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Stereoanlage für audiophilen Klassikfan für ca. 1500€

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Musiker81
Neuling
#1 erstellt: 04. Jun 2010, 08:10
Hallo!

Ich benötige Rat da ich eine Musikanlage (Verstärker, CD-Player, Lautsprecher) für meinen Schwiegervater in spe zusammenstellen möchte.

Er ist sehr audiophil, gehört wird ausschließlich Klassik (alles von Kammermusik bis Symphonik).

Das Budget beträgt 1500€ (mit Spielraum nach oben).

Es handelt sich um einen Raum in dem unter anderem ein Steinway Flügel steht, der Raum ist ca. 25m^2 groß, Holzdecke (250 Jahre altes Haus).

Ich selbst bin studierter Musiker und deswegen auch einigermaßen sensibel was Klang angeht.

Da ich diese bei Kollegen gesehen und gehört habe denke ich bei Verstärker und CD-Player an NAD.

Wieviel Watt ist Eurer Meinung nach von Nöten um die immensive Dynamik von großen Orchesterwerken abbilden zu können? Also, welches NAD Model empfehlt ihr?

Zu den LS: diese sollten eher dezent sein und nicht den Raum beherrschen. Andererseits natürlich der anspruchsvollen Musik gerecht werden können.

gruß
m
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 04. Jun 2010, 08:22
NAD kannst Du nehmen.

Das Wichtigste sind jedoch die Lautsprecher. Für Klassik jedoch kann ich Euch wärmstens Nubert Lautsprecher empfehlen.
Es gibt einige hier - insb. im Klassikbereich - die mit Nubert LS sehr zufrieden sind.

Ich selbst fahre die nuLine 32 + ATM und kann denen eine sehr detaillierte, räumliche und besonders bei Kammermusik sehr akzentuierte Wiedergabe bescheinigen. Auch ist bei Klassik und besonders bei Kammermusik wichtig "jedes Instrument an seinem Platz zu hören" und das schaffen die Nuberts ab der nuLine Serie schon sehr gut.

Für 25m² dürften je nach Hörplatz Kompaktlautsprecher schon ausreichend sein. Bei den Standboxen müsste man das Budget aufstocken...

Gruß. Olaf
Musiker81
Neuling
#3 erstellt: 04. Jun 2010, 08:33
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Das mit dem Hörplatz ist so eine Sache... optimal wird das nicht zu lösen sein. Der Raum ist quasi um die Ecke... in dem einen "Flügel" steht der Flügel.

Zu den Kompaktlautsprechern: müssen diese dann optimalerweise auf Ohrenhöhe platziert werden?

Dieses "ATM" ist so ein Zusatzmodul, oder?

lg m
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 04. Jun 2010, 08:42
Das ATM muss man nicht haben, aber es lohnt sich sehr.

Die LS sollten schon auf ca. Ohrhöhe (in Sitzposition natürlich )
Ich habe meine auf 70cm Stativen.

Wenn der Raum L-förmig ist und nicht voll beschallt werden muss, d.h. ein definierter Hörplatz existiert, ist man mit den kompakten gut beraten.

Aber der Markt bietet natürlich noch einiges an Lautsprechern und das Beste ist immer mit einer handvoll eigener CD's beim Händler probehören...

Bei den Geräten kommt es noch darauf an, welche Medien/Tonträger zum Einsatz kommen: Nur CD oder auch SACD, ein USB-Slot für USB Sticks etc...

Da gibt's jede Menge auszusuchen. Die Unterschiede in dem "Geräte eigenen" Klang (wenn es den überhaupt gibt) ist sehr gering. Die Lautsprecher sind mit Abstand die Wichtigste Investition und auch sollte der größere Teil des Budgets da hinen fließen. Geräte lassen sich auch schnell mal tauschen und ersetzen. Lautsprecher behält man sehr oft länger.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 04. Jun 2010, 08:43 bearbeitet]
m2catter
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Jun 2010, 09:50
Hallo Musiker,
bei Deinen Anforderungen wuerde ich momentan (in Anbetracht des Gesamtbudgets) Lautsprecherseitig mal zur Sonics Arkadia tendieren, diese sind z.Zeit als 2.Wahl im ebay ueberaus guenstig neu zu ersteigern. Sie haben in der Regel winzige Fehler im Echtholzfurnier, und damit kann man getrost leben. Dazu eine Elektronikkombination von NAD, voila, passt ganz gut.
Natuerlich geht es auch besser, allerdings kommen wir dann preislich nicht mehr so recht hin. Ein Paar ProAc Studio 130
bringen etwas mehr Waerme ins Spiel, die Musik wirkt auf mich emotionaler, aber dies sind Dinge, die nur jeder selber fuer sich entscheiden kann.
Qualitativ spielen beide auf einem sehr hohen Niveau. Bei den ProAcs wuerde ich dann aber auf andere Elektronik greifen wollen.
Liebe Gruesse Michael
kow123
Inventar
#6 erstellt: 04. Jun 2010, 16:26

Pilotcutter schrieb:
... Für Klassik jedoch kann ich Euch wärmstens Nubert Lautsprecher empfehlen.
Es gibt einige hier - insb. im Klassikbereich - die mit Nubert LS sehr zufrieden sind.

Ich selbst fahre die nuLine 32 + ATM und kann denen eine sehr detaillierte, räumliche und besonders bei Kammermusik sehr akzentuierte Wiedergabe bescheinigen. Auch ist bei Klassik und besonders bei Kammermusik wichtig "jedes Instrument an seinem Platz zu hören" und das schaffen die Nuberts ab der nuLine Serie schon sehr gut...


Ich höre auch sehr viel Klassik und kann die Aussagen im Prinzip so bestätigen. Die nuLine32 hatte ich zu Haus, habe mich dann aber doch für die Nubert nuJubilee35 entschieden, da sie (auch ohne ATM) mehr Tiefgang bietet und mir in den Höhen angenehmer war. Sehr feinzeichnend, aber auch große Orchester werden mit der nötigen Wucht wiedergegeben. Aber auch für andere Arten Musik bestens geeignet (ich höre z.B. auch gern Phil Collins, Pink Floyd, Dire Straits...)
Pilotcutter
Administrator
#7 erstellt: 04. Jun 2010, 19:00

kow123 schrieb:
Die nuLine32 hatte ich zu Haus, habe mich dann aber doch für die Nubert nuJubilee35 entschieden,


Das sind dann nur noch Nuancen, woll?! Die Jubilee ist die jüngst vom Markt verabschiedete nuWave 35. Die spielen mit der nuLine irgendwo auf einer Höhe.

<<<Hier>>> noch 'was zu lesen über die nuLine 32
weimaraner
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Jun 2010, 21:01
Hallo,

um erstmal die Nubert Euphorie ein wenig zu dämpfen,

was keinesfalls böse gemeint ist,

Klassik und Nubert geht in meinen Ohren gar nicht ,

weder Nuline, NuWave oder gar NuVero wären mir hierbei in den Sinn gekommen,

andere Musikrichtungen ja,

aber für mein Empfinden braucht es für Klassik einen Lautsprecher der räumlicher,freier die Musik zum besten bringt,

und da gibt es definitiv besseres.

Die genannte Sonics schwebt da schon in einer etwas anderen Sphäre,
sprich halte ich schon geeigneter,
von der Sonics Allegra ganz zu schweigen,
da macht aber das Budget dann leider schlapp.

Grundsätzlich sollte man jetzt zunächst aber den Raum ,die Aufstellung der LS und den Hörplatz näher in Betracht ziehen.

Dafür bräuchte man bestenfalls Bilder und eine Skizze mit Bemaßungen.

Ausserdem sollte einige Hörerfahrung bei diversen Händlern in Eurer Umgebung euch dann sowieso einengrossen Schritt nach vorne bringen,
denn Theorie ist das Eine, die Praxis,na ihr wisst schon....
Eigene Musik mitbringen

Gruss

P.S.: Die Wattfrage ist erstmal nebensächlich, der Wirkungsgrad(Kennschalldruck) des Lautsprechers ist von grösserer Entscheidung in Sachen erzielbarer Gesamtlautstärke,
ob jetzt 80 oder 100 watt, da tut sich nicht viel...


[Beitrag von weimaraner am 04. Jun 2010, 21:04 bearbeitet]
Lassal
Stammgast
#9 erstellt: 04. Jun 2010, 21:10
Ich werfe mal die CM5 oder die 685 ins Rennen. Für Klassik bestens geeignet.
<gabba_gandalf>
Stammgast
#10 erstellt: 05. Jun 2010, 11:07
Ich habe neulich in Stuttgart auch B&W an NAD-Elektronik (NAD 315 BEE u. CDP) gehört. Das war wirklich klasse.
Was mir persönlich noch einen Tick besser gefallen hat, war eine Elac BS 203 A, ist aufgrund des Bändchenhochtöners sehr detailliert, und hat mich sonst auch auf ganzer Linie überzeugt. Klassik habe ich allerdings nur 1 Stück gehört, da ich es nur selten höre. Das, was ich gehört habe, war allerdings richtig gut.
Bei dem Budget könnte man auch über die Elac BS 243 nachdenken oder noch besser über die BS 244. Man kann sagen, die 243er ist die verbesserte Version der BS 203. Und in KlavierlackSchwarz und mit dieser Kristallmemran wird es sicherlich optisch perfekt zum Steinway-Flügel passen
Aber eine Skizze (wie Weimaraner schon gesagt hat) wäre wirklich hilfreich.
Gruß
Sebastian

EDIT:
Die BS 203 liegt bei 800€/Paar, die BS 243 bei 1000€


[Beitrag von <gabba_gandalf> am 05. Jun 2010, 11:08 bearbeitet]
ch
Inventar
#11 erstellt: 05. Jun 2010, 11:22
Vielleicht ist hier ja etwas für Dich dabei?

http://www.hifi-foru...m_id=171&thread=5386

Gruß ch
Musiker81
Neuling
#12 erstellt: 05. Jun 2010, 11:38
Hallo!

Vielen Dank für all die Antworten.
Ich habe jetzt mal auf die schnelle aus dem Gedächtnis eine Skizze des Raumes angefertigt.



Die Maße sollten einigermaßen stimmen (evtl. ist es jeweils ein Meter weniger).
Wie bereits geschrieben: sehr altes Bauernhaus, d.h. Holzboden u. Holzdecke (diese nicht allzu hoch).

Ich frage mich, abgesehen von der Lautsprecherfrage, welcher NAD Verstärker leistungsmäßig ausreicht.

Grüße und ein schönes WE!

lg m
weimaraner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Jun 2010, 11:51
Hallo,

oben schreibst du etwas von 25qm,

jetzt in der Skizze fast das Doppelte?????


Der Hörplatz ist das Sofa???

Oder verschieden Hörplätze???

Wo dachtet Ihr die Lautsprecher unterzubringen??

Im Moment sehe ich keine gute Aufstellung der LS welche passen könnte,

hmm, da geistert mir wieder etwas durch den Kopf.

Diese Lautsprecher nämlich:
http://www.duevel.com/home/lautsprecher.shtml

Ausreichender NAD Verstärker wäre hierfür der C 326BEE aufwärts,
nur um die eigentliche Nebensächlichkeit mal behandelt zu haben.

Gruss
TShifi
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jun 2010, 12:07
Ich würde dir diese Kombi vorschlagen. Spielt auch SACD und da gibt es einiges an Klassik. Die LS sind Aufstellungsseitig unkritisch und du sparst die Ständer gegenüber Kompakten.

http://www.hifi-regl...c_1-100002297-sw.php

http://www.magnat.de/fileadmin/user_upload/Produkte/MC1.pdf

http://www.hifi-regler.de/shop/kef/kef_iq_50-100002132-ns.php

http://www.kef.com/de/Loudspeakers/Q-Series/IQ50

http://www.kef-audio..._image_hifi_3_09.pdf



[Beitrag von TShifi am 05. Jun 2010, 12:10 bearbeitet]
XphX
Inventar
#15 erstellt: 05. Jun 2010, 12:23
Ich sehe da nur eine einzige Möglichkeit, die LS aufzustellen und zwar direkt vors Sofa. Damit ist das Sofa der einzige Hörplatz. Geht sich das aus, sodass die LS frei stehen können und nicht vorm Sofa kleben (und auch nicht vom Ofen gegrillt werden)?

Also an deiner Stelle würd ich einen Hifihändler raussuchen, bei dem du mit Schwiegervater probehören kannst. Dann hast du schonmal einige Modelle angehört und außerdem wüssten wir dann, welcher Klang bevorzugt wird (soll es eher analytisch sein, oder warmer Klang...).

Wird in Zimmerlautstärke gehört oder sollen Symphonien wie in der ersten Reihe im Konzertsaal erklingen? Je nachdem würd ich den Verstärker größer oder kleiner dimensionieren, 300-500 Euro (je nachdem ob neu oder gebraucht) sollten dafür maximal notwendig sein. Ob NAD oder Marantz oder sonstwas, ist nicht so wichtig, denn die Lautsprecher machen hautpsächlich den Klang.

Probehören ist notwendig, sonst wird dir jeder hier (auch ich könnte das jetzt machen) seine Zusammenstellung präsentieren (passiert auch gerade), die er bevorzugt.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Jun 2010, 12:47

XphX schrieb:
Ich sehe da nur eine einzige Möglichkeit, die LS aufzustellen und zwar direkt vors Sofa.


Beisst sich leider mit der Aussage des TEs:


Musiker81 schrieb:

Zu den LS: diese sollten eher dezent sein und nicht den Raum beherrschen.


Gruss
kow123
Inventar
#17 erstellt: 05. Jun 2010, 17:52

Pilotcutter schrieb:

kow123 schrieb:
Die nuLine32 hatte ich zu Haus, habe mich dann aber doch für die Nubert nuJubilee35 entschieden,


Das sind dann nur noch Nuancen, woll?! Die Jubilee ist die jüngst vom Markt verabschiedete nuWave 35. Die spielen mit der nuLine irgendwo auf einer Höhe....

Sehe ich für mich persönlich etwas anders. Aber auch die Daten unterscheiden sich doch im Tiefgang nicht unerheblich: nuLine32 bis 68 Hz, nuJubilee35 bis 53 Hz. Erst mit ATM sind sie dann wieder ähnlich: 42 zu 41 Hz. Außerdem sind sie in den Höhen unterschiedlich abgestimmt.
baerchen.aus.hl
Inventar
#18 erstellt: 05. Jun 2010, 19:02
Hallo,

mein Tipp für dieses Budget ist die Monitor Audio Silver RX6 angefeuert vom Sherwood Kombi RX und CD-772 gibt es bei www.hifi-jaeger.de im Paket für 1450 Euro.... Das Sherwoodkombi allein für 499. Dieses braucht sich hinter NAD und Co keineswegs verstecken (imho eher im Gegenteil) Ein weiterer schöner LS gerade für Klassik wäre die ASW Cantius 404

Es wurde ja gesagt, es sei noch etwas Spiel nach oben.... Wieviel Spiel ist denn noch da?

Gruß
Bärchen
m2catter
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Jun 2010, 00:27
Hallo Baerchen,
interessanter Tip mit den Sherwoods. Wusste gar nicht das diese Firma noch existiert. Ein Freund von mir hat einen solchen Sherwood amp, und der faengt jetzt zu mucken an nach etwa 30 Jahren. Billig muss nicht immer schlecht sein...
Gruss Michael
baerchen.aus.hl
Inventar
#20 erstellt: 06. Jun 2010, 07:20

m2catter schrieb:
Hallo Baerchen,
interessanter Tip mit den Sherwoods. Wusste gar nicht das diese Firma noch existiert. Ein Freund von mir hat einen solchen Sherwood amp, und der faengt jetzt zu mucken an nach etwa 30 Jahren. Billig muss nicht immer schlecht sein...
Gruss Michael



Och Sherwood ist seit Jahren präsenter als vielen bewusst ist. Sherwood ist nach wie vor einer der Vorreiter in Sachen AV-Receiver. Als Auftragsentwickler, Teilelieferant, oder als Auftragshersteller für "große" Marken. So steckt z.B. u.a. in den AV-Receivern von Denon und Marantz zum großen Teil Technik von Sherwood.... Nur als eigene Marke war Sherwood für einige Jahre vom deutschen Markt verschwunden.

Das Sherwoodkombi ist ein auch hier im Forum anerkanntes Topteil. Kostete bei der Markteinführung das Doppelte und wurde im großen Stil um Weihnachten rum verschleudert. Nur wenige Händler haben die Geräte noch.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 06. Jun 2010, 07:20 bearbeitet]
supertrudi
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Jun 2010, 08:30
Eben, und glücklich diejenigen, die sich noch die Sherwood-Kombi zum Traumpreis samt der nunmehr leider ausgelaufenen phantastischen ASW Cantius IV sichern konnten...
*schmelz

Daher kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur vermuten: genannte Sherwood-Kombi samt ASW Cantius 404 (der Nachfolgerlautsprecher der IVer) ist keine schlechte Wahl!
Danzig
Inventar
#22 erstellt: 06. Jun 2010, 09:10
* Werbung an---------------------------------------
Man könnte hier Lautsprecher mit Uni-Q Chassis empfehlen, da diese meiner Meinung nach ihre Arbeit sehr gut machen.

klick mich

Ich finde das was KEF schreibt funktioniert tadellos. Ich merke selbst immer wieder wie gut die Technologie funktioniert, auch wenn man mal nicht im Stereodreieck sitzt. Ich bin ein begeisterter Fan der Uni-Q Technologie, weil ich bisher keine andere gehört habe, die Stimmen und Instrumente so gut im Raum verteilt. Man ist einfach weniger gezwungen immer an der gleichen Stelle zu sitzen.

Davor hatte ich B&W 804 und saß immer wieder stocksteif am selben Platz um Musik zu hören. Sobald man 50cm weiter rechts oder links saß, stimmte das Klangbild nicht mehr...
* Werbung aus----------------------------------------

Klassische Musik verlangt meiner Meinung nach viel von einem Lautsprecher ab, deshalb sollte auch hier das meiste Geld in einen Lautsprecher investiert werden (wie sonst auch).

Meine Elektronik Empfehlung sieht wie folgt aus:

Verstärker - Yamaha AX-497 (ca. 300 Euro)
CD Spieler - Onkyo DX-7355 (bekommt man ab 150 Euro)

Bleiben also noch 1050€ für ein Paar Lautsprecher.

Und da möchte ich dir meinerseits folgende zum Probehören ans Herz legen:

Focal Chorus 726 V
KEF IQ 50 und IQ 70
Mission 794

Aber auch andere, jeder hört bekanntlich anders!

Letztendlich sollte man in die Lautsprecher die meiste Zeit investieren. Deshalb ganz wichtig, Schwiegervater mitnehmen. Probehören mit seinen eigenen CDs, wenns geht im eigenen Raum (welcher meiner Meinung nach, bei dir eine sehr große Rolle spielt). Der Lautsprecher sollte ihm am besten gefallen (nicht dem Auge, sondern vor allem dem Ohr), auf das Geschwätz der Händler brauchst nicht unbedingt eingehen(es sei denn, du hast nen wirklich guten). Gleich nach dem Motto "wer hören will, der hört", werden dir viele Händler versuchen, etwas ins "Ohr zu legen".

Der Verstärker sollte von der Leistung her zu den Lautsprechern passen und in Sachen CD-Spieler würde ich drauf achten dass eine Fernbedienung dabei ist, das Laufwerk ruhig läuft und schnell einliest. Alles andere ist hier zu vernachlässigen.

Kabel würde ich mir nur gut geschirmte andrehen lassen! Alles andere ist auch hier (meiner Meinung nach) zu vernachlässigen.

PS: Streng dich an, wenns dem Schwiegervater gefällt, stärkt das die Beziehung
baerchen.aus.hl
Inventar
#23 erstellt: 06. Jun 2010, 10:10

supertrudi schrieb:
Eben, und glücklich diejenigen, die sich noch die Sherwood-Kombi zum Traumpreis samt der nunmehr leider ausgelaufenen phantastischen ASW Cantius IV sichern konnten...
*schmelz

Daher kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur vermuten: genannte Sherwood-Kombi samt ASW Cantius 404 (der Nachfolgerlautsprecher der IVer) ist keine schlechte Wahl!


Ja, die alte Cantius IV ist wirklich etwas feines. Die 404 steht ihr in der Klangqualität in nichts nach. Sie ist nur etwas schlanker abgestimmt....


Danzig schrieb:

Klassische Musik verlangt meiner Meinung nach viel von einem Lautsprecher ab, deshalb sollte auch hier das meiste Geld in einen Lautsprecher investiert werden (wie sonst auch).


Das können die meisten unterschreiben.... jedoch sind LS die wirklich gut mit Klassik können recht selten.

Mein Fall (als Klassikfreund) sind Kef 50/70 und die 700er Focal nicht. Die Kef ist mir zu Hochtonlastig und fängt bei komplexer, großorchestraler Musik schnell an zu komprimieren. Die Focal ist mir zu basslastig

Die besten Laustsprecher für Klassik kommen imho von Dynaudio. Gebraucht ist für das Budget manchmal eine ältere Contour zu bekommen. http://www.audiomarkt.de/_markt/item.php?id=7644688976&

Die aktuellen, neuen Modelle sind aber leider weit außerhalb des Budgetrahmens.

Die neue Monitor Audio Silver Serie ist so abgestimmt, das selbst Dynaudio Fans in Versuchung kommen. Neben der schon erwähnten ASW wäre noch die PSB Image T5 eine Alternative http://shop.strato.d...roducts/imaget5-0001
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