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Welcher Subwoofer?

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Autor
Beitrag
oli-t
Inventar
#1 erstellt: 12. Jan 2010, 21:17
Hallo liebe Gemeinde,
bin gerade erst in diesem Forum registriert, so dass ich mich mit den Regeln usw. noch nicht auskenne. Nun zu meinem Problem:

Ich möchte mir einen neuen Sub zulegen. Bisher betreibe ich den JBL ES 150 pbk 230 mit 10 zoll Teller, und zwar an einem Yamaha RX-V520, JBL ES 80 FS, Canton LE 109 RS und JBl ES 25 Center. Für meinen Geschmack hat der JBL Sub zwar Druck, aber er geht nicht tief genug, bringt die Bässe nicht trocken genug und scheppert schon mal bei LFE haltigen Filmszenen, z.B. Krieg der Sterne Epi 3 "Weltraumschlacht am Anfang". Aufgestellt ist der Sub in einem 19 qm Zimmer mit Laminatfussboden, teils mit Teppich und eher spartaner Möblierung. Ich suche nun dringend einen Sub, der das alles besser macht, und zwar in der Preisklasse bis ca 600,--€. Ich habe auch bereits 2 Subs in die engere Wahl gezogen, nämlich den Heco Celan Sub30A oder Sub32xt bzw. den Klipsch RW 12. Die Dimensionen des Subs spielen eher keine Rolle. Vom Gewicht her wäre mir der Klipsch angenehmer, wiegt nur ca 24 kg, der Heco wohl mehr als 30 kg. Höre überwiegend musik (Rockantenne Bayern über Sat). Gewichtung 70% Musik, 30% Kino.

Hier im Forum habe Erfahrungsberichte über beide Subs gelesen, jeweils mit sehr guter Beurteilung für beide. Wer kann mir weiterhelfen bzw. seine Erfahrung mitteilen?

Zusammenfassend möchte ich einen Sub, der druckvoll ist, tief und trocken klingt, bei Musik sozusagen das Live Erlebnis "mit kick" bringt (war lange Jahre Musiker,möchte daher wohl den Livebass auch zuhause)Also, welchen Sub würdet ihr empfehlen? Der Klipsch scheint mir mehr Leistung zu haben, ist er aber trocken genug, wie dem Heco nachgesagt wird? Womöglich ist der Heco gerade deshalb aber auch zu unauffällig.

Für Tipps, Erfahrungsbericht, Meinungen und Kaufberatung wäre ich dankbar.
Backgroundworld
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 12. Jan 2010, 21:26
Du solltest beide am besten mal probehören.
Gruß, Nico
oli-t
Inventar
#3 erstellt: 12. Jan 2010, 21:36
Probehören ist leichter gesagt als getan. Niemand in der näheren Umgang hat einen der beiden Subs, geschweige denn ist also ein Probehören "zuhause" möglich. Wohne leider im insoweit wenig Quantität bietenden absoluten Norden der BRD. In Flensburg, Kiel, nur um die grösseren Städte in der Nähe zu nennen, gibt es so gut wie nichts.
Backgroundworld
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Jan 2010, 21:46
Ansonsten beide bestellen, zuhause anhören und den schlechteren wieder zurückschicken - das wäre eine gute Lösung.


Viele Grüße,
Nico
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Jan 2010, 22:12
Hi

Der Klipsch spielt definitiv trockener als der Heco, so zumindest mein Eindruck.
Deshalb ist ein Probehören sinnvoll, allerdings nur in den eigenen 4 Wänden!

Die Alternative schlechthin, wäre ein XTZ 99W12.16!



[Beitrag von GlennFresh am 12. Jan 2010, 22:13 bearbeitet]
Bodycount71
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Jan 2010, 11:21
was haltet ihr den vom Canton AS 125? Sehr günstig weil Abverkauf, aber gleiche Technik wie die teuren von Canton. Spielt recht präzise. Macht bei Musik eine gute Figur. Bei Filmton gibt es sicher Woofer die noch tiefer spielen. Hab grad einen gekauft für 359 €, aber noch nicht richtig getestet. Da kann man soger 2 kaufen. Klasse ist sicher auch ein Klipsch RT-10D.
Derzeit 777 €.
Grüsse
oli-t
Inventar
#7 erstellt: 13. Jan 2010, 21:47
Hi nochmal und hallo bodycount,
also ich besitze seit ca 4 Jahren -auch- den Canton AS 50, dürfte so ca das Vorgängermodell vom Canton AS 125 sein. Ich fand es schwierig, für diesen Sub den richtigen Aufstellungsort zu finden, wohl gemerkt auf Auslegeware. Die beste Lösung war eine indirekte Abstrahlung, also zwar zwischen den FS, aber nicht nach vorne, sondern zur Seite gerichtet und auch nicht in der Mitte zwischen den FS. Nur so war der Bass nicht mehr so ortbar und auch einigermassen trocken. Die Phase sollte auf 0 oder 180 gestellt sein, abhängig vom Signal des AV receivers oder den FS. Alles dazwischen war "Mist". Lautstärke auf min. 12 Uhr oder voll und vom Verstärker aus regeln, sofern diese Funktion da ist. Wie dominant der Bass sein soll, ist halt auch Geschmacksache. Übergangsfrequenz bei mirzwischen 80 und 120 Hz beste Lösung. War schliesslich auch damit hoch zufrieden. Nun steht er auf Laminat und der Klang ist deutlich schlechter, längst nicht mehr so trocken. Scheint so, dass der Stellplatz -bei jedem Sub- besonders wichtig ist für den Klang, denn...auch für meinen JBL ES 150 habe ich jetzt-nach diversen Versuchen- auf Laminat ein Plätzchen gefunden, so dass er einigermassen klingt. In diesem Fall viel weiter vor den FS, ca 1m, und seitlich mit Abstrahlrichtung nach vorn. Schon erstaunlich und wohl abhängig vom Hörplatz und der Raumakustik. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. insbesondere auch mit dem JBL?

Zum eigentlichen Thema: Habe bei Elektrowelt24 in Köln angerufen. Dort meinte man, der Heco Celan Sub 32xt (der 30A sei ausverkauft) wäre viel besser, insbesondere trockener als der Klipsch. Was haltet ihr davon? Ausserdem habe ich gelesen,dass der Klipsch Geräusche mache, besonders bei hohen Pegeln und deutlich schlechter verarbeitet sei. Ausserdem gebe es hin und wieder Probleme mit der Endstufe.Ist da was dran?

Viele Grüsse erstmal
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Jan 2010, 22:40
Meine Aussage das der Klipsch trockener zu Werke geht, bezog sich auf den 30A, der neue 32XT ist mir nicht bekannt.
Die Verarbeitung der Klipsch RW Serie ist in der Tat ein Schwachpunkt, Geräusche konnte ich aber nicht feststellen.
Da ich mit der RW Serie kein Langzeittest durchgeführt habe, kann ich zu Problemen mit der Endstufe nichts sagen.

Meine beiden RSW10d sind jedenfalls sehr gut verarbeitet und die Endstufen arbeiten tadellos, Geräusche gibt es bauartbedingt nicht.
Wenn Du einen Panzerschrank haben möchtest, der noch dazu Raumanpassungen zulässt und hervorragend klingt, dann sieh Dir den XTZ nochmal genauer an.

Allerdings solltest Du solchen Aussagen wie "viel besser" usw. mit Vorsicht geniessen, da rein subjektiv und vor allem abhängig von der Raumakustik.

Bodycount71
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Jan 2010, 22:56
Hallo oli,

das du Probleme bei der Aufstellung des AS 50 hattest ist nachvollziehbar. Bin grade mit meinem AS 125 auch am experimentieren. Aber ich glaube es ist nicht ein Problem des AS 50, sondern es ist generell nicht einfach die richtige Subaufstellung und Einstellung zu finden. Die Konstruktion mit dem Bassreflexrohr nach Vorne, finde ich vorteilhaft, da der Sub wandnäher aufgestellt werden kann, vor allem bei Platzmangel wichtig. Der XTZ 99W12.16 ist ebenso aufgebaut.
Bei der Subaufstellung habe ich mit meinem „alten“ Canton AS 85 sehr gute Erfahrung mit einer erhöhten Aufstellung (ca. 1,60 m) auf einem Regal gemacht. Das ist mit einem AS 125, wegen der Grösse und des Gewichts nicht so leicht möglich.
Mit JBL Woofern habe ich keine Erfahrung.

Der Klipsch RW 12 ist ein sehr Leistungsstarker Sub mit dem sich sehr hohe Pegel realisieren lassen und der seine Stärke im Heimkino hat. Da dein Focus mehr zur Musik neigt, bist du sicher mit einem Heco Celan Sub 32xt besser bedient. Die Verarbeitung ist bei Klipsch in der Tat schlechter, die Optik auch nicht der Hit. Strömungsgeräusche sind konstruktionsbedingt möglich. Der Klipsch Rt10 D arbeitet mit Membranen, hier gibt es keine Strömungsgeräusche, aber teuer. Über Probleme mit den Endstufen kann ich nichts sagen.

Verstehe ich das richtig: Du hast bereits einen JBL ES 150 und einen Canton AS 50 und bist mit beiden net zufrieden, so das ein Dritter her soll? Der AS 50 ist ja schon ein recht potentes Teil, aber es gibt sicher noch Besseres. Aber wenn du einen AS 50 hast und nicht zufrieden bist, bringt der AS 125 nix, da sie in der tat, nahezu baugleich sind. Nur das Chassis ist ein Anderes.

Übrigens die Heinis bei Elektrowelt 24 bieten anscheinend günstige Auslaufmodelle günstig an, die sie gar nicht liefern können, als Lockmittel. Um dann was Teureres zu verkaufen. Habe eine Karat Center 705 bei denen gekauft, den Sie auf mehreren Portalen anbieten aber
nicht liefern konnten. Mann wollte mir dann einen deutlich teureren Karat 755 verkaufen. Obwohl Sie nicht liefern können, bieten die nach wie vor den Karat 705 an. Unverschämt ist das. Mit dem Celan Sub 30A wird es ähnlich sein.

Ernie C
Bodycount71
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Jan 2010, 23:13
Was haltet ihr von einem Magnat Quantum 730A? Von den theoretischen Daten ein mächtiges Teil. Wird derzeit von Hirsch und Ille über Amazon für 444 € inkl Versand feil geboten.
oli-t
Inventar
#11 erstellt: 13. Jan 2010, 23:36
Hi bodycount,
danke für deine Antwort.

Die Subs betreibe ich ..natürlich ..nicht im selben Raum, aber beide auf Laminat neuerdings. Den einen halt im Wohnzimmer, überwiegend für Kino (AS 50), den anderen in einem extra für Musikhören eingerichteten Raum. Ich schwanke diesbezüglich nun auch, mich nach einem besseren umzusehen, da ich inzwischen halbwegs mit dem JBL leben kann. Hier sind die FS die JBL ES 80. Vielleicht bringen ja neue FS etwas, z.B. die die 90er von JBL. Ausserdem: In "meinem Laden" in Fl haben sie mir den Heco Celan Sub 32xt tatsächlich für 649,-- angeboten, muss aber erst bestellt werden, typisch Blödmarkt, könnte ihn ja bei Nichtgefallen zurückgeben, tja..nur, dass man halt kein Rücktrittsrecht insoweit hat rein rechtlich gesehen hat. Ist ja normaler Kauf im Laden und kein Fernabsatzgeschäft. Bei den Klipsch Sub habe ich inzwischen doch Bedenken bekommen.
Bodycount71
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Jan 2010, 11:23
Hi, habe allerdings mal mit jemandem Mailkontakt gehabt, der mit seinem Heco Celan 30A nicht zufrieden war, da er zu sehr "blubbern" und "wummern" würde. Ich glaube du weist was ich meine. Nachdem er auf einen Heco Aleva Sub 25A umgestiegen ist, war er sehr zufrieden. Es könnte sein das je größer das Chassis (30 oder gar 38 cm) eher Probleme auftreten, z,B durch nachschwingen oder ein hinterherhinken hinter der Musik aus den FS. Ist eine Theorie von mir, ich kann natürlich auch falsch liegen. ich vermute somit, das ein Sub mit einem 25 cm Chassis besser geignet ist für Musikhören. Ein kleineres Chassis reagiert schneller. Wenn das Quatsch ist könnt Ihr meine Theorie ruhig "zerfetzen".

Wenn du die Kohle hast, bestelle deine Favoriten aus dem Internet, und probiere Sie zuhause parallel aus. Ein Klipsch würde ich auch probieren, vielleicht gefällt er dir ja. Immerhin hat der sogar eine Raumeinmessung und verschiedene Soundprogramme. Das bieten die meisten Subs nicht.

Übrigends für Musikwiedergabe werden häufig komplett geschlossene Subs empfohlen, da sie sehr präzise, und "audiophil" spielen sollen, wie z.B ein B&W 610 oder Dali Concept Sub. Zudem können keine Strömungsgeräusche auftreten.

Ich hoffe das Vorschlagen noch weiterer Modelle verwirrt nicht.

BC
tobimanlein
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jan 2010, 19:15
Bodycount71 schrieb:

Aber wenn du einen AS 50 hast und nicht zufrieden bist, bringt der AS 125 nix, da sie in der tat, nahezu baugleich sind. Nur das Chassis ist ein Anderes.

Das Chassis ist ein wesentliches Merkmal. Der AS 125 hat mit der Ur-Version des AS 50 überhaupt keine Gemeinsamkeiten. Wenn du dich besser auskennen würdest, würdest du nicht solche sinnfreien Behauptungen anstellen.
Das Chassis des AS 125 ist sehr leistungsfähig und müsste aufgrund der TSP in ein deutlich größeres Gehäuse verbaut werden. Canton hat somit der Optik zu Liebe ein großes Potenzial verschenkt, da ich die Leistungsfähigkeit dieses Chassis bereits in einem kompromisslos aufgebauten Testgehäuse feststellen konnte.

@oli-t
Ziehst du die Möglichkeit eines Selbstbau-Subwoofers in Erwägung, der dann explizit auf deine räumlichen Gegebenheiten abgestimmt werden könnte ?

MfG
Tobi
oli-t
Inventar
#14 erstellt: 14. Jan 2010, 23:07
Hallo tobi...,
in der Tat bin ich kein Fachmann, was den Aufbau von Chassis usw angeht. Bin insoweit noch am Lernen, arbeite daher vorerst nach Gehör und Geschmack, über den man nicht "streiten"kann, weshalb es auch so schwierig ist, Erfahrungsberichte zu interpretieren. Ich würde sicherlich hier nicht im Forum Behauptungen aufstellen oder nach Tipps fragen, wenn ich die Möglichkeit hätte, diverse Subs ..zuhause. Probe zu hören. Leider ist bei mir in der Nähe keine Auswahl.

Ich war bis in die 90 er Jahre Semiprofessioneller Rockmusiker, allerdings nur Gitarrist. Ich suche daher nun für mich privat Konzertatmosphäre mit eben diesem typischen Sound, den grosse PA-Anlagen produzieren können, so nah an der Wirklichkeit, wie es geht. Man kann sagen, dass Musik hören in entsprechender Soundkulisse schon mein Hobby ist, weshalb ich versuche, hier mit mittlerem Budget die beste Lösung zu finden. Selbstbau daher ..vorerst.. nicht möglich. Dafür fehlt mir i. ü. auch als RA die Zeit, leider.

Gruss
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 15. Jan 2010, 09:08
manni schrieb:

Der AS 125 hat mit der Ur-Version des AS 50 überhaupt keine Gemeinsamkeiten.


Muss dich mal aufklären:

Der Gehäuseaufbau ist nahezu identisch. Die letzte Rev des AS 50 wurde ebenfalls mit Schaltverstärker ausgerüstet. Also wenn AS 50 und 125 keine Gemeinsamkeiten, haben! Der Tieftöner ist in der Tat anders, was unschwer auch für Laien zu erkennen ist. Wenn ihm der AS 50 nicht gefällt, würde ich an seiner Stelle auch keinen AS 125 kaufen.
Kauf dir für deine Anlage am besten einen eigenen Subwoofer, dann kannst du etwas Erfahrung sammeln Tobi.
Ich bin mit meinem Klipsch bei der Aufstellung auch noch nicht "durch".

Nicht durcheinander bringen lassen Oli, nimm lieber keinen Canton, Selbstbaugeraffel und sowas.

Grüsse
tobimanlein
Stammgast
#16 erstellt: 15. Jan 2010, 20:27
@Negasonic_Teenage_Warhead.__

manni schrieb:

Der AS 125 hat mit der Ur-Version des AS 50 überhaupt keine Gemeinsamkeiten.

Ich bin immer noch Tobi .


Muss dich mal aufklären:

Der Gehäuseaufbau ist nahezu identisch. Die letzte Rev des AS 50 wurde ebenfalls mit Schaltverstärker ausgerüstet. Also wenn AS 50 und 125 keine Gemeinsamkeiten, haben!

Was meinst du warum ich extra Ur-Version geschrieben habe
Ich habe außerdem schon mal alle AS Subwoofer von Canton der letzten 5 Jahre bei mir zu Hause gehabt und die Chassis ausgebaut.
Das Chassis der Ur-Version hat keine Wave-Sicke und ganz andere TSP als das des AS 125. Zudem ist die analoge Endstufe nicht mit der digitalen Endstufe zu vergleichen. Die letzte Version des AS 50 war dagegen baugleich zum AS 120, also mit Digitalendstufe und Wave-Sicken-Chassis, das jedoch nicht aus Aluminium wie beim AS 125 besteht.


Nicht durcheinander bringen lassen Oli, nimm lieber keinen Canton, Selbstbaugeraffel und sowas.

Wer vom Selbstbau so abwertend abrät, hat vermutlich keine Ahnung von dem, was er von sich gibt. Viele Hersteller schaffen es nicht, ihren Subwoofer vernünftig zu dimensionieren, so dass man mit einer gewissen Bildung einen Fertig-Subwoofer z.T. deutlich übertrifft.

@oli-t

in der Tat bin ich kein Fachmann, was den Aufbau von Chassis usw angeht. Bin insoweit noch am Lernen, arbeite daher vorerst nach Gehör und Geschmack, über den man nicht "streiten"kann, weshalb es auch so schwierig ist, Erfahrungsberichte zu interpretieren. Ich würde sicherlich hier nicht im Forum Behauptungen aufstellen oder nach Tipps fragen, wenn ich die Möglichkeit hätte, diverse Subs ..zuhause. Probe zu hören. Leider ist bei mir in der Nähe keine Auswahl.

Du kannst die Subwoofer, die du in einer engeren Auswahl hast, doch über das Internet bestellen und innerhalbe der 2 Wochen "Testzeit" wieder zurückgeben. Du hast dann nur ein wenig Versandkosten mehr ausgegeben, aber dafür die Gewissheit, den für DICH richtigen Subwoofer ausgewählt zu haben.

MfG
Tobi
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Jan 2010, 18:15

Wer vom Selbstbau so abwertend abrät, hat vermutlich keine Ahnung von dem, was er von sich gibt.


Du solltest erst mal lernen die meinung Anderer zu akzeptieren und nicht anderen laufend zu unterstellen sie hätten eh keine Ahnung. Das ist Keinkindniveau. Was du hier betreibst ist nur "Besserwisserei", bzw dich zu profilieren, nach dem Motto seht her: Ich habe Ahnung vom Selbstbau! Das erkennt man das du an dem anliegen der Themensteller ziemlich vorbei schreibst.

Ein wirklich gut selbst gebauter Subwoofer wird nicht billig im Gegensatz zur "Massenherstllung" von Hersteller. Alleine was ein wirklich gutes Chassis aus dem Einzelhandel kostet.
Wenn ich einnen Magnat 730 A für 444 € oder ebend einen AS 125 für 360 € bauen will - nicht einfach. Allein was die Hersteller für eine Professionele Messtechnik und Computersimulation haben, die der Ottonormalverbraucher nicht hat.

Also mäßige bitte deinen Ton und unterstelle anderen nicht laufend sie hätten eh keine Ahnung. Das langweilt alle nur.

Grüsse
tobimanlein
Stammgast
#18 erstellt: 17. Jan 2010, 14:50

Du solltest erst mal lernen die meinung Anderer zu akzeptieren und nicht anderen laufend zu unterstellen sie hätten eh keine Ahnung. Das ist Keinkindniveau. Was du hier betreibst ist nur "Besserwisserei", bzw dich zu profilieren, nach dem Motto seht her: Ich habe Ahnung vom Selbstbau! Das erkennt man das du an dem anliegen der Themensteller ziemlich vorbei schreibst.

Ich habe keine Schwierigkeiten damit, die Meinung ANDERER zu akzeptieren. Dass fähige Leute unserer Gesellschaft oftmals als "Besserwisser" abgestempelt werden, scheint mir zunehmend ein tief reichendes gesellschaftliches Problem (Neid, etc.) darzustellen, über das auch du nachdenken solltest. In diesem Forum gibt es wenige hochkompetente Mitglieder, die Aufklärungsarbeit leisten und dieses Hobby professionell oder semi-professionell betreiben. Somit sollte man dankbar über solche Mitglieder sein, die auch mal Klartext sprechen.

Ein wirklich gut selbst gebauter Subwoofer wird nicht billig im Gegensatz zur "Massenherstllung" von Hersteller. Alleine was ein wirklich gutes Chassis aus dem Einzelhandel kostet.
Wenn ich einnen Magnat 730 A für 444 € oder ebend einen AS 125 für 360 € bauen will - nicht einfach. Allein was die Hersteller für eine Professionele Messtechnik und Computersimulation haben, die der Ottonormalverbraucher nicht hat.

Eine professionelle Simulationssoftware und Messtechnik schließen trotzdem eine Fehlabstimmung nicht aus.
Da aber oli-t bis zu 600€ ausgeben möchte, bietet sich der Selbstbau an. Eine sinnvolle Lösung wäre beispielsweise eine Lösung mit 2 Subwoofern, betrieben über eine Endstufe wie dem Reckhorn A 40x, das 2Ohm stabil ist. Somit können für Elektronik- und Holzkosten inklusive Farbe oder Folierung bei mittlerer Größe (80l/Subwoofer) 350€ veranschlagt werden und der Rest in 2 hochwertige Chassis gesteckt werden. Dieses Ergebnis wird unter Garantie den Anforderungen eher gerecht als zum Beispiel ein oder zwei AS 125. Allerdings ist handwerkliches Geschick unabdingbar.

MfG
Tobi
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Jan 2010, 16:20

Eine professionelle Simulationssoftware und Messtechnik schließen trotzdem eine Fehlabstimmung nicht aus.
Da aber oli-t bis zu 600€ ausgeben möchte, bietet sich der Selbstbau an. Eine sinnvolle Lösung wäre beispielsweise eine Lösung mit 2 Subwoofern, betrieben über eine Endstufe wie dem Reckhorn A 40x, das 2Ohm stabil ist. Somit können für Elektronik- und Holzkosten inklusive Farbe oder Folierung bei mittlerer Größe (80l/Subwoofer) 350€ veranschlagt werden und der Rest in 2 hochwertige Chassis gesteckt werden. Dieses Ergebnis wird unter Garantie den Anforderungen eher gerecht als zum Beispiel ein oder zwei AS 125. Allerdings ist handwerkliches Geschick unabdingbar.


Und wieder voll an den Bedürfnissen des Themenstellers vorbei getextet. Lass es doch einfach dabei bewenden. Der Themensteller hat doch geschrieben er möchte nicht selber schrauben. Ich habe um eine "angebrachten" Ton gebeten. Offensichtlich kannst du dieses vorpubertäres Verhalten nicht ablegen. Wenn ich noch was schreibe, dann nur nochzum Thema. Dein renitentes Verhalten zeigt, das alles Andere keinen Sinn macht.

Grüsse auch an dich Manni
tobimanlein
Stammgast
#20 erstellt: 17. Jan 2010, 18:31

Der Themensteller hat doch geschrieben er möchte nicht selber schrauben.

Mit der Einschränkung "vorerst".

Offensichtlich kannst du dieses vorpubertäres Verhalten nicht ablegen. Wenn ich noch was schreibe, dann nur nochzum Thema. Dein renitentes Verhalten zeigt, das alles Andere keinen Sinn macht.

Schließe nicht von dir auf andere

@oli-t

Um konkret zu werden, gibt es in deiner Situation einige Lösungsmöglichkeiten:

Vorschlag 1: Einen 2. AS 50 kaufen oder den AS 50 verkaufen und neu beginnen.

Vorschlag 2: Falls ein Neubeginn für dich möglich ist, wäre aufgrund der besseren Bassverteilung (Stichwort: Raummoden) eine Lösung mit 2 hochwertigen Subwoofern anzudenken. Allerdings gibt es zur Zeit im Preisbereich bis 800€ (wenn du 200€ für den AS 50 bekommst) keine 2 Subwoofer, die eine deutliche Steigerung zu deinem jetzigen AS 50 darstellen. Ein herausragender Subwoofer für 399€ war einmal der Magnat Quantum 932, vielleicht findest du noch einen (wahrscheinlich nur gebraucht oder nicht mehr zu dem Neupreis). Der Heco Celan 30 zieht im Vergleich zum AS 650 und somit auch zum AS 125 den Kürzeren, ein Celan 38 ist jedoch als Gesamtpaket besser.

Vorschlag 3: Noch abwarten bis du Zeit hast, um dich mit dem Selbstbau zu beschäftigen oder sparen und beispielsweise 2 Nubert AW 991 oder vergleichbares kaufen.

MfG
Tobi
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 17. Jan 2010, 18:48
Hallo Ihr zwei!

Ich habe bisher Euren Swist schmunzelnd verfolgt, muss jetzt aber doch mal meinen Senf dazugeben!


tobimanlein schrieb:

Allerdings gibt es zur Zeit im Preisbereich bis 800€ (wenn du 200€ für den AS 50 bekommst) keine 2 Subwoofer, die eine deutliche Steigerung zu deinem jetzigen AS 50 darstellen.


Das ist ein ausgemachter Blödsinn, entweder sind Dir die aktuellen Modelle um 400€ nicht bekannt, oder Du hast bisher nur den AS50 gehört!


tobimanlein schrieb:

...... oder sparen und beispielsweise 2 Nubert AW 991 oder vergleichbares kaufen.


Gerade den Nubert halte ich nicht für die erste Wahl bei Musik und einen trockenen Bass hat er mit Sicherheit auch nicht!
Bevor Du jetzt mit mir diskutieren willst, ich hatte zwei AW1000 und habe diese gegen zwei Klipsch RSW10d getauscht, warum wohl?
Auch halte ich die günstigen XTZ Woofer 99W10.16 und 99W12.16 für die deutlich bessere Wahl, wenn ein Allrounder gesucht wird.
Übrigens, viele Selbstbau Spezialisten sind der Meinung, das es schwer wird den XTZ mit einem DIY Woofer vom PLV zu übertreffen.

Der TE scheint sich wohl schon augeklingt zu haben, mal sehen ob er sich noch mal melden wird!

Saludos
Glenn


[Beitrag von GlennFresh am 17. Jan 2010, 18:51 bearbeitet]
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 17. Jan 2010, 19:21
Glenn:
Der TE scheint sich wohl schon augeklingt zu haben, mal sehen ob er sich noch mal melden wird!


Das glaub ich auch. Kann ich auch nachvollziehen, der Arme:

Final mein Vorschlag an den TE:

Bestellen und zuhause testen bis 600 € (Wenn finanzierbar):

Klipsch R12D 549 €
XTZ 99W12.16 420 €
Magnat 730A 444 €
Dali Concept Sub 599 €

Müssen natürlich nicht alle sein.

habe eine Frage Glenn:
1.Lt Internetseite von Mindaudio ist der XTZ nicht lieferbar. Weisst du eine Quelle die liefert?
2. Was hälst du von dem Magnat? Es gibt kaum Berichte über das Ding, Magnat wird generell hier im Forum etwas "ignoriert" weil Sie wohl ihren Hauptumsatz im Low Budget Bereich machen. Ich meine aber das die höherpreisigen Produkte nicht schlecht sind.

Grüsse an alle

Wir müssen dem TE wieder "aufbauen" HIHI
MarcoSono
Stammgast
#23 erstellt: 17. Jan 2010, 20:24
Hallo,

da ich selber auf der Suche nach einem für Musik geeigneten Sub bin und mich diesbezüglich schlau gemacht habe, gebe ich mal meinen Kommentar dazu.

Ich besitze momentan auch wie oli-t die JBL ES 80 (und bereue es ein wenig nicht die JBL ES 90 genommen zu haben, die meines Erachtens nicht ganz so "nasal" und hoch klingen, sondern etwas tiefer spielen durch die größeren Chassis).
An den JBL hatte ich 2 Subs Canton AS 40 SC, betrieben am Denon PMA-510AE später am Kenwood KA-7020. Beide Subs hatte ich seitlich mit Phase 90 aufgestellt. Mein Raum selber ist nur 13 m2 groß und mit Laminatboden bestückt.

Nun zu meinem Empfinden:
ich hatte zeitweilig einen Canton AS 40 angeschlossen, hatte mir jedoch für die Größe etwas mehr Druck erhofft, was sich auch schlagartig änderte als ich den zweiten besorgte. Unglaublich was 2 solche Subs an Schalldruck erzeugen können... auch die Probleme der Ortbarkeit und Raummoden und Präzision verbesserten sich.
Ich persönlich finde, dass die Canton AS 40 meine JBL hervorragend unterstützt haben, aber gerade für Musik, ist glaube ich manchmal weniger mehr. Damit meine ich, bei Musik benötigt man nicht unbedingt einen Sub der tief bis in den Keller reicht und deswegen ein großes Gehäusevolumen und ein großes Chassis hat.

ich bin am überlegen ob eine Säule mit mehreren kleineren Chassis nicht auch eine Lösung wäre...

Meine Empfehlung:
- 2 Subwoofer oder mehr mit mittelgroßem Chassis (also unter 30 cm)
- geschlossene Bauart des Subgehäuse
- warum nicht Selbstbau

Hier noch wo ich mich anschließe:


ich vermute somit, das ein Sub mit einem 25 cm Chassis besser geignet ist für Musikhören.


Eine sinnvolle Lösung wäre beispielsweise eine Lösung mit 2 Subwoofern, betrieben über eine Endstufe wie dem Reckhorn A 40x, das 2Ohm stabil ist


Übrigends für Musikwiedergabe werden häufig komplett geschlossene Subs empfohlen, da sie sehr präzise, und "audiophil" spielen sollen, wie z.B ein B&W 610 oder Dali Concept Sub. Zudem können keine Strömungsgeräusche auftreten.


ich stimme Bodycount71 bei seinen Kommentaren zu

Hier noch einen Link zu einem Vergleichstest:
Vergleichstest 6 Subs 500-1000 Euro

PS: Momentan gehe ich der Frage nach, gibt es Standlautsprecher, die einen Sub überflüssig machen
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Jan 2010, 20:34
Marco:

Momentan gehe ich der Frage nach, gibt es Standlautsprecher, die einen Sub überflüssig machen


Aktivlautsprecher können eventuell einen Sub ersetzen, wie z.B:
Stück Acoustic Research AR1 :

http://www.bluesound.../a-1109-24-62-0-0-0/

Typenbezeichnung: AR1
Hersteller / Marke: Acoustic Research
Prinzip: Mehrkanal- / Stereolautsprecher mit integriertem 38 cm / 15" Aktivsubwoofer
Bestückung: Tiefton (TT) 1x 380 mm Langhubtieftöner, 110oz Magnet, 500 Watt RMS, angesteuert über digitales Aktivmodul mit ebenfalls 500 Watt RMS, Sub/LFE Tiefbass-Pegelregelung über Poti Tief/Mittelton (TMT) 2x 130 mm Vollmembran Lautsprecher, Composite Membran aus speziellem Magnesium/Aluminium Hochton (HT) 1x 25 mm Aluminiumkalotte mit zusätzlicher Plasmabeschichtung
Nennbelastbarkeit: 300 Watt RMS für Mittelhochton-Sektion 500 Watt RMS aktiv für Subwoofer/LFE Kanal, "SunFire" Endstufe class BD
Untere Grenzfrequenz: 18 Hz
Obere Grenzfrequenz: 23.000 Hz
Impedanz: 4 - 8 Ohm
Empfindlichkeit: 94 dB
Empfohlene Verstärkerleistung: 7 - 300 Watt pro Lautsprecher
Abmessungen (BxHxT): 1111 x 265 x 530 mm
Gewicht: ca. 38,5 kg pro Lautsprecher

gruss
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Jan 2010, 21:18

MarcoSono schrieb:

PS: Momentan gehe ich der Frage nach, gibt es Standlautsprecher, die einen Sub überflüssig machen :.


Yep, die Acoustic Research AR1 ist ein böser Stiefel mit einem bzw. zwei aktiven Sunfire Bässen, einfach brutal.
Die nicht wirklich kleinen Lsp. brauchen aber eine freie Aufstellung und große Räume um ihr Potenzial zu zeigen.

Die Box habe ich vor einem Jahr meinem Bruder besorgt und der ist (wie ich) nach wie vor voll überzeugt von dem Lsp.!
Den passenden Center mit integriertem Sub, ein wirklich geiles Teil und die entsprechenden Rears hat er auch im Einsatz.

Einen Sub braucht es nicht definitiv nicht mehr, die zwei 38cm Sunfire sind mehr als ausreichend und körperlich spürbar.

Alternativ gibt es noch die Canton Ergo RCA, nicht ganz so brutal und tief als die AR1 aber ebenfalls ein feiner Lautsprecher.

MarcoSono
Stammgast
#26 erstellt: 17. Jan 2010, 21:30
Vielen Dank für euren Tipp!

aber stimmt denn die Angabe 555,- statt 3600,-
Wie kann solch eine Ermässigung sein (hat der Hersteller ansonsten eine unrealistische UVP?)

bei 38 cm Chassis und 500 RMS kann ich mir durchaus vorstelle, dass der Bass mächtig ist

wie sieht es mit der Qualität der Mitten und Höhen bei diesen aktiven LS aus?

Was hält ihr zum Vergleich von diesen Hybridlautsprechern von Teufel:
Hybrid LS Teufel M-520-F

Edit:
Welchen Amp würdet ihr mir zu den AR1 empfehlen?


[Beitrag von MarcoSono am 17. Jan 2010, 21:32 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 17. Jan 2010, 21:47

MarcoSono schrieb:

wie sieht es mit der Qualität der Mitten und Höhen bei diesen aktiven LS aus?


Mein Bruder ist Musiker und ich bin durch meine Lsp. sehr verwöhnt, aber die AR1 ist in allen Belangen wirklich gut.
Der Tiefbassbereich ist allerdings herausragend, nur den Preis von 3500€ wäre ich aber dennoch nicht bereit zu zahlen!

Zum Preis, die 3600€ werden der Paarpreis sein und der Lsp. ist, das muss gesagt werden Importware.
Wer damit aber kein Problem hat, erhält einen prima Lsp. ohne wenn und aber für wenig Geld.
Ich habe die Lsp. für meinen Bruder bei Ebay ersteigert, für round about 750€ das Paar, Glück gehabt.
Bei der Firma handelte es sich, wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls um Bluesound.
Die Transaktion verlief einwandfrei und der Service lies keinen Anlass zur Kritik.


MarcoSono schrieb:

Was hält ihr zum Vergleich von diesen Hybridlautsprechern von Teufel:
Hybrid LS Teufel M-520-F


Die Frage meinst Du jetzt nicht ernst, kein Vergleich zur AR1 und RCA!
Die freie Aufstellung der Teufel ist ebenso wichtig wie die der AR1.
Die RCA verbucht hier Vorteile und ist nicht ganz so wählerisch.


MarcoSono schrieb:

Welchen Amp würdet ihr mir zu den AR1 empfehlen?


Mein Bruder hat einen relativ kleinen Yamaha AVR, frag mich aber jetzt nicht welchen genau!

MarcoSono
Stammgast
#28 erstellt: 17. Jan 2010, 22:03

Die Frage meinst Du jetzt nicht ernst


Ok, dann vergiss mal meinen Vergleich mit Teufel
der AR1 hat ja auch viel bessere technische Daten (Leistung etc.)

Hört sich wirklich sehr verlockend an mit den AR1...

was meinst du zum Preis, ist es ein Angebot bei Bluesound oder gibt es ein solches Angebot auch in 2 Monaten noch?


Mein Bruder hat einen relativ kleinen Yamaha AVR


wie es aussieht sind die AR1 nicht einmal allzu anspruchsvoll was den Amp anbelangt - wird wohl daran liegen, dass die aktiv sind und ihren eigenen Amp für den Tiefton haben, oder?
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Jan 2010, 22:15

Welchen Amp würdet ihr mir zu den AR1 empfehlen?


du brauchst nur einen relativ "kleinen" AMP. Der Bass schluckt die meiste Leistung und der wird ja aktiv befeuert.

"Empfohlene Verstärkerleistung: 7 - 300 Watt pro Lautsprecher"
"Besonders auch zum Betrieb mit Röhren geeignet"

"Schön" sind die Teile nicht:

Empfehlenswert sind eventuell auch Canton Karat 711 bzw. 795.

http://www.elektrowe...er-oder-grafit-.html

Die haben eine seitlichen 31 Woofer. sind aber passiv. so dass ein kräftiger AMP vorzuziehen wäre.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 17. Jan 2010, 22:19

MarcoSono schrieb:

...was meinst du zum Preis, ist es ein Angebot bei Bluesound oder gibt es ein solches Angebot auch in 2 Monaten noch?


Vermutlich ja, aber mein Deal ist schon ca. 1 Jahr her!


MarcoSono schrieb:

wie es aussieht sind die AR1 nicht einmal allzu anspruchsvoll was den Amp anbelangt - wird wohl daran liegen, dass die aktiv sind und ihren eigenen Amp für den Tiefton haben, oder?


So isses!

Die Canton RCA ist aber auch nicht zu unterschätzen, gibts neu für ca. 1200€!

MarcoSono
Stammgast
#31 erstellt: 17. Jan 2010, 22:32

Besonders auch zum Betrieb mit Röhren geeignet"


das ist ja Klasse!

mich würden insofern LS wie die AR1 entgegenkommen, weil ich nicht sehr viel Platz zur Verfügung habe und doch nicht auf einen Sub verzichten will. Auch will ich nicht unbedingt (aus Platzgründen) einen Verstärker-Boliden benötigen.


"Schön" sind die Teile nicht


Stimmt, da sind die RCA edler aus

Welche LS sind nun die audiophileren, die AR1 oder die RCA bzw. die Karat 711/795?

Sind denn die AR1 eher für den Heimkinobetrieb geeignet und die RCA für den Musikgenuss...?

Edit:
einen Nachteil habe ich bei den AR1 festgestellt:
Leider lässt sich der integrierte Sub bis auf den Pegel nicht frequenztechnisch einstellen.

In der Produktbeschreibung hieß es:


Die Trennung erfolgt aktiv bei 120 Hz mit 24dB/Oktave. Mittel und Hochton werden hingegen passiv bei 120Hz & 3,2 Khz 12dB/Oktave getrennt.


Das bedeutet der Tieftöner setzt bei Frequenzen ab 120 Hz und drunter an, egal ob er nun erwünscht ist oder nicht.
Mag im Kinobereich in Ordnung zu sein, aber bei Musik weiss ich nicht so recht

Ich finde die AR1 schon sehr toll was ihre Leistung und technischen Daten anbelangt, aber es hätte mehr Freiraum für Feineinstellung geschaffen werden können (oder kann man die Frequenzübernahme des Subs über den AV einstellen?).

Wären die AR1 mit Regler für Höhen, Mitten, Tiefen ausgestattet gewesen bzw. wenigstens mit Regler für die Phase und Frequenz des Subs, wären die optimal


[Beitrag von MarcoSono am 17. Jan 2010, 23:01 bearbeitet]
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 17. Jan 2010, 22:55

Sind denn die AR1 eher für den Heimkinobetrieb geeignet und die RCA für den Musikgenuss...?



Die Stärke der AR1 sehe ich im Heimkino, was nicht heissen soll das sie für Musik ungeeignet sind.

Die Karat und RCA sind "audiophiler", wobei ich die Karat vorne sehe. Aber alles wie immer auch Geschmackssache.

Es handelt sich bei allen 3 LS um Auslaufmodelle meines Wissens. ich würde die Karat vorziehen, habe selber die 709.

Grüsse
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 17. Jan 2010, 23:07
Hier mein subjektives Statement, was sich je nach Aufstellung und Raumakustik verändern kann:

Die AR1 sehe ich als Allrounder mit dem tiefsten Bassfundament!
Die RCA hat für mich den knackigsten und trockensten Bassbereich!
Die Karat sehe ich ganz klar im Hoch und Mitteltonbereich vorne!


Abschliessendes Fazit:

Die beiden Canton würde ich nur bei Heimkino im Tiefstbass noch unterstützen wollen.
Die AR1 hat das nicht nötig, dafür ist der RCA Bass einfach nur geil bei Musik, das schaffen sonst nur teure Subwoofer!
Der Bass der Karat hat den Nachteil das er passiv ist und wird hauptsächlich vom Raum, der Aufstellung und dem Amp bestimmt.

Schönen Abend noch Jungs!

MarcoSono
Stammgast
#34 erstellt: 17. Jan 2010, 23:07
Ok, danke vielmals, es beantwortet meine Frage

auch wenn die 38 cm des sunfire Sub der AR1 der Hit an den LS ist und damit verlockend sind, suche ich eher einen audiophilen LS mit Sub.

Die Karat sind ja mit 42 gegen 38,5 kg schwerer als die AR1

was haben die bloß bei Canton eingebaut?

Mir gefallen optisch die RCA schon besser in Vergleich zu den Karat.
Canton schlägt einen seltsamen Weg ein: Ausführungen gibt es häufig nur noch in schwarz oder silber und die Chassis Membrane ist bei den neuen Serien eine Alu Wave-Sicke

Edit:
eigentlich schade, dass die RCA ein Auslaufmodell sind, denn optisch gefallen die mir schon Mal sehr gut, und einen "knackigen und trockenen Bassbereich" ist genau was ich suche!


[Beitrag von MarcoSono am 17. Jan 2010, 23:12 bearbeitet]
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 17. Jan 2010, 23:29

was haben die bloß bei Canton eingebaut?


na die Magnete der Basstreiber sind sehr schwer (ebenso bei der AR1), aber das Hauptgewicht kommt vom massiven Gehäuse. Es sind halt sehr hochwertige LS mit massiven Verstrebungen um jegliche störenden Vibrationen im Keim zu ersticken.

cu
MarcoSono
Stammgast
#36 erstellt: 17. Jan 2010, 23:45
das Gehäuse wird es sein...
ist mir aufgefallen, dass hochwertige und teure LS häufig mehr Gewicht haben als herkömmliche

bei den Canton Ergo sieht das Single-Wiring Anschlussfeld der älteren Modelle ziemlich sch... und billig aus
gefallen tut mir wiederum bei den RCL die Controlleinheit zum Einstellen von Höhen und Tiefen

da kommt mir prompt eine Idee:
ich hatte ja eh in Erwägung gezogen einen Sub selber zu bauen, warum dann nicht gleich zwei Standlautsprecher mit eingebauten Sub, das Ganze extern angesteuert über eine Endstufe + Weiche

nochmals vielen Dank für die ganzen Anregungen!

GlennFresh
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Jan 2010, 23:56
Hallo, die RC-L und RC-A sind unterschiedliche Lsp., ich habe immer von der teilaktiven RC-A gesprochen, nur noch mal zur Info!

http://www.elektrowe...A--alle-Farben-.html

Also aufgepasst, der klangliche Unterschied der beiden Modelle im Bassbereich ist nicht unerheblich!

Alles klar, buenas noches....

MarcoSono
Stammgast
#38 erstellt: 18. Jan 2010, 00:02
ja, doch alles klar

war mir schon aufgefallen, dass ich einen Switch von RCA auf RCL gemacht hatte, aber klar, wenn Welten dazwischen sind, dann bleib ich lieber mit dem Fokus auf den RCA

bonne nuit et dort bien...

Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 18. Jan 2010, 08:07
Marco:

nochmals vielen Dank für die ganzen Anregungen!


Der laüft erst richtig warm.


bonne nuit et dort bien...


sieht wie franz aus, ich hatt nur Latein in der Schule, übersetz mal:

bien heisst glaub ich gut.


hier nochmal einen Rezension - Amazon:

http://www.amazon.de...id=1263798039&sr=1-1

très bien, très bien
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 18. Jan 2010, 09:18
Moin


MarcoSono schrieb:

bonne nuit et dort bien...


Gute Nacht und schlaf gut!

Kann kein französisch, aber in spanisch klingt das ähnlich, hab mal abgeleitet!

buenas noches y duerme bien

Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 18. Jan 2010, 11:42
jo danke


Moin


könnte auf Norddeutschland schliessen.
Was macht ein Spanier im Scheiss kalten Deutschland?

Spanisch kann ich auch:

uno Cerveza por favour
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 18. Jan 2010, 12:17

Negasonic_Teenage_Warhead.__ schrieb:

könnte auf Norddeutschland schliessen.
Was macht ein Spanier im Scheiss kalten Deutschland?


Ich bin Deutscher, kein Spanier und stamme auch nicht aus Norddeutschland!
Und ich lebe nicht im scheiß kalten Deutschland, sondern im sonnigen Spanien!
Und um Dich jetzt mal zu ärgern, wie haben gerade Sonne pur und 18°c im Schatten!


Negasonic_Teenage_Warhead.__ schrieb:

Spanisch kann ich auch:

uno Cerveza por favour


Sein Grundnahrungsmittel bestellen, das kann jeder Deutscher als erstes, wenn er im Spanienurlaub ist!

Saludos
Glenn

Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 18. Jan 2010, 12:43
Ach du schreibst von Spanien aus, auch schön.

18 Grad, Sonne, jo da kommt "Neid" auf.

Lass mich raten du arbeitest bei Seat in Barcelona?

Grüsse
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 18. Jan 2010, 12:48

Negasonic_Teenage_Warhead.__ schrieb:

Lass mich raten du arbeitest bei Seat in Barcelona?


Weder noch, ich fahre zwar unter anderem einen Seat, mit dem ich unzufrieden bin, aber ansonsten, ganz kalt!

MarcoSono
Stammgast
#45 erstellt: 18. Jan 2010, 13:11
muchas gracias a todos ahí


Der laüft erst richtig warm


das kannst du laut sagen

allerdings müsste ich bei Selbstbau LS erst auf sonnigere Tage warten - Deutschland ist nunmal nicht Spanien

interessant an den RCA im Vergleich zu den AR1 und andere LS wie die Karat ist, dass es kein Sidefire ist, sondern die Tieftöner vorne angebracht sind

Bei meinen Selbstbau LS werde ich vielleicht auch frontfire bevorzugen und dann gleich 3 oder 4 Tieftöner (ca. 25 cm), 1 Mitteltöner und 1 Bändchenhochtöner - das Ganze mit Behringer Endstufe und Weiche angetrieben
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 18. Jan 2010, 13:38
marco:

Bei meinen Selbstbau LS werde ich vielleicht auch frontfire bevorzugen und dann gleich 3 oder 4 Tieftöner (ca. 25 cm), 1 Mitteltöner und 1 Bändchenhochtöner - das Ganze mit Behringer Endstufe und Weiche angetrieben


klingt nach "Krawall". ich dachte du suchst basslastigen "audiophilen" Klang. Ne Behringer ist eher ne PA Endstufe.

Kauf dir die Cerwin Vega CLS-215: mit dem richtigen Nachbrenner, hast du Bass, das der Putz von der Decke fällt.
Die sollen bei leisen Tönen auch recht gut klingen.
Es gibt hier ein Forummitglied, der betreibt die Teile mit 2 Behringer in seinem riesigen Wohnzimmer.

cu
oli-t
Inventar
#47 erstellt: 18. Jan 2010, 15:05
Frage an MarcoSono:
Lohnt es sich deiner Meinung nach, ES 80 gegen die ES 90 oder gar ES 100 auszutauschen? Wenn ja warum?

Ich meine.dass die JBL ES ab 90er einen 2. Hochtöner besitzen, der die Frequenzen ab 12 kz mehr anheben soll. Eigentlich müssten sie deshalb mehr Höhen haben als die ES 80 oder nicht? Dass die 90 oder 100 basslastiger klingen, erscheint wegen der grösseren Membranfläche der Tieftöner und aufrgrund des grösseren Gehäusevolumens nachvollziehbar.

Ich finde z.B. nicht, dass die ES 80 nasal klingen, sondern m.M nach eigentlich sehr ausgewogen. Die Cantons LE, GLE usw. sind nach meinem Geschmack viel zu hell, also zu höhen- und mitten betont. Der Kauf dieser LS (LE 109) war eine Fehlentscheidung, aber als RS gehts.

Kontest du die ES 80 und 90 direkt im Hörtest vergleichen? Kennst du die ES 100 bzw. schon mal gehört?

Viele Grüsse
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Jan 2010, 19:54
Juhu der TE "lebt" noch.

Eine Bitte Oli, poste am Ende für welchen Sub du dich entschieden hast.

Grüsse
MarcoSono
Stammgast
#49 erstellt: 18. Jan 2010, 20:06

klingt nach "Krawall". ich dachte du suchst basslastigen "audiophilen" Klang. Ne Behringer ist eher ne PA Endstufe.


stimmt schon, Behringer ist eher bekannt aus dem PA Bereich und vielleicht nicht das Feinste für audiophilen Klang

habe mir die Cerwin Vega CLS-215 angeschaut, sind richtige Bassmonster...

ich suche eigentlich schon LS mit präzisem, trockenem und doch tiefem Bass
Es gibt zwei Sorten von Bass die mir sehr gut gefallen hatten:
1 - tiefe (nicht im Sinne von Frequenztief) und warme Bässe erzeugt durch voluminöse LS Gehäuse - wie ich es bei den JBL LS 80 erlebt hatte
2 - trockene und Kickbass-starke Bässe erzeugt durch straffe und kleinere Chassismembranen - wie bei den Elac FS 210 CE

Beide Arten von Bass haben mir sehr gut gefallen, wobei ich langfristig eher die erste Sorte bevorzuge (auch wenn weniger dynamisch, dafür aber ruhiger)

zu oli-t:

Lohnt es sich deiner Meinung nach, ES 80 gegen die ES 90 oder gar ES 100 auszutauschen? Wenn ja warum?


ob es sich lohnt kommt ganz darauf an was du suchst bzw. was klanglich dein Geschmack trifft
wenn du mich jetzt fragst, würde ich im nachhinein die ES 90 eventuell die ES 100 nehmen und wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte die LS 80 (kosten 1500 Euro/Stück, Mahlzeit).

Warum? ich finde schon mal, dass die ES 80 im Vergleich zu den ES 90 ganz anders klingen und zwar gerade durch das größere Gehäusevolumen und den größeren Tieftönern etwas basslastiger und wärmer.
Die ES 80 können einen ganz beträchtlichen Kickbass erzeugen, was die ES 90 nicht ganz schaffen, dafür sind diese aber bei lauten Pegeln weniger "stressig", denn die Tieftöner der ES 90 sorgen für das gewisse mehr an Bass und so wird der Raum auch durh "wärmere" Töne gefüllt.
Ist alles Geschmacksache: mein Bruder, meine Mutter und andere Freunde/Bekannte empfinden meine ES 80 auch als sehr ausgeglichen und den stört der Superhochtöner nicht, auch empfinden die den nicht als zu "agressiv" - darum beziehe ich die Aussage auf mich und denke, für mich wären die ES 90/100 oder LS 80 eher etwas.

zu den Canton der Serie GLE kann ich nur bestätigen, mein Gesamteindruck war ein eher heller, frischer, offener Klang sowie hohe Pegelfestigkeit - ein warmer, tiefer Bass war abwesend. Ich könnte mir übrigens Canton gut in Kombi mit Yamaha Verstärkern vorstellen, da der Yamaha durch sein natural Sound eher in Richtung hell, frisch, wenig Bass und sehr sehr neutraler Ton geht.

die JBL ES 100 habe ich m.E. noch nicht gehört, es waren lediglich die ES 90 und die LS 80 und beide gefiehlen mir sehr gut.
Mein Empfinden zu den JBL ES 80 ist, dass man nicht alles Musiksorten damit hören kann. Sobald ein Instrument zu hoch spielt (Gitarre, Klavier, Geige, weibliche Stimmen, Saxofon etc.) geht es mir schnell auf die Nerven
Für modernere und Musik in Richtung Pop, Elektro, Techno sind die ES 80 allerdings absolut Top (David Guetta damit zu hören macht sehr viel Spass!)- Für Hard Rock, Metall usw. wo viel Gitarre im Spiel ist, würde ich die nicht nehmen - auch für klassische Musik, muss man zugestehen, sind die im Hochton nicht fein genug (da wären die Elac klare Favoriten)

Ob es sich nun lohnt, kann ich dir nicht sagen, da es von deinem Geschmack abhängt. Das mit dem "nasalen" Klang, habe ich von einem Testbericht übernommen und hier nur verwendet, weil er für mich den Klang aus den ES 80 gut beschreibt - hier den Link zum Bericht:
Testberichte JBL ES

du wirst bemerken, die ES 80 werden mit 3,0 benotet und die ES 90 mit 1,1. Es sind aber eh nur Testberichte und wollen nichts bedeuten, da Klang etwas Subjektives ist. Darum, für mein Umfeld ist die Benotung 3,0 nicht nachvollziehbar (für mich allerdings auch nicht)
Negasonic_Teenage_Warhe...
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 18. Jan 2010, 20:30
Marco:

zu den Canton der Serie GLE kann ich nur bestätigen, mein Gesamteindruck war ein eher heller, frischer, offener Klang sowie hohe Pegelfestigkeit - ein warmer, tiefer Bass war abwesend. Ich könnte mir übrigens Canton gut in Kombi mit Yamaha Verstärkern vorstellen, da der Yamaha durch sein natural Sound eher in Richtung hell, frisch, wenig Bass und sehr sehr neutraler Ton geht.


das ist genau umgekehrt, da Canton eher sehr hell abgestimmt ist, harmonieren sie überhaupt nicht mit ebenso hell abgestimmten Amps wie Yamaha. Der Hochtonbereich ist dann viel zu stark ausgeprägt bzw "schrill". Eine Canton Box braucht eine "warmen" Amp wie Marantz. Bin selber von Yam auf Marantz umgestiegen, weil der Yamaha überhaupt nicht mit meinen Karat harmonierte. Diese gegesätzlichen Abstimmungen bieten oft die besten und "runden" Klangergebnisse. Eine B&W Box passt oft eher zu hell abgestimmten Amps, wie Yam oder vielleicht Vincent.

Grüsse
oli-t
Inventar
#51 erstellt: 18. Jan 2010, 20:32
Vielen Dank Marco für den ausführlichen Bericht über deine Eindrücke. Werde mal versuchen, die ES 90 und 100 irgendwo Probe zu hören.

Den Testbericht (Link) halte ich allerdings für nicht zutreffend, wenn die noch nicht einmal die richtigen LS abbilden können. Bei der Bewertung der ES 80 sind doch glatt die ES 90 abgebildet. Die ES 80 haben m.E. keinen Doppelhochtöner, jedenfalls meine nicht. Ausßerdem kann ich die Berwertung an sich nicht nachvollziehen, insbesondere die Punktzahl nicht. So schlecht sind die ES 80 nicht. Kenne durch einen Bekannten große Boxen von Dali, Stückpreis nicht unter 1500,-- und die klingen m.E. auch nicht so viel besser.

Zu den Cantons mit Yamaha:
Davon kann ich nur abraten, da es in der Kombi so gut wie keine Bässe mehr gibt. Untere Mitten sind auch wenig. Klingt insgesamt nicht ausgewogen, da sich die jeweils hell und frische Abstimmung potenziert. Für den Yamaha benötigt man nach meinem Geschmack Boxen mit wärmerem, untere Mitten und Bass betonenden Klang.

Nochmals besten Dank
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