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impetanz Ausgleichung

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Pheonix
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 20. Okt 2008, 15:16
Hallo,
Ich hab malne Frage un zwar: Wenn man zwei 4Ohm Boxen in reihe schaltet bekommt man ja 8 Ohm, dazu könnte man ja einfach einen weiteren 8 Wiederstand Parallelschalten um wieder auf 4 ohm zukommen und theoreitsch würde sich dei leistung dann ja auch aufteilen also auf die lautsprecher un den zusätzlichen Wiederstand stimmt das soweit?
oder zieht zB ein Teiftöner mehr als ein Hochtöner?
in meinen 400 Watt Frequenz Weichen sin zB "nur" 10 Watt wiederstände drinne, muss ich jezz für 750 Watt (an 4Ohm) einen 375 Watt Wiederstand nehmen der dann die Leistung verbrennen würde oder wie in den Weichen zB 10?

viel text auf einma^^ dnake wenn mir jemand helfen kann
mfg
Manu
ton-feile
Inventar
#2 erstellt: 20. Okt 2008, 15:55
Hi,

mir ist völlig unklar, was Du damit erreichen willst.
Lautsprecher in Reihe zu schalten, bringt große klangliche Verluste und ist deshalb nur in der Not und mit Lautsprechern des selben Typs möglich.

Gruß
Rainer
Pheonix
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Okt 2008, 17:58
Hallo

mein ziel is auf 4Ohm zu kommen wegen was kannste dir ja eventuell denken?
wieso sollte in reihe schalten klang verschlächterung geben?
ton-feile
Inventar
#4 erstellt: 20. Okt 2008, 18:05
Hi,


Pheonix schrieb:

mein ziel is auf 4Ohm zu kommen wegen was kannste dir ja eventuell denken?


Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung.
Kannst Du etwas mehr zum Hintergrund Deines Vorhabens schreiben?

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 20. Okt 2008, 18:05 bearbeitet]
Pheonix
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Okt 2008, 18:12
Hallo

ok^^ um mehr leistung zu bekommen.

kannst du mir dann erklärn warum ich in reihenschaltung klang einbusen hab? und am besten wie ichs sosnt machen soll?

mfg
Manu
celectronic
Stammgast
#6 erstellt: 20. Okt 2008, 19:22
Von dieser Aktion kann ich Dir auch nur abraten, das wird klanglich wahrscheinlich ein Desaster, soweit es Dein Verstaerker leistet, natuerlich.

Ein Lautsprecher stellt eine Impedanz dar, was nicht mit einem reinen (ohmschen) Widerstand zu vergleichen ist. Diese Impedanz ist dazu noch dynamisch veraenderlich und keineswegs ein fester Wert.

Mal krass gesagt, ist die Lautsprecherimpedanz derade hoch,
geht die Leistung in den Widerstand (macht nur warm, nicht laut), ist sie gerade sehr klein, geht alles in die Boxen (ja, laut), aber dein Amp ist womoeglich gefaehrdet. Je nach Impedanzverlauf nimmt der Widerstand mehr oder weniger Leistung weg. Du hast also bestenfalls manchmal lauter, manchmal leiser ...

Zudem brauchsts Du bei wohl mindestens 2Kanaelen, insgesamt 4 x(8Ohm) ... meine Empfehlung, nimm 2x4Ohm.

Gruss
celectronic
Radiologe
Inventar
#7 erstellt: 20. Okt 2008, 19:25

Pheonix schrieb:

kannst du mir dann erklärn warum ich in reihenschaltung klang einbusen hab?
Manu


Hallo,
schalte doch mal nen Fernseher und nen Handmixer in reihe.Da kommt auch nichts vernünfiges bei raus.
Mit Boxen,vor allem unterschiedlichen Typs verhält sich das ähnlich.
Das genauer zu erklären,sprengt das Verständnisvermögen eines technischen Laien.
Außerdem steht zu solchen Themen(auch das gebastel mit sinnolsen Parallelwiderständen,die ausser das sie Leistung in Wärme umsetzen nichts zu tun haben) wirklich genug im Forum.

Wer meint mehr Leistung zu brauchen muss einen entsprechenden Verstärker kaufen.
Man kann schließlich mit einem Trabbi auch keinen vollbeladenen Traktoranhänger mit 120kmh über die Straße ziehen.
Auch nicht wenn man 2 Trabbies in reihe oder parallel Schaltet

Gruß Markus
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 20. Okt 2008, 19:31
Hi,

Ah OK, jetzt haben wir einen Anhaltspunkt.

Ein Widerstand macht im Grunde nichts anderes, als elektrische Energie in Wärme umzuwandeln, wie ein Bügeleisen, oder eine Herdplatte. Da wird die Wärme aber sinnvoll genutzt.

Wenn Du also parallel zu einem Lautsprecher einen Widerstand schaltest, verbrät der Dir Deine schöne Verstärkerleistung, ohne im Gegenzug dafür Musik zu liefern.

Dein Verstärker "sieht" zwar 4 Ohm, muss sich aber jetzt für die selbe Lautheit viel mehr anstrengen, weil der parallele Widerstand beheizt werden muss.

Das macht gar keinen Sinn und ist einfach nur gut für die Stadtwerke.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zur Reihenschaltung von Lautsprechern ist folgendes (leider nicht so schnell) zu sagen.

Ein Lautsprecher mit zB 8Ohm hat nur bei einzelnen ganz bestimmten Tonhöhen/Frequenzen acht Ohm.
Eigentlich verändert sich der Widerstand ständig, je nach der Tonhöhe.

Sowas ist bei einem Lautsprecher fast wie ein Fingerabdruck und nennt sich Impedanzgang.

Hier ist mal ein Beispiel. Das ist eine gepimpte JBL Control One:


Unten waagerecht siehst Du die Frequenz/Tonhöhe.
Links senkrecht ist der Widerstand in Ohm angetragen.
Die blaue Kurve unten ist der Impedanzgang.

Wenn ich jetzt sage, der Lautsprecher hat 6 Ohm, dann stimmt das zwischen 30 und 50Hz zwei mal, zwischen 100 und 200Hz auch zwei mal. Dann noch bei 750Hz, bei 8kHz und vermutlich auch noch mal bei ungefähr 45kHz (45000Hz).

Die Widerstands/Impedanz-angabe auf den Boxen bezieht sich nur auf den kleinsten Widerstand des Gebirges, gewissermaßen das tiefste Tal.
In meinem Beispiel liegt der niedrigste Impedanz(Widerstand)-wert bei knapp 18kHz (senkrechte gelbe Linie) und 3,4 Ohm.

Auf diese Box könnte ich hinten 4 Ohm schreiben, weil der kleinste Widerstand auch noch 20% Prozent kleiner als 4 Ohm sein darf.
Eine 4 Ohm Box darf also als untere Grenze 3,2 Ohm haben und da liege ich mit meinen 3,4 Ohm noch ordentlich drüber.

Diese "Nennimpedanz" von 4 Ohm ist nur dazu da, um abschätzen zu können, wie sehr sie meinen Verstärker stresst und sonst für nichts gut.

Wenn Du jetzt zwei unterschiedliche Impedanzgebirge(Boxen) in Reihe schaltest, werden sich die gegenseitig beinflussen.
Bei den Frequenzen, wo die eine einen hohen Widerstand hat, bekommt die andere dann nicht mehr genug Futter und umgekehrt.
Dadurch wird der Frequenzgang sehr unausgeglichen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das Fazit wäre aus meiner Sicht.
Hänge einen 4 Ohm Lautsprecher an einen Verstärkerausgang, oder zwei parallel geschaltete 8 Ohm Lautsprecher.

Wenn Du aber unbedingt zwei 4 Ohm Boxen in Reihe schalten musst, dich gar nicht davon abbringen lässt und Dir Deine Stromrechnung egal ist, dann könntest Du parallel zu jeder der beiden Boxen einen 5.6 Ohm Widerstand schalten.

Dadurch verbessert sich der Frequenzgang, weil das "Impedanz-Gebirge" geglättet wird und das ganze Gebilde hätte dann als Minimum 4 Ohm.
Die Widerstände müssen aber mindestens 50 Watt haben und luftig positioniert sein, zB auf den Boxenanschlussklemmen.

Gruß
Rainer

P.S. Das habe ich aber jetzt nicht nur für Dich geschrieben.


[Beitrag von ton-feile am 20. Okt 2008, 19:51 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#9 erstellt: 21. Okt 2008, 17:04
Hi,

Da schreibt man sich die Finger wund und dann löscht sich der Kerl einfach.

Gruß
Rainer
Radiologe
Inventar
#10 erstellt: 21. Okt 2008, 17:28

ton-feile schrieb:
Hi,

Da schreibt man sich die Finger wund und dann löscht sich der Kerl einfach.

Gruß
Rainer


Irgendwie hatt ich´s sogar im Urin
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