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Lautsprecherkabel verlängern

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Autor
Beitrag
Knueller
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jan 2007, 15:46
hallo zusammen,

eine praktische frage: meine 4ohm sonykompaktboxen (etwa 25 cm hoch)von der kompaktanlage habe ich dort ab- und an einen verstärker angeschlossen. da der für boxen etwas ungünstig steht, möchte ich gern das boxenkabel (grad mal max 50 cm lang) verlängern. Sie haben ein schwarzrotes kabel, das man an die klemmbuchse des verstärkers anschliesst (keine ahnung wie das richtig heisst).
wie mach ich das am besten? und hat ein längeres kabel auswirkungen auf die leistung der boxen?
grüße


[Beitrag von Knueller am 17. Jan 2007, 15:51 bearbeitet]
Towny
Inventar
#2 erstellt: 17. Jan 2007, 15:58
wie wär's hiermit, schnell, einfach, billig..

Lüsterklemme

ich nehme an es ist ein 0,75mm²-Kabel.. dann ist alles unter 10m kein Problem...
0le9
Stammgast
#3 erstellt: 17. Jan 2007, 16:00

Knueller schrieb:
hallo zusammen,
wie mach ich das am besten? und hat ein längeres kabel auswirkungen auf die leistung der boxen?
grüße


Ist der Kabel an Kompaktboxen festgebunden?
Falls ja, die beste Lösung wäre durch löten Kabel verlängern.
Die Lötstellen kann man mit Schrumpfschlauch isolieren.
Kabellänge, so lange es keine xx meter sind, spielt keine rolle.


[Beitrag von 0le9 am 17. Jan 2007, 16:01 bearbeitet]
Knueller
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Jan 2007, 16:01

Towny schrieb:
wie wär's hiermit, schnell, einfach, billig..

Lüsterklemme

ich nehme an es ist ein 0,75mm²-Kabel.. dann ist alles unter 10m kein Problem...


Lüsterklemme war auch mein erster Gedanke, hab mich aber nicht getraut, den Vorschlag zu schreiben, weil ich mir nicht sicher war, ob dann die Fachmänner hier sich totlachen, wei ldas nicht geht

Wenn du mir sagst, woran ich erkenne ob es eon 0,75mm² Kabel ist, schau ich mal nach ob das hinkommt.


[Beitrag von Knueller am 17. Jan 2007, 16:01 bearbeitet]
Knueller
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Jan 2007, 16:02

0le9 schrieb:

Knueller schrieb:
hallo zusammen,
wie mach ich das am besten? und hat ein längeres kabel auswirkungen auf die leistung der boxen?
grüße


Ist der Kabel an Kompaktboxen festgebunden?
Falls ja, die beste Lösung wäre durch löten Kabel verlängern.
Die Lötstellen kann man mit Schrumpfschlauch isolieren.
Kabellänge, so lange es keine xx meter sind, spielt keine rolle.


Ja, das "Boxenende" geht direkt durch die Rückwand in die Box.
Towny
Inventar
#6 erstellt: 17. Jan 2007, 16:06
Löten und dann Schrumpfschlauch drüber ist natürlich schicker
0le9
Stammgast
#7 erstellt: 17. Jan 2007, 16:07
Mit der Klemme kann man auch machen, sieht aber shice aus
Welchen Kabelquerschnitt du nimmst, ist bei deiner Länge eigentlich egal. Hauptsache du kriegst die kontakte zusammen.
Nimm am besten ähnlichen, wie der von der Boxen.


[Beitrag von 0le9 am 17. Jan 2007, 16:13 bearbeitet]
Knueller
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Jan 2007, 16:12
Jut, danke!
Kann ich beim Löten das Kabel irgendwie irreparabel verletzen durch zu große Hitze?
Und...ehm...was ist denn ein Schrumpfschlauch?
Towny
Inventar
#9 erstellt: 17. Jan 2007, 16:15

Kann ich beim Löten das Kabel irgendwie irreparabel verletzen durch zu große Hitze?





Und...ehm...was ist denn ein Schrumpfschlauch?


drüberziehen und durch erhitzen des schrumpfschlauch schrumpft der soweit zusammen, dass er praktisch "festklebt" und nur unter Gewaltanwendung zu entfernen ist

Schrumpfschlauch


[Beitrag von Towny am 17. Jan 2007, 16:16 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jan 2007, 16:15
Towny
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2007, 16:17
2 Dumme - ein Gedanke

Knueller
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Jan 2007, 16:20
Ahja geil!
Kann ich dann nicht auch einfach die beiden Kabelstränge mit dem Schrumpfschlauch oder einem Isolierband zusammenkleben (also rot mit rot und schwarz mit schwarz?)
0le9
Stammgast
#13 erstellt: 17. Jan 2007, 16:20
Wie wahr!


Das geht, aber verursacht unter Umständen Knackgeräusche, weil keine feste Verbindung da ist. Nicht empfehlenswert-


[Beitrag von 0le9 am 17. Jan 2007, 16:23 bearbeitet]
Towny
Inventar
#14 erstellt: 17. Jan 2007, 16:21

Knueller schrieb:
Ahja geil!
Kann ich dann nicht auch einfach die beiden Kabelstränge mit dem Schrumpfschlauch oder einem Isolierband zusammenkleben (also rot mit rot und schwarz mit schwarz?)


elektrisch abdichten ja...aber Metall klebt nicht wirklich gut

da hilft nur Löten um die Kabel zu verbinden und danach Schrumpfschlau oder Iso-Band drüber zum "abdichten"


[Beitrag von Towny am 17. Jan 2007, 16:22 bearbeitet]
Knueller
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jan 2007, 16:22
Super, alles geklärt!
Danke!
HerrNossi
Neuling
#16 erstellt: 17. Jan 2007, 16:49
Hallo!!

Über den spezifischen Leitungswiderstand kann man den Leitungsverlust ausrechnen:

Leitungswiderstand (R)
spezifischer Widerstand für Kupfer (Rho)bei Kupfer 0,0176 Ohm/qmm
Querschnittsfläche der Leitung in qmm
Leitungslänge in m
Spannung U in Volt (V)
Stromstärke (I) in Ampere (A)
Leistung (P) in Watt (W)

Formel für den Leitungswiderstand:
R=Rho x l / A

Je kleiner der Leitungsgesamtwiderstand, desto geringer die Leitungsverluste.Also gilt je weniger Widerstand die Leitung letzten Endes hat, desto geringer ist auch der Verlust.

Die meisten Verstärker haben eine Endstufenspannung von rund 60Volt

Hierüber kann man anhand des Leitungswiderstandes die Verlustleistung ausrechnen.

Formel für die Berechnung von Leistung und somit Leistungsverlust.

Nehmen wir mal an, die Leitung hätte eine Länge von 10 Meter, die Spannung am Ausgang des Verstärkers beträgt angenommen 60V und der Leitungswiderstand beträgt folgend:

R=Rho X L /A
R=0,0176 Ohm x qmm/m X 10m /0,75qmm (die qmm und die m kann man wegkürzen, bleibt nur noch Ohm übrig)
R=0,235Ohm

Im Grunde genommen, hört sich der Widerstand gering an, aber wenn man die Verlustleistung ermittelt, dann wird der Wert plötzlich größer als angenommen.Dies macht sich zwar bei sagen wir mal 100Watt (sinus) kaum bemerkbar, aber der Klang ist das Entscheidende dabei, weil ein Ohm`scher Widerstand, was ja eine Leitung darstellt, die Mitteltöne anhebt und schon wird das Klangbild verfälscht.Man kann beispielsweise durch Einsatz von verschiedenen Metallen bei der Produktion der Boxenkabel individuelle Klangmuster erreichen.Kupfer als Leiter bietet da das ausgewogenere Klangbild, wenn es oxydfrei hergestellt wurde, weil oxydiertes Kupfer wiederum mehr Widerstand hat, als oxydfreies.Es ist darauf zu achten, dass die Verbindungen möglichst Gasfrei sind, das heißt, es kann keine Luft in die Verbindung eindringen. Man kann leitung ja löten, schrauben, quetschen oder verbinden mittels wire whrap (Leitungen werden um einen Metallstift fest gewickelt) oder mittels anderer Verfahren verbinden.Bei Boxenleitungen bietet sich da am besten die Schraubverbindung an.

Speziell jetzt in dem hier aufgeführten Fall von "Knueller" würde ich empfehlen, Boxenkabel von möglichst großem Querschnitt zu benutzen und es mit einer Lysterklemme zu verbinden.Größerer Querschnitt über eine wesentlich längere Strecke als die 50 cm, die schon an den Boxen vorhanden sind, mindert nicht sonderlich die Verluste der verlängerten Leitung.Vielleicht ein Querschnitt von mindestens 2,5 qmm bis 6 qmm, das kommt auf die Klemmen am Verstärker an, was die zulassen.2,5 qmm dürfte aber bei den meisten Verstärkern kein Problem sein.
Tebasile
Inventar
#17 erstellt: 17. Jan 2007, 17:57
Hi Ihr,

geht das auch? Ersten link anklicken: ADAPTER KV1G Artikel-Nr.: 300023 - LN. Da ist auch gleich ein Schrumpfschlauch bei, richtig? Da steht aber: Bis 5mm. Warum geben eigentlich einige den Querschnitt und andere den Duchmesser an?

Tebasile


[Beitrag von Tebasile am 17. Jan 2007, 17:57 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#18 erstellt: 17. Jan 2007, 18:39

HerrNossi schrieb:
Hallo!!
aber der Klang ist das Entscheidende dabei, weil ein Ohm`scher Widerstand, was ja eine Leitung darstellt, die Mitteltöne anhebt und schon wird das Klangbild verfälscht.Man kann beispielsweise durch Einsatz von verschiedenen Metallen bei der Produktion der Boxenkabel individuelle Klangmuster erreichen.Kupfer als Leiter bietet da das ausgewogenere Klangbild, wenn es oxydfrei hergestellt wurde, weil oxydiertes Kupfer wiederum mehr Widerstand hat, als oxydfreies.


Elektrotechnik hat nix mit Esoterik zu tun.
Ein Leiter leitet Strom.
Elektronen interessiert nicht, in welchen Kabel sie sich befinden.
Klang bei Kabel mit hohen widerstand wird minimal leiser sein, schlechter wird er dadurch nicht.

@Tebasile
Ja, das geht auch, braucht man dann net löten.


[Beitrag von 0le9 am 17. Jan 2007, 18:44 bearbeitet]
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