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Onkyo CR-555 + Mivoc Hype 10 G2 = Absoluter Reinfall. Was ist schief gelaufen?

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malcolm03
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2015, 00:44
Guten Abend allerseits!

Vor etwa einem Jahr habe ich mir die Kompaktanlage von Onkyo zugelegt. Es war meine erste Hifi Anlage und anfangs war ich mit Leistung und Klang vollends zufrieden. Ja, ich weiß, die meisten von euch werden jetzt sagen, dass das Teil nichts mit hifi zu tun hat aber als armer Student muss man nun mal klein anfangen. Meine Zufriedenheit hielt sich allerdings nur so lange bis ich in den Genuss einer großen Piano Kraft eines Freundes kam. Klangtechnisch war die Onkyo ja in Ordnung aber ihr fehlt einfach der Dampf um mit dem satten Sound der Yamaha mitzuhalten. Da ich viel Rock höre wobei es mir besonders auf einen kräftigen, klaren Bass ankommt musste sich also etwas ändern. Nach Grade einmal einem Jahr eine neue, noch teurere Anlage zu kaufen kam nicht in Frage. Stattdessen kaufte ich einen Mivoc Hype 10 G2 Sub, der die schwachen D-055 LS in den Tieferen Frequenzbereichen unterstützen sollte. Meiner Theorie nach sollte das Ergebnis einer Piano Kraft nahe kommen aber wie so oft sah die Praxis völlig anders aus. Mehr Bass hatte ich nun aber statt durchweg sattem Sound bekam ich nur lautes Wummern. Die LS schienen buchstäblich im Bass des Subs unter zu gehen. Mit dem Klang einer Piano Kraft hatte das jedenfalls nichts zu tun. Stundenlanges herumspielen mit crossover und Leistung halfen auch nicht. Was habe ich falsch gemacht? Ich habe hier im Forum gelesen, dass die LS abgesehen von ihrer niedrigen Leistung ganz anständig sein sollen und eigentlich möchte ich mich noch nicht von der Anlage trennen. Gibt es irgendetwas, was man da machen kann?


[Beitrag von malcolm03 am 05. Jan 2015, 00:49 bearbeitet]
dharkkum
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2015, 12:05

Stundenlanges herumspielen mit crossover und Leistung halfen auch nicht.


Hast du mal den Sub an verschiedenen Stellen aufgestellt?

Am sinnvollsten ist es den Subwoofer am Hörplatz aufzustellen und dann selbst an verschiedenen möglichen Aufstellungsorten probe zu hören.

Von wo er sich dann am besten anhört stellst du ihn dann auf.
malcolm03
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jan 2015, 15:21
Da mein Zimmer relativ klein und vollgestopft mit Möbeln ist kann ich den Sub leider nicht neben dem Hörplatz aufstellen. Die einzige Möglichkeit bestünde darin ein entsprechendes Wandregal zu konstruieren. Das würde aber unheimlich hässlich aussehen und sollte eigentlich die allerletzte Option sein. Ich hab zwar echt keine Ahnung von Hifi aber mein Gefühl sagt mir das die Komponenten nicht so recht miteinander harmonieren. Die Lautsprecher haben halt wirklich kaum Leistung wohingegen der Sub ziemlich überdimensioniert wirkt. Könnte das eine Ursache sein oder ist das quatsch?
Janine01_
Inventar
#4 erstellt: 09. Jan 2015, 21:21
Der Mivoc ist mit Sicherheit nicht überdimensioniert er ist zur Unterstützung von Kompakten eigentlich optimal.
Dein Problem ist die Aufstellung dich werden die Raummoden erschlagen und dann klingt alles nur nach Bassgematsche.
Wenn du den Tipp von dharkkum nicht realisieren kannst dann mach doch mal ein Bild von deinem Zimmer vielleicht kann dir dann geholfen werden.
Mwf
Inventar
#5 erstellt: 10. Jan 2015, 01:26
Hi,
malcolm03 (Beitrag #1) schrieb:
... nur lautes Wummern. Die LS schienen buchstäblich im Bass des Subs unter zu gehen. .... Gibt es irgendetwas, was man da machen kann?

...wenn Positionsänderungen nicht möglich, das beste aus der Situation machen:

1. Sub-Pegel (Volume) runter bis es nicht mehr wummert (und schon dünn klingt, tendenziell Druck fehlt...)
2. Crossover weit auf, evtl. max. (180 Hz?),
3. ggfs. Pegel noch weiter zurück (es darf nicht wummern ),
4. versuchsweise die Phase umschalten (0 - 180°), richtig ist, wenn es etwas runder klingt
5. ggfs. Crossover wieder etwas runter (100 Hz?)
6. Pegel wieder etwas höher bis der Schub ~stimmt.


[Beitrag von Mwf am 11. Jan 2015, 13:52 bearbeitet]
malcolm03
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Jan 2015, 11:58
Unbenannt

Hier Eine Zeichnung des Zimmers. An der Fensterwand wäre natürlich reichlich Platz nur weiß ich nicht ob das wirklich Sinn manchen würde. Viel näher am Hörplatz wäre der Sub dadurch auch nicht. Einfach ausprobieren ist leicht gesagt denn 5m Sub Kabel sind nicht gerade billig. Meint ihr es würde sich trotzdem lohnen ihn dort aufzustellen?


[Beitrag von malcolm03 am 10. Jan 2015, 12:15 bearbeitet]
Zarak
Inventar
#7 erstellt: 10. Jan 2015, 15:17
Servus.

Du gehst ein wenig unglücklich an die Sache ran.

Wenn ich viel Pegel will, ist eine Kompaktanlage von vorne herein nicht die optimale Wahl, da du mit dem Klang aber anfangs zufrieden warst, zeigt das, dass der Klang der Anlage an sich dir anscheinend zusagt.

Das Problem welches du jetzt akut hast, ist das Zusammenspiel Sub und Stereo LS und das ist grundsätzlich erstmal ein raumakustisches Problem, hat also nichts mit der Quali von Anlage oder Sub zu tun.

Die Pianocraft klang vermutlich deshalb so gut, weil die LS ordentlich aufgestellt waren und eben kein einzelner Sub dazu gespielt hat.

Du wirst also nicht umhin kommen, solange mit Aufstellung und Einstellung des Sub (und ggf. der anderen LS) zu experimentieren, bis du zufrieden bist.

Wenn dein Raum nicht beliebig umgeräumt werden kann, besteht nat. auch das Risiko, dass du keine wirklich gute Lösung findest.
(Nur 2 Stereo LS günstig aufzustellen, ist eben einfacher, als noch einen einzelnen Sub zu integrieren.)

Aber meistens lohnt sich das Umstellen und Ausprobieren wirklich (kann ich aus eigener Erfahrung sagen) - also nicht so schnell aufgeben !

(Das beste Equipment nützt nichts, wenn der Raum nicht paßt, also nicht einfach Geld für neue Technik "rausschmeißen".)

Also ran an den Feind und Umräumen - viel Erfolg.

Gruß

Zarak

p.s.

Der Hörplatz ist genauso wichtig, wie der Platz für LS und Sub - also beides berücksichtigen.


[Beitrag von Zarak am 10. Jan 2015, 15:18 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#8 erstellt: 10. Jan 2015, 18:03
Ich habe für mein 15m Kabel mit 5 facher Schirmung etwa 20€ behalt und das ist hochwertig aufgebaut und daher habe ich keine Probleme mit Störungen, obwohl das Stromkabel des Subwoofers nebenher läuft.
malcolm03
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Jan 2015, 01:03
Oh, also 20€ sind jetzt wirklich nicht die Welt. Ich habe für meine 2m halt genau so viel bezahlt und hatte bei 5m schon mit 50-100 Euro gerechnet. War wohl kein kein so guter deal. Seht ihr denn in meinem Zimmer irgendeine Möglichkeit den Sub aufzustellen ohne dafür umräumen zu müssen? Ansonsten wären größere LS vielleicht wirklich die bessere Lösung. Mir stellt sich auch die Frage ob es überhaupt möglich ist den Klang von größeren LS zu imitieren in dem man wesentlich kleinere durch einen Sub unterstützt. Hab mal gehört, dass das Volumen des Klang Körpers eine nicht unwesentliche Rolle spielt und das kleineren Lautsprechern durch ihre Akustik physikalische Grenzen aufgesetzt sind. Wenn ich z.b bei meiner Anlage die Augen schließe weiß ich immer, dass die Musik aus Lautsprechern kommt wohingegen die Piano Kraft einem den Eindruck vermittelt, der Bass Gitarrist würde direkt hinter einem stehen. Genau dieses Gefühl wünsche ich mir von meiner Anlage. Ist das mit den gegebenen Komponenten überhaupt realisierbar?


[Beitrag von malcolm03 am 11. Jan 2015, 01:27 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#10 erstellt: 11. Jan 2015, 11:37
Wie ist es bei dem Amp mit dem Bassmanagement?

Hat er eine Einstellung für Crossover und Entfernung oder dergleichen?

Wenn nicht, dann wird es echt schwer das sauber hin zu bekommen, da haben aktuelle AVRs deutlich mehr Möglichkeiten.
malcolm03
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Jan 2015, 15:03
Der Amp hat nichts der Gleichen. Die Sache hat sich ohnehin erledigt weil sich bei mir die Möglichkeit ergeben hat zwei Elac CL 82 i äußerst günstig zu erstehen. Jetzt sind die kleinen Onkyo LS natürlich Schnee von Gestern und um Tiefgang brauche ich mir auch keine Sorgen mehr zu machen. Die Aufstellung direkt an der Wand war ohnehin relativ ungünstig und die neuen LS kommen auf jeden Fall auf Ständer wo sie ordentlich ausgerichtet werden können.

Eine Frage habe ich aber noch:

Ich würde den Sub trotzdem gerne weiter verwenden und habe mich gefragt ob es Sinn machen würde ihn direkt neben dem Sofa unter den Schreibtisch zu stellen. Er ist dann zwar etwa einen Meter vom Hörplatz entfernt aber ist das denn so dramatisch? Was mir größere Sorgen bereitet ist der Schreibtisch, der den Sub sozusagen "einkesselt". Ich habe mal gehört, dass ein Gewisser Abstand der Lautsprecher zu umliegenden Wänden äußerst wichtig ist und mache mir nun sorgen, dass der Tisch dem Sub so zum Verhängnis wird. Was meint ihr?
Zarak
Inventar
#12 erstellt: 11. Jan 2015, 15:15
Man kann leider aus der Ferne nicht vorhersagen, wo man LS oder Sub positionieren muß - das geht nur über ausprobieren und/oder messen.

Fakt ist aber, dass der Sub an der Wand nicht gut aufgehoben ist - der braucht "Luft", wenn er nicht döhnen soll.

Hier mal ein link für dich.

Gut durchlesen und schauen, was du davon umsetzen kannst - das dürfte einige Abhilfe schaffen.

Und nochmal zur Erinnerung:

Bevor du Geld in vermeintlich bessere Komponenten investierst, lieber den Raum einmal komplett umräumen, das ist nämlich gratis und bringt oft viel bessere Ergebnisse.

In einem akustisch ungünstigen Raum bringt auch die beste Anlage nichts, da verbrennst du nur Geld.

Gruß

Zarak

p.s.

Glückwunsch zu den ELAC, aber was oben geschrieben wurde, gilt trotzdem !

Viel. kannst du bei den ELAC den Sub ja weglassen, die sind sehr basspotent für Kompakt LS.


[Beitrag von Zarak am 11. Jan 2015, 15:17 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#13 erstellt: 11. Jan 2015, 16:50
Wenn du kein Bassmanagement hast und Laufzeitkorrektur, dann muss der Sub vom Hörplatz gleich weg sein wie die Lautsprecher, das ist ein Problem!

Warum Ständer und neue Kompakte, statt gleich Standboxen zu verwenden, die gehen dann wirklich so tief runter, dass du auf einen Sub bei Musik verzichten kannst.
malcolm03
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Jan 2015, 17:29
Wenn du mir anständige Standboxen für 200€ verkaufen kannst bin ich sofort dabei. Ansonsten denke ich habe ich mit den Eclat einen ganz guten Fang gemacht.


[Beitrag von malcolm03 am 11. Jan 2015, 17:30 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#15 erstellt: 11. Jan 2015, 18:38
Da sind aber die 100-150€ für stabile Ständer noch nicht dabei oder?
malcolm03
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 11. Jan 2015, 20:52
Hmm also ich weiß ja nicht ob es unbedingt Ständer für 150€ sein müssen. Bitte belehrt mich eines besseren aber ich kann mir nicht vorstellen warum die für 40 bei Amazon ihren Zweck nicht genau so gut erfüllen sollen.
Crazy-Horse
Inventar
#17 erstellt: 11. Jan 2015, 20:57
Wenn die stabil sind ist es auch ok, aber die können auch schnell richtig ins Geld gehen.

Rechnet man das Geld dann drauf, kann auch oft gleich die Standboxen erwerben, daher der Einwand.


[Beitrag von Crazy-Horse am 11. Jan 2015, 20:57 bearbeitet]
malcolm03
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Jan 2015, 21:20
Nenn mir doch mal eine grobe Summe ab der man anständige Standboxen bekommt, die den Elacs klanglich überlegen sind. Dann ließe sich das glaube ich ganz einfach entscheiden.


[Beitrag von malcolm03 am 11. Jan 2015, 21:23 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#19 erstellt: 11. Jan 2015, 21:28
Das kann ich so einfach nicht machen, denn wenn dir die Elac so zusagen, dann kommen ja die Standboxen aus dieser Reihe in Frage.

Doch da du diese günstig gebraucht erstanden hast, müsstest du also auf ein Schnäppchen mit genau diesen Standboxen treffen.

Wenn du also den Neupreis dieser LS ansetzt, hast du schon mal eine Orientierung.

Ansonsten entscheiden immer deine eigenen Ohren über gut oder schlecht.


[Beitrag von Crazy-Horse am 11. Jan 2015, 21:29 bearbeitet]
malcolm03
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 11. Jan 2015, 21:59
Da musst du mich falsch verstanden haben. Ich habe die Elacs noch nicht gekauft geschweige denn habe ich sie je gehört. Was mich so überzeugt hat ist die Tatsache dass ich den Verkäufer gut kenne und weiß, dass die LS nie an einen Verstärker angeschlossen worden sind und somit technisch sowie optisch als neuwertig bezeichnet werden können. Ich wollte ja ursprünglich gar keine neuen Komponenten kaufen da ich mir das als armer Student eigentlich gar nicht leisten kann. Aber bei dem Angebot bin ich einfach schwach geworden. Auch wenn ich sie nie gehört habe, habe ich mich natürlich erst hier im Forum informiert. Die Jungs vom Elac thread konnten mir nur positives berichten und meinten man bekäme für das Geld nichts besseres. Gute Allroundboxen mit kräftigem Tiefgang und präzisen höhen. Wünscht man sich nicht genau das für seine erste low-budget hifi Anlage?
Crazy-Horse
Inventar
#21 erstellt: 11. Jan 2015, 22:06
Das kommt auf deine Ohren an, mir waren die Elacs irgendwie zu betont oben rum, ist aber auch ewig her das ich die gehört habe.

Aus dem Grund konnte ich den Dinger den Status Allrounder nicht abgewinnen, das verwende ich dann eher für meine aktuellen Lautsprecher.

Also erst anhören und dann entscheiden ob du mit den glücklich werden kannst oder nicht.
Lautsprecher kauft man nicht einfach so, auch wenn hunderte mir sagen würden die finden diese gut oder diese schlecht, verschaffe ich mir selber einen Eindruck.
malcolm03
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Jan 2015, 22:17
Etwas hast du allerdings vergessen. Momentan höre ich meine Musik über 50€ Lautsprecher. Etwas anders kenne ich gar nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mich diese LS ganz schön aus den Socken hauen werden und eine objektive Bewertung praktisch unmöglich ist. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Die Elacs scheinen mir da der nächste sinnvolle Schritt zu sein. Von 50€ Lautsprechern und absolut null Ahnung von Hifi oder klang auf 500€ Standboxen umzusteigen erscheint mir hingegen ziemlich übertrieben.


[Beitrag von malcolm03 am 11. Jan 2015, 22:21 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#23 erstellt: 11. Jan 2015, 22:48

malcolm03 (Beitrag #11) schrieb:
.... Was mir größere Sorgen bereitet ist der Schreibtisch, der den Sub sozusagen "einkesselt". Ich habe mal gehört, dass ein Gewisser Abstand der Lautsprecher zu umliegenden Wänden äußerst wichtig ist und mache mir nun sorgen, dass der Tisch dem Sub so zum Verhängnis wird...

Diese Regeln gelten für hohe und mittlere Frequenzen, also LS allgemein (Wellenlänge cm bis zig cm).

Basstöne haben dahingehend andere Gesetze, dass ihre Schallwellen (mehrere Meter) sich um kleinere bis mittlere Hindernisse beliebig herumbeugen, es gibt in dem Sinne keine Abschattung.
Stattdessen machen sich hier die Raumabmessungen als ganzes bemerkbar (Größenordnung viele Meter), Stichwort Raum-Moden,
die dazu führen, dass letztlich die Sub-Platzierung doch nicht ganz egal ist, sondern zusammen mit dem Hörort günstig zu wählen sind, nur eben Tisch oder Sofa kein wesentliches Hindernis sind.

Mit zwei CL 82 kann die Grenzfrequenz des Subs niedriger gewählt werden (z.B. 40 - 60 Hz), wodurch Freiräume bez. der Sub-Plazierung entstehen, ohne dass die Signale aus dem Sub zu kommen scheinen.

Und:
unbedingt selbst zuHause anhören bevor du endgültig kaufst, auch Elac CL 82. Das ist wie z.B. Schuhe anprobieren...


...Ich bin mir ziemlich sicher, dass mich diese LS ganz schön aus den Socken hauen werden...
Das kann sein, ist aber nicht sicher.


[Beitrag von Mwf am 12. Jan 2015, 11:31 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#24 erstellt: 11. Jan 2015, 23:18
Ja auch ich habe mal angefangen mich für HiFi zu interessieren, dann bin ich hier geladen, das ist 10 Jahre her.

Erst Monate später habe ich mir dann die LS bestellt, die ich bis vor 1,5 Jahren hatte. Da ich mehr Sound wollte habe ich in von Anfang an angehört was ich unter die Ohren bekommen hatte.
So kam ich in zu dem Privileg mich nicht verkauft zu haben und bin letzten Endes dann wieder beim gleichen Hersteller gelandet, nur die Elektronik wurde durch getauscht, ist in der zeit mein 3ter AVR und zweiter TV, zweiter Player usw.
Von nun an werden die LS noch so einige Geräte sehen, doch diese werden bleiben bis zum bitteren Ende und uns der nicht reparable defekt trennen wird.

Ein mehr an Details, Impulstreue, Authentizität kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen. Ist die Tonspur scheiße dann legen die das ganz klar offen, ist die gut liefern die alle Details.
Du glaubst gar nicht wie geil eine Triangel, eine Highhead oder gar ein Xylophone sein kann, wenn es dezent im Hinterrund eingemischt wird.

Elektronik ist Hupe ein guter LS wird da einiges kommen und gehen sehen, also solltest du hier mehr Aufmerksamkeit drauf lenken.

Sie sind das wichtigste in der ganzen Kette.
Das will ich dir nur damit sagen.
malcolm03
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 11. Jan 2015, 23:43
Deine Leidenschaft ist bewundernswert aber ich kann es mir nun mal nicht leisten. Mit meinen Mitteln bin ich gezwungen Kompromisse ein zu gehen und ich versuche nur das beste daraus zu machen. Darum geht es mir.
Crazy-Horse
Inventar
#26 erstellt: 12. Jan 2015, 06:20
Das ist genau der Grund warum du einen Fehlkauf vermeiden solltest.

Ich habe zu wenig Geld mir Dinge mehrfach zu kaufen, also spare ich länger und kaufe einmal richtig, statt mehrfach billig.

In Einstiesgbereich gibt es das Jamo S 606 HCS, das Wharfdale Crystal 3 Set bzw. diese Serien, wo man für wenig Geld schon sehr viel Lautsprecher erhält.

Aber auch hier gilt, es muss einem gefallen.

Ein Freund von mir hat Jamos, ein anderer XTZ Lautsprecher, die haben alles etwas aber über längere Zeit sind diese nicht das richtige für mich.


[Beitrag von Crazy-Horse am 12. Jan 2015, 06:23 bearbeitet]
malcolm03
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 15. Jan 2015, 15:07
Das gibt es doch nicht... Ich bin grade beim umziehen und gestern wurden bei mir eine menge Umzugskartons und ein paar kleinere Möbel im Zimmer verteilt. Man kann sich zwar kaum noch bewegen aber auf einmal, als wäre sie über Nacht ausgetauscht worden, klingt meine Anlage sensationell! Nicht zu viel Bass, nicht zu wenig, einfach sauber. Kann mir das bitte mal jemand erklären? So langsam beginne ich nämlich an meinem Gehör zu zweifeln.
Crazy-Horse
Inventar
#28 erstellt: 15. Jan 2015, 18:50
Das ist doch logisch, du hast keinen kahlen leeren Raum mehr sondern nun richtig Dämpfung im Zimmer die schnell die Energie wieder aus nimmt.

Jetzt verstehst du vielleicht, warum hier immer so oft von Raumoptimierung gesprochen wird!
Du hast es gerade selber erlebt, wie viel Bedämpfung aus machen kann.

Also nimm dieses Erlebnis einfach mit und versuche es im aktuellen (wenn gerade eingezogen) oder im neuen (wenn du in kürze umziehst) effektiv zu nutzen und den Raum entsprechend zu optimieren, was auch optisch schön möglich ist.
malcolm03
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 15. Jan 2015, 19:15
Hätte ich nicht für möglich gehalten aber du hast recht, der Unterschied ist enorm. Nur blöd, dass die ganzen Umzugskartons natürlich nicht stehen bleiben können. Vielleicht fällt mir ja noch was ein womit ich eine ähnliche Dämpfung erzielen kann.
Crazy-Horse
Inventar
#30 erstellt: 15. Jan 2015, 19:57
Da gibt es Absorber, die man auch bedrucken kann, also Bilder.

Vorhänge, Regale mit Büchern oder DVDs/BRs tun es auch.

Es gibt so vieles was man machen kann....

Beschäftige dich einfach ein wenig mit der Raumakustik und dann wirst du das schon mit ein paar wenigen Tricks in den Griff bekommen.

Ich bin von einem richtig gute bedämpftem Zimmer ein ein kahles gezogen, das ging gar nicht, also 4 Vorhänge und 3 Regale später war es dann Ok.

Aber ein paar Absorber will ich ggf. auch noch aufhängen um das letzte aus dem Raum raus zu kitzeln.
malcolm03
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 15. Jan 2015, 23:07
Was mich noch interessieren würde ist was einen guten Absorber ausmacht. Liege ich richtig in der Annahme, dass sich die Absorberleistung aus Gewicht und Oberfläche zusammen setzt? Ich habe mir nämlich noch keine Vorhänge angeschafft und unter diesen Gesichtspunkten würde es doch Sinn machen einen möglichst schweren Stoff auszuwählen oder?
Crazy-Horse
Inventar
#32 erstellt: 15. Jan 2015, 23:19
Es kommt auf die Dicken und auch auf den Wandabstand an, daher sind meine etwa 5-10cm vor der Wand angebracht. So muss die Welle 2 mal durch, einmal auf dem Weg zur Wand und dann wieder auf dem Rückweg, da ist vom Hochton gar nix mehr über und vom Mittelton auch nicht, erst der Grundton lässt sich da von weniger beeindrucken. Unter 150Hz wird es dann schon schwer, hier benötigt man auch schon über 10cm dicke Absorber für.
Dadof3
Inventar
#33 erstellt: 25. Jan 2015, 17:29
Deine vielen Umzugskartons dürfte vor allem als Diffusoren gewirkt haben und weniger als Absorber.

Absorber "schlucken" den Schall, Diffusoren zerstreuen ihn. Auf die Optik übertragen sind normale Wände wie ein Spiegel, Absorber wie eine schwarze Wand und Diffusoren wie eine weiße.

Für die optimale Raumakustik kommt es auf die richtige Kombination der richtigen Mittel am richtigen Ort an. Das Thema ist nicht ganz trivial.
Crazy-Horse
Inventar
#34 erstellt: 25. Jan 2015, 23:25
Da die Kartons voll waren schluckt der Inhalt sicherlich auch einiges an Bass.
Die Druckwellen regen den Inhalt an und dieser schwingt mit. Das kostet schon ein wenig Energie.

Aber als Diffusor wirken die in denem Fall auch das stimmt.

Die machen also beides.
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