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Plattenspieler bis 250 €

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eagel_one
Stammgast
#1 erstellt: 23. Feb 2009, 12:09
Hallo Hifi-Freunde

ich suche für meine 1.Anlage einen Plattenspieler. Ich besitze bereits ein Dual CS 505 den ich an einem Luxman L 410 betreibe. Nun will ich einen Plattenspieler für meinen Denon PMA 700AE auftreiben. Er sollte max. 250 € kosten uns aus den 80-90er stammen, da mir die neuen Plattenspieler nicht gefallen und diese sowiso preislich zu teuer sind. Meine bsiherigen Favouriten sind:
Luxman PD 284
Luxman PD 375
Sansui SR 222 MK V
Thorens TD 160 MK II oder MK IV
Thorens TD 318 MK III
Dual CS 5000

Könnt ihr mir was zu den Typen sagen und welcher eurer Meinung der beste ist.

mfg eagel_one


[Beitrag von eagel_one am 23. Feb 2009, 12:12 bearbeitet]
fibbser
Inventar
#2 erstellt: 23. Feb 2009, 13:21
Hallo Adler,

die Luxmänner und den Sansui kenne ich nicht.

Die beiden Thorense sind sehr schöne und recht gute Dreher mit einem guten Arm.

Der Dual 5000 sollte mMn auf einer ähnlichen Stufe stehen. Sehr schöne Optik, die Qualität entspricht in manchen Dingen nicht ganz dieser (teilweise nach Alu aussehendes Plastik).

Vom Aufbau her sollte er trotzdem ganz gut sein, alleine die Regelelektronik etwas sensibel und anfällig.

Wenn Du mit einer etwas antiquierten Optik leben kannst, rate ich hier zu den Thorensen.

Alternativ: Dual 701 (optik noch etwas barocker, aber super tolle Verarbeitung, Vollautomat, DD)

Bei 100€ mehr Budget: Kenwood KD 990, 7010, 8030.
Hervorragende DD, Klavierlack, nur Semi-Halbautomat, Topp-Optik, von den Werten her gleich den Spitzenspielern.


[Beitrag von fibbser am 23. Feb 2009, 13:22 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#3 erstellt: 23. Feb 2009, 14:40
Hallo!

Das Beste am Sansui ist der Arm, doch der ist auch nicht ohne, was das Gewicht anlangt.
Ca. 30 g effektive Masse.
Der Teller ist einteilig und zu leicht.
Natürlich ist die Klavierlackoptik des Sansui schön,
doch ein Subchassis wie bei Thorens fehlt.

Vom Dual 5000 rate ich dir auch ab, schöne Optik, Tonarmbasis, die ausschaut wie ein Flakturm, jedoch aus Kunststoff ist.

Grüße Raphael

PS: Habe beide besessen und mich wieder von ihnen getrennt.
eagel_one
Stammgast
#4 erstellt: 23. Feb 2009, 14:48
Danke für eure schnellen Antworten

Also die Kenwoods schauen auch super aus aber ich glaub die sind schon etwas über meinem Budget. Zum Sansui muss man sagen das er im Vergleich zum den Thorense bei ebay gut 100€ billiger wegkommt. Also ich würd die Thorense mal in die nähere Auswahl miteinbeziehen. Gibt es große Unterschiede zwischen dem TD 160 und 318 ? Und sollte man bei dem Kauf auch noch gleich überlegen einen Vorstufe mitzukaufen da die im Denon ja nicht der Hammer ist.

mfg eagel_one
dobro
Inventar
#5 erstellt: 24. Feb 2009, 08:00
Hallo,

ich hatte mal den Thorens 160. Ich fand ihn gut, solide und er hat alles was ein Plattenspieler zum guten Klang benötigt. Er hat allerdings keine Endabschaltung (meiner zumindest hatte keine). Ich habe jetzt einen 320er und find ihn ausgereifter. Er hat den besseren Arm (TP 16 MK IV oder TP90), eine Geschwindigkeitsumstellung ohne Riemenquälerei und eine Endabschaltung.

Dual würde ich bis 714/731 Q nehmen. Danach nicht mehr unbedingt. Ich hatte auch einmal einen 704er. Tolles Teil, klingt gut und hat was von Plug-and-Play. Jetzt habe ich einen 714er mit ULM-Tonarm. Er gefällt mir subjektiv noch etwas besser. Objektiv hat er aber Nachteile gegenüber dem 704er, eben wegen des ULM-Tonarms und nötiger Adapter so denn kein ULM-System verwendet werden soll.

Wenn Bedienungskomfort eher nachrangig ist, würde ich auch rega ins Kalkül ziehen. Ich habe einen rega P3 und finde ihn toll. Klanglich ist er meines Erachtens auf Augenhöhe des TD 320 mit TP 90. Es ist allerdings ein voll manueller Plattenspieler. Er hat gegenüber dem TP 90 einen leichteren Tonarm, was die Auswahl an gängigen Systemen kaum einschränkt.

Gruß
Peter
eagel_one
Stammgast
#6 erstellt: 24. Feb 2009, 15:37
Dank für deine ausführliche Informationen über die Thorens. Also da die Thorens ja schon ein paar Jahre alt sind und die anderen auf meiner Liste auch würd ich ein manuellen Betrieb bevorzugen da ja ein Automatikplattenspieler eher anfälliger ist. Ich hab schon gehört das Rega sehr gute Plattenspieler baut, aber leider ist der P3 über meiner Preisklasse und außerdem kann ich mich mit der Haptik und dem Aussehen nicht anfreunden. Werde aber 714er und 704er von Dual noch in die engere Wahl mit einbeziehen da ich ja schon ein CS 505 habe und mit diesem bisher sehr zufrieden war.

mfg eagel_one
Mister_McIntosh
Inventar
#7 erstellt: 24. Feb 2009, 15:58
Dann spare doch noch 1-2 Monate und hole dir dann den Rega, bevor du dich danach über den anderen Plattenspieler ärgerst, mache ich im Moment genau so, nur dann wird es ein Transrotor ZET 1 nächste Woche sein.

So ein Kauf überstürzt man nicht so schnell.
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 24. Feb 2009, 18:46

karato-returns schrieb:
...nur dann wird es ein Transrotor ZET 1 nächste Woche sein.




Igitt...Bohrinsel....

Wenn ihm allerdings das Design des Rega nicht zusagt..

Ich denke mal mit den Dual-Spielern der 7er-Reihe ist er gut bedient, die wurden damals getestet von entsprechenden Zeitschriften, und nach deren Urteil sind diese Geräte besser als die Schallplatte. Was will man also mehr? Für den normalen Nutzer reicht das was so ein Dual bietet. Wenn man ein wenig basteln und tunen will kann man sich einen anderen Plattenspieler kaufen wie jetzt den Transrotor usw. Der bietet auch Möglichkeiten zu tunen oder mit anderen Tonarmen zu experimentieren.

Aber auf einem Bein kann man ja nicht stehen, also einen zum Basteln und einen zum alltäglichen Gebrauch...wie ihr habt keine zwei Phonoeingänge am Verstärker/Receiver?? Ihr tut mir leid...

Und sorry, aber wer so viel Geld für einen manuellen Plattenspieler ausgibt der hat wohl zu viel davon. Ein Gerät das aus nix anderem besteht als einem Holzbrett, einem Synchronmotor, einem Tonarm, dem Plattenteller und einem labberigen Riemen...naja...beim Transrotor verstehe ich das ja noch halbwegs, auch wenn mir das Design nicht zusagt, der ist halt massiv weil es nunmal ein Masselaufwerk ist und der Teller alleine schon ordentlich Gewicht hat und dementsprechend in der Herstellung auch teuer ist. Der Rega ist aber absolut nicht entkoppelt gegen Trittschall, das heißt der müsste in einem Regal an die Wand montiert werden damit es keine Übertragung von Trittschall gibt. Beim Transrotor entfällt das, da ist der Plattenteller so schwer, der lässt sich durch ein bisschen Trittschall nicht aus der Ruhe bringen. Die Dual-Modelle sind gefedert gelagert, da fällt das auch weg.


[Beitrag von germi1982 am 24. Feb 2009, 18:54 bearbeitet]
Mister_McIntosh
Inventar
#9 erstellt: 24. Feb 2009, 19:15
Die Transrotoren sind schon ein wenig überteuert, aber vom Aussehen her finde ich sie einmalig.
eagel_one
Stammgast
#10 erstellt: 24. Feb 2009, 20:19
Der CS 714 von Dual gefällt mir richtig gut. Aber ich hab jetzt drei Fragen.

Erstens: Sind Direktantriebler nicht schlechter als Riemen da der Motor direkt unter dem Plattenteller sitzt und ein elektromagnetisches Feld erzeugt das den Abtaster(Tonabnehmer) beeinflusst?

Und zweitens: Kann der Dual CS 714 ein
neuen Tonabnehmer wie z.B ein Ortofon VM Red aufnehmen?

Und drittens: Sollte man den Plattenspieler nach dem Kauf nochmal von einem Fachmann überholen lassen, da er ja schon gut 25-30 Jahre alt ist?

mfg eagel_one
rkb
Stammgast
#11 erstellt: 24. Feb 2009, 20:28

eagel_one schrieb:
Hallo Hifi-Freunde

ich suche für meine 1.Anlage einen Plattenspieler. Ich besitze bereits ein Dual CS 505 den ich an einem Luxman L 410 betreibe. Nun will ich einen Plattenspieler für meinen Denon PMA 700AE auftreiben. Er sollte max. 250 € kosten uns aus den 80-90er stammen, da mir die neuen Plattenspieler nicht gefallen und diese sowiso preislich zu teuer sind. Meine bsiherigen Favouriten sind:
Luxman PD 284
Luxman PD 375
Sansui SR 222 MK V
Thorens TD 160 MK II oder MK IV
Thorens TD 318 MK III
Dual CS 5000

Könnt ihr mir was zu den Typen sagen und welcher eurer Meinung der beste ist.

mfg eagel_one


Anstelle des TD 160 MKII lieber einen TD 145 oder TD 145 MKII.
Sind in der Regel günstiger als der TD 160, dafür aber komfortabler, weil mit Endabschaltung
Bei 250 Euro sollte dann allerdings gleich ein TD 147 in Betracht gezogen werden.
Oder gar ein TD 160 S MKV, wo allerdings 250 Euro sehr knapp bemessen sind.

TD 318 MKIII nein!
Da lieber einen TD 320
eagel_one
Stammgast
#12 erstellt: 24. Feb 2009, 20:36
Hab mir grad mal den TD 147 angeguckt. Der sieht natürlich auch super aus und die Stereoplay hat in in die S1 eingestuft. Also die gleich Klasse wie der Dual CS 714. Wobei ich sagen muss der Dual gefällt mir rein Optisch ein tick besser. Aber mal schauen.

mfg eagel_one
CyberSeb
Inventar
#13 erstellt: 24. Feb 2009, 21:03

eagel_one schrieb:
Erstens: Sind Direktantriebler nicht schlechter als Riemen da der Motor direkt unter dem Plattenteller sitzt und ein elektromagnetisches Feld erzeugt das den Abtaster(Tonabnehmer) beeinflusst?


Nein, besser! Bei einem Riemen-Antrieb hast Du einen sich sich sehr schnell drehenden Motor. Dieser vibriert eigentlich immer leicht und das überträgt sich fast immer auf den Tonarm, was sich dann wiederum in einem Brummen äußerst. Das muss nicht unbedingt sein, kann aber.

Beim DD-Antrieb gibt es das nicht. Das magnetische Feld wird extrem langsam und fließend umgeschaltet, so dass du das keinesfalls hörst ...


eagel_one schrieb:
Und zweitens: Kann der Dual CS 714 ein
neuen Tonabnehmer wie z.B ein Ortofon VM Red aufnehmen?


Klar geht das!


eagel_one schrieb:
Und drittens: Sollte man den Plattenspieler nach dem Kauf nochmal von einem Fachmann überholen lassen, da er ja schon gut 25-30 Jahre alt ist?


Auf jeden Fall. Besser ist es, man befasst sich selbst mit der Materie und richtet das Gerät selbst wieder her. Zu Dual lassen sich eigentlich ALLE Serviceunterlagen kostenlos finden und es gibt ausgezeichnete Anlaufstellen, z.B. www.dual-board.de . Ein alter Plattenspieler muss eigentlich IMMER überholt werden, auch wenn die Verkäufer sagen, dass er super läuft. Es kommt immer darauf an, was man von dem Gerät erwartet ("funktioniert" ist ein weiter Begriff).

Gruß, Sebastian
rkb
Stammgast
#14 erstellt: 24. Feb 2009, 21:24

eagel_one schrieb:
Hab mir grad mal den TD 147 angeguckt. Der sieht natürlich auch super aus und die Stereoplay hat in in die S1 eingestuft. Also die gleich Klasse wie der Dual CS 714. Wobei ich sagen muss der Dual gefällt mir rein Optisch ein tick besser. Aber mal schauen.

mfg eagel_one


Der Dual ist im Vergleich zu einem Thorens bedeutend empfindlicher und viel komplexer aufgebaut.
Aus 2 defekten Thorens können viele einen laufenden Thorens selber machen.
Bei Dual sind dies bedeutend weniger.
Als Besitzer eines CS 505 kannst du das leicht nachvollziehen.

Ob der Direktantrieb eines Duals dem Riemen des Thorens überlegen ist muss stark bezweifelt werden.
Dual CS 714 gegen Thorens TD 147 wird vermutlich ein Messen relativ gleichwertiger Gegner.
Hier sollte auch der Geschmack mitentscheiden.
dobro
Inventar
#15 erstellt: 25. Feb 2009, 07:47
Hallo,

wenn du ein VM red unter den Dual 714 schrauben möchtest, benötigst du einen Adapter. Lässt sich alles besorgen, ist aber nicht billig. Ich habe einen überarbeiteten Dual 714 bekommen und mir dazu einen Adapter besorgt. Summa sumarum kommst du dann locker auf 200 - 250 €. Wenn du noch ein Ortofon VM red unterbauen möchtest kommen noch weitere 100 € (Whittacker) mindestens dazu. Ich fahre noch das vorhandene ULM 60-System und habe dazu noch eine DN 152 E-Original-Ersatznadel, die ebenfalls unter das System passt.

Ein gepflegter Thorens TD 147 wird ähnliches kosten, wenn nicht sogar etwas mehr.

Zwischen einem rega/Thorens TD320-Riemenantrieb und dem Direktantrieb des Dual höre ich keine Unterschiede. Keines der Geräte ist hörbar rumpelig.

Wenn man zu Hause nicht gerade einen Dielenboden hat und ein wackeliges Rack, kann man den rega auch völlig normal in einem Rack betreiben. Ich habe dabei allerdings noch nicht getanzt. Und das der rega nicht nur ein Brett mit Motor und Tonarm ist, kann man auf den Seiten von rega nachlesen. Man sollte die Aufstellhinweise von rega beachten und man hat einen tollen Dreher mit sehr gutem Klangpotential. Alles Andere ist gerede und kann nur behauptet werden von Leuten, die diesen Dreher nicht haben/hatten.

Gruß
Peter
eagel_one
Stammgast
#16 erstellt: 25. Feb 2009, 18:17
Hm das mit dem Adapter ist natürlich schon ein Ausschlusskriterium. Naja ist den jemand hier im Forum der mal was über die Luxman Plattenspieler sagen kann? Würd mich mal interessieren wie die im Vergleich zu den Thorens Plattenspielern abschneiden.

mfg eagel_one
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 25. Feb 2009, 18:51
Dann schau dir den Vorgänger an:

http://dual.pytalhost.eu/dual/704.html

http://dual.pytalhost.eu/704/

Und noch ein Test aus der "Stereo":

http://dual.pytalhost.eu/704t/

Da passt das garantiert, ebenfalls ein Halbautomat wie der 714. Allerdings ohne ULM-Tonarm, also auch kein Adapter nötig. Die kosten nämlich teilweise richtig Geld!


[Beitrag von germi1982 am 25. Feb 2009, 18:52 bearbeitet]
eagel_one
Stammgast
#18 erstellt: 25. Feb 2009, 19:15
Gibt es eigentlich noch einen CS 714 Nachfolger, der das VM Red aufnehmen kann und vom Design und der Qualtät dem CS 714 gleicht ?

mfg eagel_one

Und nochwas Leute: Ihr beratet einen echt Klasse
Ludger
Inventar
#19 erstellt: 25. Feb 2009, 19:29
Hallo,
ich würde dir auch den Dual 701 empfehlen, in schwarz sieht er dann auch nicht so "barock" aus.
http://i214.photobuc...s/DUAL701schwarz.jpg
Gruß
Ludger
germi1982
Moderator
#20 erstellt: 25. Feb 2009, 22:20
Der 701 ist keine schlechte Wahl...im Gegenteil! In schwarz gefällt mir der sogar noch besser. Die weiße Schleiflackzarge wäre auch gut, leider habe ich nur die Version mit dem Möchtegernfurnier bekommen...aber dem Inhalt tut das keinen Abbruch, man kann ja ein wenig Hand anlegen.



Gibt es eigentlich noch einen CS 714 Nachfolger, der das VM Red aufnehmen kann und vom Design und der Qualtät dem CS 714 gleicht ?


Von der Qualität gibts bessere Dual-Spieler, vom Design her wirds schon enger. Einen Nachfolger in der Hinsicht nein, die 7er hatten dann alle den ULM-Tonarm, bis auf den 750, aber das war auch kein richtiger Dual mehr...

Schau dir mal an: 701, 704 und 721. Am materiell aufwändigsten ist der 701, das Design ist aber nicht jedermanns Sache. Vor allem nicht das typische früh-siebziger Zargendesign, wenn man nicht gerade die weiße Version bekommt. Ansonsten muss man halt Hand anlegen oder eine passende Zarge besorgen, der hat ja das große Chassis, wie viele andere Dual-Modelle auch.

Manche Leute polieren da auch den Teller auf Hochglanz und versiegeln den mit Klarlack (die Teller sind aus Zink und würden ansonsten wieder anlaufen). Da kann man sich dann richtig drin spiegeln. Ist halt ein ordentlicher Protzer. Der Nachfolger der 701 war der 721, und dessen halbautomatischer Bruder, der 704. Der 701 und der 721 sind ja Vollautomaten. Der 704 ist der direkte Vorgänger der 714.
eagel_one
Stammgast
#21 erstellt: 26. Feb 2009, 15:16
Also ich hab jetzt mal ein paar Spieler in die engere Auswahl genommen.

Dual CS 704
Dual CS 714
Thorens TD 147
Thorens TD 115 MK II (Kann ich Probehören ,Optisch leider nicht so der renner.)
Sansui SR 222 MKV (Kann ich Probehören)

Was ist eigentlich mit dem Dual CS 5000. Besitzt der auch ein ULM Tonarm. Hab nähmlich ein Angebot für 130€. Das scheint mir kein schlechter Preis und optisch sieht er noch top aus. Generalüberholen will ich ihn ja sowiso.

mfg eagel_one


[Beitrag von eagel_one am 26. Feb 2009, 15:24 bearbeitet]
dobro
Inventar
#22 erstellt: 26. Feb 2009, 16:21
Hallo,

schau mal hier:
http://www.dual-board.de/thread.php?threadid=1467

Eingefleischte Dualis halten glaube ich nicht ganz so viel von dem Gerät. Da sind eher die Dual-Geräte 1219-1249 und natürlich der Dual 701 und auch 704/721 die Geheimtipps. Die ULM-Phase lassen dabei viele gerne aus.

Der TD 115 ist offenbar ein sehr unterschätzter Thorens. Er bietet nicht viel Tuning-Potential (so schrieb mal die Zeitschrift STEREO) aber ein neues System und eine neue Matte bringen das Gerät bestimmt etwas nach vorne. Und Hand auf´s Herz, klingt der schlechter als ein "normaler" TD 14x-16x oder TD 280?

Der 147er ist von den "normalen" 14x-16x meiner Meinung nach der ausgereifteste Kandidat. Vor allem was das Gehäuse und das Lager angeht.

Aus der Thorens-Info:
TD 147
Als Anfang der 80er Jahre die Elektronik im großen Stil auch bei Plattenspielern eingesetzt wurde, wirkte der TD 147 wie ein Relikt aus den Zeiten, in denen noch alles mechanisch funktionierte. Anstatt eines elektronisch gesteuerten Tonarms, wie bei vielen japanischen Laufwerken, kam der bewährte TP 16 Mk III mit wechselbarem Tonarmrohr zum Einsatz. Auch die Drehzahlumschaltung des klassischen Riemenantriebs erfolgte mechanisch, indem der Antriebsriemen über einen Hebel auf dem abgestuften Antriebsrad (Pulley) verschoben wurde.
Mit der speziellen Schwingungsdämpfung von Subchassis und Motorträgerplatte entsprach der TD 147 konstuktiv weitgehend dem TD 160 Super (er wurde auch ohne Tonarm als TD 160 Super BC verkauft). Im Vergleich zu diesem war er jedoch mit einer berührungslos arbeitenden, optoelektronischen Endabschaltung ausgestattet.
Das um 3 kg höhere Gewicht gegenüber anderen Modellen (z. B. TD 146 Mk. II) resultiert aus der Verwendung des 10mm-Lagers mit Metall-Innenteller und MDF als Zargenmaterial.

Sondermodell TD 147 "Jubilee"
Der TD 147 "Jubilee" kam, ebenso wie der TD 126 "Centennial" und der gewaltige "Prestige", als limitierte Sonderauflage (5000 Stück weltweit) anlässlich des 100. Geburtstages von Thorens im Jahre 1983 auf den Markt.
Das Gehäuse war aus seltenem Edelholz gefertigt, der Plattenteller schwarz eloxiert und die Aluminium-Deckplatte in weiß oder goldfarbig erhältlich. Auf Wunsch konnte sogar ein Schild, auf dem der Name des Besitzers eingraviert war, am Gehäuse angebracht werden.

Gruß
Peter
rkb
Stammgast
#23 erstellt: 26. Feb 2009, 18:10

dobro schrieb:
Der TD 115 ist offenbar ein sehr unterschätzter Thorens. Er bietet nicht viel Tuning-Potential (so schrieb mal die Zeitschrift STEREO) aber ein neues System und eine neue Matte bringen das Gerät bestimmt etwas nach vorne. Und Hand auf´s Herz, klingt der schlechter als ein "normaler" TD 14x-16x oder TD 280?


Stimmt, nur wurde der TD 115 nicht für die Ewigkeit gebaut.
Nach 20 - 30 Jahren sind die Geräte vielfach einfach fertig.
Ein TD 160 ist da gerade mal "eingespielt"
Der TD 104/105 und TD 110/115 kann man getrost als einer der Irrwege von Thorens bezeichnen.


dobro schrieb:

Der 147er ist von den "normalen" 14x-16x meiner Meinung nach der ausgereifteste Kandidat. Vor allem was das Gehäuse und das Lager angeht.


Der TD 160 S MKV ist noch wertiger als der TD 147 und mit dem TP 90 universeller bei der Tonabnehmerwahl.
Leider auch oftmals ein wenig teurer. Aber der Mehrpreis lohnt in meinen Augen

Einen Dual CS 5000 in gutem Zustand ist für 130 Euro günstig und jedem TD 115, TD 280 vorzuziehen.
Zugreifen falls das Gerät optisch und technisch oK ist.
Montierbar 1/2 Zoll Systeme 2 - 10g
Kein ULM (ultra light mass) sondern ein normaler LM (low mass) Tonarm.
In gutem Zusatnd kaum unter 200 Euro zu bekommen.


[Beitrag von rkb am 26. Feb 2009, 18:15 bearbeitet]
fibbser
Inventar
#24 erstellt: 26. Feb 2009, 18:29
Hi,

ein Dual CS5000 für 130€ ist durchaus empfehlenswert. Es ist ein guter Quarz gesteuerter Riemendreher.

Anfällig ist manchmal die Regelung, da kann es passieren, dass wenn der Riemen ausgeleiert ist und die Gleichlaufschwankungen zu hoch sind, der Tonarm hoch fährt.

Für 130€ in einem funktionierenden Zustand: Zugreifen!!!!!

Ich besitze einen TD 160 MKnix. Es ist ein guter, solider Dreher, ein Arbeitstier, er hat die 10mm-Lager, den Sub-Teller aus Metall. Und er läuft und läuft und läuft...

Ich habe einen Dual 1219 in near mint. Er ist nicht besser, nicht schlechter.
Der Komfort ist höher, die Anfassqualität auch, er brauch etwas mehr Pflege. Sound trotz Reibradantrieb echt gut.
Verarbeitungsqualität: Der Beste, den ich habe.

Ich darf einen Kenwood KD990 mein Eigen nennen. Von den technischen Daten allen Anderen überlegen. Er macht seinen Job echt gut, zuuuu gut. Da ist irgendwie keine eigene Aura zu spüren. Der gibt einfach das wider, was auf der Platte ist. Das ist super, manchmal aber auch langweilig....


Fazit: Wenn Du den CS5000 für 130€ bekommen kannst, nimm ihn. Sollten Probleme mit der Regelung, abseits des Riemens auftauchen, wende Dich an das Dualboard. Dort sitzen sehr hilfsbereite Spezialisten, die helfen Dir.



OK. Zu den Alternativen.

Der 704 ist ein toller Spieler, mit Halbautomatik.

Bevorzugen würde ich den 701/1. Ein echter Old-School Dual mit DD, noch ohne höhenverstellbarem Tonarm, ohne Quarzkontrol. aber haptisch wie die alten Panzerschränke 1219/29. Große Platine, Teller > 3Kg.

Oooh, ich schwurbele...


Ach ja, 1/2" haben sie Alle
germi1982
Moderator
#25 erstellt: 26. Feb 2009, 20:58
Aber genau das ist es was den 701 ausmacht, das Teil wirkt wie ein Gerät aus einer anderen Epoche, kann aber von der Leistung des Laufwerkes auch mit moderneren Direct Drives mithalten. Wenn nur die Zarge in Nußbaum-Plastikfurnier nicht so hässlich wäre..da wäre mir die weiße Zarge lieber.

Aber dem kann man abhelfen.


[Beitrag von germi1982 am 26. Feb 2009, 20:59 bearbeitet]
fibbser
Inventar
#26 erstellt: 26. Feb 2009, 21:02
...sag ich doch
CyberSeb
Inventar
#27 erstellt: 26. Feb 2009, 21:13
Ooooh ja! Der ist genau deswegen für mich (!) der beste Plattenspieler überhaupt. Extrem massiv und vintage, aber gleichzeitig modernste Technik. Das Gerät liegt für mich genau am Schnittpunkt zwischen moderner Technik (bestes, leises Laufwerk!) und Wertigkeit.

Meiner:



Auch der Hintern ist hübsch ... Alleine der Übergang von dem weißen zum schwarzen Rand ... einfach hübsch. Und funktional!!! (Haubenmechanik ...) Erklärt mich für verrückt ...



Trotzdem, mein "Liebling" ist der 1019, der ist noch massiver (da kleiner). Aber der ist keinesfalls so gut wie der 701 ...



Gruß, Seb


[Beitrag von CyberSeb am 26. Feb 2009, 21:14 bearbeitet]
fibbser
Inventar
#28 erstellt: 26. Feb 2009, 21:18
Hi Seb,

hast Du jetzt einen 1019? hab das gar nicht mitgekriegt, oder habe schon den Alzeyer
CyberSeb
Inventar
#29 erstellt: 26. Feb 2009, 21:18
Hab ich ganz vergessen:



DAS ist für mich wertig. Wer sich da noch einen Project mit Pressspan-Teller kauft, dem ist auch nicht mehr zu helfen ...





Gruß, Seb
CyberSeb
Inventar
#30 erstellt: 26. Feb 2009, 21:21
Huhu Volker!

Klar hab ich einen. Der letzte Plattenspieler, der mich noch wirklich "gejuckt" hat. (An den 701 kommt er aber keinesfalls heran, von der "Leistung" her ...).

Leider ohne Haube:



Das ist ein 1019. Der geilste Dual überhaupt. Traumhaftes 60ies-Design ...

An der Stelle möchte ich anmerken, dass ich dieses Gerät einem Einsteiger NICHT empfehlen würde. Man muss auf jeden Fall den Motor zerlegen - für Einsteiger weniger geeignet ...
fibbser
Inventar
#31 erstellt: 26. Feb 2009, 21:26
Sorry OT:

Geil Seb

Ich habe diesen 1019 in Wega 3403, Du erinnerst Dich?

Den 1219 und...leider noch keinen 701

Das ist der Einzige, der mich noch so richtig interessiert. 704 und Konsorten, vor Allem 714 und 741, reizen mich so gar nicht mehr.

Für mich ist Dual wirklich Old-School

Welchen TA fähst Du denn?

Können gerne im PE 2020-Fred weiter machen

OT off
CyberSeb
Inventar
#32 erstellt: 26. Feb 2009, 21:30
Hi Volker!

Ja, machen wir im PE-Thread weiter ... die Leute dort wissen genau, um welche Geräteklasse es geht. Ist vielleicht auch besser, nicht jeden Thread zu entern ... (aber der 701 MUSSTE gezeigt werden ...)

Hier ist der PE-Thread: http://www.hifi-foru...9980&back=&sort=&z=1

Volker, ich schreib da gleich mal was ...

Gruß, Seb
eagel_one
Stammgast
#33 erstellt: 27. Feb 2009, 18:51
Hallo Jungs

ich hab jetzt zu meinem Dual CS 5000 noch ein Dual CS 714 mit dem Tonabnehmer Denon DL 110 gefunden. Meine Frage: Kann man ein Denon DL jetzt überhaupt ohne Adapter an den Dual Tonarm montieren ?

mfg eagel_one
germi1982
Moderator
#34 erstellt: 27. Feb 2009, 20:26
Nimm den 714, denn der hat nämlich einen Adapter dabei für 1/2"....da geht bei ebay alleine schon der Adapter für teilweise 80€ weg...

Das DL-110 ist ein normales 1/2"-System, lässt sich ohne Adapter am CS-5000 befestigen, am 714 brauchts einen Adapter, der hier aber wohl montiert ist. Ich habe selber das 110er, und auch den größeren Bruder DL-160. Das 160 betreibe ich am Dual 701.

Diese Denon-Systeme sind auch recht gut für Anfänger, da führt eine kleine Justageabweichungen nicht zu so großen Klangeinbußen wie bei anderen Systemen. Die sind da sehr einfach zu handhaben.

Allerdings, eines vorweg, die Nadel kann man nicht tauschen. Wie bei den meisten Moving Coil-Systemen. Du kannst das System allerdings einschicken zu Denon, die machen dann einen neuen Diamant dran. Und sie sind klanglich auch nicht schlecht. Wobei manche monieren die hätten zu wenig Bass und taugen nur für klassische Musik...aber meiner Meinung nach ist da nicht viel dran, da klingt alles recht gut, auch Rock bzw. Heavy Metal klingt wie die CD-Aufnahmen. Außer das man halt das Flair der Platte hat. Und so soll es ja auch sein vom Klang her!

Und noch zu guter Letzt. Das auf der Innenseite des Plattentellers des 701 (Bild von Sebastian weiter oben). Ist das Stroboskop. Das wird von einer Glimmlampe, oder evt. falls umgerüstet, auch von LED angestrahlt und dann via Prisma und Spiegel in das Schauglas projeziert. Ich nenne das Teil einfach nur "Bullauge".

Siehe hier:

http://dual.pytalhost.eu/701/dual701-28.jpg

Beim 1229 ist das übrigens auch so gelöst, nur da ist das Bullauge auf der anderen Seite. Beim 601 ebenfalls, nur da ist es kein Bullauge, denn dort ist das Schauglas eckig...


[Beitrag von germi1982 am 27. Feb 2009, 20:40 bearbeitet]
eagel_one
Stammgast
#35 erstellt: 28. Feb 2009, 13:43
Ich denk ich entscheide mich für den Dual CS 714 mit Adapter.
Der kostet mich knapp 180€. Ich denke das ist ein fairer Preis, da ja allein das DL 110 schon um die 100€ kostet. Natürlich hab ich überprüft ob die Nadel noch gut ist(Es ist erst eine Woche alt mit Kaufbeleg).
Aber jetzt noch eine Abschlussfrage:
Hat man durch den Adapter klangliche einbussen?

mfg eagel_one
eagel_one
Stammgast
#36 erstellt: 07. Mrz 2009, 12:04
Also danke Leute für eure super Beratung.

Hab jetzt den Dual CS 714 mit Adapter und dem Denon DL-110. Muss echt sagen der klingt super. Werde ihn jetzt aber erstmal auseinander nehmen und warten.

mfg eagel_one
dobro
Inventar
#37 erstellt: 07. Mrz 2009, 15:39
Hallo eagel_one,

Glückwunsch zum neuen Dreher. Hast ihn ja günstig bekommen. Allein das System und der Adapter sind die 180 € fast wert. Hast also den Dreher quasi als Dreingabe bekommen.

Ob es Klangeinbußen gibt mit dem Adapter? Sicherlich ist der Dreher für leichte Systeme gebaut und ist mit dem ULM 60 vermutlich schon recht optimal - ich habe es so und bin zufrieden. Allerdings sind die ULM 60-Systeme recht teuer, so man sie überhaupt noch bekommt, also bleibt sowieso keine andere Wahl.

Hat jemand eine Ahnung, wie hoch die effektive Masse des Tonarms mit dem Adapter ist? Danach lässt sich ein geeignetes System wenigstens theoretisch finden. Wären die Ortofon OMB 20-40-Systeme eine gute Wahl für den Tonarm?

Gruß
Peter
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