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Yamaha (1000er) oder Cambridge (740er) Elektronik an Dynaudio Fucus 140?

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Autor
Beitrag
peter1070
Stammgast
#1 erstellt: 04. Dez 2008, 21:09
Hallo zusammen,

eigentlich suchte ich ja was preiswerteres (Stichwort: audiophile Budgetanlage). Aber wie das so ist, wenn man sich bei den Händlern umhört erwacht die alte Liebe wieder.

Ich war mal großer Fan der Dynaudio Contour 1.3 – entschied mich seinerzeit aber für was anderes. Jetzt hat es mir die Nachfolgerin, die Dynaudio Focus 140, angetan. Sie ist damit gesetzt. Nun gilt es die passende Elektronik zu finden. Nach reichlich Lektüre, einem ersten optisch-haptischen Eindruck und einer Runde Probehören kommen folgende Kombis in Frage:

Verstärker Yamaha A-S1000 und CD-Spieler Yamaha CD-S1000 oder
Verstärker Cambridge Audio 740A und CD-Spieler Cambridge Audio 740C.

Was haltet Ihr von den Kombis – zu welcher Elektronik könnt Ihr raten oder im Zweifel auch abraten.

Da meine Möbel dunkel sind, sollen silberne Geräte ins Haus. Optisch gefällt mir Yamaha etwas besser, auch wenn sie wegen ihrer Tiefe nicht so recht ins Regal passen will. Für ein Rack ist derzeit kein Platz.

Plattenspieler soll später folgen.

Gruß

Peter

P.S. Ach ja, falls jemand von meiner Vorauswahl abweichende Vorschläge macht: Finanzielle Luft nach oben ist keine mehr.
Hifi-Tom
Inventar
#2 erstellt: 04. Dez 2008, 21:21
Hallo,

was Dir besser gefällt, solltest Du in einem Hörtest herausfinden. Ich würde auf jeden Fall auch noch den Amp 3300R u. den CD3300R von C.E.C. an Deinen Lautsprechern ausprobieren.
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 04. Dez 2008, 21:21
Hallo Peter,

ich betreibe die Focus 140 an Creek-Elektronik, die aber mit 2700 EUR über Deiner Auswahl liegt.

Evtl. könnte die günstige Creek-Evolution-Kombination (1330 EUR) eine Hörprobe wert sein.

Optisch etwas gewürfelt, fand ich auch die Elektronik aus Harman HK 970 und Marantz SA 7001 sehr gut daran.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 04. Dez 2008, 21:23 bearbeitet]
peter1070
Stammgast
#4 erstellt: 04. Dez 2008, 21:25
Creek hatte mir der Händler auch ans Herz gelegt - aber eben auch mit dem Einwand, dass die seiner Meinung nach nötige große Linie über meinem Budget liegt.

Aber ihr haltet Yamaha nicht für ein No-Go?

Peter
CarstenO
Inventar
#5 erstellt: 04. Dez 2008, 21:35

peter1070 schrieb:
Aber ihr haltet Yamaha nicht für ein No-Go?

Peter


Nein, absolut nicht. Ich würde es mir in jedem Fall selbst anhören. Am besten zu Hause, an Ort und Stelle.
DasNarf
Inventar
#6 erstellt: 05. Dez 2008, 05:06
Wieso willst du an diese kleinen Boxen überhaupt so teure Verstärker hängen? Geräteklang gibts imho eh nicht, der Preis für diese "Klangverbesserung" steht doch in keinem Verhältnis, also stöpsel nen 540er dran und gut is.... und steck den Rest der Kohle in die Raumakustik oder gönn dir damit ein Urlaubswochenende mit der Partnerin. Da haste mehr von!

Grüße und solche Sachen, Raphael


[Beitrag von DasNarf am 05. Dez 2008, 05:07 bearbeitet]
peter1070
Stammgast
#7 erstellt: 14. Dez 2008, 12:13

DasNarf schrieb:
Wieso willst du an diese kleinen Boxen überhaupt so teure Verstärker hängen? Geräteklang gibts imho eh nicht, der Preis für diese "Klangverbesserung" steht doch in keinem Verhältnis, also stöpsel nen 540er dran und gut is.... und steck den Rest der Kohle in die Raumakustik oder gönn dir damit ein Urlaubswochenende mit der Partnerin. Da haste mehr von!

Grüße und solche Sachen, Raphael


Also ich glaube schon, dass die Elektronik auch klanglich etwas aus macht. Zudem brauchen die Focus 140 meines Wissens nach eher einen kräftigen Verstärker.


@CarstenO: Meinst Du, die Evolution Serie von Creek könnte reichen - was die Leistungsfähigkeit des Verstärkers angeht. Ein Händler deutete an, die Destiny-Serie wäre besser - ist aber außerhalb meines Budgets...

Peter
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 14. Dez 2008, 12:42
Hallo,

ich denke, das Du genau den richtigen Preisrahmen für die Dynaudios gefunden hast, um 1000€ für den Verstärker! Bei dem CD-Spieler könnte man noch etwas sparen!
Mehr Budget würde ich allerdings auch für etwas übertrieben halten, aber all das solltest Du in einem Vergleich selber herausfinden!
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 14. Dez 2008, 14:23

peter1070 schrieb:
@CarstenO: Meinst Du, die Evolution Serie von Creek könnte reichen - was die Leistungsfähigkeit des Verstärkers angeht. Ein Händler deutete an, die Destiny-Serie wäre besser - ist aber außerhalb meines Budgets...


Hallo Peter,

ich kann nicht bestätigen, dass die Focus 140 übermäßig viel Leistung benötigt. Mein 5350 SE hat so viel Leistung ja auch nicht.

Ja, der Evolution-Verstärker würde leistungsmäßig reichen und klingt im Hochton minimal spritziger als mein 5350 SE. Schaden tut´s nicht. Ich würde dann aber auch den Evo-Player dazu nehmen. Alternative: Rega Apollo.

Ja, der Händler hat m.E. Recht. Mit der Destiny-Serie wird´s im Bassbereich etwas knackiger, bleibt aber dennoch entspannt.

Carsten
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 14. Dez 2008, 14:31
Hallo,

meine Focus 140 betreibe ich mit Camtech(Audiolab). Für mich neben Creek in der Preisklasse um und bei 1000 Euro das optimale

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen (und das war es wirklich) die Focus 140 an einer Naim Kette zu hören. Wow, da zeigte die Dyn was sie wirklich kann.... liegt aber leider über deinem Budget.

Die neuen Yamaha müsstest Du einfach mal antesten. Die hab ich bisher nur an einer Phonar Credo gehört und das war nicht von schlechten Eltern. Müsste normal auch ganz gut passen.

Gruß
Bärche


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 14. Dez 2008, 15:21 bearbeitet]
peter1070
Stammgast
#11 erstellt: 14. Dez 2008, 14:36

baerchen.aus.hl schrieb:
Hallo,

meine Focus 140 betreibe ich mit Camtech(Audiolab). Für mich neben Creek in der Preisklasse um und bei 1000 Euro das optimale

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen (und das war es wirklich) die Focus 140 an einer Naim Kette zu hören. Wow, da zeigte die Dyn was wirklich kann.... liegt aber leider über deinem Budget.

Die neuen Yamaha müsstest Du einfach mal antesten. Die hab ich bisher nur an einer Phonar Credo gehört und das war nicht von schlechten Eltern. Müsste normal auch ganz gut passen.

Gruß
Bärche


Wieso, ich dachte, die Naim-5er-Kombi kostet Amp und CDP je einen 1000er?

Peter

Edit: Habe jetzt gesehen, das der CDP mit 1250 Euro zu buche schlägt - ist also doch raus.


[Beitrag von peter1070 am 14. Dez 2008, 15:15 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 14. Dez 2008, 14:39

baerchen.aus.hl schrieb:
Ich hatte vor kurzem das Vergnügen (und das war es wirklich) die Focus 140 an einer Naim Kette zu hören. Wow, da zeigte die Dyn was wirklich kann....


Das werde ich mir auch noch gönnen.

Carsten
whatawaster
Inventar
#13 erstellt: 14. Dez 2008, 14:43
Hi,

also die Lautsprecher sind ganz bestimmt schon mal eine gute Wahl.

Meine Erfahrung zeigt auch, dass sich in Sachen Elektronik nicht viel tut. Du musst nicht alles glauben, was die Hifi-Zeitschriften schreiben.

Mit Elektronik um die 700-1000 Euro/Komponente bist du ganz sicher sehr gut versorgt. Ich glaube du kannst da ruhig nach Optik und Qualitätsanmutung kaufen.

Ich möchte nur noch sagen, dass die Cambrdge Sachen bei euch wesentlich teurer sind als bei und in Ungarn. Im Gegensatz zu anderen Marken, wo die Preise ziemlich identisch.

Ein 840A V2 kostet umgerechnet z.B. ca. 850 Euro
Ein 740A kostet umgerechnet z.B. ca. 600 Euro

Das sind die offiziellen Preise vom ungarischen Cambridge Audio Vertrieb und den Vertriebspartnern.

Falls du Interesse an einem Cambridge Gerät hast, kann ich dir ein-zwei Adressen geben. Selbst mit den Versandkosten würdest du wesentlich billiger davonkommen. Bei einer 740er Kombi sparst du ca. 700-800 Euro. Cambridge hat bei uns die Preise wie du sie auch im Vereinigten Königreich vorfindest.

Beim CD-Spieler kannst du aber wirklich auf ein billigeres Produkt zuückgreifen (bei CA auf den 540 oder 640) falls du nicht die DAC-Funktion des 740 bzw. 840 nutzen willst.

Hier noch ein ungarischer Link, wo du CA findest:

http://www.netdepo.h...0dba7e70954781949b08

Die Preise einfach mit ca. 260-270 dividieren.

Beste Grüße

Peter
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 14. Dez 2008, 14:55
Da sieht man mal wieder, mit welch einer Preisgestaltung im vereinigten Europa gearbeitet wird! Woran liegt es wohl?
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 14. Dez 2008, 15:13

GlennFresh schrieb:
Woran liegt es wohl?


Bezug zum Einkommen?
baerchen.aus.hl
Inventar
#16 erstellt: 14. Dez 2008, 15:19

peter1070 schrieb:

baerchen.aus.hl schrieb:
Hallo,

meine Focus 140 betreibe ich mit Camtech(Audiolab). Für mich neben Creek in der Preisklasse um und bei 1000 Euro das optimale

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen (und das war es wirklich) die Focus 140 an einer Naim Kette zu hören. Wow, da zeigte die Dyn was wirklich kann.... liegt aber leider über deinem Budget.

Die neuen Yamaha müsstest Du einfach mal antesten. Die hab ich bisher nur an einer Phonar Credo gehört und das war nicht von schlechten Eltern. Müsste normal auch ganz gut passen.

Gruß
Bärche


Wieso, ich dachte, die Naim-5er-Kombi kostet Amp und CDP je einen 1000er?

Peter


Der Preis für die 5er Naim liegt wohl bei 1000 Euro für den Amp und bei 1200 für den CD-Player. Der Händler bei dem ich diese Kombi gehört habe, wollte (unverhandelt) noch etwas mehr haben..... aber der hat sowieso Apothekenpreise....daher ist es durchaus möglich, dass die Teile auch billiger zu haben sind.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 14. Dez 2008, 15:32 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 14. Dez 2008, 15:22

CarstenO schrieb:

GlennFresh schrieb:
Woran liegt es wohl?


Bezug zum Einkommen?


Das glaube ich nicht, ich lebe den größten Teil des Jahres in Spanien! Dort sind die Einkommen erheblich niedriger als in Deutschland, alle Markengeräte werden dort aber nach UVP verkauft-Rabatt unmöglich!

Deshalb kaufe ich alle Geräte in meiner alten Heimat, weil ich sie dort trotz Transportkosten, erheblich günstiger bekomme!
whatawaster
Inventar
#18 erstellt: 14. Dez 2008, 18:14

CarstenO schrieb:

GlennFresh schrieb:
Woran liegt es wohl?


Bezug zum Einkommen?


Naja, nicht unbedingt, denn es gibt wiederum viele Marken, die hier teurer sind. Marantz z.B. hat bei uns den selben Vertrieb wie Cambridge Audio, ist aber sogar ein bisschen teurer als bei euch.

Autos und Motorräder kosten meistens auch mehr hier in Ungarn. Es hängt also gewiss nicht mit dem niedrigeren Einkommen zusammen. Wahrscheinlich arbeitet der deutsche Vertrieb mit einer wesentlich größeren Marge.

Beste Grüße

Peter
DasNarf
Inventar
#19 erstellt: 14. Dez 2008, 18:24

peter1070 schrieb:

DasNarf schrieb:
Wieso willst du an diese kleinen Boxen überhaupt so teure Verstärker hängen? Geräteklang gibts imho eh nicht, der Preis für diese "Klangverbesserung" steht doch in keinem Verhältnis, also stöpsel nen 540er dran und gut is.... und steck den Rest der Kohle in die Raumakustik oder gönn dir damit ein Urlaubswochenende mit der Partnerin. Da haste mehr von!

Grüße und solche Sachen, Raphael


Also ich glaube schon, dass die Elektronik auch klanglich etwas aus macht. Zudem brauchen die Focus 140 meines Wissens nach eher einen kräftigen Verstärker.


Sicher macht Elektronik auch minimal was am Klang aus. Aber vorrangig im Grenzbereich, also bei extremen Pegeln, ist somit vernachlässigbar, vor allem bei so kleinen Boxen, die eh nicht mehr als 100 dB schaffen. Ich hätte das gesparte Geld lieber in die 220er gesteckt. Glaub mir, das klingt deutlich besser als die 140 an einem teuren Amp.

Grüße, Raphael
Hifi-Tom
Inventar
#20 erstellt: 14. Dez 2008, 19:54

Sicher macht Elektronik auch minimal was am Klang aus. Aber vorrangig im Grenzbereich, also bei extremen Pegeln, ist somit vernachlässigbar, vor allem bei so kleinen Boxen, die eh nicht mehr als 100 dB schaffen.


Nein definitiv nicht, es gibt hier auch bei normalen Pegeln hörbare Unterschiede, die zuweilen recht deutl. sein können. Im Hifi-Bereich gibt es keine Normung, hier kocht jeder sein eigenes Süppchen u. es gibt dazu noch jede Menge bewußt gesoundeter Geräte.


Ich hätte das gesparte Geld lieber in die 220er gesteckt. Glaub mir, das klingt deutlich besser als die 140 an einem teuren Amp.


Das ist generell richtig, es ist auf jeden Fall sinnvoll, soviel wie möglich in gute Boxen zu investieren u. dabei das Thema Raumakustik mit einzubeziehen, sowie eine vernünftige Aufstellung der Lautsprecher u. eine gute Hörposition.
DasNarf
Inventar
#21 erstellt: 14. Dez 2008, 20:26

Hifi-Tom schrieb:

Nein definitiv nicht, es gibt hier auch bei normalen Pegeln hörbare Unterschiede, die zuweilen recht deutl. sein können. Im Hifi-Bereich gibt es keine Normung, hier kocht jeder sein eigenes Süppchen u. es gibt dazu noch jede Menge bewußt gesoundeter Geräte.


Sinn und Zweck eines Verstärkers soll aber nicht sein, einen Eigenklang zu entwickeln. Dazu gibt es flexiblere und damit wesentlich geeignetere Produkte wie zum Beispiel Effektgeräte und Equalizer.
Mit den Dynaudios ist Peter schon auf dem richtigen Weg, die sind immerhin ziemlich linear abgestimmt. Sich das jetzt mit einem gesoundeten Verstärker zu verderben, halte ich nicht wirklich für zielführend. Aber die Erfahrung soll er am besten selbst machen.
Hifi-Tom
Inventar
#22 erstellt: 14. Dez 2008, 21:06
Es geht hier nicht um verderben od. nicht sondern darum, welche Kombi, Lautsprecher + Verstärker, einem persönlich am besten gefällt. Und da gibts nun mal Unterschiede bzw. Kombinationen die besser od. schlechter miteinander harmonieren.
DasNarf
Inventar
#23 erstellt: 14. Dez 2008, 21:43

Hifi-Tom schrieb:
Es geht hier nicht um verderben od. nicht sondern darum, welche Kombi, Lautsprecher + Verstärker, einem persönlich am besten gefällt. Und da gibts nun mal Unterschiede bzw. Kombinationen die besser od. schlechter miteinander harmonieren. :prost


Lineare Lautsprecher harmonieren sehr gut mit linearen Verstärkern.
Raumanpassung mittels PEQ oder Roomtuning. Kein ewiges Rumprobieren, kein Glückspiel mehr bei der Suche nach der "richtigen Kombi". Man hat ja die Wahl, es sich entweder leicht zu machen, oder schwer...
BeastyBoy
Inventar
#24 erstellt: 15. Dez 2008, 11:19
Der einizige, der von "klingenden" Verstärkern profitiert, ist der Händler ... .
Hifi-Tom
Inventar
#25 erstellt: 15. Dez 2008, 11:30
BeastyBoy schrieb:


Der einizige, der von "klingenden" Verstärkern profitiert, ist der Händler ... .


Jeder Verstärker klingt, sonst ist was defekt.

DasNarf schrieb:


Lineare Lautsprecher harmonieren sehr gut mit linearen Verstärkern.


Das ist Quatsch, es gibt sehr viele Dinge, die einen Einfluß auf den Klang haben u. nicht immer wird die lineare Kombination als die bessere empfunden.


[Beitrag von Hifi-Tom am 15. Dez 2008, 11:32 bearbeitet]
Beosound3000
Stammgast
#26 erstellt: 15. Dez 2008, 14:42
Hi,

das Thema passt prima zu meiner momentanen Situation.

Kurz mein derzeitiges Equipment:

LS Canton 711 DC
Amp Synthesis Magnum 100
(SA)CD Marantz SA7001
Digital Logitech Squeezebox

Abgesehen davon, dass ich mir evtl. noch einen Plattenspieler zulegen möchte, fasziniert mich der Gedanke, ohne CDs TOP Sound zu hören (per lossless files).

Mit dem Marantz (neu) bin ich super zufrieden - Auflösung, Klang, alles perfekt für meine Ohren.

Leider fällt die Squeezebox derart ab im Vergleich (auch bei FLAC Files), dass ich keine Lust mehr habe, von dieser zu hören.

Nachder Diskussion mit einem Bekannten schaue ich nun nach einer Lösung, digitale Inhalte besser zu integrieren. Am liebsten würde ich mit einen CD Player sparen, wenn ich die gleichen Resultate erzielen kann. Der Bekannte ist LINN Fan und begeistert von den DS Playern.

Ich sehe zwei Alternativen:

Linn Sneaky DS - soll ja klasse sein, aber nicht ganz günstig. Habt ihr dazu Erfahrungen?

CD Player Cambridge Azur 740C (die ungarischen Preise sind ja mal ne Wucht) - und dann per Digitaleingang die Squezebox anschliessen. Habt ihr Erfahrungen zum Klang des 740C mit angschlossenen Quellen? Das bedienkonzept der Squeezebox ist ja super...

Freue mich sehr auf Eure Meinungen.

VG,
TD
Hifi-Tom
Inventar
#27 erstellt: 15. Dez 2008, 15:57
Ich finde die Lösung mit dem Wandler nicht schlecht, aber vielleicht solltest Du hierzu einen eigenen Thread eröffnen.
DasNarf
Inventar
#28 erstellt: 15. Dez 2008, 16:58

Hifi-Tom schrieb:

Das ist Quatsch, es gibt sehr viele Dinge, die einen Einfluß auf den Klang haben u. nicht immer wird die lineare Kombination als die bessere empfunden. :prost


Das ist überhaupt kein Quatsch, sondern die beste Ausgangsbasis für guten oder individuellen Klang. Das was du da vorschlägst ist völlig zielloses Herumprobieren, bis es vielleicht irgendwann mal zufällig passt. Das nenne ich keine gute Beratung.
peter1070
Stammgast
#29 erstellt: 15. Dez 2008, 17:09
Nicht streiten, ich wollte doch noch einen Tipp, oder ein paar Tipss, welche CD-Spieler-Verstärker-Kombi (bis 1000 Taler je Gerät) gut zu den Dynaudio Focus 140 passt.

Peter
Hifi-Tom
Inventar
#30 erstellt: 15. Dez 2008, 21:03

Das ist überhaupt kein Quatsch, sondern die beste Ausgangsbasis für guten oder individuellen Klang. Das was du da vorschlägst ist völlig zielloses Herumprobieren, bis es vielleicht irgendwann mal zufällig passt. Das nenne ich keine gute Beratung.


Nur weil Du jetzt auf den Tripp neutral/linear ist besser gekommen bist, heißt das noch lange nicht, daß dies für alle anderen auch gilt. Und was bitte soll daran falsch sein in aller Ruhe auszuprobieren was einem persönlich am besten gefällt..., od. müssen sich jetzt alle von Dir vorschreiben lassen was für sie persönlich am besten zu sein hat,

By the way, Ich kann mich noch erinnern, daß Du vor nicht all zu langer Zeit hier Deine ellenlangen Verstärkervergleichteste gepostet hast, die Du bei Dir zuhause durchgeführt hast, so what?

Die Boxen sind vorhanden, also am besten Geräte, die einen interessieren, ausleihen u. zu hause an den Boxen testen, das ist u. wird der beste Weg bleiben.


Nicht streiten, ich wollte doch noch einen Tipp, oder ein paar Tipss, welche CD-Spieler-Verstärker-Kombi (bis 1000 Taler je Gerät) gut zu den Dynaudio Focus 140 passt.


Kein Problem, es gibt hier kaum einen Thread in dem nicht kontrovers diskutiert wird. Bitte beachte einfach bei allen Tipps, daß letzten Endes Du u. Dein Ohr der Richter darüber bist, was Dir gefällt u. was nicht. Es ist dabei völlig sekundär ob diese Kombi dann auch anderen gefällt u. ob die dann in den Augen anderer neutral, linear od. sonst was ist. Ich kann Dir nur raten Deine eigenen Hörerfahrungen zu sammeln.


[Beitrag von Hifi-Tom am 15. Dez 2008, 21:06 bearbeitet]
DasNarf
Inventar
#31 erstellt: 15. Dez 2008, 21:57

Hifi-Tom schrieb:

Nur weil Du jetzt auf den Tripp neutral/linear ist besser gekommen bist, heißt das noch lange nicht, daß dies für alle anderen auch gilt. Und was bitte soll daran falsch sein in aller Ruhe auszuprobieren was einem persönlich am besten gefällt..., od. müssen sich jetzt alle von Dir vorschreiben lassen was für sie persönlich am besten zu sein hat,


Ich schreibe niemandem was vor, ich gebe nur Tipps wie man deutlich einfacher und günstiger an sein klangliches Ziel kommen kann. Sofern dieses Ziel ein spezieller Sound ist, wogegen ja auch nichts einzuwenden ist. Es ist aber meiner Meinung nach in dieser Richtung nicht zielführend, Myriaden von Gerätschaften auszuprobieren, wenn man sich seinen Sound auch einfach selbst so konfigurieren kann wie man möchte. Dazu braucht es aber eine solide Grundlage: Eine möglichst neutrale Anlage und eventuell auch etwas Raumtuning, soweit dies optisch und platztechnisch machbar ist. Und genau das ist der Knackpunkt an der Sache.
Das ist kein Trip, sondern baut auf logischen Schlussfolgerungen auf. Ebenso logisch ist es, möglichst viel vom Budget in die Lautsprecher zu investieren. Eine kleine Focus an 1000 Euro Elektronik halte ich für die falsche Gewichtung. Aber das wurde ja auch von dir schon korrekt erwähnt.



Hifi-Tom schrieb:

By the way, Ich kann mich noch erinnern, daß Du vor nicht all zu langer Zeit hier Deine ellenlangen Verstärkervergleichteste gepostet hast, die Du bei Dir zuhause durchgeführt hast, so what?


Jeder fängt mal klein an. Im übrigen habe ich Verstärkerklang im Sinne von gezieltem Sounding nie bestritten. Ist aber meiner Meinung nach nicht der Königsweg, da man dadurch viel zu sehr limitiert ist, auch wenn Hersteller und Händler das natürlich gerne propagieren.



Hifi-Tom schrieb:

Die Boxen sind vorhanden, also am besten Geräte, die einen interessieren, ausleihen u. zu hause an den Boxen testen, das ist u. wird der beste Weg bleiben.


Klar, für dich ist das der beste Weg.


Von meiner Seite aus ist damit alles gesagt, alles weitere liegt am Threadersteller. Er hat nun genug Anregungen, und wird seine Vorgehensweise selbst wählen.

Grüße, R.


[Beitrag von DasNarf am 15. Dez 2008, 22:00 bearbeitet]
Hifi-Tom
Inventar
#32 erstellt: 16. Dez 2008, 01:36

Klar, für dich ist das der beste Weg.


Nein, denn 1. stehe ich mit dem Threadersteller gar nicht in Verbindung u. 2. ist es wesentl. aufwändiger Geräte vorzuführen u. zu verleihen, also irgendein ach so tolles lineares Gerät als die eierlegende Wollmilchsau zu verkaufen, wohl wissend, das dies viele Kunden gar nicht wollen.



Von meiner Seite aus ist damit alles gesagt, alles weitere liegt am Threadersteller. Er hat nun genug Anregungen, und wird seine Vorgehensweise selbst wählen.


Ja, da gehe ich konform, das sehe ich auch so.
Lars00
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Dez 2008, 02:56
Ich wundere mich immer, dass hier in nahezu jedem Thread, in dem ansatzweise über Verstärker und deren Klang diskutiert wird, es Streit zwischen Gegnern und Anhängern des Verstärkerklangs gibt.
Und fast immer geht die Schärfe im Ton von den Gegnern aus. Warum ist das so?
Finde keine Antwort.

Lars00
Reinhard
Inventar
#34 erstellt: 16. Dez 2008, 08:53

Lars00 schrieb:
Ich wundere mich immer, dass hier in nahezu jedem Thread, in dem ansatzweise über Verstärker und deren Klang diskutiert wird, es Streit zwischen Gegnern und Anhängern des Verstärkerklangs gibt.
Und fast immer geht die Schärfe im Ton von den Gegnern aus. Warum ist das so?
Finde keine Antwort.

Lars00


Nun, es gibt hier einige Leute mit einer ganz einfachen "Logik-Kette". Ich höre keine Unterschiede, also gibt es keine und damit sind alle, die Unterschiede hören, doof und das muss man Ihnen unablässig unter die Nase reiben.

Ich hätte auch noch etwas zum Thema beigetragen im Sinne von Hifi-Tom (der das absolut richtig liegt), aber die teilweise sehr flachen Vorurteile einiger ("Verstärker klingen nicht", "Kabel klingen nur, wenn sie auf den Boden fallen" **höhö, toll, Klopfer**) werden hier dermaßen konstant ins Forum gehämmert, dass es offenbar zu keiner wirklich zielführenden und halbwegs niveauvollen Diskussion kommen kann. Einige haben sich deshalb hier schon aus dem Forum abgemeldet.

Schade...

Gruß Reinhard
baerchen.aus.hl
Inventar
#35 erstellt: 16. Dez 2008, 09:44

Reinhard schrieb:

Nun, es gibt hier einige Leute mit einer ganz einfachen "Logik-Kette". Ich höre keine Unterschiede, also gibt es keine und damit sind alle, die Unterschiede hören, doof und das muss man Ihnen unablässig unter die Nase reiben.

Ich hätte auch noch etwas zum Thema beigetragen im Sinne von Hifi-Tom (der das absolut richtig liegt), aber die teilweise sehr flachen Vorurteile einiger ("Verstärker klingen nicht", "Kabel klingen nur, wenn sie auf den Boden fallen" **höhö, toll, Klopfer**) werden hier dermaßen konstant ins Forum gehämmert, dass es offenbar zu keiner wirklich zielführenden und halbwegs niveauvollen Diskussion kommen kann. Einige haben sich deshalb hier schon aus dem Forum abgemeldet.

Schade...

Gruß Reinhard



Ich muss leider sagen, das die Leute, welche Du ihr als unterbemittelt hinstellst, Recht haben, zumindest was Kabel angeht. Ein Kabel soll das Audiosignal unverändert von a nach b transportieren. Ein Kabel welches das Signal verändert, also Klingt, ist ein auf Grund der Definition für den Einsatz untaugliches Kabel.

Ich finde es schon ziemlich merkwürdig...einerseits wird bei Eiektronik und LS auf Neutralität geachtet, welche dann durch "Kabelklang" kaputt gemacht wird und beides von vielen Hififreunden wehement und gleichzeitig vertreten wird. Das verstehe wer will.

Gruß
Bärchen
Hifi-Tom
Inventar
#36 erstellt: 16. Dez 2008, 11:42

Ich muss leider sagen, das die Leute, welche Du ihr als unterbemittelt hinstellst, Recht haben, zumindest was Kabel angeht. Ein Kabel soll das Audiosignal unverändert von a nach b transportieren. Ein Kabel welches das Signal verändert, also Klingt, ist ein auf Grund der Definition für den Einsatz untaugliches Kabel.


Hallo baerchen.aus.hl,

ich finde, es ist niemand unterbemittelt, weil er eine andere Medinung hat, nur mangelt es zuweilen an der Toleranz einzuräumen, daß es vielleicht auch noch andere Personen mit anderen Erfahrungen als man selber gemacht hat geben kann. Wenn Du für Dich dieser Meinung bist ist das doch vollkommen o.k. nur muß man das doch nicht als die eine reine Wahrheit verkaufen u. andere Meinungen nicht zulassen. Ich finde übrigends, daß diese ganzen Diskussione mit viel zu viel Fanatismuß u. Verbissenheit geführt werden, ganz sicher gibt es wichtigere Dinge als Kabel u. Elektronik.

Bezügl. Kabel: Lies Dir doch mal in Ruhe den professionell durchgeführten Blindtest des Studiomagazins durch, unter der Leitung von Fey. Dort wurden 16 Kabel über mehrere Tage getestet. Alle, die daran teilgenommen haben, waren Profis u. es wurde mit Kabeln & Equipment aus dem Profibereich getestet u. klar zuordbare Unterschiede gehört. Ich habe die Nachlese dieses Testes als PDF von Fey bekommen, kann ich Dir bei Interesse gerne zuschicken, dort geht er auch auf die teilweise hanebüchene Diskussion in den diversen Foren ein, die dieser Test natürlich ausgelöst hat.

Die gehörten Unterschiede wurden übrigens mit 5% angegeben, die je nach angeschlossenen Geräten mehr od. weniger sein können. Da die 5% unter genormten Studiobedingungen zustande gekommen sind, wo eigendl. nur symmetr. Leitungen u. Anschlüsse vorkommen, die wesentl. störunanfälliger sind, ist es mehr als wahrscheinlich, daß unter normalen Hifi-Bedingungen die Unterschiede zumindest zum Teil noch größer ausfallen können.


Ich finde es schon ziemlich merkwürdig...einerseits wird bei Eiektronik und LS auf Neutralität geachtet, welche dann durch "Kabelklang" kaputt gemacht wird und beides von vielen Hififreunden wehement und gleichzeitig vertreten wird. Das verstehe wer will.


Zumindest bei Kabeln ist der sogenannte Kabelklang meiner Meinung nach größtenteils kein bewußtes Sounding, wie ja auch der Test des Studiomagazins beweist, hier wurde ja nur unverdächtige Studioware getestet. Die Veränderungen ergeben sich zwangsweise in Verbindung mit den anderen angeschlossenen Komponenen. Und auch zw. linearen Lautsprechern, die im Studiobereich zum Einsatz kommen, gibt es klangl. Unterschiede, auch zw. linearen Verstärkern. Und dann kommt noch dazu das viele Menschen eben nicht linear hören wollen sondern die Musik einfach genießen wollen, einige tuen das bewußt mit gesoundeten Komponenten, andere wiederum nicht. Ich möchte das ganze hier nicht weiter vertiefen, da es nicht Thema diese Threads ist. Daher ist das hier auch bezügl. dieses Themas mein letzter Beitrag, gerne können wir via PM noch weiter darüber diskutieren, wie gesagt, ich schicke Dir gerne das PDF von Fey.
baerchen.aus.hl
Inventar
#37 erstellt: 16. Dez 2008, 12:48
Alles schön und gut. Es ist ja bekannt das die Hififreunde in dieser Angelegenheit zu etwa 50/50 gespalten sind. Das sollte Rat suchenden Neulingen aber auch gesagt werden, damit die nicht verunsichert werden, denn die wissen noch nicht zu welchem Lager sie gehören. Und wenn Du Toleranz anmahnst, so gilt das wohl für beide Lager

Meine Story ist, als hier ein alt eingesessener Elektrofachmarkt angesichts der neuen Konkurrenz von MM und Co aufgab, konnte ich dem Liquidator am letzten Tag des Räumungsverkaufs eine Kiste voll mit Oehlbach NF 1 für ganz wenig Geld abschnacken. Zu Hause war ich dann ziemlich enttäuscht, weil ich zu den bisher verwendeten Beipackstrippen keinen Unterschied ausmachen konnte. Da begann bei mir die Kabelmanie (von der inzwischen zum Glück geheilt bin). Ich bin losmarschiert und habe mir von einigen Händlern ganze Musterkoffer ausgeliehen. Mit dem immerwieder gleichem Ergebnis. Bis heute packe ich ja ab und an meine Sachen in den Kofferraum und ziehe los zum Probehören. Aktuell zum Testen von TA/Phonopre Kombis und CD-Playern. Dabei kommen im Vergleich auch immer wieder andere Kabel zum Einsatz. Für mich komme ich immer wieder zum gleichen Ergebnis. Kabelklang ist mit einer Ausnahme Mumpitz. Zwischen Plattenspieler und Verstärker bzw. Phonopre kann es durch das falsche Kabel unter gewissen Umständen zu Höhenverlusten kommen. Wodurch sich aber meine obige Aussage bestätigt. Klangveränderung nur durch das falsche Kabel am falschen Einsatzort.

Mag durchaus sein das ich Holzohren habe oder bisher noch nicht das richtige Kabel gefunden habe. Jedenfalls habe ich, um nicht bregenklötterig zu werden, die gezielte Suche schon lange aufgegeben. Nur bei den besagten Hörtests versuchen manche Händler halt immer wieder mir angeblich bessere Kabel und anderes Zubehör zu verkaufen...bisher vergeblich....Bisher kann ich nur jedem raten das Geld lieber in bessere Lautsprecher oder gute Tonträger als in unsinniges Zubehör zu investieren.

Wobei mir hier in der Kaufberatung viel zu selten auf die Wichtigkeit des Tonträgers hingewiesen wird. Der Tonträger und die darauf befindliche Aufnahme sind die alles limitierenden Faktoren. Die beste und teurste Anlage klingt besch... wenn die Aufnahme nichts taugt.

Du siehst bei mir bekommt alles was mir an (zum großen Teil imho weit überteuerten) Zubehör über den Weg läuft eine Chance....bisher konnte mich aber nichts überzeugen.... wenn sich andere überzeugen lassen, bitte schön....auch lasse ich optische und haptische Gründe gelten. An einer guten und teuren Anlage sehen Billiglakritze wirklich wenig gut aus.

Worum es mir und anderen bei der ganzen Diskussion um Kabelklang und den Sinn oder Unsinn von anderem Zubehör geht ist, dass man dem Marketinggeschwurbel von Herstellern und vielen Händlern nicht ohne Hinterfragung auf dem Leim kriechen soll. Aber das gilt ja nicht nur bei Hifi.
Hifi-Tom
Inventar
#38 erstellt: 16. Dez 2008, 15:17

Wobei mir hier in der Kaufberatung viel zu selten auf die Wichtigkeit des Tonträgers hingewiesen wird. Der Tonträger und die darauf befindliche Aufnahme sind die alles limitierenden Faktoren. Die beste und teurste Anlage klingt besch... wenn die Aufnahme nichts taugt.


Das ist absolut richtig, da schließe ich mich an.


Du siehst bei mir bekommt alles was mir an (zum großen Teil imho weit überteuerten) Zubehör über den Weg läuft eine Chance....bisher konnte mich aber nichts überzeugen.... wenn sich andere überzeugen lassen, bitte schön....auch lasse ich optische und haptische Gründe gelten. An einer guten und teuren Anlage sehen Billiglakritze wirklich wenig gut aus.


Finde ich gut, aber dann muß man anders lautende Erfahrungen auch gelten lassen, es gibt auch Leute, die im Blindtest Unterschiede zw. Kabeln hören können, siehe den von mir angesprochenen Blindtest des Studiomagazins. Ich selber habe einige male bei mir solche Teste, natürl. ohne wissenschaftl. Anspruch der Allgemeingültigkeit gemacht u. einige konnten die getesteten Kabel sehr gut auseinanderhalten, blind wohl gmerkt. Andere taten sich schwerer. Verallgemeinern kann man so etwas also nicht.


Worum es mir und anderen bei der ganzen Diskussion um Kabelklang und den Sinn oder Unsinn von anderem Zubehör geht ist, dass man dem Marketinggeschwurbel von Herstellern und vielen Händlern nicht ohne Hinterfragung auf dem Leim kriechen soll. Aber das gilt ja nicht nur bei Hifi.


Nenn mir einen Bereich, in dem es kein Marketinggeschwurbel gibt. Kennst Du einen...? Hier im Hifi-Bereich macht das jeder u. auch die ganze professionelle Studioschiene einschließlich Geithain, Adam, Sommer Cable & Co. Jeder will verkaufen u. preist logischerweise seine Produkte an. Und die meisten hier sind so weit, reif u. erwachsen, daß sie in der Lage sind, sich ein eigenes Urteil zu bilden u. durch eigene Erfahrungen u. Hinterfragen ihre eigenen Schlüsse ziehen können. Ich glaube, da braucht niemand einen Vormund.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 16. Dez 2008, 15:59
Diese Diskussion hilft dem Threadersteller aber jetzt nicht wirklich weiter!
baerchen.aus.hl
Inventar
#40 erstellt: 16. Dez 2008, 16:17

GlennFresh schrieb:
Diese Diskussion hilft dem Threadersteller aber jetzt nicht wirklich weiter! :?


Da hast Du nicht ganz unrecht.


Ich will auch niemanden bevormunden, aber es gibt auch viele viel zu gutgläubige Leute, die man auf den einen oder anderen Stolperstein aufmerksam machen muss. Dazu ist das hier halt ein Forum nicht nur von Herstellern und Händlern, die wie Tom so treffend bemerkt hat ja vom Verkauf leben, sondern auch von Kunden, die auch schon eine Weile dem Hifivirus unterliegen und nicht unbedingt immer nur die Bilanz im Hinterkopf haben.
BeastyBoy
Inventar
#41 erstellt: 16. Dez 2008, 17:24
klug gesprochen, junger Jedi !
peter1070
Stammgast
#42 erstellt: 16. Dez 2008, 17:34
Back on Topic

Gibt es losgelöst von meiner Cambridge oder Yamaha-Idee noch andere Verstärker-CD-Spieler-Kombinationen, die ihr mit Bilck auf die Dynaudio Focus 140 vorschlagen würdet. Preis je Gerät max 1000 Taler.

Peter
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 16. Dez 2008, 17:51
Ich würde Cambridge wegen der verfehlten Preispolitik zurückstellen! Unverschämtheit muss bestraft werden!

Ich würde eine Vincent Kombi noch mit in betracht ziehen!
Z.B. SV238 MK 2 mit CD S 5 (CD S 1.1) wen es von einer Marke sein soll!

Ich hatte mal die 1.3 mit Cyrus Elektronik, was soll ich sagen, nicht die beste Kombination! Das Klang irgentwie etwas lahm, die 1.3 habe ich verkauft, die Cyrus behalten!

Jetzt bin ich schlauer, es lag an der Cyrus, Dynaudio kann von Verstärkern mit Pepp klanglich echt provitieren! Ist allerdings nur meine bescheidene Meinung!
peter1070
Stammgast
#44 erstellt: 16. Dez 2008, 18:05

GlennFresh schrieb:
Ich würde Cambridge wegen der verfehlten Preispolitik zurückstellen! Unverschämtheit muss bestraft werden!

Ich würde eine Vincent Kombi noch mit in betracht ziehen!
Z.B. SV238 MK 2 mit CD S 5 (CD S 1.1) wen es von einer Marke sein soll!

Ich hatte mal die 1.3 mit Cyrus Elektronik, was soll ich sagen, nicht die beste Kombination! Das Klang irgentwie etwas lahm, die 1.3 habe ich verkauft, die Cyrus behalten!

Jetzt bin ich schlauer, es lag an der Cyrus, Dynaudio kann von Verstärkern mit Pepp klanglich echt provitieren! Ist allerdings nur meine bescheidene Meinung!



Was stimmt den an der Preispolitik nicht (außer, dass mich die Plastikknöpfchen stören)? In der Presse kommen sie bei Preis-Leistung doch ganz ordentlich weg...

Peter
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 16. Dez 2008, 18:12
Viel weiter oben, hat unser netter Ungarischer Forenuser erzählt, um wieviel billiger Cambridge Geräte in Ungarn zu kaufen sind!
Bisher kannten wir den großen Preisunterschied von den USA zu Europa, aber hallo, Ungarn ist in der EU und quasi unser Nachbar!
Hierzulade werden Cambridge Geräte meisst ohne die üblichen Rabatte wie bei anderen Markenhersteller verkauft, wo bleibt da noch das prima Preis-Leistungsverhältnis??
Marc-Andre
Inventar
#46 erstellt: 16. Dez 2008, 18:15
Hallo Peter,

ich hege bei Dir den Verdacht dass Du sehr viel Wert auf Optik und Haptik legst

Was keiner bestreiten kann ist zum Beispiel dass es klanglich sehr viel effektiver wäre einen CDP für nur 500 Euro zu kaufen und zusätzlich 500 Euro in die Raumakustik zu investieren.

Jeder geht anders an dieses Hobby heran. Ich habe meinen Sony ES Verstärker ehrlich gesagt auch nur weil er so schön aussieht und weil er sich so schön anfassen lässt

Sind Dir relativ geringe, klangliche Unterschiede bei Verstärkern wichtig?

mfg

Marc
peter1070
Stammgast
#47 erstellt: 16. Dez 2008, 18:30

Marc-Andre schrieb:
Hallo Peter,

ich hege bei Dir den Verdacht dass Du sehr viel Wert auf Optik und Haptik legst

Was keiner bestreiten kann ist zum Beispiel dass es klanglich sehr viel effektiver wäre einen CDP für nur 500 Euro zu kaufen und zusätzlich 500 Euro in die Raumakustik zu investieren.

Jeder geht anders an dieses Hobby heran. Ich habe meinen Sony ES Verstärker ehrlich gesagt auch nur weil er so schön aussieht und weil er sich so schön anfassen lässt

Sind Dir relativ geringe, klangliche Unterschiede bei Verstärkern wichtig?

mfg

Marc


Hallo Marc,

ja, das tue ich, Optik, Haptik und Qualitätsanmutung sind mir bei Geräten ab einer gewissen Preisklasse wichtig. Ursprünglich sollten es mal der kleine NAD-Amp plus CD-Spieler werden (C515 und C315) - bei den Preisen stören mich Plastikknöpfe und unterschiedliche LED-Farben nicht so wahnsinnig. Aber bei Greäten für 2000 Mark - muss neben dem Klang auch der Rest passen.

By the way, schau Dir mal an, wieviel Wert High-End und andere Hersteller auf die Optik ihrer Geräte verwenden, da soll mir keiner sagen, dass sei unwichtig oder gar obeflächlich und die Anlage steht nun mal mitten im Wohnzimmerschrank und da soll es dann auch optisch passen.

Aber um auch eines klar zu sagen: Ich würde Hifi-Geräte nicht kaufen, nur weil sie gut aussehen und sich wertig anfühlen aber scheiße klingen. Dennoch gefallen müssen sie eben auch - frei nach dem Motto: Das Auge hört ja auch mit.

Peter
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 16. Dez 2008, 18:30

Marc-Andre schrieb:
Hallo Peter,

ich hege bei Dir den Verdacht dass Du sehr viel Wert auf Optik und Haptik legst

Was keiner bestreiten kann ist zum Beispiel dass es klanglich sehr viel effektiver wäre einen CDP für nur 500 Euro zu kaufen und zusätzlich 500 Euro in die Raumakustik zu investieren.

Jeder geht anders an dieses Hobby heran. Ich habe meinen Sony ES Verstärker ehrlich gesagt auch nur weil er so schön aussieht und weil er sich so schön anfassen lässt

Sind Dir relativ geringe, klangliche Unterschiede bei Verstärkern wichtig?

mfg

Marc



Woher willst Du wissen, ob er Propleme mit seiner Raumakustik hat und noch dazu die gesparten 500€ Abhilfe schaffen!
Designwünsche sind ebenfalls nicht direkt geäußert worden!

Es gibt aber devenitiv Kombinationen, die nicht optimal zusammen passen! Ich durfte das schon mehrmals am eigenen Ohr erleben! Vielleicht ist es aber auch nur eine Geschmacksfrage!

Allerdings gebe ich Dir recht, das der CDP ruhig etwas weniger als 1000€ kosten darf, ohne wesentliche Klangeinbusen in Kauf zu nehmen!
Marc-Andre
Inventar
#49 erstellt: 16. Dez 2008, 19:03

peter1070 schrieb:




By the way, schau Dir mal an, wieviel Wert High-End und andere Hersteller auf die Optik ihrer Geräte verwenden, da soll mir keiner sagen, dass sei unwichtig oder gar obeflächlich und die Anlage steht nun mal mitten im Wohnzimmerschrank und da soll es dann auch optisch passen.

Aber um auch eines klar zu sagen: Ich würde Hifi-Geräte nicht kaufen, nur weil sie gut aussehen und sich wertig anfühlen aber scheiße klingen. Dennoch gefallen müssen sie eben auch - frei nach dem Motto: Das Auge hört ja auch mit.

Peter


Was sollen die Hersteller auch Anderes tun? Lineare Frequenzgänge bei CDP´s und Verstärkern hin zu kriegen ist ja kein Problem

Ich muss ja zugeben dass mir das neue Yamaha Design sehr gefällt

mfg

Marc
Bennato
Inventar
#50 erstellt: 16. Dez 2008, 19:27
Also...ich will hier niemandem zu nahe treten, halte jedoch die Diskussion für unpässlich...Kabel"klang" hin oder her, die 5% der angeblichen Profis, hätte man auch durchaus würfeln können...egal...Die Stereoplay hatte da auch mal einen Blindtest...

Wir diskutieren hier ja über HiFi, also High Fidelity, sprich "hohe Wiedergabetreue". Ergo sollte man womöglich seinen gesoundeten Krimskrams hintanstellen und einen soliden Vollverstärker bis 300 Euro kaufen, weil absolut ausgereift (auch wenn er nicht den High-End Stallgeruch hat). Mein Opa (!!!) sagte mir mal, dass früher die Elektronik sehr teuer gewesen sei, da dort Qualitätsunterschiede hervortraten. In Zeiten von Fernostelektronik und Massenproduktion ist dies IMHO nicht mehr der Fall.

Dazu einen passenden CD-Player (auch ausgereifte Technik) und den Rest des Budgets in teure Lautsprecher investieren.

Ich glaube, man sollte eher nach Design aussuchen, als nach etwaigen Klanghöchstleistungen

Rudimentärer und gutbürgerlicher Vorschlag:

Onkyo 9355 und Onkyo DX-7355

der Rest in Lautsprecher...beispielsweise die genannten Dynaudio
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 16. Dez 2008, 19:47
Dann haben wir doch alle einen riesen Fehler gemacht!

Alles umsonst, die schöne teure Elektronik! Das Geld haben wir zum Fenster rausgeworfen, so ein S.....!

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