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Höhenverlust bei alten LS!

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Mr.Stereo
Inventar
#1 erstellt: 07. Jun 2006, 23:34
Hallo,

hab hier noch ein älteres (BJ ca 1995) Päärchen B&W CDM1 rumstehen, die ich nach längerer Zeit (ca 8-9 Monate) mal wieder angeschlossen habe.
Jetzt kommt es mir so vor, als wäre der HT äusserst zurückhaltend, wenn nicht gar dumpf.
Es kann naürlich sein, dass ich mich an den Klang meiner neuen LS mit Magnetostaten-HT sosehr gewöhnt habe, dass mir alles andere dumpf vorkommt.
Aber so hab ich die LS schlicht nicht in Erinnerung.

Kann es also sein, dass bei älteren LS der Hochtöner an Leistungsfähigkeit verliert, zumal der B&W Ferrofluid-gekühlt ist.
Kann sich das Ferrofluid verflüchtigen oder verklumpt es und behindert die Beweglihkeit der Schwingspule?

Was kann man dagegen tun?

Gruß
Boris
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 08. Jun 2006, 05:29
Hi!

Ich habe irgendwo schon mal von einem solchen Problem bei älteren B&Ws gehört. Hast Du Schon mal die Suchfunktion angeworfen

Grüße

Frank
Mr.Stereo
Inventar
#3 erstellt: 08. Jun 2006, 18:08
Ja, hab aber nix hilfreiches gefunden.
Hat jemand Erfahrungen mit ferrofluidhaltigen Hochtönern?
Hab heut mal mit nem Freund telefoniert, der meinte, dass man das Ferro evt. auch rausholen könnte (wenn man rankommt), es ist angeblich nicht zwingend für den optimalen Betrieb es HT's notwendig.

P.S. soll übrigens "Höhenverlust" nicht "Höheverlust" heissen, kanns aber nicht mehr ändern.
Ist wohl jemand so gut?!...Danke!


[Beitrag von Mr.Stereo am 08. Jun 2006, 18:10 bearbeitet]
dpl2000
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jun 2006, 19:08
Das Ferrofluid in den Hochtönern dient der Kühlung und erhöht damit die Belastbarkeit der Hochtöner, es kann aber mit der Zeit verhärten. Wenn man das Diaphragma einzeln abbauen kann, kann man versuchen, das Ferrofluid mit etwas saugfähigem aus dem Luftspalt herauszuholen. Aber damit sinkt natürlich auch die Belastbarkeit des Hochtöners, besser wäre wohl ein Tausch des Hochtöners.


Grüße

Volker
Mr.Stereo
Inventar
#5 erstellt: 09. Jun 2006, 00:49
Hat jemand ne Ahnung, was so ein Austausch-HT kosten kann?
Zur Belastbarkeit:
Wenn ich den LS nicht dauernd an seiner Grenze fahre, dürfte es doch kein Problem geben, oder?

Gruß
Boris
doenen
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jun 2006, 02:36
soweit ich weiss ist das ferrofluid auch magnetisch und dient auch als magnet...

wenn dus rausnimmst verliert er wohl nicht nur an belastbarkeit sondern auch an leistungsfaehigkeit.
Hüb'
Inventar
#7 erstellt: 09. Jun 2006, 05:10

Mr.Stereo schrieb:
Hat jemand ne Ahnung, was so ein Austausch-HT kosten kann?

Hallo Boris!

Hast Du schon mal bei B&W direkt angefragt? Die müssten auch etwas zum grundsätzlichen Problem - sodenn vorhanden - sagen können.

Grüße

Frank
sailor
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Jun 2006, 19:30
Hallo Mr.Stereo,

früher glaubte man, Ferrofluid würde ewig die gleiche Konsistenz behalten. Dem ist aber nicht so. Es wird mit der Zeit hart - der Hochtöner wird dann immer leiser, bis man gar nichts mehr hört.

Man kann 'frisches' Ferrofluid einfüllen (lassen), das hält dann auch wieder einige Zeit bis es wieder eintrocknet.

Man kann es auch entfernen (lassen), dann ändern sich aber die ThieleSmall Parameter des LS und die Weiche muss dazu passend überarbeitet werden.

Es gibt Spezialisten die das machen. Einfach hier im Forum nach Lautsprecherreparatur suchen (Beispiel www.Klangmeister.de)

Grüße

Reinhard
five_angel
Stammgast
#9 erstellt: 09. Jun 2006, 20:37
Haben die B&W 804 Matrix, Kaufjahr 1992 neu, auch solche Hochtöner?

Mir ist das nicht aufgefallen, Höhen waren eigentlich bis zuletzt m.E. ok.
HannoverMan31
Inventar
#10 erstellt: 30. Mrz 2016, 10:33
Ist zwar schon älter der Beitrag, jedoch habe ich auf der Visaton Homepage gelesen, dass es wichtig wäre, niedrigviskoses Ferrofluid, zu verwenden, da bei extrem dünnflüssigem eine Verdickung bzw Verfestigung ausgeschlossen ist.
Sie empfehlen beim Kauf von neuen Hochtönern bzw deren Austausch immer auf niedrigviskoses Ferrofluid zu achten, da diese Hochtöner dann keiner Alterung unterliegen. Alle guten Hersteller verwenden heute eigentlich nur noch dünnflüssiges Ferrofluid.

Vermutlich wurde früher mehr dickflüssiges Zeug verbaut, wo ja bekannt ist, je dicker die Viskosität einer Flüssigkeit, so schneller und leichter kann sie verhärten.

Da frage ich mich nur, kann es bei dünnflüssigem Ferrofluid dann nicht zur umgekehrten Variante kommen, nämlich das es wie Wasser verdunsten statt verhärten kann?


[Beitrag von HannoverMan31 am 30. Mrz 2016, 10:37 bearbeitet]
detegg
Administrator
#11 erstellt: 30. Mrz 2016, 12:24

Da frage ich mich nur, kann es bei dünnflüssigem Ferrofluid dann nicht zur umgekehrten Variante kommen, nämlich das es wie Wasser verdunsten statt verhärten kann?

Statt zum wiederholten Male irgendwelche Fred-Leichen auszugraben, könntest Du auch mal die einschlägigen Infos bei den Herstellern von FF einholen ---> hier.

Danke

Detlef
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