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Tonarm driftet

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uhu1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Apr 2007, 13:46
Besitze seit gestern einen Kenwood KD-47F Fullautomatic Plattenspieler. Trotz Flohmarktware war er rein optisch in Ordnung. Nichts verzogen oder so obwohl er zu 90% aus Plasik besteht und wohl schon öfter in der Sonne stand. Auch die Nadel ist meines Erachtens noch in Ordnung und sogar noch mit Schutzkappe. Als ich ihn heute starten wollte, stellte ich fest, das die Nadel sehr hart auf die Platte schlägt um anschließend über die gesamte Platte (nach innen) zu driften. Das Gerät hat eine Queuing Taste, mit dem man den Tonarm anheben kann. Er hat weder einen Anti-skating Regler, noch kann man die Auflagekraft des Tonarms verändern (kein verstellbares Gewicht).
Kann mir jemand weiterhelfen, wie ich das Problem in den Griff bekommen kann???


[Beitrag von uhu1 am 30. Apr 2007, 13:47 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#2 erstellt: 30. Apr 2007, 14:18
@uhu1

Da ist die Nadel dann wohl doch nicht mehr o.k.! Wenn der Tonarm quer über die ganze Platte rutscht, dann ist wohl der Diamant abgebrochen.
Einstellungen gab es bei diesem Billigmodell nicht - ist kein Klassiker und wird wohl auch nie einer werden!

Beste Grüße
Armin777
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 30. Apr 2007, 15:31
Hallo!

Da hat armin777 zu 100% recht, deine Nadel ist hinüber, dieser Effekt ist typisch für eine nicht vorhandene Nadelspitze. Fahre mal vorsichtig mit einer Fingerkuppe über das Ende des Nadelträgerröhrchens da müßtest du tasten könen ob die Nadelfassung überhaupt noch vorhanden ist oder ob die Fassung samt Diamant nach ober abgehauen ist. Die Ursache liegt wohl in dem allzu derben Aufsetzen des Tonarmes auf die Platte. Die bedämpfung des Tonarmliftes scheint demnach ebenfalls im Eimer zu sein.

MFG Günther
uhu1
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Apr 2007, 21:22
Ein Klassiker, im negativem Sinne
Nein, Nadelträgerröhrchen mit Nadel sind noch vorhanden und in einem vernünftigem Winkel zur Platte und ist nicht gebrochen. Aber richtig. Am Ende des Nadelträgerröllchens befindet sich nur ein winziges Etwas. Kann mir kaum vorstellen, das es der komplette Diamant ist (kann sowas verschleissen oder abbrechen?)
Auf jeden Fall überträgt das Ganze noch ordnungsgemäß, das was auf die Platte gepresst wurde, wenn ich den Tonarm mit ein paar Gewichten bestücke. Werde mal die Nadel auswechseln und sehen was dann passiert.
Besten Dank erstmal.


[Beitrag von uhu1 am 01. Mai 2007, 18:16 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 01. Mai 2007, 15:58
Das lohnt wohl kaum. Das Gerät war schon neu nur billigste Einsteigerware. Das Plattentellergewicht von 350g und das T4P-Stecksystem sprechen Bände

Ich habe so was noch im Keller, sollte noch funktionieren
uhu1
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Mai 2007, 17:56
Korrekt.
Die Ersatznadel kostet bei Hübner 19,95
Das ganze Gerät hat mal gekostet: Unverbindliche Preisempfehlung im April 1988 ca. 248 DM (hab' ich bei Kenwood gelesen).
Das lohnt nicht wirklich und ist nicht die Zeit am Rechner wert, die wir hier verdaddelt haben.

Na dann Prost.

@andisharp: Vielleicht kommen wir ja ins Geschäft.


[Beitrag von uhu1 am 01. Mai 2007, 17:58 bearbeitet]
armin777
Gesperrt
#7 erstellt: 02. Mai 2007, 07:11

uhu1 schrieb:
Kann mir kaum vorstellen, das es der komplette Diamant ist (kann sowas verschleissen oder abbrechen?)


@uhu1

Nee, mit Verschleiß hat das nichts zu tun! Der Diamant ist mit dem Röhrchen verklebt und diese Klebestellen geben manchmal unter grober Einwirkung nach. Das winzige Etwas, das bei Dir noch vorhanden ist, dürften die Klebstoffreste sein.

Beste Grüße
Armin777
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