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Stereosystem mit Subwoofer will nicht klingen

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alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Feb 2012, 23:56
Guten Tach, schön das ihr mir helfen wollt. Ich habe folgendes Problem. Meine KEF Coda 90 wollen nicht mehr so recht mit meinen Selbstbau Subs klingen nach Zimmerumstellung.

Zum vorhanden Equipment:

Andersson R2 (7Kanal Receiver)
KEF CODA 90 (schlanker StandLS)
KME Aktivweiche
2x Subwoofer Monacor SP-12A/302PA Bestückung, angelehnt an dem Bausatz Menhir
120Liter BR-Gehäuse

Die Subwoofer wie auch der Kefs laufen an dem Andersson, angegangen über den 7Kanal Modus. Aktiv aufgetrennt vor dem Receiver. Das ganze hatte ich so schon 2 Jahre laufen, da standen alle Lautsprecher nebeneinander. Nach Zimmerumstellung mussten die Subs aber verschwinden (hässlich) unters Bett. Ich habe sie unter dem Bett schon in alle Richtungen gedreht und mit versch, Wandabständen usw. Vorher lief das System imho sehr angenehm, der Bass war einfach nur Trocken ohne sich aufzuspielen. Ich war super zufrieden, habe bisher noch nichts besseres gehört. Okey Mittelhochtonfähigkeiten der Kefs sind begrenzt aber für alle Arten von Mp3's gut genug. Jetzt wo die Subs unterm Bett liegen, klingts einfach nicht mehr so gut. Der Bass ist schwammiger, dröhnt zwar nicht aber kommt einfach nicht mehr so trocken rüber. Ich habe schon alles mögliche getan, Trennfrequenz verstellt. Aber auch immer wieder bei 100hz gelandet. Ich habe eigentlich wenig Lust großarig Geld auszugeben, da ich mit dem System schonmal ein sehr gutes Ergebnis erzielt habe......
Wer hat bischen mehr Plan und kann mir helfen? Achso ich höre aussschließlich Elektro, House, Minimal bischen Vocal und ganz selten mal ein Film.

Anbei mal eine Zeichnung vom Zimmer

.:GlenGrant:.
Stammgast
#2 erstellt: 07. Feb 2012, 12:57
Im Grunde gibst du dir doch die Antwort schon selbst
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Feb 2012, 14:06
Ja dann sag mir wie ich die Aufstellung ändern muss
kempi
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2012, 14:25
Zimmer wieder zurück räumen
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Feb 2012, 14:47
Ein andere Gedankengang war, in zwei Aktive Subs zu investieren. Aber halt nicht so standarte Schwabbelkisten Typ Heimkino..
Passat
Moderator
#6 erstellt: 07. Feb 2012, 15:00
Auch mit anderen Subs wird sich nichts ändern.
Deine Probleme liegen an der Raumakustik.
Da musst du die Position der Subwoofer ändern.

Ein schlecht aufgestellter Spitzenlautsprecher wird i.d.R. schlechter klingen als ein optimal aufgestellter Mittelklasselautsprecher.

Die Aufstellung macht mindestens 50% des Klanges aus.

Grüsse
Roman
.:GlenGrant:.
Stammgast
#7 erstellt: 07. Feb 2012, 15:45
Kempi hat es ja schon gesagt. Vielleicht hilft ne Münze, entweder schöner wohnen oder schöner hören
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Feb 2012, 16:09
Das es an der Aufstellung liegt ist mir auch schon aufgefallen. Deswegen habe ich ja auch 2 Subs im Einsatz mit verschiedenen Abstrahlrichtungen und Wandabständen.
Passat
Moderator
#9 erstellt: 07. Feb 2012, 16:10
Ja, und nur das führt zum Ziel und nicht andere Lautsprecher oder Subs.

Grüsse
Roman
hart44
Stammgast
#10 erstellt: 07. Feb 2012, 16:14
Hast du die Subs. passiv oder aktiv? Bei passiv würde ein aktivmodul helfen.



Grüße
H.
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Feb 2012, 16:44
Passiv. Habs schon mit dem Mivoc AM 120 probiert. Ist viel zu tief abgestimmt das Modul.
Ein Gedröhne, das ist nicht so toll
hart44
Stammgast
#12 erstellt: 07. Feb 2012, 17:16
Das Mivoc hat eine feste Bassanhebung bei 30Hz. Mußt ein Detonation DT80 probieren oder eine Reckhornweiche. Passiv den Sub. abzustimmen ist schwierig.
Oder mal das Reflexrohr zustopfen. Oder beide Subs "Rücken an Rücken" verschrauben.
Oder mal gegenphasig anschießen.


[Beitrag von hart44 am 07. Feb 2012, 17:18 bearbeitet]
alexander.bergmann
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 08. Feb 2012, 00:32
Das sind doch mal brauchbare Ideen. Werde berichten ob das besserung bringt!
puffreis
Stammgast
#14 erstellt: 08. Feb 2012, 11:41
Wie schon vorher beschrieben, ist es wahrscheinlich ein LS-Raum-Problem.
Wenn dies nicht passt, nützt auch der teuerste Sub nichts.

Aber leider wird auch die Gruppenlaufzeit von sehr vielen ignoriert, auch in High-End-Studios.
Spitzen-Anlagen sollte man mit Bedacht durch autarke Subwoofer unterstützen.
Nicht umsonst sind viele von solchen Geräten enttäuscht.
Grosse Drei-Wege-LS klingen schneller, schlüssiger und präziser im Bass.

Große Bandbreite und geringe Flankensteilheiten sind vorteilhaft für die Gruppenlaufzeit.

Formel: Gruppenlaufzeit= Phasenverschiebung in Grad / (360° x Frequenz)

Typisches Beispiel:
Subwoofer mit unterer Frequenz bei f3=35Hz, Bassreflex mit 24dB/8ve Abfall, also 4.Ordnung
Obere Eckfequenz (Tiefpassfilterung) f=60Hz mit 24dB/8ve
Pro Ordnung gilt 90°

in Formel eingesetzt:
GLZ1=360/360X35= 28,5ms
GLZ2=360/360x60= 16,5ms
ergibt insgesamt 45ms.
Gut nicht ganz, z.B. im kostenlosen Programm WINISD simuliert, gibt es zwei Höcker bei 35 und 60Hz,
die an der höchsten Stelle fast 45ms GLZ anzeigt.
10ms gilt als hörbar, sprich der Bass hört sich träge an.

Anderes Beispiel:
Drei Wege Box mit unterer Eckfrequenz von 35Hz, geschlossen, also Abfall mit 12dB/Oktave und
Tiefpassfilterung bei 500Hz und 12dB/Oktave, macht:

GLZ1=180/360X35= 14ms
GLZ2=180/360x500= 1ms
ergibt insgesamt 15ms, eher weniger weil der Abstand viel größer ist.

Insgesamt also ein Faktor von 3, ergibt einen präziseren Bass!
Nicht umsonst sind die teuersten und besten Subwoofer geschlossen.

Hohe Flankensteilheiten bei sehr tiefen Frequenzen ist auch noch o.k.
Als Beispiel sei der Canton Ergo RC-L genannt. Eine Bassreflexkiste mit extrem hoher Flankensteilheit
am unteren Ende, ausgelöst durch die Elektronikbox, nämlich 8.Ordnung.
Trotzdem klingt der Bass relativ präzise, weil die GLZ bei 25Hz am höchsten ist.
Bei normaler Musikwiedergabe werden diese Frequenzen nicht nennenswert angeregt.
Siehe dazu auch die Bedienungsanleitung vom Neumann O400C.
Auch ein breitbandiger, gut gemachter Bandpasssubwoofer muss nicht schlecht klingen,
siehe auch Syrincs, Isophon Vertigo etc.

Man kann sich nun ausdenken, was bei einem kleinen, schmalbandigen Subwoofer mit 50Hz Eckfrequenz, der
auch noch bei dieser Frequenz getrennt wird, abgeht.

Gruß
puffreis
Stammgast
#15 erstellt: 08. Feb 2012, 13:22
Ein kleiner Zusatz:

Wenn man diese Formel im Mittel-Hochtonbereich anwendet, sieht man, was für Falschaussagen im High-End-Bereich gebräuchlich sind
Stichwort: Phasenlineare Frequenzweichen mit 1.Ordnung.

Selbst Weichen 8.Ordnung haben wenig Auswirkungen auf die Gruppenlaufzeit (Beispiel 3000Hz):

t=720/360x3000=0,6ms

In diesem Bereich gilt 1-2ms als die kritische, hörbare Grenze!
Das man sowas messen kann, ist eine andere Geschichte.
Passat
Moderator
#16 erstellt: 08. Feb 2012, 13:35
Das das Unsinn ist, sieht man doch an Isophon-Lautsprechern.
Da stecken Weichen mit über 50 dB Flankensteilheit drin.

Und die Isophon-Teile klingen sehr gut.

Grüsse
Roman
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