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HIfi-Einsteiger Kette, so ok?

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P.Diddy
Stammgast
#1 erstellt: 15. Nov 2008, 21:58
Hallo zusammen,

ich möchte in den Hifi-Bereich einstiegen.
Zum testen habe ich die Kef iq50 und einen Cambridge Azur 640 AZ hier.

Ich habe mich dazu entschieden die LS nicht neben den Schreibtisch sondern frei aufzustellen. So bekomme ich ein schönes Stereodreieck hin. (Raumgröße ca. 22qm)

Von dem KLang der iq50 bin ich wirklich begeistert. Vor allem löst sich der KLang sehr schön von den LS.
Bei dem Verstärker bin ich allerdings noch nicht so sicher.
Der soll (gebraucht) 400€ mit Gewährleistung kosten. Was haltet ihr von dem Verstärker?

Außerdem such ich noch einen guten Tuner. Am besten mit einer festen Antenne (wie beim Radio) denn so toll ist der Empfagn hier nicht.

Meine Kette würde also aus:

Sony CD-Player 312

Cambrodge Azur 640 Azur (AB Version2)

Tuner????

Kef iq50

bestehen.

Ich würde mich über Ratschläge sehr freuen.

Gruß Pasquale
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 15. Nov 2008, 22:36
Hallo Pasquale,

sitzt da nicht noch ein besserer CD-Player drin? Ich habe heute einen Harman HD 970 bekommen. Dieser befindet sich zurzeit im Ausverkauf (Nachfolger: HD 980, 400 EUR) und ist für rund 300 EUR zu haben.

Carsten
P.Diddy
Stammgast
#3 erstellt: 15. Nov 2008, 22:44
Hi,

ja ist das ist die Frage. Ich habe im Dezember Geburtstag und Weihnachten ist nur eine Woch später.

Eigentlich wollte ich mir mir da einen Tuner schenken lassen. Die LS und den Verstärker, falls er empfehlenswert ist (??) wollte ich selbt kaufen.

Ist der CD-Player von Sony denn so schlecht?

Ist es eigentlich besser alle Komponenten von einem Hersteller zu kaufen?


[Beitrag von P.Diddy am 15. Nov 2008, 22:54 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 15. Nov 2008, 23:05

P.Diddy schrieb:
Die LS und den Verstärker, falls er empfehlenswert ist (??) wollte ich selbt kaufen.


Ich selbst habe hier einen Cambridge 540 A V2 (NP: 478 EUR) stehen. Den fand ich an der KEF iQ 3 nicht so toll, kann aber die iQ 50 nicht beurteilem, da ich sie nicht gehört habe.

Der Cambridge läuft bei mir an Mordaunt Short Avant 902i und Quadral Platinum S. Dazu passt er wie die Faust auf´s Auge.


P.Diddy schrieb:
Ist der CD-Player von Sony denn so schlecht?


Wenn er klanglich dem CDP-311 ähnelt, ja. Meine Meinung. Es gibt hier wohl einige, die Klangunterschiede zwischen CD-Playern grundsätzlich in Frage stellen. Die werden wohl eher eine andere Empfehlung aussprechen.


P.Diddy schrieb:
Ist es eigentlich besser alle Komponenten von einem Hersteller zu kaufen?


M.E. nicht grundsätzlich. Optik- und Komfortvorteile (eine Fernbedienung) sind natürlich nicht von der Hand zu weisen. Ich kenne auch Player-/Verstärker-Kombis, die einander klanglich sehr gut ergänzen, weil sie als Kombinationen abgestimmt sind. Beispiele: Creek Evolution-Serie (Player voluminös, Verstärker spritzig), Denon DCD-/PMA-1500 AE (wie Creek).

Mir hat aber auch eine Anlage aus Elac FS 207 A, Pioneer A-A6J und Denon DCD-1500 AE prima gefallen. Optisch der GAU.

Carsten
jopetz
Inventar
#5 erstellt: 15. Nov 2008, 23:10
Hi Pasquale,


P.Diddy schrieb:
Ist der CD-Player von Sony denn so schlecht?

Das ist ein Stück weit (auch) eine Frage der 'Philosophie'. Carstens Fußzeile ist klassisches 'Source First' -- nach der Logik, dass der Rest der Kette nicht ausgleichen kann, was das Quellgerät versaut hat. Ist natürlich nicht grundsätzlich falsch, nur dass selbst 'einfache' CDPs heute so gut sind, dass wirklich krasse Fehler im Auslesen bzw. der Wandlung nicht gemacht werden. Dagegen gibt es etliche Boxen auf dem Markt, die (im Sinne einer linearen Wiedergabe) ausgesprochen krasse Fehler machen. (In dem Zitat geht es m.W. auch eigentlich um Plattenspieler -- oder, Carsten?)

Damit will ich nicht sagen, dass es keine Klangunterschiede gibt. Aber die klanglichen Unterschiede zwischen einem 200 € und einem 2000 € CDP sind keine Welten (die in der Verarbeitungsqualität schon) -- die Unterschiede zwischen Lautsprechern für 200 oder 2000 € dagegen sind wirklich groß.

Daher: wenn das Geld ein Thema ist würde ich ggf. erst mal beim Sony bleiben und tendenziell mehr Geld für die Boxen ausgeben.

Ob dir die KEFs gefallen (in deinem Raum!) kannst wirklich nur du entscheiden.


P.Diddy schrieb:
Ist es eigentlich besser alle Komponenten von einem Hersteller zu kaufen?

Bei CDP und Verstärker gibt es m.E. keine zwingenden technischen Gründe -- dass Design und Fernbedienung dann zusammen passen kann natürlich ein Grund sein.


Jochen


[Beitrag von jopetz am 15. Nov 2008, 23:12 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 15. Nov 2008, 23:17

jopetz schrieb:
(In dem Zitat geht es m.W. auch eigentlich um Plattenspieler -- oder, Carsten?)


Hi Jochen,

der Urheber dieser Zeilen hat es im letzten Jahr in einem Magazin-Interview auch auf CD-Player ausgedehnt.

Bezogen auf die hier vorgestellte Anlage aus KEF iQ 50 und Cambridge Audio 640 A kann man bei rund 300 EUR für einen Harman HD 970 (die Verarbeitung ist übrigens nicht so pricklend) nicht vom "Löwenanteil" sprechen. Insofern müssen wir den Tiefenbrun nicht bemühen ...



Carsten
P.Diddy
Stammgast
#7 erstellt: 15. Nov 2008, 23:20
HI,

die beste Anlage die ich vorher gehört habe war eine Pianocraft. Ich muss sagen die Kef gefallen mir sehr gut.

NAD Verstärker sollen auch gut zu Kef passen. Hm.. stellt sich nur die Frage ob ich als ungeschulter diese Unterschiede raushören kann.


[Beitrag von P.Diddy am 15. Nov 2008, 23:32 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 15. Nov 2008, 23:34

P.Diddy schrieb:
HI,

die beste Anlage die ich vorher gehört habe war eine Pianocraft. Ich muss sagen die Kef gefallen mir sehr gut.

NAD Verstärker sollen auch gut zu Kef passen. Hm.. stellt sich nur die Fraeg ob ich als ungeschulter diese Unterschiede raushören kann.


Hallo Pasquale,

die Frage, welche Unterschiede zu hören sind, bzw. wer welche Unterschiede hört, wurde schon in vielen Threads diskutiert. Diese Frage hier zu klären zu versuchen, dürfte Dich m.E. nicht weiter bringen.

Wenn ich vor der Wahl eines Lautsprechers stünde und es am Modell in der Endausscheidung nichts zu bemängelt gibt, spräche für mich nichts gegen einen Kauf. Mit dem Lautsprecher zum Raum legst Du nun einmal die grundsätzliche Klangrichtung Deiner Anlage fest. Mit der Qualität Deiner Boxen sollte dann die Elektronik vom Abspielgerät über den Verstärker bis zum Lautsprecher mithalten können.

NAD zu KEF. Ja, es gibt Befürworter dieser Kombination. Meistens (erwartungsgemäss) eben die, die es verkaufen oder besitzen. An der KEF iQ 3 fand ich zwar den Azur 540 A V2 einem NAD C 325 BEE und C 352 überlegen, aber eben nicht ideal.

Was empfiehlt Dir denn Dein Händler? Hat er Dir noch Alternativen zum Azur 640 angeboten? Pioneer A-A6J? Harman HK 970? Yamaha A-S 700 (habe ich selbst noch nicht gehört)? Denon PMA-700 AE? System Fidelity SA-250? Tangent AMP-200?

Carsten
jopetz
Inventar
#9 erstellt: 15. Nov 2008, 23:38

P.Diddy schrieb:
Ich muss sagen die Kef gefallen mir sehr gut.

Hast du auch andere Boxen gehört? Die Unterschiede sind da (auch in einer Preisklasse) wirklich groß. Aber wenn dir die Kefs gefallen -- go for it (das ist NICHT ironisch gemeint, ich kenne diese Boxen gar nicht).

P.Diddy schrieb:
NAD Verstärker sollen auch gut zu Kef passen.

Was andere Menschen sagen oder gut finden kann dir doch eigentlich ziemlich egal sein, oder? Hör dir die Kombination an (möglichst in deinem Hörraum). Wenn es dir gefällt: gut. Wenn nicht, musst du wohl weiter suchen...

P.Diddy schrieb:
Hm.. stellt sich nur die Frage ob ich als ungeschulter diese Unterschiede raushören kann.

Lass dir Zeit. Ob dir etwas gefällt oder nicht erkennst du auch ohne Schulung. Und wenn es dir in zwei Jahren nicht mehr gefällt -- nun, davor sind wir alle nicht gefeit.


Jochen
P.Diddy
Stammgast
#10 erstellt: 15. Nov 2008, 23:41
HI,

mein örtliche Händler stellt sich da etwas kleinlich mit dem Ausleihen von Geräten an. Ich habe die LS und den Verstärker von Klingtgut (Volker). Er hat mir die iq50 empfohlen und den Cambridge, da er den gebraucht hat.

Ich finde das ist auch ein super Service von ihm.

Edit: Ich habe bisher nur die Wharefedale 9.1 (beim ötrlichen Händler) gehört und die waren nicht so toll.

Ansonsten noch die Pioneer bei einem anderen Händler. Allerdings waren die sehr klein und mit 800€ auch sehrt teuer. Die Kefs gefallen und sind die ersten die ich bei mir im Raum testen konnte.


[Beitrag von P.Diddy am 15. Nov 2008, 23:44 bearbeitet]
MarkusNRW
Inventar
#11 erstellt: 15. Nov 2008, 23:42
hab dir ne pm geschrieben.ein kollege verkauft einen pioneer D6 mit passenden tuner F3.tolle geräte für das geld
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 15. Nov 2008, 23:45

MarkusNRW schrieb:
hab dir ne pm geschrieben.ein kollege verkauft einen pioneer D6 mit passenden tuner F3.tolle geräte für das geld


Sehe ich auch so. Den PD-D6J habe ich heute für 295 EUR im MediaMarkt gesehen.
P.Diddy
Stammgast
#13 erstellt: 16. Nov 2008, 11:04
HI,

also wenn ich das zusammenfasse. Den größten Unterschied hötr man bei den Lautsprechern, dann kommt der Verstärker. Bei CD Playern sind die Unterschiede nicht mehr so groß aber eine schlechte Quelle kann auch kein Lautsprecher mehr ausgleichen.

Wie sieht es denn bei Tuner aus? Gibt es da auch große KLangunterschiede?
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 16. Nov 2008, 11:17

P.Diddy schrieb:
Wie sieht es denn bei Tuner aus? Gibt es da auch große KLangunterschiede?


Ja, mein Technics ST-G 570 pxs klang grottig im Vergleich zu meinem älteren Onkyo T-4250 Integra. Preis: beide 500 DM.
MarkusNRW
Inventar
#15 erstellt: 16. Nov 2008, 13:17
ich selbst habe den denon tu 1500ae,und kann klanglich nicht meckern.
sudden
Stammgast
#16 erstellt: 16. Nov 2008, 13:27
der Cambridge t340 ist auch zu emphlen. Habe selber den t640 und bin zufrieden.

Der t340 wird hier im Forum für 190 Euro angeboten. Passt dann auch zum Cambridge Amp. Als CD-Player würde ich dir den Cambridge c340 oder 540 empfehlen. Dann haste ne schicke Kette aus einer Hand und optisch und klanglich sehr gut!

beim Amp ist NAD einen tick besser als Cambridge. Habe NAD C350 und Cambridge Amp 640 v1 gegeneinander gehört und der NAD war ein bisschen besser, aber nicht viel. Der NAD klang voller und im Bass tiefer, höhen etwas seidiger. Der Cambridge hatte dafür eine schöne Bühne und war sehr spritzig. Dafür war das NAD Design etwas dürftig.


[Beitrag von sudden am 16. Nov 2008, 13:29 bearbeitet]
P.Diddy
Stammgast
#17 erstellt: 16. Nov 2008, 14:51
Danke für deinen Erfahrungsbericht.

Der angebotene t340 ist sicher interessant. Leider ist der in Silber und der 640er den ich hier habe ist in Schwarz.
sudden
Stammgast
#18 erstellt: 16. Nov 2008, 15:09
in schwarz wird's bei den Cambridge Geräten gebraucht eher schwieriger, aber vielleicht haste ja Glück. Also den CD Player kann ich uneingeschränkt empfehlen. Wenns der Geldbeutel hergibt auch eher der 540 oder 640.

In Schwarz dürftest du die Onkyo Integra Tuner bei Ebay bekommen. Mein Vater hat so einen im Arbeitszimmer und der klingt wirklich gut! Sollte unter 100 Euro bei Ebay zu bekommen sein.

Hast du dich denn schon für Lautsprecher und nen Amp entschieden?


[Beitrag von sudden am 16. Nov 2008, 15:10 bearbeitet]
P.Diddy
Stammgast
#19 erstellt: 16. Nov 2008, 15:14
Danke für den Tipp. Da werde ich mal schauen.


Ich hätte da noch ein anderes Problem und hoffe dass ich das hier fragen darf (gehötr eigentlich zu akkustik). Ich habe grade mein Zimmer um gestellt. So würden die LS näher an der Wand stehen und etwas mehr Bass entwickeln. Außerdem sieht es besser aus.
Nur habe ich Bedenken ob der rechte, hohe Schrank ein Problem darstellt. Nicht dass der rechte LS mehr Bass bekommt oder das KLangbild verfälscht wird.

Wäre super wenn ihr mal drauf schaut:

[IMG" target="_blank" class="" rel="nofollow">http://img80.imageshack.us/img80/2401/36687889so8.th.jpg[/IMG]]Lautsprecher-Aufstellung
sudden
Stammgast
#20 erstellt: 16. Nov 2008, 15:43
dürfte ok sein, solange es nicht dröhnt und homogen klingt.

Versuch mal die Lautsprecher auf ein kleines Podest zu stellen, so dass der Hochtöner ungefähr auf Ohrhöhe beim sitzen ist.

einfach mal alles ausprobieren und dann so lassen wie's musikalisch und optisch am besten gefällt und passt.
P.Diddy
Stammgast
#21 erstellt: 16. Nov 2008, 15:50
Die Kef iq50 sind etwas dezenter im Bass. Daher sind sie für eine wandnahe Austellung geeignet.

Ich hätte da nur noch eine Frage zum Stereo-Dreieck. Die LS stehen jetzt 1,60m auseinander. Der Hörplatz ist 2m von der LS-Basis entfernt. Bei Wikipedia steht folgendes:


Möchte man den Abstand von der Mitte der Lautsprecher-Verbindungslinie zum Hörer ausmessen, dann ergibt sich dabei als Maß der Verkürzungsfaktor 0,866 von der Lautsprecherbasis, also des Abstands von Lautsprecher zu Lautsprecher, eben der Abmessung der Lautsprecherfront.


Heißt das ich müsste die 1,60m mit 0,866 multiplizieren und das wäre dann der optimale Hörabstand? Das wären rund 1,40m. Also ziemlich nahe.
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