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Wärmeren Ersatz für IQ3

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Hokum
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Dez 2008, 17:57
Hallo,

leider habe ich realisiert dass ich irgendwie nicht mehr wirklich glücklich bin mit meinen Kef IQ3 (über Yamaha AX-500), sie sind mir einfach zu kühl.

Daher suche ich einen ersatz im selben Preisbereich, bis max. 300 Euro (gebraucht!).

Ich suche etwas vor allem für Rock und Jazz, dass auch bei moderaten Lautstärken klingt. Raumgröße momentan 12 quadrat, wär aber praktisch wenn sie auch einen etwas größeren Raum schaffen.

Nubox 381 ginge wohl in die Richtung. Suche aber natürlich mehrere Modelle für den Vergleich.


vielen Dank
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 19. Dez 2008, 20:12
Hallo Hokum,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Nubert Nubox 381 ein wärmeres Klangbild als die KEF iQ 3 bietet. Da würde ich mir eher diese Modelle hier anhören:

Dali ROYAL Menuet II
B&W 685

Da ich Deine Lautsprecher-/Verstärkerkombi recht gut kenne , würde ich zunächst auch mal einen anderen Verstärker daran Probe hören. Diese Modelle könnten da interessant sein:

Pioneer A-A 6J
Rotel RA-04
Dynavox VR-70E2 (!)
System Fidelity SA-250

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 19. Dez 2008, 20:12 bearbeitet]
DasNarf
Inventar
#3 erstellt: 20. Dez 2008, 00:51
Carsten O hat recht, eine Nubert klingt neutral, ist also von dem was du dir wünschst recht weit entfernt.

Andere Frage: Hast du schon mal an einen Equalizer gedacht? Damit bist du flexibel und kannst je nach Musikrichtung die Box anders abstimmen. Rock und Jazz würde ich nämlich nicht mit den gleichen Einstellungen hören wollen.

Ansonsten würde ich mal eine Mordaunt Short Mezzo ausprobieren, da fällt der Frequenzgang etwas zu den Höhen hin ab. Ich würde die IQ3 aber behalten, sind schöne, recht neutrale Lautsprecher.

Wobei ich Carsten widersprechen muss, ist die Verstärkerfrage. Die Unterschiede sind minimal verglichen mit unterschiedlichen Lautsprechern, sofern überhaupt im hörbaren Bereich. Einen guten Verstärker zu bauen ist heute keine Kunst mehr, bei den Lautsprechern hapert es da schon eher, da die Verzerrungen um ein Vielfaches höher sind.

Nicht vernachlässigen muss man auch die Raumakusitk: Ist dein Raum gut bedämpft? In kahlen Räumen klingt es sehr schnell schrill und hallig. Auf diese Weise kann auch gut Abhilfe geschaffen werden, wenn das Klangbild zu lästig ist. Der Klang einer Anlage ist eine Symbiose aus Akustik, Lautsprecher, Aufstellungsort der Lautsprecher, dem Hörplatz und dem Quellmaterial. Alles andere ist weit weniger wichtig.

Grüße, R.


[Beitrag von DasNarf am 20. Dez 2008, 00:57 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 20. Dez 2008, 06:40

DasNarf schrieb:
Wobei ich Carsten widersprechen muss, ist die Verstärkerfrage. Die Unterschiede sind minimal verglichen mit unterschiedlichen Lautsprechern, sofern überhaupt im hörbaren Bereich.


Hallo Raphael!

Das mag Dein Eindruck sein, neben mir gibt es hier im Forum etliche, die das anders sehen.

Insofern rate ich davon ab, auch Hokums Thread in diese Richtung zu bringen:

http://www.hifi-foru...ack=1&sort=lpost&z=1

Eine Hörprobe ist für den Threadersteller wesentlich aussagefähiger als Grundsatzdiskussionen.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 20. Dez 2008, 06:53 bearbeitet]
Johnny__Footballhero
Stammgast
#5 erstellt: 20. Dez 2008, 11:13
Ich würde auch noch den Nachfolger empfehlen sich mal anzuhören, die KEF iQ30 Die ist in den Höhen etwas sanfter als die iQ3 und macht etwas mehr Druck.
DasNarf
Inventar
#6 erstellt: 20. Dez 2008, 14:02

CarstenO schrieb:


Eine Hörprobe ist für den Threadersteller wesentlich aussagefähiger als Grundsatzdiskussionen.

Carsten


Richtig, ich wollte auch nur meine Meinung kund tun. Dennoch kann ein bisschen Theorie und Grundlagenwissen nie schaden.

Alles weitere kann der Threadersteller hier nachlesen:

http://www.hifi-foru...ack=1&sort=lpost&z=1

Die ersten Paar Seiten sind die interessantesten.

Im Bereich Hifi-Wissen in diesem Forum gibt es außerdem noch viel interessantes zu dem Bereich zu finden.

Gruß, R.


[Beitrag von DasNarf am 20. Dez 2008, 14:03 bearbeitet]
Hokum
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 20. Dez 2008, 16:09

DasNarf schrieb:
Carsten O hat recht, eine Nubert klingt neutral, ist also von dem was du dir wünschst recht weit entfernt.

Andere Frage: Hast du schon mal an einen Equalizer gedacht? Damit bist du flexibel und kannst je nach Musikrichtung die Box anders abstimmen. Rock und Jazz würde ich nämlich nicht mit den gleichen Einstellungen hören wollen.



Nicht vernachlässigen muss man auch die Raumakusitk: Ist dein Raum gut bedämpft? In kahlen Räumen klingt es sehr schnell schrill und hallig. Auf diese Weise kann auch gut Abhilfe geschaffen werden, wenn das Klangbild zu lästig ist. Der Klang einer Anlage ist eine Symbiose aus Akustik, Lautsprecher, Aufstellungsort der Lautsprecher, dem Hörplatz und dem Quellmaterial. Alles andere ist weit weniger wichtig.

Grüße, R. :prost



hmm, das ist natürlich noch einen versuch wert, irgendwo hab ich eh noch den shibatch. hätte jemand einen link mit tipps zur einstellung? auch zur raumakustik?


vielen dank übrigens für die empfehlungen bisher, hoffe ich finde wo einen händler der die hat, sind etwas exotisch.
DasNarf
Inventar
#8 erstellt: 20. Dez 2008, 16:38
Auf den Homepages der Hersteller kannst du nach dem nächstgelegenen Händler suchen.

Für Rockmusik würde ich den Kickbassbereich etwas anheben, und den Brillanzbereich etwas absenken, damit du bei hohen Lautstärken dein Gehör nicht ruinierst. Jazz höre ich am liebsten mit neutraler Einstellung. Da ist mir naturgetreue Wiedergabe wichtiger als möglichst viel Bumms.

Bei der Raumakustik gibts ein paar wichtige Faustregeln:

-Hörplatz und Lautsprecher nicht direkt an die Wand
-Je weniger Hörabstand, desto geringer der Raumeinfluss!
-Den Raum bedämpfen, je mehr desto besser. Optisch erträglich sind Polstermöbel, schwere Vorhänge, Wandteppiche, Pflanzen oder Regale. Also alles was sich dämmend oder diffus auswirkt.
-Stereodreieck einhalten
-Primäre indirekte Reflexionen vermeiden, also dämmen
-Soweit optisch machbar, eignen sich Basotectplatten an den Seitenwänden und/oder an der Decke. Auch Kantenabsorber in den Ecken wirken Wunder.

Hier mal ein paar links zum Einlesen:

http://www.hifiaktiv..._zur_raumakustik.htm

Für Fortgeschrittene: http://iem.at/projekte/acoustics/awt/krejci/krejci.pdf

Bei schlechten Aufnahmen nützen diese ganzen Maßnahmen übrigens nur wenig, leider gibts grade im Rockbereich viele schlecht abgemischte CDs, auf denen wenig Bass vorhanden ist. Da hilft am Ende wirklich nur noch der Griff zum EQ.

Gruß, R.


[Beitrag von DasNarf am 20. Dez 2008, 16:47 bearbeitet]
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