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Frage zu einem Phono Preamp

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Mr.Knister
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mrz 2009, 21:55
Moin,

mein neuer Receiver hat leider keinen Phonoeingang mehr. Deshalb muss nun ein Phonovorverstärker her. Es wird ja immer der NAD PP2 sehr hochgelobt. Dieser soll ca. 100Euro kosten. Einen ähnlichen hab ich von Cambridge Audio gesehen, auch für 100Euronen. Es gibt natürlich auch noch Preisgünstigere wie die Dynavoxe oder Thorens.

Muss es immer der NAD für 100Euros sein?! Ich kann mir nicht vorstellen dass z.b. in meinem alten Receiver ein Phonovorverstärker im Wert von etwa 100 Euro eingebaut war. Ich habe natürlich leider solche Gerätschaften auch noch nicht im direkten Vergleich hören können.

Zur Info.... ich habe einen ganz alten Kenwood Plattenspieler, direktangetrieben, den ich komplett neu Aufbauen musste. Als System ist ein Ortofon VinylMaster montiert.


Gruss


Glen_S.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Mrz 2009, 22:10
Je nach dem wie alt dein Receiver ist, und welcher es war, würde ich sagen, dass dort drin ein Pre eingebaut gewesen sein könnte, der heute deutlich über der 100 € Klasse anzusiedeln ist. Früher war die Platte halt das Maß aller Dinge.

Der NAD ist ganz OK, ein Freund hat den und ist sehr zufrieden. Natürlich gibt es auch günstigere (30 €), ich glaube allerdings nicht, dass du damit Spaß haben wirst. Wenn die 100 € nicht weh tun würde ich sie investieren.

Grüße

Claus
cyberhawk
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Mrz 2009, 22:14
Also normalerweise sagt man hier im Forum, dass ein NAD PP2
oder das ähnliche Gerät von Cambridge eigentlich erst den
Einstieg bilden.

Schau dir am besten an, welcher Abschlußwiderstand für deinen
VM empfohlen ist und wenn einer der billigeren Dynavoxe oder
Thorense (sind die Pres von Thorens wirklich billiger als
100?) den richtigen Abschlußwiderstand hat, könnte man das
Risiko imho angehen und das günstigere Gerät kaufen.

Ich habe aus Geldmangel für den Einstieg auch ein Gerät von
Dynavox gekauft gehabt, es hat aber einen Eingangswiderstand
von 1kOhm (!!). Normal brauchen MMs aber 47kOhm. Ernüchternd,
aber immerhin hats gespielt .
tiefton
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2009, 23:21
Ich kann den Dynavox TC-750 immer wieder empfehlen, der macht für das Geld seine Sache sehr gut, ist rel. Rauscharm und wenn Du den Tonabnehmer upgradest, hörst Du das auch.

Meiner hat 47khom und 220pf am Eingang und 1Kohm am Ausgang-

Ich finde den PP2 ganz ok, aber würde für das Geld eher einen SUPA 2 MM/MC kaufen.
Bepone
Inventar
#5 erstellt: 03. Mrz 2009, 09:18
Hallo Mr.Knister,

aus Interesse:
Was für einen Receiver hattest du denn vorher gehabt?


Gruß
Benjamin
doppelkopf0_1
Stammgast
#6 erstellt: 03. Mrz 2009, 12:16
Tach .

Wenn du löten kannst , diese .
piccohunter
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Mrz 2009, 16:15
Der hier ist recht günstig und sehr gut. Meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp!

Ich habe das Ding selber schon des öfteren benutzt und kann nur Gutes berichten. Einer der großen Vorteile des Gerätes ist auch, das es DIN- und Cinch-Eingänge sowie -Ausgänge hat, die auch untereinander kombinierbar sind (Also z.B. Plattenspieler wie älteren Dual über DIN an den Phono-PreAmp, und von dort mit Cinch zum Vollverstärker weiter).


[Beitrag von piccohunter am 03. Mrz 2009, 16:17 bearbeitet]
Feathead
Stammgast
#8 erstellt: 03. Mrz 2009, 17:59
Hab die Tage einen alten, restaurierten Pioneer Receiver SX-727 bekommen (Baujahr 1971 - 1973). Der hat 2 Phonoeingänge (beide MM, MC gab's damals ja noch nicht) und ich finde es fast unglaublich, wie gut der Phonozweig klingt! Damals wurde offensichtlich noch richtig aufwendig konstruiert.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Mrz 2009, 20:26

Feathead schrieb:
Hab die Tage einen alten, restaurierten Pioneer Receiver SX-727 bekommen (Baujahr 1971 - 1973). Der hat 2 Phonoeingänge (beide MM, MC gab's damals ja noch nicht)


Das halte ich allerdings für ein Gerücht...
Feathead
Stammgast
#10 erstellt: 03. Mrz 2009, 20:32

piccohunter schrieb:


Das halte ich allerdings für ein Gerücht... :.


Ich kenn wirklich keinen Verstärker/Receiver bis 1973, der MC-Eingänge hatte. Welche Systeme gab es denn? Wieso gab es keine MC-Eingänge? MC-Pres gab's auch nicht.

Oder ich irre mich komplett, durchaus möglich. Ich bin aber einer, der damals schon HiFi-infiziert war und so einiges an Gerätschaften kannte. Es interessiert mich wirklich.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 03. Mrz 2009, 21:48
Nun, das Denon MC-System DL103 zum Beispiel ist, wenn ich mich nicht vollkommen irre, im Jahre 1963 auf den Markt gekommen...
Mr.Knister
Stammgast
#12 erstellt: 03. Mrz 2009, 21:51
Erstmal Danke für die Antworten. Mein Receiver war kein Radio/Verstärker Receiver sondern ein AV Receiver. Davor hatte ich einen Vollverstärker von Pioneer, so n grosser Brocken war das. Zu der Zeit war allerdings die Compact-Disk Up to Date bzw. gerade dabei sich rasant zu verbreiten und ich hörte zu dieser Zeit nicht viel Vinyl. Auf den Geschmack bin ich erst wieder gekommen als ich einen uralten Kenwood Dreher in die Finger bekam. Da ich meine Platten schon immer recht pfleglich behandelt habe müssen nur wenige Exemplare gewaschen werden.

Also, der AV Receiver war einer von Kenwood und kostete seinerzeit etwa 449 Euronen. Das mag etwa nun 7 Jahre her sein. Dieser wurde jetzt von einem Marantz SR-5003 ersetzt und ein paar Canton GLE-409 nebst Center erhielten vor ein paar Wochen Einzug.

Ich könnte natürlich auch einfach einen NAD oder Cambridge bestellen und bei nicht gefallen wieder zurückschicken. Aber nicht Gefallen wirds wohl eher nicht ;-) Fragt sich nur ob die Unterschiede wirklich so deutlich hörbar sind?!

Also wenn ich überlege wie gut das Vinyl Master gegensätzlich zu den vorherigen Audio Technika klingt und das noch an den Kenwood Av Receiver gehört... wie gut muss das dann erst mit meiner jetzigen Konfiguration und einen NAD oder so klingen?! Ich muss schon sagen, da bekommt man doch Appetit

Gruss

piccohunter
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 03. Mrz 2009, 22:25
Ich kann keinen qualitativen Unterschied zwischen einem Cambridge 540P (ca. 100 €) und dem 20€-Profitech-Pre-Amp hören. Erst recht keinen Unterschied, der den 5-fachen Preis rechtfertigen würde. Im Gegenteil, im Grunde würde ich auch wenn der Cambridge und der Profitech gleich teuer wären, den Profitech nehmen, da er in meinen Ohren nicht schlechter klingt und einfach praktischer und universeller einsetzbar ist. (Ja, ich habe beide Pre-Amps hier rumliegen)


[Beitrag von piccohunter am 03. Mrz 2009, 22:26 bearbeitet]
doppelkopf0_1
Stammgast
#14 erstellt: 03. Mrz 2009, 22:39

ch kenn wirklich keinen Verstärker/Receiver bis 1973, der MC-Eingänge hatte. Welche Systeme gab es denn? Wieso gab es keine MC-Eingänge? MC-Pres gab's auch nicht.

Oder ich irre mich komplett, durchaus möglich. Ich bin aber einer, der damals schon HiFi-infiziert war und so einiges an Gerätschaften kannte. Es interessiert mich wirklich.


Ortofon SPU 1959 , auch damals gabs schon Phonoverstärker dafür.
Mr.Knister
Stammgast
#15 erstellt: 04. Mrz 2009, 19:44
Prima, ich werd mir den Profitech mal anschauen sowie den genannten Dynavox. Das einzigste wäre dass der Cambridge und er NAD hübscher anzuschauen sind, aber obs den Preis rechtfertigt... Kann mir ja immernoch was besseres kaufen denn ich hab erstmal genug ausgegeben. Es muss ja auch noch n ordentliches Kabel an meinen Dreher :-)

Gruss und schönen Feierabend noch
Jazzy
Inventar
#16 erstellt: 04. Mrz 2009, 19:56
Als Alternative zum PP2 könnte ich dir meine Project Phonobox mk2 anbieten,für 49,-kpl. Fotos im Biete-Thread.Die hat 47kOhm,ist für MM und MC geeignet und klingt recht gut.Jedenfalls fürs Geld.
Prince_Yammie
Stammgast
#17 erstellt: 06. Mrz 2009, 22:14

piccohunter schrieb:
Nun, das Denon MC-System DL103 zum Beispiel ist, wenn ich mich nicht vollkommen irre, im Jahre 1963 auf den Markt gekommen... :prost


Da irrst du gewaltig, in der Tat kame die MC Systeme erst später in Mode. Mag sein, dass schon einige ganz weit abgehobene High End Experten mit sowas experminetiert haben, aber das erste mal dass ich von nem MC System gehört habe war in den späten siebzigern oder frühen achtzigern.
Das SHURE V 15 Typ III war Ende der Fahnenstange und in meinem DUAL 701 verbaut, als ich den 1975 gekauft habe - Da redete noh keiner von MC Systemen ud externen Phono Vorverstärkern und an Receivern war ein Phono Eingang umschaltbar auf Kristall und Magnet :-)..


[Beitrag von Prince_Yammie am 06. Mrz 2009, 22:15 bearbeitet]
Prince_Yammie
Stammgast
#18 erstellt: 06. Mrz 2009, 22:22

Mr.Knister schrieb:
Prima, ich werd mir den Profitech mal anschauen sowie den genannten Dynavox. Das einzigste wäre dass der Cambridge und er NAD hübscher anzuschauen sind, aber obs den Preis rechtfertigt... Kann mir ja immernoch was besseres kaufen denn ich hab erstmal genug ausgegeben. Es muss ja auch noch n ordentliches Kabel an meinen Dreher :-)

Gruss und schönen Feierabend noch :prost


Ich hab nnen Geheimtipp, der nicht mehr als ein PP2 kostet aber doppelt so gut klingt...
V-LPs von Musical Fidelity , möglichst mit High Output MC Systemen kombinieren - glasklarer anspringender und unter die Haut gehender Musical Fidelity Sahne Sound.. (83 % Stereo Wertung gegenüber 62% PP2. das sind Welten )hörbarer Unterschied, bevor dass jetzt wieder mit den Bewertungen losgeht.. Diese Einstufung kann ich nachvollziehen hätte dem PP2 allerdings maximal 50 Punkte gegeben. Der ist guter Standard , nich mehr...! Wenn es besser klingen soll muss was anderes ran !
piccohunter
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 07. Mrz 2009, 20:51

Prince_Yammie schrieb:

piccohunter schrieb:
Nun, das Denon MC-System DL103 zum Beispiel ist, wenn ich mich nicht vollkommen irre, im Jahre 1963 auf den Markt gekommen... :prost


Da irrst du gewaltig, in der Tat kame die MC Systeme erst später in Mode. Mag sein, dass schon einige ganz weit abgehobene High End Experten mit sowas experminetiert haben, aber das erste mal dass ich von nem MC System gehört habe war in den späten siebzigern oder frühen achtzigern.
Das SHURE V 15 Typ III war Ende der Fahnenstange und in meinem DUAL 701 verbaut, als ich den 1975 gekauft habe - Da redete noh keiner von MC Systemen ud externen Phono Vorverstärkern und an Receivern war ein Phono Eingang umschaltbar auf Kristall und Magnet :-)..


Nur weil Du zu dieser Zeit noch nix von MC-Systemen gehört hast, heisst das noch lange nicht, das es sie nicht gab... Ich habe 1975 auch noch nix von MC-Systemen gewusst, aber trotzdem gab es sie.

Ich habe übrigens nochmal recherchiert... Vorstellung des Denon DL103 war definitiv 1963, Markteinführung (also für jeden zu kaufen) war 1970. Also irre ich mich nicht. Bitte erst recherchieren, dann erst andere des Irttums bezichtigen, bitte. Nur weil man zu einem bestimmten Zeitpunkt nichts von der Existenz einer bestimmten Sache wusste, kann es trotzdem schon vorhanden gewesen sein.
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