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Alternative zu Fostex PM 0.5 MKII (Aktiv)

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Autor
Beitrag
pratter
Inventar
#1 erstellt: 11. Nov 2006, 23:04
Ich betreibe im Augenblick ein Paar Fostex PM 0.5 MKII (aktive Abhöre) im Nahfeld, bin aber nicht ganz glücklich, und suche nach besseren Alternative im gleichen Preisbereich (200-400 EUR / PAAR).

Die Fostex habe zwar einen grandiosen Tiefgang für ihre Baugröße, und sind auch äußerst pegelfest, aber leider sind mir die Höhen zu dunkel abgestimmt - ich hätte da gerne etwas mehr Auflösung/Brillianz, es sollte einfach etwas offener klingen.

Die Yamaha HS50M konnte ich zwischenzeitlich auch hören, die zwar die Höhen besser darstellt, dafür keinerlei Druck im Tief und Kickbass ausüben kann. Klingt im Endresultat einfach zu Flach!

Irgendwelche Vorschläge?

Voraussetzungen:
+ Gehäusetiefe nicht größer als 280mm
+ Aktiv!

Grüße,
Sascha
Poison_Nuke
Inventar
#2 erstellt: 12. Nov 2006, 11:59
ich hatte damals meine PM0.5 gegen die Alesis M1 Active 620 angehört. Die waren IMHO etwas detailverliebter in den Höhen. Die Yamaha fand ich selbst auch nicht so prickelnd, halt wegen dem fehlenden Tiefgang.

ansonsten vielleicht die Samson Rubicon R8a mit einem Bändchen HT, nur ich glaub, die könnte etwas zu groß sein


weitere Monitore dieser Preisklasse kenn ich ansonsten leider nicht.
pratter
Inventar
#3 erstellt: 12. Nov 2006, 12:19
Der Samson wird, trotz Bändchenhochtöner, eher eine gutmütige Auflösung nachgesagt, aber geschrieben wird im Internet natürlich viel.

Die Yamaha HS80M wären von der Größe grenzwertig, und für mich durchaus eine Überlegung wert, sind aber etwas über meinem Budget, denn da komme ich bereits in den Bereich der kleinsten Genelec.

Hast Du die PM 0.5 MKII noch laufen? - ich habe nämlich den Eindruck, ich stehe so ziemlich alleine mit meiner Meinung dar, dass die Teile fast sogar ein bisschen "Dumpf" klingen, also die Höhen doch recht zurückhaltend sind. In zahlreichen Beiträgen im Internet wird gerade ihr Hochtöner über den Klee gelobt.

Die Alesis M1 520/620 habe ich nur kurz gehört, leider ohne Vergleich und kann mir daher kein Urteil bilden. Ihr wird ein etwas mulmiger und unkontrollierter Bass nachgesagt, also ne ganze Ecke schlimmer als bei der Fostex PM 0.5 MKII, die bei falscher Aufstellung auch etwas "weich" wirkt, aber das wäre kein Problem, immerhin kommt da wenigstens Bass, und davon sogar jede Menge.

Dann gäbe es da noch die Event ALP5, oder sogar die TR6, aber da habe ich keinerlei Hörerfahrung.

Ich hoffe hier lesen noch ein paar weitere Personen mit, die etwas dazu beitragen können.

Gruß,
Sascha
Poison_Nuke
Inventar
#4 erstellt: 12. Nov 2006, 13:07
meine Fostex sind genau wie bei dir am Arbeitplatz aktiv. Sozusagen als PC Lautsprecher

und ich persönlich bin mit dem Hochtonbereich mehr als zufrieden. Aber ich steh eh tendenziell mehr auf warme/weichere HTs. Auch die Tieftonabbildung ist mehr als sehr gut. Ich finde die Fostex als perfekt für ihre Aufgabe, auch wenn sie gegen meine neuen Focal Solo6 Be wohl ziemlich schlecht dastehen werden
(naja, die kosten ja auch das 6fache )

Kann beide aber nicht Vergleichen. Heimkino und Arbeitsplatz sind mehrere hundert km voneinander entfernt.



Achja, Hörzone oder yournecs sollten da sicher noch einiges sagen können. Hörzone als Besitzer eines Ladens für aktive Monitore sollte da sicher einiges kennen


Könntest ja auch mal kurz im Thread "Es lebe der Studiomonitor" reinschauen:
http://www.hifi-foru...m_id=30&thread=13717
pratter
Inventar
#5 erstellt: 12. Nov 2006, 13:43

und ich persönlich bin mit dem Hochtonbereich mehr als zufrieden. Aber ich steh eh tendenziell mehr auf warme/weichere HTs.


Das Gehöhr gewöhnt sich mit der Zeit eh daran, aber wenn man einmal entäuscht ist, hat man das irgendwie im Hinterkopf, und man kriegt das nicht mehr so einfach raus. So ergeht mir das im Augenblick mit den Fostex, so sehr mir Druck und Bassvolumen entgegen kommen, bin ich einfach nicht wirklich mit dem Hochtöner zufrieden. Und gerade weil der Bass so ziemlich kräftig ist, erscheint mir das gesamte Klangbild etwas "zugeschnürt".


Ich finde die Fostex als perfekt für ihre Aufgabe, auch wenn sie gegen meine neuen Focal Solo6 Be wohl ziemlich schlecht dastehen werden


Ja, habe ich gelesen. Ich habe den LS auch schon LIVE gesehen, und hat mir gut gefallen. Leider konnte ich Sie damals nicht anhören. Aber BE-HT zu diesem Preis ist wirklich sensationell, aber ist mir schlichtweg zu teuer.

Auch ist in diesem Preisbereich extrem viel los, da sollte man auf alle Fälle auch mal Adam, Genelec, Event, Mackie, .. mit einbeziehen.

Ich habe bei den Fostex inzwischen etwas den HT-Bereich angehoben, und den Bass leicht abgesenkt. Gefällt mir so ganz gut, fühle mich da aber irgendwie nicht wohl dabei, mit Filter / EQ da rumzupfuschen.

Gruß,
Sascha
noco
Inventar
#6 erstellt: 12. Nov 2006, 13:51

pratter schrieb:
Ich habe bei den Fostex inzwischen etwas den HT-Bereich angehoben, und den Bass leicht abgesenkt. Gefällt mir so ganz gut, fühle mich da aber irgendwie nicht wohl dabei, mit Filter / EQ da rumzupfuschen.


Hi Sascha,

wie es aussieht, kannst du meinen Einwand aus dem D9 Thread doch selbst etwas nachvollziehen
Ich glaube es gibt ein paar Aktive, bei denen man direkt am LS eine Art EQ hat, hast du soetwas mal gehört?

Und was machen die Yamahas denn, wenn du den Bass etwas erhöhst? Hat das auch nicht funktioniert?


Ansonsten würde ich wohl nichts kaufen, was nicht zumindest größtenteils überzeugt


Gruß,
Nico.


PS.: Bitte nicht falsch verstehen mit dem EQ, ist nicht böse gemeint
Poison_Nuke
Inventar
#7 erstellt: 12. Nov 2006, 13:57
zum Musikhöre hab ich sogar einen -3dB EQ im Hochtonbereich

So unterschiedlich können die Geschmäcker sein

achja, Adam und Genelec habe ich mir auch intensiv angesehen und auch mal kurz angehört, richtiges Vergleichshören ist aber bei Monitoren zum Glück nicht notwendig. Da sind die technischen Daten und die Messdiagramme schon wesentlich wichtiger, da man hier meist schon die Eigenschaften herausfindet. Und aufgrund ihres Hochtöners ist mein Wahl ziemlich einfach gewesen. In jedem Test hat der HT sehr gut abgeschnitten und wurde von den Testern so beschrieben, wie ich es mir wünsche: sehr präzise, aber ganz leicht zurückhaltend und feinzeichnend, und überhaupt nicht stressig usw



@ noco:
eigentlich hat jeder gute Monitor mindest ein paar EQs. Bei Tannoy sind es satte 20EQs pro LS, bei Genelec immerhin noch 8, bei meinen Focal hat man zumindest für TT und HT einen EQ. Bei Behringer gibt es auch sehr umfangreiche EQ Möglichkeiten. Die Fostex sind da echt eine Ausnahme, dass sie in der Hinsicht nix bieten.
noco
Inventar
#8 erstellt: 12. Nov 2006, 14:07

Poison_Nuke schrieb:
eigentlich hat jeder gute Monitor mindest ein paar EQs. Bei Tannoy sind es satte 20EQs pro LS, bei Genelec immerhin noch 8, bei meinen Focal hat man zumindest für TT und HT einen EQ. Bei Behringer gibt es auch sehr umfangreiche EQ Möglichkeiten. Die Fostex sind da echt eine Ausnahme, dass sie in der Hinsicht nix bieten.


Dass das so ist, wusste ich nicht. Dachte es sei die Ausnahme, wenn es sowas gibt
Danke für die Aufklärung


Gruß,
Nico.
pratter
Inventar
#9 erstellt: 12. Nov 2006, 14:10
Hallo Nico,


wie es aussieht, kannst du meinen Einwand aus dem D9 Thread doch selbst etwas nachvollziehen


Nein kann ich nicht, denn EQ ist nicht gleich EQ, das hatte ich Dir aber bereits erklärt. Ich verwende bei den Fostex einen Software-EQ, bei dem ich schlichtweg nicht weiß, wie er qualitativ einzuschätzen ist. Mir fehlt es da schlichtweg noch an Erfahrung mit diversen Filtern. Die Fostex bieten selbst leider keine Möglichkeiten für eine Raum und Klanganpassung, aber auch da wüsste ich nicht, wie gut diese Filter sind.



Ich glaube es gibt ein paar Aktive, bei denen man direkt am LS eine Art EQ hat, hast du soetwas mal gehört?


Ja, kenne ich zu Genüge. Die Yamaha HS50/HS80 bringen solche Features mit. Diese Anpassungsmöglichkeiten bieten die Hersteller in erster Linie deswegen an, um flexibler in der Aufstellung zu sein. Oftmals werden Studio-LS an die Wand gequetscht, da ist man froh über solche Einstellungsmöglichkeiten.


Und was machen die Yamahas denn, wenn du den Bass etwas erhöhst? Hat das auch nicht funktioniert?


Das kam garnicht gut, denn eine Anhebung dort zu machen, wo eigentlich fast garnichts ist, geht nach meiner Erfahrung immer nach hinten los. Es ist genauso wie wenn man Treble am Anschlag bei Höhen fährt, das klingt dann nicht mehr wirklich "Natürlich".


Ansonsten würde ich wohl nichts kaufen, was nicht zumindest größtenteils überzeugt


Klar, das nehme ich mir auch immer vor, mir werden aber immer wieder die Grenzen gezeigt, und plötzlich steht man in einem Preisbereich, der nicht wirklich in Frage käme. Eine MA RS6 ist meiner Meinung auch mit sehr vielen Fehlern behaftet, das magst Du vielleicht anderster sehen, aber auch da muss man, wie ich finde, Kompromisse eingehen. Irgendwo muss man aber seine Grenze ansetzen.

@Poison_Nuke

zum Musikhöre hab ich sogar einen -3dB EQ im Hochtonbereich


Mein Bruder hat bei der Yamaha HS50M, die sowieso schon offener ist, die Höhen nochmal extra um 2db angehoben, hehe.

Welchen EQ verwendest Du bei der Fostex?

Gruß,
Sascha
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 12. Nov 2006, 14:26

pratter schrieb:
Welchen EQ verwendest Du bei der Fostex?


Den bei WinAmp 2.92 integrierten. Also wenn der was an der Qualität verschlechtern sollte, dann wird dass sicherlich extrem geringfügig gegenüber der Raumakustik und den Schwächen der Fostex sein

Da bei WinAmp immer ein kleiner Wechsel zu hören ist, wenn man den EQ einschaltet oder nicht, kann man das gut Vergleichen. Und mir ist da noch nie ein unterschied aufgefallen, nichtmal mit meinen Kopfhörern (AKG HSC 271).
pratter
Inventar
#11 erstellt: 12. Nov 2006, 14:40
Ja, Ditto, den verwende ich auch :-)

Hast Du eigentlich auch die MKII Ausführung?
Ich finde die sehen durch ihre Hochglanz/Klavierlack-Front recht Edel aus.

Gruß,
Sascha
Poison_Nuke
Inventar
#12 erstellt: 12. Nov 2006, 15:10
jop, ich habe genau die gleichen wie du

sieht wirklich sehr edel aus, nur leider sieht man jeglichen Staub usw, vorallem da man direkt davor sitzt fällt das noch eher auf
Und auch Fingerabdrücke sind stark sichtbar, da die auf dem Schreibtisch stehen, kommt man ja zwangsläufig ab und zu mal ran (zumindest bei mir steht daneben das Alesis io|2, über das die Monitore am PC symmetrisch angeschlossen sind, und da streift man halt ab und zu den Moni, wenn man lauter oder leiser machen will.
noco
Inventar
#13 erstellt: 14. Nov 2006, 21:42
Hi Sascha,


pratter schrieb:

wie es aussieht, kannst du meinen Einwand aus dem D9 Thread doch selbst etwas nachvollziehen


Nein kann ich nicht, denn EQ ist nicht gleich EQ, das hatte ich Dir aber bereits erklärt. Ich verwende bei den Fostex einen Software-EQ, bei dem ich schlichtweg nicht weiß, wie er qualitativ einzuschätzen ist. Mir fehlt es da schlichtweg noch an Erfahrung mit diversen Filtern. Die Fostex bieten selbst leider keine Möglichkeiten für eine Raum und Klanganpassung, aber auch da wüsste ich nicht, wie gut diese Filter sind.


dass du einen Software EQ verwendest, von dessen Qualität du nicht bescheid weißt, wusste ich ja nicht.



pratter schrieb:

Ansonsten würde ich wohl nichts kaufen, was nicht zumindest größtenteils überzeugt


Klar, das nehme ich mir auch immer vor, mir werden aber immer wieder die Grenzen gezeigt, und plötzlich steht man in einem Preisbereich, der nicht wirklich in Frage käme. Eine MA RS6 ist meiner Meinung auch mit sehr vielen Fehlern behaftet, das magst Du vielleicht anderster sehen, aber auch da muss man, wie ich finde, Kompromisse eingehen. Irgendwo muss man aber seine Grenze ansetzen.


Natürlich muss man dann doch irgendwo eine Grenze setzen, und wenn ein LS zu teuer ist, ist man doch imho auch irgendwie unzufrieden.
Aber wie kommst du nun auf die RS6, habe doch nirgends behauptet, das sei das non plus ultra? Und natürlich haben die RS auch Fehler, wäre doch schlimm, wenn MA für 1000€ einen LS bauen würde, der welche mit dem 100fachen Preis übertreffen würde


Gruß,
Nico.
christianxxx
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 14. Nov 2006, 22:34
Ich würde sparen und mir ein Paar Adam A7 kaufen. Ich hab die letzten 12 Monate mehr oder weniger ALLE aktiv Monitore auf dem deutschen Markt bis 1500 Euro Paarpreis gehört, soviel wollte ich auch ausgeben. Geworden sind es dann vor 1-2 Monaten die A7 für 800€ das Paar. Die A7 setzen sich von allem was unter 1000€ zu haben ist sehr deutlich und überraschend ab, klingen so unverfälscht und natürlich wie kein anderer. Da klangen selbst die Dynaudio BM5A etwas verfärbter. Bei der präzision in der klangbühne & allgemein im Detail haben Monitore ab 1500€ natürlich die Nase vorn, das braucht aber schon eine deutliche Mehrausgabe.

Die A7 sind definitiv vom P/L verhältnis ein sweet spot wie er bisher einfach nicht da war. Nahezu jeder bisherige "budget" Monitor hatte doch mehr oder weniger deutliche schwächen oder abstimmungs"fehler" die ich einfach nicht eingehen wollte.

Ebenfalls sehr praktisch falls der Monitor direkt an der DAW hängt: Die Lautstärke lässt sich bis auf -60db runteregeln, die meissten anderen Monitore erlauben etwa bis -20dB was nicht reicht um lauten überraschungen vorzubeugen.

Auf gearslutz.com gab es bisher auch nur positive berichte zu lesen.

ps: Ich arbeite nicht für adam
pps: made in germany sind sie (angeblich) auch


[Beitrag von christianxxx am 14. Nov 2006, 22:37 bearbeitet]
pratter
Inventar
#15 erstellt: 15. Nov 2006, 08:54
@Nico


Natürlich muss man dann doch irgendwo eine Grenze setzen, und wenn ein LS zu teuer ist, ist man doch imho auch irgendwie unzufrieden.


Wenn man etwas haben will, was man sich nicht leisten kann, endet es selbstverständlich in einer Unzufriedenheit. Man muss dann versuchen, eine günstige Alternative zu finden, bei der man zwar Kompromisse eingehen muss, man aber durchaus mit Leben kann.


Aber wie kommst du nun auf die RS6, habe doch nirgends behauptet, das sei das non plus ultra? Und natürlich haben die RS auch Fehler, wäre doch schlimm, wenn MA für 1000€ einen LS bauen würde, der welche mit dem 100fachen Preis übertreffen würde


Die RS6 war einfach nur ein Beispiel, mit der Du selbst die Erfahrung machen musstest.

@Christian
Ich denke nicht, dass man so leicht feststellen kann, ob ein Lautsprecher verfärbt oder nicht, zumindest nicht mit dem Gehör, da man nicht weiß, wie etwas klingen muss, damit es "Neutral" ist. Allein schon das Gehör und der Raum verfälschen das Resultat zunehmend.

Größere Abhöre kommen für mich aus Platzgründen nicht in Frage. Meine Aufstellung ist sowieso eher als Suboptimal einzustufen, da ich gerade mal ein gleichschenkeliges Stereodreieck von 70cm einhalte, und auch wandnahe Aufstellung habe. Die Lautsprechertiefe von 260mm sollte nicht überschritten werden, daher kommt auch eine Adam A7 nicht in Frage. Generell sind die meisten teuren Produkte einfach zu wuchtig.

Wenn Du ALLE aktiven Monitore gehört hast, wie würdest Du denn die Fostex-PM Serie und Yamaha HS 50 / 80 beurteilen?

Gruß,
Sascha
christianxxx
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Nov 2006, 11:03
Nun als alleinige referenz für sich genommen kann man das sicher nur schwer, aber wenn ich neben dem A7 noch einen Dynaudio BM5A vergleiche der ein wenig deutlicher verfärbt dann ist doch klar wer neutraler spielt. Mit ein bisschen hörerfahrung lässt sich das auch ohne referenz punkt beurteilen. Es muss ja nicht 1:1 mit dem original überstimmen, aber ein natürliches timbre sollte man schon raushören können, ansonsten evt. hobby ändern
Kann man in etwa mit einem Fotograf vergleichen der auch sofort sieht ob seine white-balance einstellung ok war oder sein foto leicht farbstichig ist.

Schau dir mal das an:

http://www.aniston-park.com/adam.jpg



Achja und die Adam ist keinesfalls wuchtig.

Ich hab die PM2 & HS80 gehört, die Fostex waren irgendwie auf Pop / Rock getuned (leichte badewanne?) Klassik war nicht so ihr ding, kamen leicht unnatürlich.
Zur HS80 fällt mir nicht mehr viel ein, war ganz ok für ihren preis. Zur HS50: Auf einen 5" Woofer würde ich selbst bei akutesten platznöten nicht zurückgreifen wollen...

Die A7 macht bei wirklich allen genres ohne ausnahme eine extrem gute figur.

Was ich dir auch noch empfehlen kann wären die KRK RP5 die in den USA für 250$ das paar verscherbelt werden, hier leider nur für 400 euro zu haben. Klingen ebenfalls nett aber keinesfalls so natürlich und klar wie die Adams. Wenn 5"er dann eher diese, wenn sie aber auch alle bauartbedingt eher "boxy" klingen, vor allem in so einem extremen nahfeld wie bei dir.


[Beitrag von christianxxx am 15. Nov 2006, 11:11 bearbeitet]
christianxxx
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 15. Nov 2006, 12:05
Ich hab gerade mal kurz nach dem Frequenzgang zur PM2 gesucht und überaschenderweise deckt dieser meinen gehörten Eindruck 1:1:



Leicht erhöhter bass und das ganze auf & ab in den mitten nimmt vor allem bei klassik den instrumenten ihre natürlichkeit.
Kann ich nur von abraten..

Und das nur als beispiel wie verwurstet viele Monitore im sub 1000€ Bereich klingen. Der Adam spielt da einfach linear im vergleich zu anderen.
Aber genug, er wirds ja so oder so nicht für dich
pratter
Inventar
#18 erstellt: 15. Nov 2006, 12:31
Hallo Christian,

das mit Fostex sehe ich ähnlich, auch bei der 0.5 ist um 1khz die typische Badewannen-Absenkung zu erkennen. Dennoch sind die Mitten "okay", viel mehr sind es die Höhen, die etwas bedeckt und zurückhaltend klingen. Der Bass ist hingegen leicht überbetont.

KRK kam für mich bisher nicht in Frage, ich weiss nicht warum, aber ich kann mich nicht damit anfreunden, auch wenn ich sie auf der Frankfurter Musikmesse an vielen Ständen gesehen habe.

Die Adam A7 ist mir ein klein wenig zu groß und zu teuer.

Vielleicht probiere ich doch mal die Yamaha HS80M.

Gruß,
Sascha
frale
Inventar
#19 erstellt: 18. Nov 2006, 19:21
hi
hab nicht alles gelesen, aber.
hatte mal ne pm0.5, klingt fürs geld eigentlich ganz gut, nur die höhen sind etwas undifferenziert.
alesis 520 fand ich zu bassorientiert, wharfedale 8.1 pro noch mehr, zudem echt dumpf. die yam hs50 fand ich sehr grell, fast sägend. event tr5 zugestopft und bassig.
meine jetzigen tascam vl-lx5 spielen doch ne ganze klasse offener, neutraler, aufgelöster als die pm0.5. sind aber halt minimal größer.
mein tip.
werden aber nicht mehr hergestellt, gibt nur noch restposten.
pratter
Inventar
#20 erstellt: 18. Nov 2006, 20:34
Ich habe heute ein paar weitere Nahfelder gehört, leider war Bühne, Tiefenstaffelung, .. nicht heraushörbar, aber für einen Kurzcheck hats allemal gereicht.

KRK RP8 (käme für mich nicht in Frage, stand aber parat):
- völlig bedeckter Hochton-Bereich
- kräftiger Bass, aber kam mir leicht unkontrolliert / matschig vor

ALESIS M1 AKTIV MK2:
+ gute Mitten
- zurückhaltender HT
- kräftiger, aber für meinen Geschmack zu weicher Bass

ALESIS M1 ACTIVE 520:
+ sehr helle Abstimmung, gute Auflösung
- kaum bis kein Bass vorhanden

TAPCO S5:
- blechernder Sound
- sehr bedeckt und zurückhaltend, fast schon dumpf
- wenig Bass, auch ziemlich undefiniert

FOSTEX PM1 MKII:
+ die homogenste Abstimmung von allen Kandidaten
+ präziser und gutes Bassvermögen
+ Mitten waren ok
- Hochtöner fällt etwas zurück gegenüber Alesis M1 Active 520

Sieger war eindeutig die FOSTEX PM1 MKII an diesem Tag, fast schon überraschend.

@frale
Danke für den Tip mit der Tascam, aber einfach gebraucht etwas zu kaufen, was ich vorher nicht hören kann, und auch nicht zurückschicken kann, ist mir zu gefährlich. Darüberhinaus ist mir minimal zu Groß.

Die Alesis 520 empfandest Du für "Basslastig"? - komisch, ich fand die eher "grell", und sehr vordergründig, da sprang einem der Sänger quasi ins Gesicht. Bassmässig war sie nicht so der Bringer.

Die Yamaha HS50M ist auf alle Fälle deutlich heller als die Fostex, aber kein Bass, absolute Fehlanzeige. Die HS80M könnte mir daher durchaus gefallen, aber da bin ich halt auch gleich bei 500 EUR.

Nach dem heutigen Tag kam ich den Fostex doch wieder näher, sie scheinen für 300 EUR wirklich eine sehr gute Alternative zu sein.

Wenn die Adam A7 nicht so teuer wäre, könnte ich mir auch sowas in diese Richtung vorstellen. Bei Genelec wird es, wenn man was mit Bass haben möchte, leider zu teuer.

Was würde denn die Tascam "gebraucht" kosten?

Gruß,
Sascha
frale
Inventar
#21 erstellt: 19. Nov 2006, 09:35
hallo
du hast mich falsch verstanden: die tascam gibts noch neu, müsste halt mal googeln, ich habe meine vom ecc cologne. dann kannste sie zu hause hören und bei nichtgefallen wieder zurücksenden. paar kostet um 249.
weiterer vorteil der tascam: sie ist umfassend einstellbar: oberer bass, mitten, höhen, per dipschalter.
im vergleich zur fostex: sehr offener mitten und hochtonbereich, kein aufgeblähter -sehr knackiger bassbereich, geht für die größe erstaunlich tief runter. die fostex dunkelt eher etwas ab (ich finde,sie schmiert auch im hochtonbereich), hat zudem nen deutlichen bass-buckel.

die tascam ist sicherlich nicht das maß der dinge, aber für das geld empfinde ich sie als einen kracher (habe dafür fostex, s.u., verkauft). macht vieles richtig, zumindest nix grob falsch.

ich hatte die fostex in verbindung mit dem passenden pm-sub, dann ist zumindest der bassbuckel in den griff zu kriegen (feste trennung bei 80hz). zudem wird die pm0.5 dann etwas dynamischer, da sie ja nicht mehr im bass `ackern` muss.

die alesis520 war in meinem raum sehr basslastig, da die ls sehr nah vor der wand stehen müssen, und die hat br nach hinten. war eher ein dröhnen als bass. ansonsten: eher `zu`.

die adam fand ich nicht so toll: ich höre irgendwie den hochtöner raus, ich fand sie sehr technisch klingend, zudem auch etwas `bassorientiert`. in den unteren mitten und darunter schmiert sie auch deutlich (ist halt leider auch `aufgeblasen`).
pratter
Inventar
#22 erstellt: 19. Nov 2006, 12:44
Ahhh, ich konnte die Tascam deswegen nicht finden, weil du dich verschrieben hast. Das Produkt heisst nicht Tascam vl-lx5, sondern Tascam vl-x5 :-)

Noch hätte ich die Möglichkeit die Fostex PM 0.5 MKII zu Thomann zurückzusenden, und was anderes zu bestellen. Aber ich bin mir mit der Tascam nicht sicher.


im vergleich zur fostex: sehr offener mitten und hochtonbereich, kein aufgeblähter -sehr knackiger bassbereich, geht für die größe erstaunlich tief runter. die fostex dunkelt eher etwas ab (ich finde,sie schmiert auch im hochtonbereich), hat zudem nen deutlichen bass-buckel.


Ich habe derzeit einen EQ mit der Fostex laufen, die Bässe ganz leicht abgesenkt, und die Mitten & Höhen etwas angehoben. Das deckt sich dann eigentlich mit deiner Beschreibung.

Bei mir stehen die Fostex auch wandnah. Es ist ein Eckschreibtisch, das Stereodreieck umfasst gerade mal 70-80cm. Vielleicht sollte ich das mal mit der Tascam probieren, und wenn mich diese auch nicht überzeugen kann, werde ich die Yamaha HS80M probieren. Hmpf!

Tut aber auch irgendwie weh, sich von den schönen Klavierlack-Fostex zu trennen. Optisch sehen die LIVE echt dolle aus.

Die Alesis 520 habe ich im Rockshop bei uns gehört, viel Abstand zur Wand, gut gedämpfter Raum, zusätzlich war auch Schaumstoff an den Wänden. Bass war bei ihr nicht vorhanden, aber extrem hell und vordergründig.

Ich denke eine Adam muss man gut aufstellen können, und da kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr Bass schmiert - das deckt sich keinefalls mit den Berichten von vielen Leuten, die diese als Abhöre einsetzen. Der HT polarisiert, entweder man fährt voll drauf ab, oder es geht garnicht. Ist bei Genelec wie ich finde ähnlich!

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#23 erstellt: 19. Nov 2006, 12:47
Nochwas zur Tascam:

Im Bass ist sie nicht so "flach" wie eine Yamaha HS50M, oder? - die Yamaha HS50M würde bei mir nämlich nicht gehen, da ich schon bisschen Bassverwöhnt bin, gerade wenn ich mal wieder etwas elektronische Musik höre, muss der Kickbass knackig kommen, und auch paar Tiefbässe vorhanden sein. Auf einen Subwoofer möchte ich im Büro verzichten.

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#24 erstellt: 20. Nov 2006, 08:09
So, die Fostex geht die Woche "kostenfrei" zurück, und werde mir dann mal die Tascam ordern. Da bin ich mal gespannt, ob diese tatsächlich einen klanglichen Mehrgewinn darstellen wird.

Wenn nicht, geht das Spiel weiter!

Gruß,
Sascha
frale
Inventar
#25 erstellt: 20. Nov 2006, 23:24
hallo
also die tascam ist kein basswunder. sie spielt sehr linear, wenns etwas lauter wird, geht sie auch erstaunlich weit runter (zumindest immer so, dass ich anfänglich staunend davor saß). gehäuse ist halt etwas größer (tiefer) als bei anderen kleinmonitoren.
mit nem eq an der fostex wirst du nicht das gleiche erreichen wie bei ner tascam o.ä., der hochton der fostex ist leider etwas undiffenziert, es fehlt einfach was. klingt dafür evtl. schöner/geschönter. daher macht sie wohl auch nicht soviel auflösung wie die tascam.
die hs80 hat mir gar nicht gefallen, die klingt schon sehr hell und analytisch/metallisch. vielleicht an einer röhrenvorstufe?
wenns die tascam nicht ist, dann sollteste wohl auf ne adam (?), ne gen8030 oder ne k+h 110 sparen.
pratter
Inventar
#26 erstellt: 21. Nov 2006, 06:54
Ich denke bei den kleinen Monitoren darf man grundsätzlich nicht von Basswunder ausgehen, dennoch erstaunen mich die kleinen Fostex gerade in diesem Bereich.

Was mir bei der HS50M vielleicht beim HT etwas zuviel wahr, ist mir bei der Fostex nunmal deutlich zu wenig, und ich hoffe die Tascam kann diese Lücke schließen. Ebenso hoffe ich, dass sie sich "bassmässig" zwischen den beiden einfügen kann, denn bei der HS50M war nichts vorhanden, und die Fostex brummt fast ein bisschen zuviel.

Adam, Genelec und K&H sind halt ne andere preisliche Liga, mal abwarten.

Gruß,
Sascha
Barnie@work
Inventar
#27 erstellt: 21. Nov 2006, 12:50

pratter schrieb:
So, die Fostex geht die Woche "kostenfrei" zurück, und werde mir dann mal die Tascam ordern. Da bin ich mal gespannt, ob diese tatsächlich einen klanglichen Mehrgewinn darstellen wird.

Wenn nicht, geht das Spiel weiter!

Gruß,
Sascha


Wird wohl etwas schwer zu beurteilen so rein aus dem Gedächnis. Schade, dass du sie nicht direkt gegeneinander antreten lassen kannst...


Adam, Genelec und K&H sind halt ne andere preisliche Liga, mal abwarten.


Vielleicht muss es ja nicht gleich eine von diesen werden, auf dem Weg dorthin würde ich auf jeden Fall mal vorher einer Event 20/20bas(855eur/Paar) oder einer Mackie HR624(898eur/Paar) ne Chance geben. Kenne die Event sehr gut und von der Mackie den grösseren "Bruder" HR824 und finde beide sehr gut als Spass-Anlage! Klingen nicht ganz so analytisch eine ADAM... Für Studio würde ich dann wieder ADAM empfehlen, gerade weil sie die Musik sehr genau "seziert".

Grüsse
Barnie
pratter
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2006, 14:19

Wird wohl etwas schwer zu beurteilen so rein aus dem Gedächnis. Schade, dass du sie nicht direkt gegeneinander antreten lassen kannst...


Es ist nicht ideal, aber ich kenne die Fostex zwischenzeitlich sehr gut. Als Gegenvergleich habe ich nach wie vor noch die Yamaha HS50M, da weiss ich dann auf alle Fälle, wo die Tascam steht, und wo die Fostex stand.


Vielleicht muss es ja nicht gleich eine von diesen werden, auf dem Weg dorthin würde ich auf jeden Fall mal vorher einer Event 20/20bas(855eur/Paar) oder einer Mackie HR624(898eur/Paar) ne Chance geben. Kenne die Event sehr gut und von der Mackie den grösseren "Bruder" HR824 und finde beide sehr gut als Spass-Anlage! Klingen nicht ganz so analytisch eine ADAM... Für Studio würde ich dann wieder ADAM empfehlen, gerade weil sie die Musik sehr genau "seziert".


Ein großes Problem ist die Baugröße für mich, ich kann die größeren LS einfach nicht stellen, und die Tascam ist schon am absoluten Limit!

Ob ich jetzt "analytisch/gesoundet/sonstwas" höre, weiss ich ehrlich gesagt nicht einmal, da ich denke, dass man nur schwer beurteilen kann, ob ein Lautsprecher "neutral" klingt, denn weder die Musik selbst, noch das Gehör sind neutral, außerdem weiss man nicht, wie die Musik im neutralen Zustand klingen sollte. Der Raum gibt dann eh noch seinen Rest dazu.

Ich bin da einfach der Meinung, dass ich dezente Klangveränderungen durchaus über digitale Filter / EQ ändern kann, ist sowieso oftmals individual notwendig, da nicht jede Aufnahme gleich abgemischt ist.

Gruß,
Sascha
Barnie@work
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2006, 14:30

Ein großes Problem ist die Baugröße für mich, ich kann die größeren LS einfach nicht stellen, und die Tascam ist schon am absoluten Limit!


Die HR624 dürfte da auch passen...

Wollte damit nur sagen, dass die Event 20/20bas und die Mackie HR824 dank ihrem 8" Bass mehr Punch und Druck entwickeln, was i.d.R. bei solchen LS auch auch für mehr Spass beim Hörer sorgt. Die ADAM ist im Vergleich dazu im Bass eher zurückhaltend knackig, wodurch ihre Mitten/Höhen mehr zum Vorschein treten und so für mehr Durchhörbarkeit des Musikmaterials sorgen. Hoffe jetzt ist es verständlicher...
pratter
Inventar
#30 erstellt: 21. Nov 2006, 14:40
Klar, ich verstehe das schon, aber wie gesagt, bereits eine Fostex PM 0.5 MKII ist mir fast schon zuviel des Guten, trotz einem 5" Treiber. Es bedarf also nicht an einem größeren Treiber, ich fordere eher mehr Auflösung, Offenheit und Brillianz im Hochton-Bereich, und mag auch keine Badewanne um 1khz haben. Ich denke Adam bietet schon eher das, was ich eigentlich suche, aber wie bereits gesagt, ist mir eine Adam A7 a bisserl zu teuer.

Gruß,
Sascha
Barnie@work
Inventar
#31 erstellt: 21. Nov 2006, 14:51
Zumal in der A7 auch nicht 100% derselbe Hochtöner wie in der P11A ist, sondern der wie in der ANF10. Hörzone hat die mal verglichen und darüber berichtet...
pratter
Inventar
#32 erstellt: 21. Nov 2006, 17:37
Ja klar, aber es wäre die einzige Adam, die bei mir wohl hinpassen würde. Egal, die Fostex habe ich gerade zur Post gebracht. Jetzt sitze ich hier ohne Musik und warte auf die Tascam.

Gruß,
Sascha
Barnie1
Stammgast
#33 erstellt: 21. Nov 2006, 21:14
Du Ärmster... Du hast doch immer noch deine Diamonds, also ganz auf dem Trockenen sitzst du doch nicht...
christianxxx
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 21. Nov 2006, 21:17
Ich hab leider keine Zeit um hier aktiver in diesem Thread zu posten, nur ein kurzer Kommentar zur A7: Ich fand diese stimmiger als die P11A. Nur mein persönlicher Eindruck, keine allgemeine Feststellung. Analytisch sind die "kleineren" Adams nicht wirklich, analytisch wirds ab der S reihe. Vergleicht man die A7 aber mit den meissten hier genannten degradiert das die Konkurrenz schon eher ein wenig zum hifi hallsoßenwerfer ;). Der A7 ist ja auch sicherlich kein monitor für feine mastering arbeiten sondern eher fürs aktive songwriting/grobe abmischen.

Sascha ich kann dir nur empfehlen dich mal auf gearslutz umzusehen ("suche" funktion).
Barnie1
Stammgast
#35 erstellt: 21. Nov 2006, 21:49

Analytisch sind die "kleineren" Adams nicht wirklich

Naja, das sagst jetzt du. Ich hab damals ne Menge Boxen mit der P11A verglichen (u.A. Genelc 1030, Dynaudio BM6A, Event 20/20bas, Mackie HR824) und die P11A fand ich am "analytischsten". Gut, du kannst jetzt sagen, dass auch keine dieser Boxen "wirklich analytisch" klingt, naja... Da sag ich nur - es kommt immer drauf an womit man es vergleicht. Ausser mir kenne ich noch ne ganze Menge Leute, die über die P11A genauso denken wie ich. Und nicht zuletzt wird das in der Fachpresse auch regelmässig bestätigt... (Ich rede jetzt ausschliesslich von der P11A! Die P22A und die ANF10 klingen wohl anders, da magst du recht haben)


analytisch wirds ab der S reihe.

Wie heisst es so schön, "das Bessere ist des Guten Feind", oder so... Wie gesagt, kommt immer drauf an womit man es vergleicht.


[Beitrag von Barnie1 am 21. Nov 2006, 21:53 bearbeitet]
pratter
Inventar
#36 erstellt: 22. Nov 2006, 18:30

Analytisch sind die "kleineren" Adams nicht wirklich, analytisch wirds ab der S reihe.


Woher diese Meinung?


Vergleicht man die A7 aber mit den meissten hier genannten degradiert das die Konkurrenz schon eher ein wenig zum hifi hallsoßenwerfer


Würde ich so nicht sagen, denn ich finde alle kochen nur mit Wasser.


Der A7 ist ja auch sicherlich kein monitor für feine mastering arbeiten sondern eher fürs aktive songwriting/grobe abmischen.


In diversen großen Studios stehen auch B&W Lautsprecher zum Abmischen von Filmen und größeren Projekten, nebenbei werden diese Lautsprecher aber auch zu Hause zum Musik hören verwendet, daher denke ich nicht, dass man einem Lautsprecher einen Verwendungszweck zuordnen kann.

"Heinrich" aus dem Forum, der bei Quinton Rec. arbeitet, verwendet seine Acoustic Energy Reference A1 (welche MK-Version weiss ich nicht).

Ich glaube auch nicht an das Märchen, dass ein Studiomonitor nur deswegen "analytischer, besser" ist, weil er oft in Studios eingesetzt wird, denn die NS10(A) war davon weit entfernt.

Die Hörgewohnheiten, auch beim Abmischen, sind unterschiedlich, dennoch schaffen es wohl einige Hersteller, einen Sound zu finden, der bei gewissen oder vielen Leuten gut ankommt. Das komplette Marketing tut natürlich sein übriges. Ich denke man lässt sich auch durchaus mal beeinflussen, denn wenn einige bekannte Tonmeister/Toningeneure auf Adam stehen, dann zieht man da durchaus mit.

Als ich mir die Tage z.B. die KRK RP8 angehört habe, da habe ich die Welt nicht verstanden, wie sich so etwas Studio-Lautsprecher schimpfen darf. Aber dann habe ich nochmal überlegt, und bin darauf gekommen: Why not ;-) - denn "Gut" klingen ist nicht das Ziel, sondern so zu klingen, dass man gut mit arbeiten kann, und das Resultat auf anderen Schallwandlern, sei es Küchenradio, HiFi-Anlage, TV, .. gut klingt.

Dennoch halte ich die KRK RP8 für nicht optimal, vielleicht gerade so für den HipHop-Bereich, aber sobald es darum geht, die Auflösung etc. zu bewerten, ist der LS einfach überfordert, finde ich.

Man schaue sich mal den Frequenzgang der Fostex PM 0.5 MKII mit Sub an:


Auf den ersten Blick sieht das nicht schlecht aus, aber wenn man dann genau hinguckt, sieht man den Bassbuckel und die Badewanne. Aber gerade die Badewanne ist das, was einige Studioleute fordern, damit die Höhen und Tiefen präsenter wirken. Auf was ich eigentlich hinaus will: Es spielt finde ich keine übergeordnete Rolle, ob ein Lautsprecher "analytischer" abgestimmt ist, oder nicht.

Wäre die Fostex analytischer, wenn der Bassbuckel und die Badewanne nicht vorhanden wären, oder wie definiert/hört ihr das eigentlich?

Gruß,
Sascha
frale
Inventar
#37 erstellt: 23. Nov 2006, 23:35
hi
wobei du nicht vergessen darfst: das sind messungen aus einem schalltoten oder optimierten raum.
so ein frequenzgang ist zu hause usw. nicht hinzukriegen.
von daher also graue theorie.
real ist es erstmal wichtig, dass der ls in dem raum bei der aufstellung `spielt`.
zudem am rande: der scheinbare buckel sind hier so 2-4 db abweichung. das wäre in relität ein traum (oder klanglicher alptraum?), wenn das unter echten bedingungen so hinzukriegen wäre.
klang ist wohl doch noch mehr als ein frequenzgang ( ich erinnere mich gerne an die stp-ls der stereoplay: die waren linealgerade abgestimmt, klangen aber definitiv grauenhaft).

ich hab mal vor einiger zeit mit atb-pc und nem profimikro meine ehemalige surround-anlage vermessen: spielte sehr angenhem und gut, der messfrequenzgang war aber ein graus (überhöhungen usw. bis zu 8-10dB, vor allem im bassbereich. alles sehr zerklüftet und buckelig. `geklungen` hats trotzdem. im bass linear klang es superdünn).

noch was zur tascam, wenn du sie kriegst: lass sie erstmal spielen, der bass (wird voller und schneller) und vor allem der hochtöner (wird runder) brauchen ne weile einspielzeit.
gruß
pratter
Inventar
#38 erstellt: 24. Nov 2006, 07:56
Ich weiss das FreilandFgang und RaumFgang zwei paar Schuhe sind, es macht aber keinen Sinn, verschiedene RaumFgänge miteinander zu vergleichen, da jeder Raum und die entsprechende Aufstellung unterschiedlich Einfluß darauf nimmt.

2-4db ist übrigen ein haufen Holz, bereits bei ~0.2db sind klangliche Veränderungen "hörbar" zu vernehmen.

Ich habe meine Wohnzimmer-Anlage auch mal eingemessen, mit einem Behringer ECM-8000 (Messmikro) und Studio-Project VB1 (MikVV) am Hörplatz mit Stativ! - ich selbst saß während der Messung nicht im Zimmer, und habe es aus einem anderen Zimmer und anderem Computer fern gemessen. Interessant was dabei rauskommt, und durchaus ein hervorragendes Spielzeug. Den Fgang aber deswegen zu versuchen zu glätten, halte ich nicht unbedingt für notwendig, aber im Bereich der Nachhallzeit, Impulse Response usw. wird man dann ziemlich hellhörig, und da ist es auf alle Fälle sinnvoll sich über seine Raumakustik Gedanken zu machen.

Die Tascam sollte morgen oder am Montag kommen, bin schon ziemlich gespannt. Ich plane übrigens die LS nicht hochkant aufzustellen, sondern mit dem Basstreiber nach innen.

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#39 erstellt: 28. Nov 2006, 11:03
Leider gibts von meiner Seite noch nichts Neues, da es Thomann seit dem 23.11. bis Heute nicht geschafft hat, die Ware zu verschicken. Eigentlich ist Thomann immer "schnell", habe ich mir von vielen Leuten sagen lassen, bei mir lassen sich die Jungs immer jede Menge Zeit. War schon bei der Fostex-Bestellung so.

Ich hoffe das wird diese Woche noch was, da ich nächste Woche voraussichtlich in England bin, und die Woche darauf für 2-3 Tage in Holland.

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#40 erstellt: 29. Nov 2006, 17:35
So, die Tascam sind aufgebaut und angestöpselt.

Was mir im Vergleich zur den Fostex gleich aufgefallen ist, sind die offenen Höhen, in deutlicher Gewinn an Auflösung, man hat plötzlich den Eindruck alles wäre glasklar da. So grundverschieden wie in diesem Punkt, ist es leider auch beim Bass, der fast völlig Fehlanzeige ist. Habe dann gleich mal den +1.5db bei der Tascam betätigt, trotzdem kommt da einfach nichts. Völlig harmlose Kickbässe, und generell spielt sich alles nur in den Höhen&Mitten ab.

Ich könnte grad richtig abkotzen, denn das ist mehr als Fragwürdig ob ich die Tascam behalten werden, denn auch ihre Bautiefe macht mir schwer zu schaffen.

Die vielen Einstellungsmöglichkeiten finde ich positiv, hingegen sind mir gleich weitere Negativpunkte aufgegallen:
- was für ein hässlicher Lautsprecher
- was für ein bescheuerter Gain-Regler, entweder nur mit Fingernagel oder mit Schraubenzieher zu drehen

Naja, mal weiter dran rumspielen. Ich glaube Thomann würde mich umbringen, wenn ich die zurückschicke und dann wieder Fostex bestellen würde, hehe

Gruß,
Sascha
frale
Inventar
#41 erstellt: 29. Nov 2006, 18:21
hi
du wolltest aber was kleiner neutrales, oder?
das ist zweifelsohne die tascam.
der bass muss sich zudem auch noch ein bißchen einspielen.

die geht schon ordentlich runter, nur macht sie halt keinen bassbuckel. ich finde es nach wie vor erstaunlich, wie knackig und tief der bass ist (wenns etwas lauter wird und der sub nicht mitläuft). bezogen auf die größe.

diese stand übrigens vorher fest, aber natürlich ist messen die eine sache, real sehen die andere.

mit den reglern kannste übrigens am bass nix drehen, der wirkt bei 500 hz (meine ich, steht aber auch in der anleitung).

der volumeregler ist absichtlich so, damit man einpegelt und aus versehen nix verstellen kann ( macht auch, z.b. bei mir sinn, da ich auch mal staubputze). den pegel regelt man ja eigentlich über vorstufe oder was auch immer. evtl. wenn du sie behalten solltest, kannste ja z.b. nen schraubendreher-bit reinkleben (in den schlitz).

wie wär es den mit nem subwoofer, den du unter den tisch `schmeisst`?
eh du jetzt noch 5mal thomann-retoure produzierst. und für 250tacken ne offen klingende winzbox mit tiefstbass und kickbass suchst.

wie steuerst du denn die tascam an (quelle, vorstufe, kabel)?
gruß
pratter
Inventar
#42 erstellt: 29. Nov 2006, 18:33

du wolltest aber was kleiner neutrales, oder?


Mein Ziel war auf alle Fälle ein etwas neutralere Lautsprecher zu betreiben, als es meine WZ-Anlage darstellt.



die geht schon ordentlich runter, nur macht sie halt keinen bassbuckel. ich finde es nach wie vor erstaunlich, wie knackig und tief der bass ist (wenns etwas lauter wird und der sub nicht mitläuft). bezogen auf die größe.


Also Tiefgang besitzt die Tascam ausreichend, habe ich gerade mal getestet. An Druck fehlt es aber Hinten & Vorne, das was da aber kommt, ist äußerst präzise, trotz Wandaufstellung.

Ansonsten bin ich von den Höhen und inbesondere auch von den Mitten sehr angetan.


mit den reglern kannste übrigens am bass nix drehen, der wirkt bei 500 hz (meine ich, steht aber auch in der anleitung).


Man kann 150hz und 800hz absenken und anheben. Ich habe 150hz einfach um 1.5db angehoben.


der volumeregler ist absichtlich so, damit man einpegelt und aus versehen nix verstellen kann ( macht auch, z.b. bei mir sinn, da ich auch mal staubputze). den pegel regelt man ja eigentlich über vorstufe oder was auch immer. evtl. wenn du sie behalten solltest, kannste ja z.b. nen schraubendreher-bit reinkleben (in den schlitz).


Wird mich später nicht mehr stören, aber bis sie mal eingestellt sind, hat es genervt.

Interessant auch, dass wenn man ihr den Saft abstellt, sie einfach noch 10-15sek weiterspielt, hehe. Aber das "Ploppen" beim Einschalten passt wieder in die Schublade: "Nervig!".


wie wär es den mit nem subwoofer, den du unter den tisch `schmeisst`?


Eher nicht, aber lässt sich wohl bei den Tascam kaum vermeiden. Bei den Fostex habe ich die Bässe ja sogar abgesenkt, so heftig kann der Unterschied sein.


eh du jetzt noch 5mal thomann-retoure produzierst. und für 250tacken ne offen klingende winzbox mit tiefstbass und kickbass suchst.


Ich denke für jemand der einen Nearfield-LS für das Arbeiten sucht, ist mit der Tascam wirklich "genial" bedient, insofern er nicht gerade HipHop/Techno abmischt.


wie steuerst du denn die tascam an (quelle, vorstufe, kabel)?


XLR -> Soundkarte, wobei ich XLR gerade entfernt habe, und jetzt Klinke -> Soundkarte fahre, da die Stecker hinten kürzer sind, und ich die LS damit noch etwas näher von mir wegbekomme.

Mal sehen ob ich mich an die Tascam gewöhnen kann. Ein Sub wäre für mich nur ein Notnagel.

Alternative wäre Yamaha HS80M ;-) (kostet aber das Doppelte)

Gruß,
Sascha


[Beitrag von pratter am 29. Nov 2006, 19:03 bearbeitet]
frale
Inventar
#43 erstellt: 29. Nov 2006, 19:51
hi
wobei wir uns einig sind, das soundkarte sicher nicht die optimale ansteuerung ist.
die tascam ist, wie alle hochauflösenden speaker, halt schon etwas pingelig, was die ansteuerung angeht. die `schludert` halt nicht. leider wird sie nicht mehr hergestellt, da der hochtöner nicht mehr produziert wird oder werden kann.

dass sie solange nachläuft, deutet nur auf ein satt dimensioniertes netzteil hin ( kann halt noch ne weile aus den elkos spielen). ne ein- und ausschaltverzögerung hat man wohl aus kosten - und evtl. auch klangtechnischen gründen weggelassen.

wie geasgt: von der yam halt ich nix, die sägt und nervt (bei mir, wobei zudem funkkabel bzw. der cyrus-quattro nun eben nicht gerade `hellklingende` sachen sind).

aber nun gut.

ich weiss leider dann auch keine alternative mehr, die `die mitten und höhen der tascam hat und gleichzeit satten bass und gleichzeitig günstig und gleichzeitig klein` ist.

doch: einen kopfhörer. dazu parallel nen sub. hab nen bekannten, der macht das so. den größten stax mit nem mbl-sub, auch gut. geht so neutral und laut und durchhörbar wie mit keinem lautsprecher der welt.
pratter
Inventar
#44 erstellt: 29. Nov 2006, 20:07
@frale

wobei wir uns einig sind, das soundkarte sicher nicht die optimale ansteuerung ist.


Hmm, ich dachte eigentlich schon, dass dies eine gute Ansteuerung darstellt. Alternativen?


leider wird sie nicht mehr hergestellt, da der hochtöner nicht mehr produziert wird oder werden kann.


Bist Du dir damit sicher? - denn Thomann hat die Tascam erst Anfang November 2006 ins Programm aufgenommen.


wie geasgt: von der yam halt ich nix, die sägt und nervt (bei mir, wobei zudem funkkabel bzw. der cyrus-quattro nun eben nicht gerade `hellklingende` sachen sind).


Die HS50M empfand ich ähnlich, besonders weil eben kein Bass vorhanden war. Auch bei Gearslutz.com lässt sich das nachlesen, hingegen die HS80M hochgelobt wird.


ich weiss leider dann auch keine alternative mehr, die `die mitten und höhen der tascam hat und gleichzeit satten bass und gleichzeitig günstig und gleichzeitig klein` ist.


Ich höre jetzt den ganzen Abend schon mit der Tascam, und ich habe mich bereits gut daran gewöhnt, dass keine satte Bässe mehr vorhanden sind. Umso mehr erstaunt mich nach wie vor der Hochton und obere Mittelton-Bereich. Ich denke da könnte sie sogar einer Adam gefährlich werden, leider konnte ich noch keine unter meinen Bedingungen hören :-)


doch: einen kopfhörer. dazu parallel nen sub. hab nen bekannten, der macht das so. den größten stax mit nem mbl-sub, auch gut. geht so neutral und laut und durchhörbar wie mit keinem lautsprecher der welt.


Kopfhörer geht bei mir mal überhaupt garnicht. Da fühle ich mich eingesperrt.

Ich bin mit dem Tascam nicht wirklich unzufrieden, nur fehlt mir noch ein Tickchen mehr Bass. Vielleicht ist das mit dem Sub doch eine gute Möglichkeit, den ich ganz dezent einsetzen könnte. Spätestens dann muss ich aber wohl ein Vorverstärker dazwischenschalten, oder?

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#45 erstellt: 29. Nov 2006, 20:39
.. wird immer besser ;-)

Mit "Hybrid - Marrakech" und dem entsprechenden Pegel macht der Tascam-Bass recht viel Spaß. Gerade aber beim Kickbass bei einigen Songs fehlt noch der gewisse Punch, mal sehen, vielleicht haue ich der Tascam da noch nen EQ rein.

Ansonsten nach wie vor: Volle Begeisterung für Höhen und Mitten, in dieser Preisklasse und teilweise auch oberhalb der Preisklasse konnte ich noch nichts besseres hören!

Werde ich die Woche noch auskosten müssen, da ich nächste und übernächste Woche nicht allzuviel Gelegenheit habe.

Gruß,
Sascha
pratter
Inventar
#46 erstellt: 30. Nov 2006, 18:27
Neuer Tag, neues Glück. Die gestern angehobenen Bässe habe ich bereits wieder runtergeschraubt, denn entweder der TT hat sich etwas eingespielt, oder meine Hörgewohnheiten haben sich über Nacht verändert. Plötzlich ist da nämlich Bass, der gestern nicht vorhanden war.

Also momentan sieht es gut für die Tascam aus. Katie Melua und Norah Jones sind schön anzuhören.

@frale
Kennst Du zufällig die Bezeichnungen (Hersteller/Produktname) des HT und TT?

Gruß
Sascha
frale
Inventar
#47 erstellt: 01. Dez 2006, 16:00
hallo
nein, kenn ich nicht. mein studiofuzzi hat mir erzählt, s.o., dass der hochtöner nicht mehr hergestellt wird oder werden kann und somit die tascam ausläuft (ist auch im vk von 299 auf 249 reduziert worden).

sagte ich doch, dass die kiste sich einspielen muss.
ausserdem klingts im dezember immer bässer liegt am ersten türchen.
pratter
Inventar
#48 erstellt: 02. Dez 2006, 11:58
Also bis jetzt sieht es sehr gut für die Tascam aus.

Ein Problem habe ich noch. Teilweise schalten die LS nicht richtig ein, so dass dann die Tiefen und Höhen plötzlich fast fehlen, ich muss dann die LS 2-3mal aus und einschalten, dann kommt sie erst Richtig. Kapier ich echt nicht.

Verkabelung habe ich schon geprüft, das kann es eigentlich nicht sein. Vielleicht ein Wackler in der Elektronik.

Gruß,
Sascha

ps, ich bin dabei fast jeden Tag die Bässe immer und immer weiter zu reduzieren. EQ ist nun wieder auf OFF, und die Kippschalter an der Box werde ich auch wieder zurückschalten. Wahnsinn wie sich das innerhalb weniger Tage entwickelt hat.


[Beitrag von pratter am 02. Dez 2006, 12:04 bearbeitet]
frale
Inventar
#49 erstellt: 02. Dez 2006, 17:41
hi
fehlen nur höhen oder tiefen, oder geht die kiste gar nicht an? (leuchten die beiden blauen leds?)
evtl. mal die sicherung raus- und wiederreinstecken (sitzt ja nur in `greifern`, unter der kaltgerätebuchse) oder das netzkabel überprüfen und ggf. wechseln.
wenn nur einer der töner pro box sporadisch nicht geht, ist sie wohl defekt.
war doch ein guter tip, die tascam, oder?
gern geschehen.
pratter
Inventar
#50 erstellt: 02. Dez 2006, 17:51
Ne, beide Treiber laufen, LED leuchtet, aber nur mit halber Kraft und als wäre ein Teppich drüber. Ich werde das mal weiter beobachten, momentan geht es wieder.

Insgesamt kann man bei der Tascam nicht meckern, besonders nicht in Bezug auf den Preis. Ein paar Kleingkeiten, wie das sehr nüchterne und scharfkantige Gehäuse, die extrem helle blaue LED, das Ploppen beim Einschalten und die heftige Gehäusetiefe, stören etwas. Klanglich aber sehr überzeugend. Habe die +1.5db des LF wieder rausgenommen, dafür die Höhen bei 3k und 8k angehoben, hehe. Ich denke um die Tascam klanglich zu schlagen, müsste ich mehr als Doppelte vom Preis investieren, vielleicht sogar erst eine Adam A7/P11, oder Focal Solo, k.A. - das ist es mir aber dann nicht Wert. Daher werde ich die Tascam voraussichtlich behalten.

Thanks für den Geheimtip. Bei Gearslutz wird die Tascam ja auch nur gelobt, da hat man ebenso die Meinung, dass es eine Genelec oder Adam benötigt, um die Tascam in Bezug auf "Auflösung, Details" zu schlagen.

Seltsam, dass die Tascam nirgends getestet wird, und auch sonst hält sich deren LS sehr bedeckt in der Presse, dafür dass es sich bei Tascam um den Marktführer im Recording-Bereich handelt. Naja, egal.

Gruß,
Sascha
noco
Inventar
#51 erstellt: 02. Dez 2006, 18:06
Hi Sascha,

freut mich, dass du endlich den richtigen Monitor für dich gefunden hast

Wenn du Lust hast, kannst du ja mal noch ein paar Bilder machen


Gruß,
Nico.
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