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Stero-System und evt. später Erweiterung

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Autor
Beitrag
Cyber25
Neuling
#1 erstellt: 28. Sep 2008, 19:11
Hallo zusammen,

ich überlege mir für mein Wohnzimmer ein Stero-System zu kaufen, das ich evt. später um einen Subwoofer ergänze.

Budget: ca 600€ für Boxen und Verstärker
Raumgröße: ca 20m²

Hauptsächlich Musik und ab und an mal eine DVD. Musik fast alles gemischt.


Als Boxen schwanke ich zwischen:

http://www.hifistudio.de/Heco-Victa-700--211.html und

http://www.hifistudio.de/Magnat-Quantum-507-Kirsche--1564.html

Beim Verstärker z.b Yamaha RX 361.


Was haltet ihr davon, habt ihr Verbesserungs- / Änderungsvorschläge?

Welches weitere Equipment benötige ich noch? Kabel usw?

Gruß Lars
Chrisnino
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2008, 22:14
Hallo

also ich als alter Onkyo Fan empfehle immer gerne als Verstärker den
9155 gibt es deutlich unter 200 €
( ich habe ihn mir selber am Freitag gekauft für 120 € ).
oder wenn etwas teurer sein darf den
9355 für ca. 280 €
Was für einen CD Player willst Du den verwenden???

Neben den üblichen Verdächtigen wie KEF IQ 3 oder MA RS 1
gibt auch noch Alternativen wie z.B.

http://shop.strato.d...263655/Products/Xeno


Probe hören ist aber oberste Pflicht

Den Kauf eines Sub würde ich verschieben, bis wieder Kohle da ist
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 29. Sep 2008, 05:35

Cyber25 schrieb:
Budget: ca 600€ für Boxen und Verstärker
Raumgröße: ca 20m²

Hauptsächlich Musik und ab und an mal eine DVD. Musik fast alles gemischt.

Als Boxen schwanke ich zwischen:

Heco Victa 700

Magnat Quantum 507

Beim Verstärker z.b Yamaha RX 361.


Was haltet ihr davon, habt ihr Verbesserungs- / Änderungsvorschläge?


Hallo Lars,

mit dem Receiver und den Lautsprecheralternativen hättest Du einen Aufbau für einen Raum mit etwa 30 bis 35 qm Größe, der später zu einem Surroundsystem ausbaubar wäre. Der Hörabstand zu den genannten Boxen sollte m.E. bei einem Wandabstand von 80 bis 100 cm etwa 3 Meter betragen.

Bei diesem Aufbau hätte ich die Sorge, dass weder die Lautsprecher zum Raum passen (Boxen zu groß), noch der recht einfache AV-Receiver in Stereo die Qualität der Boxen - nicht einmal die der recht einfachen Victa 700 - ausreizen würde.

Du merkst, ich finde Deine Idee nicht so toll. Da zunächst der zum Raum passende Lautsprecher und dann der zum Lautsprecher passende Verstärker gewählt werden sollte, finde ich auch Chrisninos Ansatz nicht so toll. Zumal sich Onkyo A-9155 und A-9355 in ihrer klanglichen Ausrichtung schon ziemlich unterscheiden (9155: eher rund, zurückhaltend; 9355: recht transparent, leicht hell, spritzig).

Ich würde also schlichtweg in einen guten HiFi-Laden gehen, mir dort Kompaktboxen in der von Chrisnino vorgeschlagenen Größe, ggf. auch die Modelle, anhören. Der Händler ist bestimmt imstande, Dir diese Boxen auch zu Hause vorzuführen und den passenden Verstärker anzubieten.

Du erwähntest nichts von einem CD-Player. Von wo spielst Du Deine Musik ab?

Hier noch die Tipps zum Anhören, die ich unter meinen Hörbedingungen ganz gut fand:

Boxen Epos ELS-3, 350 EUR
Verstärker Cambridge Audio Azur 340 A, 333 EUR

Boxen Mission M 32 i, 350,00 €
Verstärker Cambridge Audio Azur 340 A, 333,00 €

Gehört habe ich diese Kombinationen mit diesen CD-Playern:

Onkyo DX-7355, 200 EUR
Denon DCD-500 AE, 210 EUR
Creek EVO CDP, 765 EUR

In der Kombi mit den Epos-Boxen war mir der Denon-Player lieber, bei der Mission-/Cambridge-Kombi der Onkyo. Der Creek-Player dürfte außer Konkurrenz sein.

Gruß, Carsten
Cyber25
Neuling
#4 erstellt: 29. Sep 2008, 08:14
Erstmal Danke für eure Antworten.


Die Musik wollte ich über den DVD-Player (Panasonic DVD S 54 EG) abspielen.


Die von Carsten vorgeschlagenen Verstärker sind reine Stero-Verstärker, d.h. es wäre nicht möglich noch einen Subwoofer zu ergänzen?



Gruß Lars
Memory1931
Inventar
#5 erstellt: 29. Sep 2008, 10:19

Cyber25 schrieb:

Die von Carsten vorgeschlagenen Verstärker sind reine Stero-Verstärker, d.h. es wäre nicht möglich noch einen Subwoofer zu ergänzen?
Gruß Lars


Ja natürlich könntest Du einen aktiven Subwoofer an deine LS-Anschlüsse anschließen.

Der würde das Signal direkt von deinem Verstärker nehmen, und das Signal gleichzeitig 1zu1 an deine Lautsprecher weiterleiten, die dann natürlich an die LS-Klemmen am Subwoofer angeschlossen werden......

Gruß
o_OLLi
Inventar
#6 erstellt: 29. Sep 2008, 11:43
Wie fast immer wen Carsten postet, kann ich das nicht so stehen lassen.

Fakt ist, dass der Lautsprecher einen weitaus größeren Einfluss auf den Klang hat als der Verstärker oder CD Spieler.
Folglich solltest du auch hier das meiste Geld investieren. Der von dir favorisierte Yamaha Receiver ist entgegen Carstens Aussage sicherlich in der Lage jegliche von dir ausgesuchten Boxen voll "ausreizen" zu können.
Es ist bis heute strittig ob Verstärker überhaupt einen wahrnehmbaren Einfluss auf den Klang einer Anlage haben.(Von Röhrenverstärkern und anderen Exoten mal abgesehen)

In diesem Zusammenhang auch wieder die altbekannten Links:

Verstärker und Cd-Player Blindtest

Verstärkerblindtest


Von daher erneut mein Tipp: Investier lieber mehr Geld in Boxen, Raumakustik, oder neue CDs bevor du dir teure Elektronik kaufst, die zumindest auf den Klang (Verarbeitung, Ausstattung etc. sind natürlich anderen Kriterien) keinen hörbaren Einfluss haben sollte.

Grüße Oliver


[Beitrag von o_OLLi am 29. Sep 2008, 11:48 bearbeitet]
Memory1931
Inventar
#7 erstellt: 29. Sep 2008, 12:06
Das kann ich wiederum nicht einfach so stehen lassen.

Meine Anlagen (Verstärker) haben "erhebliche" Klangveränderungen.

Stereo: Marantz PM 78
Surround: Amaha DSP AZ1

CD-Player: Yamaha CDX 1080
angeschlossen: an Marantz analog / an Yamaha Digital (Coax)
Boxen (Canton RC-L) werden mittels Ampswitch von beiden Verstärkern genutzt.

Während eines Titels habe ich per Ampswitch zwischen beiden Versträkern hin- und hergeschaltet.
Ich habe ohne Zweifel ganz schön heftigeKlangveränderungen wahrnehmen können.

Yamaha: 7.1 = 2.800,-- € /7 = 400,-- (pro Endstufe)
Marantz 2.0 = 800,-- € / 2 = 400,-- (pro Endstufe)
Man kann es nicht vergleichen, ist mir klar, aber der Preis pro Endstufe liegt so ziemlich gleich.
(Ich habe diese Gegenüberstellung gemacht, da oft von gleichpreisigen Verstärkern geschrieben wird, die beide das gleiche kosten, und somit im Mehrkanalverstärker wahscheinlich Billig-Bauteile verbaut wurden)

Es kann natürlich auch mit dem Anschluß (Analog/Digital) zusammenhängen, aber ich habe schon vom Yamaha-Händler gehört, der mir sagte: Yamaha und Canton is nicht so der Hit, da Yamaha-Verstärker den hellen Ton anheben, genauso wie Canton Boxen.
Na gut, ich dachte mir, jetzt haste die Boxen, und der will Dir eh nur was anderes verkaufen.....$$$$$$$

Daher nutze ich den Yamaha auch nur für DVD und Filme im TV.

Gruß


Gruß
o_OLLi
Inventar
#8 erstellt: 29. Sep 2008, 13:12
Ich will dazu keine Diskussion vom Zaun brechen. Nicht schon wieder.
Wenn du bei dir große Klangunterschiede wahrnimmst, dann kann das gerne so sein. Fakt ist, dass bei einem verblindeten Test bisher noch keine Unterschiede bei Verstärkern herausgehört wurden. Was also einzelne Nutzer bei sich zu Hause herauszuhören meinen, ist mir persönlich deshalb einfach egal.

Letzendlich muss sowieso jeder für sich selbst entscheiden, und das sollte natuerlich auch der Threadersteller tun.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es von "offizieller" Seite bisher KEINEN EINZIGEN Beweis gibt, dass hörbare Unterschiede bei "normalen" Verstärkern existieren.
An dieser Tatsache ändert auch dein persönliches Hörerlebnis leider nichts.

Aber nochmal zur Klarstellung zum Schluss:
Es ist nicht meine Absicht hier eine Dikussion zu diesem Thema anzuzetteln, und ich bitte darum das Thema einfach so im Raum stehen zu lassen.
Mein Einwand war als Hinweis zu verstehen, und ich möchte niemandem damit auf die Füsse treten. Mir geht es nur darum den Threadersteller in Bezug auf Aussagen die hier im Forum gemacht werden zu sensibilisieren, und darauf hinzuweisen, dass man bevor man alles für wahre Münze nimmt lieber einmal kritisch hinterfragt und sich selbst ein Bild davon macht.

Grüße Oliver


[Beitrag von o_OLLi am 29. Sep 2008, 13:16 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 29. Sep 2008, 14:09
Hallo Olli,

ich habe natürlich aufmerksam Deine kritischen Anmerkungen zu meinen und anderen Kaufberatungen gelesen. Folgende Aussage von Dir finde ich zutreffend:


o_OLLi schrieb:
dass man bevor man alles für wahre Münze nimmt lieber einmal kritisch hinterfragt und sich selbst ein Bild davon macht.


Die Frage nach den Klangunterschieden zwischen irgendwelchen Anlagenkomponenten habe ich für mich beantwortet und darauf beruhen - wie immer - meine Tipps. Das drücke ich durch Formulierungen wie


CarstenO schrieb:
Tipps zum Anhören


oder


CarstenO schrieb:
hätte ich die Sorge, ... dass


aus. Niemand muss meine Skepsis teilen, zumal sich die Ansprüche an Musikwiedergabe nicht im Detail, bzw. auch gar nicht decken müssen.

Da Du meine Posts auch mit Interesse liest, weißt Du ja, dass ich Dir hier nicht widersprechen würde:


CarstenO schrieb:
Fakt ist, dass der Lautsprecher einen weitaus größeren Einfluss auf den Klang hat als der Verstärker oder CD Spieler.


Hierbei würde ich Dir niemals zustimmen:


CarstenO schrieb:
Folglich solltest du auch hier das meiste Geld investieren.


Das ist pauschal und vermittelt den Eindruck, es gäbe für mehr Geld natürlich auch mehr Klang.

Leider gehst Du mit Deinen beiden Posts nicht auf Raumgröße und Boxengröße ein. Da Du ja sowohl Boxen, als auch Receiver zu kennen scheinst, dürfte nach Deinen Ratschlägen die Überhöhung der Boxen im Oberbass (= dröhnkritischer Bereich in Wandnähe) gar nicht ins Gewicht fallen. Oder? Vielleicht klärst Du hier noch ein wenig auf.

Carsten

p.s.: Die Frage "Verstärkerklang" ist bei den allermeisten HiFi-Freaks nie ein Thema gewesen. Um CD-Playerklang geht es hier nicht, da bereits ein Abspielgerät vorhanden ist.
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 29. Sep 2008, 14:30

Cyber25 schrieb:
Die von Carsten vorgeschlagenen Verstärker sind reine Stero-Verstärker, d.h. es wäre nicht möglich noch einen Subwoofer zu ergänzen?


Hallo Lars,

die meisten Subwoofer bieten "High Level Inputs", die parallel zur jeweiligen Lautsprecherleitung der Boxen angeschlossen werden. Nach meinen Versuchen mit je einem Focal- und Canton-Subwoofer würde ich dieser Anschlussweise auch trotz vorhandener Subwoofer- oder Line-Outputs den Vorzug geben.

Carsten

p.s.: Der Subwoofer ist keine Erfindung der Heimkino-Ära.
o_OLLi
Inventar
#11 erstellt: 29. Sep 2008, 16:17

CarstenO schrieb:
Folglich solltest du auch hier das meiste Geld investieren.


Das ist pauschal und vermittelt den Eindruck, es gäbe für mehr Geld natürlich auch mehr Klang.

Leider gehst Du mit Deinen beiden Posts nicht auf Raumgröße und Boxengröße ein. Da Du ja sowohl Boxen, als auch Receiver zu kennen scheinst, dürfte nach Deinen Ratschlägen die Überhöhung der Boxen im Oberbass (= dröhnkritischer Bereich in Wandnähe) gar nicht ins Gewicht fallen. Oder? Vielleicht klärst Du hier noch ein wenig auf.


Zu 1)

Die Aussage ist ja auch im Grunde richtig. Es gibt natürlich immer und überall Ausnahmen (gerade im Highendbereich sogar sehr viele... bei denen trotz völlig absurden Preis die Klangqualität deutlich zu wünschen übrig lässt) aber grundsätzlich kann man schon davon ausgehen, dass die Klangqualität mit teureren Boxen bis zu einem gewissen Grad ansteigt.

zu 2)
das die Wahl der Boxen natürlich in großem Maße von den Hörgewohnheiten, GEschmack, und Raum beeinflusst wird ist unabhängig von 1) ganz klar.
Natürlich macht es keinen Sinn sich in ein 12m² Zimmer 2 riesen Standboxen direkt an die Wand zu stellen, nur weil diese teurer sind, oder Lautsprecher zu erwerben die einem klanglich nicht zusagen, nur weil sie mehr Geld kosten.
Aber ich denke das kann jeder mit gesundem Menschenverstand selbst erkennen und hielt es deshalb für nicht erwähnenswert.
Offensichtlich habe ich mich da geirrt

Was die Boxenwahl des Threadstellers, den Dröhnbass etc. angeht habe ich mich dazu bewusst nicht geäußert. Meine Anmerkung bezog sich generell auf die Budgetaufteilung, und war nicht an Hörgewohnheiten, Raum, etc. geknüpft.
Ich wollte dem Threadsteller nur nahlegen, dass er bevor er sich einen teuren Verstärker kauft doch genau Überlegen soll, ob das Geld nicht in einem Paar hochwertigerer Boxen (die natürlich ebenfalls zum Raum, zum Hörgeschmack etc. passen, eigentlich lächerlich dass ich das wirklich erwähenn muss) besser angelegt wäre. Die Aussage wurde nur gestützt durch die Erkentniss aus bisherigen offiziellen Blindtests, dass unterschiedliche Verstärker keinen hörbaren Einfluss auf den Klang haben. Nicht mehr und nicht weniger.


Grüße Oliver
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 29. Sep 2008, 16:21
Oliver, in der Kaufberatung geht es - so wie hier - meist um konkrete Produkte. Mit Deinen Worten stünde ich als Ratsuchender etwas hilflos da.

Wie sehen jetzt Deine konkreten Vorschläge für 600 EUR Budget (Boxen und Verstärker) und 20 qm Fläche mit noch unbekannten Aufstellmöglichkeiten aus?

Carsten
o_OLLi
Inventar
#13 erstellt: 29. Sep 2008, 16:38
Hallo Carsten,

Wenn das der erste Post hier im Thread gewesen wäre hättest du sicher Recht. Aber wenn ich mich auf Vorschläge von anderen Nutzern beziehe, die ich nicht für Gut halte, und gleichzeitig auch nachvollziehbar begründe warum, sehe ich keinen Grund wieso das dem Threadsteller keinen Mehrwert bringen sollte.
Von daher warte ich bis der Threadsteller sich ein wenig zu seinem Geschmack und seinen Aufstellungsmöglichkeiten äußert, und werde dann unter Umständen einen Vorschlag machen, oder eben nicht. Ich denke dabei sollten wir es nun auch belassen und uns dann wieder der eigentlichen Fragestellung widmen, wenn Cyber25 sich wieder meldet und die fehlenden Infos bereitstellt.

Grüße Oliver
Cyber25
Neuling
#14 erstellt: 30. Sep 2008, 07:09
Hallo zusammen,

also die Boxen können mit ca 20-50 Abstand zur Wand aufgestellt werden, So habe ich von der Couch aus noch ca 3,5 Meter Abstand.

@Olli, wenn sich deine Frage nach Geschmack auf die abzuspielende Musik bezieht. Hier habe ich keine besonderen Präferenzen, eigentlich fast alles, wobei ich Hip-Hop und Metal mal ausschließen würde.

Gruß Lars
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 30. Sep 2008, 08:05
Hallo Lars,

okay, zurück zu meinen Anhörtipps. Ich kann leider den Panasonic DVD-S 54 klanglich nicht einordnen.

Nach wie vor abraten würde ich von den im Eingangspost aufgezählten Standboxen und bleibe bei meinen Anhörtipps. Falls Du in einem Elektrofachmarkt einkaufen möchtest, kann ich Dir als Boxen die sehr günstigen Canton Fonum 300 zur Hörprobe empfehlen:

http://www.canton.de/de-produktdetail-archiv-fonum300.htm

Diese gibt´s für etwa 80 EUR/Stück und sie ist - vom Gehäusedesign abgesehen - mit der LE-103 baugleich. Aus dem üblichen Fachmarktsortiment (Yamaha, Onkyo, Denon, Marantz, Harman, Pioneer, Sony) würde ich daran vor allen Dingen den Pioneer A-A6J und ggf. den auslaufenden Marantz PM-4001 als Verstärker ausprobieren. Die bei der Fonum 300 vorhandene leichte Mittensenke (ich halte sie ansonsten für recht verfärbungsarm) kann m.E. am ehesten der Pioneer A-A6J "kaschieren". Ein solches Paket läge unverhandelt bei rd. 660 EUR.

Carsten
o_OLLi
Inventar
#16 erstellt: 30. Sep 2008, 08:47
Ich schließ mich in dem Punkt Carsten an, dass du auf jeden Fall auch mal Kompakte in die engere Wahl nehmen solltest. Gründe dafür wurden ja bereits genannt.

Die Boxen sind sicherlich für den Preis eine gute Wahl, wieso man aber bei einem 600 Euro Budget nur 160 in die Lautsprecher investieren sollte erschließst sich mir nicht. Da fande ich Carstens erste vorschläge an Lautsprechern deutlich passender.
Der Marantz ist ein solider Verstärker, und wenn es bei Stereo bleiben sollte sicherlich eine gute Wahl zu dem Preis. Der Pioneer ist in Anbetracht deines Budgets schlichtweg zu teuer. Hier bleib ich bei meiner Ansicht du solltest lieber mehr Geld in die Lautsprecher stecken.

Meine Frage nach deinem Hörgeschmack bezog sich weniger auf die Musik, sondern eher auf deine "Klangpräferenzen". Magst du es eher neutral, oder ist dir ein "warmer" Sound mit stärkerer Bassbetonung und angesprochener Mittensenkung lieber?

Mein Tipp wäre sich vll auch mal ein Paar Nubert Boxen zu bestellen. Dort insbesondere die Nubox 381 oder Nuwave 35 als Auslaufmodell. Da es die nur im Direktvertrieb gibt, kannst du sie in Ruhe zu Hause testen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Das wäre vll eine Möglichkeit um Festzustellen ob dir Kompakte überhaupt ausreichen.

Alternativ stellt sich die Frage ob für dich ggfs auch Aktive Lautsprecher aus dem Studiobereich in Frage kommen. Dort gibt es gerade im Kompaktbereich wirklich lohnenswerte Alternativen zu den passiven Hifi-Kollegen. Problem hierbei wäre allerdings, dass du entweder einen Vorverstärker, einen Verstärker mit Preouts, ein Mischpult, oder einen Kleinen Monitorkontroller benötigst um die Lautstärke zu Regeln, und falls verlangt MEHR als EINE Quelle anzuschließen. Falls das grundsätzlich für dich in Frage kommt kann ich gerne ein Paar Vorschläge machen.

Grüße Oliver


[Beitrag von o_OLLi am 30. Sep 2008, 08:51 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 30. Sep 2008, 14:09

o_OLLi schrieb:
Alternativ stellt sich die Frage ob für dich ggfs auch Aktive Lautsprecher aus dem Studiobereich in Frage kommen. Dort gibt es gerade im Kompaktbereich wirklich lohnenswerte Alternativen zu den passiven Hifi-Kollegen.


Das sind zu diesem Preis Nahfeldmonitore. Der Hörabstand des Threaderstellers beträgt 3,5 m.
o_OLLi
Inventar
#18 erstellt: 30. Sep 2008, 14:14
Das hat damit nichts zu tun. Die meisten Nahfeldmonitore haben einfach eine andere Abstrahlung und sind auf Entfernungen mindestens genausogut, wenn nicht besser geeignet als viele Hifiboxen. Wie auch immer. Bei 3,5 Metern wird ein Studiomonitor nicht schlechter abschneiden als eine passive Hifikompaktbox.
Ich will aber nicht schon wieder abseits vom Thema mit dir streiten.


[Beitrag von o_OLLi am 30. Sep 2008, 17:45 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#19 erstellt: 30. Sep 2008, 14:56

o_OLLi schrieb:
Ich will aber nicht schon wieder abseits vom Thema mit dir streiten.


Das hat mit Streiten nichts zu tun. Mein Thema ist der HiFi-Bereich und die Anwendung von Produktmerkmalen auf eine Kaufberatung. Zum Thema "Nahfeldmonitore" bietet dieses Forum ein umfassendes Wissen an.

Ich erinnere daran, was der Threadersteller an Prämissen vorgibt.

Carsten
o_OLLi
Inventar
#20 erstellt: 30. Sep 2008, 15:27

CarstenO schrieb:

o_OLLi schrieb:
Ich will aber nicht schon wieder abseits vom Thema mit dir streiten.


Das hat mit Streiten nichts zu tun. Mein Thema ist der HiFi-Bereich und die Anwendung von Produktmerkmalen auf eine Kaufberatung. Zum Thema "Nahfeldmonitore" bietet dieses Forum ein umfassendes Wissen an.

Ich erinnere daran, was der Threadersteller an Prämissen vorgibt.

Carsten



Und wo stehen die jetz in Gegensatz zu Nahfeldmonitoren?
Die Abstrahlung von Studiomonitoren ist durchaus geeignet für höhere Abhörentfernungen. Nur weil die "Nahfeldmonitore" heissen sagt das nicht, dass man in 3 Meter Abstand damit nicht mehr hören kann. Ganz im Gegenteil... Das Argument dafür habe ich bereits genannt. Wo ist deins? Wieso sind Hifi LS gleicher größe jetz besser geeignet?

Grüße Oliver
CarstenO
Inventar
#21 erstellt: 30. Sep 2008, 17:12

o_OLLi schrieb:
Ich will aber nicht schon wieder abseits vom Thema mit dir streiten.


Ja, genau Olli.

(Der Abstand zwischen Lautsprecher und Hörer sollte zwischen 0,7 m und 2,0 m betragen, so die unten verlinkten Infos von thomann.de)

Ich kann auf Grund Deines Profils verstehen, dass Du diese Variante verteidigst. Da ich selbst auch Erfahrungen mit "studioähnlichen" Lautsprechern gemacht habe (siehe auch hier: http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1056 ),

wäre es doch hilfreicher, den erforderlichen Aufwand, die Hürden und den wirklichen Qualitätsunterschied, sowie den Komfort zu benennen.

"Komfort" bei der Lösung "Aktivmonitore mit Mischpult" als Quellenwahlschalter

- keine Fernbedienung für die Lautstärke oder Quellenwahl;
- drei Komponenten (Box links, Box rechts, Mischpult) an drei verschiedenen Orten im normalen Wohnraum müssen ein- und wieder ausgeschaltet werden (Gilt nicht für passiven Monitorcontroller.);
- Quellenwahl erfolgt über die Pegelregler des Mischpultes (Vorsicht bei der Verwendung eines aufnahmebereiten Aufnahmegerätes! Gilt nicht für passiven Monitorcontroller.)

Komfort bei der Lösung "Passive HiFi-Boxen mit Stereovollverstärker"

- Fernbedienung, z.T. auch für markengleiche andere Geräte, für Lautstärke und Quellenwahl;
- ein Gerät (zusätzlich zum DVD-Player) muss bedient werden

Aufwand bei der Lösung "Aktivmonitore mit Mischpult als Quellenwahlschalter"

- nicht alle Aktivmonitore lassen sich problemlos unsymmetrisch betreiben;
- nicht alle Aktivmonitore lassen sich am Pegelregler im kompletten Pegelbereich lautstärkeregeln;
- Aktivboxen mussen an ihrem Standort mit Strom versorgt werden;
- Aktivboxen benötigen vom Mischpult kommend und zwischen Mischpult und DVD-Player jeweils Stereo-NF-Kabel, die wegen ihrer Konfektionierung mit Cinch/Klinke, Cinch/XLR, bzw. Klinke/XLR nicht überall erhältlich sind und ggf. selbst erstellt werden müssen (XLR-Stecker etwa 3 EUR, Klinkenstecker etwa 2 EUR, plus NF-Kabel ab 0,75 EUR/m)

Aufwand bei der Lösung "Passive HiFi-Boxen mit Stereovollverstärker"

- Verstärker benötigt am Standort in der Nähe des DVD-Players eine Netzsteckdose, ein einfaches Cinchkabel und für die Entfernung zu den Boxen Lautsprecherkabel (LS-Kabel ab 1 EUR/m, fertiges Cinchkabel dem DVD-Player beigepackt).

Da ich längst nicht den gesamten Markt der Aktivmonitore kenne, liegt mir eine Aussage wie "HiFi-Boxen sind besser als aktive Nahfeldmonitore" fern. Die Qualität kann ich nicht abschließend beurteilen, da ich hier nur drei Nahfeldmonitore gegen drei passive HiFi-Boxen verglichen habe. Ich denke aber, dass es hier sehr stark vom jeweiligen Modell abhängt und vom Hörgeschmack des Einzelnen.

Die von mir ausprobierten Teile stellten für mich keine Verbesserung zu HiFi-Boxen dar und schöpften längst nicht die unbestrittenen Vorteile der Aktivtechnik aus. Durch ihr Grundrauschen - egal, ob von den Endstufen oder von den Filtern kommend - lagen sie alle verstärkertechnisch unter halb vom heute machbaren. Am Hörplatz zu hörendes Grundrauschen ist mir selbst bei recht alten und einfachen Vollverstärkern fremd. Auch hierzu mag es Extreme geben.

Weiteres Wissen zum Thema "Nahfeldmonitore" gibt es auch hier:

http://www.thomann.de/de/onlineexpert_35_1.html

Also, Lars, Du siehst, es gäbe im Preisbereich bis 600 EUR auch grundsätzlich verschiedene Ideen zur Beschallung Deines Raumes. Nun bist Du an der Reihe, eigene Hörproben zu nehmen.

Hältst Du uns auf dem Laufenden?

Gruß, Carsten
o_OLLi
Inventar
#22 erstellt: 30. Sep 2008, 17:42

Die Abstandsangabe ist natürlich nur eine Empfehlung Bei kleinen Hifikompakten ist es auch in der Regel besser 2 Meter entfernt zu sitzen als 4 Wie gesagt da unterscheiden sich beide Konzepte nicht. (Und wenn doch dann brauch ich immernoch nen technisches Argument von dir und keine Angabe eines Onlinestores)

Was die Nachteiel betrifft hast du natuerlich uneingeschränkt Recht. Deshalb hab ich das ja auch mal kurz angemerkt


Alternativ stellt sich die Frage ob für dich ggfs auch Aktive Lautsprecher aus dem Studiobereich in Frage kommen. Dort gibt es gerade im Kompaktbereich wirklich lohnenswerte Alternativen zu den passiven Hifi-Kollegen. Problem hierbei wäre allerdings, dass du entweder einen Vorverstärker, einen Verstärker mit Preouts, ein Mischpult, oder einen Kleinen Monitorkontroller benötigst um die Lautstärke zu Regeln, und falls verlangt MEHR als EINE Quelle anzuschließen. Falls das grundsätzlich für dich in Frage kommt kann ich gerne ein Paar Vorschläge machen.


In vielen Wohnzimemr sicherlich wirklich problematisch. Und die Lautstärkeregelung ohne Vorverstärker nervt wirklich.
Da musste ich als Kompromiss auch auf eine Lautstärkeregelung übern CD Player zurückgreifen. Zwar nicht optimal, aber da ich sowieso kaum die Lautstärke änder gehts.
Besser ist da der Verstärker natürlich ohne Zweifel
Deshalb wars ja auch nur mal ein Vorschlag.

Sogar das mit dem Rauschen stimmt bei manchen Modellen. Ich hab mal ein Paar Fostex zum testen hier gehabt, die haben konstant so laut gerauscht, dass entspanntes Musikhören mit leisen Passagen einfach unmöglich war. Aber dann doch eher die Ausnahme Meine Rauschen nicht
Vorteile der Aktivtechnik sind der meist größere Übertragunsbereich, bei Kompaktboxen mir nicht ganz unwichtig, und natuerlich die Raumanpassung, wobei man das natürlich auch anders regeln kann. Nur um das Bild komplett zu machen.

So jetz aber mal los Cyber, erfreu uns mit ein paar Hörberichten


[Beitrag von o_OLLi am 30. Sep 2008, 17:43 bearbeitet]
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