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Bi-Wiring über Y-Adapter?

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TobyK
Stammgast
#1 erstellt: 12. Feb 2005, 11:58
hallo ihr,
hab ein kleines problem mit meinen jmlab chorus 707s front-ls.
das bi-wiring wird hier wie üblich über eine kleine blechbrücke bewerkstelligt. da dies klangtechnisch nicht sonderlich toll sein soll hab ich irgendwo gelesen, ich glaub im stereo....

also dachte ich mir, brücke weg und per kabel und zwei bananenstecker eine neue verbindung hinbasteln.
leider sind die löcher für die o.g. stecker bei mir durch plastikkappen verschlossen und die lassen sich scheinbar auch nicht abnehmen (habs schon grob-motorisch versucht)

ist es möglich aus dem ankommenden + und - Paar der LS-Kabel einfach zwei zu machen? ich würde dann einfach das +Kabel nehmen und zwei kurze stücke weiteres kabel hinlöten oder per goldstecker zu verbinden. somit hätte ich dann direkt am ls zwei +adern
mit - dann genauso und fertig.

meint ihr, die lötverbindung klingt schlechter als die blechbrücke?

danke euch
ciao
tobias
Thoraudio
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Feb 2005, 20:50
Hallo,

ich würde Die Lötverbindung in jedem Falle vorziehen.
Die Idee ist sehr gut und ja auch preiswert zu machen.
Ob nacher ein Unterschied hörbar ist hängt von zu vielen Faktoren ab, als das Dazu eine eindeutige Antwort möglich ist.
Duncan_Idaho
Inventar
#3 erstellt: 14. Feb 2005, 21:10
Fast alles klingt besser als die Blechbrücken... du hast doch Schraubklemmen oder?...Kabelschuh wär da auch ne Idee.....
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Feb 2005, 09:04
Hast Du das Ohr mal an die Blechbrücke gehalten und diese klingen gehört?

Im Ernst, es geht doch einmal darum, die beiden Minus, bezw. Plusklemmen zu verbinden, ohne Wackelkontakt. Und es geht zum zweiten darum, das mit einem möglichst kleinen Widerstand zu tun. Das ist Sache und alles andere ist Voodoo. Das Blech, wenn es denn nicht gerade Blei ist, hat einen Widerstand von 0,00irgendwas Ohm und fällt nicht ins Gewicht. Da hat die Schwingspule mit ihren mindestens 3 Ohm ja deutlich mehr. UND NIE VERGESSEN, DIE WIDERSTÄNDE MÜSSEN DIREKT ZUSAMMENGEZÄHLT WERDEN!!
Wenn also das Blech nicht rostet oder sonstwie Kontaktprobleme macht, hat es keinen Einfluss auf den Klang. Die Leiterbahn im Verstärkre ist länger, dünner und die wirst Du ja auch nicht durch irgendwelche Drähte ersetzen...
TobyK
Stammgast
#5 erstellt: 15. Feb 2005, 09:35
hallo richi,
ist schon klar, dass da viel vodoo drin steckt, aber wenns mich doch glücklich macht

im übrigen hab ich schon öfters gelesen, dass tests mit nicht-hifi-bewanderten-personen gemacht wurden, die praktisch alle einen unterschied hörten.

gruß
tobias
taubeOhren
Inventar
#6 erstellt: 15. Feb 2005, 09:50
... also bei meinen Electra 926 lassen sich die kleinen Plastiknippel kinderleicht rausnehmen ... ich meine nur,
bevor Du an den Dingern rumlötest ... solltest nochmal probieren ...


taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 15. Feb 2005, 09:51 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#7 erstellt: 15. Feb 2005, 18:30
Leider sind das wohl so komische Dinger wie bei den Yamaha-Amps, geht nur rausbohren oder passende andere besorgen...

Nichts gegen die Meßwertfraktion.... aber bei meinen B&W CDM 7 war und ist der Wechsel zwischen Blechbrücken und Kabel gut zu hören.... hm, ich könnte mal ne Bleiminiatur dazwischenhängen, mal sehen ob das genauso klingt.....
Elektro-Niggo
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 18. Feb 2005, 20:29
TobyK schrieb:


leider sind die löcher für die o.g. stecker bei mir durch plastikkappen verschlossen und die lassen sich scheinbar auch nicht abnehmen (habs schon grob-motorisch versucht)



Wenn Du Terminals mit Plastikkappen hast, dann gehen die auch ab. Aber nicht grobmotorisch sondern mit Fingerspitzen - oder besser: Nadel oder sonst was dünnes Spitzes. Damit kannst Du die Kappen vorsichtig heraushebeln. Probiers mal!

Und dann :

Elektro-Niggo


[Beitrag von Elektro-Niggo am 18. Feb 2005, 20:30 bearbeitet]
UweM
Moderator
#9 erstellt: 18. Feb 2005, 20:46
Hi Tobias


hallo richi,
ist schon klar, dass da viel vodoo drin steckt, aber wenns mich doch glücklich macht


Wenn es hauptsächlich um den Bastlerstolz geht, dann viel Erfolg. Wenn du neue klangliche Welten erwartest, musst du woanders suchen.


im übrigen hab ich schon öfters gelesen, dass tests mit nicht-hifi-bewanderten-personen gemacht wurden, die praktisch alle einen unterschied hörten.


Komisch, und ich hab noch nie gelesen, dass den Test irgendjemand irgendwann einmal irgendwo in einem Blindtest bestanden hätte.
Wenn ich da an unsere Tests mit Cinchkabeln denke und an die Resaltata, die extrem HiFi-Bewanderte dabei erzielten...

Grüße,

Uwe
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