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Empfehlung Plattenspieler

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Autor
Beitrag
Abee
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jan 2009, 19:00
Hallo Leute,

ich bin ganz neu hier, habe zwar schon häufiger hier gestöbert, aber jetzt benötige ich Hilfe.

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, mich wieder mit Schallplatten zu beschäftigen.

Meine letzten Schallplattenerfahrungen liegen schon über 20 Jahre zurück und ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen, wie ein Hifi-Klassiker an einer relativ modernen Hifi-Anlage klingt.

Kann mir jemand ein gutes Gerät empfehlen (oder hat gar eines, das er loswerden will ;-) das direkt an den Phoneingang meines AV-Receivers angeschlossen werden kann, Preisregion ca. 150€ und mir vom Klang her die Freude an Schallplatten eher wieder näherbringt als verleidet?

viele Grüße
Axel
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 01. Jan 2009, 19:14
Hallo im Forum und gutes Neues!

Wenn dein Receiver einen Phono-Eingang hat, ist das schon mal nicht schlecht, weil die technischen Voraussetzungen gegeben sind.
Für 150 EUR kommt eigentlich nur ein gebrauchtes Gerät in Frage.

Ich empfehle dir, hier noch etwas zu stöbern, denn deine Frage liest man hier fast jeden Tag und wurde daher schon bis zur Ermüdung erörtert.

Man sollte immer auch bedenken, dass der Klang von Schallplatten nicht nur von den Gerätschaften abhängt, sondern vom Zustand der Platten und damit von der Zeit und Mühe, die man in die Pflege investiert. Auch dieses Thema wurde schon unendliche Male diskutiert.
Abee
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Jan 2009, 19:23
Hallo, Dir auch ein gutes Neues und Danke für die schnelle Antwort,

natürlich hatte ich ein gebrauchtes Gerät im Auge, ich dachte schon an Geräte, die 20, 30 Jahre alt sein können.

Nur ist da die Auswahl unüberschaubar und ich wüßte auch gar nicht, worauf bei der Wahl zu achten ist.
springer750
Stammgast
#4 erstellt: 01. Jan 2009, 19:41
Wie Rillenohr schon sagte:

Suche hier ein wenig, Deine Frage wurde "tausendmal" gestellt und "tausenundeinmal" von uns beantwortet.

Wir verstehen uns hier schon als helfendes Forum. Wenn sich jemand aber nichtmal die Mühe macht, zu schauen, ob dies Frage schonmal beantwortet wurde, dann fehlt uns auch die Lust zu helfen.

Du wirst soviel finden, daß Du genauere Nachfragen haben wirst...und dann fühlen wir uns ernst genommen. Ist wie im Autohaus, da solltest Du auch vorher so ungefähr wissen, was Du suchst...sonst wird das seeeeehr fragwürdig.

Gruß
five-years
Inventar
#5 erstellt: 01. Jan 2009, 19:52

Abee schrieb:
Hallo Leute,

ich bin ganz neu hier, habe zwar schon häufiger hier gestöbert, aber jetzt benötige ich Hilfe.

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, mich wieder mit Schallplatten zu beschäftigen.

Meine letzten Schallplattenerfahrungen liegen schon über 20 Jahre zurück und ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen, wie ein Hifi-Klassiker an einer relativ modernen Hifi-Anlage klingt.

Kann mir jemand ein gutes Gerät empfehlen (oder hat gar eines, das er loswerden will ;-) das direkt an den Phoneingang meines AV-Receivers angeschlossen werden kann, Preisregion ca. 150€ und mir vom Klang her die Freude an Schallplatten eher wieder näherbringt als verleidet?

viele Grüße
Axel


Hallo Axel,

ich würde in Sachen Platten wirklich keinen Schnellschuß machen.Die Frage ist doch wie du darauf kommst?

Wenn du noch reichlich Schallplatten im Schrank hast und wirklich wieder richtig gut Platten hören möchtest,brauchst du mit 150,- garnicht erst anfangen.
Da wirst du nur enttäuscht.

Und aus einer Laune raus,würde ich es auch lassen.
Weil: Da wirst du nur enttäuscht.

Ist nur gut gemeint
Gruß Andreas


[Beitrag von five-years am 01. Jan 2009, 23:27 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 01. Jan 2009, 20:43
Ich würde aber nicht den Phonoeingang des AV-Receivers nutzen. Bei einem AV-Receiver hat der Phonoeingang eigentlich keine biw wenig Priorität seitens des Herstellers. Dementsprechend fällt dann auch die Qualität aus, bis hin dazu, dass die Impedanz des Anschlusses nicht stimmt und es dann schlecht klingt.

Bei einem AV-Receiver legen die Hersteller nunmal das Hauptaugenmerk auf andere Sachen, der Phonoeingang ist da nur Beiwerk, Nice to have, aber wie schon geschrieben qualitativ nicht so hochwertig gefertigt wie früher.
50H
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Jan 2009, 20:59
Moinsen Axel und ein frohes neues Jahr,
ich finde, Platten sind dazu da, gehört zu werden. Wenn du noch viele Platten hast, lohnt sich auf jeden Fall die Anschaffung eines gebrauchten Plattenspielers, und mit 150€ kommst du - finde ich - auch schon ganz schön weit.

Mit deinem Budget könntest du dir zum Beispiel bei eBay einen ordendlichen Dual-Plattenspieler der 700er-Serie kaufen; diese Geräte haben einen sehr guten Ruf.
Wenn du einen gewissen Jagdtrieb hast, findest du mitunter auf Flohmärkten echte Schnäppchen. Ich empfehle, dass du dich ein bisschen in das Forum einliest: Da gibt es viele (wenn auch verstreute) Infos, welche Plattenspieler, Tonabnehmersysteme usw. gut sind und worauf du bei Gebrauchtgeräten achten solltest.

Grüße
Fritjof
Abee
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 01. Jan 2009, 21:14

50H schrieb:
und mit 150€ kommst du - finde ich - auch schon ganz schön weit.

Mit deinem Budget könntest du dir zum Beispiel bei eBay einen ordendlichen Dual-Plattenspieler der 700er-Serie kaufen; diese Geräte haben einen sehr guten Ruf.....

Grüße
Fritjof


Hallo Fritjof, genau in die Richtung hatte ich auch gedacht.
Was ist mit noch älteren Geräten, z.B. Dual 1229 ?
Ist das auch noch zu empfehlen?


germi1982 schrieb:
Ich würde aber nicht den Phonoeingang des AV-Receivers nutzen. Bei einem AV-Receiver hat der Phonoeingang eigentlich keine biw wenig Priorität ...


Ich betreibe als AV-Receiver einen Yamaha RX-V1400RDS der von der Anschlussviefalt eigentlich hochgelobt war.

Wäre also ein Vorverstärker unumgänglich und falls ja, mit welchen Ausgaben müßte man denn da rechnen ?
Rillenohr
Inventar
#9 erstellt: 01. Jan 2009, 21:30
Für den Einstieg brauchst du m.E. keinen externen VV, wenn überhaupt. Ich würde erstmal mit dem vorhandenen Gerät beginnen.
Du solltest eher in Betracht ziehen, dass dein Dreher womöglich ein neues System, zumindest eine neue Nadel benötigen wird.
M.Schopf
Stammgast
#10 erstellt: 01. Jan 2009, 21:34
der Dual 1229 ist ein rundrum sehr schönes Gerät, was beim Drehen kaum hörbar ist. Die 700 oder 600 Serie ist auch gut. Ich bevorzuge die ruhige, sehr mechanische Bauweise. Die erreicht man durch den Dual 1229 sehr gut. Er ist eben rein mechanisch. Es gibt auch die andere Varieante. Direct Drive mit quarzgesteuertem Teller und allem Schnickschnack... Jeder hat da so seine Vorlieben... Ich mag den Dual 1229 deshalb, weil er alles drin hat was man braucht, und sich Dual sehr viel Mühe mit dem Ding gegeben hat


[Beitrag von M.Schopf am 01. Jan 2009, 21:37 bearbeitet]
50H
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Jan 2009, 22:07
Ich glaube, der Yamaha-Receiver hat keinen Phono-Eingang, also brauchst du einen Vorverstärker. Ganz einfache bekommst du für 10€, nach oben sind natürlich wie immer bei Hifigeräten kaum Grenzen gesetzt.

Wenn Du von dir aus schon einen 1229 in Betracht ziehst, werfe ich noch einen weiteren Kandidaten in die Runde: Einen Elac Miracord 50H (ja genau, daher kommt mein Name). Zuverlässig, schick und meistens mit Echtholzzarge.
Abee
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 01. Jan 2009, 22:32

M.Schopf schrieb:
der Dual 1229 ist ein rundrum sehr schönes Gerät, was beim Drehen kaum hörbar ist....

Ich denke, daß der Dual 1229 für mich der richtige Einstieg sein könnte.
Gehörte damals wohl auch zu den sehr guten Geräten.
Für die Cinch-Anschlüsse muss ich dann wohl Löten.


50H schrieb:
Ich glaube, der Yamaha-Receiver hat keinen Phono-Eingang...

Doch meiner hat einen Phonoeingang. muss ich ja wissen
springer750
Stammgast
#13 erstellt: 01. Jan 2009, 22:39
...einen Reibradler...na, da hast Du "Dein Licht" mit der Frage aber weit in den Schatten gestellt, oder???!!!

Viel Freude an möglichen Reparaturen...niemals würde ich mir für einen Wiedereinstieg ein solches Gerät erstehen, aber jedem das Seine...
gdy_vintagefan
Inventar
#14 erstellt: 01. Jan 2009, 22:51

Abee schrieb:

Ich denke, daß der Dual 1229 für mich der richtige Einstieg sein könnte.
Gehörte damals wohl auch zu den sehr guten Geräten.


Oder auch, wenn Du nicht so viel Geld ausgeben möchtest, dann wäre auch der 1218 zu empfehlen.
Dieser ist im Prinzip genau so aufgebaut wie der 1229 (Mechanik etc.), nur mit dem Unterschied, dass alles etwas kleiner ist: das Chassis (die Platine) und der Plattenteller mit nur 27cm Durchmesser (und natürlich auch geringerem Gewicht).
Ich bin jedenfalls sehr begeistert von diesem Gerät, welches bei mir häufig im Einsatz ist.
Ähnlich (und im selben Preisbereich, beide sind bei eBay oft für unter 50€ inkl. Versand zu haben) ist auch der Nachfolger 1228. Dieser ist auch eine Überlegung wert, sofern Du auf die 78er Geschwindigkeit verzichten kannst.

Gruß
Michael
Rillenohr
Inventar
#15 erstellt: 01. Jan 2009, 22:56
Einen Treibradler würde ich ebenfalls ausschließen, das ist eher etwas für Spezialisten. Der 1229 ist außerdem ein Wechsler, das ist ja auch Geschmacksache.
Nimm lieber einen riemen- oder direktgetriebenen Dreher.

Eine Übersicht über Dual gibt es hier: Klick
Compu-Doc
Inventar
#16 erstellt: 01. Jan 2009, 23:00

springer750 schrieb:
Wie Rillenohr schon sagte:

Suche hier ein wenig, Deine Frage wurde "tausendmal" gestellt und "tausenundeinmal" von uns beantwortet.

Wir verstehen uns hier schon als helfendes Forum. Wenn sich jemand aber nichtmal die Mühe macht, zu schauen, ob dies Frage schonmal beantwortet wurde, dann fehlt uns auch die Lust zu helfen.

Du wirst soviel finden, daß Du genauere Nachfragen haben wirst...und dann fühlen wir uns ernst genommen. Ist wie im Autohaus, da solltest Du auch vorher so ungefähr wissen, was Du suchst...sonst wird das seeeeehr fragwürdig.

Gruß


Vermeide es doch BITTE in Zukunft im PLURAL zu posten, ich denke nicht, daß Du hier die Meinung(en) aller Forenmitglieder stellvertretend widerspiegelst, danke !

Wem wann und warum die Lust fehlt, hier 1000&1 x die gleiche Frage zu beantworten solltest Du schon dem Eizelnen anheim stellen.

Hier kommen-frische-Neuforumianer mit einer-typischen- Einsteigerfrage zu uns und werden gleich ober(Dorf)schullehrermässig maßgeregelt und auf die-foreninterne-Suchfunktion verwiesen ! Nicht gut


five-years schrieb:
<<...Wenn du noch reichlich Schallplatten im Schrank hast und wirklich wieder richtig gut Platten hören möchtest,brauchst du mit 150,- garnicht erst anfangen.
Da wirst du nur enttäuscht.

Und aus einer Laune raus,würde ich es auch lassen.
Weil: Da wirst du nur enttäuscht.

Ist nur gut gemeint ( )
Gruß Andreas


Sorry, aber das ist doch kompletter Nonsense und völlig verunsichernd !!!

Für €uro 150,- (einhundertundfünfzig) bekommt man sehr wohl einen guten-gebrauchten-Mittelklasse~Plattenspieler.

Einen ELAC Miracord (egal welches Modell) würde ich jetzt nicht unbedingt für Deine Anlage/Amp. empfehlen, da gibt es sicherlich adequatere Plattenspieler, moderner und einfacher im "Anschluss" (DIN =>> Cinch !!! )

Mein-Einsteiger-Tipp-wäre ein TECHNICS aus dem mittleren Preissegment, Du willst ja nicht von 0 auf 100 audiophile Traumreisen zelebrieren, sondern Dich-nach langer Zeit der Vinylabstinentz-wieder in die "PVC-Materie" einbringen,oder ?

Hier kommen-bestimmt-noch weitere, sinnvolle (Kauf)Vorschläge für Dich.
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 01. Jan 2009, 23:10

Compu-Doc schrieb:
...Einen ELAC Miracord (egal welches Modell) würde ich jetzt nicht unbedingt für Deine Anlage/Amp. empfehlen, da gibt es sicherlich adequatere Plattenspieler, moderner und einfacher im "Anschluss" (DIN =>> Cinch !!! )
...


Die alten Dual-Plattenspieler gabs sowohl in DIN- als auch in Cinch-Ausführung. Wobei die Cinch wohl eher für den Export gedacht waren, habe auch von den alten noch keinen gesehen bei ebay der ab Werk die Cinch-Kabel hatte. In den Servicehandbüchern tauchen die aber in den Teilelisten und den Explosionszeichnungen auch immer Cinch-Kabel auf, zusätzlich zur DIN-Verbindung. Hier mal als Beispiel den 701:

Zeichnung:

http://dual.pytalhost.eu/701s/701-22.jpg

Liste:

http://dual.pytalhost.eu/701s/701-24.jpg

Nummern 213, 214 und 215. Cinchstecker weiß, schwarz und das passende Kabel dazu.
Compu-Doc
Inventar
#18 erstellt: 01. Jan 2009, 23:22
Klar Marcel aber ich sprach doch von ELAC ! ! !

P.S.: ELACs sind ganz feine Vintage~Fräsen (habe ja selber einige )



Aber die "Opas" sind nixxx für einen modernen AV-Receiver !
Bärlina
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 02. Jan 2009, 07:50
Prosit Neujahr, Axel !

Soso, ein Back-to-the-roots-Analogie !

Versuche doch einmal bitte Dir eine Liste zu machen:

Optik ?

- Nicht jeder möchte einen bunten Pro-Ject oder Rega !

Komfort ?

- Nicht jeder möchte am Plattenende zum Dreher huschen und den Tonarmlift betätigen !

Aufstellungsmöglichkeit ?

- Regal ? Wandbrett ? Hifi-Turm-Regal ?

Haube ?

- Staubschutz ! Kinderschutz !

MM-System mit austauschbarer Nadel ?

- Leichter Ersatz nach Knick-knack mit OOPS-Geräusch !


Diese Filterliste würde m. E. eine Beratung erheblich vereinfachen.

MfG,
Erik
germi1982
Moderator
#20 erstellt: 02. Jan 2009, 11:23

Compu-Doc schrieb:
...Aber die "Opas" sind nixxx für einen modernen AV-Receiver !


Naja, technisch schon. Aber aufgrund des Designs nicht ganz passend. Bei mir passen Plattenspieler und Receiver irgendwie auch nicht zusammen vom Design, der Telefunken TRX 3000 ist vom Design her schon zu modern für den Dual 701. Und das obwohl der TRX gerade mal 4 Jahre jünger ist (Receiver Bj. 79 und Dual 74/75), und im Grunde genommen ist das Design ja schon von 1976, der Vorgänger TRX 2000 sah ja fast genauso aus (silberne Knöpfe statt schwarz).


[Beitrag von germi1982 am 02. Jan 2009, 11:24 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#21 erstellt: 02. Jan 2009, 11:42
Zu dein Telefunken Receiver würde sehr gut ein Telefunken Plattenspieler passen , der auch noch sehr gut ist

http://images.google...de:official%26sa%3DN

Telefunken S-600


[Beitrag von hifibrötchen am 02. Jan 2009, 11:42 bearbeitet]
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 02. Jan 2009, 11:54
Im Prinzip sieht Bärlina das absolut richtig (und auch Compu-Doc liegt richtig )
Die Frage ist, was deine Kette, deine Ohren und vor allem der Zustand deines LP-Bestandes herzugeben in der Lage sind. Interessant vielleicht auch: Welche Musik hörst Du?
Analoge Plattenwiedergabe ist nunmal mit gewissen Einschränkungen verbunden - auch dazu gab und gibt es hier im Forum ellenlange Diskussionen.
150 € sind meines Erachtens ein ausreichender Betrag, um davon ca. € 100,- in einen brauchbaren Dreher zu investieren und dann noch ggf. € 50,- in eine neue Nadel für das vorhandene System. Systemseitig bist Du für deinen Yamaha ohnehin an MM- und HOMC-Systeme gebunden.
Mal so als Beispiel: Ich hatte zeitweise an einem Onkyo-AV-Receiver (also was Modernes ) einen mir überlassenen Akai AP 100 C (also was Älteres ) laufen. Der 100er stellte damals das untere Ende der Akai-Palette dar, musizierte aber - selbst mit dem Original-System - gar nicht so übel. Die Ausstattung ist hier freilich mager. Nun ist man in heutigen Zeiten ja sehr RC-verwöhnt...ich dagegen halte das bei Drehern für Schnick-Schnack. Ist aber freilich Geschmackssache.
Groß ist das Angebot bei fernbedienbaren Fräsen eh nicht. Ich persönlich besitze seit kurzem einen 650er DUAL. Der ist in der Bucht für 100 Euronen zu bekommen.
Fazit von meiner Seite: Setze Deine Filter (wie von Bärlina vorgeschlagen) und Du wirst feststellen, daß dann immer noch ein ausreichendes Angebot am Markt besteht.
Von Yamaha ist zumindest in der Bucht momentan aber nichts nennenswertes
Wenn es erschwingliches modernes Design mit brauchbarem klanglichen Potential sein soll, könnte man sich auch mal mit (wage es hier im Forum kaum zu sagen ) Technics beschäftigen. Aber auch hier gibt es zig Unterschiede im Detail, mit denen man sich beschäftigen kann (T4P oder 1/2" oder...)
In jedem Falle: Viel Spaß dabei


[Beitrag von The-Luxman am 02. Jan 2009, 12:07 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#23 erstellt: 02. Jan 2009, 12:13
Wie wär es mit einem schönem Universum Plattenspieler ?





[Beitrag von hifibrötchen am 02. Jan 2009, 12:14 bearbeitet]
five-years
Inventar
#24 erstellt: 02. Jan 2009, 13:07
....der zur Zeit wohl am heißensten diskutierte Thread...

also von mir nochmal ein Vorschlag:
Für ein wenig mehr Geld gibt es doch auch schon nagelneue Player.Incl.2 Jahren Garantie und nagelneuem System!!!

(z.B.Pro-Ject Debut oder Rega P1 zwischen 250,- u. 350,-)

Und klingen wahrscheinlich um Lichtjahre besser als die Jahrzehnte alten Flohmarkt-Kisten.

...und schon indeckunggegangen...
Abee
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 02. Jan 2009, 13:29
Da sind ja jetzt doch schon einige Anregungen gekommen


Bärlina schrieb:
Prosit Neujahr, Axel !

Soso, ein Back-to-the-roots-Analogie !

Versuche doch einmal bitte Dir eine Liste zu machen:

Optik ?

- Nicht jeder möchte einen bunten Pro-Ject oder Rega !

Komfort ?

- Nicht jeder möchte am Plattenende zum Dreher huschen und den Tonarmlift betätigen !

Aufstellungsmöglichkeit ?

- Regal ? Wandbrett ? Hifi-Turm-Regal ?

Haube ?

- Staubschutz ! Kinderschutz !

MM-System mit austauschbarer Nadel ?

- Leichter Ersatz nach Knick-knack mit OOPS-Geräusch !


Diese Filterliste würde m. E. eine Beratung erheblich vereinfachen.

MfG,
Erik

Was die Optik anbelangt kann ich rel. flexibel sein, da mein Wohnzimmer in einem (für mich)schönen dezenten Modern-Klassik-Mix eingerichtet ist. Nur BUNT sollte er nicht sein
Wobei ich mir vorstellen könnte, eine Zarge zumindest optisch selber anzupassen (Lack oder Lasur).

Komfort wäre schön, aber nicht ausschlaggebend(na gut, alleine zurückfahren sollter er schon).
Hier entscheidet ganz klar der Klang.

Aufstellung wäre auf einem Hifi-Rack.

Haube viell. wegen Staub, Kinderschutz nicht notwendig.

Auf jeden Fall MM-System oder hochpegeliges MC-System für meinen Yamaha-Receiver.
Natürlich austauschbar.


The-Luxman schrieb:
Die Frage ist, was deine Kette, deine Ohren und vor allem der Zustand deines LP-Bestandes herzugeben in der Lage sind. Interessant vielleicht auch: Welche Musik hörst Du?
.....

Was meine Platten angeht, kann ich den qualitativen Zustand nicht wirklich beurteilen, da mir ja noch der Player fehlt

Klanglich liegt meine Kette schon recht vernünftig mit dem Yamaha RX-V1400 und Nubert-Boxen.

Meine Musikrichtung läßt sich allerdings nicht wirklich festmachen. da ich von Klassik bis Rock sehr viel höre, außer vielleicht die unsäglichen DSDS-superangesagten-Top-Bands.
Abee
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 02. Jan 2009, 14:48

Rillenohr schrieb:
Einen Treibradler würde ich ebenfalls ausschließen, das ist eher etwas für Spezialisten.....

Warum eigentlich? Sind Treibradler von der Bedienung her schwieriger oder haben einen hohen Wartungsaufwand?
Sind Klang, Rumpelgeräusche oder Gleichlauf ohne Tuning nicht optimal?
Rillenohr
Inventar
#27 erstellt: 02. Jan 2009, 15:21
Der störungsfreie, den Gleichlauferfordernissen genügende Betrieb ist bei einem Reibradantrieb auf Dauer so eine Sache. Die verfügbaren Modelle sind schon alt und Reibräder unterliegen einem Verschleiß. Einen Riemen kann man einfach und für ein paar Euro austauschen, bei einem abgenutzten Reibrad ist das schon schwieriger. Rumpel ist ein weiteres Problem.
Es hat durchaus seinen Grund, warum schon lange keine Reibradantriebe mehr gebaut werden.
Archibald
Inventar
#28 erstellt: 02. Jan 2009, 16:00
Hallo fiveyears,


Und klingen wahrscheinlich um Lichtjahre besser als die Jahrzehnte alten Flohmarkt-Kisten.


So global, wie Du das sagst, muss ich Dir widersprechen. In den 70ern und 80ern wurde bereits in der damaligen Mittelkalsse eine Qualität geliefert, von denen heutige Topmodelle träumen. Wie hier bereits im Forum einmal gesagt wurde : Der Umsatz heutiger Plattenspielerschmieden wird auch nicht annähernd den damaligen Entwicklungsetat einer Firma wie Dual, Thorens, Technics, Denon etc. erreichen.

Gruß Archibald

PS : Mein altes "Schätzchen" würde ich gegen keine der aktuellen "Plattenfräsen" eintauschen.
andisharp
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 02. Jan 2009, 16:30

50H schrieb:
Ich glaube, der Yamaha-Receiver hat keinen Phono-Eingang, also brauchst du einen Vorverstärker. Ganz einfache bekommst du für 10€, nach oben sind natürlich wie immer bei Hifigeräten kaum Grenzen gesetzt.

Wenn Du von dir aus schon einen 1229 in Betracht ziehst, werfe ich noch einen weiteren Kandidaten in die Runde: Einen Elac Miracord 50H (ja genau, daher kommt mein Name). Zuverlässig, schick und meistens mit Echtholzzarge.


Der Yamaha hat einen Phonoeingang, glaube mir ich habe ihn auch. Zudem klingt der erstaunlicherweise nicht schlechter, als die alter Receiverschätzchen. Offensichtlich macht Yamaha keine halben Sachen.

Übrigens, für 150 Euro bekommt man schon ordentliche Direkttriebler mit vernünftigem TA in der Bucht.
five-years
Inventar
#30 erstellt: 02. Jan 2009, 17:05

Archibald schrieb:
Hallo fiveyears,


Und klingen wahrscheinlich um Lichtjahre besser als die Jahrzehnte alten Flohmarkt-Kisten.


So global, wie Du das sagst, muss ich Dir widersprechen. In den 70ern und 80ern wurde bereits in der damaligen Mittelkalsse eine Qualität geliefert, von denen heutige Topmodelle träumen. Wie hier bereits im Forum einmal gesagt wurde : Der Umsatz heutiger Plattenspielerschmieden wird auch nicht annähernd den damaligen Entwicklungsetat einer Firma wie Dual, Thorens, Technics, Denon etc. erreichen.

Gruß Archibald

PS : Mein altes "Schätzchen" würde ich gegen keine der aktuellen "Plattenfräsen" eintauschen. :D


Hi Archibald,

weißt du was? Ich finde es super,das du dein altes Schätzchen nicht gegen eine aktuelle Plattenfräse eintauschen würdest.
Und soll ich dir nochwas sagen? Es kann durchaus sein,das neben meiner aktuellen Fräse auch nochmal wieder ein Klassiker steht.

ABER nicht weil er besser oder genauso gut klingt,sondern nur weil ich in schön finde !!! (optisch wie auch haptisch)

Ich habe noch ausschließlich Platten gehört,da war die CD schon längst in den Markt eingeführt. Habe also reichlich Erfahrung mit den Drehern.Du hast auch Recht damit,das die Qualität damals (teilweise) besser war als heute. Schönes Holz,Metall usw.
Allerdings wird das fälschlicher weise auch oft mit Klangqualität gleichgesetzt.Die klanglich besten Dreher gab es nach der Einführung der CD,weil sich danach die Spezialisten durchsetzten,die ausschließlich Plattenspieler bauen.Natürlich hatten die großen Hersteller ein größeres Budget zur verfügung.Die mußten aber auch das komplette Sortiement entwickeln.

Ich freue mich für jeden,der einen 35 Jahre alten Reibrad-Dreher hegt und pflegt,schließlich habe ich auch einige Klassiker die ich nie wieder hergebe.

Aber ich würde solche alten Geräte nie jemanden empfehlen,der nach einem preiswerten Platten-Einstieg fragt.
Denn eines tun die alten Helden nicht: gut klingen.

Da sich bei mir zuhause alt und neu trifft,bin ich da vielleicht etwas entspannter als jemand der nur entweder oder hat.

Aber das wichtigste ist der Spaß an unserem Hobby...

So,jetzt mach ich mir erstmal 'n Kaffee
hifibrötchen
Inventar
#31 erstellt: 02. Jan 2009, 17:11

Denn eines tun die alten Helden nicht: gut klingen


Sorry völliger Quark
M.Schopf
Stammgast
#32 erstellt: 02. Jan 2009, 17:15
Also so ein Reibrad hat nachteile, ganz klar. Da geht es eher darum, das man sich mit einem solchen Gerät der guten alten Mechanik verpflichtet. Rein mechanische Dinge haben eben Ihren Reiz. Ob sie öfters gewartet werden müssen? Wenn er einmal gut läuft, dann hält so ein Gerät auch. Aber ein moderneres gerät mit direct drive ist sicherlich was anderes. Und alte Plattenspieler klingen nicht schlechter, wenn sie damals gut und solide gebaut worden sind!
five-years
Inventar
#33 erstellt: 02. Jan 2009, 17:23

hifibrötchen schrieb:

Denn eines tun die alten Helden nicht: gut klingen


Sorry völliger Quark ;)


grrrrr,natürlich klingen die gut

ich meine das nur im Verhältnis zu einem aktuellen (teilweise Jahrzehnte) jüngerem Gerät.

Mein alter Marantz klingt zum niederknien

aber wenn ich danach den aktuellen anschmeiße,klingt der halt besser.Ist eben so.
andisharp
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 02. Jan 2009, 17:24
Aha, also klingen die windschiefen Fräsen von heute also viel besser
Compu-Doc
Inventar
#35 erstellt: 02. Jan 2009, 17:39
Der Thread driftet und Abee ist-damit-auch nicht geholfen!
germi1982
Moderator
#36 erstellt: 02. Jan 2009, 17:47
Ich würde einen Dual der 7er-Serie empfehlen, 704 oder 721 wären evt. interessant. Sind robust gebaut, durch den Direktantrieb weniger wartungsaufwändig wie ein anderes Antriebskonzept. Wenn es vom Design her mehr in Richtung Vintage gehen soll dann den 701, das war der erste Plattenspieler mit Direktantrieb aus europäischer Fertigung. Passt aber wohl nicht zum Receiver, daher habe ich auch die anderen zwei vorgeschlagen.

http://dual.pytalhost.eu/dual/704.html

http://dual.pytalhost.eu/dual/721.html

Und hier noch zuletzt der 701:

http://dual.pytalhost.eu/701P/

Und das was am Plattenspieler zu klingen hat ist das Tonabnehmersystem. Wenn was anderes klingt stimmt was am Gerät nicht...Laufwerke selber haben die "Klappe" zu halten und die Drehzahl ordentlich zu halten.

Bei aktuellen Plattenspielern stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. Es wird einem eingetrichtert eine Automatik wäre schlecht für den Klang nur um zu rechtfertigen, das man Geld sparen will bei der Fertigung und die Kisten rein manuell sind. Meist haben die ja nicht mal eine Endabschaltung, und dann dafür so viel Geld auf den Tisch legen? Lieber kaufe ich einen schönen Klassiker und stecke die Differenz in ein ordentliches Tonabnehmersystem. Da habe ich viel mehr von.


[Beitrag von germi1982 am 02. Jan 2009, 17:56 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#37 erstellt: 02. Jan 2009, 19:16

hifibrötchen schrieb:
Zu dein Telefunken Receiver würde sehr gut ein Telefunken Plattenspieler passen , der auch noch sehr gut ist
...
Telefunken S-600


Den S600 habe ich selbst in Betrieb. In der Tat ist das ein sehr gutes Riemen-Laufwerk ohne Automatik. Lediglich wird am Plattenende der Tonarm abgehoben und der Motor abgeschaltet.

Allerdings sind oft die Dämpfer des Subchassis entfernt worden. Etwas heikel ist an diesem Gerät (und am fast baugleichen S500) auch die Laufwerksteuerung mit den Sensortasten und die optoelektronische Abschaltung. Es kann vorkommen, daß das Gerät noch vor dem Plattenende plötzlich abschaltet oder sich nicht einschalten läßt. Als Ursachen kommen in Frage:
- Verschmutzte Sensortasten
- Lämpchen der Lichtschranke ausgebrannt oder defekt

Ich halte die Duals für betriebssicherer und würde, wie germi 1982, beispielsweise zu einem 704 oder 721 raten. Werksseitig wurden beide Dreher mit dem Shure V15-III ausgerüstet. Da Ersatznadeln für dieses sehr hochwertige System selbst als Nachbau - geschweige denn als Original (soweit überhaupt noch erhältlich!) - sehr teuer sind, wäre zusätzlich ein gutes Tonabnehmersystem einzuplanen. An meinem 721er habe ich beispielsweise ein AT120E montiert, das sich sehr gut macht.

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 02. Jan 2009, 19:22 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#38 erstellt: 02. Jan 2009, 19:26

germi1982 schrieb:

Bei aktuellen Plattenspielern stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. Es wird einem eingetrichtert eine Automatik wäre schlecht für den Klang nur um zu rechtfertigen, das man Geld sparen will bei der Fertigung und die Kisten rein manuell sind. Meist haben die ja nicht mal eine Endabschaltung, und dann dafür so viel Geld auf den Tisch legen? Lieber kaufe ich einen schönen Klassiker und stecke die Differenz in ein ordentliches Tonabnehmersystem. Da habe ich viel mehr von.


Volle Zustimmung! Es gibt auch meiner Meinung nach praktisch nichts, was ein moderner Dreher vom Kaliber eines Rega oder Transrotor tatsächlich besser könnte, als etwa ein Dual 704, oder mit Automatik der 721er.


[Beitrag von Monsterle am 02. Jan 2009, 19:28 bearbeitet]
Abee
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 02. Jan 2009, 20:44
So langsam ergibt sich ein Bild,

es scheint sich in Richtung Dual zu entwickeln.

Von einem Forenmitglied ist möglicherweise ein Kontakt zu einem Dual CS 714 vermittelt worden.

Was ist von dem zu halten, da er bisher in den Empfehlungen noch gar nicht aufgetaucht ist.

Was dürfte der bei gutem Zustand mit DN160 oder DN152 kosten?
(Und welche der beiden Nadeln ist besser?)
germi1982
Moderator
#40 erstellt: 02. Jan 2009, 23:09
Vorsicht, der 714 hat einen ULM*-Tonarm, das heißt du wärst bei der Auswahl der Tonabnehmersysteme eingeschränkt denn dafür braucht man spezielle Systeme. DN 160E ist die Standardnadel, einfach mal im Netz schauen, das Tonabnehmersystem kam von Ortofon. Nadeln dürfte es noch geben.

*Ultra Low Mass

http://dual.pytalhost.eu/dual/714.html


[Beitrag von germi1982 am 02. Jan 2009, 23:15 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#41 erstellt: 03. Jan 2009, 00:30
Der 714Q ist zweifelsfrei ein tolles halbautomatisches Laufwerk (er hebt am Plattenende den Tonarm, ohne ihn aber zurückzuführen). Duals aus der ULM-Serie wären für mich dennoch nur mit einer kleinen Einschränkung eine Empfehlung wert: Soll das Tonabnehmersystem gewechselt werden, wird ein spezieller Adapter für die üblichen 1/2" Systeme zwingend benötigt.

Dieser Adapter (TK24, soweit ich mich erinnere) ist nicht ganz einfach aufzutreiben. Der Adapter ist deshalb nötig, weil Dual mit den ULM-Systemen eine propietäre Befestigung an den Tonarm einführte.

Die speziellen ULM-Systeme können nach dem Lösen einer Madenschraube und dem Umlegen des Griffs am Systemträger eingehängt werden.
DeinSuperfreund
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 03. Jan 2009, 15:06
Da würde ich gerne mal etwas dazwischenwerfen,
ich wollte ebenfalls ein wenig meine alte beträchtliche plattensammlung durchhören - habe noch einen alten dual 1234 auf dem dachboden stehen (scheint ein kleineres problem mit der nadel zu haben oder ähnl. )


würdet ihr sagen es lohnt sich den wieder reparieren zu lassen
oder würdet ihr eher zum kauf eines neuen (gebrauchten) spielers raten

grüße und schönes neues
Compu-Doc
Inventar
#43 erstellt: 03. Jan 2009, 15:39
Na wenn es nur eine defekte "Nadel" ist, solltest Du mal nach Ersatz ausschau halten, die Bucht bietet da einiges an Ersatznadeln an.

Welches Systhem ist denn verbaut?
CyberSeb
Inventar
#44 erstellt: 03. Jan 2009, 15:55

DeinSuperfreund schrieb:
Da würde ich gerne mal etwas dazwischenwerfen,
ich wollte ebenfalls ein wenig meine alte beträchtliche plattensammlung durchhören - habe noch einen alten dual 1234 auf dem dachboden stehen (scheint ein kleineres problem mit der nadel zu haben oder ähnl. )


würdet ihr sagen es lohnt sich den wieder reparieren zu lassen
oder würdet ihr eher zum kauf eines neuen (gebrauchten) spielers raten

grüße und schönes neues :prost



Mmmh, den 1234 kenne ich: ein Einsteigerdreher der Liga Dual 1214. Blechteller, Treibradantrieb, einfacher Tonarm. original wohl mit Kristallsystem ...

Zum Dudeln im Hintergrund vollkommen OK, aber auch mit einem neuen Magnetsystem nichts fürs anspruchsvollere Hören, jedenfalls nicht über Kopfhörer. Das Laufwerk ist zu laut.

Reparieren würde ich die Kiste nicht lassen. Lieber selbst Hand anlegen und sich mit den Duals vertraut machen, da lernt man was für die Zukunft.

Trotzdem: auch so ein 1234 kann unverschämt Spaß machen, ich spreche aus Erfahrung. Sicherlich ist sogar der 1234 besser als jeder Plattenspieler, den man NEU (!) für 300 Euro kriegt. Haptisch ist er - wie alle Duals - ohnehin über jeden Zweifel erhaben.



Gruß, Sebastian
Timo
Inventar
#45 erstellt: 03. Jan 2009, 16:12

Kann mir jemand ein gutes Gerät empfehlen (oder hat gar eines, das er loswerden will ;-) das direkt an den Phoneingang meines AV-Receivers angeschlossen werden kann, Preisregion ca. 150,-


Hallo,

ich rate zu einem plug-and-play-Spieler wie Rega P2 oder einem paar Jahre alten Technics directdrive.

Zwar muss das Budjet dafür um 100,- erhöht werden, aber bei Nichtgefallen und schwindendem Interesse am Plattenhören kann man die Geräte so gut wie immer wieder verlustfrei verkaufen(derartige Gebrauchgeräte sinken nicht mehr im Wert).

Der Vorteil dieser Geräte wäre:

-Sie funktionieren ohne Frickellei und ohne permanent zu reparieren und zu warten.
-riesige Auswahl an TAs
-Sie rumpelt nicht
-Wertstabil
-Einfach zu bedienen

-Sie spielen Platten ab!




Telefunken S-600


gute Wahl, aber kostet vernünftig ausgestattet und gewartet sicherlich über 200,-(+) und wird in diesem Zustand auch so gut wie nie angeboten. 90% aller bei ebay angebotenen S500/600 sind nicht VOLL einsatzfähig und 50% dieser 90% sind Wracks!
Monsterle
Inventar
#46 erstellt: 03. Jan 2009, 16:19
Der 1234 ist ein Reiberadler und kam tatsächlich mit einem Kristallsystem von Dual selbst, dem CDS660. Es handelt sich um einen sehr einfachen Plattenwechsler. Ein Magnetsystem ist zwar montierbar, lohnen würde sich aber nur ein sehr preiswertes, etwa ein OBM5 von Ortofon oder ein AT91.
CyberSeb
Inventar
#47 erstellt: 03. Jan 2009, 16:25
Von einem AT-System würde ich abraten, da diese durch ihre nach unten hin offene Bauweise anfällig für das Magnetfeld des Motors sind (2-Pol Motor). Ich würde versuchen, ein Shure-System (M75 oder ähnliches) zu ergattern.

Möglicherweise wäre auch ein Nagaoka JT511-DJ von Conrad (verkauft als "Tonar", 25 Euro) ein Geheimtipp.

"Einfach" würde ich das Gerät auch nicht nennen: da steckt einiges an Mechanik drin. Aber es stimmt schon: rein leistungstechnisch ist damit nicht viel zu erzielen ...



Gruß, Sebastian


[Beitrag von CyberSeb am 03. Jan 2009, 16:30 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#48 erstellt: 03. Jan 2009, 16:47

Regaman schrieb:

ich rate zu einem plug-and-play-Spieler wie Rega P2 oder einem paar Jahre alten Technics directdrive.

Zwar muss das Budjet dafür um 100,- erhöht werden, aber bei Nichtgefallen und schwindendem Interesse am Plattenhören kann man die Geräte so gut wie immer wieder verlustfrei verkaufen(derartige Gebrauchgeräte sinken nicht mehr im Wert).

Der Vorteil dieser Geräte wäre:

-Sie funktionieren ohne Frickellei und ohne permanent zu reparieren und zu warten.
-riesige Auswahl an TAs
-Sie rumpelt nicht
-Wertstabil
-Einfach zu bedienen

-Sie spielen Platten ab!




Telefunken S-600


gute Wahl, aber kostet vernünftig ausgestattet und gewartet sicherlich über 200,-(+) und wird in diesem Zustand auch so gut wie nie angeboten. 90% aller bei ebay angebotenen S500/600 sind nicht VOLL einsatzfähig und 50% dieser 90% sind Wracks!


Dem kann ich nicht folgen:
- Auch ein guter Dual funktoniert ohne Frickelei, ohne permanent repariert zu werden und ist außerdem wartungsfrei.
- Ein guter Dual rumpelt auch nicht. Was das angeht ist beispielsweise gerade der 721er, sein halbautomatischer Bruder 704 oder auch der 601 über jeden Zweifel erhaben.
- Wenn man nicht gerade ein ULM-Modell nimmt, braucht man den erwähnten Adapter nicht. Und ist damit offen für alle erhältlichen 1/2"-TAs.
- Selbstverständlich spielt ein Dual Platten ab. Was sonst? Zudem tut er das schonend für Platte und TA-System.
- Das Budget braucht gar nicht erst erhöht zu werden. Die Ersparnis kann guten Gewissens in neues Vinyl investiert werden. Und ich glaube auch nicht, daß ein Rega für nur 200,-- EUR erhältlich ist. Für 100,-- EUR bekommt man schon einen sehr guten Dual, incl. System.

Ein Spieler á la Rega oder Transrotor ist schon allein wegen seiner voll manuellen Bedienung keine gute Wahl:
Allein bereits die Aufstellung des Trumms von Plattentellereinheit mit Tonarm und des getrennten Antriebsmotors und separatem Netzteil ist umständlich.
Da jeglicher Automatik und meist sogar ein Tonarmlift fehlt, bleibt die Nadel am Plattenende in der Auslaufrille und wird nicht abgehoben, bis das manuell geschieht. Der Plattenteller dreht sich dabei weiter, bis der Antrieb ebenfalls manuell abgeschaltet wird. Das ist übrigens auch bei allen DJ-Laufwerken wie dem Technics SL1200/1210 und sämtlichen Billig-Nachbauten so. Nur, daß das in der Disco für einen DJ keine Rolle spielt. Fehlt ein Tonarmlift als Aufsetzhilfe, wie bei Regas und Transrotoren üblich, so wird das Aufsetzen zur Zitterpartie. Es dürfte wohl klar sein, daß das alles der empfindlichen TA-Nadel und auch dem Plattenmaterial auf Dauer nicht gerade zuträglich ist.

Aus diesen Gründen rate ich auf jeden Fall von einem Rega oder Transrotor ab. Einem Anfänger ohne Erfahrung im Umgang mit Vinyl gleich zweimal!

Zum Telefunken S600 / S500: Ein Problem dieser Laufwerke, die in der Bucht veräußert werden ist die Schmierung der Mechanik. Das werksseitig aufgetragene Fett ist inzwischen häufig verharzt, so daß es meist nötig ist, als erstes die Rastkulisse für den Tonarmlift zu entfetten und frisch abzuschmieren.

Einige S600 sind tatsächlich Wracks, nachdem die Ortofon AS212 Tonarme (!) entfernt und separat weiterverhökert werden.

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 03. Jan 2009, 17:13 bearbeitet]
hifibrötchen
Inventar
#49 erstellt: 03. Jan 2009, 16:52
Die Duals haben es sehr oft mit ihrem Steuerpimpel
andisharp
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 03. Jan 2009, 16:53
Alles schön und gut, aber warum muss es ausgerechnet Dual sein? Ich finde die allermeisten einfach nur hässlich. Es gibt haufenweise gute und preiswerte Direkttriebler aus den 70er und 80er Jahren in der Bucht, die auch noch das Auge befriedigen. Vollautomatik braucht echt kein Schwein die ist vollkommen überflüssig. Es reicht eine Endabschaltung, ein Tonarmlift ist natürlich ein Muss.
CyberSeb
Inventar
#51 erstellt: 03. Jan 2009, 16:58
Also bevor ich für sowas ...



... 450 Euro ausgebe, würde ich auch zum Dual greifen. K.A. was so ein Rega P2 gebraucht kostet (am Flohmarkt würde ich so einen vermutlich nichtmal für 20 Euro mitnehmen ... vielleicht doch, weil Rega draufsteht)

Was mich jetzt schon wieder an sowas stört:

- Plattenteller aus "Kompositmaterial"?!
- Keine Abdeckhaube und Haubenscharniere
- Kein Subchassis
- Geschwindigkeitsumschaltung?!
- Einfacher Tonarm, keine kardanische Aufhängung
- Keine Automatik

Trotz meiner Kritik glaube ich gerne, dass man mit so einem Rega gut - nein - sehr gut hören kann!



Wo Regaman durchaus Recht hat, ist, dass gebrauchte Plattenspieler IMMER (!!!!) eine Wartung brauchen. Ich jedenfalls hatte noch keinen, bei dem eine Wartung nicht zumindest sinnvoll war. Egal ob Dual oder sonst was! Ist das Gerät allerdings einmal gewartet sollte es dauerhaft (d.h. für die nächsten 10-20 Jahre) laufen.

Darum sollte man als blutiger Anfänger - vor allem wenn man nicht basteln kann/will - ein Gebrauchtgerät kaufen. Ob es an einem Neugerät allerdings nichts zu verbessern gibt (Lagerspiel am Tonarm, z.B.) ist auch fragwürdig.

Gruß, Sebastian


[Beitrag von CyberSeb am 03. Jan 2009, 17:01 bearbeitet]
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