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Unzufrieden mit Tonabnehmer OMB5

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Autor
Beitrag
fleetc
Neuling
#1 erstellt: 08. Apr 2007, 09:36
Hallo!

Ich besitze einen Pro-Ject Debut III Phono SB-Plattenspieler. Und bin höchst unzufrieden mit dem Tonabnehmer OMB5. Dieser gibt viel zu viele Störgeräusche wieder, selbst auf Platten, die gerade neu (und mint) erstanden worden sind. Platten, die bei Freunden mit anderen Systemen fast problemlos durchlaufen.
Ich hoffe einfach, dass ich nicht gleich den Plattenspieler wechseln muss, sondern dass es mit einem Tonabnehmerwechsel getan ist!?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen wie ich nun (für relativ kleines Geld) an ein besseres System herankomme?

Ich wäre sehr denkbar für jede Art von Hilfe. Dieses Mistding raubt mir (beinahe) den Schlaf.

Grüße
Tom
plattenmax
Stammgast
#2 erstellt: 08. Apr 2007, 11:59
Na ja. Was willste erwarten von einem System das bei Ebay grad mal 15 Euronen kostet. Ich habe momentan auf meinen Thorensen VM Red und Silver am laufen. Schon guter Klang fürs Geld. Was mich aber bei allen Ortofon Systemen stört, ist das Singstimmen mit scharfen S- Tönen doch sehr oft verzerrt wiedergegeben werden. Laut einigen hier im Forum sollen das die besseren Denon (z.B.) DL 160 besser hinkriegen können. Aber Du mußt dich schon damit abfinden, dass ein gutes System kaum unter 100 Euronen zu kriegen ist. Die Grenzen nach oben gehen auch recht weit. Aber man kann auch alles übertreiben.
Gruß, Tim.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 08. Apr 2007, 16:11
Hallo!

Du kannst einfach bei deinem OMB 5 die Nadel gegen die eines höherwertigen OM/OMB austauschen (z.B. OMB 20) das bringt eine Spürbare Verbesserung des Klanges. Das OMB 5 ist wirklich ein Einsteigersystem. Falls dir allerdings der Grundcharakter des Systemes überhaupt nicht zusagt wäre gleich ein neues System die günstigere Wahl. Aber es Stimmt, unter 80-100 Euro wäre eine Veränderung nicht auch unbedingt eine große Verbesserung, eventuell käme das hier in Frage: http://www.phonophono.de/YA12104_1.php3?Kennung=

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 14. Apr 2007, 13:32
Hi,

das OMB5 ist wirklich nicht besonders. Den oben genannten Nadeltausch würde ich auch erst ab dem OMB 10 machen, das 5er ist einfach zu schäbbig dafür.
Lieber gleich einen besseren TA kaufen.

MfG
HB
Pyreen
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Apr 2007, 16:10
Hi,


Fhtagn! schrieb:
Den oben genannten Nadeltausch würde ich auch erst ab dem OMB 10 machen, das 5er ist einfach zu schäbbig dafür.


Quatsch. Alle OM-Systeme von Ortofon bestehen aus dem gleichen Korpus. Ein "OMB5" mit 30er Nadel ist somit ein "reines" OM30.

Viele Grüße,

Pyreen
Holger
Inventar
#6 erstellt: 14. Apr 2007, 21:08
Klar, deshalb unterscheiden sich ja auch die inneren Werte vom 5er zum 10er und höher ...
lini
Inventar
#7 erstellt: 14. Apr 2007, 22:13
Holger: Ah, öh - Pyreens Aussage müsste doch stimmen: ein "reines" OM30. Von "Super" les ich da nichts... Aber ist der Super-Korpus mit den anderen Werten denn überhaupt so viel besser?

Grüße aus München!

Manfred / lini
Pyreen
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Apr 2007, 23:59
Hi,


lini schrieb:
Pyreens Aussage müsste doch stimmen: ein "reines" OM30. Von "Super" les ich da nichts

Manfred / lini


sehr richtig. Es ist in Internetforen zuweilen unglaublich;
da faßt man sich in einem Satze kurz, setzt den entscheidenden Terminus, aus informationstheoretischer Sicht vollkommen überflüssig, in Anführungsstriche, um Mißverständnisse zu vermeiden, doch trotz allem finden sich Intellektuelle, die diesen nicht verstehen und lieber mit falsch angelesenem Forenwissen prahlen.
Was unser Freund nämlich ein wenig verdreht wiederzugeben sucht, ist die Tatsache, daß die Tonabnehmer der OM Serie einen Innenwiderstand von 750 Ohm sowie eine Induktivität von 450 mH aufweisen, wohingegen diese Werte bei den Tonabnehmern der Super OM Serie bei 1000 Ohm respektive 580 mH liegen.

Zur allgemeinen Information: Das OM 5 ist das letzte noch in Herstellung befindliche System dieser Serie. Alle weiteren noch produzierten OM-Modelle sind der "Super"-Version zugehörig.

Kurz: Das Nützlichste an obigem Beitrag ist damit der smiley, da er die etwas nüchterne Erscheinung dieses threads als erster seiner Art seit dem Anfangsposting ein wenig aufzulockern vermag.


lini schrieb:
Aber ist der Super-Korpus mit den anderen Werten denn überhaupt so viel besser?

Grüße aus München!

Manfred / lini


nein, die Modifikationen sind in ihrem Ergebnis nahezu vollkommen blande und waren seinerzeit lediglich eine gute Begründung für Ortofon, die Preise dieser beliebten Tonabnehmerreihe zu erhöhen. Anders gesagt: zwischen einem OM 30 und einem OM 30 Super besteht kein Unterschied im Maße der mit ihnen erreichbaren Wiedergabetreue.

Viele Grüße,

Pyreen
Holger
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2007, 11:41
Sorry sorry sorry wenn ich da einem Spezialisten auf die Füße getreten haben sollte, und das sogar noch, ohne Recht zu haben ... mea maxima culpa.
Da muss man ja auch ganz schön graben, um herauszufinden, dass es mal ein "reines" OM30 gab, welches tatsächlich die gleichen inneren Werte wie das heutige OMB5 aufweist - bisher waren mir in den höheren Sphären nur die Super-OMs bekannt.
Aber ist OK, ich rudere hier selbstverständlich gerne zurück ...
pet2
Inventar
#10 erstellt: 15. Apr 2007, 13:02
Hallo,

da man ja ein OMB 10 respektive OMB 20, oft günstiger bekommt als die montierte Nadel 10 oder Nadel 20, kann man doch einfach gleich ein ganzes System nehmen .
Wen sich nach umstecken des Nadeleinschubs nicht der gewünschte Erfolg einstellt, wechselt man einfach das ganze System .

Gruß

pet
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