Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


"Analog-klingender" CD-Player

+A -A
Autor
Beitrag
jansozsek
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Jun 2009, 13:09
Liebe Wissende...

Ich suche einen CD-Player mit "analogen Klang". Klingt komisch? Ich versuche mal zu beschreiben worum es mir geht.

Ausgangslage: [Kette]

CD. harman kardon HD 970
Verstärker: Marantz PM7001
Lautsprecher: Klipsch RF 62
Plattenspieler: Technics 1210 MK5 (Tonabnehmer: verschiedene)

Bin mit meinem jetzigen CD-Player-Klang in der Hinsicht nicht zufrieden, als Musik im Vergleich über den Technics (Plattenspieler) immer detailreicher, wärmer und voller und somit angenehmer klingt, als beim HD 970. Das ist nach meinem Empfinden leider schon der Fall, wenn ich selbst einen relativ günstigen Tonabnehmer am Plattenspieler betreibe.

Welcher CD-Player mit "analogen und musikalischeren Klang" könnte zu meiner Kette passen. Kann jemand erste Hilfe leisten? Lieben Dank!


[Beitrag von jansozsek am 28. Jun 2009, 13:10 bearbeitet]
Markus_P.²
Gesperrt
#2 erstellt: 28. Jun 2009, 13:10
Hallo,
wie gross ist das Budget?
Markus
jansozsek
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Jun 2009, 13:11
Das Budget sollte 600 [Edit] Euronen am besten nicht überschreiten :-(


[Beitrag von jansozsek am 28. Jun 2009, 13:18 bearbeitet]
Markus_P.²
Gesperrt
#4 erstellt: 28. Jun 2009, 13:18
Hallo,
für einen 1000er hätte ich eine Idee gehabt, welchen ich mir in dem Falle holen würde.
Wenn du aus dem Rhein/Ruhrgebiet kommst kannst du bei Benedictus oder Euphonia mal den Myryad Z 112 anhören, müsste auch recht analog klingen, von der Myryad-Philosophie her. Gibt es aber leider nur noch in silber als Schnäppchen für 399 Euro.

Markus
_ES_
Administrator
#5 erstellt: 28. Jun 2009, 13:42
Rega Planet bzw. Apollo.

Bei den meisten Vinylfreaks steht so einer im Rack.

Empfehlenswert ist der Planet 2000, um die 350 gebraucht zu bekommen.

Der Nachfolger "Apollo" ist auch schon des öfteren für unter 600 gebraucht weg gegangen.

Planet 2000 und evtl. den Apollo, die sollte man sich näher angucken..


[Beitrag von _ES_ am 28. Jun 2009, 13:42 bearbeitet]
jansozsek
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Jun 2009, 14:44
Hallo Markus, Hallo R-Type

erstmal vielen Dank für die interessanten und schnellen Vorschläge.

Ich fasse mal die bisherigen zusammen:

------------------------
Budget bis 600 Euro:

-Myryad Z 112 (neu)

-Rega Planet (gebraucht)
-Rega Apollo (gebraucht)
------------------------

Der Myrad macht mich neugierig. Ich werde mal versuchen den im Rhein-Main Gebiet zu Gehör zu bekommen. Die Regas sehen auch vielversprechend aus...
_ES_
Administrator
#7 erstellt: 28. Jun 2009, 14:51
http://cgi.ebay.de/R...erQQsalenotsupported

http://cgi.ebay.de/R...erQQsalenotsupported

Wobei ich das schon hart an der Grenze finde, für einen Planet..
Markus_P.²
Gesperrt
#8 erstellt: 28. Jun 2009, 15:38

jansozsek schrieb:

Der Myrad macht mich neugierig. Ich werde mal versuchen den im Rhein-Main Gebiet zu Gehör zu bekommen. Die Regas sehen auch vielversprechend aus...


Hallo,

sonst schick doch dem Benedikt Dohmen von Benedictus eine E-Mail, ob sich was arrangieren lässt das du da irgendwie reinhören kannst. Ich schätze ihn so flexibel ein.
(Natürlich kannst du auch aufgrund vom "Fernabsatzgesetz" anderes vorgehen, würde aber bei einem Sonder/Restposten im Sinne der Fairness für zukünftige Kunden, falls es nicht zusagt eine andere Lösung probieren. )

Markus
linear
Stammgast
#9 erstellt: 28. Jun 2009, 19:06
Denon DCD 3000 (im Prinzip ein DCD S10 in einem anderen Gehäuse) klingt auch relativ warm. Oder mal unter den High End Playern mit Röhrenstufe schauen. Die sind öfter warm abgestimmt, weil die Kunden es sich so vorstellen.


[Beitrag von linear am 28. Jun 2009, 19:10 bearbeitet]
torbi
Inventar
#10 erstellt: 28. Jun 2009, 19:26
Hallo,

gibts selten in der Bucht und ist dann teuer: Marantz CD 94. Ich hatte mal den Mk II, der klang für mich schön "analog". Übrigens ein Riesenteil, herrlich!

Lg, Torbi
freibürger
Inventar
#11 erstellt: 28. Jun 2009, 19:50
Mir fällt da noch mein ehemaliger Vincent CD-S6 MK ein, mit Röhrenausgangsstufe. Klingt warm und satt. Geht in der Bucht gebraucht für 500-600€ weg.
Man sollte sich jedoch darüber im klaren sein, daß das Gerät gesoundet ist.

Gruß Peter
Brca
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Jun 2009, 20:49

torbi schrieb:
Hallo,

gibts selten in der Bucht und ist dann teuer: Marantz CD 94. Ich hatte mal den Mk II, der klang für mich schön "analog". Übrigens ein Riesenteil, herrlich!

Lg, Torbi


Gestern habe ich, bei einem Freund von mir, viele Stunden mit dem Marantz CD 94 verbracht.
Also, der klingt wirklich analog. Kaum zu glauben. Shade, dass Mann ihn ganz selten finden kann.
Alex58
Stammgast
#13 erstellt: 29. Jun 2009, 07:43
Ein für mein Empfinden analog klingender CD Player ist der Lector CD 0.6 Tube, der seit ein paar Monaten meinen leicht defekten alten Marantz CD 63 KI ersetzt hat. Er ist mit zwei ECC 81 Röhren in der Ausgangstufe bestückt und läuft schaltungstechnisch ohne Gegenkopplung. Nach langer Suche bin ich fündig geworden. Er "klinkt" sich sozusagen genau in meine Kette ein und meiner subjektiven Empfindung nach ist sein Klang nicht so "steril" wie der Marantz, ohne aber dabei weichgespült zu wiken. Die Härten einiger CD- Aufnahmen kommen viel angenehmer herüber, aber das Klanggeschehen wirkt keineswegs undeutlich oder weichgespült. Ganz im Gegenteil. Genau das hatte ich gesucht und mich deswegen für den Lector entschieden.

Beide CDPs – alt wie neu - habe ich mit jeweils zwei gleichen CDs gefüttert und am Verstärker angeschlossen, synchron laufen lassen. Dann brauchte ich nur am Eingangsschalter hin und her zu schalten. Die Lautstärke war bei beiden CDP gefühlt gleich, so dass ein direkter Vergleich des Klangs ohne zeitliche Unterbrechung auf diese Weise möglich war. Gewöhnlich fallen klangliche Unterschiede bei verschiedenen CDPs und bei gleicher Lautstärke sehr gering aus, aber der Lector "erzeugt" tatsächlich so etwas wie einen analogen Klang, der manch harsch klingende Aufnahmen zwar nicht qualitativ besser, aber nach meinen bisherigen Eindrücken deutlich genießbarer erscheinen lässt. Bisher hatte ich auch nicht den Eindruck, dass er aufgrund der Röhrenbestückung und seiner ungewöhnlichen Schaltungslösung auffällig "gesoundet" ist. Aber er fällt klanglich gegenüber verschiedenen anderen CDPs, die ich zuhause probiert hatte, aus der Reihe. Auch gegenüber anderen Röhrenbestückten CDPs wie Unison, Astin Trew oder Vincent.

Leider deutlich über Deinem Budget, liegt der Neupreis des kleinen Lector bei nominell nicht gerade schlanken 1700 €. (Habe ihn selbst 20 % günstiger bekommen). Wäre von mir daher nur ein Tipp für zukünftige Überlegungen oder – wenn man denn überhaupt einen auftreiben kann - gebraucht.

Gruß, Alex
Brca
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 29. Jun 2009, 09:33

Alex58 schrieb:
Ein für mein Empfinden analog klingender CD Player ist der Lector CD 0.6 Tube, der seit ein paar Monaten meinen leicht defekten alten Marantz CD 63 KI ersetzt hat. Er ist mit zwei ECC 81 Röhren in der Ausgangstufe bestückt und läuft schaltungstechnisch ohne Gegenkopplung. Nach langer Suche bin ich fündig geworden. Er "klinkt" sich sozusagen genau in meine Kette ein und meiner subjektiven Empfindung nach ist sein Klang nicht so "steril" wie der Marantz, ohne aber dabei weichgespült zu wiken. Die Härten einiger CD- Aufnahmen kommen viel angenehmer herüber, aber das Klanggeschehen wirkt keineswegs undeutlich oder weichgespült. Ganz im Gegenteil. Genau das hatte ich gesucht und mich deswegen für den Lector entschieden.

Beide CDPs – alt wie neu - habe ich mit jeweils zwei gleichen CDs gefüttert und am Verstärker angeschlossen, synchron laufen lassen. Dann brauchte ich nur am Eingangsschalter hin und her zu schalten. Die Lautstärke war bei beiden CDP gefühlt gleich, so dass ein direkter Vergleich des Klangs ohne zeitliche Unterbrechung auf diese Weise möglich war. Gewöhnlich fallen klangliche Unterschiede bei verschiedenen CDPs und bei gleicher Lautstärke sehr gering aus, aber der Lector "erzeugt" tatsächlich so etwas wie einen analogen Klang, der manch harsch klingende Aufnahmen zwar nicht qualitativ besser, aber nach meinen bisherigen Eindrücken deutlich genießbarer erscheinen lässt. Bisher hatte ich auch nicht den Eindruck, dass er aufgrund der Röhrenbestückung und seiner ungewöhnlichen Schaltungslösung auffällig "gesoundet" ist. Aber er fällt klanglich gegenüber verschiedenen anderen CDPs, die ich zuhause probiert hatte, aus der Reihe. Auch gegenüber anderen Röhrenbestückten CDPs wie Unison, Astin Trew oder Vincent.

Leider deutlich über Deinem Budget, liegt der Neupreis des kleinen Lector bei nominell nicht gerade schlanken 1700 €. (Habe ihn selbst 20 % günstiger bekommen). Wäre von mir daher nur ein Tipp für zukünftige Überlegungen oder – wenn man denn überhaupt einen auftreiben kann - gebraucht.

Gruß, Alex


Röhren in der Ausgangstufe ist ja der richtige Weg zum analogen Klang.
_ES_
Administrator
#15 erstellt: 29. Jun 2009, 09:51
Warum ?

Röhren richtig eingesetzt klingen nicht anders als ihre Silizium-Kollegen.

Es sei denn, man möchte gar nicht, daß sie gleich klingen.


Bisher hatte ich auch nicht den Eindruck, dass er aufgrund der Röhrenbestückung und seiner ungewöhnlichen Schaltungslösung auffällig "gesoundet" ist.


Von daher wäre das entweder falsch oder ein Beweis dafür, daß man keine Röhren braucht..

Btw : Was war nochmal die "ungewöhnliche" Schaltungs"lösung" ?
Brca
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 29. Jun 2009, 11:12

R-Type schrieb:
Warum ?

Röhren richtig eingesetzt klingen nicht anders als ihre Silizium-Kollegen.

Es sei denn, man möchte gar nicht, daß sie gleich klingen.


Bisher hatte ich auch nicht den Eindruck, dass er aufgrund der Röhrenbestückung und seiner ungewöhnlichen Schaltungslösung auffällig "gesoundet" ist.


Von daher wäre das entweder falsch oder ein Beweis dafür, daß man keine Röhren braucht..

Btw : Was war nochmal die "ungewöhnliche" Schaltungs"lösung" ?


OK, ich werde mich dann anderes ausdruecken.

Mit Roehren bekommt Mann weicherer Sound, der ancheind, je nach Geschmack, zum analogen Sound, ueberleuft.
Hifi-Tom
Inventar
#17 erstellt: 29. Jun 2009, 12:01
Hallo jansozsek,

vorab erst einmal ein grundsätzlicher Gedanke, keine Kritik! Du solltest Dir meiner Meinung nach auch mal Gedanken über ein Lautsprecher-Upgrade machen, denn bei den Lautsprechern kannst Du am meisten herausholen, sprich hier liegt das größte Klangpotential verborgen. Bein Gebraucht-Kauf von CD-Playern unbedingt darauf achten, daß die noch Garantie haben, denn die, sind was Reparaturanfälligkeit anbelangt, das empfindlichste Glied in der Kette! Hier noch einige Tipps bezügl. CD-PLayer:

ASTINtrew At 3000 & MCD 203II, beide Player haben eine Röhrenausgangsstufe u. klingen meiner Meinung nach analog. Röhren klingen definitiv anders als Transistoren, aber dies solltest Du wirkl. selber ausprobieren, eine Diskussion hierrüber lohnt sich nicht. Du alleine entscheidest mit Deinen Anforderungen, Deinem persönlichen Hörgeschmack darüber, was Dir besser gefällt u. was nicht!

Den MCD 203II könntest Du etwas billiger bekommen, da es inzwischen eine leicht modifizierte Version gibt. Den ASTINtrew müßtest Du gebraucht kaufen, da er neu 1000€ kostet.


[Beitrag von Hifi-Tom am 29. Jun 2009, 12:02 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#18 erstellt: 29. Jun 2009, 12:15

Röhren klingen definitiv anders als Transistoren, aber dies solltest Du wirkl. selber ausprobieren, eine Diskussion hierrüber lohnt sich nicht.

Hi,

das würde ich bei CDP nicht so pauschal und grundsätzlich formulieren.
Anders gesagt: gerade bei den Röhren-CDP, die sich klanglich nicht eindeutig von Transistor-CDP unterscheiden lassen (und das sind eine ganze Reihe... ;)), muss man die Frage stellen, warum man ein solch anachronistisches und mit begrenzter Lebensdauer gesegnetes Bauteil verwenden sollte.

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 29. Jun 2009, 12:21 bearbeitet]
Alex58
Stammgast
#19 erstellt: 29. Jun 2009, 13:12
Schaltungslayout und technische Beschreibung des Lector 0.6 Tube:

http://www.6moons.com/audioreviews/lector/cdp.html

Es kann schon sein, dass der Lector auf einen "analogen" Klang hin gezüchtet wurde und damit nicht im strengen Sinne neutral ist. Er klingt aber - subjektiv - für mich und einige andere, die ihn gehört haben "natürlicher" als mein alter Marantz und manch andere, z. T. röhrenbestückte CDPs in meiner Kette. Im synchronen direkten Hörvergleich mit jeweils 2 unterschiedlichen CDPs und 2 identischen CDs ausprobiert.

Selbst wenn der Hersteller womöglich bezweckt hat, ein bestimmtes Klangbild zu "generieren": Mir hat der kleine Lector in seiner Preisklasse von allen gehörten CDPs – das sind natürlich längst nicht alle, die es zu diesem Kurs gibt - am besten gefallen. Weil harsch oder steril klingende CD Aufnahmen angenehm und "natürlich- analog" empfunden wurden. Das war nahezu einhellig unser Eindruck. Selbst, wenn es objektiv – soweit dieser Begriff in dieser Hinsicht relevant ist - anders bzw. vielleicht auch nicht anders sein sollte. Trotzdem drängte sich im direkten Vergleich nie der Eindruck auf, dass der Lector gegenüber anderen CDPs im Klangbild auffällig mogelt.

Über Sinn oder Unsinn von Röhren in CDPs will ich mich nicht auslassen. Auch nicht über die Behauptung, alle CDPs klängen nahezu gleich. Aber beim Lector passte es für mein Empfinden genau und mein alter Marantz schwächelte ohnehin schon. Hätte der Lector keine Röhren und bei mir den gleichen Klangeindruck hinterlassen - umso besser. Röhren brauchen mehr Strom, erzeugen mehr Abwärme und sind Verschleißteile. Dennoch ziehe ich auch im Verstärkerbereich zum Musikhören meinen kleinen Unison Simply Two Röhrenverstärker dem NAD 320 BEE, der in erster Linie für die TV/DVD Tonwiedergabe an meinen Lautsprechern zuständig ist, vor. Aber nicht aus dem Grund, weil Glasröhren so nostalgisch schön glimmen.

Das ist nur ein - nochmals betont - subjektiver Erfahrungsbericht.
_ES_
Administrator
#20 erstellt: 29. Jun 2009, 13:16
Das geht ja auch völlig in Ordnung

Nur man sollte nicht erzählen, daß Röhren definitiv anders klingen als Transistoren- denn das stimmt nicht.


[Beitrag von _ES_ am 29. Jun 2009, 13:17 bearbeitet]
jansozsek
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 29. Jun 2009, 13:37
Hallo,

erstmal euch allen - lieben Dank für die Vorschläge und Tipps!

Ich werde mich in den nächsten Wochen bemühen, das eine oder andere Gerät, soweit möglich, probe zu hören und mich auch mal mit dem Thema "Röhrenbauten und Transistoren" auseinandersetzen. Ich denke, da muss ich erstmal ein paar Spieler hören, um meine eigenen Vorlieben beim Klang zu ordnen. Das kann ich dank eurer Vorschläge jetzt mal in Angriff nehmen.

@Hifi-Tom
Du hast schon recht, ich denke auch, dass an den Lautsprechern ,im wahrsten Sinne des Wortes - das meiste hängt! Da gibt es bestimmt Potenzial! Ich bin zurzeit noch ganz angetan von meinen Beiden:-) Der Klang stellt mich ja, wie oben beschrieben, beim Vinyllauschen mit den jetzigen VS+LS-Kombo eigentlich zufrieden, nur der CD-Player klingt - im Vergleich - nicht wirklich so doll!


Also zusammenfassend:

------------------------
Budget bis 600 Euro:

-Myryad Z 112 (neu)

-Rega Planet (gebraucht) Toplader, sieht ganz nett aus
-Rega Apollo (gebraucht) "
-Denon DCD 3000 (gebraucht) -Hab einen für 660 Euro gesichtet.
-Vincent CD-S6 MK (gebraucht)
-Marantz CD 94
-Lector CD 0.6 Tube (leider für mein Budget zurzeit nicht erreichbar:-(
-ASTINtrew At 3000 & MCD 203II (leider teuer:-(
------------------------

Danke und Grüße!


[Beitrag von jansozsek am 29. Jun 2009, 13:38 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#22 erstellt: 29. Jun 2009, 14:51
Ja, wir kommen der Sache schon langsam näher..

Zusätzlich zum eigenen Gefallen würde ich noch einen Blick auf das Alter und der damit verbundenen evtl. Schwierigkeiten bei der E-Teil Beschaffung werfen.

So manch ein Bolide aus älteren Tagen entpuppte sich beim Ableben des Lasers als Edelschrott..
Hüb'
Inventar
#23 erstellt: 29. Jun 2009, 15:06
Gerade die älteren Sony-Dickschiffe mögen hier als mahnendes Beispiel herhalten.

Grüße
Frank
Hifi-Tom
Inventar
#24 erstellt: 29. Jun 2009, 18:59

ASTINtrew At 3000 & MCD 203II (leider teuer:-(


Hallo jansozsek,

der Advance Acoustic MCD 203 II ist in Deinem Budget drinn, den At 3000 müßtest Du, wie schon gesagt, gebraucht in Betracht ziehen, ansonsten machst Du das schon richtig, selber ausprobieren, einen eigenen Eindruck verschafen ist das wichtigste. Du hörst mit Deinen Ohren, das kann Dir keiner abnehmen.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 29. Jun 2009, 20:10
Vielleicht hat jansozsek aber auch Analogohren und wird mit keinem der hier genannten CD-Spielern glücklich. Und für 600€ gibt es jede Menge Schallplatten
hifimann997746
Gesperrt
#26 erstellt: 29. Jun 2009, 20:12
wie wers mit einem Onkyo habe selbst einen und zwar den DX70-11
potshark
Gesperrt
#27 erstellt: 29. Jun 2009, 20:22

R-Type schrieb:
Das geht ja auch völlig in Ordnung

Nur man sollte nicht erzählen, daß Röhren definitiv anders klingen als Transistoren- denn das stimmt nicht.



na und!...dann stimmts halt nicht!...wenns einem nicht gefällt überliest mans einfach !

im Hifi bestimmt der "Glauben"...und damits so bleibt gibts auch diverse Interessen-Seilschaften!

...was glaubst du unter welch fadenscheinigen Argumenten ich mein "Zeugs" kaufe...und da bin ich nimmermüd drin..

sharky
Zweck0r
Moderator
#28 erstellt: 30. Jun 2009, 01:54
Gibt es eigentlich noch kein Plugin für irgendeinen PC-Player, das eine Schallplattenwiedergabe inklusive Rauschen, Knistern, Verzerren, Kanalübersprechen etc. realistisch simuliert ? Sollte doch eigentlich kein unüberwindbares Problem sein.

Auf heutigen PCs müsste sogar ein Physical-Modelling-Plattenspieler in Echtzeit möglich sein, der dann wahlweise während der Laufzeit aus WAVs oder MP3s erzeugte 3D-Schallplatten-Modelle abspielt oder zugekaufte 3D-Mikroskop-Scans echter Platten.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 30. Jun 2009, 02:46 bearbeitet]
linear
Stammgast
#29 erstellt: 30. Jun 2009, 10:43
Eigentlich kann man durch geeignete Filterung der oberen Frequenzen einen "analogen" Klang erreichen. Ohne Knistern etc.
Hüb'
Inventar
#30 erstellt: 30. Jun 2009, 10:45
Nein, nicht wirklich. Dazu bedarf es sicher deutlich mehr als einer simplen Frequenzbandbeschneidung.

Grüße
Frank
linear
Stammgast
#31 erstellt: 30. Jun 2009, 11:58
Klar, deswegen geeignet. Wenn man z.B. bei einem Verstärker den Sägezahn abrundet und mehr nach Sinus aussehen lässt (ab 10-15 kHz), dann klingt es öfter schön analog, obwohl Sinus-Frequenzgang linear ist.
jansozsek
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 13. Jul 2009, 19:46
So....,

es ist dann ein gebrauchter Vincent CD-S6 geworden. Ich entdecke meine Musiksammlung auf CD gerade neu....

Jetzt werde ich mich mal über "Tuning-Möglichkeiten" durch Wechsel der Röhren informieren...

Also, noch mal vielen Dank für eure Anregungen zum Kauf!

G*
mksilent
Inventar
#33 erstellt: 13. Jul 2009, 19:58
Glückwunsch zum neuen Player!

Wäre schön, wenn Du eventuell hier einen kleinen Bericht dazu schreiben könntest.

Gruß & viel Spaß
Silent
Hifi-Tom
Inventar
#34 erstellt: 13. Jul 2009, 22:24

Wäre schön, wenn Du eventuell hier einen kleinen Bericht dazu schreiben könntest.


Oder vielleicht auch an anderer Stelle, nicht daß es wieder zu unnötigen Diskussionen kommt. Auch von mir viel Spaß mit dem neuen Teil.
TonyFord
Stammgast
#35 erstellt: 14. Jul 2009, 06:24
Schon lustig zu lesen, wie hier Transistor gegen Röhre, Digitalem und analogem Klang unterschieden wird.


immer detailreicher, wärmer und voller und somit angenehmer klingt


*klugscheißermodus an*
Komischerweise hat dies letztlich mit "Fehlsignalen" eines Röhrenverstärkers oder Schallplattenspielers zu tun, bei dem hochfrequente Oberwellen auftreten, die dann im Lautsprecher "fehlinterpretiert" und somit erst wahrnehmbar werden.
Würde diese Fehlinterpretation nicht stattfinden, könnte man nicht vom typischen Röhrenklang sprechen.
*klugscheißermodus aus*


Sozusagen ist es eine Art "Sounding" die zu diesem Effekt führt. Mir wäre soetwas aber zu unehrlich.

Solange man sich daran aber erfreuen kann und es einem gefällt, dann ist es eine gute Sache und damit möchte ich an dieser Stelle auch dem Themenersteller zu seiner Neuanschaffung gratulieren.


[Beitrag von TonyFord am 14. Jul 2009, 06:26 bearbeitet]
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 14. Jul 2009, 07:25

Sozusagen ist es eine Art "Sounding" die zu diesem Effekt führt. Mir wäre soetwas aber zu unehrlich.


Man muss dazu sagen, das die Partialwellen ja schon beim Recording im Studio aufgenommen werden. SIe entstehen bei JEDEM, wirklich jedem Instrument. Wenn die Röhre da ihren Saft noch dazu gibt, ist mir das auch ein bisschen zuviel des guten.
linear
Stammgast
#37 erstellt: 14. Jul 2009, 09:40
Das Problem bei Röhrenverstärkern sind nicht die Röhren, sondern die Trafos am Ausgang. Einen gut gemachten Röhrenamp würde man kaum von einem Transistor unterscheiden können.
@jansozsek:
Glückwunsch, schöner Player.
TonyFord
Stammgast
#38 erstellt: 14. Jul 2009, 11:48
linear schrieb:

Das Problem bei Röhrenverstärkern sind nicht die Röhren, sondern die Trafos am Ausgang. Einen gut gemachten Röhrenamp würde man kaum von einem Transistor unterscheiden können.


Demzufolge müsste dieser Effekt auch bei Transistorverstärkern auftreten, wenn diese Aussage stimmen würde.
Ob man einen Unterschied wahrnimmt, hängt sicherlich vom entsprechenden Röhrenverstärker sowie aber vor allem auch den Lautsprechern ab. Nicht jeder Lautsprecher wird entsprechend gleich auf diese Nebeneffekte reagieren, würde ich mal vermuten.

skinner@vrisom schrieb:

Man muss dazu sagen, das die Partialwellen ja schon beim Recording im Studio aufgenommen werden. SIe entstehen bei JEDEM, wirklich jedem Instrument. Wenn die Röhre da ihren Saft noch dazu gibt, ist mir das auch ein bisschen zuviel des guten.

Dies ist natürlich vom Medium abhängig. U.a. ist bei einer CD bei 20kHz Schluss, so dass diese Oberwellen theoretisch nicht bzw. nur unzureichend wiedergegeben werden müssten.
U.a. vielleicht auch ein Grund, weshalb SACD "scheinbar" besser klingt, weils dort bis 100kHz geht und somit auch die Oberwellen wiedergegeben werden müssten.
Bei einer "analogen" Schallplatte kann man sich ja vorstellen, dass auch hier die Oberwellen wiedergegeben werden.

Die Wahrheit jedoch ist, dass man die Partialwellen eines Instrumentes in der Realität nicht wahrnehmen kann bzw. wird, es aber durch die "Fehlinterpretation" im Lautsprecher diese Oberwellen "fälschlicherweise" wahrnehmbar werden.

Somit ist es letztendlich "Sounding" und man entfernt sich damit ein Stück von der Realität, wenngleich der Unterschied sicherlich nicht so groß sein wird, dass es von Nachteil sein muss. Im Gegenteil, wie man liest wird es von vielen Hörern als etwas angenehmer, wohlfühlender empfunden und hat daher zurecht seine Vorzüge.

Für mich ist es nix, mein Marantz PM7001 ist mir schon wohlfühlend genug, hab aber sicherlich auch andere Gegebenheiten und einen anderen Geschmack ;-)


[Beitrag von TonyFord am 14. Jul 2009, 11:49 bearbeitet]
linear
Stammgast
#39 erstellt: 14. Jul 2009, 12:05


Das Problem bei Röhrenverstärkern sind nicht die Röhren, sondern die Trafos am Ausgang. Einen gut gemachten Röhrenamp würde man kaum von einem Transistor unterscheiden können.


Demzufolge müsste dieser Effekt auch bei Transistorverstärkern auftreten, wenn diese Aussage stimmen würde.


Wieso? Die meisten Transistorverstärker haben doch gar keinen Trafo am Ausgang. Wäre unsinnig.


hängt sicherlich vom entsprechenden Röhrenverstärker sowie aber vor allem auch den Lautsprechern ab


Viele aktuelle Lautsprecher mit relativ schweren und weich aufgehängten Membranen dürfte eher kritisch auf den vergleichweise hohen Ausgangswiderstand von Röhrenamps reagieren. Das ergibt zwar subjektiv etwas tieferen Bass, aber ob das gut ist...

Die Frequenzen oberhalb von 20 kHz mag man zwar nicht direkt hören, es ist aber nicht besonders gut vor alem Verstärker bei 20 kHz zu begrenzen, weil dann die Signalform recht bescheiden aussieht. Sinussignale mögen dann noch unverfälscht durchkommen, nur findet man die in der Musik recht selten. Die Folge von einem zu knappen Frequenzgang wäre z.B, dass die Impulse etwas abgerundet werden, was in weit tieferen Bereichen, als 20 kHz stattfinden würde und das kann man durchaus hören.
TonyFord
Stammgast
#40 erstellt: 14. Jul 2009, 14:28
Danke dir linear für deine Erläuterungen, ich hab mich da noch mal etwas belesen und dabei was interessantes in einem Elektronikforum gefunden, wo es genau um diese Sache geht

http://www.progforum.com/showthread.php?t=5244

damit habe ich wieder mal was dazu gelernt ;-)

linear schrieb:

Die Frequenzen oberhalb von 20 kHz mag man zwar nicht direkt hören, es ist aber nicht besonders gut vor alem Verstärker bei 20 kHz zu begrenzen

Da gebe ich dir recht, dies meinte ich auch nicht. Es ging mir um die Quelle und eine CD liefert bis zu 20kHz, was eigentlich auch ausreichend ist, weil ein LS höhere Frequenzen nicht mehr richtig darstellen kann bzw. es zur "Verfälschung" kommt.

linear schrieb:

z.B, dass die Impulse etwas abgerundet werden, was in weit tieferen Bereichen, als 20 kHz stattfinden würde und das kann man durchaus hören

Da ist was dran, die Frage ist halt wie der LS entsprechend darauf reagiert und es auch darstellen kann. Es nützt nix, wenn der LS zu träge ist und die Spitzen auch möglichst genau darstellen kann.
Demzufolge passiert diese Abrundung eigentlich schon durch den Lautsprecher, denn die meisten Lautsprecher sind eher weniger "Impulsfreudig" und eben auf den HiFi-Markt zugeschnitten.

"Impulsfreudige" LS findet man wohl eher unter den Studiomonitoren, weil es im HiFi-Bereich oftmals gar nicht gewünscht wird. Ein "wohlfühlender" Klang vorm Kaminfeuer hat da eben seinen Reiz ;-)
linear
Stammgast
#41 erstellt: 14. Jul 2009, 16:13
Je nach Bauprinzip können Lautsprecher auch weit über 20 kHz ohne Verfälschungen wiedergeben, heißt aber immer noch nicht, dass die gut klingen.
Leider hast du Recht, was die Boxen angeht. Ich mag lieber Monitor-Klang, als den aktueller Modelle. Die klingen mir zu "schön"
TonyFord
Stammgast
#42 erstellt: 14. Jul 2009, 16:41

Ich mag lieber Monitor-Klang, als den aktueller Modelle. Die klingen mir zu "schön"

dito
_ES_
Administrator
#43 erstellt: 14. Jul 2009, 16:46
"Monitor-Klang" ?

linear
Stammgast
#44 erstellt: 14. Jul 2009, 20:38
Ja, wenn PC-Monitor anfängt zu summen!!! Mit sehr vielen (Klang)farben.


[Beitrag von linear am 14. Jul 2009, 20:40 bearbeitet]
TonyFord
Stammgast
#45 erstellt: 15. Jul 2009, 05:41
R-Type schrieb:

"Monitor-Klang" ?

Hast recht, ein es "klingt" nicht, sondern es wird die Musik ohne Schönmalerei einfach nur wiedergegeben.
linear
Stammgast
#46 erstellt: 15. Jul 2009, 14:12
RISCHTISCH
Das hat aber mit High End nichts zu tun, also haben wir die falschen Ohren
Wilke
Inventar
#47 erstellt: 02. Sep 2009, 06:57
Freut mich für Dich janjozcek, dass Du deinen Traumplayer
gefunden hast!
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Suche CD Player mit warmen/analogen Klang
cohibamann am 05.04.2011  –  Letzte Antwort am 12.11.2012  –  10 Beiträge
Suche eine CD-Player
Kenny2005 am 31.03.2007  –  Letzte Antwort am 31.03.2007  –  5 Beiträge
Technics CD-player
tillschweiger am 27.12.2005  –  Letzte Antwort am 27.12.2005  –  3 Beiträge
Suche DVD-PLayer mit Bestem CD-Klang
Moonracer1962 am 28.04.2006  –  Letzte Antwort am 29.04.2006  –  5 Beiträge
Kräftig klingender CD-Player gesucht
Hr.Wagner am 26.09.2006  –  Letzte Antwort am 02.10.2006  –  99 Beiträge
Suche Verstärker und CD-Player
Kenny2005 am 27.08.2005  –  Letzte Antwort am 24.09.2005  –  14 Beiträge
Technics CD Player
g60 am 10.12.2009  –  Letzte Antwort am 10.12.2009  –  8 Beiträge
SUCHE CD-Player mit Lautstärkeregulierung
iamfriedrich am 02.04.2014  –  Letzte Antwort am 02.04.2014  –  2 Beiträge
Verstärker + CD Player gesucht
Marcel-Do am 29.11.2012  –  Letzte Antwort am 06.01.2013  –  6 Beiträge
CD player?
dodo82 am 10.07.2008  –  Letzte Antwort am 13.07.2008  –  19 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Vincent
  • Denon
  • Akai
  • Klipsch
  • Advance Acoustic
  • Marantz
  • Harman-Kardon
  • 3M

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.400 ( Heute: 24 )
  • Neuestes MitgliedHolzi77
  • Gesamtzahl an Themen1.345.515
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.667.030