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Standlautsprecher die nahe der Wand stehen können gesucht

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Autor
Beitrag
Mario_BS
Stammgast
#1 erstellt: 20. Aug 2005, 17:15
Hallo!

Ich wollte auf Standlautsprecher umsteigen.
Jedoch kann ich wohnraumbedingt die Lautsprecher nur etwa 15 cm von der Wand entfernt stellen. Die Lautsprecher zeigen dann angewinkelt auf den Hörplatz.
Nun habe ich in diversen Zeitschriften Aufstellungsvorschläge gelesen. Aber persönliche Erfahrungen sind mir wichtiger als Zeitschriften-Tests.

Meine Fragen:
Welche Standlautsprecher können ca. 15 cm an der Wand, angewinkelt auf den Hörplatz zeigend, stehen?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit einer solchen Aufstellung gemacht?

Mein Budget: 1000 Euro/Paar

Vielen Dank und Gruß

Mario
Leon-x
Inventar
#2 erstellt: 20. Aug 2005, 17:32
Hallo

Interessant.

Hat nicht Linn LS die wandnah stehen können ?


Wandnah zur Rückseite verträgt auch die Canton Karat nach meinen Erfahrungen. Die großen Modelle mit Passivmembran so oder so. Bei den "kleineren" sollte man aber dann schon die Bassreflexöffnung hinten verschliessen. Nur zu den Seitenwänden braucht auch die Karat gut 60-70cm Platz.
Kommt auch darauf an wiestark du die LS anwinkeln musst ?
Sonst kann dir der seitliche Basstreiber wieder Probleme bereiten. Etwas anwinkeln tut den Karats aber in der Prezision gut.

Letztlich hilft nur Ausprobieren.

Mal überlegen was für LS noch in frage kommen.....


Leon


[Beitrag von Leon-x am 20. Aug 2005, 17:34 bearbeitet]
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Aug 2005, 17:56
Breitbänder/Hörner - manche müssen sogar so plaziert werden, nur ob die als "Standlautsprecher" in dem Sinne gelten...wahrscheinlich meinst du eher sowas schlankes, hohes.

Wie groß ist denn der Raum überhaupt?
Mario_BS
Stammgast
#4 erstellt: 20. Aug 2005, 18:10
Hallo!

Der Raum ist rund 22qm groß. Ist das Wohnzimmer und somit, so denke ich, gut bedämpft.
Zu den beiden Seiten habe sind rund 80cm Platz bis zu Wand.
Der Winkel in dem die jetzigen Lautsprecher stehen ist 65 Grad.

Mario


[Beitrag von Mario_BS am 20. Aug 2005, 18:11 bearbeitet]
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Aug 2005, 18:45
Was ist denn überhaupt das Problem? Zuviel Bass i.M. ?
Mario_BS
Stammgast
#6 erstellt: 20. Aug 2005, 21:10
@Mister_Two:
Nein, zu wenig Bass bei meinen B&W DM 602 S3
Mister_Two
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 20. Aug 2005, 22:10
Ich glaube, ehrlich gesagt, daß ein zusätzlicher Sub da besser wäre. Den kannst du einstellen, falls es zuviel wird, bei Standboxen - und in deinem Fall kämen wohl auch nur geschlossene Systeme in Frage - wird es evtl. zuviel, bzw. dröhnt es.
Zweck0r
Moderator
#8 erstellt: 21. Aug 2005, 01:08
Hi,

für wandnahe Aufstellung eignen sich viele aktive Studiomonitore. Die gibt es zwar nicht in Säulenform, aber viele Kompakte mit sehr tiefreichendem Bass. Eine schaltbare Entzerrung für unterschiedliche Wandabstände ist bei guten Monitoren üblich, sogar die sehr preiswerte Behringer Truth B2031A hat einen mehrstufigen Schalter dafür.

Standboxen und ein digitaler Equalizer wie der Behringer DEQ 2496 wären auch noch eine Möglichkeit. Dann kannst Du die Bassanhebung bei wandnaher Aufstellung ausgleichen und außerdem noch Dröhnfrequenzen (Raummoden) schmalbandig absenken. Das ist, wenn raumakustische Maßnahmen wegen der Optik nicht machbar sind, noch die beste Möglichkeit.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 21. Aug 2005, 01:21 bearbeitet]
Hubert789
Inventar
#9 erstellt: 21. Aug 2005, 07:29
Waren nicht auch die NAIM Lautsprecher für eine wnadnahe Aufstellung gedacht?

Grüße
Hubert
themrock
Inventar
#10 erstellt: 21. Aug 2005, 08:43
@Hubert789
Waren nicht auch die NAIM Lautsprecher für eine wnadnahe Aufstellung gedacht?

Ja die Naim-Lautsprecher sind speziell für eine Wandnahne Aufstellung konzipiert.
Aber selbst die billigste Ariva ist mit UVP 2000€/Paar außerhalb seine Budgets.
Mario_BS
Stammgast
#11 erstellt: 21. Aug 2005, 10:22
Danke für Eure Antworten!

@Mister_Two:
An einen Sub habe ich auch schon gedacht.
Die Einen sagen aber, dass tiefe Töne nicht ortbar sind. Wodurch es keine Probleme beim Stereo gibt.
Die Anderen sagen, dass mit einem Sub keine richtiger Stereoeffekt erreichbar ist. Es müßten dann schon zwei gleiche Subs sein. Zumindest habe dies schon mal im Forum gelesen.
Letztlich müßte ich dies ausprobieren und hören ...
Aber zwei Standboxen wären mir lieber.


@Zweck0r:
Equalizer? Hört sich interessant an! Kenne mich bei diesen Geräten jedoch nicht aus. Kann ich da einen x-beliebigen nehmen? Sind alle Equalizer digital? Worauf müßte ich beim Kauf, auch bei Ebay, achten?
Wie schließe ich einen Equalizer an meinen AVR Pioneer VSX-D512 an?

Mario


[Beitrag von Mario_BS am 21. Aug 2005, 10:54 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#12 erstellt: 21. Aug 2005, 14:13
Hi,

wenn der AVR keine auftrennbare Verbindung (z.B. Steckbrücken zwischen Cinchbuchsen) zwischen Vorstufe und Endstufe hat, kannst Du einen EQ nur im Stereomodus benutzen. Entweder an einem Tape-Anschluss zwischen Rec und Play (sofern der Tape-Eingang monitorfähig ist, also die ursprünglich eingestellte Quelle bei Tape-Wiedergabe weiterhin an Rec out anliegt) oder zwischen CD-Player und AVR.

Für eine einfache Anpassung in Grundton/Bass sollte schon ein analoger 10-Band-EQ genügen. Eine Möglichkeit zur Frequenzgangmessung ist allerdings sinnvoll, sonst kannst Du nur grob nach Gehör herumbasteln.

Gegen Raumresonanzen sollte es aber ein 31-Bänder sein, besser noch parametrische Filter. In dem hier http://www.thomann.d...ve_pro_prodinfo.html ist alles drin, allerdings ist die Bedienung vielleicht für Nicht-Techniker - ähem - gewöhnungsbedürftig

Beim Anschließen solcher Studiokomponenten mit symmetrischen XLR-Anschlüssen an unsymmetrische Cinch-Komponenten kann es auch Brummschleifen geben. Besonders, wenn noch weitere Geräte mit der Anlage verbunden sind, die über Schuko-Stecker geerdet sind. Ansonsten genügt es, die geerdeten Antennenverbindungen über Mantelstromfilter mit Massetrennung anzuschließen.

Das Finden der Raumresonanzen geht auch nach Gehör mit einem Sinusgenerator, z.B. mit der Freeware Sweepgen:http://www.david-taylor.pwp.blueyonder.co.uk/software/audio.html

Hat man damit eine Resonanz erwischt, setzt man einen parametrischen EQ auf diese Frequenz und stellt Absenkung und Güte (Breite des Wirkungsbereichs) so ein, dass der Übergang am Hörplatz glatt ist. Anheben von Löchern im Frequenzgang ist dagegen nicht sinnvoll, dann dröhnt es an anderen Stellen im Raum.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 21. Aug 2005, 14:16 bearbeitet]
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