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Lautsprecherkabel verlängern

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haifai
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Mai 2003, 07:42
Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob welche von Euch auch diese Problem haben. Da kauft man sich genau abgemessene Lautsprecherkabel, dann räumt man die Wohung um und hat plötzlich zwei die zu kurz sind??

Hier meine Frage wie kann man ohne große verluste zu haben Lautsprecherkabel verlängern??

Danke und Gruß

Haifai
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Mai 2003, 08:44
Hi,
von den Möglichkeiten: zusammenstöpseln/löten etc. oder Neukauf würde ich zum Neukauf von Kabeln in geeigneter Länge tendieren.
subwave
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 30. Mai 2003, 08:57
Hi haifai,

Also ich kann dir nur abraten 2 Kabel mit einer Lüsterklemme zusammen zuquetschen. Habe ich mal gemacht, war nicht so der Hit!

Probieren könnte man vielleicht, 2 Kabel erst zu verflechten und dann zu verlöten. Hinterher noch isolieren, fertig.
Ist nur so eine Idee, habe ich selbst noch nicht ausprobiert, scheint mir aber am sinnvollsten, um den Leiterquerschnitt auszunutzen. Es ist ja bekannt, dass Lautsprecherkabel (Stereo) immer gleichlang sein sollten (obwohl die eien Box nur 1m vom Verstärker steht). Also ist es naheliegend dann auch beide Kabel zu verlängern.

Grundsätzlich ist das aber immer eine schlechte Idee Kabel zu verlängern, obwohl es der Logik ein wenig widerspricht. Man schafft man so immer eine Schwachstelle. Zu sehen ist das Phenomen daran dass z.B. bei übermäßiger Erhitzung (Stromleitungen) genau so eine Stelle am wärmsten wird. Das gleiche gilt übrigens auch für ganz (legale) Verbindungen.

Gruß!
cr
Moderator
#4 erstellt: 30. Mai 2003, 18:36
Beim Miteinander-Verdrillen + Löten sehe ich kein Problem. Der zusätzliche Widerstand ist zum Vernachlässigen.
das_n
Inventar
#5 erstellt: 31. Mai 2003, 05:20
ich habe beim zusammenklemmen mit einer lüsterklemme noch keine schlechten erfahrungen gemacht. bei einem entsprechen dicken kabel ist der minimale querschnitt immer noch gross genug. bei normalen 230V stromkabeln (die ja meist keinen höheren queschnitt haben) dürfen bis zu 16A fliessen--ohne erhitzung--, das wird bei einem normalen ls nicht so leicht vorkommen.

MfG, n
Battlepriest
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mai 2003, 15:52
Hallo,

bisher habe ich nur vage Vermutungne und Spekulationen gelsen. Kann jemand auch eine (physikalisch fundierte!!!) Begründung dafür geben, wieso es so schlecht ist, Kabel aneinanderzuflicken?

Oder hat wenichstens jemand verrifizierbare Hörtests damits gemacht?
cr
Moderator
#7 erstellt: 31. Mai 2003, 16:03
Es gibt keine mM physikalische Begründung, warum man nicht anstückeln soll. Das einzig Relevante ist der Übergangswiderstand, der durch oxidierte Klemmen/Kabelenden auftreten könnte (manche werden insb. meinen, es könnte zu einem Diodeneffekt kommen ). Daher empfehle ich verlöten. Eine Lötstelle mehr oder weniger wird bei den vielen Lötstellen, die das Signal durchläuft, wohl egal sein.
burki
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Mai 2003, 16:12
Hi,

hab selbst eine Art Luesterklemme (eben den Amp-Switch von QED) im Signalweg und nach langen intensiven Hoertests kann ich von mir ausgehen, dass es keinen fuer mich hoerbaren Unterschied (ob mit oder ohne) gibt.
Allerdings hab ich (was den Uebergangswiderstand natuerlich noch mehr erhoeht) bei den Kabeln Aderendhuelsen (dann noch schreckliche Bananen an den Amps + Boxen ), um halbwegs gegen Korrosion geschuetzt zu sein.
Loeten tue ich zwar normalerweise (ausser crimpen) auch bevorzugen, doch sollte man IMHO hier ebenfalls schauen, dass man zumindest einen Schrumpfschlauch dazunimmt.
Auf der anderen Seite kosten neue Kabel ja auch nicht gerade die Welt ...

Gruss
Burkhardt
das_n
Inventar
#9 erstellt: 31. Mai 2003, 16:18
wenn man bei mit lüsterklemmen verbunden kabeln den wiederstand misst, verändert sich der widerstand so wenig, dass ein normales multimeter das nicht messen kann. (das KANN sich natürlich unter belastung verändern, MUSS es aber nicht)
cr
Moderator
#10 erstellt: 31. Mai 2003, 16:29
Mein Multimeter mißt bis 0,1 Ohm. Auch damit läßt sich der zusätzliche Übergangswiderstand nicht feststellen.
Auch bei Belastung wird sich nichts ändern. Angenommen, jemand bläst 200 Watt Dauerleistung durch (was unrealistisch ist), dann fließen gerade mal 7 Ampere. Im Stromnetz werden mit 1,5 mm Kabeln 16 Ampere befördert.
haifai
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Jun 2003, 21:45
Hey ho!!

Vielen Dank fuer die vielen Ratschlaege, habe es jetzt einfach mal mit einer Luesterklemme versucht!!

Gruesse

Haifai
US
Inventar
#12 erstellt: 01. Jun 2003, 21:54
Hi Haifai,

das mit der Lüsterklemme ist doch Quatsch. Bei einem LS-Kabel kann ja schonmal Zug draufkommen.

Einfach zusammenlöten, Schrumpfschlauch drüber und gut is.

Gruß, Uwe
Heimkino_5.1
Neuling
#13 erstellt: 20. Apr 2016, 19:05
Hi, bin neu hier und habe gleich eine Frage:
Spielt bei der Kabelverlängerung der LS die Polung eine Rolle?
Danke vorab.
Beste Grüße
Rabia_sorda
Inventar
#14 erstellt: 20. Apr 2016, 19:52
Dem Kabel ist eine Polung total egal, nur müssen die LS richtig gepolt angeschlossen werden.
detegg
Administrator
#15 erstellt: 20. Apr 2016, 20:18

Rabia_sorda (Beitrag #14) schrieb:
nur müssen die LS richtig gepolt angeschlossen werden.

... etwas präziser wäre "nur müssen alle LS gleich angeschlossen werden."
Rabia_sorda
Inventar
#16 erstellt: 20. Apr 2016, 20:27
Wo ist die Aussage dann präziser , ich habe "die LS" (Plural) geschrieben........ oder ist dir nur gerade etwas langweilig, Detlef!?
versuchstier
Inventar
#17 erstellt: 20. Apr 2016, 20:34
Glaube auch das ihm etwas langweilig ist, denn wie Du bereits geschrieben hast, hattest Du beide Lautsprecher (Plural) geschrieben

Wie dem auch sei, mein Toast schmeckt mir genauso gut, obwohl ich ein Verlängerungskabel von der Steckdose zum Toaster nutze

Gruß versuchstier
detegg
Administrator
#18 erstellt: 20. Apr 2016, 20:38
Nö - nicht langweilig

User-Nick = heimkino_5.1 ==> Mehrkanalverstärker !?
Pole = Gleichspannung ==> gibt es bei Wechselspannung nicht !
versuchstier
Inventar
#19 erstellt: 20. Apr 2016, 20:39
Rabia_sorda
Inventar
#20 erstellt: 21. Apr 2016, 18:58
Au Backe rofl
Mit der Wechselspannung hast du natürlich recht. Nur leider werden bei Hifi-Verstärkern "Polungen" durch einem roten und einem schwarzen Anschluß markiert, obwohl Wechselspannung generiert wird. Diese Farbkennzeichnung ist nur für Gleichspannung festgelegt und zudem sind diese Anschlüsse mit Plus und Minus beschriftet. Warum die Hersteller das so machen, ist einfach erklärt: einen "Schutz" gegen einen Falschanschluß der LS, damit alle gleichphasig angeschlossen werden.
Wenn man nun anfängt hier alles "umzudrehen" (obwohl es technisch richtig ist), werden dadurch viele, sehr viele Leser verwirrt.
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