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Nad, Cambridge, Arcam - ?Verstärker gesucht...Ratlosigkeit...

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Charmin
Stammgast
#1 erstellt: 01. Apr 2010, 12:05
Hallo,


bin gerade auf der Suche nach einem Stereoverstärker. Grundsätzlich habe ich vor gebraucht zu kaufen, so bis 300 Euro für einen Vollverstärker. Ideal wäre integrierte Phonostage, D/A Wandler kommt noch extra dazu. Spielen soll der Verstärker an Wharfedale Evo2 Lautsprechern. Es ist ebenfalls ein Subwoofer vorhanden (Acoustic Research Chronos W38). Meine Hörgewohnheiten haben sich mittlerweile von Laut und viel Bass auf "möglichst audiophil" verändert, ebenso die Musik die ich hauptsächlich höre. Daher bin ich jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Spielpartner, momentan besitze ich einen Denon AVR 2106.


Vielen Dank für Vorschläge - der Markt ist in dieser Klasse einfach übersättigt!Wäre dankbar über Erfahrungsberichte für einen nähere Eingrenzung...Bin natürlich auch für andere Vorschläge offen (z.B. Vorstufe + Alesis RA-500 Endstufe??)


[Beitrag von Charmin am 01. Apr 2010, 15:43 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 01. Apr 2010, 19:05
Hallo,

wenn sich deine Hörgewohnheiten und dein Musikgeschmack geändert haben, ist die Elektronik der falsche Ansatz. Du solltest eher nach neuen Lautsprechern ausschau halten, die deinem neuen Geschmack entgegenkommen....

Gruß
Bärchen
Charmin
Stammgast
#3 erstellt: 01. Apr 2010, 19:54
Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt:) - Mine Hörgewohnheiten haben sich aufgrund des Lautsprechers verändert...War mein erster "richtiger" HiFi Lautsprecher und somit habe ich Musik einfach ganz anders erlebt als vorher...

Ich habe nun schon von mehreren Seiten gehört, dass ich meine Boxen behalten soll und erstmal auf einen ordentlichen Vollverstärker umsteigen soll, da mich das klanglich um einiges weiter bringen würde..
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 01. Apr 2010, 20:00
Nun, das Du mit den ersten "richtigen" Lautsprechern ein "Ahaerlebnis" hattest, kann ich mir richtig gut vorstellen, das ging allen Hifi-Fans mal so. Was aber nicht unbedingt heißen muss, dass es für dich "der" richtige und einzigste ist....

Der Klang einer Anlage wird in der Hauptsache vom Zusammenspiel des Lautsprechers mit der Raumakustik bestimmt. Der Einfluß der Klangeinflus der Elektronik ist dagegen vergleichsweise bescheiden....

Welchen Verstärker hast Du denn jetzt?
sakana
Stammgast
#5 erstellt: 01. Apr 2010, 21:01
Ich habe bevor ich mich hier angemeldet habe auch immer gedacht, dass die Elektronik das wichtigste sei ... bin froh auf die Experten hier gehört zu haben und mich erstmal mit dem Thema LS beschäftigt zu haben
turbomorph
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 01. Apr 2010, 23:19
Zum gebrauchten Verstärker kann ich nicht viel sagen, aber zum D/A-Wandler: Ich habe den RME ADI-2 und kann ihn wärmstens empfehlen. Er kostet weniger als viele Geräte der Hifi-Marken, liefert Top-Klang und hat darüber hinaus einen superben Kopfhörer-Verstärker eingebaut. Was ihn unterm Strich noch preiswerter macht.

turbomorph
Charmin
Stammgast
#7 erstellt: 02. Apr 2010, 06:43
Vielen Dank erstmal für die Antworten!
Naja also die LS hab ich ja schon:) war vor kurzem bei einem Hifi Händler und hab ein bisschen probegehört u.a. eine Triangle Heliade an NAD Elektronik, Raum natürlich akustisch optimiert und perfekte Quellen/ Software. Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Händler meinte meine LS sind eigentlich gut und ich sollte sie erstmal behalten. Im Moment betreibe ich ein Surroundsetup. Der Center ist schon so gut wie verkauft, als Receiver habe ich einen Denon AVR 2106. Der Händler hat mir gesagt, dass eigentlich der Denon die Schwachstelle in meinem System ist. Daher will ich erstmal einen Vollverstärker und einen ordentlichen DAC ( Musical fidelity VDAC zum Beispiel) kaufen und mal sehen wie mir das ganze dann gefällt. Sollte ich dann nicht zufrieden sein werden wohl die LS dran glauben müssen...:)

Wie sinnvoll ist eurer Meinung nach diese Vorgehensweise...Nachdem ich vorhabe dauerhaft auf Stereo umzusteigen, muss ich sowieso einen entsprechenden Verstärker kaufen. Wieviel sollte ich da investieren bzw. was wäre da am besten geeignet?
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 02. Apr 2010, 08:02
Es besteht kein Grund in Hektik zu verfallen. Dein Denon AVR holt im Stereobetrieb evtl nicht das letzte i-tüpfelchen an Klang aus einem Lautsprecher, aber so schlecht ist er auch nicht. Quantensprünge sind beim Austausch gegen einen Stereoamp nicht zu erwarten

Ich will deine Wharfie nicht schlecht machen, die Evo ist es mit Sicherheit nicht, nur wenn dir bei deinem Händler die Triangle besser gefallen hat, ist die Wharfie nicht der richtige LS für dich und du solltest anstatt in einen Amp in andere Lautsprecher investieren.

Wenn du die Wharfie zunächst behalten möchtest und es letztlich doch ein neuer Amp sein soll, dann empfehle ich dir den Onkyo A5-VL http://www.hifi-regl...=27614#DETAILS_27614

Dies aus zweierlei Hinsicht. Onkyo klingt tendenziell etwas hell und transparent und ist daher ein guter Gegenpart zum imho etwas muffeligen Sound der Wharfie. Zweitens hat der Onkyo einen integrierten DAC. Via Digitalleitung können externe Geräte wie z.B. der PC problemlos angeschlossen werden.

Eine weitere Alternative ist der AMC XIA http://www.audiovision-shop.de/Preise/Produktinfo/AMC/amc_xia.htm hier würde die Anbindung des PC via USB Leitung erfolgen.....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 02. Apr 2010, 08:06 bearbeitet]
Charmin
Stammgast
#9 erstellt: 02. Apr 2010, 11:36
Vielen Dank erstmal für die Empfehlungen! Allerdings sind meine Erfahrungen mit der Evo in dem Zusammenhang mit dem Denon eher dass sie mir tw. zu schrill, zu metallisch und zu spitz klingt. Kann daran liegen, dass ich die Evo2 habe - die soll ja im HT Bereich wesentlich offener klingen als die Evo - vlt. liegts auch einfach nur an meinem Raum, der eher minimalistisch eingerichtet ist bzw. dicke Steinwände und eine niedrige Decke besitzt (Altbau, 17.Jh.) Hier mal ein Bild vom Raum und derzeitigen Setup:

http://img683.imageshack.us/img683/9021/img10641280x960shkl.jpg

http://img641.imageshack.us/img641/8654/img10621280x960shkl.jpg

Ganz links steht noch ein AR Chronos W38 Woofer, dem ich allerdings ein geschlossenes Gehäuse verpasst hab, weil der Raum nicht so sonderlich groß ist und ich ihn nur vh. wandnah aufstellen konnte.

Aus den oben genannten Gründen war meine Tendenz jetzt eher weg von analytischen Geräten hin zu "wärmeren" (englischen?) Marken... Ich bin mit der Materie leider auch noch nicht so sonderlich vertraut...Ich blick bei den unterschiedlichen Theorien in der HiFi Welt nicht so ganz durch (Verstärkerklang ja/nein, Budgetverteilung Quelle vs. Ls etc:))

Quantensprünge erwarte ich mir nicht, ist aber imho auch nicht notwendig

Grüße Charmin


[Beitrag von Charmin am 02. Apr 2010, 11:39 bearbeitet]
Goerked
Stammgast
#10 erstellt: 02. Apr 2010, 11:59
Wenn die gegenüberliegende Wand genauso kahl ist wie die auf der Lautsprecherseite, dann brauchst Du Dich nicht zu wundern dass es sich schrill anhört.

Das ist in Bezug auf die Raumakutik ne richtige Ohrfeige für Dein Ohr. Dein Raum sieht schon klein aus und da sind Reflexionen sehr schnell produziert. Wenn Du dann Deine Wände so frei lässt...

Am Besten Du probierst es erstmal mit ein Paar großen Bilder etc. aus und hörst mal ob Dir das nicht evtl was bringt.
Charmin
Stammgast
#11 erstellt: 02. Apr 2010, 12:09
J das ist sicherlich ein Problem...die Wand ist allerdings als Beamerwand gedacht, auf der hinteren Seite ist ein Fenster und rechts und links davon sind Regale mit Schallplatten...Der Raum hat insgesamt ca. 17qm...

Gruß


[Beitrag von Charmin am 02. Apr 2010, 12:09 bearbeitet]
Goerked
Stammgast
#12 erstellt: 02. Apr 2010, 12:11
zeig doch mal ein Bild von der Sofaseite - evtl. sitzt Du zu nah an der Wand und bekommst direkt die Reflexionen ab?

Das Problem hatte ich bei mir auch ne Zeit lang...
Charmin
Stammgast
#13 erstellt: 02. Apr 2010, 12:29
Hier die Rückansicht. Foto ist allerdings schon älter, jetzt stehen auf den Regalen wie gesagt Vinyls...

turbomorph
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 02. Apr 2010, 12:45

Charmin schrieb:
[...] Daher will ich erstmal einen Vollverstärker und einen ordentlichen DAC ( Musical fidelity VDAC zum Beispiel) kaufen und mal sehen wie mir das ganze dann gefällt. Sollte ich dann nicht zufrieden sein werden wohl die LS dran glauben müssen...:)

Wie sinnvoll ist eurer Meinung nach diese Vorgehensweise...Nachdem ich vorhabe dauerhaft auf Stereo umzusteigen, muss ich sowieso einen entsprechenden Verstärker kaufen. Wieviel sollte ich da investieren bzw. was wäre da am besten geeignet?


Im Unterschied zu anderen Meinungen hier finde ich die Vorgehensweise schon sinnvoll. Obwohl es stimmt, dass bei den Lautsprechern die größten Unterschiede bestehen, ist es beim Austausch von Komponenten m. E. sinnvoll, möglichst weit vorne in der Kette mit der Optimierung zu beginnen. Also zuerst die Quellen, dann die Wandler, dann den Verstärker und zum Schluss die Lautsprecher.

Warum?

Weil eine bessere Quelle auch an allen Lautsprechern zu besserem Klang führt, während sehr gute Lautsprecher die Schwächen der vorgeschalteten Komponenten erst so richtig offen legen. Dein Wunsch nach einem besseren Verstärker wird dann erst so richtig groß werden, aber du hast dann schon ordentlich Geld ausgegeben.

Was den DAC angeht: Der Musical Fidelity ist sehr gut, aber nicht so wahnsinnig viel besser als der RME, hat aber keinen vergleichbar guten Kopfhöreranschluss und kostet normalerweise mehr. Taugt aber auch, und sieht natürlich viel schicker aus.

Apropos: Wenn schon den DAC von MF, warum dann eigentlich nicht auch den Stereo-Verstärker? Da haben die Engländer recht Gutes zu bieten... Nur eben auch nicht ganz billig.

turbomorph
Charmin
Stammgast
#15 erstellt: 02. Apr 2010, 13:08
@turbomorph Ja das war auch ursprünglich mein Gedankengang. Den MF VDAC könnte ich in England kaufen, da zahle ich 149 Pfund also ca. 170 Euro dafür...Zu diesem Preis hab ich noch nichts vergleichbares gefunden..Die Amps von MF sind sicher gut, allerdings aus meiner Preisklasse. Meine finanziellen Prioritäten liegen im Moment nicht bei Hifi:) Daher möchte ich so mit ca. 400 Euro auskommen und vorzugsweise gebraucht kaufen.

Gruß
Goerked
Stammgast
#16 erstellt: 02. Apr 2010, 13:13
ja... da gehen die Meinungen ja bekanntlich sehr weit auseinander was den Mehrwert von Lautsprechern oder Elektronik angeht.

Einen Digitalwandler hatte ich auch schonmal im Auge, dann wurde mir aber davon abgeraten - der Nutzen sei nicht so groß dass ich das bei meinen Komponenten merken würde und die externen Wandler sind in 99% der Fälle nicht besser als die D/A Wandler in den Geräten.

Wenn Dein Händler gut ist, dann kannst Du Dir dort auch die Geräte mal übers Wochenende ausleihen und testen. Dann suchst Dir nen bezahlbaren Vollverstärker und hörst mal ob Dir das was bringt.

Hab ich auch gemacht und ich war zufrieden. Im Laden hören bringt meistens nicht sehr viel - die hängen dann Highend Equipment dran und zu Hause wundert man sich warum sich das alles so anders anhört.
turbomorph
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 02. Apr 2010, 16:29

Goerked schrieb:
ja... da gehen die Meinungen ja bekanntlich sehr weit auseinander was den Mehrwert von Lautsprechern oder Elektronik angeht.


Naja, dass ein Lautsprecherwechsel die größte Änderung im Klang bedeutet, darüber sind sich ja alle hier einig. Nur ist es genau deswegen zu überlegen, ob man damit anfangen sollte. Für den Musikgenuss ist's jedenfalls nach meiner Erfahrung nicht immer ein Vorteil...

Goerked schrieb:
Einen Digitalwandler hatte ich auch schonmal im Auge, dann wurde mir aber davon abgeraten - der Nutzen sei nicht so groß dass ich das bei meinen Komponenten merken würde und die externen Wandler sind in 99% der Fälle nicht besser als die D/A Wandler in den Geräten.


Das hängt von den vorhandenen Geräten ab. Nachdem mein sehr guter CD-Spieler kaputt gegangen war, habe ich lange nach einem Nachfolger gesucht, und unterhalb 1000,00 EUR nichts gefunden. Mein Zweitgerät konnte mich klanglich nicht zufriedenstellen. Angeregt durch einen Zeitschriftenartikel habe ich es dann mal mit dem RME ADI-2 probiert --- und der hat den wirklich nicht guten Klang des CD-Spielers in die Klasse von CD-Spielern der 1000,00 EUR-Klasse befördert, zum halben Preis einschließlich exzellentem Kopfhörerverstärker (vergleichbar gute dedizierte KHV kommen auf mindestens noch mal 150,00 bis 300,00 EUR!). Wenn ich Kosten und Klanggewinn gegenüber stelle, gibt's wohl kaum was Wirtschaftlicheres als einen externen Wandler!
Denn insgesamt kosten ein billiger CD- oder DVD-Spieler mit ordentlichem Laufwerk (das ist allerdings Voraussetzung!) und der Wandler weniger als ein vergleichbar guter CD- oder DVD-Spieler.

Goerked schrieb:
Wenn Dein Händler gut ist, dann kannst Du Dir dort auch die Geräte mal übers Wochenende ausleihen und testen. Dann suchst Dir nen bezahlbaren Vollverstärker und hörst mal ob Dir das was bringt.


Normalerweise ein guter Tipp, ist nur beim vom TO angestrebten Gebrauchtkauf nicht so einfach...

Goerked schrieb:
Hab ich auch gemacht und ich war zufrieden. Im Laden hören bringt meistens nicht sehr viel - die hängen dann Highend Equipment dran und zu Hause wundert man sich warum sich das alles so anders anhört.


Stimmt, dennoch gibt das erste Anhaltspunkte und taugt für eine Vorauswahl. Zumal man dann ja auch verschiedene Kombinationen probieren kann, zu Hause hat man ja normalerweise nur eine einzige zur Verfügung.

turbomorph


[Beitrag von kptools am 02. Apr 2010, 21:32 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#19 erstellt: 02. Apr 2010, 19:37

Charmin schrieb:
Vielen Dank erstmal für die Empfehlungen! Allerdings sind meine Erfahrungen mit der Evo in dem Zusammenhang mit dem Denon eher dass sie mir tw. zu schrill, zu metallisch und zu spitz klingt.


Diese Aussage steht eigentlich im krassen Gegensatz zu dem das dir die Triangle beim Händler besser gefallen hat. Wharfedales Evo klingt doch eher so wie eine B&W. Im Hochton zurückaltend und ein etwas dicklicher Bass.... Ist schon merkwürdig......

...wie dem auch sei letztendlich sprechen alle deine Aussagen dafür, dass die Wharfie nicht die ideale Box für dich ist....
Charmin
Stammgast
#20 erstellt: 05. Apr 2010, 19:42
@Baerchen: Sprichst du von der Evo oder der Evo2? Die Evo2 hat nämlich meiner Meinung nach einen sehr offenen HT Bereich, überhaupt bei höheren Pegeln. Aber das kann wie gesagt auch am Verstärker bzw. am Raum liegen. Grundsätzlich gefällt mir der HT der Evo gut, nur wie gesagt bei komplexer Musik ("Wall of Sound") bzw. hohem Pegel finde ich sie nervig/schmerzend. Die Heliade habe ich als sehr ausgewogen empfunden...Aber das war wie gesagt in einem optimierten Hörraum und mit High End Quellen..Daher kann ich das irgendwie nicht wirklich einordnen. Die Heliade in meinem Raum hören ist im Moment sinnlos, da ich bald umziehen werde...Kennt jemand die Heliade?Wie würdet ihr sie beurteilen?
baerchen.aus.hl
Inventar
#21 erstellt: 06. Apr 2010, 07:28
Tja, so unterschiedlich wird manchmal ein Lautsprecher beurteilt. Ich meine die Evo2!
Charmin
Stammgast
#22 erstellt: 06. Apr 2010, 17:01
....Ja echt eigenartig:) So ich hab mir jetzt den Arcam A75+ gekauft...Grade vom Händler abgeholt...Falls es jemanden interessiert werde ich einen kurzen Bericht schreiben sobald ich ihn angeschlossen und ein bisschen gehört habe! Vielen Dank für eure Hilfe nochmals! Grüße Charmin
lorric
Inventar
#23 erstellt: 07. Apr 2010, 12:42

Charmin schrieb:
....Ja echt eigenartig:) So ich hab mir jetzt den Arcam A75+ gekauft...Grade vom Händler abgeholt...Falls es jemanden interessiert werde ich einen kurzen Bericht schreiben sobald ich ihn angeschlossen und ein bisschen gehört habe! Vielen Dank für eure Hilfe nochmals! Grüße Charmin



Ja hier - diesen Arcam-Fan interessiert das auf jeden Fall.

Glückwunsch zum Kauf und viel Freude damit.

Gruß
lorric
hifiuser222
Neuling
#24 erstellt: 07. Apr 2010, 21:45
Der A75+ ist ein feiner Verstärker. Wenn Dir dein Händler die Möglichkeit bietet, würde ich mir unbedingt noch den A65+ anhören. Der kleine Bruder hat unwesentlich weniger Leistung, ist aber klanglich für meinen Geschmack besser abgestimmt, insbesondere im Bass bemerkbar, wo der A75+ etwas träge sein kann. Der A75+ hat als Zusatzfeature einen Eingang mit fixierbarer Lautstärke für den Anschluss eines Surroundgeräts. Für den reinen Stereobetrieb hat sich aber der A65+ (meiner Meinung zu Recht) weiter verbreitet. Würde mich interessieren, ob du auch den Eindruck hast?

mfg
Tom
Charmin
Stammgast
#25 erstellt: 08. Apr 2010, 06:03
Hallo,

In diesem Fall kommt dann ein Testbericht, sobald ich meinen DAC habe:)

@hifiuser222

Nein den A65+ konnte ich nicht hören, obwohl ich diesen als ertes kaufen wollte. Der Händler hatte allerdings nur den A75+ da...Ich konnte ihn aber im Vergleich zu einem NAD 326BEE hören und da war er meiner Meinung nach überlegen. Aus den Testberichten im Interent geht allerdings hervor, dass die erste Version des A75 (ohne +) zusammen mit dem A65+ und dem A85 vorgestellt wurde, und gegen diese zwei eher schlecht abgeschnitten hat, was dann später durch Überarbeitung des A75 (und daraus resultierend der A75+) behoben wurde...
Hast Du die beiden im direkten Vergleich gehört?

Grüße,

Charmin
hifiuser222
Neuling
#26 erstellt: 10. Apr 2010, 08:18
Hallo! Deinen Vergleich mit dem NAD kann ich nachvollziehen. Ich hatte damals auch einen NAD (allerdings noch den Vorgänger des 326) in die Wahl gezogen, und alle Arcams waren klar voran, vor allem bei der Auflösung im Mittenbereich.

Ich schwankte zwischen dem A65+ und dem A75+, der A85 war mir zu teuer. Schlussendlich wurde es dann der A65+ aus folgenden Gründen: Der geringe Leistungsunterschied war für mich nicht bemerkbar. Dazu kam: Bei manchen CD´s mit schnellem Bass (etwa Rock) schien der A75+ etwas hinterherzuhinken. Seltsamerweise war dies beim A65+ nicht so stark der Fall (Die Tendenz zu einem eher weichen Bass haben aber alle Arcams). Trotzdem machte der A65+ für mich den souveräneren Eindruck. Deshalb hatte mich dein Eindruck interessiert. Schade dass ein Vergleich der beiden Verstärker nicht möglich war. Ich bin aber trotzdem gespannt auf deinen Hörbericht.

mfg
Tom


[Beitrag von hifiuser222 am 10. Apr 2010, 08:20 bearbeitet]
lorric
Inventar
#27 erstellt: 10. Apr 2010, 10:18

hifiuser222 schrieb:
(Die Tendenz zu einem eher weichen Bass haben aber alle Arcams).



Hmmm ... dann solltest Du über deine LS nachdenken. Einen "weichen" Bass kann ich nicht bestätigen. Wohl aber einen sehr straffen und kontrollierten Bass also eher knackig und trocken.

Gruß
lorric
hifiuser222
Neuling
#28 erstellt: 11. Apr 2010, 10:00
Das ist natürlich immer relativ, aber ein NAD oder Cyrus hatten im Vergleich einfach den knackigeren Bass als der A75+. Ich wollte aber nicht die Arcams schlechtmachen, die haben dafür andere Qualitäten (vor allem bei der Stimmenwiedergabe). Ich bin mit meinem A65+ mehr als zufrieden.

mfg
Tom


[Beitrag von hifiuser222 am 11. Apr 2010, 10:01 bearbeitet]
Emmetdocbrown
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 11. Apr 2010, 11:43
Hallo,

zuerst einmal der Raum: du sitzt tatsächlich mit dem Rücken sehr nah an der Wand beim Musikhöhren. Die Raumarchtitektur gibt das allerding nicht anders her. Wenn du dort wie schon angesprochen es Schaffst die Wände noch ein bischen zu füllen (Bilder, eventuell noch son Wandregal drüber) Hast du schonmal viel gewonnen. Sonst ist es egal was du dran hängst es wird dann immer suboptimal klingen.

Zu der Elektronik VS Lautsprecherdiskussion:
Ein Beispiel. Ich hatte mal ein Musikerlebnis der 3. Art. Bei Hörproben von meinem neuen CD-Player bei meinem Hifi-Händler des Vertrauens. Der Cd-Player war an einen relativ kleinen, flachen, silbernen Verstärker angeschlossen der wiederum war an zwei 75,-€ 2-Wege Regalboxen von Onkyo angeschlossen. Ich hatte mir extra Drei alben mitgenommen ( REM - Automatic for the people, ein Robbie Williams album für die mainstream pop schiene und was Schickes von AC-DC)Was ich da zu hören bekam war folgendes: Abgrundtiefe Bässe die bis tief in die Magengrube fuhren, kristallklare Höhen. Es war so als stünden REM vor mir und gäben ein Zimmerkonzert mit. AC-DC's Thunderstruck donnerte über die Bühne und ich war mittendrin. Laut oder leise alles kein Problem. Als ich mich zum 10. Mal vergewisserte das die Musik tatsächlich aus den kleinen Regalboxen kam und nicht aus den riesigen Standlautsprechern daneben, konnte es nur am Verstärker liegen.

Was ich damit sagen will ist das der Verstärker zwar die Hauptarbeit in Sachen Klangqualität erledigt. Es ist aber immer ein Frage des Preises. Und ich bin der Meinung die richtige Mischung aus LS + AMP + Kabel machts. Der Denon ist von der Sache her nicht verkehrt hat aber vielleicht nicht genug Leistungsreserven um die LS richtig zu befeuern.

Zu der Sache mit dem CD-Player und externen Wandler
Turbomorph schrieb:

Das hängt von den vorhandenen Geräten ab. Nachdem mein sehr guter CD-Spieler kaputt gegangen war, habe ich lange nach einem Nachfolger gesucht, und unterhalb 1000,00 EUR nichts gefunden.


Es muss nicht immer externer Wandler sein. Mein NAD C540 CD-Player hat mich gebraucht beim Händler 150,-€ gekostet (neupreis damals 450,-€) und spielte seinerzeit Geräte an die Wand (Rotel, Marantz etc. pp) die dreimal so teuer waren.(wenn ich den Testbericht noch finde hänge ich den Link noch an ist allerdings schon einige Jahre her).

Mein Fazit:
1. Optimiere den Raum.
2. Ein reiner Stereoverstärker ist immer besser als ein Receiver der alles können muß aber dafür manche Sachen halt nicht richtig.
3. Cd-Player technisch schau dich um was es da so gibt manchmal findet sich da ein Schnäppchen (ich kann dir NAD empfehlen) mach viele Hörproben idealerweise mit deinem System.
4. Danach wenn du alles gemacht hast, wirst du ja sehen ob du klangtechnisch zufrieden bist oder nicht. Wenn du dir dann neue LS anschaffst bedenke deine Raumgröße. Es müssen nicht immer riesige Standboxen sein. Feine Regallautsprecher auf Ständern bringen da vielleicht schon mehr. Ich persönlich habe von B&W die DM 601 S2 (da gibts schon einige Nachfolger) für 175,-€ das Stück und bin vollstens zufrieden damit.

gruß
emmet




PS.: achja wer sich immer noch fragt was das denn nun für ein silberner Verstärker war hier die Auflösung: es stand der Name Burmester drauf gebraucht für 8000,-€ hätte ich ihn erwerben können damals. Nur da hätte ich mein Auto für verkaufen müssen und das wollte ich dann doch nicht .
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 11. Apr 2010, 11:58
Bei den Geräten sollte man hier nicht beginnen, denn man kennt dessen Potenzial doch gar nicht. Da musst du was am Raum tun oder damit leben müssen.
Charmin
Stammgast
#31 erstellt: 11. Apr 2010, 12:39
Der Beresford ist auf dem Weg, den Arcam hab ich schon, bald sollte also eine ausgiebige Testrunde möglich sein...Ich werde natürlich berichten:)


@Emmetdocbrown: Diesen Eindruck kann ich bestätigen. Hab den Arcam A75+ kurz beim Händler gehört an sehr kleinen Kompaktlautsprechern der 500 Euro Klasse - beeindruckend!!! Sowas hab ich mit dem Denon (und natürlich meinem suboptimalen Raum) meinen Wharfis + AR Sub nicht mal ansatzweise entlocken können. Bin schon sehr gespannt wie sich Arcam und Beresford an meiner Kette machen!


[Beitrag von Charmin am 11. Apr 2010, 12:42 bearbeitet]
Puep
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 17. Apr 2010, 12:07
Kommt da noch was...;)?
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 17. Apr 2010, 12:12
Ich behaupte mal, dein Problem wird sich langfristig wieder herauskristalisieren, weil der Raum noch derselbe ist.

Das wirst du bestimmt merken, wenn die Begeisterung über die neuen Geräte nachlässt
Charmin
Stammgast
#34 erstellt: 19. Apr 2010, 19:07
Aaaaalso:


Hier meine Erfahrungen mit dem neuen Equipment:

Kurz nochmal zusammenfassend die Situation...Also ich hatte einen Denon AVR2106, Ein Wharfedale Evo2 Set, sowie einen AR Chronos W38 und war mit dem Stereo Klang nicht zufrieden. Da ich Surround wenig nutze kam mir der Gedanke komplett auf Stereo umzusteigen.
An Neuanschaffungen kamen ein Arcam A75+ sowie ein Beresford Caiman dazu. Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert!! Ich habe natürlich schon eine Verbesserung erwartet, aber dass sie so eklatant ausfällt hätte ich mir nicht gedacht...Vielleicht gibt es hier auch eine starke psychologische Komponente, aber es ist wirklich hundert und eins...Als nächstes werde ich den Raum noch etwas akustisch optimieren und sehen was das noch bringt.
Nachdem ich wissen wollte ob reine Elektronik wirklich so einen Unterschied macht habe ich noch ein Experiment gestartet. Und zwar hatte ich noch zwei eher bescheidene Canton Lautsprecher (in etwa so das Format einer JBL Control 1) aus einem 2.1 System. Diese wurden versuchsweise mal an die Arcam Beresford Kette gehängt und was soll ich sagen- ich war wirklich überrascht..Was aus diesen Lautsprechern rauskam hätt ich beim besten Willen nicht erwartet. Es baute sich eine Bühne auf, einzelne Instrumente waren zu hören, die Stimme löste sich von den Lautsprechern. Mir kann niemand mehr erzählen, dass Elektronik keinen Einfluss auf den Klang hat und nur die LS zählen...Die nächste Investiton wird also nun eine Zeit auf sich warten lassen.
Ich habe auch meine Kopfhörer (Akg K240 Monitor) wiederentdeckt, nachdem ich den Kopfhörerverstärker des Beresford mal ausprobiert habe. Auch dieser klingt meines Erachtens sensationell, überhaupt in Anbetracht des Preises...

Grüße und vielen Dank für die Hilfe!


[Beitrag von Charmin am 19. Apr 2010, 19:09 bearbeitet]
lorric
Inventar
#35 erstellt: 19. Apr 2010, 19:32

Charmin schrieb:
Vielleicht gibt es hier auch eine starke psychologische Komponente, aber es ist wirklich hundert und eins...


Jau das versuchen die hier einem immer wieder einzureden. Aber gestehe Dir selbst einfach zu, dass Du deine eigene alte Kette gut genug kennst um zu beurteilen, ob sich was geändert hat

Ja, lass mal lesen, ob die Raumoptimierung etwas gebracht hat und vor allem in welchem Ausmaß.

Gruß
lorric
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 20. Apr 2010, 08:13

lorric schrieb:

Charmin schrieb:
Vielleicht gibt es hier auch eine starke psychologische Komponente, aber es ist wirklich hundert und eins...


Jau das versuchen die hier einem immer wieder einzureden. Aber gestehe Dir selbst einfach zu, dass Du deine eigene alte Kette gut genug kennst um zu beurteilen, ob sich was geändert hat


Ich poste mal dazu meine Erfahrungen: ich habe 2 DA Wandler. Einmal einen aus den 90ern von Rotel und den internen meines CDP, sicherlich beides keine schlechten (siehe Profil).

Bisher waren die Unterschiede auch ziemlich groß. Dann habe ich am Raum gearbeitet und einen geraden Frequenzgang am Hörplatz per DSP aktiv entzerrt und eine konstante Nachhallzeit von 0,2 sek (vorher waren es bis zu 1 sek). Durch die Raumoptimierung macht Musik hören verdammt viel Spaß, das klingt erste Sahne ohne das Gerotz des Raumes, wenn man das so sagen kann.

Abschließend dazu muss ich sagen, das die Raumoptimierung die beste positive Verbesserung des Klanges gebracht hat. Gleichzeitig waren die Optimierungen am Günstigsten.

Zurück zum DA Wandler: die Nachdem der Raum in Ordnung war und der fGang am Hörplatz perfekt, hat sich der Unterschied der Wandler relativiert.

Die Wandler waren kaum noch zu unterscheiden, aber der Klang war insgesamt deutlich besser.

Fazit: bei einer vernünftigen Abhörsituation relativieren sich Klangunterschiede bei gut konstruierten Geräten. Da sind höchstens Tendenzen hörbar. Beim Blindtest konnte ich den richtigen Wandler nur 6 von 10 mal richtig erkennen...
Charmin
Stammgast
#37 erstellt: 02. Mai 2010, 18:47
....Hörraumoptimierung steht bei mir noch bevor...Sehr interesante Geschichte! Welchen DSP verwendest Du?

Nach einigen ziemlich intensiven Hörsessions kann ich nun sagen, dass ich rundum zufrieden mit meinem Setup bin. Im Vergleich zum Denon hundert und eins. Irgendwie fällt mir jetzt im nachhinein auf, dass der 2106 überhaupt keine Dynamik rübergebracht hat...Leistungsprobleme?
Mir ist allerdings aufgefallen, dass mein Setup erst so nach 20min Laufzeit so richtig gut klingt...Gibt es sowas wie "Warmspielzeit" auch bei Transistorverstärker?Wäre mir neu...
Ein Problem, dass ich gerade noch zu lösen versuche ist der Filmbetrieb. Hier war ich zuerst doch sehr ernüchtert im Vergleich zu meinem Surroundsetup. Bis ich festgestellt habe, dass im Stereobetrieb der LFE Kanal der Dolbyspur einfach ignoriert wird. Im Moment experiemntiere ich gerade mehr oder weniger erfolgreich mit einigen Playern, bei denen man die Kanäle manuell zuweisen kann. Bisher jedoch ohne wirklich befriedigendes Ergebnis. Hat hier jemand von euch vlt Erfahrung?
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 03. Mai 2010, 12:14
Verwende diesen DSP hier: http://hifiakademie.de/?id=6

Ein sehr sehr gutes Gerät, überhaupt ist Hifi Akademie sehr zu empfehlen.
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axo100 am 06.09.2007  –  Letzte Antwort am 12.09.2007  –  14 Beiträge
Creek, Cambridge oder NAD
TomTomTomate am 05.05.2008  –  Letzte Antwort am 13.05.2008  –  20 Beiträge
Cambridge audio besser als NAD ???
Nachtmond70 am 11.07.2004  –  Letzte Antwort am 15.07.2004  –  15 Beiträge
NAD vs. Cambridge Audio (Einsteigerklasse)
CTN am 22.01.2007  –  Letzte Antwort am 23.01.2007  –  9 Beiträge
NAD 316bee oder Cambridge 351a
unam am 26.08.2015  –  Letzte Antwort am 13.09.2015  –  58 Beiträge
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