauf achten das die Tonarmhöhe noch korrekt ist. Der Acrylteller ist häufig dicker als als das Original, da der der RB300 nicht Höhenverstellbar ist, müssen Distanzringe unter die Tonarmbasis gelegt werden.

Das Quitschen kommt daher, das der Treibriemen beim Anlaufen durchrutscht, dem Teller beim Anschalten einfach einen kleinen Schubs geben.

Gruß Peter
MichiV
Stammgast
#8 erstellt: 17. Mrz 2007, 12:59
Also ist das Quitschen doch normal. Das war einer meiner Sorgen. Das anschubsen schadet dem Motor offensichtlich nicht.

Der Acrylteller soll angeblich die gleiche bauhöhe wie der Originaltelelr haben. Ich hoffe das stimmt auch , aber ich werde mich diesbezüglich noch schlau machen.
rebel32
Stammgast
#9 erstellt: 17. Mrz 2007, 13:07

Die einfachen Brettspieler a la Project, Rega etc.
haben eigentlich nur den Vorteil, daß sie gut in das heutige Designverständnis vieler passen und sich durch ihren einfachen Aufbau problemlos in Billiglohnländern zusammennageln lassen .


Aber im Ernst: Natürlich sind z.B. die erwähnten Modelle (126,320) besser als neu erhältliche Geräte bis in den vierstelligen Bereich hinein, aber es gibt sie eben nicht neu, und wenn man ein Neugerät haben möchte ist das in der Eingangsfrage erwähnte Rega-Modell schon kein schlechter Spieler.

Grüsse
MichiV
Stammgast
#10 erstellt: 17. Mrz 2007, 13:18
So, hab mal gegooglet und festgestellt, dass der Originalteller eine Dicke von 12mm hat. Für den Rega gibt es nun ein Acrylteller mit 13mm dicke, also 1mm mehr. Ist das ein Problem?


[Beitrag von MichiV am 17. Mrz 2007, 13:19 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#11 erstellt: 17. Mrz 2007, 14:05
Hallo MichiV,

ist erst mal überhaupt kein Problem.
Wichtig ist, das sich bei aufgesetzter Nadel der Tonarm waagerecht also parallel zum Teller befindet.
Es gibt viele Faktoren die das verhindern können.Die Bauhöhe des Systems, die Stärke der Tellermatte oder eben auch die Dicke des Tellers.
Du musst eben peilen wie der Tonarm steht. Ist ein bisschen mit raten verbunden, weil der Rega Tonarm leicht konisch ist. Fällt der Tonarm zur Basis hin ab hilft dies hier:

http://www.dienadel....506.1061914889,0.htm

Steigt er an, was ich in deinem Fall nicht glaube hilft halt ne dickere Matte.

Mit der Lage des Tonarms lässt sich auch der Klang ein wenig beinflussen, benutz mal die Suchfunktion.

Absolut waagerecht kriegt man die Regaarme eh nicht eingestellt, weil sie eben dafür nicht gebaut sind und es mit den Distanzscheiben nur ne Krücke ist.
+/- 1mm ist, denke ich mal der Toleranzbereich.

Gut der verlinkte Laden ist ne Apotheke, aber schau mal was der Arm alleine schon kostet.

Peter
knippi
Stammgast
#12 erstellt: 18. Mrz 2007, 13:19
Hallo MichiV!

Das war wohl mein P3 der nach wenigen Monaten zu Marvel geschickt werden musste: Die Schraube zur Lagerfixierung hatte sich gelöst! War schonn eine ärgerliche Sache für ein Neugerät, auch wenn der Service von Marvel ok. war.

Zum P3: Generell ein in meinen Ohren gut klingender Dreher ohne viel Gedöns. Wenn du einen solchen Spieler suchst bzw. favorisierst, machst du nichts verkehrt. Und wenn du ihn schon mal gehört/ begutachtet hast, spricht auch nichts gegen den Kauf. Allerdings sind 500 Euro schon eine Menge Holz- trotz Goldring und Acrylteller (Beides kenne ich nicht. Wenn der Besitzer noch den alten Glasteller hat wäre ein Hörvergleich sinnvoll).

Bei einem Budget von ca. 500 Euro kann man aber durchaus die von anderen Usern angeführten großen Thorensmodelle oder den Technics 1210 ins Auge fassen. Den Technics habe ich erst vor ein paar Tagen bei Saturn bewundert: Eine tolle Verarbeitung mit einem sehr guten Antrieb. Und du suchst ja einen Dreher mit "Langzeitqualitäten". Als Neugerät wäre der Technics den Project- Spielern auf jeden Fall vorzuziehen. Auch die kann man bei Saturn begutachten. Von der Verarbeitung (Tonarm) finde ich die kleineren Projects eher (be)dürftig. Und selbst der RPM 5, welcher noch in dein Budget passen würde, macht gegen den Technics keinen Stich! Wie die einzelnen Projects klanglich zu beurteilen sind kann ich nicht sagen. Ein Freund hat auch ein Einsteigermodell, weiß aber jetzt nicht welchen. Der macht jedenfalls mit einem einfachen System schon ganz gut Musik.
Wenn du aber Klang und gute Verarbeitung haben willst, ist selbst der P3 als ähnlich schlichter Dreher und trotz meiner negativen Erfahrungen, einem Project vorzuziehen. Vom Technics ganz zu schweigen.

Wenn es nicht so sehr eilt, schau dich mal nach einem TD 125 (ev. mit SME- Arm), diversen japanischen Direkttrieblern etc. um. Auch wenn du einem Gebrauchtkauf eines ältern Modelles skeptisch gegenüber stehst, kann es sich finanziell und klanglich durchaus lohnen- Beratung und Hilfe kriegst du hier im Forum genug. Oder versuch den Preis für den P3 ein wenig zu drücken.

Gruß Roman
MichiV
Stammgast
#13 erstellt: 18. Mrz 2007, 17:46
Ja danke, ich bin in der Tat skeptisch eine Plattenspieler in einer Auktion oder ahnliches zu kaufen.

Eine Begutachtung vor Ort und ein sicherer von mir durchgeführter Transport (wohl zu Fuß) ist mir am liebsten. Weiß also nicht, wo ich hier in der nähe ein Thorens auftreiben soll.

Der Technics, so gut der Ruf auch sein mag, kommt schon allein optisch auf keinen Fall in Frage.

Habe schon oft gelesen, dass die Verarbeitung bei Technics sehr gut sein soll. Kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass der einen audiophilen Klang. Der klang steht bei mir absolut im Vordergrund. Ich höre am liebsten Dire Straits, Nick Cave und The Mission.

Theoretisch müsste doch ein PS an dem nur der Motor automatisch läuft doch klanglich einen Vollausgestatteten PS mit Halb- oder Sogar Vollautomatik überlegen sein. Wirklich beurteilen kann ich es aber nicht, ist halt nur meine Theorie.

Ich werde wohl diese Woche zuschlagen, bevor der wegkommt.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 18. Mrz 2007, 20:01
Hallo!

Die These daß ein Non-Automat einem Halb- oder Vollautomaten überlegen sein soll basiert auf den Werbestrategien Englischer Firmen in den 80gern. Sie ist bei näherer Betrachtung nicht haltbar, bei jedem Voll- b.z.w. Halbautomaten wird die Automatik während der Schallplattenabtastung ausgekoppelt und setzt erst wieder am Ende der Platte ein wenn ein Sensor die Auslaufrille dedektiert. Bekanntlich steht und Fällt der Klang eines Plattenspielers mit der Güte des verbauten Abtastsystems, (das selbstverständlich zum Tonarm passen sollte) wie in aller Welt kommst du da auf die Mutmaßung daß ein Technics-Plattenspieler nicht den Klanglichen Anforderungen diverser Audiophiler genügen könnte? Möglicherweise nicht den Optischen, -oder es steht für den einen oder anderen ganz einfach der falsche Firmenname drauf- das ist wohl eher eine zutreffende Erklärung. Natürlich ist der Kauf eines bestimmten Plattenspielers auch eine Gefühlsmäßige Entscheidung, allerdings sollte man sich darüber im klaren sein das vom Technischen Standpunkt und auch in puncto Verarbeitungs und Langzeitqualität der Technics einfach die überlegene Maschine ist. Selbstverständlich solltest du den Rega nehmen wenn er dir besser gefällt, aber ich halte jede Rationalisierung dieser Entscheidung für verfehlt. Eigentlich müßte es dir doch genügen das du einfach das nimmst was dir am besten gefällt, klanglich gibt es auf jeden Fall immer die Möglichkeit den Plattenspieler so hinzutrimmen daß er auf jeden Fall deinen Ansprüchen (und deinem Geldbeutel) genügen wird.

MFG Günther
MichiV
Stammgast
#15 erstellt: 18. Mrz 2007, 20:24
Hi, selbstverständlich hast du wohl recht, darum hab ich ja geschrieben, dass ich es nicht wirklich beurteilen kann, sondern nur meine Theorie ist (und ich habe keine Ahnung von Physik, darum ist es nur MEINE Theorie).

Aber ich möchte einfach einen puristisch ausgestatteten PS haben und so kann ich es mir einfach schön reden
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 18. Mrz 2007, 20:46
Hallo!

Das brauchst du dir nich Schönzureden , es ist halt einfach dein Geschmack, Klanglich kannst du den Rega schon sehr weit bringen, allerdings solltst du noch wissen das infolge einer Eigenart der Rega-Tonarme der Plattenspieler bei bestimmten Abtastsystemen brummempfindlich ist. Grado-Systeme bespielsweise brummen fast in allen Regas, aber die Auswahl an Abtastsystemen praktisch für jeden Geschmack ist groß genug daß du ganz sicher auf deine Kosten kommst. Noch was zu deinem Goldring G1006 das kanst du durch einfachen Nadeltausch bis hin zu einem G1042 Reference aufwerten. Im übrigen passen die Goldringsysteme sehr gut zu den Regas. Dem Hörvergnügen steht also nichts im Wege.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Mrz 2007, 20:46 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#17 erstellt: 18. Mrz 2007, 22:10
n`abend,

heute ist ein Planar3 mit einem Rega Elys System für 401,-€ plus 12,-€ Versand bei ebay weggegangen. Nur mal zur Preisorientierung.

Im Übrigen: lass dich von deinem Herzen leiten, HiFi hat eben viel mit Emotionen zu tun!

Gruß
Peter
MichiV
Stammgast
#18 erstellt: 19. Mrz 2007, 14:58
Ja, hab die Auktion beobachtet. Ich hätte Hemmung über 400Euro für einen Planer 3 (ist ja älter als P3) auszugeben, zumal man es nicht vorher begutachten und probehören kann, es sein denn, man wohnt in der Nähe.

Auch die Thorens 320er sind für teilweise deutlich über 300 Euro weggegangen. Scheinbar sind super viele beriet für einen Gebauchten viel Geld auszugeben, als für das gleiche Geld für einen neuen auszugeben.

Ich gehöre nun auch zu denen. Ich hab mir den p3 Zurücklegen.
JULOR
Inventar
#19 erstellt: 19. Mrz 2007, 15:07
Der Planar 3 ist ein super Plattenspieler. Der läuft bei mir schon mindestens 10 Jahre, jetzt wegen CD eher seltener.
Allerdings habe ich damals 700DM (ca. 350€ ) neu bezahlt + 150€ für ein Linn K9-System. Das er jetzt noch soviel bringt, ist erstaunlich.
Meines Wissens ist er baugleich mit NAD-Plattenspielern aus der Zeit. Vielleicht da mal schauen.


[Beitrag von JULOR am 19. Mrz 2007, 15:08 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#20 erstellt: 19. Mrz 2007, 15:43
Hallo MichiV,

sieh die Sache mal so:

-P3 neu ca: 650,-€
-System ca: 140,-€
-Teller ca: 100,-€

Macht Summa 890,-€.

500,-€ sind 56% des Neupreises. Wenn du mal den Markt für Gebrauchtgeräte beobachtest wirst du sehen, daß sich das in dem Rahmen bewegt, was man für gepflegte, 2-3 Jahre alte Markengeräte bezahlen muß.

Also Kopf hoch und viel Spass mit deinem neuen P3!

Peter
MichiV
Stammgast
#21 erstellt: 19. Mrz 2007, 16:20
Ja, zumal ich das Gerät ausgiebig testen konnte finde ich den Preis OK. Nur mach mir über die Langzeitqualität etwas sorgen, da auch ein paar user geschrieben haben, dass sich mal leicht die Schrauben der Lagerfixierung lösen kann. Aber nun hab ich ich Sicher.
Hüb'
Inventar
#22 erstellt: 19. Mrz 2007, 20:17

knippi schrieb:
Wenn du aber Klang und gute Verarbeitung haben willst, ist selbst der P3 als ähnlich schlichter Dreher und trotz meiner negativen Erfahrungen, einem Project vorzuziehen. Vom Technics ganz zu schweigen.

Einspruch.

Laufwerk/Antrieb des Technics sind denjenigen sämtlicher Brettchenspieler haushoch überlegen.

Auch klanglich ein feines Gerät!

Grüße

Frank
freibürger
Inventar
#23 erstellt: 19. Mrz 2007, 20:33

Laufwerk/Antrieb des Technics sind denjenigen sämtlicher Brettchenspieler haushoch überlegen.

Auch klanglich ein feines Gerät!


Na ja.......

Aber ich verrate dir was: Mein P3 hat eine Seele!!!

Peter
Hüb'
Inventar
#24 erstellt: 19. Mrz 2007, 20:46
Mein Raum-Animator auch!
knippi
Stammgast
#25 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:46
Hallo Hüb!

Da hast du mich falsch verstanden! Obwohl ich meinen P3 sehr schätze ist der Technics von der Verarbeitung her eine andere Gewichtsklasse. Darum: "Vom Technics ganz zu schweigen!"

Gruß Roman
freibürger
Inventar
#26 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:49
Hallo Hüb`

war eben mal auf deinem Profil und habe mir voller Neid die Bilder deiner Anlage angesehen.
Zumindest hat du das gleiche Problem wie ich, sah auf den Bildern zumindest so aus, als ob du auch ein bisschen mehr Platz brauchen könntest.

Ach so, wollte dich noch darauf hinweisen, daß das Ding auf deinem Plattenspieler kein Raumanimator ist, sondern ein Türstopper.
Türstopper haben definitiv keine Seele! Sind aber ein probates Mittel unerwünschte Resonanzen fernzuhalten.

Tschau Peter
Hüb'
Inventar
#27 erstellt: 20. Mrz 2007, 20:47

knippi schrieb:
Hallo Hüb!

Da hast du mich falsch verstanden! Obwohl ich meinen P3 sehr schätze ist der Technics von der Verarbeitung her eine andere Gewichtsklasse. Darum: "Vom Technics ganz zu schweigen!"

Gruß Roman :prost

Ach so! Na dann...

Ernsthaft: hab' einen ehemals 8.000,- DM teueren, "transrotorartigen" High-End-Dreher für den Technics in der Kiste verschwinden lassen (siehe Profil-Bilder). Der montierte Tonabnehmer ist übrigens fast genauso teuer, wie der Technics selbst.

Zu den Räumlichkeiten: die sind in der Tat etwas beengt. Ein Umzug steht aber glücklicherweise an.

Das auf dem Plattenspieler ist übrigens ein echtes Auflagegewicht - und kein profaner Türstopper

Mit Raumanimateusen würde ich mich übrigens niemals umgeben.

Grüße

Frank
freibürger
Inventar
#28 erstellt: 20. Mrz 2007, 20:57
Du hast diesen wunderschönen Player wirlich in den Keller verbannt, weil der Technics besser spielt?

Da bin ich aber wirklich baff. Hätte ich dem T. nicht zugetraut, der läuft bei mir in der Kategorie "Allerweltsgerät"

Schönen Abend noch
Peter
pet2
Inventar
#29 erstellt: 20. Mrz 2007, 21:00
Och, so ein paar Raumanimateusen, tanzend, in Käfigen, warum nicht?
So mal am Wochenende oder zu besonderen Gelegenheiten .

Gruß

pet
Hüb'
Inventar
#30 erstellt: 20. Mrz 2007, 21:11

freibürger schrieb:
Du hast diesen wunderschönen Player wirlich in den Keller verbannt, weil der Technics besser spielt?

"Besser" würde ich vielleicht nicht sagen. Aber andererseits auch nicht wirklich schlechter ... jedenfalls ist der Technics wesentlich benutzerfreundlicher.
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Mrz 2007, 12:32
Ich will jetzt zwar keine Lanze für den Technics SL-1210 brechen, aber das Gerät ist eine mindestens so altehrwürdige, bewährte Konstruktion wie der Raga Planar. Er gilt als robust und wurde daher auch von DJs sehr geschätzt. Klanglich, das haben die damals noch brauchbaren Gerätetests gezeigt, spielt er in seiner Preisklasse mühelos vorne mit. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum es ihn bis heute noch gibt. Man sollte sich hüten, ihn zu unterschätzen. Das ist alles andere als ein Allerweltsgerät.
Accifan
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 23. Mrz 2007, 10:20
Hallo,
ich besitze einen Rega Planar 3 mit SAEC WE 308 Tonarm und einem Linn K9. Spiel hervorragend, Klang ist sehr ausgewogen, neutral, etwas höhenlastig, resultiert auch durch die Kombination mit einem Accuphase . Damaliger Neupreis sämtlicher Komponenten (DM 2.500,-- Mitte der 80er). Ist schon so lang her, dass ich das genaue Datum des Erwerbs gar nicht mehr weiß. Hatte den Rega einige Jahre nicht mehr in Betrieb, läuft aber immer noch einwandfrei. Von der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern. Einziger Nachteil: ich hab das Gefühl, dass er jetzt länger braucht, um auf Nenndrehzahl zu kommen. War eh nie der schnellste. Typisch Riemenantrieb. Läuft immer noch mit dem ersten Riemen. Sollte man eigentlich regelmäßig wechseln, so nach ca. 500 Spielstunden. Hab ich nie gemacht .
Was mir auch auffällt: das System scheint nicht ganz brummfrei zu sein. Weiß nicht, ob es am Player, oder an der Kombi Ton/Arm liegt.
Soweit meine Erfahrung.
Ich würde mir aber trotz schönem Design und gutem Klang keinen Rega mehr kaufen. Grund: keine Endabschaltung. Purismus hin oder her. Ich schlafe gern beim Musikhören ein, und wenn dann beim Aufwachen die Nadel, ich weiß nicht wie lange in der Auslaufrille schrabbt, ist das bestimmt nicht förderlich für das System. Also aus rein praktischen Überlegungen sollte der Player mind. ne Endabschaltung haben.
Zum Preis denke ich, ist ein Bereich zw. 300,-- und 500,-- o.k. 500,-- ist aber bestimmt die Obergrenze (sofern ohne hochwertigen Ton/Arm Kombi.

viele Grüße
Oliver
JULOR
Inventar
#33 erstellt: 24. Mrz 2007, 18:29

Hüb' schrieb:
Das auf dem Plattenspieler ist übrigens ein echtes Auflagegewicht - und kein profaner Türstopper


Hallo Hüb',
ich konnte mir nicht verkneifen, ein Bild meines Türstoppers zu posten
Er hat einen Durchmesser von 8,2cm am Fuß und wiegt ca. 1,3kg.


Hüb'
Inventar
#34 erstellt: 24. Mrz 2007, 19:17
Back to topic, please...
JULOR
Inventar
#35 erstellt: 24. Mrz 2007, 21:02
Na schön,

wie heißt eigentlich der Standard-Tonarm des Planar 3? Ich habe mich mit Tonarmen nie näher befasst, habe mir aber sagen lassen, das der TA des Rega recht gut sein soll. Der P3 ist wohl der Nachfolger des Planar 3, oder?

Bin da nicht mehr ganz auf dem Laufenden...
Hüb'
Inventar
#36 erstellt: 24. Mrz 2007, 21:38
Müsste der RB 300 sein.

http://www.rega.co.uk/html/p3.htm

Grüße

Frank
freibürger
Inventar
#37 erstellt: 24. Mrz 2007, 22:15
Es ist der RB300!

Der OEM-Arm schlechthin.
Findet sich an vielen Playern namhafter Hersteller:-Solid Acoustic; -Scheu; -Transrotor.....
Wobei dort vielfach nur der RB250 zum Einsatz kommt.

Gruß Peter

P.S.:

Hüb, du musst zugeben die Ähnlichkeit ist frappierend....


[Beitrag von freibürger am 24. Mrz 2007, 22:19 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#38 erstellt: 24. Mrz 2007, 22:38
Yo, vielen Dank.
Dann habe ich ja damals gut daran getan, ihn nicht auszuwechseln. Bin auch nach wie vor sehr zufrieden mit dem Dreher.
freibürger
Inventar
#39 erstellt: 24. Mrz 2007, 23:16
Hallo Julor,

an was für nem Player spielt denn dein RB300?

bist du Kabelgläubig? (ich schon) Es lohnt der Austausch der Tonarmverkabelung!

Gruß aus Freiburg
Peter


[Beitrag von freibürger am 24. Mrz 2007, 23:25 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#40 erstellt: 25. Mrz 2007, 07:26
Hallo freibürger,
mein P300 spielt an einem Planar 3, habe mir damals sie Standardversion zugelegt. Als System habe ich ein Linn K9 dran und als Phono-Amp den NAD PP2.
Mit den Kabeln ist das so eine Sache. Bei den LS-Kabeln habe ich noch die Linn K20. Die sind zwar gut, aber einen Unterschied zu einem günstigen 2,5mm-Kabel höre ich nicht. Ich habe ansonsten die Beipack-Strippen durch ordentliche Kabel (Oehlbach NF-1, InAkustik Patmos) erstetzt, das reicht mir.
Aber danke für den Tipp, vielleicht probiere ich es dort auch mal aus, die Tonarmverkabelung auszutauschen. Lohnt sich deiner Meinung nach auch der Austausch des Standard-Cinch-Kabels des Rega?

Grüße aus Kiel (ganz am anderen Ende der Republik)
Jürgen
Hüb'
Inventar
#41 erstellt: 25. Mrz 2007, 07:33

freibürger schrieb:
P.S.:

Hüb, du musst zugeben die Ähnlichkeit ist frappierend.... :L

http://img149.imageshack.us/my.php?image=dscn19078oz.jpg
Das auf dem Plattenspieler ist ein regulärer, high-fideler Plattenbeschwerer.
Unter dem Laufwerk sind 3 Sonderangebotstürstopper zur Beruhigung der Schieferplatte zu sehen/erahnen.

Grüße

Frank
freibürger
Inventar
#42 erstellt: 25. Mrz 2007, 10:10
@Hüb,

ja,ja,klar! Ich wollte nur ein bisschen frotzeln......

@julor
Hat dein RB300 nicht auch ein durchgängiges Kabel vom System zum Verstärker?
Ich finde der Tausch hat sich gelohnt. Darf man hier im Forum aber nicht zu laut sagen, sonst ......

schönen Sonntag
Peter
JULOR
Inventar
#43 erstellt: 26. Mrz 2007, 05:29

freibürger schrieb:
Hat dein RB300 nicht auch ein durchgängiges Kabel vom System zum Verstärker?
Ich finde der Tausch hat sich gelohnt. Darf man hier im Forum aber nicht zu laut sagen, sonst ......

Kann schon sein. Ich habe den Spieler noch nie aufgeschraubt, um mir das Innenleben anzuschauen.
Bin wie gesagt kein Kabelklang-Verfechter, höre da auch keine Unterschiede (außer das Kabel ist defekt ), aber diese graue Standard-Strippe mit den billigen Steckern hat mich früher schon ein wenig gestört. Ist mir erst neulich beim Umbauen wieder aufgefallen.

Viele Grüße
Jürgen
jonas-sfsorrow
Stammgast
#44 erstellt: 26. Mrz 2007, 15:47
Ich habe einen Rega Planar 3 und bin voll zufrieden damit. Macht richtig Musik und schön trocken im Bass, hab nur einen etwas zu dezenten Hochton, muss ich noch dran arbeiten.

Jedoch ist es ein absoult empfehlenswertes Gerät!


Jonas
directdrive
Inventar
#45 erstellt: 27. Mrz 2007, 09:18

jonas-sfsorrow schrieb:
... schön trocken im Bass, hab nur einen etwas zu dezenten Hochton...


Genau, think positive - ich würde das als dünn und baßschwach, dabei mittenlastig bei stark begrenztem Auflösungsvermögen im Hochtonbereich bezeichen

Nein im Ernst - für's Geld ist der Rega o.k., viel kaputt gehen kann auch nichts, ist ja kaum 'was dran. Und Spaß macht er im passenden Umfeld auf jeden Fall.

Gruß, Brent
JULOR
Inventar
#46 erstellt: 27. Mrz 2007, 09:36
Der Planar 3 ist eben ein typischer "weniger-ist-mehr" - Plattendreher. Ich finde die Höhen auch sehr "warm" und nicht so knackig. Genau das unterscheidet ihn aber von meinem CD-Player. Der ca. gleichteure und gleichalte Linn Basik hat da deutlich kräftigere Höhen, war mir abe damals zu spitz.

Ich mag ihn und werde mir sicher keinen neuen Plattenspieler mehr zulegen, außer er geht kaputt.

MichiV
Stammgast
#47 erstellt: 27. Mrz 2007, 09:49
Also ich bin mit dem P3 auch sehr glücklich und hab mich genau richtig entschieden.

Bin ja nach jahren Wiedereinsteiger, hab aber früher ein Plastikdreher von universum gehabt.

Komischerweise hab ich mir schon einige Platten gekauft (gebraucht), die ich auch schon als CD hab.

Schon bemerkenswert der unterschied! Im positivem Sinne!
jonas-sfsorrow
Stammgast
#48 erstellt: 27. Mrz 2007, 13:19

directdrive schrieb:

jonas-sfsorrow schrieb:
... schön trocken im Bass, hab nur einen etwas zu dezenten Hochton...


Genau, think positive - ich würde das als dünn und baßschwach, dabei mittenlastig bei stark begrenztem Auflösungsvermögen im Hochtonbereich bezeichen


das ist ja schön und gut, dass du es so bezeichnest.
jedoch hat jeder andere referenzen und andere komponenten in der kette...

Jonas
freibürger
Inventar
#49 erstellt: 27. Mrz 2007, 15:36
Hallo MichiV,

hast ihn dir also gekauft, herzlichen Glückwunsch!

Auch wenn ich mich im Laufe diese Threads eines Besseren über die Fähigkeiten des Technics belehren lassen musste, wenn ich nicht schon einen P3 hätte, ich würde ihn mir jeder Zeit wieder kaufen!

Gruß aus Freiburg
Peter
MichiV
Stammgast
#50 erstellt: 27. Mrz 2007, 18:20
Ja, über den Technics liest man viel gutes. Wie die sich klanglich voneinander unterscheiden, kann man ja nur wirklich sagen, wenn man den P3 und den Technic direkt miteinander hört. Scheinbar hört sich der Technic aber schon sehr gut an.

Aber von der Optik und der Bedienung sind die beiden völlig unterschiedlich. Ich hab ja, wie gesagt, was ganz puristisches gesucht, ohne Endabschaltung. Am Ende der Platte muss ich eh aufstehen, entweder um die Platte umzudrehen, oder um sie wieder einzustecken. Außerdem gibt es Platten, die auf der Endrille Informationen haben. Da wird z. B. eine rückwärtsgesprochenen Stimme hörbar (Beatles! Einige denken ja, das hat was Satanismuss zu tun, dabei hat sich Lennon nur ein Witz erlaubt) oder es ist ein Endlosmusikstück drauf. Zwar gibt es nicht viele solcher Platten, aber einige sind es schon. Und mit Endabschaltung oder ohne abschaltbare Entabschaltung kommt man nicht in den Genuss dieser Sonderausstattung der Platte.
Jazzy
Inventar
#51 erstellt: 27. Mrz 2007, 19:00
Hi!
Da du immer wieder auf den Purismus pochst: der Technics 1210mk2 ist auch puristisch,keine Endabschaltung,keinerlei Automatik,alles von Hand!Und was an Dire Straits oder Nick Cave HiEndig sein soll,erschließt sich auch nicht.Gute Musik ist es jedenfalls,höre ich auch.
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