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Frage zur Watt Angabe auf Chassis

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tcb1977
Neuling
#1 erstellt: 02. Dez 2005, 10:50
ich habe gerade im Internet nach den techn. Angaben für mein LAusprecherchassis gesucht.

Monacor SPH 165KEP Tief/Mitteltöner 60 Watt,8 Ohm,89db Schalldruck
Beyma T2010 Hochtönter 24 Watt,8Ohm 92 db Schalldruck

Auf den Lautsprechern selber stehen aber viel höhere Werte zum Beispiel 100 Watt auf dem Monacor. (Musikbelastbarkeit?)
Wieviel Leistung darf ich denen nun zumuten ? Der Yamaha AX892 hat lt. Hersteller 115W an 8 Ohm. Bisher konnte ich den Lautstärkeregler immer bis über die Hälfte aufdrehen ohne das es irgendwelche Probleme gab. Nur das die Lautstärke nahe am Gehörschaden lag. Ab wann wird es für das Chassis gefährlich.

P.S. alles Eigenbau von der Weiche bis zum Gehäuse.
markusred
Inventar
#2 erstellt: 02. Dez 2005, 16:08
Kann man so allgemein nicht beantworten. Normalerweise gehen Chassis nicht kaputt, es sei denn:

- durch einen Bedienfehler (z. B. klippenden Verstärker)
- durch falsche Konzeption (z. B. zu tiefe Trennfreq. des HT)

Bevor die Chassis zerstört werden, hören sie sich durch Verzerrungen erbärmlich an. Wenn Du diese Signale nicht ignorierst, kann eigentlich nix passieren. Jegliche Wattangaben bei Lautsprechern sind deshalb eigentlich irrelevant.

Achtung:
Ein Verstärker liefert nicht erst bei voll aufgedrehtem Pegelregler seine Maximalleistung! Bei analogem Poti und linearer (neutraler) Klangeinstellung (und ohne Loudness) ist Vollausssteuerung etwa zwischen 10 - 12 "Uhr" erreicht. Drehst Du hingegen kräftig Bässe rein, kann der Verstärker auch weit vorher schon vollausgesteuert sein.


[Beitrag von markusred am 02. Dez 2005, 16:09 bearbeitet]
Metal_Man
Inventar
#3 erstellt: 02. Dez 2005, 16:12

Jegliche Wattangaben bei Lautsprechern sind deshalb eigentlich irrelevant.


Ganz genau.
[klugscheiß]
Chassis können auch kaputt gehen, wenn sie zu alt sind. Zumindest Schaumstoff-Sicken werden bröckelig.
[/klugscheiß]

Ansonsten stimme ich markusred voll und ganz zu.
Grüße
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 03. Dez 2005, 11:36
Prinzipiell existiert immer noch die DIN 45500, in welcher klar geregelt ist, wie ein Lautsprecher gemessen wird. Damit ist klar, wie lange (Dauerbelastbarkeit oder Musikbelastbarkeit) er welche Leistung schadlos überstehen muss. Und wenn nicht ergänzende Angaben gemacht sind, so handelt es sich immer um das volle Frequenzspektrum, das ihm zugeführt wird.
So kann beispielsweise ein Basslautsprecher mit 5oW angeschrieben sein, der Mitteltöner mit 30 und der Hochtöner mit 10.
Es kann aber auch beispielsweise beim Hochtöner stehen:
120W bei Trennung mit 12dB/Okt bei 7kHz. Wenn man also das ganze Frequenzband mit einer Leistung von 100W "anbietet" und mit der Weiche den Hochtöner erst ab 7 kHz anschliesst, bekommt er gerade mal die erlaubten 10W.

Wenn also derartige Daten auf den Chassis stehen, muss man zusätzlich die Weichendaten kennen. Daraus lässt sich dann die Belastbarkeit für jeden einzelnen Lautsprecher berechnen und der tiefste Wert aller errechneten Daten wäre dann die Nennbelastbarkeit der Box.
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