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Plattenspieler bis ca. 100-250 Euro

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yeezy124
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 12. Apr 2016, 11:11
Hallo,

ich würde mir gerne einen Plattenspieler zulegen bis zu oben genanntem Budget.
Leider habe ich bei dem Thema nicht wirklich Ahnung.
Oftmals werden hier Gebrauchte als besser betitelt- grundsätzlich finde ich ein Modell aus den 70ern-80ern auch reizvoll, es muss nichts neues sein. Nur habe ich in diesem Bereich noch weniger Ahnung .
Habt ihr ein paar Tipps, nach welchen Modellen ich schauen kann? (Dual? Elac?!.... Modellnummern?)
Mein Yamaha R N602 Verstärker hat einen Phone Eingang- bedeutet das Plattenspieler reinstecken und los gehts? Was muss ich beachten?

Vielen Dank im Voraus

Grüße, Steven
kinodehemm
Inventar
#2 erstellt: 12. Apr 2016, 11:25
Moin

sortieren wir mal:
Phono-Eingang am Amp: Gut, kann mit nem MM oder MI-System betrieben werden. MC wahrscheinlich nicht, da zu geringe Ausgangsspannung.
In deinem Budget gibt es aber letztlich auch keine MCs..

Plattenspieler:
Wenn du handwerklich gut drauf bist und auch ne Kuckucksuhr wieder zum Laufen bringst, kannst du dir fast alles anlachen.
wenn nicht, würde ich zB hier von einem der gut beleumdeten Kollegen nen überholten DUAL, Lenco L75/78 oder nen DD (meist Japan, aber auch DUAL 721 wct) nehmen.

Ich persönlich mag die DD einfach ob ihrer unkomplizierten Art- aber viele finden auch nen DUAL 1229 simpel..

Wichtig ist eine solide mechanische Aufstellung (Wandregal ist prima) und ne gute Verbindung zum Amp, gescheite Stecker und ein manierliches Kabel, nicht länger als 150cm.
Das gibt es auch schon für kleies geld, Thomann und ähnliche Anbieter.

Am besten mal fragen, ob in deiner Nähe ein persönlicher Kontakt mit nem Vinyl-Fan drin ist, am leichtesten kann man da 'vor Ort' die Probleme angehen.
Pd-XIII
Stammgast
#3 erstellt: 12. Apr 2016, 12:10
Im Endeffekt ist ein Plattenspieler auch nicht so das Hexenwerk. ich hab mir vor zwei Jahren mit dem Garrard Zero einen Exoten ins haus geholt. In der Beschreibung stand, dass die Automatik nicht zuverlässig läuft, dafür war der Preis mit 70€ recht niedrig. Ich hab einfach die Mechanik mit Bremsenreiniger komplett entfettet und neu geschmiert, seit dem funktioniert wieder alles einwandfrei.
Dem Thema kabel kann ich nur zustimmen, ich wollte das auch anfangs nicht glauben, dass dies bei MM-Systemen wirklich einen großen Unterschied ausmacht. Allerdings muss man hier wirklich nicht viel Geld in die Hand nehmen. Wenn du einen Lötkolben hast, kannst du dir die recht einfach selber basteln. Ich hab das damals etwas dokumentiert

Bei den aufgeführten Drehern machst du nichts falsch. Man könnte hier auch ein paar Thorens Geräte wie TD145 oder TD190 nennen. Oder, wenn dir die Optik eher zu sagt, ist auch der Reloop RP2000 kein schlechter Dreher, auch wenn er oftmals so dargestellt wird. Entscheidend ist ist ja vor allem das System. Aber auch hier kannst du(falls das montierte Schrott ist) mit wenig Budget gutes erreichen, wie beispielsweise mit dem Audio Technica AT95, Ortofon OM10 oder dem Accutex STR412. Das sind für die Preise wirklich ordentliche Systeme.

Auch wenn mir da jetzt viele widersprechen werden, aber meines achtens ist es locker möglich für bis 200€ ein ordentliches Setup auf die Beine zu stellen.

Sei aber gewarnt, Vinyl ist teuer und nicht bei allen Platten ist ein Downloadcode dabei. Außerdem besteht sehr hohe Suchtgefahr.
kinodehemm
Inventar
#4 erstellt: 12. Apr 2016, 12:41
Moin


Auch wenn mir da jetzt viele widersprechen werden, aber meines achtens ist es locker möglich für bis 200€ ein ordentliches Setup auf die Beine zu stellen.


mir hast du da nicht widersprochen..
akem
Inventar
#5 erstellt: 12. Apr 2016, 12:53

yeezy124 (Beitrag #1) schrieb:

Mein Yamaha R N602 Verstärker hat einen Phone Eingang- bedeutet das Plattenspieler reinstecken und los gehts? Was muss ich beachten?

Zunächst mal Vorsicht mit den Begrifflichkeiten: PhonE ist ein KopfhörerAUSgang. PhonO ist ein PlattenspielerEINgang...
Aber Dein Verstärker hat einen Phono-Eingang auf der Rückseite - von daher, ja, Du kannst einen Plattenspieler anschließen. Wie schon ausgeführt muß dieser ein MM, MI oder High-Output MC Tonabnehmersystem haben. Das sind drei Bauformen von Tonabnehmern, deren Ausgangsspannung (von Exoten mal abgesehen) im Bereich zwischen 2 und knapp 10mV liegt. Dem gegenüber gäbe es noch Low-Output MCs, die etwa Faktor 10 weniger Ausgangsspannung haben und die bei Deinem Verstärker zu leise wären.
Zur Wahl des Plattenspielers:
- Zunächst solltest Du Dir mal über die gewünschte Ausstattung und Bauform klar werden. Es gibt grob gesagt vier "Funktionsgruppen": Vollautomaten, Halbautomaten mit Tonarm-Rückführung am Plattenende, Halbautomaten mit Tonarm-Anhebung aber ohne Rückführung und es gibt rein manuelle Laufwerke, bei denen Du alles per Hand machen mußt. In Sachen Antrieb gibt es Direkt-, Riemen- und Reibradantrieb. Riementriebler sind meist einfach gebaut und oft auch relativ preiswert. Reibradantrieb haben eigentlich nur ältere Dreher, insbesondere von bestimmten Marken wie Dual oder Perpetuum Ebner. Direktantriebe waren ne Zeitlang sehr modern und solche gab es von relativ simpel bis ziemlich aufwändig. Generell sind Direkttriebler recht wartungsarm, allerdings haben sie viel Elektronik zur Motorsteuerung, in der oftmals auch nicht mehr erhältliche Spezial-ICs stecken und wenn da mal was ist... Riementriebler haben halt nen Riemenverschleiß so daß da ab und zu ein neuer Riemen fällig ist. Reibradler sind ähnlich wartungsarm wie Direkttriebler, allerdings haben sie viel Mechanik die auch in mancher Hinsicht fehleranfällig ist.
- Anschluß: viele ältere Dreher haben einen DIN-Stecker am Signalkabel. Da braucht man dann einen Adapter, was aber nicht ganz trivial ist, da es zig Bauformen von DIN-Cinch-Adaptern gibt und solche Adapter oft auch zu Brummen führen. Am besten also auf Cinch umbauen was aber auch eine Änderung der Masseführung bedeutet (sonst kann es in Verbindung mit mancher Phonostufe auch wieder brummen).
- Tonabnehmer: Die Qualität eines Tonabnehmers steht und fällt mit der Qualität der Nadel. Gute Nadeln kosten leider auch gutes Geld. Bei gebrauchten Drehern ist eigentlich immer davon auszugehen, daß man einen neuen Tonabnehmer oder zumindest eine neue Nadel braucht. Entweder sind abgewrackte Uraltnadeln drauf oder es wurde zum Zwecke des Verkaufs ein Billigst-Teil gekauft das auch entsprechend klingt...
- Aufstellung: Plattenspieler reagieren empfindlich auf Erschütterungen der Stellfläche. Wenn Du in einem Altbau mit Holzboden wohnst, der beim Gehen kräftig schwingt, brauchst Du eine Wandhalterung.
- Phonoeingang: Das Anschlußkabel des Dreher hat meist eine elektrische Kapazität von rund 100...150pF. Dazu addiert sich die Eingangskapazität des Phonoeingangs - die leider wie üblich nicht angegeben ist. Leider ist die Eingangskapazität auch eine simple EMV-Maßnahme um eine ausreichende
Störfestigkeit des sehr hoch verstärkenden Phonoeingangs zu erreichen, so daß gerade bei heutigen Verstärkern oft absurd hohe Eingangskapazitäten verbaut sind. Leider haben sich die Tonabnehmer-Hersteller in die gegensätzliche Richtung orientiert, so daß es heute kaum noch MM- oder MI-Tonabnehmer gibt, die mit hohen Kapazitäten zurecht kommen... Die wollen heute fast alle 200pF und weniger "sehen", was allein durch das Kabel schon fast erreicht wird. Ein Ausweg sind manche MI-Systeme (z.B. Grado gibt an, die Kapazität sei weitgehend egal - nur a) glaube ich ihnen das nicht, rein aus technischen Gründen, und b) sind Grados aus anderen Gründen nicht unbedingt empfehlenswert) oder High-Output MCs, deren Spuleninduktivität so klein ist, daß die Kapazität keine wirkliche Rolle spielt bzw. absurd hoch sein müßte. Leider kosten solche Systeme relativ viel Geld (so ab 200€ neu). Ein anderer Ausweg sind externe Phonostufen mit ausreichend niedriger Eingangskapazität. Kostet aber auch wieder extra Geld...

Überleg Dir mal, was Du genau willst und dann sehen wir weiter...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 12. Apr 2016, 12:59

yeezy124 (Beitrag #1) schrieb:
ich würde mir gerne einen Plattenspieler ... bis ca. 100-250 Euro ... zulegen ... Leider habe ich bei dem Thema nicht wirklich Ahnung


Hallo,

da zum Gebrauchtkauf auch das Beurteilen des Zustandes hinzu kommt, rate ich Dir zu einem neuen Gerät.


Habt ihr ein paar Tipps, nach welchen Modellen ich schauen kann? (Dual? Elac?!.... Modellnummern?)


... helfen Dir nicht, wenn das im Sollzustand tolle Gerät im vor Dir stehenden Zustand eher ein Fehlkauf wäre.


Auch wenn mir da jetzt viele widersprechen werden, aber meines achtens ist es locker möglich für bis 200€ ein ordentliches Setup auf die Beine zu stellen.


Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte, dass das auch mit Neuware geht.

Vorschlag 1:

Renkforce DJ 2650 B
http://www.voelkner....WSicwCFfMW0wodnUAMew

Nagaoka MP-110
http://www.hifi-phon...6SicwCFesV0wodKHkNrQ

Vorschlag 2:

Argon TT-2
https://www.hifiklub...gon-tt-2-draaitafel/

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 12. Apr 2016, 13:00 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 12. Apr 2016, 15:05
In gebraucht bekommt man bei diesem Budget beispielsweise das hier:

SABA PSP250:
http://www.ebay.de/i...d:g:CEcAAOSwiylXBBEv

oder
Technics SL-Q2:
http://www.ebay.de/i...%26sd%3D191842736749

Dazu ein nagelneues AT440MLb-Tonabnehmersystem mit fein auflösender, langlebiger Microline-Nadel:
https://www.thakker....-tonabnehmer/a-8153/

Der Saba wäre sicher, der Technics mit etwas Glück auch im Budget, klanglich aber dank der Nadel mit dem Multifacettenschliff weit über dem vorhin aufgeführten Argon mit OM-5-Tonabnehmer und auch über dem MP-110.

Allerdings würde ich bei Gebrauchtgeräten wenn immer möglich schauen, dass man es persönlich abholen kann. Gerade Gelegenheitsverskäufer wissen oft nicht, wie sie einen Plattenspieler verpacken müssen, damit beim Empfänger kein Elektroschrott ankommt. Ausnahme: Freaks (z.B. hier aus dem Forum und professionelle Verkäufer).

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 12. Apr 2016, 15:05 bearbeitet]
yeezy124
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 12. Apr 2016, 16:24
Hallo Leute,

erstmal vielen Dank an alle für die Tips, super das man hier solch Hilfe bekommt

Ich beantworte hier einfach mal alle Sachen, die euch weiterhelfen könnten/die ich beantworten sollte:

1. Handwerklich möchte ich mit dem Gerät so wenig wie möglich zu tun haben (Normales Austauschen von Riemen/ Tonabnehmern etc. sollte aber kein Problem sein), deswegen habe ich mich persönlich bei älteren Modellen eher in Richtung "generalüberholt" umgesehen.
2. Natürlich meinte ich PHONO- Eingang. Sorry
3. Wohne in einem Neubau und habe Aufstellungstechnisch keine Probleme, schwingende Böden oder sonstiges. Eher die Farbe wird ein Problem (sollte Schwarz oder ein dunkles Holz sein- ich habe 2 Heco Celan 602 GT in Piano Espresso)- Silber geht leider garnicht, da völlig fehl am Platz in meiner Wohnung.
4. Danke für die Aufklärung über die Suchtgefahr - das Problem habe ich jetzt schon bemerkt
5. Da anscheinend relativ wartungsarm und nicht störanfällig, würde ich einen Riemenantrieb bevorzugen- was nicht heißt, das der Direktantrieb raus ist! Da mein Budget nicht hoch ist, bin ich gerne zu Kompromissen bereit.
6. Wieder bevorzugt mindestens Halbautomat (der Arm muss nicht unbedingt zurück geführt werden). Falls ich aber einen besseren klang bei einem völlig manuellen Modell für das Geld bekomme, wieder kein Ausschluss- wäre aber praktisch. (Wenn es bequem sein soll, mach ich ne Spotify- Playlist an )
7. Mir persönlich macht die Anschlussproblematik sorgen bzgl. der Adapter oder einem Umbau. Gibt es Modelle, bei welchen dies umgangen werden kann? Bzw. mit welchem Aufwand ist dies genau verbunden (ich bin leider beruflich momentan total am Limit unterwegs und möchte eher entspannen als basteln).



Der Argon und der Renkforce gefallen mir optisch super- sind die aus Kunststoff? Und wie wären diese Kollegen verglichen mit einem alten Thrones etc.? Großes Defizit? Sind die Kollegen ohne Umbau anzuschließen? Fühlen die sich einigermaßen wertig an (ich habe leider wirklich niemanden, auf den ich zurückgreifen könnte und mir sowas mal anschauen kann- muss ich mich mal schlau machen die nächsten Tage)?

Soll heißen bei der Bauart bin ich relativ flexibel. Eher steht ein guter Sound und eine relativ leichte Handhabung im Vordergrund.Geht das, oder habe ich ein falsches Bild von der Materie?

Freu mich auf die Antworten und schonmal vielen Dank jetzt schon eine bessere Beratung als im "Fachhandel"....

Grüße,
Steven
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 12. Apr 2016, 18:07
Nabend, Steven !

Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, die Beschreibungen und evtl. sogar Testberichte der Geräte Deinern engeren Wahl 1) zu lesen und 2) gesitig zu verinnerlichen, würden solche - pardon - dummen Fragen wie diese .... Teilzitat ... :

" Der Argon und der Renkforce gefallen mir optisch super- sind die aus Kunststoff? "

... erst gar nicht aufkommen !

Unsere Hilfe ist freiwillig und im Grunde ermüdend, wenn wir alles zum soundsovielten Male wiederkäuen sollen / können / müßten, aber nicht MÜSSEN.

Du kannst auch gerne einem Händler " ein Ohr abkauen ". Vielleicht verdient zufälligerweise einer noch an Dir einen eher symbolischen Betrag.

Die beiden Saba PSP250 und 350 haben einen DIN-Anschluß. Du brauchst einen Adapter.

@ Marsilio:

Die SABA brauchen m. E. rockige Systeme mit einem knackigen Bass und nicht die schlank klingenden AT440xxx bze. AT13EA-soundso.

MfG,
Erik
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 12. Apr 2016, 18:26

Die SABA brauchen m. E. rockige Systeme mit einem knackigen Bass und nicht die schlank klingenden AT440xxx bze. AT13EA-soundso.


Guten Abend Erik.
Korrigiere mich falls ich jetzt völlig daneben liege. Aber wurden die Sabas nicht selten ab Werk mit genau solchen AT13EA-soundso ausgeliefert ...?

Dein Einwand ist aber nicht unberechtigt: Leider lässt es das Budget des Threaderstellers nicht zu, ansonsten hätte ich ihm als Alternative vielleicht auch noch das Denon DL-110 vorgeschlagen. Abrocken kann aber z.B. auch ein Shure-System.

Welches System der Threadersteller wirklich wünscht hängt dann auch von seinen Vorlieben ab. Legt er Wert auf die präzise Wiedergabe von Details? Dann wäre das AT440 in seinem Bereich erste Wahl. Will er für betont kleines Geld stimmigen Gesamtklang? Dann käme vielleicht auch ein NOS-ADC in Frage. Will er einen "Rocker"? Dann könnte ein Shure-System die bevorzugte Wahl sein. Will er zunächst mit kleinem Geld einsteigen und mittelfristig mittels einer feineren Nadel hochrüsten? Dann könnte u.a. das AT95 und später dann eine hyperelliptische Nadel oder sogar eine Shibata-Nadel in Frage kommen. Oder in höherer Preisklasse das Ortofon OM10 oder 20 und später dann die 40er-Nadel.

Ein Adapter Cinch-DIN gibt es für kleines Geld überall. Allerdings gilt es in jedem Fall auch noch die Kapazitätenfrage punkto Phonoeingang Verstärker zu klären, auch bei einem Neugerät...

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 12. Apr 2016, 18:27 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 12. Apr 2016, 23:47
Moin !

Jo, AT13EAV damals als Erstausrüstung. Ja und ? * Schulterzucken * War zu besten DM-Zeiten ein Billig-TA. Den Begriff Alibi-Funktion kannte man noch nicht. Ein bewährtes Allround-System im Einsteigerbereich.

Bitte nicht schon wieder über die max. 200 pF für das AT440MLB diskutieren. Bei Einhaltung dieses Maximalwertes wäre dieser TA wie viele andere unverkäuflich.

MfG,
Erik
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 13. Apr 2016, 06:19

yeezy124 (Beitrag #8) schrieb:
super das man hier solch Hilfe bekommt ... jetzt schon eine bessere Beratung als im "Fachhandel"... Leider habe ich bei dem Thema nicht wirklich Ahnung


Hallo Steven,

es ist zwar in diesem Forum ganz chic, gegen den Fachhandel zu wettern, aber "keine Ahnung" ist keine gute Voraussetzung, um sich dem anzuschließen. Manchmal sagt einem auch ein guter (= fachkompetenter, kunden- und absatzorientierter) Verkäufer nicht unbedingt das, was man hören möchte. Solche Leute haben mich vor teuren Fehlkäufen bewahrt. Ob Dich das Forum in all seiner Anonymität vor Fehlkäufen bewahrt, wage ich zu bezweifeln.


5. Da anscheinend relativ wartungsarm und nicht störanfällig, würde ich einen Riemenantrieb bevorzugen- was nicht heißt, das der Direktantrieb raus ist! Da mein Budget nicht hoch ist, bin ich gerne zu Kompromissen bereit.


Auch wenn ich gute Riemenantriebe genauso zu schätzen weiß wie gute Direktantriebe, ordne ich einen Direktantrieb als wartungsärmer ein.


6. Wieder bevorzugt mindestens Halbautomat (der Arm muss nicht unbedingt zurück geführt werden). Falls ich aber einen besseren klang bei einem völlig manuellen Modell für das Geld bekomme, wieder kein Ausschluss- wäre aber praktisch.


Das lässt sich nicht verallgemeinern. Unter den aktuellen Geräten wäre mir kein Modell bekannt, das es ansonsten baugleich mit und ohne Automatikfunktionen zu kaufen gibt. Demzufolge dürfte es schwer fallen, klangliche Nachteile (sofern vorhanden) von Automatikfunktionen zu ermitteln. Unter den Gebrauchten kommt als wichtigerer Faktor der Verschleiß hinzu.

Argon TT-2 und Renkforce DJ-2650 B haben keine Automatikfunktionen.


7. Mir persönlich macht die Anschlussproblematik sorgen bzgl. der Adapter oder einem Umbau. Gibt es Modelle, bei welchen dies umgangen werden kann? Bzw. mit welchem Aufwand ist dies genau verbunden (ich bin leider beruflich momentan total am Limit unterwegs und möchte eher entspannen als basteln).


Die Skepsis bezüglich DIN-auf-Cinchadapter kann ich nachvollziehen. Ich würde den DIN-Stecker jeweils entfernen und durch Cinchstecker ersetzen. Dazu benötigst Du neben einem Lötkolben Kenntnisse im Löten.


Der Argon und der Renkforce gefallen mir optisch super- sind die aus Kunststoff?


Der Argon TT-2 ist ein sogenannter Brettspieler (was in diesem Forum neben "Plastik" als Schimpfwort gilt, m.E. zu Unrecht) und besteht aus einer MDF-Platte (wird aus Holz hergestellt). Diese MDF-Platte ist mit einer leicht strukturierten Kunststoffschicht bezogen. Der Renkforce hat ein Kunststoffgehäuse mit einem Metallrahmen (innen). Beim Tragen des Gerätes macht das Gehäuse leichte Knarzgeräusche.


Und wie wären diese Kollegen verglichen mit einem alten Thrones etc.? Großes Defizit?


Nein, da ich einen TD-166 V besitze, kann ich mit diesem vergleichen. Mein Thorens fing recht früh mit Kontaktproblemen an, wodurch bei Berühren des Tonarmgriffs ein Brummen über die Lautsprecher zu hören war. Zudem ist bei ausgeschaltetem Zustand, aber eingestecktem Steckernetzteil ein Brummen aus dem Gehäuse zu hören. Letzteres macht auch der jüngere TD-166 VI aus unserer Familie. Mit dem einfachen Thorens TD-280 habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Mit dem Argon habe ich selbst eine zeitlang gehört und von den Renkforce DJ-2650 B habe ich vier Stück zusammen gebaut und mit besseren Nadeln (Thakker Epo E), bzw. besseren Tonabnehmern (Nagaoka MP 110, AT 440, Goldnote Babele) versehen. Die laufen alle tadellos.


Sind die Kollegen ohne Umbau anzuschließen?


Der Argon TT-2 kommt zerlegt mit guter Aufbauanleitung. Bericht:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=2342

Das dann erzielte Ergebnis erreicht schon fast alles, was mit dem mitgelieferten Tonabnehmer möglich ist. Mit ein wenig Feinjustage gelingt das Rillenende verzerrungsärmer. Der mitgelieferte Tonabnehmer wird erheblich schlechter gemacht, als er m.E. ist.

Beim Renkforce ist das anders. Hier ist es zwingend, das montierte, jedoch nicht justierte System mit einer Schablone (kostenlos download- und ausdruckbar) auszurichten. Dann ist das klangliche Ergebnis mit dem des Argon zu vergleichen. Das mitgelieferte und durch Eigenleistung korrekt justierte System kannst Du für 25 EUR mit der Nadel Thakker Epo E (wie das System selbst von Audio Technica) aufwerten. Vorteile: weniger Auflagekraft erforderlich, detailliertere Höhenwiedergabe, genauere Abbildung. Nachteile: Justage muss genauer sein, Rillengeräusche deutlicher hörbar.


(ich habe leider wirklich niemanden, auf den ich zurückgreifen könnte und mir sowas mal anschauen kann- muss ich mich mal schlau machen die nächsten Tage)


Wenn Du aus der Region Ruhrgebiet/Niederrhein kommst, helfe ich gerne.


Eher steht ein guter Sound und eine relativ leichte Handhabung im Vordergrund.Geht das, oder habe ich ein falsches Bild von der Materie?


Das ist - daher zwei Beispiele von mir - mit Deinem Budget mit Neuware möglich. Du wirst - egal, ob "gebraucht generalüberholt", "neu vom Versender" oder aus dem Kleinanzeigenmarkt von Privat - nicht umhin kommen, Dir eigene Kenntnisse über die Grundlagen von Plattenspielern (Aufstellung, Gegengewicht, Antiskating, Systemjustage) anzueignen. Oder, Du wendest Dich an einen guten Fachhändler, der Dir das Gerät abspielbereit aufbaut.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 13. Apr 2016, 07:45 bearbeitet]
yeezy124
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 13. Apr 2016, 11:56
Hello again,

erstmal vielen Dank für die Antworten,
also ich habe mir natürlich selbst schon Gedanken gemacht .

@Marsilio: Es sollte ein Allrounder sein- Jazz und Rock würde ich am liebsten über Platte hören. Techno oder Ähnliches fällt flach.

@ CarstenO: Danke für die Infos und deine Mühe! Das das Gerät aus Kunststoff ist dachte ich mir schon, nur gibt es dort ja auch einige Unterschiede der "Haptik". Mit deiner Einschätzung habe ich ein gutes Bild davon bekommen denke ich.Mit dem Fachhandel war nur gemeint, das mir leider keiner wirkliche Infos außer "den kannste anschließen" sagen konnte. Wo Fachhandel drauf steht, ist wohl nicht immer einer drin...

Und danke für den Tip mit der Anonymität hier- ich hole mir am liebsten Infos vom Händler und einem Forum wie diesem hier, die Ergebnisse werden dann verglichen und dann entschieden- bis jetzt hat es gut geklappt

Im Allgemeinen sind Lötkolbenkenntnisse und ein Lötkolben überhaupt kein Problem. Zufälligerweise habe ich von den "neuen" Spielern den Project- Debut 3 als Favorit gehabt, welcher anscheinend ziemlich Baugleich mit dem Argon TT ist (meine Infos sind, dass dieser Argon eine Modifikation des Pro jeck ist - Glasteller etc.?!)? Deine gute Meinung ist interessant, denn anscheinend würde ein neues Modell wohl eher zu mir passen. Und dieses Holz- mit Kunststoff- Überzug Modell, damit kann ich ganz gut leben.
Auch optisch gefällt er mir gut, und wenn der Klang passt, wäre das eine Option Wert.

Allerdings würde ich mir gerne den Pro ject holen, da ich gelesen habe, das der Argon in die Niederlande muss, falls was mit dem Gerät ist (kann es sein, dass sogar du das in einem anderen Thread geschrieben hast, als ich mich informiert habe )? Hast du eine Einschätzung zu den baulichen Unterschieden bzw. ihren Auswirkungen?

Mir das genannte Grundverständnis anzueignen ist kein Problem, dazu bin ich gerne bereit.


Danke nochmal und schonmal danke im Voraus
Grüße,
Steven
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 13. Apr 2016, 12:12

yeezy124 (Beitrag #13) schrieb:
Wo Fachhandel drauf steht, ist wohl nicht immer einer drin...


Ja, natürlich gibt es diese auch.


yeezy124 (Beitrag #13) schrieb:
Zufälligerweise habe ich von den "neuen" Spielern den Project- Debut 3 als Favorit gehabt, welcher anscheinend ziemlich Baugleich mit dem Argon TT ist (meine Infos sind, dass dieser Argon eine Modifikation des Pro jeck ist - Glasteller etc.?!)?


Ja, das habe ich ja auch in meinem Bericht beschrieben. Der Argon TT-2 ist ein Pro-Ject Debut III mit Glasteller.


yeezy124 (Beitrag #13) schrieb:
Allerdings würde ich mir gerne den Pro ject holen, da ich gelesen habe, das der Argon in die Niederlande muss, falls was mit dem Gerät ist (kann es sein, dass sogar du das in einem anderen Thread geschrieben hast, als ich mich informiert habe )? Hast du eine Einschätzung zu den baulichen Unterschieden bzw. ihren Auswirkungen?


Ich hatte ja auch den Debut III. Ich würde mir den Argon TT-2 kaufen. HiFi-Klubben macht auf mich wegen der Verbreitung einen guten Eindruck. Negative Versandhandelerfahrungen habe ich eher mit deutschen, als mit solchen aus dem EU-Ausland (F, NL, PL) gemacht. Die Garantieverlängerung gibt es für den Pro-ject nicht.
akem
Inventar
#15 erstellt: 13. Apr 2016, 12:17
Naja, Project ist in Tschechien also ist das auch nicht viel anders...
Allerdings ist es so, daß bei Project-Produkten immer wieder von Verarbeitungsmängeln berichtet wird. Außerdem gibt es da so manches Modell mit untauglichem Plattenteller: entweder MDF, das den Klang leblos macht, oder Stahlblech, was auf manche Tonabnehmer (insbesondere MCs aber wahrscheinlich auch MIs) sehr "anziehend" wirkt... Totalschaden der Nadel ist dann vorprogrammiert wenn man kein MM benutzt und auch bei MMs wäre ich mir nicht so sicher, ob da die Abtastung völlig unbeeinflusst bleibt. Insofern wäre ein Glasteller die bessere Option auch wenn die Glasplatte bei dem fliegenden Holländer recht dünn ist und damit vermutlich auch ein wenig bruchempfindlich sein dürfte. Den serienmäßigen Billig-Filzlappen kannste auch gleich entsorgen weil a) klanglich in aller Regel suboptimal und b) sind die Dinger meist auch prima Generatoren für elektrostatische Aufladung der Platte wodurch der Filzlappen beim Abnehmen der Platte gerne an dieser kleben bleibt...
Aber auch bei den Hanpin-Drehern, die unter allen möglichen Namen wie Reloop, Audio Technika etc verkauft werden, wird immer wieder von Verarbeitungsproblemen berichtet. Und da sind auch Probleme dabei, die konstruktive Eingriffe ins Gerät erfordern (Auslagern des Trafos weil's sonst brummt oder Ausbau der integrierten Phonostufe)...
Ich würde Dir wirklich empfehlen, einen guten Gebrauchten zu suchen. Ist zwar mehr Aufwand weil man nicht einfach in nen Laden gehen kann und das Ding mitnehmen kann, und man muß sich ein wenig auskennen, um beurteilen zu können, ob der Dreher technisch in Ordnung ist. Oder eben im Forum fragen...
Wenn Du da jedoch ein gutes Exemplar bekommst hast Du unterm Strich das unkompliziertere Gerät da es eben damals kaum kostengetriebenen Konstruktionsmängel gab. Und wenn, dann sind sie bekannt und das wird Dir hier im Forum auch gesagt.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#16 erstellt: 13. Apr 2016, 12:20
Wenn du wirklich einen Brettspieler kaufen willst mache dir noch kurz einige Gedanken über den Aufstellungsort: Stichwort Trittschall. Die Dreher, die ind en späten 70er- und in den 80er-Jahren in grosser Menge verkauft wurden, hatten ab einer gewissen Preisklasse ein Subchassis (oder ein vergleichbares Prinzip), um gegenüber Trittschall gefeit zu sein. Ich nenne Dir ein Beispiel: Wenn bei mir mein Wohnzimmer-Revox B795 auf dem Ikea-Sidebord spielt und daneben mein Junior zum Sound mittanzt oder wenn im Musikzimmer der Dual 704 auf dem Büchergestellt werkelt und meine Frau mit ihren Kolleginnen spontan einen auf 80er-Disco machen, ist das mit diesen Plattenspielern überhaupt kein Problem. Würde es sich in diesen Fällen aber um einen Pro-Ject oder vergleichbaren Brettspieler handeln wäre es schnell fertig mit Musik, der Tonabnehmer würde übel über die Platte springen.
Dem kann man natürlich Abhilfe verschaffen, indem man sehr gut überlegt, wo und wie man den Brettspieler aufstellt. Am besten klappt's aufgehängt...

Zweiter prüfenswerter Punkt: Wieviel Komfort bietet der von Dir bevorzugte Brettspieler? Gibt es eine Möglichkeit der Geschwindigkeitsumstellung von 33 Touren (LP's) auf 45 Touren (Singles, die meisten Maxis) per Knopfdruck oder musst man erst mühsam händig den Antriebsriemen umfummeln? Letzteres wäre für mich ein k.o.-Kriterium, da ich auch ab und zu mal eine Maxi auflegen möchte. In den 70er- und 80er-Jahren war so eine Geschwindigkeitsumstellung per Schalter selbstverständlich. Heute muss das bei nicht wenigen neuen Drehern mittels einer sogenannten Speedbox vergleichsweise teuer dazugekauft werden.

Das ist halt der Lauf der Zeit. Damals waren die Plattenspieler ein Grossserienprodukt. Jeder wollte einen, also gab's die in grossen Stückzahlen, was die Produktion entsprechend günstiger machte. Heute sind Plattenspieler nurmehr Kleinserienprodukte, was die Herstellungskosten in die Höhe treibt. Um dennoch zum kleinen Preis anbieten zu können wird halt bei Features wie der Geschwindigkeitsumstellung gespart.

Fazit: Ich will Dir den Brettspieler nicht ausreden sondern Dich nur darüber informieren, das das bedeutet - nicht dass Du dann wegen so einem Punkt eine Enttäuschung erleben wirst.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 13. Apr 2016, 12:24 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 13. Apr 2016, 12:24

akem (Beitrag #15) schrieb:
Naja, Project ist in Tschechien also ist das auch nicht viel anders...


Pro-Ject Audio Systems
Margaretenstrasse 98
A-1050 Wien (liegt in Österreich)

Pro-Ject-Plattenspieler werden in Tschechien gefertigt. Vertrieb und Händlernetz gibt es in Deutschland.


Marsilio (Beitrag #16) schrieb:
Würde es sich in diesen Fällen aber um einen Pro-Ject oder vergleichbaren Brettspieler handeln wäre es schnell fertig mit Musik, der Tonabnehmer würde übel über die Platte springen.


Das trifft nicht nur auf Brettspieler zu, sondern auf andere ebenso. Bezüglich Trittschallanfälligkeit ist der Argon TT-2 mit meinem Technics SL-Q 2 vergleichbar.


[Beitrag von CarstenO am 13. Apr 2016, 12:51 bearbeitet]
Pd-XIII
Stammgast
#18 erstellt: 14. Apr 2016, 05:48
Nur kurz zwischen rein möchte ich noch einen Vorteil von manuellen Drehern im Vergleich zu Automaten vorbringen:

Ich habe mit meinem Zero ja einen Dreher, der am Ende der Platte den Arm zurückführt. Im Grunde finde ich diese Funktion sehr angenehm, weshalb ich mich ja unter anderem auch dafür entschieden hatte. Bei "Alben" die in 45 abgespielt werden müssen, kann es allerdings schon einmal vorkommen, dass der Stopp-Vorgang eingeleitet wird, obwohl die Letzten Töne noch nicht abgespielt wurden. Die betrifft bei mir beispielsweise "Guerro" von Beck. Dort geht der Ton tatsächlich bis zum Rillenende.

Die betroffenen Platten halten sich allerdings stark in Grenzen.
CarstenO
Inventar
#19 erstellt: 14. Apr 2016, 07:55

Pd-XIII (Beitrag #18) schrieb:
Die betroffenen Platten halten sich allerdings stark in Grenzen.


Genau, die Ursache sollte überwiegend bei der Platte zu finden sein, nicht beim Prinzip der Abschaltautomatik.
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plattenspieler unter 100 euro?
poopoo am 02.07.2004  –  Letzte Antwort am 05.07.2004  –  12 Beiträge
Plattenspieler bis 100?
ralle16 am 19.06.2011  –  Letzte Antwort am 19.07.2011  –  17 Beiträge
Kaufberatung Plattenspieler bis 100,-
kirbyjoe am 29.03.2011  –  Letzte Antwort am 30.03.2011  –  10 Beiträge
Plattenspieler bis 100?
ashrai am 05.09.2008  –  Letzte Antwort am 10.09.2008  –  24 Beiträge
Noch ne Kaufberatung. - Plattenspieler bis 100 Euro
xlupex am 15.01.2008  –  Letzte Antwort am 18.01.2008  –  17 Beiträge
Plattenspieler bis 250 ?
eagel_one am 23.02.2009  –  Letzte Antwort am 07.03.2009  –  37 Beiträge
Einsteiger Plattenspieler bis 250?
machineskull am 28.01.2015  –  Letzte Antwort am 30.01.2015  –  36 Beiträge
plattenspieler für ca 500 euro
johnny1000 am 07.01.2009  –  Letzte Antwort am 08.01.2009  –  24 Beiträge
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