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Sind die Hochtöner kaputt?

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seppelchen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Okt 2005, 16:17
Hallo,

ich habe mir diese Hochtöner hier gekauft
http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWN%3AIT&rd=1

Dachte die sind billig und vergleichsweise ganz gut. Habe die angeschlossen und höre nun auch schon Paar Tage damit Musik. Jetzt hatte ich aber mal ein bisschen lauter Musik angehört (Bi Polar). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich die max. 80W dabei überschritten habe. Doch seit neuestem kratzen die Hochtöner bei manchen Liedern. Sind die da jetzt kaputt gegangen oder ist das was anderes kaputt?

Danke für Eure Antworten
Sebastian
S.P.S.
Inventar
#2 erstellt: 24. Okt 2005, 16:19
SO wie dus beschreibst sind die jetzt kaputt. Die Spule wird wohl kratzen.....
seppelchen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Okt 2005, 16:21
Was ich mal getestet habe, die mit verschiedenen Sinustönen so ab 1000Hz zu belasten. Da haben die aber nicht gekratzt, oder kann man das damit nicht überprüfen?
S.P.S.
Inventar
#4 erstellt: 24. Okt 2005, 16:49
Doch

und bei bestimmten Frequenzen kratzt es und bei anderen nicht.


Hatte ich bei meinen alten Boxen. Aber erst nach 25 Jahren

lens2310
Inventar
#5 erstellt: 24. Okt 2005, 18:01
Man darf dabei nicht vergessen, Die Belastbarkeit ist nur anteilig. Das heißt, in Kombination mit Bass und Mitteltöner die ca. 40-60 Watt "vertragen".
So ein Kalottenhochtöner hat eine Belastbarkeit von höchstens 10 Watt Sinus. Mit Ferroflouid ein paar Watt mehr. Profi-Hochtöner haben eine Belastbarkeit von ca. 20 Watt Sinus bei hohem Wirkungsgrad. Vermutlich hast du sie durch einen zu schwachen Verstärker bei hohen Lautstärken zerstört, mal gesetz den Fall die Übergangsfrequenzen haben gestimmt.
hangman
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Okt 2005, 18:31
ab wieviel hz hast du sie denn angefahren? kennst du die trennfrequenzen deiner weiche? sollte ja min 2000hz sein, sonst wirds DEM hochtöner schnell zuviel...!
seppelchen
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Okt 2005, 20:10
Ich denke mal, dass der durch zu niedrige Frequenzen kaputt gegangen ist, weil ich noch keine Weiche habe und mir erst noch eine bauen will. Habe halt gedacht, das wäre nicht so schlimm, aber mit den zu niedrigen Frequenzen kann ich mir das jetzt vorstellen warum die Hochtöner kaputt sind.

Kann man die Hochtöner eigentlich schützen wenn man eine Weiche entwickelt. Ich habe einige gesehen, die haben da eine Lampe, gibt es da auch noch was anderes?
detegg
Administrator
#8 erstellt: 24. Okt 2005, 20:20
Hi Seppelchen,

ich hatte es schon vermutet - Du hast KEINE Frequenzweiche verwendet! Etwas Input kannst Du hier finden ---> http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=34 - wenn zu starker Tobak, dann bitte hier nochmals fragen ...

GRuß
Detlef
seppelchen
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Okt 2005, 20:32
Danke für den Tipp, ich hatte auch schon hier
http://www.lautsprechershop.de/tools/weiche/12db.htm
nachgeschaut.

Noch eine Frage zu dem Übelastungsschutz:
Kann ich da sowas
http://www.lautsprechershop.de/hifi/ptc.htm
nehmen? Und wo muss man das dazwischen löten?

Danke für Eure Hilfe

PS: Ich hätte nicht gedacht, dass man einen Hochtöner so schnell kaputt machen kann, naja bin halt noch Hifi Newbie
detegg
Administrator
#10 erstellt: 24. Okt 2005, 20:41
... der PTC (Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten = wenn warm wird, wird größer) ist viel zu langsam, um einen Hochtöner OHNE vorgeschaltete Frequenzweiche zu schützen. So etwas wird manchmal in PA-Anlagen benutzt - bei Home-Hifi eher sehr selten

... der Schlag auf eine Bassdrum bei gehobener Zimmerlautstärke wird einen HT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne Frequenzweiche SOFORT ins Nirvana schicken - es sei denn, es ist ein Piezo

Frage: ab welcher Frequenz soll Dein Hochtöner spielen?

Detlef

PS: bei Deinem Hochtöner stand doch:

Frequenzgang: 1500-20000Hz (siehe Messschrieb)

Trennfrequenz: >2000Hz mit min12dB/Okt

... das sollte nachdenklich machen !!


[Beitrag von detegg am 24. Okt 2005, 20:43 bearbeitet]
seppelchen
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Okt 2005, 20:53
Da hab ich wohl die Frage dumm formuliert. Ich bin von dem Schaltbild hier
http://www.lautsprechershop.de/tools/weiche/12db.htm
ausgegangen.

Muss ich den PTC Widerstand einfach vor den Hochtöner machen, also am Pluskabel was von der Weiche kommt und an den Hochtöner geht?


detegg schrieb


... das sollte nachdenklich machen !!


Hat bei mir wohl nicht geholfen

Noch ne andere Frage. Was genau an der Spule ist denn da jetzt kaputt, nur mal Interesse halber.
detegg
Administrator
#12 erstellt: 24. Okt 2005, 22:50
Hi Seppel,

... nicht Du dumm formuliert, sondern Ich nicht richtig verstanden

... der PTC kommt in die Plusleitung vor den Höchtöner, nach der Weiche.

... die Schwingspule ist das zarte Gebilde, das den "Motor" Lautsprecher in Zusammenarbeit mit dem Magneten antreibt. Im Falle eines Hochtöners ein "Draht" von einigen 10tel Millimetern Durchmessern - ähnlich wie in einer Glassicherung. Dieser Draht ist aufgewickelt auf dem Schwingspulenträger - meistens immer rund mit ca. 20mm Durchmesser. Und wenn es dem "Draht" zu warm wird (Strom zu groß), dann schmilzt er halt - wie bei der Glassicherung.


Detlef
seppelchen
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Okt 2005, 13:33
Noch ne kleine Frage...

Ich hab hier Paar Hochtöner von einem Hersteller den ich lieber nicht nennen will (aus Sicherheitsgründen ). Da ist an dem Pluskabel ein Kondensator dran. Ist das so eine Art Weiche? Kann da eigentlich der Tieftöner kaputt gehen, wenn man den zu hohe Töne spielen lässt?
S.P.S.
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2005, 13:47
Genau das wollte ich auch mal wissen....Ich denke jedoch der "dämpft" den Hochtöner, weil wenn ich ihn überbrücke ist der HT deutlich lauter.

detegg
Administrator
#15 erstellt: 25. Okt 2005, 13:57

seppelchen schrieb:

Ich hab hier Paar Hochtöner von einem Hersteller den ich lieber nicht nennen will (aus Sicherheitsgründen ). Da ist an dem Pluskabel ein Kondensator dran. Ist das so eine Art Weiche?

Wenn es wirklich ein Kondensator ist - ja!

seppelchen schrieb:

Kann da eigentlich der Tieftöner kaputt gehen, wenn man den zu hohe Töne spielen lässt?

Wenn es wirklich ein Tieftöner ist - nein!

Gruß
Detlef

PS: ein Tieftöner ist elektr./mech. nicht in der Lage, sehr hohe Töne wiederzugeben. Er hat eine sehr große belastbare Schwingspule für die "energiereichen" tiefen Töne.
seppelchen
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Okt 2005, 21:48
Würde es da nicht auch reichen einfach einen Kondensator vor den Hochtöner zu machen? Da könnte man sich ja eine aufwendige Weiche sparen. Oder hat der Tieftöner dann Probleme bei den hohen Tönen ?
detegg
Administrator
#17 erstellt: 25. Okt 2005, 22:24
Hi Seppel,

ein Sänger (tiefe Stimme) und eine Sängerin (hohe Stimme) singen im Duett das gleiche Lied.
Das kommt gut, wenn sich die beiden stimmlich ergänzen.

Wenn Du dem Sänger jetzt in das Gekröse trittst, trifft er möglicherweise nicht mehr den richtigen Ton.
Davon unbeeindruckt wird die Sängerin weitersingen

Du kannst auch irgendwas mit der Sängerin anstellen - wenn der Sänger ein Profi ist, wird ihn das nicht interessieren.
Er wird weitersingen ....

Ob sich das dann noch gut anhört? Es ist doch ein Duett!

Niemals wird jedoch der Sänger den Part der Sängerin übernehmen können - oder eben umgekehrt

Gruß
Detlef

PS:
Würde es da nicht auch reichen einfach einen Kondensator vor den Hochtöner zu machen? Da könnte man sich ja eine aufwendige Weiche sparen. Oder hat der Tieftöner dann Probleme bei den hohen Tönen ?

... bitte lese doch einmal die Grundlagen zu Frequenzweichen in o.g. Link - es sollte sich lohnen!


Detlef
seppelchen
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 26. Okt 2005, 10:43
Die Erklärung gefällt mir
Das muss ich mir merken, falls mich das mal einer fragen sollte , dann sag ich ihm das einfach ;).

Danke nochmal für die Tipps, jetzt werde ich glaube keine LS mehr als Sicherung nehmen
sakly
Inventar
#19 erstellt: 26. Okt 2005, 12:00

S.P.S. schrieb:
Genau das wollte ich auch mal wissen....Ich denke jedoch der "dämpft" den Hochtöner, weil wenn ich ihn überbrücke ist der HT deutlich lauter.

:prost


Nein, der Kondensator wirkt als Weiche, nicht als Dämpfungsglied. Logischerweise gibt es Bereiche, wo der Kondensator dämpft, denn das ist ja genau die Funktion einer Weiche, deshlab wird der HT auch lauter, wenn du den Kondensator überbrückst. Dabei gibt der HT aber auch deutlich niedrigere Frequenzen wieder, als er "darf".

PTCs würde ich sinnvollerweise aber vor die Weiche setzen, denn dann wird die Weiche vor Überlastung ebenfalls geschützt. Setzt man das PTC hinter die Weiche, wird diese weiterhin mit den hohen Strömen belastet, die dann gegeben sind.
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