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B&W CM1 oder Piega TP3 ?

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recoursive
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Apr 2007, 11:31
Hallo Hifi-Freunde!

Mein schon länger gehegter Gedanke mir ein neues Hifi System zuzulegen nimmt Form an. Ich würde gerne mit den Lautsprechern anfangen. Ich oute mich auch gleich als jemand, für den Lautsprecher auch optisch überzeugen sollen.

In meine engere Wahl sind schließlich die o.g. Boxen gekommen.
Zur CM1 hab ich schon einige Infos bekommen und sie auch schon gehört. Die TP3 kenne ich noch gar nicht.
Hat schon jemand Erfahrung damit?

Wie sind generell die kleinen Modelle von Piega zu sehen, bzw. welche Schwächen kann man ihnen zuschreiben?

Einige Hinweise dazu würden mir sehr helfen!

Viele Grüße und Danke!
Peter1
Stammgast
#2 erstellt: 30. Apr 2007, 17:30
Für brauchbare Tipps wären folgende Infos nützlich:

1. Was ist der Hauptgrund - nebst dem Design! - für Deine Vorauswahl dieser LS? - Preisrahmen?

2. Womit sollen diese befeuert werden? (Gerätewahl ist bei Piega relativ wichtig!)

3. Welche Art von Musik ist hörst Du am meisten?

Gruss Peter
recoursive
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Mai 2007, 14:53
Hallo Peter!

Ich suche eine gute Kompaktbox, da ich nicht so viel Platz habe. Ich muß mich auch aufgrund meiner Mietwohnung auf rel. leises Hören beschränken. Der Preisrahmen war ursprünglich so 1000 - 1200 €. Je länger ich aber drüber nachdenke, steht mehr zur Verfügung :-)

Womit diese befeuert werden, wäre noch offen. Der Verstärker wäre dann die nächste Anschaffung. Bisher habe ich einen älteren Yamaha Verstärker. Im Zusammenhang mit der B&W hatte ich Rotel im Sinn. Generell hatte ich aber auch mit NAD geliebäugelt. Warum ist die Verstärkerwahl bei Piega besonders wichtig ?

Musik ist Pop/Rock/Alternative - keine Klassik, kein Jazz
Mein Wohnzimmer ist ca. 23 m^2 groß

Würde mich über einige Stellungnahmen dazu freuen!
Grüße
Marcus
Panzerballerino
Inventar
#4 erstellt: 02. Mai 2007, 17:17

recoursive schrieb:
Hallo Peter!

Ich suche eine gute Kompaktbox, da ich nicht so viel Platz habe. Ich muß mich auch aufgrund meiner Mietwohnung auf rel. leises Hören beschränken. Der Preisrahmen war ursprünglich so 1000 - 1200 €. Je länger ich aber drüber nachdenke, steht mehr zur Verfügung :-)

Womit diese befeuert werden, wäre noch offen. Der Verstärker wäre dann die nächste Anschaffung. Bisher habe ich einen älteren Yamaha Verstärker. Im Zusammenhang mit der B&W hatte ich Rotel im Sinn. Generell hatte ich aber auch mit NAD geliebäugelt. Warum ist die Verstärkerwahl bei Piega besonders wichtig ?

Musik ist Pop/Rock/Alternative - keine Klassik, kein Jazz
Mein Wohnzimmer ist ca. 23 m^2 groß

Würde mich über einige Stellungnahmen dazu freuen!
Grüße
Marcus



Auch als B&W-Fan muß ich anmerken, daß die dazu "passenden" Rotel-Geräte idR deshalb empfohlen werden, weil es derselbe Vertrieb ist. Bei der Verstärkerwahl bist du völlig frei, nur schwächliche Röhrenverstärker würde ich nicht dranhängen.


[Beitrag von Panzerballerino am 03. Mai 2007, 09:10 bearbeitet]
Peter1
Stammgast
#5 erstellt: 03. Mai 2007, 07:03
@ recoursive

Piegas gelten als "neutrale" LS mit unglaublicher Auflösung und Präzision, fantastische Stimmenabbildung und hervorragende Bühnenstaffelung. Bringen die Bässe trocken und präzise. Also alles Stärken bei anspruchsvoller Musik (Klassik, Jazz und Gesang). Sie sollten deshalb vorzugsweise an "wärmer-klingenden" Verstärkern betrieben werden.

Rock/Pop-Liebhaber verlangen aber normalerweise nach abgrundtiefem, wummigem Bass. Für solche Musik sind die Piegas vermutlich nicht erste Wahl. Bin auch überzeugt, dass Du Dein Ziel mit Kompaktboxen allein nicht erzielen kannst! Da brauchst Du unbedingt einen zusätzlichen Subwoofer!

Fragt sich auch, was Du als "relativ leise" verstehst?!?

Gruss Peter
recoursive
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Mai 2007, 12:22
Hallo Peter,

nochmal vielen Dank!
Meinen Musikgeschmack hab ich vermutlich nicht ganz richtig wiedergegeben. Es stimmt zwar, dass ich keine Klassik höre, aber im Bereich Pop eher stimmenbetonte Stücke und Rock höre ich eher selten. Vom Stil her so Richtung Coldplay....
Also doch nicht sooo verkehrt?

Ich kam eigentlich gerade deshalb auf Piega, weil ich gelesen hab, dass die Piegas auch sehr gut für leise Musik geignet seien.

Mit rel. leise meine ich, dass ich nur Zimmerlautstärke höre und dabei sogar darauf achten muß, dass der Bass nicht zu stark durchkommt. Von daher wird das eh nichts mit abgrundtiefem wummigen Bass...

Ich habe die CM1 mal gehört und fand den Bass mehr als ausreichend für meine Anforderungen. Ist der von Piega so viel schwächer?

Danke und Gruß
Marcus
Peter1
Stammgast
#7 erstellt: 03. Mai 2007, 14:24
Marcus,

Ist halt relativ schwer - wenn nicht gar unmöglich - , sich in das Empfindungskostüm eines anderen Menschen hinein zu versetzen ...

Na, dann aber könnte eine Piega schon in Frage kommen, fragt sich nur, welches Modell Deine Ansprüche am besten entspricht und wie weit sich Dein Budget "dehnen" lässt.

Bin der Meinung, es lohnt - wenn man wirklich zusagende LS gefunden hat - etwas mehr zu zahlen und als Gegenleistung diese dafür länger behalten kann, auch weil man etwas "Reserve" erhält für den Fall eines Umzuges in eine grössere Wohnung.

Falls Du also die Möglichkeit einer Hörprobe bei einer Piega-Vertretung hast, tu' es! Dann kannst Du die verschiedenen Modellreihen (TP, TS, sowie das Jubiläumsmodell TWEN) mit einer Deiner Lieblings-CD anhören. Einige derselben haben das neue Bass-Chassis
mit der neuen MDS®-Technologie, die trotz bescheidener Masse Erstaunliches leistet.

Gruss Peter
vampirhamster
Inventar
#8 erstellt: 03. Mai 2007, 15:13

Plasmatic schrieb:


Auch als B&W-Fan muß ich anmerken, daß die dazu "passenden" Rotel-Geräte idR deshalb empfohlen werden, weil es derselbe Vertrieb ist.


Vollste Zustimmung,
meiner Erfahrung nach ist Rotel an B&W keine glückliche Kombination
Mein RA-06 ging nach 3 Wochen an den Haendler zurueck.
Onkyo92
Inventar
#9 erstellt: 03. Mai 2007, 17:29
Eindeutig, die B & W.
Viel besserer Bass,und sauberer Klang.
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 03. Mai 2007, 22:24

Peter1 schrieb:
Piegas gelten als "neutrale" LS mit unglaublicher Auflösung und Präzision, ...

Kann ich nicht nachvollziehen. Die TC70x (die ich gehört habe) klang stark verfärbend. Zudem ist sie sehr winkelabhängig, schon die Bewegung um eine Kopfbreite erzeugt ein anderes Klangbild.

Enttäuschend war auch die Verarbeitung.
Peter1
Stammgast
#11 erstellt: 04. Mai 2007, 09:00
@ Amperlite

Möchte doch gerne meinen Post ins rechte Licht rücken und darauf hinweisen, dass:

1. ich die TC-Serie gar nicht angesprochen habe und zwar nicht zuletzt auch aus Gründen des Anschaffungspreises - das Budget des Threadstellers liegt bei einem Bruchteil der 11'000.- Euronnen eines TC70X-Pärchens! Deshalb: Obschon offenbar leider berechtigt, haben die gegen diese angebrachten Kritiken hier keinerlei Relevanz.

2. die Fertigungsqualität der von mir erwähnten Modellreihen in sämtlichen Tests als beinahe perfekt beurteilt wurde.

Zudem empfahl ich ausdrücklich Probehören (bei Gefallen eines Modelles natürlich auch in den eigenen 4 Wänden, obs dann auch noch dabei bleibt - von wegen aufstellungskritisch und Klang!).

Gruss Peter
recoursive
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Mai 2007, 09:52
Hallo!

Vielen Dank nochmal für die zahlreichen Hinweise!
Offenbar gibt es wie immer ganz unterschiedliche Meinungen zu den jeweiligen Modellen.

Ich werde demnächst die Gelegenheit haben beide Modelle probezuhören. Wollte nur wissen, worauf man dann am Besten achten sollte.

P.S. Was macht ihr eigentlich, wenn ihr ne Box toll findet und es diese Box nur in Holzfarben gibt, die überhaupt nicht zu denen des Wohnzimmerschrankes passen ? :-)
Mit Piega ist man ja fein raus....

Besten Dank nochmal!
Ich werde bei Gelegenheit gerne meine, wenn auch nicht hochkompetenten Eindrücke dieses Vergleiches schildern.

Grüße
Marcus
Amperlite
Inventar
#13 erstellt: 04. Mai 2007, 10:13

Peter1 schrieb:
1. ich die TC-Serie gar nicht angesprochen habe und zwar nicht zuletzt auch aus Gründen des Anschaffungspreises - das Budget des Threadstellers liegt bei einem Bruchteil der 11'000.- Euronnen eines TC70X-Pärchens! Deshalb: Obschon offenbar leider berechtigt, haben die gegen diese angebrachten Kritiken hier keinerlei Relevanz.

Wenn schon die Topmodelle mit solchen Mäkeln "zu kämpfen" haben , drängt sich mir der Verdacht auf, dass es bei den günstigeren Serien eventuell ebenso (oder schlimmer) sein könnte.

Ich wollte mit meinem Beitrag darauf hinweisen, sich die Verarbeitung genauer anzusehen und bei den Bändchen mal um die Box herumzulaufen.
Peter1
Stammgast
#14 erstellt: 04. Mai 2007, 10:58
Marcus,

Gute Entscheidung!

In meinem Fall kamen Holzgehäuse wegen der übrigen Möbilierung nicht in Frage und zudem hatten das Ausmass der LS und deren Design - gebe dies freimütig zu - wegen des WAF dermassen Priorität, so dass ich mich Piega zuwandte. Mehrere Hör- und Sehproben (auch daheim!) führten mich dann allerdings zur C2 LTD (sehr leistungsfähige Regalboxen mit Koaxialbändchen - Nachfolger: TC10X), die unsere Hauptbedürfnisse, d.h. Klang, Aussehen und Grösse, perfekt abdeckten. Einziger Wermutstropfen: Der Anschaffungspreis überstieg das ursprünglich eingeplante Budget um mehr als das Doppelte. OK, kann nicht jeder, aber ich bereu's nicht!

Gruss Peter
Panzerballerino
Inventar
#15 erstellt: 08. Mai 2007, 07:31
Noch ein interessantes Detail zur CM1: Die untere Grenzfrequenz liegt trotz der geringen Abmessungen bei sagenhaften 46 Hz (-3 dB, Messung bei stereoplay).


[Beitrag von Panzerballerino am 08. Mai 2007, 07:32 bearbeitet]
Haltepunkt
Inventar
#16 erstellt: 08. Mai 2007, 10:39

Amperlite schrieb:

Peter1 schrieb:
1. ich die TC-Serie gar nicht angesprochen habe und zwar nicht zuletzt auch aus Gründen des Anschaffungspreises - das Budget des Threadstellers liegt bei einem Bruchteil der 11'000.- Euronnen eines TC70X-Pärchens! Deshalb: Obschon offenbar leider berechtigt, haben die gegen diese angebrachten Kritiken hier keinerlei Relevanz.

Wenn schon die Topmodelle mit solchen Mäkeln "zu kämpfen" haben , drängt sich mir der Verdacht auf, dass es bei den günstigeren Serien eventuell ebenso (oder schlimmer) sein könnte.

Ich wollte mit meinem Beitrag darauf hinweisen, sich die Verarbeitung genauer anzusehen und bei den Bändchen mal um die Box herumzulaufen.


Wenn man schon beim Topmodell auf billige Tricks wie die eingebaute Loudness-Badewanne und die 'tolle Auflösung' mittels vergurkter Abstrahlung des Koaxbändchens nicht verzichten will, sprechen die Indizien nicht unbedingt für Neutralität der kleineren LS.

http://www.stereophi...104piega/index3.html

Ich habe eine kleine hüfthohe Aludose von Piega gehört, das entsprach prinzipiell den beschriebenen Effekten. Für Klassik fehlt die Neutralität, für Pop der unverzerrte Pegel im Bass. Was fängt man damit an?
Amperlite
Inventar
#17 erstellt: 08. Mai 2007, 13:28

Haltepunkt schrieb:
Wenn man schon beim Topmodell auf billige Tricks wie die eingebaute Loudness-Badewanne und die 'tolle Auflösung' mittels vergurkter Abstrahlung des Koaxbändchens nicht verzichten will, sprechen die Indizien nicht unbedingt für Neutralität der kleineren LS.

Wozu geb ich mir eigentlich Mühe, meine Kritik nicht zu hart klingen zu lassen?

Wo du schon dabei bist: Was ist mit der CM-1?
nuernberger
Inventar
#18 erstellt: 22. Aug 2007, 11:02
@recoursive
schon eine Entscheidung gefallen?

Ciao, Harald
o0Pascal0o
Stammgast
#19 erstellt: 26. Jul 2009, 12:27

Peter1 schrieb:

Piegas gelten als "neutrale" LS mit unglaublicher Auflösung und Präzision, fantastische Stimmenabbildung und hervorragende Bühnenstaffelung. Bringen die Bässe trocken und präzise. Also alles Stärken bei anspruchsvoller Musik (Klassik, Jazz und Gesang)

Und Rock/ Techno - kann das die Piega TP-3 auch?
I.M.T.
Inventar
#20 erstellt: 27. Jul 2009, 17:58
ah du schon wieder.
ich hatte die 683 und 686.
es lief auch house/gabber Hardcore drüber.mit dem 610 sub.
es hörte sich für mich gut an.also ja die b&w können diese musik wiedergeben.nur diese ls die ich hatte gaben die musik weich wieder.man konnte immer lauter drehen ohne das der hochton oder so abnervte.hat schon spass gemacht.
nuernberger
Inventar
#21 erstellt: 27. Sep 2009, 09:09
für satten Bass bei hohem Pegel wird man bei jedem kleinen LS nicht um einen Sub herumkommen...

Ciao, Harald
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