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Styropor unter Stand-LS zum abkoppeln?

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mastada
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Apr 2008, 11:47
Bringt das was? Wollte unter meine Stand-LS je eine ca. 2cm dicke Styroporplatte die schwarz lackiert ist legen. Bringt das überhaupt was oder sollte ich mir Gummifüße holen?

Grüße
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 13. Apr 2008, 11:53
Hallo mastada !

Austesten kannst Du es ja.
Und ob Gummifüße anders / besser sind, ist ja auch von der Ausführung / Materialbeschaffenheit abhängig.

Was ist denn Dein Ziel / welche Probleme hast Du aktuell ?

Gruß
mastada
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Apr 2008, 12:20
Hi,

ja stimmt, hätte das Problem schildern sollen ;-)

Zur Zeit stehen die LS auf Spikes auf Teppichboden. Das Zimmer hat ein abgeschrägtes Dach an der Seite wo ein LS steht und die Dinger haben 3 x 20cm Tieftöner. Nun überträgt sich der Bass schön über die Spikes in das gesamte Zimmer und wegen dem Schrägdach ist der Bass in der Ecke echt unerträglich hoch. Am anderen Ende des Raums klingt der Bass übrigens genau so wie ich ihn haben möchte

Ich möchte einfach abkoppeln, dass der Bass von den LS kommt und nicht von den schwingenden Wänden.


Grüße
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 13. Apr 2008, 15:06
Ich denke, dabei handelt es sich nicht um die Schallübertragung durch das An- oder Abkoppeln der LS,
sondern um die akustische Eigenschaft des Raumes an sich.

- aus welchem Material besteht der Fußboden ? ( Holz ? Parkett ? Verlegeplatten ? schwimmender Estrich ? ... )

- wie sind die Wände konstruiert ?

- was heißt "von den schwingenden Wänden" ?

Gruß
mastada
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Apr 2008, 16:59

armindercherusker schrieb:

- aus welchem Material besteht der Fußboden ? ( Holz ? Parkett ? Verlegeplatten ? schwimmender Estrich ? ... )

- wie sind die Wände konstruiert ?

- was heißt "von den schwingenden Wänden" ?

Gruß



Hier mal wie der Raum aufgebaut ist:
http://img3.imagebanana.com/view/sqkauwjy/raum.jpg


Die Schrägdächer sind nicht "massiv" sondern eben quasi direkt Dach. Deswegen denke ich, schwingen diese mehr als eine richtige Mauer.

Die Seitenwände sind massiv aus Backsteinen.

Was ich über den Boden weiß:Der Boden ist klassischer Zementestrich, Teppich drüber.

Sicher sind auch die Einbauschränke mit dran schuld. Sind ziemlich groß nach innen hin... idealer Resonanzraum sozusagen

Auf dem Foto ist übrigens schon das Styropor zu sehen (noch nicht schwarz lackiert) und ich meine es ist _etwas_ besser geworden.

Gruß & Danke schon mal jetzt für deine Hilfe


[Beitrag von mastada am 13. Apr 2008, 17:16 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 13. Apr 2008, 18:23

mastada schrieb:
... und ich meine es ist _etwas_ besser geworden....

Gut - und in diesem Sinne weiter ausprobieren

Du solltest die LS so weit wie vertretbar ins Zimmer hinein rücken.

Sind das Baßreflex-Boxen ?

Dann kannst Du versuchen, durch Dichtstopfen der BR-Rohre eine "Entspannung" zu erreichen.

( mit Schaumstoff oder notfalls mit Frotte-Handtuch o.Ä. )

Gruß
mastada
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Apr 2008, 18:26
Hi,

nein, keine Bassreflexröhren vorhanden,sind komplett geschlossen.

Ich habe die Boxen jetzt weiter ins Zimmer geholt (wobei da nicht so viel drin ist da ich dann und wann mal an den Schrank hinten muss) und noch mehr gedreht damit sie direkt auf die Mitte des Sofas strahlen und es scheint wieder _etwas_ besser geworden zu sein (ich probiere weiter *g*) - ich habe zumindest für zwei Eingänge einen Equalizer davorgeschaltet und nun für die rechte Box den Bass fast ganz rausgedreht. Ich vermute aber mal ganz stark, es liegt sehr an der schrägen Decke, oder?
armindercherusker
Inventar
#8 erstellt: 13. Apr 2008, 18:32
Ja - jede den Lautsprecher "zu dicht umgebende Fläche" erhöht den Baß um bis zu 3db

Daher bringt das Entfernen "aus der Ecke" etwas.

Du kannst ( wie erwähnt ) wirklich nur versuchen, durch geänderte Aufstellung etwas zu bewirken.
Und natürlich durch den EQ

Gruß
ronmann
Inventar
#9 erstellt: 13. Apr 2008, 18:37
die LS sehen recht groß aus für den Raum. Und dann noch fast Eckaufstellung. Das muß ja wummern. Vielleicht kannst du die LS auf Rollen stellen und wenn du Musik als alleinige Beschäftigung (nicht nur zur Hintergrundberieselung) gerade machen möchtest rollst du sie weit in den Raum. Probiere mal 1m weit weg von allen Flächen, also nach hinten und zur Seite. Erstens wird der Bass nicht mehr so drücken und 2. die Räumlichkeit deutlich besser, sprich Stimmen stehen exakt in der Mitte und das Klangbild bekommt Tiefe. Bist du fertig rollst du sie wieder zurück. Und nur eine Box am Equalizer im Bass runterregeln ist nicht so richtig ausgewogen.
mastada
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Apr 2008, 18:43
Das mit den Rollen ist eine gute Idee... werd ich evtl. mal ausprobieren. Ich weiss, EQ immer letzte Lösung aber bein Zurücknehmen von Bässen ist das imho noch ok (wenn man Frequenzen verstärkt allerdings find ich EQs auch nicht so pralle).


Achja, ja die LS wummern tatsächlich. Hab sie einfach nicht bei mir probehören können obwohl ich mir das hätte denken können....
Alleine schon aufgrund dessen: http://img232.imageshack.us/my.php?image=lautsprechergg9.jpg (3 x 180er Tieftontreiber pro Box sollten mich nicht wundern -.- )


[Beitrag von mastada am 14. Apr 2008, 09:05 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#11 erstellt: 13. Apr 2008, 19:45

mastada schrieb:
Achja, ja die LS wummern tatsächlich. Hab sie einfach nicht bei mir probehören können obwohl ich mir das hätte denken können....
Alleine schon aufgrund dessen: http://img232.imageshack.us/my.php?image=lautsprechergg9.jpg (3 x 200er Tieftontreiber pro Box sollten mich nicht wundern -.- )

Bei 'ner geschlossenen Box braucht man schon etwas mehr Membranfläche, von daher sind mehrere Tieftöner erstmal nichts schlimmes. Aber sehe ich da ein Schild "Eltax"? Wird dann wohl ab Werk nicht viel taugen, eine neu entwickelte Weiche zusammen mit anderen Modifikationen könnte aber auch daraus einen ordentlichen Lautsprecher machen.
mastada
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Apr 2008, 19:48
Ja, sind Eltax-Boxen. Hab damals noch nicht so viel Wert drauf gelegt und sie waren günstig ;-)

Hm, ich kann zwar grobes Löten (mehr braucht man ja für ne Frequenzweiche auch nicht) aber habe keine Ahnung, wie man eine bessere und passende Frequenzweiche selber bauen kann, gibts da Anleitungen? Und was für Modifikationen meinst du?

PS: Innen drin ist übrigens nichts voneinander getrennt sondern einfach alles offen. Ein großer Hohlkörper...
ronmann
Inventar
#13 erstellt: 14. Apr 2008, 06:32
ne neue Frequenzweiche entwickeln ist viel Arbeit und Messtechnik ist auch nötig. Das lohnt kaum, da man für wenig Geld gute gebrachte LS bekommt. Und Universalweichen die wirklich funktionieren gibt es nicht.
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