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Stereo-System um 600€ für Metal

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Haidy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2012, 20:32
Hallo liebe HiFi-Community!

Ich habe schon so einiges bei euch im Forum gelesen, mich aber gerade erst angemeldet und zwar aus folgendem Grund:
kürz
Ich bin auf der Suche nach einem Ersatz für die aktuelle TCM Surround-Anlage über die ich momentan Musik höre
Ich versuche jetzt mal alle relevanten Infos die mir einfallen halbwegs übersichtlich anzuführen

1.) Budget
Hier hätte ich so an ca. 600€ (inkl. Verstärker) gedacht

2.) Nutzung
90% Musik (nahezu ausschließlich Metal), die restlichen 10% sind dann hin und wieder mal ein Film

3.) Zuspielgerät
HTPC. Auf dem befindet sich die gesamte Musik (hauptsächlich MP3 320kbit und flac)

4.) Raumgröße/Aufstellort
der Raum ist ca. 4m x 5m groß und die Lautsprecher sollen an die kürzere Seite gestellt werden. Der Abstand zur Hörposition ist ca. 3-4m. Bevorzugt werden Stand-LS.

5.) Was habe ich bisher gemacht
Hab schon viel gelesen, auch hier im Forum, und bin immer wieder über die Heco Victa (I bzw. II, 501, 601, 700, 701) gestolpert. Die 501 und 701 hab ich heute im MM kurz probegehört. Rein optisch sind die auf jeden Fall ok, klanglich kann ich noch nicht wirklich was sagen weil ich noch nichts anderes gehört habe. Lesen tut man ja die verschiedensten Meinung speziell was die einzelen LS aus der Victa-Serie angeht.

Ich hoffe ich habe halbwegs alle relevanten Infos angeführt und freue mich über ein paar hilfreiche Kommentare.

Vielen Dank im Voraus!
mfg
Haidy
Katalista
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Jan 2012, 20:37
Für metal brauchst du am besten glas klare höhen,neutrale mitten und knackige/punchartige bässe!

Am besten du gehst in ein einzelhandel und hörst dir ein paar systeme an.
Ich rate dir dabei von kompaktlautsprechern ab und empfehle dir standlautsprecher,damit du einen guten bühneneffekt bekommst
LordShorty
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jan 2012, 20:42
Hör die mal was aus der Magnat Quantum Reihe an.
Die könnten dir vielleicht zusagen und die gibts auch nahezu in jedem
Media Markt und Saturn.
voivodx
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Jan 2012, 20:50
Ich empfehle die Klipsch RB 81.
Oder wenn es unbedingt Stands sein müssen die RF 62.
Hauptsache Klipsch.
Bei dem Hörabstand gut geeignet.
Und natürlich besonders für Metal.
Wenn es dann mal ein richtiger Vollverstärker sein soll reicht ein Einsteigerteil(z.B. Denon 510, aber vergleichbare
Geräte von Yamaha oder Onkyo usw. sollten genauso gut sein. Klanglich. ).


[Beitrag von voivodx am 05. Jan 2012, 21:02 bearbeitet]
Katalista
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Jan 2012, 21:14
klipsch standlautsprecher und ein denon vollverstärker dürften über seinen budget liegen
Körk
Stammgast
#6 erstellt: 05. Jan 2012, 21:57
Die RF 52 (219€/Stk) würden im Budget liegen, blieben noch etwas weniger als 200€ für nen (gebrauchten) Verstärker. Außer die 52er ist zu klein .. dann würde er mit 600€ für Klipsch-LS nicht auskommen.

Vielleicht gefällt der Klang ihm aber auch nicht und er möchte lieber einen anderen Hersteller zuhause stehen haben. Also Sachen packen und ab ins nächste HiFi-Geschäft, Porbehören.
Haidy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Jan 2012, 23:10
Das ging ja schnell, danke für die Antworten.

Die RF-52 sind ja ziemlich mächtige Geräte auch preislich, zumindest in Österreich. Es sei denn Elektrowelt24 liefert günstig nach Österreich.... :/


EDIT:
Denon Verstärker sieht schon mal sehr gut aus. Unser Denon AVR-3806 läuft noch immer einwandfrei...
Würde ein Verstärker mit optischem Eingang was bringen?

Mit irgendwelchen Heco Victas werde ich nicht glücklich? Die sind halt preislich seeeehr attraktiv


[Beitrag von Haidy am 06. Jan 2012, 13:57 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#8 erstellt: 06. Jan 2012, 13:54
Wie Klingen die Kompakten Klipsch im Vergleich zu den B&W685 ?
Liebäugel schon länger mit den Klipschhörnern, kann die jedoch hier (in Eisenach) nicht Probehören.
Körk
Stammgast
#9 erstellt: 06. Jan 2012, 15:21
Womit du glücklich wirst müssen am Ende DEINE Ohren entscheiden.
Wir können nur Vermutungen anstellen und Tipps geben.
Das zufriedenstellendste Ergebnis bekommst du jedoch nur wenn du dir selber die Lautsprecher anhörst und idealerweise in deinem Raum gegeneinander probehörst...
Haidy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 06. Jan 2012, 15:51

Körk schrieb:
Womit du glücklich wirst müssen am Ende DEINE Ohren entscheiden.
Wir können nur Vermutungen anstellen und Tipps geben.
Das zufriedenstellendste Ergebnis bekommst du jedoch nur wenn du dir selber die Lautsprecher anhörst und idealerweise in deinem Raum gegeneinander probehörst...


Das ist mir schon klar... ich warte einfach noch ein wenig ab vielleicht meldet sich noch jemand mit anderen Vorschlägen als die LS von Klipsch...
voivodx
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 06. Jan 2012, 16:24

Mit irgendwelchen Heco Victas werde ich nicht glücklich?


Sicherlich nicht auf Dauer.
Heco und B&W sind bei deinem präferierten Musikstil eher weniger geeignet.
Klipsch sind für Rock und Metal ideal.


Wie Klingen die Kompakten Klipsch im Vergleich zu den B&W685 ?


Die 685 klingt im Hochton sehr bedeckt und zurückhaltend, im Bass aufgedickt und schwammig.
Wie hinter einem dicken Vorhang.
Die Kompakten von Klipsch klingen völlig anders.
Viel direkter und heller, aber nie nervig im Hochton.
Für Popmusik(im weitesten Sinne)sehr gut geeignet.


klipsch standlautsprecher und ein denon vollverstärker dürften über seinen budget liegen


Ein gebrauchter Verstärker wäre auch eine Option.
Für ein Paar RB81 und einen Gebrauchten würde die Kohle ausreichen.
Die RB 81 klingen schon wie kleine StandLS.
DasOrti
Stammgast
#12 erstellt: 06. Jan 2012, 23:12
@voivodx
Reden wir wirklich über die gleichen Lautsprecher
Seit ich die Raummoden weitestgehend wegbekommen habe klingen die im Bass SEHR Präzise und die Höhen sind immer angenehm Präsent (absolut nicht Dumpf).
Haben ja ab 10kHz auch eine leichte Erhöhung.
Natürlich muss ich die noch mit den Klipsch vergleichen, möchte aber Klanglich einfach noch Dynamischere Mitten und Höhen, welche ich mir von den Hornvorsatz verspreche.
Haidy
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Jan 2012, 11:13
Ich hab jetzt mal eine Anfrage an Elektrowelt24 geschrieben wieviel der Versand der RF-52 nach Österreich kostet, weil ich sie im Internet noch nirgends um einen ähnlichen Preis gesehen habe.

Ein paar Fragen hätte ich aber noch:

Wie gravierend ist der unterschied zwischen den RF-52 und RF-52 II? Preislich liegen da ja Welten dazwischen...

Gibts vielleicht auch noch LS aus einem niedrigeren Preissegmant für meinen Musikgeschmack, die ich mir genauer ansehen/hören sollte? Immerhin soll das ganze in der Wohnung meiner Freundin aufgestellt werden...

Den Denon PMA-510AE gibts jetzt für € 179,- , der wäre ja passend, oder?

Werde die Tage mal die HiFi-Läden in der Nähe abklappern und schauen was die da so rumstehen haben... hoffentlich auch LS von Klipsch, damit ich die auch mal hören kann.
Katalista
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Jan 2012, 14:08
mit denon kannst du nichts verkehrt machen...
lautsprecher von klipsch sind sehr hochwertig und du kannst dir sicher sein,dass sie auf alle fälle gut klingen.
wieso ein paar euros sparen und sich aufs eis wagen?!
weimaraner
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 07. Jan 2012, 17:54
hallo,

lautsprecher sind geschmacksache,
wer will hier genau sagen welcher lautsprecher dir,te,
besser gefallen wird.

geh dich etwas umhören,
gerade bei klipsch scheiden sich die geister.

mein fall wären sie nicht,
der nächste ist wiederum begeistert.

gruss
skydesigner
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Jan 2012, 18:41
ich höre auch vorwiegend Metal und Rock. Damals hatte ich auch Klipsch LS probiert und fand sie zu hell.

Jetzt habe ich Canton Ergo 701 und bin total glücklich damit. Solltest du dir auch mal anhören.
Von einem Blind-Kauf rate ich dringend ab! Damit hatte ich noch nie Glück und deshalb ging schon einiges an Geld flöten...
danieloverhaus
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Jan 2012, 18:50

Haidy schrieb:


Wie gravierend ist der unterschied zwischen den RF-52 und RF-52 II? Preislich liegen da ja Welten dazwischen...



Ich hab die II zwar noch nicht gehört, aber vom Design her finde ich die I sogar schöner, also wenn das kein klanglicher Unterschied ist und dir die Ier besser gefallen nimm sie!
Ingo_H.
Inventar
#18 erstellt: 07. Jan 2012, 18:53
Also ich denke auch die Klipsch wären nicht so mein Fall, da ich eher etwas wärmeren Klang bevorzuge, speuiell bei Gitarrensolis bei Hevy Metal kann zu heller und spitzer Klang schnell nerven. Schau doch mal ob Du irgendwo eine Magnat Quantum 605 hören kannst. Gibt es als Auslaufmodell zur Zeit recht günstig.
Haidy
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Jan 2012, 19:03
Blindkauf werde ich sowieso keinen machen, aber wenn man schon ein paar LS zur Auswahl hat die passen könnten, macht das ganze um einiges einfacher

Jetzt muss ich nur noch irgendwo in der Nähe die entsprechenden LS finden. Beim MM und Saturn haben sie nur die RB 61 II und RB 41 II.

Nur mal so eine Frage als Laie... wie verhalten sich die beiden "kleinen" Regal-LS im Vergleich zu einem RF-52? Ich schätze mal sie können keinen so guten Tiefton erzeugen weil einfach das Volumen fehlt und die Chassis (heißt das so? also die Membran) einfach kleiner ist.
Körk
Stammgast
#20 erstellt: 07. Jan 2012, 19:45
Beim Internetkauf hat er ja sowieso 14 Tage Rückgaberecht und kann die LS direkt in seinem eigenen Raum probehören.
Eigentlich sogar ein klarer Vorteil ..

Mir gefällt Klipsch vom Klang sehr gut, hier geht probieren also über studieren.

Klanglich kann ich nicht sagen wie sich RB 81 und RF 52 unterscheiden.
Die RF 52 hat mehr Tiefgang, da das Volumen größer sein wird und wie du sagst auch die Membranfläche.
Ich schätze mal der Standlautsprecher wird auch mehr Druck liefern. Kann wie gesagt aber leider nur an Hand der technischen Daten Vermutungen anstellen.

Der Unterschied zischen der Reference IV und MK II Serie liegt soweit ich das richtig gehört habe überwiegend im Hochtonbereich. Hab selber allerdings nur einen direkten Vergleich zwischen RF 82 II und RF 83 machen können.. Ehrlicherweise war ich vom Tiefton der 83er so begeistert, dass mir kein wirklicher Unterschied im Hochton aufgefallen ist.. ^^
skydesigner
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 07. Jan 2012, 20:22
Meine Canton haben ein 2-Wege-System und klingen deutlich voluminöser als manch andere LS, dich ich getestet habe. Obwohl diese 3-Wege waren und teilweise mit Doppelbass ausgestattet waren.
Liegt sicher auch an der Musik. Bei Rock und Metall profitiert man von einem guten Oberbass. Zumindest ist das meine Erfahrung.
Ingo_H.
Inventar
#22 erstellt: 07. Jan 2012, 20:25
Ein Regallautsprecher muss nicht unbedingt schlechter sein, jedoch würde ich bei der Raumrösse eher einen Standlautsprecher bevorzugen außer man will die Lautsprecher auf ein Regal stellen und hat das passende dafür, denn sonst brauchts noch Lautsprecherständer dazu. Die Canton 430.2 wäre da so ein Tip von mir bei 20m2. Die gibt es gerade ab 258€/Paar und sind vom Klang wirklich top.
Ingo_H.
Inventar
#23 erstellt: 08. Jan 2012, 03:12
Heier bietet jemand die Quantum 605 gerade an:

http://www.hifi-foru...m_id=171&thread=7283
skydesigner
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 08. Jan 2012, 13:01
kann man die noch kaufen bzw. in einem "Laden" probe hören?
A_Koch
Stammgast
#25 erstellt: 08. Jan 2012, 13:11
Guck Dir 'mal die Ebay-Artikelnummer 260928118265 an.

Ist zwar gebraucht, aber gut (sofern in Ordnung).

Die LS sind nicht der Knaller, aber OK.

Sie kannst Du ja später austauschen, wenn Du wieder ein paar Taler zusammen hast.

Schönen Sonntag!
skydesigner
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 08. Jan 2012, 13:31
Findest du die HK Modelle "haptisch" gelungen?
Ingo_H.
Inventar
#27 erstellt: 08. Jan 2012, 13:34

skydesigner schrieb:
kann man die noch kaufen bzw. in einem "Laden" probe hören?


Kaufen kann man die noch bei einigen Händlern, Probehören eventuell auch noch. Hab z.B. bei uns im MM die Woche die 603er noch gesehen.
A_Koch
Stammgast
#28 erstellt: 08. Jan 2012, 13:37
Also, das P/L-Verhältnis steht ja ausser Frage (SOFERN DIE KOMPONENTEN i.O SIND).

Und es passt 100%ig zu Deiner Preisvorstellung.

Für das Geld musst Du erstmal was Besseres finden.

Mir persönlich gefallen die H/K-Geschichten auch optisch - was natürlich eine Frage des Geschmackes ist...
Ingo_H.
Inventar
#29 erstellt: 08. Jan 2012, 14:38

A_Koch schrieb:
Mir persönlich gefallen die H/K-Geschichten auch optisch - was natürlich eine Frage des Geschmackes ist...


Stimmt, denn ich finde die potthäslich mit ihrer Hochglanzfront und dazu noch hochempfindlich was Kratzer angeht...


[Beitrag von Ingo_H. am 08. Jan 2012, 16:18 bearbeitet]
skydesigner
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Jan 2012, 16:17
dem kann ich nur zustimmen. Vor allem der wacklige "Poti" ist ja nur peinlich. Vor allem in Anbetracht der UVP. Aber von weitem glühen die im dunklen ganz nett. ;-)
Haidy
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Jan 2012, 17:51
Mich überzeugt das Ebay-Angebot nicht wirklich. Den Tuner und CD-Player brauch ich nicht, und die Heco 701 bekommt man überall für €199,-/Stk. und der Denon PMA-510AE kostet beim Saturn €159,-. Der ja mit seiner gebürsteten schwarzen Front zum einen besser aussieht und besser zum HTPC passt.

Am Montag werde ich gleich mal klären ob es beim Schönbeck in Linz Klipsch-LS gibt. Dann könnte ich zumindest diese mal hören. Ansonsten muss ich wohl mal einen Ausflug nach Wien in die HeimkinoWelt machen
Die Quantum 605 finde ich vl bei MM oder Saturn...
Ingo_H.
Inventar
#32 erstellt: 08. Jan 2012, 17:56
Die Heco sind imo allerdings deutlich schlechter als die Magnat 605!
Körk
Stammgast
#33 erstellt: 08. Jan 2012, 18:03
Joa, wie gesagt alles Geschmackssache.
Ich würde mir auf keinen Fall entgehen lassen die Klipsch zu hören,
zu den Magnats kann ich nichts sagen, aber Hörerfahrung bleibt Hörerfahrung - insofern solltest du auch die nochmal hören..

Sofern du dich noch in Geduld üben kannst. ^^
voivodx
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 09. Jan 2012, 15:19

Also ich denke auch die Klipsch wären nicht so mein Fall, da ich eher etwas wärmeren Klang bevorzuge, speuiell bei Gitarrensolis bei Hevy Metal kann zu heller und spitzer Klang schnell nerven.


Meine alten Klipsch RB 61 klingen definitiv nicht spitz oder nervig.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 09. Jan 2012, 17:48

voivodx schrieb:
Meine alten Klipsch RB 61 klingen definitiv nicht spitz oder nervig. ;)


subjektiv

gruss
Haidy
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 11. Jan 2012, 21:35
Folgendermaßen siehts bisher aus, die Klipsch RF gibts in meiner Nähe nirgendwo zu ansehen/hören. Das "High End Studio Schönbeck" in Linz hat auch keine, der hat hauptsächlich Wharfedale, da werd ich vielleicht am Freitag mal hinschauen.

Da es in meiner Nähe, wie gesagt, keine RF gibt, nun meine Frage. Lohnt es sich zum Probehören in einem Studio 200km (eine Strecke) zu fahren?
Man liest ja oft, dass die Raumakustig auch eine entscheidende Rolle spielt. Ist daher nicht sowieso weit sinnvoller die LS gleich zu Hause zu vergleichen und sich die ganze Fahrerei zu sparen?

Wenn dem so ist, wie sollte so ein LS-Vergleich zu Hause am besten ablaufen? Dass ein Verstärker vorhanden sein muss ist mir schon klar, aber man liest auch öfter was von einmessen auf gleichen Pegel, was genau ist damit gemeint?

Bisher wurden hier folgende LS vorgeschlagen:

- Magnat Quantum 605
- Canton GLE 430.2
- Canton Ergo 701
- Klipsch RF 52 (II)
- Klipsch RB 81
- Klipsch RF 62
voivodx
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 12. Jan 2012, 14:52

Ist daher nicht sowieso weit sinnvoller die LS gleich zu Hause zu vergleichen und sich die ganze Fahrerei zu sparen?



So ist es.
Dass die bei Dir zuhause etwas anders klingen als im Laden ist sogar sehr wahrscheinlich.
Bei Nichtgefallen kannste die ja auch einfach zurückschicken.


Dass ein Verstärker vorhanden sein muss ist mir schon klar, aber man liest auch öfter was von einmessen auf gleichen Pegel, was genau ist damit gemeint?



Damit ist hier oft ein Vergleich verschiedener Verstärker gemeint, wenn es um sogenannten(nicht selten)imaginären Verstärkerklang geht.
Das hat uns aber jetzt nicht zu interessieren.
Die Klipsch werden deutlich lauter klingen als die anderen genannten Lautsprecher, weil die einen höheren Wirkungsgrad haben.
DasOrti
Stammgast
#38 erstellt: 12. Jan 2012, 17:57
Beim Verstärkerklang ?
Das muss man auch bei LS machen......
Unterschiedliche Wirkungsgrade erzeugen unterschiedliche Pegel, und so kann man schlecht vergleichen.
voivodx
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 13. Jan 2012, 15:16

Das muss man auch bei LS machen......
Unterschiedliche Wirkungsgrade erzeugen unterschiedliche Pegel, und so kann man schlecht vergleichen.


Kann nicht schaden, aber deutliche Klangunterschiede hört man bei LS auch ohne Pegelabgleich.
Wenn ich da an meine alten B&W 685 denke...
lgassner
Stammgast
#40 erstellt: 13. Jan 2012, 16:55

Haidy schrieb:
Würde ein Verstärker mit optischem Eingang was bringen?

Da du nur einen einzigen Zuspieler hast (den HTPC) und der logischerweise digital ist würde sich eine optische Digitalverbindung schon anbieten. Dann hättest du auf dieser Strecke nämlich genau Null Klangverlust.

Die Frage ist eher, welche Soundkarte du im HTPC stecken hast. Falls du dort nur Onboard-Sound o.ä. benutzt wäre das ein krasser Schwachpunkt, den man unbedingt umgehen sollte (z.B. durch optische Digitalverbindung, da isses wurscht wie billig die Soundkarte war, digital ist digital). Wenn du aber schon was höherwertiges wie z.B. eine Asus Xonar oder dergleichen im HTPC hast würde die optische Verbindung wohl kaum einen Vorteil bringen.

Also, welche Soundkarte steckt im HTPC ?

PS: Ideal wäre HTPC --> optischer Ausgang --> externer D/A-Wandler --> Vollverstärker --> Lautsprecher, aber so Sachen wie externe D/A-Wandler sind bei deinem Budget nicht drin.
voivodx
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 13. Jan 2012, 20:18

Falls du dort nur Onboard-Sound o.ä. benutzt wäre das ein krasser Schwachpunkt, den man unbedingt umgehen sollte


Ob das jetzt so ein krasser Schwachpunkt ist, wage ich zu bezweifeln.
Tidles
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 13. Jan 2012, 20:46
Kommt auf die Qualität des Mainboards an, ich habe einen 1 1/2 Jahre alten PC mit einem Motherboard für 90€ drin.
Man hört ja immer viel dass eine Soundkarte einen Sprung gegenüber Mainstream Mainboards sein soll, da hatte ich mir gedacht probierste das mal aus.
Habe mir vor ner Zeit eine Onkyo Wavio se200-pci eingebaut und der Bass ist strammer geworden, sowie die Bühnenabbildung, habe auch das Gefühl dass die Mitten besser geworden sind, bei den Höhen habe ich allerdings subjektiv keinen Unterschied gefunden.

Edit:
Da der Te aber sowieso ein HTPC hat könnte man wie schon erwähnt das Problem durch Digitale Signalübertragung umgehen, ich empfehle bei günstigen Receivern gerne die von Harman-Kardon. Die haben Power und keine schlechte Qualli, z.B. den HK 3390. Das Problem ist nur, dass der so um 280€ liegt.


[Beitrag von Tidles am 13. Jan 2012, 20:51 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 13. Jan 2012, 21:15
hallo,

wie schliesst ihr am 3390 was digital an??
Haidy
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 13. Jan 2012, 21:51
So ich meld mich auch mal wieder zu Wort.

In meinem HTPC steck dieses Mainboard:
--> ASUS E35M1-M Pro, A50M

Bei den Spezifikation steht beim Sound:

Realtek® ALC 887-VD2 8-Channel High Definition Audio CODEC *2
- Supports : Multi-streaming, Front Panel Jack-retasking, Anti-pop Function
Audio Feature :
- Optical S/PDIF out port(s) at back panel

Ein Verstärker mit optischem Eingang wäre natürlich toll, ansonsten ist wahrscheinlich der Kauf einer Soundkarte billiger. Bzw. könnte man anfänglich die Onboard verwenden und später aufrüsten.

Um nochmal auf den Pegelabgleich zurück zukommen.

Ich hab das auch so verstanden, dass durch den unterschiedlichen Wirkungsgrad die verschiedenen LS bei gleicher Lautstärkeeinstellung am Verstärker unterschiedlich laut spielen. Was bräuchte man um einen Pegelabgleich durchzuführen? Ist das mit einem Schallpegel-Messgerät machbar?
voivodx
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 14. Jan 2012, 14:16
Beim Lautsprechervergleich halte ich so einen Aufwand für unnötig.
Die B&W 685 z.B. gehen für Rock und Metal schon mal gar nicht, da braucht man auch keinen Pegelabgleich durchzuführen.
Das hört man auch so und egal bei welchem Pegel, die Klipsch wirkt einfach besser.


ansonsten ist wahrscheinlich der Kauf einer Soundkarte billiger.


Hmmm...
Man könnte ja auch zu einem billigen DVD-Player als Ersatz für einen HiFi-CDP greifen.
Tidles
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 14. Jan 2012, 14:18
Kommando zurück, der 3390 hat nichtmal nen Digital-Eingang!
Dann vielleicht einen Denon AVR-1312 oder der Onkyo A-5VL.

Edit:
Hier noch ein paar:
Pioneer VSX-521 oder 821


[Beitrag von Tidles am 14. Jan 2012, 14:41 bearbeitet]
Haidy
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 23. Jan 2012, 11:37
Nach langem bin ich auch wieder mal hier

Das HiFi-Studio Schönbeck hab ich mittlerweile auch von innen gesehen, aber leider auch keine Klipsch
Scheinbar muss ich dafür wohl wirklich mal nach Wien fahren, geht momentan aber eher schlecht, daher hab ich mal etwas gewühlt und hab dabei folgendes ausgegraben:

2 Stk. Magnat Monitor C HiFi-Wiki
Funktionieren tun die noch, das haben wir am WE ausgetestet. Leider ist bei beiden Tieftönern die Sicke schon sehr brüchig und bei der zartesten Berührung gibt es ein Loch. Hoch- u. Mitteltöner dürften noch in Ordnung sein, muss ich mir noch genau ansehen.
Gehäuse müsste man ein bisschen aufhübschen, weil die sich die schwarze Furnier an den Kanten ablöst und das Papier an der Front rollt sich auch schon auf. Ist aber nicht weiter schlimm, eher eine optische Sache.
Aber kann man die Tieftöner relativ kostengünstig mit einer neuen Sicke (z.B. hier) reparieren? Oder sollte man überhaupt einen neuen Tieftöner einbauen? Was müsste dabei, außer den Einbaumaßen beachtet werden?

Ob nun AVR-1312/1311 oder PMA-510 müsste man sich dann überlegen. Digitale Eingänge (XBOX360, HTPC, BluRay,...), integrierter Tuner und leichte Aufrüstbarkeit in Richtung Subwoofer od. 5.1 sprechen natürlich für den AVR!
lgassner
Stammgast
#48 erstellt: 23. Jan 2012, 13:30
Zu deinen ausgegrabenen Magnat Monitor:

Ein Kumpel von mir hatte letztes Jahr sowas ähnliches ausgegraben, ebenfalls eine ältere 3-Wege Magnat Box die bei seinem Vater im Keller rumstand. Leider war ein Mitteltöner eingedrückt, also war klar dass man mindestens die reparieren bzw. austauschen müsste. Und die Sicken natürlich auch.

Beim Hörtest staunten wir zunächst nicht schlecht, wieviel BUMM BUMM sich aus diesen Kisten rausholen lässt, aber klanglich waren sie echt unter aller Kanone. Eine spezifischere Analyse mit Sinustönen etc. ergab dass - abgesehen von der Holzkiste - eigentlich alles an den Dingern kaputt ist. Tieftöner, Mitteltöner, Hochtöner, alle drei klangen scheiße. Der Frequenzverlauf der Boxen ist extrem ungleichmäßig, was wohl darauf hindeutet dass die Kondensatoren in den Frequenzweichen hinüber sind (das ist nach 20 Jahren ganz normal).

Meine Vermutung:
Deine alten Magnat Boxen sind vermutlich auch nicht besser erhalten, d.h. du müsstest soviel reparieren/austauschen dass du stattdessen auch gleich neue (oder noch junge gebrauchte) Boxen kaufen kannst.
voivodx
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 23. Jan 2012, 15:30

Oder sollte man überhaupt einen neuen Tieftöner einbauen? Was müsste dabei, außer den Einbaumaßen beachtet werden?



Das müsste dann schon exakt derselbe TT sein.
Einfach einen x-beliebigen TT einbauen geht nicht.
Die Chassis sind auf die Frequenzweiche und das Gehäuse abgestimmt.
lgassner
Stammgast
#50 erstellt: 23. Jan 2012, 16:46

voivodx schrieb:
Die Chassis sind auf die Frequenzweiche und das Gehäuse abgestimmt.

Bei der Frequenzweiche kann nach so vielen Jahren (die Boxen sind Baujahr 1987/88) von "abgestimmt" leider keine Rede mehr sein.

Von daher müsste man die Frequenzweiche also auch erneuern, könnte sie in diesem Zuge auf einen anderen Tieftöner abstimmen (natürlich müsste man das alles in beiden Lautsprechern identisch umbauen) aber am Ende ist man faktisch bei einem kompletten Selbstbau-Projekt, das auf einem vorhandenen Gehäuse aufsetzt.
Haidy
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 23. Jan 2012, 19:32
Na holla die Waldfee... so hab ich mir das natürlich nicht vorgestellt...
Das Fazit ist also, das man die Boxen nicht einfach und günstig wieder halbwegs brauchbar machen kann.
Schade... trotzdem danke für die vielen Antworten.

Dan geht die Odysee wohl weiter
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