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nightingale vs elektra 906 vs tal xm

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sebster13
Neuling
#1 erstellt: 21. Feb 2005, 12:19
hallo, nachdem ich nun schon viel zeit beim surfen und probehören verbracht habe, eine frage zu meinungen zu den oben genannten ls. die nightingale (normale version) und die 906 konnte ich probehören, leider nicht direkt gegeneinander, sondern in 2 verschiedenen geschäften, die ta habe ich noch nicht gehört. sowohl die nightingale als auch die 906 haben mir gut gefallen, wobei die nightingale noch etwas trockener aufspielt als die 906, und die 906 vielleicht etwas besser im pop/rock bereich ist, die nightingale bei klassik/jazz durchsichtiger. was ich bei der ta auf dem papier interessant finde, sind die schalter, mit denen man höhen und bässe anheben/absenken kann, da ich vorhabe die ls mit hilfe von wandhalterungen zu befestigen. hat jemand erfahrungen mit wandnaher aufstellung der ls? ich kann mir vorstellen, dass die elektra frei stehen muss, und man bei den anderen flexibler ist.
sebster
EyeNet
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 22. Feb 2005, 00:54
habe die 906er und bin begeistert.
Habe keinerlei aufstellprobleme - hatte sie zuerst als fronts - frei im raum stehen - nun als rears an der wand

an der wand geht der bass nochmals deutlich spürbar tiefer runter - sonst keine negativen auswirkungen

ich finde sie gerade im ht mt bereich sehr klar, sauber und trotzdem unaufdringlich - viel räumlicher als meine jetzigen dynaudio 82

für das geld was die heute kosten würde ich zuschlagen

topp speaker - mir gefällt er sehr sehr gut, das ich sie sobald mein röhren amp von ´cayin da ist als seperate stereo kette einsetzen werde
Leisehöhrer
Inventar
#3 erstellt: 22. Feb 2005, 17:44
Hallo Sebster,

ich habe die Nightingale in Stuttgart beim Händler mit der T+A TAL 90 und Piega P2 verglichen. Die TAL 90 ist ja sowas wie ein Vorgängermodell der TAL XM. Allerdings mit einem anderen Tieftöner. Der neue Tieftöner sieht genauso aus wie ein sehr bekannter Tiefmitteltöner von Scan Speak. Dazu ein Ringradiator der teuer ist. Schaut nach einem Vifa XT25TG30-4 aus. Muss aber nicht stimmen.
Was mir aber sicher erscheint ist das die Chassis für den Preis der Kompaktboxen ordentlich teuer sind. Für einen Selbstbauer währen sie wohl schon als sehr teuer zu bezeichnen.
Die T+A TAL 90 fand ich beim Vergleich genausogut wie die Nightingale nur mit dem Vorteil von einem tieferen Bass.
Darind waren sie meiner Meinung nach schon als klasse zu bezeichnen. Die Nightingale klingt ansonsten genauso wie die TAL 90 sehr ausgewogen und deteilreich. Also ne feine Auflösung. Ich denke nicht das die neue TAL XT schlechter sein wird. Kann ich mir jedenfalls schwer vorstellen.
Von da her klare Empfehlung sie auszuprobieren.

Gruss
Nick
sebster13
Neuling
#4 erstellt: 22. Feb 2005, 23:03
ich will in jedem fall noch die ta xm testen, bislang tendiere ich zur elektra 906, das einzige problem ist, dass ich sie nicht zuhause probehören konnte, deshalb bin ich noch ein wenig skeptisch wegen der wandnahen aufstellung. kann mich nicht mehr erinnern - hat die 906 zusätzlich zu dem vorderen bassreflexrohr auch noch eines auf der rückseite? das würde m.e. eigentlich gegen wandmontage sprechen, selbst wenn man mit einem ausleger 10-15 cm abstand hinbekommt. eigentlich müsste man alle 3 ls zuhause ausprobieren, denn die raumakustik ist bei verschiedenen händlern ja auch anders, also tu ich mir schwer mit dem vergleichshören. kennt jemand die 906 im vergleich zur ta xm?
sebster
sebster13
Neuling
#5 erstellt: 22. Feb 2005, 23:06
eine sache noch, die xm scheinen bzgl. der verstärkerleistung um einiges anspruchsvoller zu sein als die jmlab, bei der xm käme ich mit meinem uralt onkyo 8620 denke ich nicht besonders weit...
Leisehöhrer
Inventar
#6 erstellt: 23. Feb 2005, 11:14
Hi,

also das mit der Verstärkerleistung ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Ich hatte die TAL 90 an einem Cambridge A500 (auch kein Leistungsriese). Da ich den Cambridge aber auch selber habe war es leicht zu erkennen das die TAL 90 keine besonderen Ansprüche an den Verstärker stellt. Ich muss auch sagen das Wirkungsgradunterschiede die auf dem Papier um 3 dB auseinanderliegen nicht wirklich soviel ausmachen. Ich habe bei mir mehrere verschiedene Lautsprecher bei denen ich das testen konnte. Wenn man nicht extrem laut hören möchte langt meiner Meinung nach auch ein kleiner aber laststabiler 30 Watt Verstärker.

Gruss
Nick
Leisehöhrer
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2005, 11:26
Ob die Lautsprecher nahe der Wand stehen können hängt vom Raum ab. Ich hatte meine Boxen mal ne Zeit lang auf selbstgebauten Wandhalterungen. Die Halterungen ragten 60 cm raus. Dadurch hatten die Boxen einen Rückwandabstand von 32 cm. Das sah optisch noch sehr gut aus.
Der Nachteil war aber das ich die Halterungen anbrachte ohne vorher die akustisch optimale Position ermittelt zu haben. Bei mir klang es also nicht gut und so musste ich alles abbauen und die Bohrlöcher wieder zumachen.
Ich rate also dringenst erstmal die optimale Position zu finden. Kann man vieleicht mit einer selbstgebauten Notkonstruktion machen. Ausserdem empfehle ich bei den Wandhaltern zum selberbauen damit sie 1. weit genug rausragen und 2 . stabil sind.
Beim Baumarkt bekommte man Stahlwinkel mit 50 cm Schenkellänge. Pro Box 2 davon und dann je ein Regalbrett von 60 cm Länge aufschrauben. So habe ich es gemacht. Das sah echt klasse aus.
Wo ich allerdings noch Bedenken habe ist das mit dem Tiefbass. Ich wills ja nicht beschreien aber bei wandnaher Aufstellung währe vieleicht ettwas weniger Bass besser.
Was hat dein Raum für Masse (LxBxH) ?

Gruss
Nick
sebster13
Neuling
#8 erstellt: 23. Feb 2005, 19:58
hallo nick,
also der raum ist ca. 4 mal 4 meter, 3 meter hoch (altbau),zu einer seite hin halb offen, also nicht so einfach, zudem recht schwach bedämpft. bei wandhalterungen habe ich schon nachgeschaut, und werde wohl tatsächlich eine selbstbaulösung wählen. mit dem bassproblem stimme ich dir zu - deshalb ja auch die überlegung, dass der schalter zur bassabsenkung bei der ta xm für mich ganz nützlich sein könnte, und man damit denke ich recht flexibel ist. kann gut sein, dass ich ende des jahres umziehen werde, und dann einen größeren raum zur verfügung habe, den will ich mir dennoch nicht unbedingt mit standboxen zustellen. kleine regalboxen gefallen mir rein optisch einfach besser. zur elektra habe ich mittlerweile schon von einigen leuten gehört, dass sie wandnah plaziert auch noch gut klingt. sie ist schon verlockend, weil derzeit scheinbar recht günstig zu bekommen (1000 euro für das paar), ich weiß nicht, ob ich für den preis die ta bekommen kann.
sebster
LazerFace
Stammgast
#9 erstellt: 23. Feb 2005, 23:03
Hi,

ich sag es mal kurz und schmerzlos: meiner Erfahrung nach macht die Electra keine Probleme mit einer wandnahen Aufstellung. Auf einem Boxenständer klingt es aber doch noch etwas besser.

Gruss
Adam
Leisehöhrer
Inventar
#10 erstellt: 24. Feb 2005, 20:33
Hallo Sebster,

du hast einen akustisch schwierigen Raum. Quadratischer Grundriss ist leider nicht so gut. Dadurch müsstest du meiner Meinung nach wesentlich mehr mit der Austellung experimentieren. Boxenständer sind leicht zu bauen. Du brauchst nur ne Holzkiste mit gleicher Grundfläche wie die von den Lautsprechern bauen und mit Quarzsand füllen.
Die Kiste so hoch das sie die Boxen mit dem Hochtöner auf Ohrhöhe bringt. Unter der Kiste kann das Brett ja so gross sein das ein sicherer Stand gewährleistet ist. Dann noch Spikes unten anbringen und fertig ist ein stabiler Boxenständer der klanglich genausogut wie sehr teure Modelle ist. Mit Boxenständern bist du einfach flexibler.
Wenn die Lautsprecher in deinem Raum nicht so gut klingen kann es durchaus an der Akustik liegen. Sei also vorgewahrnt. Ich bin ettwas am rätzeln warum einer der genannten Boxen besser für wandnahe Aufstellung sein soll wie der Andere. Meiner Meinung nach gibt es nur wenige Möglichkeiten.
1. Die Boxen gehen im Bass nicht so tief.
2. Einstellmöglichkeit im Bassbereich (würde ich mir nicht zuviel von versprechen)
3. Abstrahlverhalten (sehen ich keine vorne)
4. Linearer Frequenzgang statt Bassbuckel. Da kann ich nichts genaues sagen. Die T+A soll ja laut den Zeitschriften recht linear sein aber was sagen schon die Aussagen der Werbezeitschriften ?

Wenn du unbedingt wandnah bleiben möchtst kann es sogar sein das keine der genannten Boxen gut klingt und du das Ganze nochmal anders angehen musst. Zum Beispiel durch ganz anders konstruierte Boxen (darüber kann man immer noch reden). Oder du machst was an der Akustik (teuer und aufwendig).
Kann aber auch sein das du mit dem Klang trotzdem zufrieden sein wirst und alles falscher Alarm von mir ist.

Gruss
Nick
dr.matt
Inventar
#11 erstellt: 24. Feb 2005, 20:40
Hallo,

ich besitze ja die Nightingale.
Auch habe diese (für mich) Traumbox schon in mehreren Konfigurationen gefahren.
Wenn du Infos oder Erfahrungswerte benötigst, dann melde dich doch einfach per PM.

Gruß,
Matthias
sebster13
Neuling
#12 erstellt: 24. Feb 2005, 23:19
nun habe ich auch die ta xm hören können, wenn auch nicht im direkten vergleich zu nightingale oder elektra. meiner ansicht nach ein guter ls, zumindest unter hörstudiobedingungen. wie er sich bei mir machen würde, keine ahnung. ich muss also sagen, dass das probehören zwar hilfreich war, aber mir bei einer endgültigen entscheidung noch nicht geholfen hat. wahrscheinlich wird die entscheidung zwischen nightingale und elektra fallen, wobei ich dann wohl erst weiß ob's passt oder nicht, wenn ich den ls bei mir hören kann. werde aber denke ich versuchen, vorher ein rückgaberecht zu vereinbaren.
sebster
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