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PC fitt machen für Musik

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Beitrag
BelaC
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jul 2008, 20:18
Hey!

Da ich neuerdings meine Zockeraktivitäten und das DVD/BluRay schaun weitgehend vom PC auf meine PS3 sammt seperatem 5.1 System verlagert habe, überlege ich mir von meinem 50€ 5.1 PC-Brüllwürfelsoundsystem auf Stereo um zu steigen, um eine gute Musikwiedergabe zu erreichen.

Meine Vorraussetzungen:
- Soundkarte: Creative Sounblaster X-fi
- Preislimit würde ich jetzt mal bei um die 500€ ansetzten
- sollen auf den Schreibtisch passen--> Kompaktboxen?? Also auf keinen Fall Standboxen!
- Zimmer mit ca. 12 m²
- Musikrichtungen: hauptsächlich Rock, bischen Hiphop

Meine Fragen:
- Welche Boxen? Gibts im Stereobereich auch aktive Systeme? Wäre natürlich am besten, dann hab ich kein zusätzliches Gerät herum stehen.
- Klingen Kompaktboxen auch auf kurze Entfernungen (>1m) gut?
- Benötigen Kompaktboxen einen zusätzlichen Subwoofer? Hatte mal eine Komplettanlage von Sony (Preis ca. 300€) mit Kompaktboxen bei denen Mitten und Höhen ok waren aber der Bass komplett fehlte.

Das wars erstmal. Kenne mich im Stereobreich so gut wie gar nicht aus, verzeit mir deshalb die Anfänger-Fragen;)

Danke schonmal!
ciorbarece
Inventar
#2 erstellt: 04. Jul 2008, 20:46
Für 500€ kriegst Du bestimmt sehr gute aktive Studiomonitore, da brauchst Du dann auch keinen Verstärker mehr.

Basstechnisch sollten die auch langen, v.A. da dein Zimer nur 12qm groß ist und der Hörabstand zudem sehr gering ist. Gerade bei geringem Hörabstand sind Nahfeldmonitore ideal. Anschließen kannst Du die mit nem passenden Kabel direkt an deine Soundkarte.

Ich würde da Mal reinstöbern:

http://www.thomann.d...hfeldmonitore&oa=pra

Hab Mal reingeschaut, also für 500€ kriegst Du sogar Dynaudios:

http://www.thomann.de/de/dynaudio_bm5a.htm

Da dürften die meisten Verstärker-LS-Kombis dagegen einpacken. Damit der Schreibtisch nicht wackelt würd ich noch Spikes oder Gummifüße drunter machen.

Grüße und viel Spaß beim Stöbern,

Chris


[Beitrag von ciorbarece am 04. Jul 2008, 20:57 bearbeitet]
BelaC
Stammgast
#3 erstellt: 04. Jul 2008, 21:34
Das ist ja mal ne ganz andere Richtung, an sowas hab ich noch gar nicht gedacht, bzw. Monitore hab ich bis jetzt immer mit Bildschirmen in Verbindung gebracht
Die von dir verlinkte Box ist mir allerdings etwas zu teuer. Brauch ja immerhin 2, wo ich dann schon bei 1000€ wär.

Hab mich jetzt aber nochmal ein bischen durchs Forum gelesen und bin auf diese gestoßen:
http://www.thomann.de/de/behringer_b2031a_truth_aktivmonitor.htm

Was kann man dazu sagen? Irgendwie mach ich mir ein wenig Sorgen, dass solche Profiteile gar nicht für mich und mein Zimmer gedacht sind. Und warum sind diese ganzen Nahfeldmonitore eigentlich nur 2-Wege-Systeme? Hab immer gedacht 3-Weg-Boxen seien am besten...
Accuphase_Lover
Inventar
#4 erstellt: 04. Jul 2008, 21:51

BelaC schrieb:

Hab mich jetzt aber nochmal ein bischen durchs Forum gelesen und bin auf diese gestoßen:
http://www.thomann.de/de/behringer_b2031a_truth_aktivmonitor.htm

Was kann man dazu sagen?


Daß man für's Geld nichts besseres bekommt ! Die Behringer könnten übrigens durchaus wesentlich teurer sein - so wie andere Firmen.
Diese Aktivmonitore sind tatsächlich besser als diverse HiFi-Verstärker-LS Kombinationen für deutlich mehr Geld !


BelaC schrieb:

Irgendwie mach ich mir ein wenig Sorgen, dass solche Profiteile gar nicht für mich und mein Zimmer gedacht sind.

Da könntest du zwar recht haben, das heißt aber nicht, daß sie für dich ungeeignet sind.
Auf jeden Fall solltest du Probehören ! Jeder hat seinen eigenen klanglichen Geschmack.


BelaC schrieb:

Und warum sind diese ganzen Nahfeldmonitore eigentlich nur 2-Wege-Systeme? Hab immer gedacht 3-Weg-Boxen seien am besten...


Die Anzahl der Wege hat nichts direkt mit der Qualität zu tun. Es gibt z.B. auch 4- oder gar 5-Wege-Boxen.
Bei kleinen LS machen 3 Wege nicht viel Sinn, bzw. sind zu aufwendig. Je mehr Wege, desto aufwendiger ist die Frequenzweiche. Diese bringt u.A. Zeit- u. Phasenprobleme mit sich. Bei kleineren Monitoren wird eigentlich nur das 2Wege-Prinzip verwendet, da man hier versucht Probleme zu vermeiden, die sich durch mehrere Wege ergeben. Erst bei großen Monitoren mit hoher Tiefbassreproduktionsfähigkeit, steigt die Wegeanzahl. Bei Boxen die keine Subbässe wiedergeben müssen, kann der Tieftöner breitbandiger arbeiten, und somit der Mitteltöner entfallen.



Grüße
ciorbarece
Inventar
#5 erstellt: 04. Jul 2008, 21:59

BelaC schrieb:
Die von dir verlinkte Box ist mir allerdings etwas zu teuer. Brauch ja immerhin 2, wo ich dann schon bei 1000€ wär.


Aargh, das ist aber wirklich blöd bei Thomann, die Lautsprecher sind teils mit Paar- und teils mit Stückpreisen angegeben...sorry.

Ich kenn die Behringer nicht, aber die wurden hier viel gelobt, also schlecht sind die bestimmt nicht.

Für deine Anforderungen, also lieber aktiv (ist ja auch klangtechnisch besser als Verstärker+Boxen), kleiner Hörraum, geringer Abstand, sind aktive Studiomonitore wirklich ideal.
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 04. Jul 2008, 23:14

@ Accuphase_Lover = Bei Boxen die keine Subbässe wiedergeben müssen, kann der Tieftöner breitbandiger arbeiten, und somit der Mitteltöner entfallen.


Sooo stimmt das nicht . Ein 30er Bass (z.B. ) ist einfach nicht in der Lage sauber bis in den *Mittenbereich* zu arbeiten . Da liegt die maximale Grenze bei ca. 700Hz . Meistens darunter !

Und in dem Bereich kann man keinen Hochtöner vernünftig ankoppeln !

Darum wird meist zusätzlich ein 13 - 17er verwendet , der zum einen in der Lage ist auch tiefe Töne wieder zugeben und auch problemlos mit einem Hochtöner zusammen spielt !

Siehe B&W 801 D

http://www.bowers-wilkins.de/display.aspx?infid=1158&sc=hf
Moosman
Stammgast
#7 erstellt: 04. Jul 2008, 23:48
Probehören ist in der Tat wichtig: Ich empfehle auch sehr gerne Nahfeldmonitore (und speziell die 2031a!), wenn es vom Budget und vor allem der Aufstellungssituation her passt, aber wer sich ohne vorheriges Probehören auf die Monis festlegt, kann insofern überrascht werden, dass Aktivboxen und gerade Monitore einen Sound haben, der einfach etwas anders ist als der von 0815-Wohnzimmerhifi... das soll keine Wertung in irgendeine Richtung sein, sondern nur ein Hinweis: Nicht jeder mag das Wiedergabeverhalten von aktiven Studiomonitoren.

Vom Bass her sind LS wie die 2031a natürlich keine Zauberer, aber man muss bedenken, dass man hier wenigstens der Frequenzgangangabe trauen kann: Wenn da 50Hz steht, heißt das, dass der (angehende) Tiefbassbereich auch im Vergleich zur normalen Hifi-Kompaktbox relativ linear wiedergegeben wird - natürlich abhängig von der Aufstellung
Accuphase_Lover
Inventar
#8 erstellt: 05. Jul 2008, 06:48

2ls4any1 schrieb:

@ Accuphase_Lover = Bei Boxen die keine Subbässe wiedergeben müssen, kann der Tieftöner breitbandiger arbeiten, und somit der Mitteltöner entfallen.


Sooo stimmt das nicht . Ein 30er Bass (z.B. ) ist einfach nicht in der Lage sauber bis in den *Mittenbereich* zu arbeiten . Da liegt die maximale Grenze bei ca. 700Hz . Meistens darunter !


Meine Aussage ist da kein Widerspruch zu deiner Ergänzung. Vielleicht hätte ich noch einen Satz hinzufügen sollen, dann wäre es wohl deutlicher geworden.


Moosman schrieb:
Probehören ist in der Tat wichtig: Ich empfehle auch sehr gerne Nahfeldmonitore (und speziell die 2031a!), wenn es vom Budget und vor allem der Aufstellungssituation her passt, aber wer sich ohne vorheriges Probehören auf die Monis festlegt, kann insofern überrascht werden, dass Aktivboxen und gerade Monitore einen Sound haben, der einfach etwas anders ist als der von 0815-Wohnzimmerhifi... das soll keine Wertung in irgendeine Richtung sein, sondern nur ein Hinweis: Nicht jeder mag das Wiedergabeverhalten von aktiven Studiomonitoren.

Vom Bass her sind LS wie die 2031a natürlich keine Zauberer, aber man muss bedenken, dass man hier wenigstens der Frequenzgangangabe trauen kann: Wenn da 50Hz steht, heißt das, dass der (angehende) Tiefbassbereich auch im Vergleich zur normalen Hifi-Kompaktbox relativ linear wiedergegeben wird - natürlich abhängig von der Aufstellung ;)



Da hast du recht. Oftmals kann man durch geschickte Aufstellung auch einiges kaschieren.
BelaC
Stammgast
#9 erstellt: 05. Jul 2008, 10:41
Vielen Dank für die ganzen Infos, hat mir sehr geholfen!

Probehören wird vielleicht ein bischen schwierig. Mir fällt hier im Raum Stuttgart kein Laden ein, der solche Monitorboxen hat. Bei Media Markt und co. werd ich ja wohl nicht fündig werden, oder? Aber bei Thoman kann man ja 30 Tage Probe hören, das werde ich vielleicht mal in Anspruch nehmen.
Hendrikxs
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Jul 2008, 11:01
hmm was ich mcih frage ist wie es mit den höhen und tiefen aussieht des BEHRINGER B2031A da der frequenzbereich ja "nur" mit 50 Hz bis 21 kHz angegeben ist.
oder ist dies bei monitoren boxen anders als bei kompakten passiven ? canton le 130 o.ä. ?
Moosman
Stammgast
#11 erstellt: 05. Jul 2008, 11:16
An deiner Stelle würde ich es mal auf einen Versuch (bei Thomann) ankommen lassen: Dein Raum ist klein, deine Aufstellungssituation daher beschränkt und du willst mehr oder weniger ein audiophiles PC-System.
In deinem Preisbereich wirst du meiner Meinung nach kaum was besseres als die 2031a finden - nur soo klein sind die gar nicht

Zum Frequenzbereich habe ich ja schon was geschrieben. Die Behringers kommen schon ganz gut tief (im praktisch relevanten db-Verhältnis; also keine lächerliche -20db 30Hz Angabe oder so) und spielen sehr homogen.
Hendrikxs
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 05. Jul 2008, 11:35
und wie siehts mit den höhen aus ?
sind diese genauso "schön" und nicht "gefälscht" (von den angaben) wie die tiefen ?
BelaC
Stammgast
#13 erstellt: 05. Jul 2008, 12:16

Moosman schrieb:

In deinem Preisbereich wirst du meiner Meinung nach kaum was besseres als die 2031a finden - nur soo klein sind die gar nicht



Ja, das ist mir auch schon aufgefallen, da wirds ganz schön eng auf dem Schreibtisch^^ Muss ich mir nochmal überlegen, ob mir da was einfällt, wie ich die Dinger am besten unterbring. Kleinere Boxen im selben Preisrahmen werden ja wohl auch schlechter klingen....
Moosman
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jul 2008, 12:38
...ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann.

Als ich damals ein Paar Aktiv-LS probegehört habe, fand ich die 2031a von der Preisleistung her verdammt gut. Die kleineren 2030a haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber sind, jetzt rein klanglich betrachtet, sicherlich nicht wortwörtlich preiswerter als die "Großen".

Am Ende entscheiden aber natürlich die gegebenen Umstände wie Schreibtischgröße und Budget. Wenn du keinen Platz hast und/oder du dir den Schreibtisch nicht vollstellen möchtest, würde ich auch nichts erzwingen.
[Damals habe ich mich daher für viel kleinere, preiswertere (und qualitativ schlechtere) Aktive von M-Audio (DX-4 Studiophile) entschieden, mit denen ich aber trotzdem zufrieden bin... aber ich hab' schließlich auch noch eine "richtige" Anlage rumstehen ]

Auch würde ich von vornherein eine Passivlösung nicht ausschließen, die auch Vorteile haben kann, wie z. B. einen fernbedienbaren Verstärker.
Accuphase_Lover
Inventar
#15 erstellt: 06. Jul 2008, 11:52

Hendrikxs schrieb:
und wie siehts mit den höhen aus ?
sind diese genauso "schön" und nicht "gefälscht" (von den angaben) wie die tiefen ?


Ich würde mal nicht SOOO viel geben auf die Frequenzangaben. Hören ist hier wichtiger. Wie auch bei Kopfhörern, dort ließt man schon mal Angaben wie 10 Hz - 30 kHz. Der Sennheiser HD-25 z.B., einer der weltweit meistverbreiteten Profi-Hörer, wird mit einer oberen Grenzfrequenz von nur 16 kHz angegeben. Liest sich erst mal übel, ist es aber nicht.
Technics auf der anderen Seite, hatte in den 80ern einen Bändchenhochtöner, der laut Prospekt bis 125 kHz reichte !
StarCross
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Jul 2008, 15:21
Die BEHRINGER B2031A interesieren mich auch.

Wie wichtig ist denn da die Soundkarte?

Welche ist denn da zu empfehlen ?
Moosman
Stammgast
#17 erstellt: 06. Jul 2008, 17:02
Die Soundkarte ist dahingehend wichtig, dass derartige Monitore fein auflösen und jegliche Schwäche von Wiedergabegerät (Soundkarte) und auch Medium (Musikdatei beim PC) ziemlich gnadenlos aufdecken. Allerdings sind moderne Soundchips auf Mainboards schon ganz Ok - daran würde ich es per se also nicht scheitern lassen.

Auf der anderen Seite ist zu bedenken, dass "richtige" Aktivmonitore keine Lautstärkeregelung besitzen, weswegen ein kleines Mischpult, ein Audiointerface bzw. ein Vorverstärker oder ein Hardware-Lautstärkeregler den Bedienkomfort schon deutlich verbessern.

Wer bereits eine anständige Soundkarte besitzt und vielleicht auch noch andere Geräte über seine Monitore im Sinne einer Hifi-Anlage verstärken will (Radio, CD-Player, Phono usw.), fährt imho gut mit einem Vorverstäker wie dem Gemini PA7000 oder halt einem (evtl. gebrauchten) Hifi-Vorverstärker vielleicht sogar mit Fernbedienung.


[Beitrag von Moosman am 06. Jul 2008, 17:07 bearbeitet]
BelaC
Stammgast
#18 erstellt: 08. Jul 2008, 18:27

Moosman schrieb:
...ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann.

Als ich damals ein Paar Aktiv-LS probegehört habe, fand ich die 2031a von der Preisleistung her verdammt gut. Die kleineren 2030a haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber sind, jetzt rein klanglich betrachtet, sicherlich nicht wortwörtlich preiswerter als die "Großen".

Am Ende entscheiden aber natürlich die gegebenen Umstände wie Schreibtischgröße und Budget. Wenn du keinen Platz hast und/oder du dir den Schreibtisch nicht vollstellen möchtest, würde ich auch nichts erzwingen.
[Damals habe ich mich daher für viel kleinere, preiswertere (und qualitativ schlechtere) Aktive von M-Audio (DX-4 Studiophile) entschieden, mit denen ich aber trotzdem zufrieden bin... aber ich hab' schließlich auch noch eine "richtige" Anlage rumstehen ]

Auch würde ich von vornherein eine Passivlösung nicht ausschließen, die auch Vorteile haben kann, wie z. B. einen fernbedienbaren Verstärker.


Mit der Größe hast du recht, die Behringer sind schon ziemlich groß für meinen kleinen Schreibtisch (habs grad nochmal nachgemessen^^) und das sie keinen Lautstärkeregler haben gefällt mir auch nicht. Gibts denn irgendwelche Sub-Sat Systeme, die einigermaßen musikalisch sind?
Die M-Audi sehn zwar nicht schlecht aus, aber irgendwie trau ich denen bei der Größe keinen gescheiten Bass zu.

Und ne 2. Anlage hab ich leider nicht, "nur" ein harman/kardon HK-TS7 5.1 Brüllwürfelset;)


[Beitrag von BelaC am 08. Jul 2008, 18:33 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#19 erstellt: 08. Jul 2008, 23:03
Also ich für meinen Teil halte nichts von Subs bei reiner Musikwiedergabe, weil es sich bis auf wenige Ausnahmen immer irgendwie künstlich aufgeblasen anhört - ist aber halt meine unmaßgebliche Meinung
Natürlich kannst du dir z. B. so was wie ein 2.1 Subsat-System von Teufel holen, aber das ist halt klanglich mehrere Klassen entfernt von "richtigen" Lautsprechern!

Das Problem wird bei dir halt die Aufstellung bleiben.
Angenommen, du holst dir einen normalen Stereoverstärker (z. B. Yamaha AX-497) und normale passive Hifiboxen (z. B. Nubert NuBox 311), hast du halt in Form des Verstärkers ein Trum mehr rumstehen und nach wie vor das Problem, dass passive LS auch nicht größer als aktive sind; außerdem kommt evtl. das Problem auf (ich weiß ja nicht, wie frei dein Schreibtisch steht), dass die meisten aktuellen aktiven LS eine Bassreflexöffnung hinten haben, was in Wandnähe zu Dröhnen führen kann.
Das Schöne bei Aktivmonitoren wie den Behringer 2031a oder den kleineren 2030a ist halt, dass sie nicht ganz so kritisch sind, was z. B. die wandnahe Aufstellung anbelangt, da sie hinten keine Bassreflexöffnung haben und sich allgemein einigermaßen den räumlichen Begebenheiten über die aktiven Frequenzweichen anpassen lassen.

Klar, das Problem mit der Lautstärkeregelung ist etwas unbequem, aber ich hab' dir ja Mittel und Wege genannt, dies zu umgehen (einen passiven Lautstärkeregler gibt's z. B. schon für 50 Euro)


[Beitrag von Moosman am 08. Jul 2008, 23:05 bearbeitet]
Coffey77
Inventar
#20 erstellt: 09. Jul 2008, 05:39
Was hast du denn schon alles probiert bezüglich Musikhören und Subwoofern? Ich finde das zumindest ausgesprochen dynamisch und musikalisch und könnte mir Musik ohne Woofer nicht mehr vorstellen
BelaC
Stammgast
#21 erstellt: 09. Jul 2008, 10:56

Moosman schrieb:
Also ich für meinen Teil halte nichts von Subs bei reiner Musikwiedergabe, weil es sich bis auf wenige Ausnahmen immer irgendwie künstlich aufgeblasen anhört - ist aber halt meine unmaßgebliche Meinung
Natürlich kannst du dir z. B. so was wie ein 2.1 Subsat-System von Teufel holen, aber das ist halt klanglich mehrere Klassen entfernt von "richtigen" Lautsprechern!

Das Problem wird bei dir halt die Aufstellung bleiben.
Angenommen, du holst dir einen normalen Stereoverstärker (z. B. Yamaha AX-497) und normale passive Hifiboxen (z. B. Nubert NuBox 311), hast du halt in Form des Verstärkers ein Trum mehr rumstehen und nach wie vor das Problem, dass passive LS auch nicht größer als aktive sind; außerdem kommt evtl. das Problem auf (ich weiß ja nicht, wie frei dein Schreibtisch steht), dass die meisten aktuellen aktiven LS eine Bassreflexöffnung hinten haben, was in Wandnähe zu Dröhnen führen kann.
Das Schöne bei Aktivmonitoren wie den Behringer 2031a oder den kleineren 2030a ist halt, dass sie nicht ganz so kritisch sind, was z. B. die wandnahe Aufstellung anbelangt, da sie hinten keine Bassreflexöffnung haben und sich allgemein einigermaßen den räumlichen Begebenheiten über die aktiven Frequenzweichen anpassen lassen.

Klar, das Problem mit der Lautstärkeregelung ist etwas unbequem, aber ich hab' dir ja Mittel und Wege genannt, dies zu umgehen (einen passiven Lautstärkeregler gibt's z. B. schon für 50 Euro)


Mit Sub-Sat System meinte ich eher so eine Kombination aus Kompaktlautsprechern (wie der Nubox) und einem Subwoofer. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist bei Kombinationen aus kleinen Satellitenboxen und Subwoofer das Problem, dass der Subwoofer in Frequenzen einsetzen muss, die für ihn viel zu hoch sind. Wenn ich jetzt Kompaktboxen nehme, bei denen schon ein gewisser Bassbereich vorhanden ist und die mit einem Subwoofer kombiniere, müsste sich das ganz doch ganz gut anhöhren?

Also so etwa in diese Richtung (nur ein Beispiel, mir etwas zu teuer):
http://nubert.de/web..._{EOL}&categoryId=11


[Beitrag von BelaC am 09. Jul 2008, 10:57 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#22 erstellt: 09. Jul 2008, 18:46
@ BelaC, du hast das imho richtig verstanden, aber dein Aufstellungsproblem wird dadurch nicht gelöst, oder?

@ Coffey: Ich kenne ein Paar wirklich ordentliche Anlagen mit Sub. Das Problem aller dieser Anlagen ist, dass sie nicht homogen klingen - so als wäre der Sub klanglich irgendwie "angepappt".
Vor einiger Zeit habe ich dann eine Anlage hören dürfen, die über mehrere genau angepasste Subs verfügt (frag mich jetzt nicht, wie das genau funktionierte). Die war spitze, weil die Subs ausschließlich dafür verwendet wurden, Frequenzlöcher auszustopfen.
BelaC
Stammgast
#23 erstellt: 09. Jul 2008, 19:04

Moosman schrieb:
@ BelaC, du hast das imho richtig verstanden, aber dein Aufstellungsproblem wird dadurch nicht gelöst, oder?


Ja, das stimmt. Aber dafür hab ich bei Monitorboxen das Problem, dass sie überall im Raum anders klingen, oder? Wenn ich mit dem PC Musik höre sitzt ich zwar im Moment auch meistens davor aber sollte ich in Richtung Musikverbesserung wirklich was machen, dann würd ich den PC auch nutzen um z.b. auf dem Bett Musik zu hören, was weiter abseits vom PC steht.
Warum ist die Bassreflexöffnung bei den Nuberts eigentlich nach hinten und nicht nach vorne?
Moosman
Stammgast
#24 erstellt: 09. Jul 2008, 19:42
Ganz so schlimm ist es mit dem "überall anders klingen" nicht - weder bei Monitoren noch bei Hifiboxen und sicher nicht in deinem relativ kleinen Zimmer.

In der Tat ist es aber normal, dass Hifi-LS ihre Bassreflexöffung hinten haben; das macht nicht nur Nubert so.
Wenn du mich fragst (und ich bin kein Ingenieur oder so), ist das in erster Linie der Optik wegen.
dschaen81
Stammgast
#25 erstellt: 09. Jul 2008, 19:51

BelaC schrieb:
Aber dafür hab ich bei Monitorboxen das Problem, dass sie überall im Raum anders klingen, oder?


Das Problem hast du eigentlich bei jedem Hifi-Lautsprecher auch. Mal von ganz verwegenen Rundstrahlkonzepten oder ähnlichem abgesehen. Du musst dich auf einen Hörplatz festlegen und dann die Aufstellung auf diesen hin ausrichten und optimieren. Zur Hintergrundberieselung reicht der Klang ausserhalb des "Sweet Spot" aber trotzdem allemal.

Hoppla! Da war der Moosi schneller...


[Beitrag von dschaen81 am 09. Jul 2008, 19:52 bearbeitet]
Coffey77
Inventar
#26 erstellt: 10. Jul 2008, 05:28
@ Moosman,

Subs sind grundsätzlich dazu da, die "Löcher" zu stopfen - und wenn man das richtig einstellt, klingt es eben so homogen, dass man gar nicht merkt, dass ein Woofer spielt.
Moosman
Stammgast
#27 erstellt: 10. Jul 2008, 07:39
Absolut richtig, aber das "richtig Einstellen" ist meiner Erfahrung nach halt nicht so ohne weiteres wohnzimmergerecht mit einem Sub zu erreichen.
BelaC
Stammgast
#28 erstellt: 10. Jul 2008, 10:47

Moosman schrieb:
Ganz so schlimm ist es mit dem "überall anders klingen" nicht - weder bei Monitoren noch bei Hifiboxen und sicher nicht in deinem relativ kleinen Zimmer.

In der Tat ist es aber normal, dass Hifi-LS ihre Bassreflexöffung hinten haben; das macht nicht nur Nubert so.
Wenn du mich fragst (und ich bin kein Ingenieur oder so), ist das in erster Linie der Optik wegen.


Wäre es möglich kleine Monitorboxen mit einem Subwoofer zu kombinieren, bzw. würde das gut klingen? Ich habe schon einige (wenn auch nicht ganz so hochwertige) Regalboxen gehört, bei denen ich immer mit dem Hoch- und Mitteltonbereich zufrieden war, der richtige Bass, vor allem bei leiser und normaler Lautstärke, mir aber gefehlt hat. Deshlab komm ich von dem Gedanken kleine Monitorboxen bzw. kleine Regallautsprecher mit einem Subwoofer zu kombinieren nicht los, weil der Platz für größere Boxen auf meinem Schreibtisch recht begrenzt ist, ich aber einen Sub immer irgendwo unterbringen könnte.
Butti2
Stammgast
#29 erstellt: 10. Jul 2008, 11:04

Moosman schrieb:
das Problem auf (ich weiß ja nicht, wie frei dein Schreibtisch steht), dass die meisten aktuellen aktiven LS eine Bassreflexöffnung hinten haben, was in Wandnähe zu Dröhnen führen kann.

Warum sollte die Position der Bassreflexöffung für Dröhnprobleme relevant sein?
Moosman
Stammgast
#30 erstellt: 10. Jul 2008, 12:09
@ BelaC: Wie gesagt, meiner unmaßgeblichen Meinung wird das mit einem Sub, der vielleicht nicht gerade optimal positioniert und/oder eingestellt ist, immer ein Minus an Homogenität und Wiedergabetreue werden - aber das solltest du am besten selber herausfinden: Nicht jeder braucht bzw. mag einen möglichst kompromisslos auf High Fidelity (also hohe Wiedergabetreue) angelegten Klang. Das ist keine ironische Kritik oder so, sondern eine ganz wertfreie Tatsache.
Wenn du auf viel Bass stehst, rate ich dir zwar trotzdem, es mit einer "echteren" Wiedergabelösung zu probieren, die dir aber deswegen nicht gefallen muss... Ok denn, ganz klar.
Ein aktives Sterosystem kannst du ganz zweifelsohne mit einem Sub kombinieren.

@ Butti2: Auch in Sachen Basswiedergabe gilt: Eine LS-Box ist kein Rundstrahler und wo die Öffnung ist, kommt der meiste Schalldruck raus, der dann, wenn gleich die Wand kommt, an derselben zurückgeworfen wird... stehende Wellen und Dröhnen.

Wie du merkst, bin ich kein Akustikfachmann, aber probier's doch mal aus und stelle BR-Boxen mit hinterer Öffnung direkt an eine Wand
Butti2
Stammgast
#31 erstellt: 10. Jul 2008, 12:39
Ich gehe davon aus, dass sich die Schallwellen der tiefen Frequenzen bei so einer Konstruktion wie der B2031A kugelförmig ausbreiten. Dementsprechend ist es für Dröhnprobleme nicht relevant, ob sich die Bassreflexöffung an der Vorder- oder Rückseite befindet.


[Beitrag von Butti2 am 10. Jul 2008, 12:40 bearbeitet]
Moosman
Stammgast
#32 erstellt: 10. Jul 2008, 12:45
Beats me!

Ich kann nur sagen, dass eine Hifibox mir BR-Öffnung hinten direkt an der Wand sehr leicht sehr dröhnig klingen kann.
DavidHauser
Stammgast
#33 erstellt: 10. Jul 2008, 13:21
also ich bin ja eigentlich kein fan von audiotestzeitschriften... aber die neue stereoplay testet ich glaube 4 monitore... der billigst ist da iwas um die 600.... also kauf dir mal die zeitschrift und lies dir durch was da so drin steht... oder schick mir deine anschrift und 1,40€ dann schick ich dir die stereoplay (gebraucht)..

mfg
Coffey77
Inventar
#34 erstellt: 11. Jul 2008, 05:59
Eine Bassreflex-Öffnung, die hinten ist, sollte man IMO zustopfen, wenn die Box nah an der Wand steht - das sollte ja kein Problem darstellen. Insofern sind die ganzen Empfehlungen, welche Boxen man deswegen NICHT kaufen sollte, IMO nicht sehr praxistauglich;)
Moosman
Stammgast
#35 erstellt: 11. Jul 2008, 13:54
...kann man machen, aber wieso zustopfen und ein bisschen in die Abstimmung und Basswiedergabe eingreifen, wenn man auch LS mit situationsgünstiger Konfiguration kaufen kann?
BelaC
Stammgast
#36 erstellt: 11. Jul 2008, 15:48
ok, zusammenfassung:
Ich sollte mir erstmal montiorboxen + lautstärkeregler anschaffen.
Also:
http://www.thomann.de/de/behringer_b2030a_truth_aktivmonitor.htm
(hab nochmal nachgemessen, die B2031A sind mir definitiv zu groß)
+
http://www.thomann.de/de/sm_pro_audio_nano_patch.htm

Und aus Sicht der Klangneutralität ist es nicht sinnvoll diese mit einem Sub zu kombinieren.
Aber wenn die Dinger mir doch zu wenig Bass liefern, welcher Subwoofer harmoniert gut mit den Behringer und wie würde ich den überhaupt anschließen?

Wie siehts eigentlich mit dem Stromverbauch von den Dingern aus? Wenn ich da nur einen passiven Lautstärkeregler dranhäng, dann laufen die doch immer mit voller Leistung, oder?
Moosman
Stammgast
#37 erstellt: 11. Jul 2008, 17:05
Wie gesagt, die Aktivmonitore sind ein Vorschlag, der imho aus deiner Sicht beachtenswert ist. Selberhören ist Pflicht und auch der Vergleich mit einem klassischeren passiven System ist mehr als angebracht.

Die Sache mit dem Sub ist halt in erster Linie Geschmacksfrage und auch nicht ganz billig. Meiner Meinung nach solltest du erst mal durch Selberhören herausfinden, ob du einen Sub überhaupt für nötig erachtest - mehr Bass ist schließlich nicht gleich besserer Klang.
BelaC
Stammgast
#38 erstellt: 11. Jul 2008, 17:21

Moosman schrieb:
Wie gesagt, die Aktivmonitore sind ein Vorschlag, der imho aus deiner Sicht beachtenswert ist. Selberhören ist Pflicht und auch der Vergleich mit einem klassischeren passiven System ist mehr als angebracht.

Die Sache mit dem Sub ist halt in erster Linie Geschmacksfrage und auch nicht ganz billig. Meiner Meinung nach solltest du erst mal durch Selberhören herausfinden, ob du einen Sub überhaupt für nötig erachtest - mehr Bass ist schließlich nicht gleich besserer Klang.


Hab ich auch als (sehr interessanten) Vorschlag aufgenommen. Selbsthören werd ich mal machen, bin auch für Vorschläge offen, wo ich das in Stuttgart am besten machen kann.
Moosman
Stammgast
#39 erstellt: 11. Jul 2008, 23:37
Die Behringerseite hat mir folgendes ausgespuckt: klick mich hart!

Keine Ahnung, wie weit das von Stuttgart entfernt ist.
Coffey77
Inventar
#40 erstellt: 12. Jul 2008, 05:43

Moosman schrieb:
...kann man machen, aber wieso zustopfen und ein bisschen in die Abstimmung und Basswiedergabe eingreifen, wenn man auch LS mit situationsgünstiger Konfiguration kaufen kann? :prost


Wenn es die Abstimmung so sehr verändern würde, wäre der Lieferumfang von (zB) Elac, Vienna Acoustics, B&W sicher nicht so, dass sie gleich Schaumstoff-Stopfen mitliefern.

Und zweitens schliesst man nicht von vornherein eine Menge guter Lautsprecher aus, die einem klanglich zwar gefallen, aber nicht wegen der Position der BR-Öffnung gekauft werden können;)
Moosman
Stammgast
#41 erstellt: 12. Jul 2008, 16:59
Ich will mich nicht mit dir streiten.

Du sagst, Zustopfen ist eine richtige Option, die von jemandem in Erwägung gezogen werden sollte, der eine wandnahe Aufstellung nicht vermeiden kann und trotzdem einen möglichst druckvollen Bass möchte.

Ich sage, dass der TE unter diesen Umständen lieber zu anders konstruierten LS und nicht zu alten Socken oder Schaumstoffpfropfen greifen sollte.

Ok denn.



BelaC, hör dir verschiedenes Zeug an - am besten auch zu Hause - und entscheide dich möglichst autonom.

Mehr sog' i net!
MetFan88
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 12. Jul 2008, 17:36
Hi,


Hendrikxs schrieb:
hmm was ich mcih frage ist wie es mit den höhen und tiefen aussieht des BEHRINGER B2031A da der frequenzbereich ja "nur" mit 50 Hz bis 21 kHz angegeben ist.
oder ist dies bei monitoren boxen anders als bei kompakten passiven ? canton le 130 o.ä. ?


Ich wollte nur mal eben anmerken, dass das menschliche Gehör nur Frequenzen bis ca. 20 kHz wahrnehmen kann und viele Leute sowieso nicht über 15 kHz kommen geschweige denn wirklich 20 kHz hören können. Von daher solltest du da absolut keine Probleme haben.
Für den Sub solltest du mal in der aktuellen Stereo gucken. Da wurden welche ab 450 Euro getestet, soweit ich weiß.

Ich würde dir allerdings auch empfehlen die Monitore erst probezuhören und dann schauen wie man die am besten aufstellen kann. Vielleicht auch mit einer Wandhalterung oder mit einem passenden LSStand neben deinem Schreibtisch (sofern du da Platz haben solltest), damit sie eben vom Schreibtisch runterkommen und du kein Platzproblem bekommst, und sie möglichst gut klingen.

MfG MetFan
BelaC
Stammgast
#43 erstellt: 12. Jul 2008, 18:10

Moosman schrieb:
Die Behringerseite hat mir folgendes ausgespuckt: klick mich hart!

Keine Ahnung, wie weit das von Stuttgart entfernt ist.


Das ist schon ein Stückchen weg. Hab mal bei Behringer selber gesucht (sorry, hät ich auch gleich machen können ) und hab nen Laden mitten in Stuttgart gefunden bei dem ich auf jeden Fall mal vorbei schauen werd.

Vielen Dank an alle, die mir bei meiner Entscheidungsfindung bis hierher geholfen haben!
dschaen81
Stammgast
#44 erstellt: 12. Jul 2008, 19:11
Falls später ein Sub benötigt wird, würde ich folgenden mal antesten:
http://www.thomann.de/de/tapco_by_mackie_sw_10.htm

Macht nen guten Eindruck für das Geld.
BelaC
Stammgast
#45 erstellt: 12. Jul 2008, 22:33

dschaen81 schrieb:
Falls später ein Sub benötigt wird, würde ich folgenden mal antesten:
http://www.thomann.de/de/tapco_by_mackie_sw_10.htm

Macht nen guten Eindruck für das Geld.


Sieht zumindest sehr beeindruckend aus Wie würde ich den dann anschließen?
Coffey77
Inventar
#46 erstellt: 13. Jul 2008, 06:37

Moosman schrieb:
Ich will mich nicht mit dir streiten.


Na, will ich das vielleicht?:)

Es scheiden auf diese Weise nur immer ziemlich viele Lautsprecher aus, die vom Klangcharakter her passen könnten
BelaC
Stammgast
#47 erstellt: 14. Jul 2008, 20:16
Hab noch eine Frage zur Lösung mit passiven Lautsprechern:

Warum sind Stereo-Reciever / Verstärker teurer als 5.1 Reciever?
Beispiel an den jeweils günstigsten Geräten von Yamaha:

5.1 Reciever: RX-V361 140€
Stereoreciever: RX-397 180€
Verstärker: AX-397 190€

Woher kommt das? Ein Verstärker kann doch "nur" ein analoges Signal das reinkommt verstärken und an die LS weiter geben. Ein 5.1 Reciever hat analoge Eingänge, digitale Eingäge, Radio usw. und trotzdem kostet das Einsteigermodell 50€ weniger? Woher kommt das? Sind die 5.1 Reciever dafür qualitativ minderwertiger?

Das gleiche Bild bei allen anderen Herstellern bei denen ich bis jetzt geschaut hab.
MetFan88
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 14. Jul 2008, 20:38
Hi,

du kannst davon ausgehen, dass du klanglich und qualitativ einen großen Unterschied zwischen dem Stereoverstärkern bzw. Receivern und den AVR hast. Das liegt daran, dass du bei Stereo nur 2 Kanale und bei Surround 5.1 Kanale zum gleichen Preis bzw. zu den gleichen Kosten verstärken musst. Außerdem muss beim 5.1 Receiver erheblich mehr Elektronik verbaut werden. Außerdem hat der angesprochene AVR im Gegensatz zu dem Verstärker keine Phonoeingang welcher natürlich auch kostet
Der Preisunterschied zwischen Stereoverstärker und Receiver ergibt sich aus der unterschiedlichen Aufnahme- und Ausgangsleistung.
Daraus kannst du schließen, dass man beim Stereoverstärker erheblich mehr Klang fürs Geld bekommt.
Die Entscheidung liegt allerdings auf deiner Seite: Willst du geringere Kosten oder lieber einen besseren Klang?

MfG MetFan
Gelscht
Gelöscht
#49 erstellt: 14. Jul 2008, 20:47

@ BelaC = Warum sind Stereo-Reciever / Verstärker teurer als 5.1 Reciever?


Wenn man das Forum als Marktspiegel betrachtet , so ist zu erkennen das so mancher wieder zu Stereo zurück kehrt !

Wo die Nachfrage steigt erhöht sich auch der Preis !

Wobei ich auch so manches nicht verstehe !
----------------------------------------
Wenn ein neuer Druckkopf so viel kostet wie ein komplett neuer Drucker frage ich mich , wieso so etwas möglich ist ?
Coffey77
Inventar
#50 erstellt: 15. Jul 2008, 05:20

2ls4any1 schrieb:
Wo die Nachfrage steigt erhöht sich auch der Preis !

Das ist richtig - wenn es jetzt zB um Aktien gehen würde;)

In der HiFi-Branche ist es genau umgekehrt: viel Nachfrage, günstiger Preis...warum wären sonst die ganzen AV-Receiver so günstig?

Und Stereo-Receiver werden halt zum normalen Preis verkauft, da der Marktdruck viel niedriger ist als bei AV-Geräten


----------------------------------------
Wenn ein neuer Druckkopf so viel kostet wie ein komplett neuer Drucker frage ich mich , wieso so etwas möglich ist ? :.
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