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Musik für einen Raum (nicht den da drunter)

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psycho_dmr
Stammgast
#1 erstellt: 05. Jan 2008, 23:49
Hallo,

ich suche boxen die die musik (weitestgehend) in meinem zimmer lassen und nicht via vibrationen in den da drunter schicken - wie es mein momentaner Subwoofer leider macht :/

eigentlich wollte ich auf KH umsteigen, aber nachdem ich jetzt equipment für 300€ gekauft habe und es zurückschicken werde (ich komm mit nem KH irgendwie nicht klar), fang ich jetzt sozusagen bei null an...

welche boxen wären für mich am besten, wenn ich:
- Metal, Rock, Punk usw via PC höre (die meiste zeit)
- auch mal damit spielen möchte (unwichtg, sollte aber gehen)
- ab und zu filme schaue (ich will halt hören, dass das taxi von links kommt ^^)
- die musik in meinem Zimmer bleiben soll, also wahrscheinlich kein 2.1 system, denn mein momentaner subwoofer schickt ~70% des "basses" in den raum unter mir (scheint "das übliche problem" bei 2.1 systemen zu sein).

Mein Schreibtisch steht in einer zimmerecke und ich würde die Boxen neben meinen TFT (22") stellen wollen, auch wenns mein jetziges system (Creative I-Trigue L3450) übertreibt, ich mags basslastig und auch gerne mal laut
aber es sollte eben auch bei gemäßigter lautstärke gut klingen..

Ausgeben würde ich insgesamt maximal 250€ (ihr dehnt es ja sowieso noch nach oben ;)). entweder nur für boxen oder, wenn eben nötig, für ne neue soundkarte und boxen - ich weiß nicht ob mein onboard reicht. (wenn mit SK vllt auch 300€ aber da is dann echt limit)

danke & mfg
psycho
Poison_Nuke
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2008, 00:17
Dass der Bass nach unten geht, ist kein Problem von 2.1 Systemen, sondern dass ist das Problem von ALLEN Systemen. Denn dieses Problem ist raumbedingt und nicht Lautsprecherbedingt.

Zwei Sachen, die das ganze abmildern können:
den direkten Lautsprecherkontakt mit dem Boden vermeiden...z.B. halbierte Tennisbälle drunter oder irgendwas anderes weiche.
Und dann halt Lautsprecher nehmen, die weniger Bass haben, dnen je weniger Bass sie wiedergeben, desto weniger Bass kommt auch unten an, irgendwie logisch


Wenn es Stereo bleiben soll, dann würde die onBoard Karte definitv mehr als ausreichend sein!
Und für Stereo würde ich dann zu zwei Kompakt-Lautsprechern greifen.


Und zwar sowas in diese Richtung hier: http://www.thomann.de/de/behringer_b2030a_truth_aktivmonitor.htm

das sind aktive Nahfeldmonitore, die sind für den Schreibtischeinsatz gedacht und haben ihre eigenen Verstärker eingebaut, diese kann man direkt an die Soundkarte anschließen.
Ich selbst habe mehrere "Studio"-Monitore und bin mehr als nur zufrieden.
Es gibt natürlich noch sehr viele Alternativen zu diesen in dem Preisbereich, z.B. diese hier
http://www.thomann.de/de/tascam_vla5.htm

usw


Vorteil bei diesen Systemen: sie haben keinen so großen Tiefgang und dadurch gibt es auch nicht soviel Bass, der nach unten könnte. Andererseits sollte man die LS aber auch nicht unterschätzen, weil laut können sie trotzdem
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 06. Jan 2008, 02:49

Poison_Nuke schrieb:
Dass der Bass nach unten geht, ist kein Problem von 2.1 Systemen, sondern dass ist das Problem von ALLEN Systemen. Denn dieses Problem ist raumbedingt und nicht Lautsprecherbedingt.

Na, ein Downfire-Sub hilft da aber noch kräftig nach...

Eindeutiger Vorteil von Kompakten jeglicher Couleur: Da man sie im Normalfall auf Ständern betreibt, wird der Baß weitab des Fußbodens erzeugt - was nebenbei auch die Anregung vertikaler Raumresonanzen erheblich reduziert. (Übrigens etwas, das auch mit dem Sub des derzeitigen 2.1-Systems einen Versuch wert wäre.)

Da es ins Nahfeld gehen wird, würde ich den Vorschlag VL-A5 unterstützen (hier leisten am Rechner die VL-X5 gute Dienste) - Ständer wird man aber auch hier haben wollen, sonst vermatschen Frühreflexionen an der Tischplatte den Sound. (Hier sind sie Marke Eigenbau, gute 20 cm hoch - erhebliche Verbesserung.) Die B2030P ist nicht ganz so der Knüller, ist halt auf größere Abstände ausgelegt und hat damit zugunsten der Pegelfestigkeit eine eher hohe untere Grenzfrequenz von 75 Hz.
Poison_Nuke
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2008, 11:03
der Downfire Sub trägt aber nicht soo wesentlich hinzu. Hab ja geschrieben, dass eine mechnische Entkopplung die Übertragung von Körperschall etwas minimiert. Aber viel macht es eben nicht aus. Der Löwenanteil ist der Luftschall. Und da macht die Position vom Subwoofer auch fast nichts aus, denn die Raummoden regt er so oder so an, es ist nur die Frage, wie die Schalldruckverteilung im Raum ist. Bei einer Bodenaufstellung kann es meist sogar sein, dass man den Subwoofer nicht so laut aufdrehen muss, wegen einer positiven Raumverstärkung. Wenn er höher steht könnte für gleichen Pegel am Hörplatz sogar noch mehr nach unten durchgehen.
psycho_dmr
Stammgast
#5 erstellt: 06. Jan 2008, 14:05
Das mit den Tennesbällen hatte ich bereits versucht - bringt aber kaum was.

allerdings steht der sub unter meinem schreibtisch in einer raumecke, wenn ich am PC sitze, ist alles "okay", aber wenn ich auf der anderen raumseite auf der couch liege (knappe 3 meter weg) hör selbst ich in meinem zimmer nur noch das gedröhne des basses...

Ich war hier beim stöbern im forum auch bei den Nahfeldmonitoren gelandet und hatte auch irgendwo nen screenshot von deiner (/audiophilantrops) aufstellung gesehen, find ich leider grad nicht wieder, aber so in etwa würde es bei mir wohl auch aussehen. nur halt in einer raumecke, ich hab mal ne kleine skizze gemacht, wie ich mir denke, die boxen hinzustellen (ganz schön eng irgendwie ^^)



Die VL-A5 sehen mit ihrem grau leider ziemlich bescheiden aus, gibts da aufsätze für (ich hab bei google eben welche in mahagoni (? ka, jedenfalls holzfunier) gesehen, das wäre auf jeden fall besser als dieses triste plastikgrau ^^) (ansonsten alternativen? ich weiß leider nicht, was da brauchbar ist und was eher nicht... wie siehts mit den ESI nEar 05 Experience z.b. aus?)


[Beitrag von psycho_dmr am 06. Jan 2008, 14:06 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#6 erstellt: 06. Jan 2008, 14:57
kennen tu ich sie nicht, aber schlecht sollten sie sicher nicht sein, von ESI gibt es immerhin einige sehr gute Soundkarten

andererseits ist Holzoptik bei Monitoren schwerer zu finden. Da müsste man schon HiFi Lautsprecher nehmen, die dann aber passiv sind und einen zusätzlichen Verstärker benötigen würden.
psycho_dmr
Stammgast
#7 erstellt: 06. Jan 2008, 14:58
nih falsch verstehen, ich will jetzt nicht unbedingt holz, nur hatte ich eben die VL-A5 in holz gesehen, was ja nu um einiges besser aussieht als Grau
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 06. Jan 2008, 16:37
achso, die gibt es auch in Holz? gut zu wissen. Werde mal danach ausschau halten.
psycho_dmr
Stammgast
#9 erstellt: 06. Jan 2008, 16:39
http://www.gearwire.com/tascam-vla-monitor.html - das sind die doch, oder nicht?!
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 06. Jan 2008, 21:04
Tja, solange noch keiner ein Serienmodell in natura gesehen hat, wird sich das mit der Optik nicht eindeutig klären lassen. Ich würde aber drauf wetten, daß die Front irgendwie aufgesetzt ist, dahinter dürfte sich dann ein MDF-Gehäuse wie bei der VL-X5 (komplett MDF schwarz foliert) verbergen. Wer nicht allzu doppellinkshändig ist, kriegt den Spaß also bestimmt neu lackiert. Eindeutiger Pluspunkt der neuen Serie: Die Front-LEDs strahlen einen ab Werk nicht mehr in viel zu hellem Blau an.
psycho_dmr
Stammgast
#11 erstellt: 06. Jan 2008, 21:31
nur aus interesse, gibts noch gute alternativen zu den tascam? kann ja nich sein, dass es in der preisklasse nur ein einziges gutes modell gibt?! ^^
Poison_Nuke
Inventar
#12 erstellt: 07. Jan 2008, 08:52
die Tascam waren bisher die mit dem besten P/L Verhältnis, aber klar, gibt auch noch einige andere in dem Bereich, z.B. die Fostex PM0.5 MKII, die ich selbst nutze. Die sind halt in Klavierlack schwarz gehalten und mehr als Spaßlautsprecher ausgelegt (kleine Höhendämpfung, kleine Anhebung der Bässe).
psycho_dmr
Stammgast
#13 erstellt: 07. Jan 2008, 11:52
das problem an den tascam ist halt, dass die 30 cm tief und ca 20 cm breit sind, dadurch würde es auf meinem schreibtisch verdammt eng werden... die nEar 5 exp z.b. sind nur 20 cm tief (und 50€ günstiger xD)

ist der unterschied zwischen den nEars und den tascam, behringer oder deinen fostex (für einen laien, viel mehr bin ich ja nicht ^^) so stark hörbar, dass sich die 50-70€ aufpreis und die dann engeren platzverhältnisse lohnen? ^^
bzw wie ist der unterschied zwischen den behringer und den tascam? denn die behringer wären auch nur 21cm tief

ich glaub wichtig ist vorallem, dass die tascams bis 38Hz runter können, die nEars aber nur bis 60 Hz (glaub ich)
welche noch tief können, wären die normalen nEar 05 (33Hz, 20cm tief, 185€) und die Yamaha HS80M (42Hz, 22cm tief, 249€)
kann jemand was zu den boxen sagen? ich werde zwar heute nachmittag mal bei saturn bissl suchen, aber ich bezweifle, dass ich dort genau die boxen finden werde...
Poison_Nuke
Inventar
#14 erstellt: 07. Jan 2008, 12:16
bei Saturn wirst du definitiv keinen dieser Lautsprecher finden
dazu musst du schon zu einem Studioausstatter oder so gehen, also aufjedenfall ein Geschäft für den professionellen Bereich.

Vorteil von großen Lautsprechern ist natürlich, dass sie durch das Mehr an Volumen auch Vorteile in der Tieftonwiedergabe haben, also höherer Maximalpegel, besserer Tiefgang usw.


die Yamaha sind allgemein sehr gute LS, aber es wird ihnen nachgesagt, dass der Bassbereich sehr schlank ist und sie dadurch schon etwas flach klingen können. Außerdem kosten die mehr als nur 250€. Denn bei denen wird der Preis pro Stück angegeben
Zu den anderen kann ich allerdings nichts sagen, aber die ESI sehen an sich sehr ordentlich aus und viel falsch machen kann man mit ihnen sicher nicht
psycho_dmr
Stammgast
#15 erstellt: 08. Jan 2008, 11:00
ich hab noch eine frage zu den boxen, wenn die teile (wenn auch schräg) direkt an einer wand stehen, sollte dann die bassreflex öffnung besser an der vorderseite sein? die nEars haben die nämlich alle hinten..
(ich hab das hier im forum mehr oder weniger nebenbei gelesen, daher bin ich mir da jetzt nich sicher)

wenn das egal ist, würde ich mir wohl die nEar05 + Juli@ kaufen, wären zusammen dann auch 300€
Poison_Nuke
Inventar
#16 erstellt: 08. Jan 2008, 11:16
wenn sie direkt an der Wand stehen, dann sollten sie schon ihre Öffnung vorn haben, denn hinten wirds dann mit der Luft eng
andererseits müssen da noch die ganzen Stecker an die LS, sodass du so oder so einen Mindestabstand zur Wand hast...und irgendwelche Strömungsgeräusche vom Bassreflex nimmt man so auch weniger wahr -> ergo ist es sogar von Vorteil, wenn die Ports hinten liegen.

Die Raummoden sind hier allerdings kein Argument, bei der Aufstellung hat man so oder so eine maximale Anregung der Raummoden und da macht es auch keinen Unterschied mehr, ob dir BR Ports hinten oder vorn sind
psycho_dmr
Stammgast
#17 erstellt: 08. Jan 2008, 13:15
der ganze raummodenkrams ist bei mir glaub ich sowieso eher irrelevant, mein zimmer ist relativ klein (~12m²) und total verwinkelt (dachschräge + gaube) ^^
so ganz verstanden hab ich das aber eh noch nicht.

naja, ich werd ende der woche mal bei thomann bestellen, möchte aber vorher die rücküberweisungen meiner ersten 3 bestellungen haben
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