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Bassreflexrohr ja oder nein

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mixer_2130
Stammgast
#1 erstellt: 23. Jan 2007, 20:25
Hallo, habe zwei Standboxen Marke unbekannt die teile sind von innen nicht gedämmt.
Es sind zwei 20cm Bässe verbaut
Habe vor ein Bassreflexrohr einzubauen
bringt das was?
im Bassbereich
oder kann ich da sogar was verschlechtern
Nightwish_222
Stammgast
#2 erstellt: 23. Jan 2007, 20:41
Hallo mixer_2130,

je nach abstimmung der Lautsprecher kann der Bass dadurch etwas tiefer werden (das heißt, das tiefere Töne besser hörbar bzw. eventuell spürbar werden können) , die Maximallautstärke kann jedoch geringer werden, da die Tieftöner schneller an ihre Mechanischen grenzen stoßen können (wie z.B. wenn die Schwingspule anschlägt), letztendlich ist es deine Entscheidung was du machst, aber ich denke das der Hersteller schon wusste warum er ein geschlossenes System daraus macht.

Hast du eventuell die Leistungsangaben, den Frequenzbereich usw. parat?

Verbessert mich bitte wenn was nicht stimmt... !!

Gruß

Nightwish_222


[Beitrag von Nightwish_222 am 23. Jan 2007, 20:43 bearbeitet]
mixer_2130
Stammgast
#3 erstellt: 23. Jan 2007, 20:53
Nein leider nicht habe die Boxen geschenkt bekommen und draufstehen tuts auch nichts
Nightwish_222
Stammgast
#4 erstellt: 23. Jan 2007, 21:40
Hmmm... ,

warte am besten noch auf ein paar weitere Beiträge, wenn du das wirklich durchziehen möchtest, nicht das ich mich da wirklich vertan habe...

Ich denke zwar wenn garnichts draufsteht, auch nicht Marke oder so bekommt man die hinterher geworfen, und kanns ausprobieren, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht, daher schau mal was die anderen User dazu sagen und entscheide dich dann !!

Gruß

Nightwish_222
Epsilon
Inventar
#5 erstellt: 23. Jan 2007, 22:05
Gibt es ein Foto von den Boxen?

Welche Abmessungen haben sie?

Das BR-Prinzip ist dazu da, einen Teil des unteren Frequenzbereichs anzuheben. Wenn z.B. der Lautsprecher ab 100 Hz in der Lautstärke abfällt, kann man das BR-Gehäuse so abstimmen, dass das Frequenzspektrum nach unten erweitert wird.

Du kannst zwar für dein Gehäuse eine Abstimmung ermitteln, aber ob es zu den eingebauten Lautsprechern passt, ist nicht gesagt. Man müsste messen. Oder eben auf gut Glück.

mfG
markusred
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2007, 08:49
Ich könnte mir vorstellen, dass der Neupreis der Boxen (da geschenkt) nicht sehr hoch war.

Niedriger Preis heißt, der Hersteller musste knapp kalkulieren. Deshalb wurden preiswerte Chassis gewählt und sogar auf die 2 Euro für die Gehäusebedämpfung wurde verzichtet. Bei preiswerten/billigsten Basschassis muss der Antrieb (Magnet) sehr klein ausfallen. Daraus resultiert eine hohe Einbaugüte. Deshalb mussten die Bässe auch ein geschlossenes Volumen bekommen.

Würde man im Nachhinein noch eine Bassreflexöffnung anbringen, würden die Bässe wummerig, dröhnend und aufgebläht spielen. Also lass sie lieber so, wie sie sind. Wenn Du ihnen etwas Gutes tun möchtest, legst Du noch ein/zwei Matten Acrylwatte in jede Box, damit interne Reflexionen bzw. Hohlraumresonanzen etwas abgeschwächt werden.
mixer_2130
Stammgast
#7 erstellt: 24. Jan 2007, 09:22
Hallo,
danke erstmal für die ganzen Antworten.

Die Boxen haben vollende Maße:
Höhe: 90 cm
Grundfläche: 30 cm x 30 cm

habe mal nachgesehen die Tieftöner haben einen kleinen Magneten und je 8 Ohm.
könntet Ihr euch vorstellen wieviel Watt die haben?
Nightwish_222
Stammgast
#8 erstellt: 24. Jan 2007, 13:45
Gut das du gewartet hast !!

Die Leistung kann man anhand der magnetgröße nicht einfach bestimmen, zwar kann man im normalfall sagen, das ein Lautsprecher mit einem 5 Kg magnet mehr aushält wie einer mit einem 500 gramm schweren aber eine angabe ist nicht möglich. Die größe der Schwingspule würde mehr aussagen, aber auch nur eine sehr ungenaue angabe abgeben. Ich hatte mal computerlautsprecher mit 30 watt musikleistung, die hatten nen größeren magnet als die Tieftöner von meinen Canton LE 109, die 150 Watt sinus und 250 musik haben.

Gruß

Nightwish_222
markusred
Inventar
#9 erstellt: 24. Jan 2007, 16:10
Darf ich an dieser Stelle einwerfen, dass die Angabe "Watt" wahrscheinlich die unwichtigste Information an einem Lautsprecher ist? Bei einem Verstärker oder einem Backofen mag das vielleicht interessant sein.


Ich nehme an, es ist wichtiger, wie der Lautsprecher klingt und welcher Maximalpegel bei welcher Verstärkerleistung erreichbar ist. Hier spielt u.a. der Wirkungsgrad, die Membranfläche, das lineare Hubvermögen und das Verzerrungsverhalten eine Rolle.

Die Angabe "Watt" bei Lautsprechern sagt nichts darüber aus, welchen Output die Boxen bieten. Sie gibt lediglich einen groben Anhaltspunkt, bei welcher Verstärkerleistung der Lautsprecher thermisch überlastet wird. Die thermische Belastbarkeit sollte davon abhängen, welches Eingangssignal die Box erhält (Frequenz und Dauer) und wie die Schwingspule beschaffen ist (Drahtdicke, Spulendurchmesser, Wickelhöhe, Spulenträger, Belüftungsmaßnahmen, Art des Isolierlacks usw.)
Nightwish_222
Stammgast
#10 erstellt: 24. Jan 2007, 16:20

Darf ich an dieser Stelle einwerfen, dass die Angabe "Watt" wahrscheinlich die unwichtigste Information an einem Lautsprecher ist? Bei einem Verstärker oder einem Backofen mag das vielleicht interessant sein.


Ja, dem kann ich zustimmen, wollte die Frage aber beantworten .Deshalb hasse ich Sätze wie "meine Lautsprecher haben 5000 Watt" , denn mal ganz davon abgesehen, das sie keine Watt haben , sondern diese Leistung aushalten habe ich lieber Lautsprecher mit wenig Watt und gutem Klang .Das soll sich nicht klugscheißerisch anhören sorry wenn es es tut .


Ich nehme an, es ist wichtiger, wie der Lautsprecher klingt und welcher Maximalpegel bei welcher Verstärkerleistung erreichbar ist. Hier spielt u.a. der Wirkungsgrad, die Membranfläche, das lineare Hubvermögen und das Verzerrungsverhalten eine Rolle.

Die Angabe "Watt" bei Lautsprechern sagt nichts darüber aus, welchen Output die Boxen bieten. Sie gibt lediglich einen groben Anhaltspunkt, bei welcher Verstärkerleistung der Lautsprecher thermisch überlastet wird. Die thermische Belastbarkeit sollte davon abhängen, welches Eingangssignal die Box erhält (Frequenz und Dauer) und wie die Schwingspule beschaffen ist (Drahtdicke, Spulendurchmesser, Wickelhöhe, Spulenträger, Belüftungsmaßnahmen, Art des Isolierlacks usw.)


Jup, deshalb konnte ich nicht einfach eine Leistungsangabe in den Raum werfen, finde auch, solange man mit dem Klang zufrieden ist ist alles in Ordnung.

Gruß

Nightwish_222


[Beitrag von Nightwish_222 am 24. Jan 2007, 16:23 bearbeitet]
mILLhAuS
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Jan 2007, 17:07
Apropos BR-Röhren:

Meine Stand-LS haben ebenfalls an der unteren Rückwand je ein BR-Rohr. Plus-Boxen "Clatronic" an einem Yamaha AX-496 (jojo, bald kommen gescheite LS) LS stehen ca. 50 cm von der Wand entfernt.

Doch bei manchen Stücken dröhnt der Bass nervig und wirkt unecht, schwammig und zu dominant dröhnend.

Habe schon Verrücken probiert, weiter weg von der Wand, ohne nennenswerte Besserung.

Dann ein Tuch in die BR-Rohre gestopft, später au mal mit nem Wattebausch und das Dröhnen war weg.

1.Nun frage ich euch, welches Material/Stoff zu empfehlen ist
2.und ob das Rohr vollständig dicht sein sollte, oder kommt das auf die Sitation drauf an?
3.Ach und wäre irgendeine Methode gesundheitsschädlich, wenn ich zB Watteteilchen einatme oder ähnliches Zeug, das in den BR-Rohren drinsteckt?

Danke
MfG
_axel_
Inventar
#12 erstellt: 24. Jan 2007, 18:14

mILLhAuS schrieb:
1.Nun frage ich euch, welches Material/Stoff zu empfehlen ist
2.und ob das Rohr vollständig dicht sein sollte, oder kommt das auf die Sitation drauf an?
3.Ach und wäre irgendeine Methode gesundheitsschädlich, wenn ich zB Watteteilchen einatme oder ähnliches Zeug, das in den BR-Rohren drinsteckt?

1. Nicht so wichtig. Alte Socken (gewaschen!) gehen super.
2. Eigentlich vollständig.
3. Kommt auf die Watte an Bei normaler Kosemtik-Watte o.ä.: nein.


[Beitrag von _axel_ am 24. Jan 2007, 18:15 bearbeitet]
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