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Standlautsprecher für um 1000eu

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hempelino
Neuling
#1 erstellt: 04. Feb 2010, 17:58
Hallo liebe Forengemeinde,

seit längerem plane ich mit dem Vater meiner Freundin die klangliche Aufrüstung des Wohnzimmers. Leider sind weder er noch ich über das aktuelle Marktgeschehen informiert, da ich für mich privat kein Geld habe für LS dieser Preisklasse, und er sich seit der letzten Anlage (ca 20. Jahre alt) nicht mehr damit beschäftigt hat.

1) Das Wohnzimmer ist ca. 33qm groß und Design ist neben den klanglichen Eigenschaften auch ein Kriterium.
Canton Karat 770 DC, Ergo 670 DC und Chrono 507 DC sind unter anderem Lautsprecher, die wir uns mal näher angesehen haben. Die oben genannten Modelle sollten meiner Meinung nach auch von der Leistung her für das Zimmer ausreichend sein und sind sich von den techn. Daten (bis auf die Abmessungen und das Aussehen) relativ ähnlich. Aber es sind halt alles Canton-Lautsprecher, und wir möchten uns in der Auswahl nicht nur auf Canton beschränken. Canton ist allerdings auch die einzige etwas bessere Marke mit IMHO relativ gutem Preis/Leistungs-Verhältnis, die mir auf Anhieb eingefallen ist.
Daher sind wir auf der Suche nach anderen Herstellern mit vergleichbaren Modellen um eine etwas größere Auswahl zu haben. (Im Preis darf es natürlich auch günstiger sein als 1000€ :-)

2) Welche Kiste soll die Wandler nachher antreiben? Auch an dieser Stelle haben wir uns schon Gedanken gemacht, und die Frage ist nun, ob es ein Surroundreceiver werden soll, oder ein Stereo-Receiver, bei dem man zugunsten des Klanges auf die ganzen digitalen Eingänge und die digitale Signalverarbeitung verzichten müsste. Allerdings sollten die analogen Eingänge, selbst wenn man digitales Fernsehen oder DVD schaut doch ausreichend sein, oder? Leider hat man dann nicht mehr die Möglichkeit eventuell nen Center nachzurüsten (über die Anlage kommt später schon auch viel Fernsehton) und DTS- und DD-Ton sind dann auch gestorben... In Frage kamen da u.a. die Modelle RX-797 und RX-V465 von Yamaha. Leider gibts bei Yamaha keinen stärkeren 5.1, sondern mit mehr Geld gibts zuerstmal nur mehr Kanäle, was wohl der aktuelle Trend zu sein scheint? Und dafür dass am Ende noch mehr als "3.1" Kanäle ungenutzt bleiben muss man sich ja nicht sinnlos in Unkosten stürzen.
Auch wenn sich vielen hier die Nackenhaare aufstellen, wären ein paar Vorschläge mit etwas stärkeren 5.1-Receivern für die Standlautsprecher garnicht schlecht.

Meiner Meinung nach sollte der Verstärker und die Lautsprecher möglichst linear sein und keine bestimmten Frequenzbereiche betonen. Für alles andere ist dann der EQ zuständig.

Ich bin schon auf die Antworten gespannt und bedanke mich im voraus.

Grüße aus dem Saarland,
hempelino
frsh-
Stammgast
#2 erstellt: 04. Feb 2010, 19:01
Aloha,

schau dich in der Rubrik eben ein wenig um. "Etwas weiter unten" gibts schon ein Thema bezüglich Standlautsprechern bis 1000,00 €. Ich persönlich hätte die Monitor Audio RX-6 ins Auge gefasst.
Bezüglich deiner Verstärkerwahl würde ich zu einem auftrennbaren Vollverstärker/Receiver raten. Den kann man später bei Surroundaufrüstung mit dem AV-Receiver verbinden und weiterhin tollen Stereosound genießen.

Grundsätzlich solltest Du aber die Hifi-Händler in Deiner Umgebung abklappern und probehehören, pröbehören, probehören. Aus eigener Erfahrung kann ich leider sagen, dass man, falls man so nicht vorgeht, gerne auch eine Menge Geld schlicht aus dem Fenster wirft.
hempelino
Neuling
#3 erstellt: 04. Feb 2010, 19:31
Danke für die prompte Antwort, aber ich glaube dass am Ende zwei Verstärker im Wohnzimmer stehen ist mehr oder weniger ausgeschlossen (in dem Haus gibts auch Frauen :P). Auch wenn es klanglich die bessere Lösung ist.

Die Tendenz geht wohl eher zu einem kräftigeren 5.1 (aber welcher?), um sich die Option für den Center offen zu halten.

Gruß,
hempelino


[Beitrag von hempelino am 04. Feb 2010, 19:35 bearbeitet]
frsh-
Stammgast
#4 erstellt: 04. Feb 2010, 21:39
Marantzmodellen werden hier oft gute Stereoqualitäten nachgesagt. Mit etwas Glück sind hier auch günstig die Auslaufmodelle zu ergaunern, z.B. Marantz SR-5003.
Mein Bruder hat einen Marantz SR-6004 und ist damit auch im Stereobereich sehr zufrieden.
elektrosteve
Inventar
#5 erstellt: 04. Feb 2010, 22:20
rotel rsx
hempelino
Neuling
#6 erstellt: 04. Feb 2010, 22:40
Die Rotel RSX-Verstärker sind bestimmt tolle Dinger, aber die angepeilten Verstärker sollten natürlich auch preislich im selben Rahmen liegen wie die oben genannten Yamaha-Teile.

Hab nochmal ein bisschen rumgeschaut. Vllt. sollte man fürs erste dann doch eher auf die Option eventuell irgendwann einmal noch einen Center zu kaufen verzichten (da es wahrscheinlich eh nie passieren wird) und sich doch einen Stereo-Verstärker zulegen. Bringt wahrscheinlich mehr fürs Geld schätze ich und natürlich auch klanglich. Was sagen die Experten? Abgesehen davon, dass jeder für sich selbst wissen muss, was er will ;-)

Wir sind noch sehr unentschlossen in dem Punkt und sind gegenüber Vorschlägen und Diskussionen zwecks Meinungsbildung immer offen.
elektrosteve
Inventar
#7 erstellt: 04. Feb 2010, 22:45

hempelino schrieb:
Bringt wahrscheinlich mehr fürs Geld schätze ich und natürlich auch klanglich.


das stimmt.

aber die rotel solltest du dir gebraucht anschauen http://cgi.ebay.de/R...?hash=item45f0c6d2be
boyke
Inventar
#8 erstellt: 04. Feb 2010, 22:48
Kauf dir den RSX hier aus dem Biete-Bereich und dazu noch ein Paar Canton RC-L!

Dann hast Du 1200 Euro ausgegeben und bist perfekt für Stereo gerüstet und kannst später noch für Surround erweitern!
hempelino
Neuling
#9 erstellt: 04. Feb 2010, 23:04
"Wie gut" sind denn die Canton RC-L? Und wofür ist die Control-Unit gut, die bei den Dingern dabei ist? Scheint es ja auch neu noch ziemlich günstig zu geben die Boxen.

Wie ist es eigentlich mit Verstärkerleistung und dem, was man den Boxen zumuten kann? Soll der Verstärker stärker sein als die LS abkönnen oder andersherum?
Ich hab irgendwoher in Erinnerung, dass ein zu kleiner Verstärker im Clipping auch große Boxen schnell verbrennt (wegen Clipping -> DC). Nicht, dass man es nicht vorher hören würde, aber trotzdem.
Erik030474
Inventar
#10 erstellt: 05. Feb 2010, 06:46

hempelino schrieb:
Wie ist es eigentlich mit Verstärkerleistung und dem, was man den Boxen zumuten kann? Soll der Verstärker stärker sein als die LS abkönnen oder andersherum?
Ich hab irgendwoher in Erinnerung, dass ein zu kleiner Verstärker im Clipping auch große Boxen schnell verbrennt (wegen Clipping -> DC). Nicht, dass man es nicht vorher hören würde, aber trotzdem.


Das ist bei normalen Lautstärkepegeln erst mal egal, erst bei dauerhaft höheren Pegeln sollte der Verstärker stärker sein, um nicht ins Clipping zu kommen und die Lautsprecher dauerhaft zu beschädigen.

Ein Hörtipp: DALI LEKTOR 6 insbesondere bei Klassik, Jazz, Blues, SingerSongwriter unerreicht meiner Meinung nah in der PReislage.

Den ROTEL kann ich übrigens nur empfehlen.
lorric
Inventar
#11 erstellt: 05. Feb 2010, 07:40

hempelino schrieb:
Danke für die prompte Antwort, aber ich glaube dass am Ende zwei Verstärker im Wohnzimmer stehen ist mehr oder weniger ausgeschlossen (in dem Haus gibts auch Frauen :P).


Ah ja - bestimmt von der seltenen Sorte Frau die auch auf Geschirrspüler und Mikrowelle verzichtet

@Thema
Unterstütze den Vorschlag von Erik - auch wenn ich der 2-Verstärker-Typ bin. Mit meinem Marantz habe ich da eher schlechte Erfahrungen was Musikhören betrifft.

Gruß
lorric
Erik030474
Inventar
#12 erstellt: 05. Feb 2010, 08:00

lorric schrieb:

hempelino schrieb:
Danke für die prompte Antwort, aber ich glaube dass am Ende zwei Verstärker im Wohnzimmer stehen ist mehr oder weniger ausgeschlossen (in dem Haus gibts auch Frauen :P).


Ah ja - bestimmt von der seltenen Sorte Frau die auch auf Geschirrspüler und Mikrowelle verzichtet :D


Sehr geiler Spruch


@Thema
Unterstütze den Vorschlag von Erik - auch wenn ich der 2-Verstärker-Typ bin. Mit meinem Marantz habe ich da eher schlechte Erfahrungen was Musikhören betrifft.

Gruß
lorric


Is halt ein Rotel und nich so Marantzen ...
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