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Röhren unter € 1000,--

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Autor
Beitrag
maniii
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Mrz 2008, 11:46
Hallo,

Ich möchte mir eine g'scheite Anlage zusammenbauen und hab' auch schon einiges über Systeme unter € 1000,- hier gelesen.

Ich interessiere mich für Klassik und Jazz und es muss gar nicht laut sein. 30 Watt sind genug.

Welchen Röhrenverstärker könnte man hier empfehlen?

Ein CD - Player wär' nett. und ein Radio natürlich auch.

CD-PLayer und Radio müssen natürlich nicht 'verröhrt' sein.

Ich könnte mir aber trotzdem denken, 2/3tel des Geldes für einen Röhrenverstärker auszugeben.

Kann mir irgendwer etwas empfehlen?

Danke

Emanuel
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 25. Mrz 2008, 12:18
Hallo,

wie hoch ist denn dein Gesamtbudget? Bis jetzt hast Du nur von einem Röhrenamp für unter 1000 Euro gesprochen.

Um eine LS-Empfehlung geben zu können solltest Du uns noch etwas über deinen Hörraum sagen (Größe, Querschnitt, Bodenbelag,etc)

Gruß
Bärchen
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 25. Mrz 2008, 19:58
Wenn Du auf´s Radio verzichten könntest:

Mordaunt Short Avant 902 i



und

Dynavox VR 70 E2 mit Onkyo DX-7355



Dazu eine Musicline Netzleiste, 2 x 50 cm Oehlbach NF 214 und 2 x 3 m Oehlbach Rattle Snake 4 qmm.

Unter 1000 EUR!

Carsten
maniii
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Mrz 2008, 13:12
@CarstenO

Vielen herzlichen Dank für die Fotos.

Das schaut ja echt lecker aus.

Erzähl' mal, was die Boxen kosten und wie groß sie sind und wo man die kriegt und welche Leistung sie haben und ob sie voll super klingen...

Ein altes Röhrenradio werd' ich schon irgendwie dazu hängen können. Ist aber wirklich nicht so wichtig.
Einen Plattenspieler sollte ich auch dazu hängen können.
Gibt es eine Weiche mit einem Schalter um zwischen mehreren Quellen wählen zu können?

Vielen Dank noch mal
Times
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mrz 2008, 14:36
Hi maniii,

ich geb auch mal meinen Senf dazu:

Bei einem "Komplettpaket" (sprich: Speaker, CD-Player und Röhrenamp) ist
der Dynavox sicher die einzig sinnvolle Wahl, um so viel wie Möglich des
Budgets in die Speaker stecken zu können. Noch günstiger ist nur der
Aurexx Crystal 1, vielleicht lassen sich zu diesem ja noch ein paar Infos
auftreiben.

Außer du schreckst vor einem Direktimport aus dem Land der aufgehenden Sonne
nicht zurück - dann gäbe es vielleicht noch die eine oder andere zusätzliche
Möglichkeit.

Der CD-Player ist auch nicht sonderlich kritisch, da tut's ein gut erhaltener
Gebrauchter, ein Vorführgerät oder Auslaufmodell. Mehr als 200 Öcken würde
ich beim angegeben Budget von round-about 1000€ auf keinen Fall ausgeben.

Das Geld für die Musikline-Leiste und die Oehlbach Kabel kannst du dir
getrost sparen und stattdessen das Speaker-Budget erhöhen. Da hast du
deutlich mehr davon.

Grüße,
Times

EDIT

Zu den Lautsprechern:
Empfehlungen in deiner Preisklasse können wir dir hier sicher nennen, ob
der eine oder andere mit Röhren harmoniert oder eher nicht, vielleicht
auch Tendenzen in welche Richtung der Klang geht, auf ein Probehören bei
einen nahen Händler/Forenteilnehmer würde ich aber auf keinen Fall verzichten.

Zu mehreren Quellen:
Soviel ich weiß, hat der Dynavox nur ein Paar Chincheingänge - du müsstest
also bei mehr als einer Quelle entweder immer per Hand umstecken oder noch
einen Umschalter / VV zusätzlich anschaffen.


[Beitrag von Times am 26. Mrz 2008, 14:44 bearbeitet]
maniii
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Mrz 2008, 14:45
Vielen Dank für den Beitrag,

Ich hab' Kritiken zu den Boxen gelesen. Ich las in einer, dass es eine Art 'Ständerpflicht' für die Dinger gibt.

Was heisst denn das? Kann ich sie nicht auf einen Sockel an der Wand stellen?

Danke für die Aufklärung.
Times
Stammgast
#7 erstellt: 26. Mrz 2008, 15:06
Müsstest du ausprobieren, wie sich das bei dir im Hörraum verhält, aber es
müssen nicht zwingen spezielle Ständer sein. Wichtig ist nur, dass die LS
auf Ohrhöhe plaziert und möglichst im Stereodreieck auf den Hörplatz aus-
gerichtet werden.

Je näher an der Wand, desto deutlicher (bis hin zu dröhnend) wird normal
auch der Bass. Wobei kleine Regallautsprecher damit im Normalfall keine
Probleme haben sollten. Kommt aber auch hier wieder ganz auf Modell und
Platzierung an.

Grüße,
Times
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 26. Mrz 2008, 19:20

maniii schrieb:
Erzähl' mal, was die Boxen kosten und wie groß sie sind und wo man die kriegt und welche Leistung sie haben und ob sie voll super klingen...


Hallo Emanuel,

bevor ich mich mit "Zeitens" beschäftige, hier erst einmal die Listenpreise zu den Komponenten von den Herstellern:

Mordaunt Short Avant 902i kosten 250,00 EUR/Paar
Dynavox VR-70 E2 kostet 400,00 EUR
Onkyo DX-7355 kostet 200,00 EUR
Musicline Netzleiste kostet 40,00 EUR (Vergleich zur Brennenstuhl-Netzleiste: Hochton wird feiner für 10,00 EUR Aufpreis)
Oehlbach NF 214 kostet 49,00 EUR
Oehlbach Rattle Snake kostet 9,00 EUR pro Meter

Ja, die Boxen klingen voll super (der Grund für den Kauf). Sie spielen bei mir in einem 32 qm großen Raum.


maniii schrieb:
Gibt es eine Weiche mit einem Schalter um zwischen mehreren Quellen wählen zu können?


Es gibt von Dynavox auch eine Vorstufe mit Eingangswahlschalter.


Times schrieb:
Das Geld für die Musikline-Leiste und die Oehlbach Kabel kannst du dir getrost sparen und stattdessen das Speaker-Budget erhöhen. Da hast du deutlich mehr davon.


Noch einer, der die Anlage kennt und schon weiter reichende Versuche unternommen hat. Nicht?

Gruß, Carsten
Times
Stammgast
#9 erstellt: 26. Mrz 2008, 19:49

CarstenO schrieb:
Noch einer, der die Anlage kennt und schon weiter reichende Versuche unternommen hat. Nicht?

Gruß, Carsten


Nein, hab ich nicht. Und auch ich hab an meiner Anlage keine "Beipackstrippen" oder ne Netzleiste ausm
Baumarkt, sondern Xindak NF, Netz- und Lautsprecherkabel, sowie die Brennenstuhl Alu-Premium-Line als
Stromverteiler.

Aber ich finde es nicht fair einem "Unwissenden" dazu zu raten, knapp 1/8 seines sowieso schon begrenzten
Budgets in (Achtung, bitte nicht falsch verstehen) vermeintliches Voodoo-Equipment zu stecken, was definitiv
weniger bringt, als bessere Speaker.

Nochmal: Schöne Kabel und Netzleisten sind zur Veredelung einer Anlage sicherlich nett, aber bei einem
Budget von 1000€ meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.

Gruß,
Times
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 26. Mrz 2008, 19:53

Times schrieb:
Nochmal: Schöne Kabel und Netzleisten sind zur Veredelung einer Anlage sicherlich nett, aber bei einem
Budget von 1000€ meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.


Richtig, wenn der Lautsprecher, der Verstärker und der CD-Player passen, kann ich das letzte Quentchen im Detail damit beeinflussen. Und zwar unabhängig vom Preis. Auch unabhängig vom Kabelpreis.

Timo, wie lautet denn jetzt Deine Empfehlung zum genannten Budget?

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 26. Mrz 2008, 20:23 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 26. Mrz 2008, 20:25

maniii schrieb:
Was heisst denn das? Kann ich sie nicht auf einen Sockel an der Wand stellen?


Die Mordaunt Short Avant 902i bildet Instrumente prima gestaffelt ab, wenn sie frei auf einem Ständer platziert wird. Da sie gemessen an ihrer Größe recht tiefe Töne wiedergeben kann, wirkt sie wandnah recht aufgedunsen und bildet den Raum nur flach ab.

Carsten
Times
Stammgast
#12 erstellt: 26. Mrz 2008, 21:04

CarstenO schrieb:
Timo, wie lautet denn jetzt Deine Empfehlung zum genannten Budget?


Pssst. Doch nicht meinen richtigen Namen verraten, ich bin inkognito unterwegs...

Eine richtige Empfehlung, sprich Marken- und Modellspezifisch, kann ich nicht geben - dafür hab
einfach ein letzter Zeit zu wenig Kompakte gehört. Wenn man davon ausgeht, dass Sie in Mittel- und
Hochtonbereich Ihren großen Schwestern gleichen, vielleicht die Cabasse Antigua oder die Triangle
Titus EX.

Der Dynavox wird von den Röhrenamps aus D wohl die beste (und einzige) Möglichkeit sein.

CD-Player ein vernünftiges, gebrauchtes Modell aus der Bucht. Viele Möglichkeiten...

Aber soll er doch selbst rausfinden, was Ihm am Besten gefällt

Grüße,
Times
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 26. Mrz 2008, 21:05

Times schrieb:
Aber soll er doch selbst rausfinden, was Ihm am Besten gefällt


Dann sind wir ihm wohl keine Hilfe?
Times
Stammgast
#14 erstellt: 26. Mrz 2008, 21:07
Doch, doch... wir zeigen die Richtung an, aber das Gehen nimmt ihm niemand ab

Edit:


Nun aber B2T


[Beitrag von Times am 26. Mrz 2008, 21:09 bearbeitet]
maniii
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 27. Mrz 2008, 09:27
Hallo,

Erstmal vielen, herzlichen Dank für die vielen, netten, kompetenten Beiträge. Hab' schon lange nicht mehr so nette Leute in einem Forum getroffen.

Also:

Die Anlage, die eingangs gepostet wurde gefällt mir so gut, dass ich beschlossen hab' mich dort hin zu bewegen. Dieses 'gut gefallen' beruht natürlich auf viele, von mir angestellte Rechechern zu den Geräten im Internet. Ich hab' dazu gestern einen ONKYO um 185,-- gekauft.
Heut' hab' ich mir einen DYNAVOX bestellt. Irgendwo in Hamburg. Der Ladenbesitzer ist dermaßen nett, dass ich ihn am liebsten nennen würde. Er schickt mir auch andere Röhren mit. Einen Phono und CD - Röhrenvorverstärker, der sehr gut passen soll kommt auch gleich mit. Als Bonus schenkt er mir ein 'recht gutes' Cinch - Kabel dazu.
Zu den Röhren (Mailausschnitt):

"ein Satz (4 Stück) KT 77 von JJ-Electronics und 2 VV-Röhren von General Electric (bewährte Empfehlung aus dem hifi-forum) zum Aufpreis von 85.- EUR im Paket"

Alles in Allem, kostet mich die Sache inkl Versand nach Kärnten € 515,--

Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Verlauf.
Nochmal zum Thema 'Unwissender'. Genau so fühle ich mich auch. Was ich aber auch weiss ist, dass ich schon (von Kindheit an) spüre, wenn etwas gut klingt. Da ich nicht das Budget für viel Experimente habe, habe ich mich dazu entschlossen, mich voll auf erfahrene Forenteilnehmer zu verlassen. Sollte die Sache dann für mich so klingen wie eine umfallende Scheibtruhe, dann hatte ich halt Pech. Es gibt auch Leute, die gehen in ein Casino und setzen € 1000,-- auf 13. Ich bin sehr froh, dass ich so hilfsbereite Leute im 'Netz' gefunden hab.

Also nochmal vielen Dank an alle. Ich sehe schon, dass meine Anforderung, das Beste für 'wenig' Geld zu finden, voll erfüllt werden.

Zu den Stromkabeln kann ich nicht viel sagen. Ich weiß, da ich das Haus in dem ich wohne selbst gebaut hab' und auch die Elektrik selbst gemacht habe, dass ich 1,5 mm² Drähte eingezogen habe und dass die Steckdose, die ich verwenden werde etwa 9 Meter vom Schaltschrank entfernt ist. Der Schaltschrank ist ja mit einem ordentlichen Kabel am Netz angeschlossen (eh klar). Aber wenn mir jetzt einer einredet, dass es wichtig ist, von der Steckdose zum Verstärker ein 3.5 mm² Stromkabel haben zu müssen, dann muss ich ein wenig an der Sinnhaftigkeit zweifeln. Ein dünnes Drätchen ist natürlich auch nicht gut aber der Flaschenhals (falls es einer ist) ist sicher der 1.5 mm² Draht, den ich sicher nicht mehr tauschen kann.
Ein erstaunliches Detail noch: Die KT77 - Röhren und auch die anderen zwei sollen (was ja irgendwie wurscht ist) den Stromverbrauch um 70% !!! verringern. - Komisch - finde ich.
Times
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mrz 2008, 10:10
Hello again,

freut mich, dass wir dir ein wenig weiterhelfen konnten - und du aber dennoch
nicht alles "ungekaut schluckst", was du vorgeworfen bekommst. Sehr vernünftig

Wie viel ist denn nun noch für die Speaker übrig geblieben? Und wie willst du
die Anschaffung da handhaben?

Grüße,
Times
maniii
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Mrz 2008, 11:38
@Times

Naja, ich werde ins 'blaue' fliegen und eben vertrauen.

Mordaunt Short Avant 902 i (wie oben abgebildet). Hat auch rund herum sehr gute Kritiken.

Sie sind ja nicht 'sooooo' teuer. CarstenO hat gemeint, sie klingen voll super. Naja, ich probier's halt.

Bis jetzt stehe ich kostenmäßig bei € 1040,-- . Ich hab' aber nicht die sauteuren Oehlbach Rattle Snake und keine HIFI - Steckerleiste (da muss ich noch klären, was das genau soll).

Bedenken muß man aber, dass das ganze Zeug zu mir nach Kärnten geschickt wird. Die Kosten dafür belaufen sich schon auf etwa € 100,--. Aber damit rechnete ich.
maniii
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Mrz 2008, 12:51
...und nun zu etwas komplett Anderem...

Ich hab' mir die Situation im Raum, in dem ich die Anlage aufstellen will, vorgestellt. Der Raum hat etwa 30 m². Er ist etwas verwinkelt und eine Wand, die mir sehr symphatisch scheint ist drei Meter breit. Hier möchte ich zu beiden Seiten einen Ständer (muß der irgendwie schwer sein) aufstellen. Dann, etwa 20cm von der Wand entfernt die Boxen positionieren. Ich möchte das Kabel aber nicht am Boden liegen lassen.

Ich dachte mir, ich leite das Boxenkabel durch ein Kupferrohr zu Anlage. Das Rohr liegt beim Boxenständer und beim Tisch (auf dem die Geräte stehen) auf. Glaubt Ihr, dass dies ohne störender Beinflussung funktionieren kann?
Times
Stammgast
#19 erstellt: 27. Mrz 2008, 13:07
Mhhh... ich weiß, dass du dir diese Budgetgranze gesetzt hast und der Röhrenamp eine Bedingung war. Des
Weiteren bin ich mir sicher, dass die Empfehlung von Carsten sicherlich keine schlechte ist. Dennoch
möchte ich mir noch zwei kleine Anmerkungen erlauben:

1. Lautsprecher "blind" zu kaufen halte ich für eine ausgesprochen schlechte Idee. Empfehlungen hin
oder her, persönliches Empfinden und Geschmack können sich einfach zu sehr unterscheiden. Ich würde
mir wenigstens ein bis zwei weitere Modelle anhören - am besten im direkten Vergleich. So könntest
du dir z.B. die kleien Nuberts dazu bestellen und bei nichtgefallen wieder zurückschicken, da 4 Wo.
Rückgaberecht.

2. hat auch wieder (indirekt) mit deinem Budget und dem "Muss" des Röhrenamps zu tun: Die Verteilung des
Budgets zu 4/5 für die Elektronik und 1/5 für die Lautsprecher, ist imho sehr sub-optimal. Und gerade
im "unteren" Preisbereich machen ein paar Euronen mehr manchmal einen großen Unterschied - wobei auch
hier wieder der persönliche Geschmack gefragt ist.

Zu deiner Kabelgeschichte:
Ist kein Problem das Kabel durch ein Kupferrohr zu legen, so lange keine Netzzuleitung mit drin liegt
oder das Kabel irgendwie elektrischen Kontakt bekommt (durch Löcher in der Isolierung). Ansonsten würde
ich dir empfehlen, die Käbelchen unter der Sockelleiste oder in dünnem Kabelkanal über dieser zu den LS
zu führen. Bie mir hat das gut und sehr unauffällig geklappt, da weiße Wand und weißer Kabelkanal.

Grüße,
Timo


[Beitrag von Times am 27. Mrz 2008, 13:10 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#20 erstellt: 27. Mrz 2008, 13:09
Hallo,

ist schon ok. Carsten hat da eine nette Anlage zusammengestellt, deren Klang mit Sicherheit nicht zum Weglaufen sein wird. Ob sie aber 100% deinen Geschmack trifft, ist jetzt halt das Risiko. Naja die MS sind nicht so teuer und Du du kannst sie ja im Notfall innerhalb eines Monats zurückschicken.

Nur superteure Kabel und Netzleisten kannst Du dir sparen. Die bringen, wenn richtig dimensioniert und nicht vergammelt, außer mehr Umsatz für den Händler imho rein gar nichts. Da bin ich nach umfangreichen Versuchen zu einem anderen Ergebnis gekommen wie Carsten. Wenn Du mit "besseren" Kabeln usw. liebäugelst, so gibt sicherlich auch in der Alpenrepublik Möglichkeiten sich diese vorher irgendwo zum Testen auszuleihen.

Meine Standartempfehlung für Kabel und Netzleisten:

Leiste: einfache Brennstuhl vom Mediamarkt oder "Bauleiste" aus dem Baumarkt (ca 20 Euro)
LS-Kabel: Sommer Meridian Profiqualität zum Preis einer Baumarktstrippe
Cinchkabel: Sommer Tricone Solide, esotherikfreie Markenware zum fairen Preis
Phonokabel:Sommer Galileo auf Grund der Kapazität als Zuleitung des Plattenspielers zum Preamp oder Amp etwas besser geeignet als des Tricone

Gruß
Bärchen
maniii
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 27. Mrz 2008, 13:22
Vielen herzlichen Dank an baerchen.aus.hl

ich bin so weit:

Ich hab' eben die Boxen bezahlt und damit bestellt:

Zusammenfassung:

Dynavox VR 70 E2 (besserem Röhrensatz (zusätzlich) Röhren Vorverstärker (CD und Radio und Plattenspieler), Cinch - Kabel inkl. Versand: Kosten: 515,--

Lautsprecher:
Mordaunt Short Avant 902 i
inklusive 4m 4mm² Kabel und Versand: Kosten 231,--

CD - Player: Onkyo DX-7355 Kosten: 185,--

Stromleiste werd' ich mal irgendeine nehmen, Denk' ich

In Summe also: *** € 931,-- ***

BINGO

Vielen Dank an ALLE.
CarstenO
Inventar
#22 erstellt: 27. Mrz 2008, 19:39

Times schrieb:
2. hat auch wieder (indirekt) mit deinem Budget und dem "Muss" des Röhrenamps zu tun: Die Verteilung des
Budgets zu 4/5 für die Elektronik und 1/5 für die Lautsprecher, ist imho sehr sub-optimal. Und gerade
im "unteren" Preisbereich machen ein paar Euronen mehr manchmal einen großen Unterschied - wobei auch
hier wieder der persönliche Geschmack gefragt ist.


Hallo Times,

Gedanken über eine starre Budgetverteilung sind ebenso suboptimal (suboptimal = unter dem höchsten Qualitäts- oder Leistungsniveau) - vor allen Dingen, wenn man die besprochene Anlage nicht kennt.

Hallo Bärchen,


baerchen.aus.hl schrieb:
Ob sie aber 100% deinen Geschmack trifft, ist jetzt halt das Risiko.


dem stimme ich zu.


baerchen.aus.hl schrieb:
Nur superteure Kabel und Netzleisten kannst Du dir sparen. Die bringen, wenn richtig dimensioniert und nicht vergammelt, außer mehr Umsatz für den Händler imho rein gar nichts.


Das ist eine Pauschalaussage, wie sie hier im Forum wie ein Klick auf einen Smily eingefügt wird. Bei Deinem nächsten Niederrheinaufenthalt bitte kurz per Mail bei mir anmelden.



Die genannte Musicline-Leiste sollte selbst Zubehörgegnern 10 EUR Aufpreis wert sein.

Hallo manii,

vielen Dank für Dein Vertrauen in meine Tipps. Ein einfaches Auswechseln der Boxen würde ich mir im Falle des Dynavox VR 70 E2 verkneifen. Der spielt mit den meisten Boxen ... nicht! Ich habe etliche Regalos drangehängt:

Mission 700 LE - geht nicht, klingt absolut ausgedünnt
JPW ML 410 - geht nicht, nur mittenlastig und hochtonfrei
Dynaudio Focus 140 - weitestgehend okay, aber bissige Höhen
Audio One SX-150 - aufgeweichter Bass, frei von jeglicher Ortbarkeit
Canton LE 130 - ausgedünnt und giftig, keine Transparenz, kein Raum
Infinity Alpha 10 - okay, aber nicht gut, Raum okay
Wharfedale Diamond 9.1 - okay
KEF iQ 3 - sehr gut, solange der Wandabstand > 50 cm war
Denon SC-F 102 - mittig, flacher Raum

Übrigens: Ich würde von den Lautsprecheranschlüssen die 4 Ohm-Abgriffe verwenden. Und: Mit einem Multimeter Netzphase ausmessen, so dass die Spannung zwischen Schutzkontakt und Gehäuse den geringeren Wert aufweist. Gleiches beim Player. Diese Maßnahme beeinflusst, nachdem alle Komponenten eingespielt sind,

- Basspräzsion
- Hochtonauflösung
- Raumgröße der Wiedergabe
- Ortbarkeit von Instrumenten.

(Beim Schukostecker solltest Du während des Messens gemeinsam mit einem Elektriker den Schutzkontakt abkleben ).

Bei den Boxen kannst Du den Präsenzbereich etwas feiner hinkriegen, indem Du die mitgelieferten Bi-Wiring-Brücken durch Lautsprecherkabel ersetzt. Als optimale Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks bei der Boxenaufstellung hat sich bei mir 2,20 m als gut herauskristallisiert, mit einer Einwinkelung, die die gedachten Linien von den Lautsprechern ausgehend vor dem Hörplatz kreuzen lässt. puh.

Viel Spass mit der Anlage!

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 27. Mrz 2008, 19:41 bearbeitet]
Times
Stammgast
#23 erstellt: 27. Mrz 2008, 20:03

CarstenO schrieb:
Gedanken über eine starre Budgetverteilung sind ebenso suboptimal (suboptimal = unter dem höchsten Qualitäts- oder Leistungsniveau) - vor allen Dingen, wenn man die besprochene Anlage nicht kennt.


Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du mich absichtlich falsch verstehst.

Gerade du, der wahrscheinlich deutlich mehr Erfahrung im HiFi Bereich hat als meine
Wenigkeit, müsstest mir in diesem Punkt doch ohne zu zögern zustimmen (die Tatsache,
dass wir in manchen - sagen wir mal - strittigen Themenbereichen wie Kabelklang
nicht einer Meinung sind mal völlig ausser Acht gelassen):

Bei einem Budget von 1000€ wird sich bei einer Verteilung für LS/Elektronik von 70/30
deutlich mehr herausholen lassen, als vice versa.

Oder willst du das leugnen?



CarstenO schrieb:
Die genannte Musicline-Leiste sollte selbst Zubehörgegnern 10 EUR Aufpreis wert sein.


Für diesen Betrag bekommt man eine hochwertige, in Deutschland gefertigte, mit Überspannungsschutz
versehene Brennenstuhl-Leiste. Meiner Meinung nach eine bessere Investition.


CarstenO schrieb:
Bei den Boxen kannst Du den Präsenzbereich etwas feiner hinkriegen, indem Du die mitgelieferten Bi-Wiring-Brücken durch Lautsprecherkabel ersetzt.


Ich will es mal so formulieren: Mein Gehör, und höchstwahrscheinlich auch das von 90%
aller anderen Hobbyhörer, ist leider zu schlecht um solche Unterschiede zu hören


CarstenO schrieb:
Als optimale Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks bei der Boxenaufstellung hat sich bei mir 2,20 m als gut herauskristallisiert, mit einer Einwinkelung, die die gedachten Linien von den Lautsprechern ausgehend vor dem Hörplatz kreuzen lässt.


Falls sich eure Räume gleichen - ein guter Tipp.

Gruß,
Times
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 27. Mrz 2008, 21:02

Times schrieb:

CarstenO schrieb:
Gedanken über eine starre Budgetverteilung sind ebenso suboptimal (suboptimal = unter dem höchsten Qualitäts- oder Leistungsniveau) - vor allen Dingen, wenn man die besprochene Anlage nicht kennt.


Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du mich absichtlich falsch verstehst.

Gerade du, der wahrscheinlich deutlich mehr Erfahrung im HiFi Bereich hat als meine
Wenigkeit, müsstest mir in diesem Punkt doch ohne zu zögern zustimmen (die Tatsache,
dass wir in manchen - sagen wir mal - strittigen Themenbereichen wie Kabelklang
nicht einer Meinung sind mal völlig ausser Acht gelassen):

Bei einem Budget von 1000€ wird sich bei einer Verteilung für LS/Elektronik von 70/30
deutlich mehr herausholen lassen, als vice versa.

Oder willst du das leugnen?


Ja. Weil es nicht den Lautsprecher für x EUR, nicht den Verstärker für y EUR und auch nicht den Player für z EUR gibt. Dazu kommt, dass es ein Lautsprechermodell für x EUR nicht mit der gleichen Klangcharakteristik, nur stärker ausgeprägt, für x Mal zwei EUR gibt. Dass es dies gäbe, wollen uns die Fachblätter und Hersteller weißmachen. Einzig diesem Punkt gilt meine Kritik an den Fachblättern.

Beispiel, am besten vom Marktführer Canton:

Der Aufstieg von einer Ergo 602 auf eine 603 bringt zwar mehr Tiefgang im Bass und mehr Maximalpegel, dafür sinkt die Abbildungstreue in der Raumtiefe. Je Box 100 EUR Aufpreis. Verbesserung? Nee, für meine Kriterien schlechter, da ich den Eigenschaften Raumgröße, Ortbarkeit und Größe von Instrumenten und Stimmen sehr viel Bedeutung beimesse.

Wenn mir die Ergo 602 gefiele (sie tut es, obwohl ich bestimmt kein Canton-Fan bin), würde ich bei feststehendem Budget nicht die 603 für eine Verbesserung kaufen, sondern meine Anlage auf der 602 basieren lassen und im Detail durch den besser auflösenden/satter klingenden Verstärker oder Player liften. Der Grundcharakter bleibt nach meinen bevorzugten Kriterien erhalten, im Detail werde ich mich verbessern.

Also: Mit einem durch eine andere Budgetverteilung höherpreisigen Lautsprecher bekomme ich vielleicht einen besseren, in jedem Fall jedoch einen anders klingenden Lautsprecher.

Insbesondere in Kombination mit dem Dynavox VR-70E2 halte ich das für riskant. Baue ich die Anlage von den Boxen her auf, sieht´s ggf anders aus. Allerdings glaube ich, dass viele den Boxen zu wenig Qualität zutrauen und demzufolge Elektronik einsetzen, die die Boxen klanglich nicht ausreizt.

Eine starre Budgetverteilung macht für mich keinen Sinn.

Timo, ich will Dich nicht missverstehen. Wir suchen nur die Stellschraube für Verbesserungen an unterschiedlichen Stellen. Du hast zumindest die Mehrheit der Forenuser auf Deiner Seite. Ich stehe da allein mit meinen subjektiven Eindrücken. Beide haben wir Chancen, prima Musik hören zu können.

(Merkt man eigentlich, dass ich Regalboxenfan bin?)

Brennenstuhlleiste, Überspannungsschutz:

Diese Leiste kann ich hier direkt mit der Musicline vergleichen. Daher mein 10 EUR teurerer Vorschlag. Um den Unterschied zu beschreiben, müsste ich den verbrauchten Begriff "luftiger" anwenden. Ist aber der einzige, der meinen Eindruck trifft.


Times schrieb:

CarstenO schrieb:
Bei den Boxen kannst Du den Präsenzbereich etwas feiner hinkriegen, indem Du die mitgelieferten Bi-Wiring-Brücken durch Lautsprecherkabel ersetzt.


Ich will es mal so formulieren: Mein Gehör, und höchstwahrscheinlich auch das von 90%
aller anderen Hobbyhörer, ist leider zu schlecht um solche Unterschiede zu hören


Das glaube ich nicht. Nur Mut! (Es ist wie beim Optiker: So besser oder so?)


Times schrieb:

CarstenO schrieb:
Als optimale Seitenlänge des gleichseitigen Dreiecks bei der Boxenaufstellung hat sich bei mir 2,20 m als gut herauskristallisiert, mit einer Einwinkelung, die die gedachten Linien von den Lautsprechern ausgehend vor dem Hörplatz kreuzen lässt.


Falls sich eure Räume gleichen - ein guter Tipp. :prost


Ist mir bewusst, dass es raumabhängig ist.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 27. Mrz 2008, 21:04 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 27. Mrz 2008, 21:02
Hallo,

@ carsten Das Thema Kabel, Leisten usw. hatten wir schon öfters....Wir sind da halt auf Grund anderer Erfahrungen unterschiedlicher Auffassung. Ich nehme jedoch für mich in Anspruch, dass ich kein Radikalo in dieser sehr umstrittenen Sache bin. Ich habe auch gesagt, unser Threadsteller solle es ruhig durch kostenneutrales Ausleihen gerne antesten.

Gruß
Bärchen
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 27. Mrz 2008, 21:08
Hallo Bärchen,

prima. Ich gehöre auch nicht zu denen, die mit dem Zubehör beginnen und dann die passenden Boxen dazu auswählen. Zuerst sollte die Basis stimmen.

Aber die Musicline-Leiste tut echt keinem weh und sieht auch aus wie eine aus´m Baumarkt.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 27. Mrz 2008, 21:08 bearbeitet]
Times
Stammgast
#27 erstellt: 27. Mrz 2008, 21:48

CarstenO schrieb:
...und sieht auch aus wie eine aus´m Baumarkt


Genau deshalb finde ich den Preis recht happig


Weil es nicht den Lautsprecher für x EUR, nicht den Verstärker für y EUR und auch nicht den Player für z EUR gibt. Dazu kommt, dass es ein Lautsprechermodell für x EUR nicht mit der gleichen Klangcharakteristik, nur stärker ausgeprägt, für x Mal zwei EUR gibt.


100% Agree


Also: Mit einem durch eine andere Budgetverteilung höherpreisigen Lautsprecher bekomme ich vielleicht einen besseren, in jedem Fall jedoch einen anders klingenden Lautsprecher.


Auch hier möchte ich dir zustimmen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass ich der Meinung bin, dass in den meisten Fällen sich sicherlich ein Paar Lautsprecher für z.B. 600€ finden lässt, welches dem Paar für 200€ in (so gut wie) allen Bereichen den Rang abläuft. In diesem Preisbereich ist diese "Verallgemeinerung" teilweise noch möglich, da sich für den Differenzbetrag bessere Treiber, ein schwingungsärmeres Gehäuse, etc... realisieren lassen. Ab einem gewissen Betrag - wo dieser liegt muss jeder für sich selbst entscheiden - ist dies imho nicht mehr in dieser Form zu begründen und es liegt ausschliesslich am persönlichen Geschmack.

Dass es in diesem, ganz besonderen Fall sehr schwierig war, da es auf jeden Fall eine Röhre sein sollte, das Budget begrenzt war und der Dynavox plus CD-Player schon einen Großteil vom Budget verschlungen haben, daran besteht kein Zweifel. Auch zweifle ich nicht an deinem Vorschlag, doch wäre es besser gewesen, hätte er selbst einige Modelle verglichen. Denn so genau deine Beschreibungen der verschiedenen Regalböxchen auch sind, sie sind nun mal Subjektiv.


Eine starre Budgetverteilung macht für mich keinen Sinn.


Nicht pauschal, nein. Aber wie ich schon geschrieben hab, finde ich, dass es bis zu einem gewissen Betrag durchaus Sinn ergibt.


Das glaube ich nicht. Nur Mut! (Es ist wie beim Optiker: So besser oder so?)


Was, wenn kein Unterschied besteht und mir durch die Frage suggeriert wird, dass es so wäre?!

Zusammenfassung
In diesem speziellen Fall mit einer Budgetgrenze von 1000€ und der Vorgabe, dass Speaker, Kabel, Player und Röhrenamp im Paket dabei sein müssen, hat er mit großer Sicherheit - ich habs ja selbst (noch) nicht gehört - eine gute Wahl getroffen. Ich hätte mir dennoch erhofft, dass er zumindest die Speaker selbst wählt. Beim Amp hatte er kaum eine Wahl und CD Player machen den geringsten Unterschied. Wäre die Röhre keine Vorgabe gewesen, hätte sich eventuell was Besseres finden lassen.

Just my two cents.

Timo
plüsch
Inventar
#28 erstellt: 27. Mrz 2008, 22:41

hätte sich eventuell was Besseres finden lassen.


Ich würde ehr sagen daß sich etwas anderes finden lässt.
Aber besser?

Carstens Ansatz kann ich sehr gut nachvollziehen.

Einfache Boxen und gute Elektronik machen nach meinen Erfahrungen schönere Musik wie umgekehrt.


Auch hier möchte ich dir zustimmen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass ich der Meinung bin, dass in den meisten Fällen sich sicherlich ein Paar Lautsprecher für z.B. 600€ finden lässt, welches dem Paar für 200€ in (so gut wie) allen Bereichen den Rang abläuft. In diesem Preisbereich ist diese "Verallgemeinerung" teilweise noch möglich, da sich für den Differenzbetrag bessere Treiber, ein schwingungsärmeres Gehäuse, etc... realisieren lassen.


Diese Überlegungen kann ich gut Teilen ,da aber die Vorgabe
ein Röhrentreibsatz war ist logischerweise für den Rest nicht mehr so viel übrig.

Daß die Anlage gut zusammengestellt ist kann ich mir vorstellen.
Die Mordaunt Short Avant 902 i
konnte ich mir auch mal zu Hause anhören und fürs Geld
klingen die wirklich gut.

Nur um die Qualitäten der Anlage in einem anderen Raum
wieder zur ´Geltung zu bringen kann etwas Aufwand erforderlich sein.

Und ob maniii mit der Klangausprägung klarkommt ,da bin ich mal ganz neugierig.

Gruß plüsch
maniii
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Mrz 2008, 08:16
Erstmal vielen herzlichen Dank für die vielen, teils doch recht unterschiedlichen, Meinungen.

Ich muß wiederholen: Ich bin neu in der Geschichte unterwegs und mir ist sehr wohl bewusst, dass ich ein gewisses Risiko eingehe. Selbst die, für manche seltsam anmutende Vorgabe: "Es muß ein Röhrenverstärker sein" ist beinahe aus der Luft gegriffen und beruht nur auf Erfahrungsberichte Anderer (zum Teil mir persönlich Bekannter). Die Wörter: 'weicher, geschmeidiger, angenehmer, runder, unaufdringlicher, ...' haben auf mich, ohne selbst viele Verstärker getestet zu haben, einen angenehmen Eindruck gemacht. Ich trinke übrigens wirklich gerne Rotwein und ich möchte das wirklich fast ein wenig vergleichen. Ich hab' auch ein paar Kisten im Keller. Aber es sind keine überdrüber, sauteure Franzosen die mind. 20 Jahre alt sind, sondern Weine, die ich gut finde. Ich muß es jetzt zugeben: Ich bin Programmierer in einer WEB-Firma in Klagenfurt und verfüge leider nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel. Ich hab's aber doch geschafft, zwei liebe Söhne zu haben, ein Haus zu bauen, keine Schulden zu haben und möchte mich jetzt ein wenig zurück lehnen. Konkret stelle ich mir das so vor, dass ich mich in einem Schaukelstul mit einem Glas feinen Weines und einer guten Pfeife vor ein gutes (weiches, warmes, liebes) Gerät setze und nette, ruhige, warme, weiche, interessante, nicht zu laute Musik höre und den lieben Gott einen Guten Mann sein lasse.

Bei den Boxen werde ich sehen, wie's ausschaut. Sie kosten ja wirklich nicht viel. Wenn's nix sind, kann ich sie ja in die Garage stellen. Dort sind jetzt irgendwelche Jamos. Oder ich stell' sie zu meinem PC. Dort sind jetzt JBL Control 1. Und wenn sich meine Geldtasche wieder erholt hat, dann stell' ich vielleicht nächstes Jahr einen Artikel in das Forum, das lautet: "Nette Speaker unter € 2000,-- gesucht. Wer kann was dazu erzählen?". Die Zeit zum Ausprobieren werd' ich wohl auch finden müssen. Ich wiederhole nochmal: Ich mache hier einen Anfang der, wie ich finde (und aus dem 'Netz' lese) wirklich geglückt ist.

Es ist aber nix davon so festgemeiselt, dass es nicht austauschbar wäre.

Ich wart' mal ab, bis die Komponenten da sind. Dann werde ich hier ein Foto von Mir und der Anlage posten.


Vielen Dank nochmal, Ihr habt mir sehr geholfen.
plüsch
Inventar
#30 erstellt: 28. Mrz 2008, 10:50

und möchte mich jetzt ein wenig zurück lehnen.

Ob das was wird?
Da fängts doch erst an.

Dann steht in einer Anzeige -gab es mal von T&A-
"Hilfe mein Mann ist Audiophil".


teils doch recht unterschiedlichen, Meinungen.

Genau, beim Musikhören kann man die Pferde unterschiedlich aufzäumen.
HiFi bleibt immer ein Kompromiss ,
daher gibt es viel Raum für Interpretation.

Wie Du das jetzt so beschreibst hört sich das nach "Kleine aber Feine Anlage" an.

Und das kann ich mir gut vorstellen.

Ein Bericht ist quasi ein Muss.

Gruß plüsch
CarstenO
Inventar
#31 erstellt: 28. Mrz 2008, 16:11

Times schrieb:

CarstenO schrieb:
...und sieht auch aus wie eine aus´m Baumarkt


Genau deshalb finde ich den Preis recht happig


Eine Aussage einzig auf Grund des Materialeinsatzes wäre hier m.E. falsch.


Times schrieb:

Weil es nicht den Lautsprecher für x EUR, nicht den Verstärker für y EUR und auch nicht den Player für z EUR gibt. Dazu kommt, dass es ein Lautsprechermodell für x EUR nicht mit der gleichen Klangcharakteristik, nur stärker ausgeprägt, für x Mal zwei EUR gibt.


100% Agree


Also: Mit einem durch eine andere Budgetverteilung höherpreisigen Lautsprecher bekomme ich vielleicht einen besseren, in jedem Fall jedoch einen anders klingenden Lautsprecher.


Auch hier möchte ich dir zustimmen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass ich der Meinung bin, dass in den meisten Fällen sich sicherlich ein Paar Lautsprecher für z.B. 600€ finden lässt, welches dem Paar für 200€ in (so gut wie) allen Bereichen den Rang abläuft. In diesem Preisbereich ist diese "Verallgemeinerung" teilweise noch möglich, da sich für den Differenzbetrag bessere Treiber, ein schwingungsärmeres Gehäuse, etc... realisieren lassen.


Selbst wenn ich die Vermutung theoretisch nachvollziehen kann, muss ich nach meinen Erfahrungen widersprechen. Ein aufwändigeres, teureres Material kann in Einzelkriterien Verbesserungen erzielen, muss aber im Ergebnis und im Zusammenspiel mit der gesamten Box nicht die Anforderungen des Hörers erfüllen. Objektive Kriterien (linearer Amplitudengang, Impuls- und Klirrverhalten) erfüllt doch eine Nubert NuBox 311 für 139 EUR pro Stück auch ganz gut. Ich habe sie noch nie gehört, will es aber endlich mal angehen.


Times schrieb:
Ab einem gewissen Betrag - wo dieser liegt muss jeder für sich selbst entscheiden - ist dies imho nicht mehr in dieser Form zu begründen und es liegt ausschliesslich am persönlichen Geschmack.


Auch hier haben uns Fachmagazine und Industrie ein Ranking eingebrannt, was es so nicht unbedingt gibt. Da werden Klassen gebildet, in denen sich konkurrierende Produkte gegenüber stehen, die auf Grund gänzlich unterschiedlicher Abstimmungen verschiedene Klientels ansprechen. Damit jetzt kein falscher Eindruck entsteht: Ich denke sehr wohl, dass es neben den Unterschieden im Klangcharakter auch erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen Lautsprecherboxen unterschiedlicher Hersteller gibt.


Times schrieb:
Dass es in diesem, ganz besonderen Fall sehr schwierig war, da es auf jeden Fall eine Röhre sein sollte, das Budget begrenzt war und der Dynavox plus CD-Player schon einen Großteil vom Budget verschlungen haben, daran besteht kein Zweifel. Auch zweifle ich nicht an deinem Vorschlag, doch wäre es besser gewesen, hätte er selbst einige Modelle verglichen. Denn so genau deine Beschreibungen der verschiedenen Regalböxchen auch sind, sie sind nun mal Subjektiv.


Ich erhebe ja auch gar nicht den Anspruch, meine Meinung als Maßstab anzusetzen. Das wirkt vermutlich so, weil meine Beschreibungen zum Anspruch von Emanuel passen. Wenn ich die aufgeführte Anlage nicht hier angeschlossen stehen hätte, hätte ich mich vermutlich gar nicht am Thread beteiligt. Bei einem Budget von 1000 EUR hätte ich die Mordaunt Short Avant 902i in jedem Fall erwähnt, da ich sie ansonsten an einem Cambridge Audio Azur 540 A V2 (478 EUR) mit Creek EVO CD (765 EUR) betreibe. Diese Kombination zeigt mir, was diese Ausnahmebox (immer wieder: 250 EUR/Paar) kann. Günstigere von mir ausprobierte Elektronik erzielte in den mir wichtigen Kriterien schlechtere Ergebnisse. Selbst der Wechsel vom Creek EVO CDP auf den Onkyo DX-7355 bringt einen hörbaren Detail- und Klangwärmeverlust.


Times schrieb:

Eine starre Budgetverteilung macht für mich keinen Sinn.


Nicht pauschal, nein. Aber wie ich schon geschrieben hab, finde ich, dass es bis zu einem gewissen Betrag durchaus Sinn ergibt.


Es gibt m.E. keine feste Beziehung zwischen Klang und Preis. Entweder ein Lautsprecher erfüllt im eigenen Raum den Anspruch des Hörers oder nicht. Entweder die Elektronik reizt den Lautsprecher vollständig aus oder nicht. Finde ich.


Times schrieb:
Zusammenfassung
In diesem speziellen Fall mit einer Budgetgrenze von 1000€ und der Vorgabe, dass Speaker, Kabel, Player und Röhrenamp im Paket dabei sein müssen, hat er mit großer Sicherheit - ich habs ja selbst (noch) nicht gehört - eine gute Wahl getroffen. Ich hätte mir dennoch erhofft, dass er zumindest die Speaker selbst wählt. Beim Amp hatte er kaum eine Wahl und CD Player machen den geringsten Unterschied.


Timo, ich hoffe, "Zusammenfassung" heißt nicht "Ende der Durchsage". Ich stimme zu, dass in diesem Fall, der Klang sehr stark durch die Harmonie von Verstärker und Lautsprecher bestimmt wird. Nach meinen Erfahrungen übrigens noch stärker, als durch den Raum, wenn Aufstellungsregeln beachtet werden.


Times schrieb:
Wäre die Röhre keine Vorgabe gewesen, hätte sich eventuell was Besseres finden lassen.


Da stimme ich plüsch zu: Eventuell, in jedem Fall aber einen anderen Klang. Auch auf Basis der Avant 902i. Etwa: Avant 902i - Cambridge Azur 340 A SE - Onkyo DX-7555


plüsch schrieb:
Diese Überlegungen kann ich gut Teilen ,da aber die Vorgabe ein Röhrentreibsatz war ist logischerweise für den Rest nicht mehr so viel übrig.


Das verstehe ich nicht. Der Dynavox VR 70 E2 kostet lt. Liste 400 EUR, ein m.E. guter Transistorverstärker, der zur Box passt, auch.


manii schrieb:
Selbst die, für manche seltsam anmutende Vorgabe: "Es muß ein Röhrenverstärker sein" ist beinahe aus der Luft gegriffen und beruht nur auf Erfahrungsberichte Anderer (zum Teil mir persönlich Bekannter). Die Wörter: 'weicher, geschmeidiger, angenehmer, runder, unaufdringlicher, ...' haben auf mich, ohne selbst viele Verstärker getestet zu haben, einen angenehmen Eindruck gemacht.


Diese Eigenschaften werden pauschal erst einmal allen Röhrenverstärkern angedichtet. Das halte ich für verkehrt, da bei einem Röhrenverstärker das Klangbild sehr stark vom Zusammenspiel mit den Boxen geprägt wird. Mit Deiner Kombination hast Du nach meinem Geschmack Dein Budget sehr gut eingesetzt.


manii schrieb:
Bei den Boxen werde ich sehen, wie's ausschaut. Sie kosten ja wirklich nicht viel. Wenn's nix sind, kann ich sie ja in die Garage stellen. Dort sind jetzt irgendwelche Jamos. Oder ich stell' sie zu meinem PC. Dort sind jetzt JBL Control 1. Und wenn sich meine Geldtasche wieder erholt hat, dann stell' ich vielleicht nächstes Jahr einen Artikel in das Forum, das lautet: "Nette Speaker unter € 2000,-- gesucht. Wer kann was dazu erzählen?".


Hmm, es müsste dann heißen: a) Boxen bis 2000 EUR zum Dynavox VR 70 E2 gesucht; oder: b) Boxen und Verstärker bis 2000 EUR gesucht. Mit Deinem Boxenpark könntest Du meine Thesen hinsichtlich der Passgenauigkeit Boxen - Verstärker überprüfen. Mit der Control 1 G habe ich auch experimentiert. Passte nicht.


manii schrieb:
Vielen Dank nochmal, Ihr habt mir sehr geholfen.


Gerne wieder. Aber nicht bei der Frage "Boxen bis 2000 EUR zum VR 70 E2 gesucht" ...

Viel Spass und schöne Abende mit Deiner Familie und Deiner neuen Anlage,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 28. Mrz 2008, 16:53 bearbeitet]
plüsch
Inventar
#32 erstellt: 28. Mrz 2008, 17:31

Das verstehe ich nicht. Der Dynavox VR 70 E2 kostet lt. Liste 400 EUR, ein m.E. guter Transistorverstärker, der zur Box passt, auch.


nach deiner Auffassung.

Nach der gängigen Meinung ehr 600€ für Boxen und 400 für dem Rest.

z.B. B&W 685 + NAD AMP C315BEE + CD-Player: NAD C525BEE
Summa LP 600€ + 350€ + 300€ = 1200€ - x%

oder Nubert 381 + Denon PMA-500AE - 199€ + Denon DCD-500AE - 179€
Summa ca 850€.


und hier wird es ja noch enger,

Dynavox VR 70 E2 (besserem Röhrensatz (zusätzlich) Röhren Vorverstärker (CD und Radio und Plattenspieler), Cinch - Kabel inkl. Versand: Kosten: 515,--
CarstenO
Inventar
#33 erstellt: 28. Mrz 2008, 19:43
Hallo Plüsch,

ich akzeptiere ja, dass meine "Methode" mehr Hörvergleiche fordert als die "gängige Meinung". Von mir aus dürfen sich ganz viele User dieser Meinung anschließen. Solange zu Hause keine Vergleichsmöglichkeiten bestehen, schadet´s ja auch nicht.


plüsch schrieb:
Nach der gängigen Meinung ehr 600€ für Boxen und 400 für dem Rest.


Gängige Meinung: 1 Qualitätspunkt Lautsprecher kostet mehr als 1 Qualitätspunkt Verstärker. 1 Qualitätspunkt Verstärker kostet mehr als 1 Qualitätspunkt CD-Player.

Da gibt´s aber noch "bessere" Regeln, die kursieren:

Die Drittel-Regel: 2/3 Lautsprecher, 1/3 Elektronik

Man nehme ein Paar Heco Victa 200 zum Paarpreis von 98 EUR...

Carsten

p.s.: Bericht zur Victa 200: http://www.hifi-foru...um_id=100&thread=809


[Beitrag von CarstenO am 28. Mrz 2008, 19:51 bearbeitet]
plüsch
Inventar
#34 erstellt: 28. Mrz 2008, 22:10
...und ergänze

Amp

DVD

leider etwas über 1/3
CarstenO
Inventar
#35 erstellt: 29. Mrz 2008, 06:19
Moin plüsch,

Du hast Geschmack!

Da droht direkt Strafe durch Verwendung der Wörter "suboptimal" und "Geldverschwendung"... Schließlich wurde ja gegen die Drittel-Budget-Regel verstoßen.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 29. Mrz 2008, 06:22 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 30. Mrz 2008, 16:05
Hallo zusammen,

wenn die Preisobergrenze auf etwa 1400 EUR anstiege, hätte ich für die von mir genannte Elektronik (Dynavox VR-70 E2 und Onkyo DX-7355) noch eine prima passende Regalbox:

Dynaudio Audience 42

Das läuft hier gerade und macht echt Spass!

Carsten

(Mal sehen, was ein besserer Player noch herauskitzelt.)


[Beitrag von CarstenO am 30. Mrz 2008, 16:06 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#37 erstellt: 13. Apr 2008, 08:12

maniii schrieb:
Ich wart' mal ab, bis die Komponenten da sind. Dann werde ich hier ein Foto von Mir und der Anlage posten.


Hallo Emanuel,

wie ist denn der Stand? Kannst Du Dich von Deiner Anlage mal losreißen und berichten?

Carsten
maniii
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 07. Mai 2008, 06:17
Abschlussbeitrag:

Nun hab' ich meine Anlage und sie ist sehr angenehm geworden. Irgendwie genau so, wie die Anlage von CarstenO. Der Mann hat geschmack. Einziges Problem: Die CDs klingen verglichen zu den Langspielplatten, Katastrophal.
http://zwergohreule.at/hifi.jpg

Toll gelaufen, vielen Dank.

Emanuel
bothfelder
Inventar
#39 erstellt: 07. Mai 2008, 06:28
Hi!

Du hast (wissentlich!?) den Klang in eine bestimmte Richtung hin optimiert.
Raumakustik, Aufstellung der LS scheint auch nicht so optimal zu sein, wie das Bild zeigt.

Andre
LiK-Reloaded
Inventar
#40 erstellt: 07. Mai 2008, 07:16
...von "optimiert" sehe ich auf dem Bild gar nichts!

Edit:
Eigentlich schmerzt es irgendwie sogar in den Ohren, nur beim betrachten des Fotos. Echt schade um den Verstärker. Das ist imho ein richtig guter...


[Beitrag von LiK-Reloaded am 07. Mai 2008, 07:23 bearbeitet]
maniii
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 07. Mai 2008, 10:20
@Loch im Kopf

Ja wirklich. Zu dem Zeitpunkt waren noch keine Vorhänge dort. Was stört Dich (Euch) an der Aufstellung der Boxen?

ciao

Emanuel
LiK-Reloaded
Inventar
#42 erstellt: 07. Mai 2008, 10:50
Nunja,

das Bild zeigt "zwei kleine Tischhupen in einer (akustischen) Bahnhofshalle." Es gaukelt mir, bedingt duch die vielen Fensterflächen und dem harten Bodenbelag eine "ziemlich grosszügige Halligkeit" vor. Die linke Box steht vll. schon zu dicht in der Ecke. Wenn irgendwas im Raum dröhnt, wird es wahrscheinlich dort erzeugt. Im Thread wurde die Raumgrösse nie erwähnt, oder..?! Gescheiten Bass können die kleinen Dinger konstruktionsbedingt nicht, und wenns im Rest auch noch hallt... Ist der GAU eigentlich perfekt!

Hallige Räume sind der Tod einer hochwertigen Wiedergabe. Vorhänge sind da schon mal sehr gut! Ein (möglichst dicker) Teppich zwischen Hörplatz und LS schadet garantiert auch nicht. Gescheite Grünpflanzen sind auch echt prima Diffusoren im Wohnbereich. Möbel sieht man gar keine... Möglichst unregelmässig befüllte Bücher- und CD-Regale sind auch hilfreich.

Und: Nimm die Röhrenabdeckung runter. Das verbreitetete "Röhrenflair" ist dem Musikgenuss auch ungemein zuträglich.
maniii
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 07. Mai 2008, 11:51
Vielen Dank @Loch im Kopf

Der Raum hat etwa 30m² und ist etwa L förmig. Der Raum ist vollkommen leer. Er hat zwar jetzt Vorhänge rund herum aber ich werde ihm noch einen Teppich verpassen. Viel mehr möchte ich aber dennoch nicht hinein tun.
Die linke Box steht etwas zu weit im Eck. Das glaube ich.
Ich höre nie besonders laut, muss ich sagen. Deshalb werde ich mit einem 'Dröhnen' nicht Probleme haben, denk' ich mir. Ich finde auch, dass der Verstärker nicht besonders laut ist. Ich mein: Ich hab den Verstärker und den Vorverstärker so auf 1:30 Uhr eingestellt, wenn ich höre. Das ist genau richtig. Mehr möchte ich dem ganzen Zeug gar nicht zutrauen. Wegen der Haube: Ich hab' mir auch schon überlegt, ob ich die Haube nicht entfernen sollte. Sollte ja irgendwie egal sein. Meine beiden Söhne (8,9 Jahre) dürfen so wie so nicht mehr Fußballspielen in dem Raum, seit der Plattenspieler drinn steht.
CarstenO
Inventar
#44 erstellt: 07. Mai 2008, 15:13

Loch_im_Kopf schrieb:
Im Thread wurde die Raumgrösse nie erwähnt, oder..?!


... doch in Post #18:


maniii schrieb:
Der Raum hat etwa 30 m².





maniii schrieb:
Toll gelaufen, vielen Dank.


Hallo Emanuel,

gerne geschehen.


maniii schrieb:
Einziges Problem: Die CDs klingen verglichen zu den Langspielplatten, Katastrophal.


Bevor Du das Thema angehst, würde ich prüfen, ob nicht noch ein bisschen "mehr" in Sachen "Raumakustik" geht.

Gruß, Carsten
maniii
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 08. Mai 2008, 07:03
@CarstenO

Ja vielen Dank nochmal an Carsten.

Ich hab' noch mal ein paar Bilder gemacht. (Diesmal mit Vorhang) Stimmt genau, was vorher schon geschrieben wurde (bzgl. Bahnhofshalle und so...)
Jetzt klingt es wirklich toll. Musikgeschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mir gefällt Mercedes Sosa sehr gut, Carmel (wer sie kennt), Don Giovanni von Mozart. Die habe ich alle auf Vinyl. Die klingen alle verdammt gut. Obwohl ich Grenzen des Dynavox zu hören vermute. Ich werde mich vielleicht einmal um's Tuning interessieren. Neue Kondensatoren und so... las ich irgendwo. Im Großen und Ganzen bin ich aber nicht soooo empfindlich.
Ich muss aber dennoch wiederholen, dass CDs nicht mitspielen können, wenn ich Musikhören will. Ursprünglich hatte ich ja die Idee, meine Platten in WAV - Dateien zu speichern und (auf CD gebrannt) benutzen zu können. Ich bin aber um die Erfahrung reicher, dass es mir, mit meinem Budget nicht möglich sein wird, dies zu erreichen. Angeblich gibt es CD - Player, die den Raum sehr gut abbilden können und die Instrumente super platzieren und so bla bla... Diese Dinge liegen aber vom Anschaffungspreis teilweise über dem Gesammtbudget meiner gesamten Anlage. Wobei ich mir trotzdem nicht vorstellen kann, dass es stimmt. Da würde ich auf jeden Fall vorher probieren müssen. Bevor ich viel Geld dafür ausgebe.

So bin ich im Moment sehr Zufrieden, wie's läuft. Ich habe meine Platten. Ein gewisses Ritual ist natürlich schon damit verbunden. Putzen, umdrehen und so... aber wenn ich bewusst Musik hören will, nehme ich das gerne in Kauf.
Anders Musikhören will ich auch nicht. Für mich ist nur wichtig, dass 'Alles' passt, wenn ich mich dazu setze. Die Platten werden schon so lange halten, wie ich lebe, hoff' ich. Die Gerätschaften, die sich an die Vorgaben halten (was das Abspielen betrifft) besitze ich ja.



Ein zusätzliches nettes Feature meiner neuerlichen "Vinyl - Leidenschaft" ist auch, dass ich nun, wenn ich irgendwo bin (meist beruflich) wie z.B. letztlich in Wien, mich auf die Suche nach Schallplatten machen kann. Man glaubt gar nicht, wie viele 'einschlägige' Geschäfte noch existieren.
...und wenn man sich die Platte genau anschaut (manchmal steht irgendwo DIGITAL RECORDING) dann sollte man die Finger davon lassen. Das bedeutet so viel, dass das Mastertape digital aufgezeichnet wurde.
Meiner Meinung nach wurde dabei schon ein ganzer Haufen Sound unwiederbringlich liegen gelassen. Aber das ist eine andere Geschichte und wird in anderen 'Freds' ausgiebigst diskutiert, wie ich sah.

@Loch im Kopf

Ich habe die Röhrenabdeckung entfernt, wie man auf den Bildern sieht. Das Ding schaut jetzt etwas netter aus. Nicht mehr so wie ein tschechischer Krawattenbügelautomat (was mir aber auch vollkommen wurscht war).Es hat aber den positiven Sideefekt, dass meine Frau nicht auf blöde Gedanken kommt;-)
Für mich bietet es den Vorteil, dass ich das Zeug besser abstauben kann. Man glaubt gar nicht, wie viel Staub sich trotz Abdeckung auf den Röhren sammelt. Der Staub wird dort natürlich 'gebraten' und riecht nicht sehr positiv.

Also nochmal vielen Dank vor allem an CarstenO und es folgend nun die Bilder (wenn's vielleicht diesmal geht).










Ich bin ja neugierig, ob das funktioniert hat...
shadowofdestiny
Neuling
#46 erstellt: 10. Mai 2008, 08:06
Dynavox VR 70 E2 (besserem Röhrensatz (zusätzlich) Röhren Vorverstärker (CD und Radio und Plattenspieler), Cinch - Kabel inkl. Versand: Kosten: 515,--

Wo kriegt man das für annähernd so einen preis her?
maniii
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 13. Mai 2008, 07:11
Hallo, ich bin nicht sicher, ob ich den Namen nennen darf. Die Firma heisst: w w w . b e s t v i n t a g e a u d i o . d e . Wäre nett, wenn Sie sich auf mich beziehen würden (erwähnen Sie einfach Kärnten). Die sind wirklich sehr, sehr nett und man kann gut mit ihnen reden. Mir haben sie, nachdem ich einen VR70 E-2 mit KT77 - Röhren und irgendwelchen VV Röhren und einem TPR-2 (bei dem kann man zwischen zwei Eingängen wählen CD oder Plattenspieler) bestellt hab' ein 'recht gutes' Cinch - Kabel dazugeschenkt. Liebe Grüße Emanuel
shadowofdestiny
Neuling
#48 erstellt: 14. Mai 2008, 17:44
Da komme ich aber wenn ich das zusammenrechne auf deutlich mehr: 450€+125€ sind schon 575€ + den Röhrensatz

Haben Sie den Preis dort runterhandeln können? Vielen Dank im Vorraus
maniii
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 19. Mai 2008, 07:42
Hallo,

Ich hab nix gehandelt sondern einfach per E-Mail nachgefragt. Ich habe genau € 515,-- für alles bezahlt.
inkl. Versand nach Kärnten.
Liebe Grüße

Emanuel
maniii
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 27. Mai 2008, 06:15
Mein schöner Dynavox ist leider nach kurzem, schweren Leiden verstorben. Ich hatte ihn über Nacht laufen lassen und in der Früh dürfte irgendwas im Inneren verbrannt sein.
Bestvintageaudio.com wird es aber reparieren. Bin also wieder ohne Röhre und sehr traurig.
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